• IC-Motorradtour nach Korsika (05/2018 )

    Im Mai 2013 hatten Micha und ich, mit unseren damals neuen Mopeds, eine unvergessliche Tour nach Korsika unternommen, die es nun zu wiederholen galt. Dazu haben sich spontan 6 IC'ler mit 4 Mopeds aufgerafft, dies in die Tat umzusetzen. Geplant wurde es von Micha, als guter Kenner von Korsika. Wie sich herausstellte waren 4 Moped für solch eine Tour noch eine optimale Größe, um zügig, ohne große Unterbrechungen, voran zu kommen.
    Ich bin zwar nicht der beste Reiseberichtschreiber, aber ich versuche noch mein Glück mit einem kleinen Reisebericht.




    Kurzer Reisebericht von mir dazu:

    1. Tag: Fahrt von Stuttgart nach Savona

    Um 8:00 bin ich losgefahren. um 9:00 haben wir uns alle in Merklingen alle getroffen. Von da ging es kurz durch Österreich, durch die Schweiz über den San Bernadino nach Italien, an Mailand vorbei nach Savona. Kurz vor Savona hat uns noch ein kurzes Gewitter erwischt, mit entsprechender Kleidung aber kein Problem. Um 19:00 haben wir uns und die Mopeds eingeschifft und um 20:00 ging es ab Richtung Bastia. ^^

    2. Tag: Tour im Norden von Korsika
    Um 7:00 ist die Fähre in Bastia angekommen. Ausgeschifft und dann erst mal in einem Bistro gefrühstückt. Dann ging es im Osten an der Küste entlang in den Norden. Von dort in den Westen der Insel, wo es meistens durch Wolken recht neblig war. In St. Florent haben wir eine größere Pause eingelegt, so das wir die Tour über die Berge in den Osten etwas kürzen mussten, um nicht im Hotel zu spät anzukommen. Vor dem Abendessen haben wir noch in der Abendsonne ein Feierabendbierchen im Pool zu uns genommen. :thumbup:

    3. Tag: Tour nach Bonifacio
    Angesichts dessen das die Berge meistens in den Wolken lagen, haben wir unsere Tour auf dem Höhenkamm nach Bonifacio an die Ostküste verlegt. Bonifacio haben wir uns ausgiebig angeschaut, anschließend ging es fast auf dem gleichen Weg wieder zurück.

    4. Tag: Tour zur Calanche
    Auf der Tour hat es uns paar mal für 30 min mit ordentlichen Regen erwischt und zwar immer dann wenn wir ins Gebirge gingen. Unser Hotel lag auf der Ostseite, die Calanche auf der Westseite, somit hatten wir leider keine Möglichkeit dem Regen zu entgehen. Unterwegs sind uns jede Menge Schweine und Kühe begegnet. Von der Calanche waren alle begeistert, welche allerdings auch recht voll war. Ich möchte nicht wissen wie es hier im Hochsommer abgeht. :(
    Zurück ging es natürlich wieder durch den Regen. Wasser hatten wir allerdings immer noch nicht genug, da wir wieder am Abend unser Feierabendbierchen im Pool eingenommen haben. :thumbsup: ^^
    Nur die Harten kommen in den Garten!!!

    5. Tag: Letzter Tag auf Korsika

    Nach ausgiebigen Frühstück haben wir noch diverse Städle und Festungen angesehen. Zuletzt ging es durch Bastia, wo wir am Abend um 18:00 auf der Fähre eingeschifft haben. Abfahrt der Fähre war diesmal um 20:00.

    6. Tag: Tour auf der Landstraße nach Nauders in Österreich (am Reschenpass)
    Wieder was dazugelernt: wenn man die Tour in Tyre mit Anfang und Ziel nur abspeichert, der Navi noch lange nicht auch genauso die gleiche Strecke abfährt. :(
    Kurz, der Navi hat uns mitten durch Mailand gejagt, allerdings nur deshalb, weil Micha die Umgehungsstraße verpasst hatte. ;) So gab es auch noch eine unfreiwillige Mailandbesichtigung, zum Glück ohne Fußgängerzone. :thumbsup:
    Sonst war die Strecke gut, allerdings auch sehr anstrengend.

    7. Tag: Letzter Tag mit Endspurt

    Nach einer ultraruhigen Nacht und einem ausgiebigen Frühstück ging es auf die letze Etappe nach Hause. Alles Landstraße.

    Fazit:
    Im Großen und Ganzen war es eine supergeile Tour mit einer super Stimmung in der Gruppe. In den Bergen hätte vielleicht ein wenig besseres Wetter herrschen können, dann hätten wir am 3. Tag eine unvergessliche Fahrt in den Bergen nach Bonifacio durchführen können (wie 2013), aber in den Wolken mit Regen hätte dies keinen Sinn gemacht. Micha hat uns an tolle Orte und über nette Sträßchen mit viel Getier geführt. Nebenbei hat aber das Wetter auch sonst super mitgespielt. Uns ist es nicht so ergangen wie bei der legendären Heimfahrt 2013, die Micha garantiert nie vergessen wird .......... :P ;)

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