CLIQZ for Windows - Dein neues Internet. Direkt. Schnell. Sicher.

      CLIQZ for Windows - Dein neues Internet. Direkt. Schnell. Sicher.

      CLIQZ for Windows - Dein neues Internet. Direkt. Schnell. Sicher.

      Der erste Browser mit eingebauter Suchmaschine? Du fragst dich vielleicht: „Was soll daran neu sein? In Browsern gibt es doch schon immer eine Suchmaschine.“ Nun, herkömmliche Browser bieten dir lediglich einen Weg, Suchbegriffe einzugeben. Diese leiten sie an die Suchmaschine weiter und du erhältst die Resultate auf einer gesonderten Website. Dort suchst du dir eine Website aus und gelangst erst dann zum Ziel. Das Zusammenspiel von Browser und Suchmaschine läuft nun schon seit zwei Jahrzehnten so.

      Dabei gibt es einen neuen, besseren, schnelleren, direkteren Weg: Suchen direkt im Browser. Das ist möglich, wenn die Suchtechnologie wirklich vollständig in den Browser integriert ist. So wie bei CLIQZ for Windows. Ein paar interaktive Beispiele, wie du mit CLIQZ schneller findest, was du suchst, zeigen wir auf unserer Tipps & Triqz Seite.

      CLIQZ for Windows ist noch in der Entwicklungsphase (Beta). Das heißt, das Design könnte sich noch verändern, neue Funktionen werden hinzukommen und manchmal läuft evtl. noch nicht alles rund. Wenn du CLIQZ for Windows benutzt, bist du so sicher wie mit dem bewährten Firefox-Browser, auf dessen Software-Code die CLIQZ Desktop-Browser aufbauen.

      Lade CLIQZ for Windows herunter und finde heraus, was wir mit unserer Mission "Internet neu gedacht" meinen.

      Betriebssystem Voraussetzungen:
      • Windows XP SP2
      • Windows Server 2003 SP1
      • Windows Vista (32-bit und 64-bit)
      • Windows 7 (32-bit und 64-bit)
      • Windows 8
      • Windows 10
      Bitte beachte: CLIQZ for Windows läuft sowohl auf der 32-bit als auch auf der 64-bit Version von Windows Vista und Windows 7. Allerdings unterstützen wir aktuell nur die 32-bit Version.

      Empfohlene Hardware:
      • Pentium 4 Prozessor oder neuer mit SSE2 Unterstützung
      • 512MB RAM
      • 200MB Festplattenspeicher
      Detaillierte Informationen zu neuen Funktionen oder Änderungen, die wir vorgenommen haben oder veröffentlichen werden, kannst du in unseren Browser Release Notes finden.

      Klick auf die folgenden Links um mehr über das Human Web, den Schutz deiner Daten und hilfreiche Tipps bei der Web-Suche mit CLIQZ zu erfahren.

      Quelle: cliqz.com/products/cliqz-for-windows
      Die CHIP Redaktion sagt:

      Cliqz will den Browsermarkt mit einer Human-Web Suchmaschine und intelligenter Surf-Voraussicht revolutionieren.

      Der Cliq"-Browser ist eine Weiterentwicklung des Cliqz-Firefox-Plug-ins. Er basiert auf Firefox.

      Cliqz: Browser mit Human-Web Suchmaschine
      Der Clou von Cliqz ist, dass Cliqz Suchergebnisse direkt in der Adressleiste anzeigt. In den Ergebnissen, die Cliqz übersichtlich präsentiert, finden sich unter anderem Wikipedia-Artikel und YouTube-Videos. Für einen großen Teil der Suchanfragen sparen Sie sich so den Umweg über Google und Co. und springen stattdessen direkt dahin, wo Sie ohnehin hinwollten.

      Cliqz: Frustfreies YouTube
      Cliqz sorgt auch dafür, dass Sie den Bildschirm "Dieses Video ist in deinem Land nicht verfügbar" nie wieder sehen müssen. Denn Cliqz listet Ihnen ausschließlich YouTube-Videos auf, die Sie auch direkt ansehen könnten.

      Wer mit Google sucht, wird zwar meistens fündig, bezahlt dafür aber auch mit Daten und persönlichen Informationen. Wer das nicht möchte, muss nicht blind durchs Internet tappen, es gibt gute Alternativen.

      Cliqz: Schutz der Privatsphäre
      Cliqz verspricht Ihnen volle Anonymität und zugleich eine optimierte Firefox-Suche - ohne Sammeln persönlicher Daten und ohne gekaufte Suchergebnisse. Ihre Eingaben werden zu keinem Zeitpunkt gespeichert. Lediglich eine anonymisierte Auswertung der Erfolgsquote führt der Dienst durch. Letzte ÄnderungenWas sich in der Version 1.2.x alles getan hat, erfahren Sie im offiziellen Change-log auf der Herstellerseite.

      Quelle: chip.de/downloads/Cliqz-Browser-fuer-Windows_86372204.html
      Browser-Alternative made in Germany Cliqz im Test: Der bessere Firefox?
      6.4.2016 von Sven Hähle

      Der Browser Cliqz bietet eine eigene Suchmaschine und verhindert Tracking mit einer neuen Technik. Wir haben die in München entwickelte Software erstmals getestet.

      Der FC Bayern, das Oktoberfest, der Viktualienmarkt: München hat schon einiges zu bieten. Nun kommt auch noch ein Browser dazu. Der von einem Münchner Start-up entwickelte Cliqz soll der erste Browser mit eigener Suchmaschine sein, die von USamerikanischen Anbietern wie Google oder Yahoo unabhängig ist.

      Weniger suchen, mehr findenCliqz bietet Instant Search: Gibt man einen Suchbegriff in die Adressleiste ein, werden noch während des Tippens passende Informationen und Links angezeigt, ohne dass eine Suchmaschine aufgerufen wird. Sucht man beispielsweise nach Wetter Hamburg, erhält man eine grafisch aufbereitete Vorhersage für die Hansestadt sowie Links zu den Wetterberichten für Hamburg auf Wetter.com, Wetter.de und Wetteronline.de - das war's.

      Gibt man Bruce Springsteen in die Adressleiste ein, erscheinen ein paar Bilder des Musikers, der Wikipedia-Eintrag zu seiner Biografie, ein Link zur offiziellen Künstler- Homepage und der YouTube-Channel der US-amerikanischen Rocklegende - fertig.

      An die Cliqz-Suche kann man sich leicht gewöhnen. Im Test fanden wir meist schneller das Gesuchte als mit Googeln. Indessen sperrt Cliqz andere Suchmaschinen nicht aus: Will man diese nutzen, beendet man die Eingabe des Suchbegriffs mit Enter, und Cliqz startet die in den Einstellungen festgelegte Suchmaschine. Außerdem lässt sich mit Shortcuts wie #gm für Google Maps oder #am für Amazon schnell eine bestimmte Website ansteuern - das ist praktisch.

      Die Basis sind NutzerdatenDie meisten Suchmaschinen werten Inhalte, Strukturen und Verknüpfungen von Websites aus. Cliqz arbeitet dagegen mit dem Human Web: Das Unternehmen sammelt anonyme Daten zum Verhalten der Browser-Nutzer, mit denen es die Relevanz und Sicherheit von Websites bewertet. Die Erfinder von Cliqz versichern, dass es sich keinesfalls um persönliche Daten handelt und dass keinerlei Daten ermittelt oder gespeichert werden, mit denen sich der Nutzer oder eines seiner Endgeräte identifizieren lässt.

      "Das Human Web ist so konzipiert, dass theoretisch mögliche Rückschlüsse auf Personen durch die Verknüpfung verschiedener Daten unmöglich sind", heißt es dazu auf der Cliqz-Website. Überdies unterstützt Cliqz das von europäischen Datenschutzbehörden getragene Konzept Privacy by Design: Die gesamte Software sei von vornherein auf Datenschutz und Privatsphäre ausgelegt, sagen die Münchner Entwickler.

      Lesetipp: Die wichtigsten Windows-Tools – Starter-Paket für neue PCs

      Dennoch haben wir ein mulmiges Bauchgefühl. Nutzerdaten, wenngleich anonym erhoben, könnten theoretisch für andere Zwecke als die Internetsuche verwendet werden. In diesem Zusammenhang lässt sich nicht verschweigen, dass der Medienkonzern Burda mehrheitlich an der Cliqz GmbH beteiligt ist. Wer insofern skeptisch ist, kann Cliqz auch ohne Human Web verwenden: Einfach im Cliqz-Menü unter Human Web das Häkchen vor Ich nehme teil entfernen.

      Die über das Human Web gesammelten Informationen benutzt Cliqz auch für einen eigens entwickelten Tracking-Schutz. Tracker, die den Nutzer identifizieren wollen, werden automatisch blockiert, andere dagegen zugelassen. Außerdem soll Cliqz durch das Human Web in der Lage sein, "gute" und "böse" Websites zu unterscheiden. Beispielsweise soll der Browser leichter Phishing-Websites blockieren können, wenn er mit entsprechenden Informationen seiner Nutzer versorgt wird. Die Anti-Phishing-Funktion ist fester Bestandteil des Browsers.

      Dahinter steckt ein FuchsDie solide Basis für Cliqz bildet Mozilla Firefox. Dessen Bedienoberfläche wurde etwas modernisiert und um das Cliqz-Icon erweitert. Ein Klick darauf führt zu den Besonderheiten, durch die sich Cliqz von Firefox unterscheidet. Andere Menüs und Einstellungen sind identisch.

      Einen wesentlichen Unterschied zu Firefox gibt es jedoch: Seit Abschluss der Beta-Phase erlaubt Cliqz keine Add-ons mehr. In der Beta-Version ließen sich noch alle Firefox-Erweiterungen installieren, mit dem Update unserer Testversion 0.9.3 auf Version 1 wurden sie deaktiviert. Cliqz begründet das damit, dass viele Add-ons Nutzerdaten an ihre Entwickler verschicken würden und somit nicht sicher seien.

      In Benchmarks liegt Cliqz deutlich hinter Firefox, obwohl der neue Browser auf dem Mozilla-Projekt aufsetzt. HTML5 beherrscht er allerdings genauso gut wie Firefox und deutlich besser als Microsoft Edge. Unsere Tests liefen unter Windows 10.

      Fazit
      Noch ist kein Wunder vom Himmel gefallen. Die Cliqz-Suche funktioniert schon prima, auch wenn sich über das Human Web streiten lässt. Dass Cliqz keine Add-ons erlaubt, gefiel uns nicht.

      Cliqz: Details
      • Webseite: cliqz.com
      • Betriebssystem: Win, MacOS, Android, iOS
      • Sprache: Deutsch
      • Engine: Mozilla
      • Besonderheiten: eigene Suche, integriertes Anti-Tracking/Anti-Phishing, keine Add-ons erlaubt trotz Firefox-Basis
      Die Google-Vermeidungsmaschine
      Ein neuer Browser aus Deutschland bietet schlaue Anti-Tracking-Technik und eine Suche ohne Suchmaschinen. Er heißt Cliqz. Wir haben ihn ausprobiert.
      Von Patrick Beuth

      Wer eine – wenn auch nur kleine – Revolution im Internet lostreten will, legt sich früher oder später mit mächtigen Gegnern an. Marc Al-Hames und Jean-Paul Schmetz haben gleich drei von ihnen vor sich. Der Co-Geschäftsführer und der Gründer der Cliqz GmbH aus München haben mit ihrem Team erstens einen Browser entwickelt, der zweitens eine neue Art Suchmaschine enthält und drittens ein ziemlich schlaues System, um Tracking-Skripte zu zähmen.

      Cliqz tritt damit an gegen die Browser-Entwickler unter anderem von Mozilla und Google, gegen die Suchmaschinen, also vor allem Google, und gegen Teile der Online-Werbebranche, darunter wiederum Google.

      Das ist ambitioniert und auch ein kleines bisschen brisant, weil Cliqz eine Tochter des Verlags Hubert Burda Media ist. Der wiederum streitet sich mit Google seit Jahren über das Leistungsschutzrecht. Es geht dabei, vereinfacht gesagt, um die Frage, unter welchen Umständen Google für das Verlinken von Verlagsinhalten eine Lizenzgebühr zahlen muss. Kurz: Google und Burda sind nicht gerade best friends 4 ever.

      Cliqz gibt es für Windows, OS X, iOS und AndroidAllerdings ist die Anti-Tracking-Technik im Cliqz-Browser auch nicht gerade der Traum von werbefinanzierten Websites, wie sie auch Burda im Angebot hat. Deshalb lohnt es sich, den Browser zunächst einmal entpolitisiert und aus Nutzersicht zu betrachten. Seit heute ist Version 1.0.1 online, hier kann man sie herunterladen.

      Der Browser selbst ist vor allem ein Vehikel, ein notwendiges Gerüst, für die beiden anderen Teilrevolutionen. Die Suchmaschine ist in sein Adressfeld integriert, das Tracking-Bremssystem läuft im Hintergrund.

      Zunächst zum Browser: Es gibt ihn für Windows, OS X, iOS und Android. Die Desktopversion nutzt die Gecko-Engine zur Darstellung von Websites, so wie es auch Mozillas Firefox tut. Überhaupt basiert Cliqz auf dem Firefox-Code und ist Mozillas Browser sehr ähnlich. Er ist schnell und hat einen optionalen Proxy-Modus. Kurz: Cliqz ist grundsätzlich alltagstauglich.

      Einzige gewichtige Einschränkung: Mit der heute veröffentlichten Version unterstützt Cliqz vorerst keine Firefox-Add-ons mehr. Denn einige Erweiterungen sammelten Nutzerdaten und niemand wisse, was damit geschehe, heißt es bei Cliqz.

      Suchergebnisse erscheinen bei der Eingabe in die BrowserzeileDas auffälligste Merkmal des Browsers ist die integrierte Suche. "Wir wollten die Suchmaschine neu denken", sagt Al-Hames. Man könnte auch sagen: Die Cliqz-Entwickler haben eine Suchmaschinen-Vermeidungsmaschine gebaut.

      Nutzer sollen ihre Suchbegriffe direkt in die Adresszeile eintippen, also dort, wo sonst zeit.de steht. Das geht zwar auch in anderen Browsern, führt bei denen aber immer auf die voreingestellte Suchmaschinenseite und deren Ergebnisse. Alternativ gibt es dafür das Suchmaschinenfeld neben der Adresszeile. Cliqz jedoch zeigt die Suchergebnisse schon beim Tippen direkt unter den eingegebenen Buchstaben an, ohne die zuvor geöffnete Website zu verlassen.

      Der gewünschte Effekt: Cliqz-Nutzer können eine der drei eingeblendeten Zielseiten direkt anklicken, ohne den Umweg über die Suchmaschine. Im Optimalfall müssen sie erst gar kein Suchergebnis anklicken, weil sie die gewünschte Information direkt unter der Adresszeile angezeigt bekommen, etwa bei Suchanfragen wie "Wetter Berlin" oder "1 Bitcoin in EUR". So sparen die Nutzer im Zeit und Google oder andere Suchmaschinen bekommen ein paar Daten weniger.

      Der Ansatz ist nicht einzigartig. Auch Google geht dazu über, Antworten auf Suchanfragen direkt zu geben statt nur in Form einer Linkliste. Ähnliches tun auch Microsofts Bing, DuckDuckGo und WolframAlpha. Cliqz beantwortet manche Fragen allerdings schon vor dem Betätigen der Eingabetaste und damit dem Wechsel auf die Suchmaschinen-Website.

      Bevor Cliqz zum eigenständigen Browser wurde, hatte das Unternehmen diese Suchfunktion als Add-on angeboten und eine Million Nutzer gefunden. "80 Prozent von ihnen sind mit den Antworten zufrieden", sagt Al-Hames.

      Allerdings stößt die Cliqz-Suche an ihre Grenzen, sobald sie etwas tiefer gehen soll, sobald sich die Antwort nicht in einer Wettergrafik oder einem Fußballergebnis darstellen lässt. Aber Cliqz solle die tiefe Suche auch gar nicht ersetzen, sagt Al-Hames, sondern nur den unnötigen Gebrauch einer externen Suchmaschine bei einfachen Suchabfragen.

      Im Praxistest funktioniert das Prinzip nicht perfekt, aber schon ganz gut. "Wetter Berlin" zeigt das aktuelle Wetter in Berlin inklusive Prognose. Die Suche nach Bundesliga-Ergebnissen führt zu Ergebnissen vom Vorjahr, wenn man beide Mannschaften einer Begegnung eingibt. Mit nur einer Mannschaft erhält man hingegen das Ergebnis vom vergangenen Wochenende. Wer nur den Suchbegriff Flüchtlinge eingibt, bekommt eine Mischung aus Übersichtsseiten großer Nachrichtenportale, aktuellen sowie älteren Meldungen vorgeschlagen. Die Suche nach YouTube-Videos funktioniert sehr gut, Boolesche Such-Operatoren hingegen nur eingeschränkt. Die Rechtschreibfehlertoleranz ist nicht so gut wie die von Google. Einige Abfragen, etwa nach Aktienkursen, führen nicht immer zum gesuchten Ergebnis.

      Cliqz braucht Nutzerdaten, legt aber keine Profile anDas liegt am Human-Web-Ansatz, den die Entwickler gewählt haben: Die Suchergebnisse werden weniger durch die Suchmaschinenoptimierung der Anbieter festgelegt, sondern vor allem dadurch, was die Masse der Cliqz-Nutzer für relevant hält. Mit der Zeit und bei zunehmender Nutzerzahl sollten die Ergebnisse also immer besser werden, im Sinne von mehrheitsfähiger.

      Thomas Konrad, PR-Chef von Cliqz, verweist auf erfolgreiche eigene Tests und sagt: "Dass hin und wieder Fehler vorkommen, kann passieren. Herkömmliche Suchmaschinen machen diese auch, wir alle haben allerdings durch jahrzehntelange Nutzung gelernt, uns aus den vielen Ergebnissen auf den Suchergebnisseiten die besten herauszusuchen und die schlechten auszublenden. Diese Chance hat Cliqz nicht."

      Die Cliqz-Entwickler betonen übrigens, dass sie zwar Nutzerdaten sammeln, um ihre Suche zu verbessern. Daten, anhand derer einzelne Nutzer zu identifizieren oder wiederzuerkennen wären, seien aber nicht darunter. Cliqz soll eine privatsphärenfreundliche Suchmaschine sein.

      Alles, was eine ID sein könnte, wird ersetztWomit wir bei der Anti-Tracking-Methode wären. Die Technik dahinter ist komplex, die Idee simpel: Cliqz verhindert Tracking nicht per se und komplett, sondern nur die Übertragung jener Daten an die Tracker-Betreiber, die einzelnen Nutzern zugeordnet werden und anhand derer sie quer durchs Netz verfolgt werden könnten. "Unsichere Daten" heißen sie in der Cliqz-Welt.

      Erkennt der Cliqz-Algorithmus in einem Tracker-Skript zum Beispiel etwas, das eine eindeutige Identifikationsnummer sein könnte, ersetzt er sie durch eine andere Zahl. Transportiert der Tracker Daten wie die Bildschirmauflösung, entscheidet Cliqz, ob es sich um eine gängige Auflösung handelt, die so viele andere Cliqz-Nutzer auch haben, dass eine Zuordnung zu einer Person nicht mehr möglich ist. In dem Fall lässt sie die Daten durch. Ist die Auflösung innerhalb der Gruppe der Cliqz-Nutzer extrem selten, blockiert oder verfälscht der Filter die Übertragung. So kann der Tracker-Betreiber die Daten nicht zum sogenannten Fingerprinting, also zum Wiedererkennen eines bestimmten Browser benutzen. Für diese Abwägungen benötigt Cliqz selbst viele Nutzerdaten, und die werden über den Browser gesammelt – siehe oben.

      In der Onlinewerbebranche löst Cliqz nach Angaben von Al-Hames gemischte Reaktionen aus. Die Anbieter von Trackern, die stark auf Profilbildung setzen, sind nicht begeistert. Weniger privatsphäreninvasive Anbieter haben angeblich kein größeres Problem mit Cliqz. Viele Ziele des Trackings können schließlich weiterhin erreicht werden: Nutzer zu zählen ist zum Beispiel möglich. Für gezielte Werbung werde durch den Ansatz eben das Umfeld, also der Inhalt der Website, wieder wichtiger als die Daten ihrer Nutzer, sagt Al-Hames.

      Weitere Vorteile: Die Nutzer müssen nichts konfigurieren, die Tracking-Bremse ist standardmäßig aktiv und benötigt keine manuellen Einstellungen. Zudem, sagt Al-Hames, sei die Rate der Seiten, die durch Cliqz unbenutzbar werden, sehr viel niedriger, als das in anderen Browsern mit herkömmlichen Adblockern der Fall sei. Wer dennoch auf Probleme stößt oder auf bestimmten Seiten nichts gegen Tracking hat, kann Cliqz auch gezielt deaktivieren.

      Technisch Versierte können sich ansehen, was Cliqz durchlässt

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      Was Cliqz den Trackern erlaubt und was nicht, ist für Laien allerdings nicht sichtbar. Thomas Konrad sagt, "technisch Versierte" könnten aber "im Java-Script sehen, was passiert, oder in der Netzwerk-Konsole sehen, welche Werte vom Browser gesendet werden."

      Fazit: Cliqz ist ein interessantes Experiment. Die Anti-Tracking-Technik ist bisher einmalig, für Laien aber schwer nachvollziehbar. Wie gut die integrierte Suche funktioniert, hängt vom Nutzer ab: Wer häufig nach Wetter, Währungen oder einem Flugstatus sucht, spart mit Cliqz Klicks. Wer überwiegend tiefergehend recherchiert, kommt ohne eine zusätzliche Suchmaschine nicht aus.

      Mitarbeit: Marvin Strathmann
      Files
      Cliqz 1.1.1

      Der Webbrowser Cliqz des gleichnamigen deutschen Start-Ups bietet eine integrierte Schnell-Suche und eine Anti-Tracking-Funktion, die für besseren Schutz persönlicher Daten sorgen soll. Cliqz basiert auf dem Code von Firefox, die Schnell-Suche springt jedoch schon beim Tippen einer Suchanfrage in die Adressleiste an und zeigt die Top-Ergebnisse der hauseigenen "Human Web-Technologie". Falls diese Vorschläge nicht weiterhelfen, leitet der Browser die Suchanfrage an eine voreingestellte Alternativ-Suchmaschine weiter. Beim Surfen sollen neuartige Anti-Tracking- und Anti-Phishing-Technologien verbesserten Schutz vor Schnüfflern und Internet-Betrügern bieten, die es auf Passwörter und Kontoinformationen abgesehen haben. Ob und wohin eine Webseite Informationen verschickt, zeigt Cliqz mit einem Klick auf das grüne Schutzschild-Icon in der Bedienleiste an – auf Wunsch lassen sich Ausnahmen hinzufügen. Wie gut oder schlecht der Cliqz-Browser sein gesetztes Ziel erreicht, hängt letztendlich von besuchten Seiten und auch seinen "eigenen Interessen" ab. Komplett schützt auch dieser Browser nicht vor Tracking, und einige Funktionen des Vorbild Firefox sind ebenfalls ausgeschaltet. Somit ist Cliqz – wie jedes Programm – nicht perfekt sicher, und dessen Nutzung liegt stets im Ermessen des Anwenders.

      Der Browser ist kostenlos und neben Windows und Mac OS auch für Android bei Google Play und iOS im iTunes Store erhältlich.

      Quelle: heise.de/download/cliqz-1197425.html
      Hier gibt es eine Alternative

      Anonym surfen - Startpage schützt Nutzerdaten

      Stört es Sie auch, dass Sie nach jeder Suche mit Google unzählige Werbung zu dem gesuchten Thema erhalten?

      Internet-Nutzern ist häufig nicht klar, dass Suchmaschinen wie Google viele ihrer persönlichen Daten abspeichern. So werden bei jeder Suchanfrage der Inhalt, ihr Zeitpunkt, die angesteuerten Links und die IP-Adresse des Users aufgezeichnet. Außerdem können die Betreiber der Suchmaschine durch das Hinterlassen von Cookies im Browser die Nutzer individuell identifizieren.
      Abhilfe verspricht jetzt Startpage.com. Bei dieser Suchmaschine erfolgt weder eine Speicherung persönlicher Daten noch werden Cookies im Browser hinterlassen. Zusätzlich bietet Startpage eine sichere SSL-Verschlüsselung, eine Proxy-Option, die es ermöglicht, anonym im Internet zu surfen.



      Laut der Anbieter leistet Startpage einen absoluten Schutz der Privatsphäre und entspricht den Anforderungen der europäischen Datenschutzbestimmungen.

      Startpage.com ist also sinnvoll für alle, die die meist sehr guten Suchergebnisse von Google verwenden, dem Marktführer aber keine Daten überlassen möchten.
      Allerdings müssen Nutzer Abstriche in Features machen, die sie von Google
      kennen. So zeigt Startpage keine Infobox zu aktuellen News-Themen in den Ergebnissen an und auch die rechte Seitenleiste, in der Google oft Bilder und weitere Informationen zum Suchbegriff ablegt, wird nicht übernommen.
      Wer darauf verzichten kann und für wen der Schutz seiner persönlichen Daten im Vordergrund steht, sollte zukünftig unbedingt über die Verwendung von Startpage.com nachdenken.
      Mehr zur Informationssicherheit bei Daimler finden Sie unter dem Portal-Code @virus inklusive wertvollen Links und Tipps unter der Rubrik Sicherheit zuhause.