Die teuersten Diamanten

      Die teuersten Diamanten

      Die teuersten Diamanten

      Die Versteigerung des 40-Millionen-Dollar-Diamanten ist nur ein Highlight. In den vergangenen Jahren kamen immer wieder herausragende Steine unter den Hammer – darunter sagenumwobene Exemplare.

      Er bricht alle Rekorde: Der "Princie Diamond" ist der teuerste Diamant, der je bei einer Auktion unter den Hammer gekommen ist. Fast 40 Millionen Dollar – oder genauer: 39,323,750 Dollar (rund 29 Millionen Euro) – war einem unbekannten Bieter der rosafarbene Klunker aus einer Mine in Südindien wert. Er hat fast 35 Karat.

      Auch mit einem anderen, ebenfalls rosafarbenen Stein konnte das Auktionhaus Christie's bereits einen großen Erfolg erzielen. Im vergangenen Jahr wechselte der "Martian Pink" seinen Besitzer. Der Klunker galt als der bis dato größte rundgeschliffene Diamant, der je bei einer Auktion unter den Hammer kam. Bis zu 10 Millionen Dollar (7 Millionen Euro) hatte sich Christie's von dem Verkauf gesprochen – und mehr als 17,4 Millionen Dollar (13,3 Millionen Euro) bekommen.

      Auch dieser Stein brachte weit mehr als erwartet ein: Rund 7,5 Millionen Euro erzielte der Diamant bei einer Auktion des Hauses Sotheby's im Mai 2012. Er gehört zu den historisch bedeutendsten Edelsteinen der Welt. Der "Beau Sancy" stammt aus dem Besitz der Preußenkönige und wurde schon von Maria de' Medici getragen, als ihr Gemahl, Henry IV, im Jahr 1610 in Frankreich gekrönt wurde.

      Birnenförmig, goldgelb, 110 Karat schwer: Das ist der "Sun Drop". Sotheby's versteigerte den Klunker – einen der größten Diamanten der Welt – im Jahr 2011, allerdings unter Wert. Der in Südafrika gefundene Stein sollte bis zu 14 Millionen Dollar (11 Millionen Euro) einbringen, wechselte den Besitzer aber schon für acht Millionen Euro. Welch ein Schnäppchen.

      Der berühmteste Diamant ist (und bleibt vermutlich) aber der "Hope"-Diamant. Der tiefblaue, mehr als 42 Karat schwere Stein wird heute auf einen Wert von 200 bis 250 Millionen Dollar geschätzt. Aber nicht das allein macht ihn so außergewöhnlich. Um den Diamant ranken sich etliche Gerüchte: Er soll seinem Besitzer Unglück bringen, nachdem er aus der Statue der indischen Gottheit Vishnu gestohlen wurde. So soll etwa Ludwig XV. angeblich an den Pocken gestorben sein. Allerdings besaß er den Steinzu diesem Zeitpunkt schon 40 Jahre.
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      Rosafarbener Diamant erzielt Rekordpreis.
      Knapp 40 Millionen Dollar für 34,64-Karat-Stein "Princie Diamond"

      Ein rosafarbener Diamant von fast 35 Karat ist in New York zum Rekordpreis von knapp 40 Millionen Dollar versteigert worden. Der anonyme Käufer habe für den "Princie Diamond" genannten Stein am Telefon 39.323.750 Dollar (29,83 Millionen Euro) geboten, teilte das Auktionshaus Christie's mit.
      Bei dem 34,64 Karat schweren Stein handle es sich um "einen der größten und schönsten rosafarbenen Diamanten der Welt", hob der Leiter der Schmuckabteilung des Auktionshauses, Francois Curiel, hervor. Bei der Versteigerung in New York wurde Schmuck für insgesamt mehr als 80 Millionen Dollar (60,93 Mio. Euro) versteigert.

      Der "Princie Diamond" stammt aus einer Mine in Südindien. Er gehörte einst der königlichen Familie von Hyderabad. In den 60er-Jahren erwarb das französische Schmuck- und Parfumunternehmen Van Cleefs & Arpels den Diamanten für 46.000 Pfund, was heute etwa 1,3 Millionen Dollar (990.174,42 Euro) wären.

      Der bisherige Besitzer habe also einen ordentlichen Gewinn gemacht, erklärte Christie's. Außerdem wurde mit dem Verkauf ein neuer Rekord bei dem Auktionshaus aufgestellt. Bisher hatte das Höchstgebot für einen Diamanten bei 24,3 Millionen Dollar gelegen, die 2008 für den 31 Karat schweren Wittelsbach-Diamanten gezahlt wurden.
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      Rekordpreis für „Pink Star“
      61 Millionen Euro für einen Diamanten
      14.11.2013 · Farbige Diamanten sind selten und teuer. In Genf werden diese Raritäten gerade versteigert. Für den rosafarbenen „Pink Star“ wurde der Rekordpreis von 61,7 Millionen Euro gezahlt. Doch die Branche kämpft mit Problemen.

      n Genf ist am Mittwochabend der größte rosafarbene Diamant der Welt zu einem Rekordpreis versteigert worden. Ein unbekannter Käufer erwarb den einzigartigen Stein „Pink Star“ für 61,7 Millionen Euro. Gerechnet hatte das Auktionshaus Sotheby’s mit einem Kaufpreis von 60 Millionen Dollar für die 59,6 Karat schweren Preziose, die in einem Ring gefasst ist. Der nun erzielte Betrag ist damit der höchste Preis, der jemals auf einer öffentlichen Auktion für einen Edelstein bezahlt wurde. Bisher gilt der „Graff Pink“, ein 24,78 Karat schwerer Diamant, der intensiv rosa leuchtet, als teuerster Edelstein der Welt. Er wurde im Jahr 2010 für 45,44 Millionen Schweizer Franken (etwa 37 Millionen Euro) von dem Londoner Juwelier Laurence Graff ersteigert.

      Schon am Abend zuvor hatte der größte orangefarbene Diamant, der je gefunden wurde, die Preise in neue schwindelerregende Höhen getrieben. Für diesen 14,82 Karat (0,2 Gramm) schweren Stein hatte ein unbekannter Käufer 23 Millionen Euro auf den Tisch gelegt. Der Diamant war im Vorfeld auf 14 bis 16 Millionen Euro geschätzt worden. Farbige Diamanten sind besonders teuer, denn sie machen nur 0,01 Prozent der Minenproduktion aus.

      Nach Aussage von David Bennett, bei Sotheby’s verantwortlich für die Schmucksparte in Europa und im Mittleren Osten, ist es kein Zufall, dass für diese Steine gerade jetzt Käufer gesucht werden. „Es gibt Momente, in denen es sich richtig anfühlt, diese absoluten Raritäten anzubieten. Jetzt ist so ein Moment.“

      Die Gründe sind die gleichen, aus denen sich Kleinanleger Goldmünzen ins Depot legen - nur auf sehr viel höherem Niveau: Die Superreichen sorgen sich um ihr Vermögen und suchen nach Sachwerten. Die Investition in Edelstein-Raritäten scheint ihnen aus zwei Gründen attraktiv: Einerseits schätzen sie die farbigen Diamanten als Statussymbole, andererseits auch als Absicherung gegen Schwankungen auf den Finanzmärkten. Als Interessenten für den „Pink Star“ gelten laut Branchenkennern vor allem wenige Mitglieder superreicher Familien aus Lateinamerika, dem Mittleren Osten oder Asien. Gerade Asiaten hätten in den vergangenen fünf Jahren viele der besonderen Steine auf dem Markt aufgekauft, heißt es. Das habe das Angebot für farbige Steine höchster Qualität deutlich reduziert und die Preise in die Höhe getrieben.

      65 Prozent der Rohdiamanten stammen aus Afrika
      Käufer und Verkäufer dieser Steine bleiben - bis auf Ausnahmen - jedoch meist im Dunklen. Der Verkäufer des „Pink Star“ ist ebenso unbekannt wie der genaue Fundort. Er stammt aus einer afrikanischen Mine des Diamantförderers „De Beers“ und wurde im Jahr 1999 als 132,5 Karat schwerer Rohdiamant gefunden. Nach mehrjähriger Bearbeitung wurde er im Jahr 2003 zum ersten Mal in Monaco ausgestellt und 2007 für einen ungenannten Betrag an eine Privatperson verkauft.

      Nach Angaben des World Diamond Council, der Interessensvertretung der Diamantförderer- und händler, hat der Handel mit Diamantschmuck in der Welt jährlich ein Volumen von 72 Milliarden Dollar. Jedes Jahr werden Rohdiamanten im Wert von 13 Milliarden Dollar gefördert, von denen etwa 65 Prozent aus Afrika stammen. Von ihnen hat jedoch nur der kleinere Teil, etwa 30 Prozent, „Edelsteinqualität“ und wird zu Schmuck verarbeitet.

      „Die Nachfrage ist schlecht und die Liquidität gering“
      Etwa 70 Prozent der Rohdiamanten gehen in die Industrie, wo sie aufgrund ihrer Härte als Schneidstoff für Bohr- oder Schleifmaschinen verwendet werden. Während für die farbigen Raritäten seit einigen Jahren immer neue Rekordpreise gezahlt werden, ist der Diamantenmarkt im Allgemeinen in weniger gutem Zustand. Vor allem der Markt für Rohdiamanten hat mit großen Schwierigkeiten zu kämpfen. „Die Nachfrage ist schlecht und die Liquidität gering“, schreibt Des Kilalea, Edelsteinanalyst der Royal Bank of Canada, in einem aktuellen Marktbericht. Zudem seien in den Schleifzentren, vor allem in Indien, vermehrt synthetische Diamanten aufgetaucht. Das habe die Branche verunsichert.

      Der Diamantenmarkt hat nun schon seit einigen Jahren Schwierigkeiten. Vor allem die Preise für kleine und mittelgroße geschliffene Steine sind in den vergangenen Jahren deutlich zurückgegangen. Nun scheinen die Preise jedoch einen Boden gefunden zu haben. Laut dem Polished Price Index sind die Preise für geschliffene Steine binnen Jahresfrist um knapp 4 Prozent gestiegen.
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      Diamanten-Versteigerung 1,8 Millionen Euro pro Karat
      SIR/dpa, 13.11.2013 09:26 Uhr

      Teurer Klunker: Das Auktionshaus Christie's versteigerte für fast 26,5 Millionen Euro einen großen orangefarbenen Diamanten - das sind 1,8 Millionen Europro Karat.

      Genf/Wien - Für knapp 26,5 Millionen Euro hat ein großer orangefarbener Diamant in der Schweiz den Besitzer gewechselt. Das Auktionshaus Christie's versteigerte den 14,82 Karat schweren Edelstein am Dienstagabend in Genf. Dabei wurde laut Angaben des Auktionshauses vom Mittwoch ein neuer Rekord aufgestellt.

      Mit rund 1,8 Millionen Euro sei noch nie so viel für einen Diamanten pro Karat ausgegeben worden. Es sei auch ein Rekord für einen orangefarbenen Edelstein. Der Karat-Rausch in Genf ging am Mittwoch gleich weiter. Dabei sollte auch ein außergewöhnlich großer pinkfarbener Diamant unter den Hammer kommen.

      Dieser nach Angaben des Auktionshauses Sotheby's wertvollste Diamant, der jemals bei einer Auktion angeboten wurde, wird auf mehr als 44,4 Millionen Euro geschätzt. Der „Pink Star“ ist 59,60 Karat schwer und lupenrein. Das Ergebnis der Versteigerung wurde für den späten Mittwochabend erwartet.
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