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Reisebericht
zu Rogers Alpentour 2005
(letzter Stand 22.11.08)
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Inhaltsverzeichnis
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Touren und Events
Vorwort
Vor 18 Jahren habe ich mit meinen Freunden zusammen eine geniale mehrtägige
Tour durch die Alpen unternommen! Letztes Jahr wollte ich diese nochmals
fahren, jedoch hat es aus mehreren Gründen nie so richtig geklappt!
Dieses Jahr bin ich beim Zweiten Anlauf bei super Wetter endlich zu meiner
Tour gekommen! Ich habe allerdings diese Tour in einigen Gebieten noch
um einiges verfeinert und insgesamt auf 6 Tage erweitert!
Die Tour ist meiner Meinung nach auf maximal 2-3 Motorräder ausgelegt!
Hierbei müssen sich die Personen gut verstehen und nicht zu viel Extrawünsche
haben, da es sonst mit der Zeit (täglich ca.10Std. unterwegs!) recht
knapp wird!
In diesem Bericht werde ich nicht alle Bilder von der Alpentour aus
Speicherplatzgründen veröffentlichen! Auf der Homepage der Fahrgemeinschaft
der Intruder-Cruiser sind
sie jedoch komplett einschließlich aller Panoramabilder abgespeichert!
Vorab: Diese Tour ist ein Traum!!! Kann ich jedem nur empfehlen!!!
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1. Tag
Kurzbeschreibung der Tour: Von
Fellbach nach Radolfzell (160 km)
Aichtal, Pfullingen, Unterhausen, Großengstingen (B312)
Trochtelfingen, Gammertingen, Hettingen, Sigmaringen (B313)
Inzigkofen, Mühlingen, Stockach, Espasingen (B313)
Radolfzell
Besonderheiten:
-
Zeitlich ist die Strecke kein Problem! Man hat genügend Zeit zum Fotografieren
und Besichtigungen!
-
Die Strecke zwischen Trochtelfingen und Sigmaringen ist besonders schön!
(siehe Bilder)
-
Nach Espasingen kann man, wenn es die Zeit zulässt, noch ein Abstecher
nach Bodman an den Bodensee machen!
-
In Radolfzell lohnt es sich an der Strandpromenade entlang die Beine zu
vertreten! (vom Bahnhof Richtung Mettnau)
-
In Radolfzell bin ich privat unter gekommen! Hier aber eine Gaststätte
oder Hotel zu finden ist kein Problem!
-
Bilder
vom 1. Tag
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2. Tag
Kurzbeschreibung der Tour: Von
Radolfzell nach Zell am See (432km)
Radolfzell
Ludwigshafen, Uhldingen, Friedrichshafen, Weißenberg
Alpenstraße (B308), Oberstaufen/Weissach, Immenstadt im Allgäu
(ca. 127km),
Oberjoch, 1178m, 6% (Übergang nach Österreich)
Tannheim (B199),
Gaichtpass, 1093m, 7%
Weißenbach am Lech, Reutte, Bichelbach (B179)
Fernpass, 1209m, 8%
Nassereith (ca. 200km), Obersteig am Sonnenplateau (B189), Telfs (B171),
Zirl
Aus Kranebitten bis AS Innsbruck oder nicht über die Autobahn
? durch Innsbruck) siehe Karte
Amrs, Hall in Tirol, Watten (B171), Kolsass, Schwaz (ca. 300km), Strass
im Zillertal (B169), Fügen, Uderns
Zillertal Höhenstraße, 2133m, 20% (B169)
Heinzenberg (B169)
Gerlos
Gerlospass, 1628m, 9% (B165)
Lahn, Truttenbch, Bramberg, Mittersill, Burgwies (B168), Walchen, Fürth
Zell am See
Besonderheiten:
-
Zeitlich ist die Strecke recht anspruchsvoll! War 9 Stunden unterwegs,
ohne Mittagspause jedoch mit mehreren kurzen Pausen für meinen Hintern
und zum Fotografieren!
-
Wenn man morgens am Bodensee entlang Richtung Friedrichshafen fährt,
scheint einem die Morgensonne direkt ins Gesicht! das ist sehr unangenehm!
-
Die Alpenstraße zum Oberjoch ist sehr schön! Paar kleine Pässle
sind auch dabei!
-
Oberjochpass:
Der Oberjochpass ist nach dem Riedbergpass der zweithöchste Straßenpass
in den Allgäuer Alpen. Wer den Namen Oberjochpass hört, denkt
meist sofort an die imposante Kehrengruppe oberhalb von Hindelang. Hier
schraubt sich die B 308 (Deutsche Alpenstraße) in neun Serpentinen
den Berg hoch. Doch der eigentliche Pass ist weit weniger spektakulär,
er ist bei der Überfahrt eigentlich kaum auszumachen. Es gibt dort
oben nicht mal die Möglichkeit, kurz auf die Seite zu fahren, um eine
kleine Pause einzulegen.
Genau genommen gibt es am Oberjoch zwei verschiedene Passhöhen:
fährt man etwa im Zuge der Deutschen Alpenstraße von Hindelang
(825 m) nach Wertach (915 m), so passiert man den höchsten Punkt der
Strecke (1140 m) schon bei der Durchfahrt durch die Ortschaft Oberjoch.
Dies ist dann die Wasserscheide zwischen Donau (Iller) und Lech (Wertach).
Will man dann noch weiter zum Oberjochpass, so biegt man in Oberjoch ab,
von wo aus es noch weitere 38 Höhenmeter bis zum höchsten Punkt
sind. Der Passhöhe selbst ist eine von zwei Verbindungen aus dem Allgäu
ins österreichische Tannheimer Tal. Dieser Übergang ist die Wasserscheide
zwischen Wertach und Lech (bzw. Vils). So richtig hohe Berge gibt es hier
noch nicht, der Oberjochpass liegt eingebettet zwischen dem Kühgrundkopf
(1909 m) und dem Sorgschrofen (1636 m). Im Gegensatz zur Darstellung auf
manchen Landkarten ist der Oberjochpass übrigens kein Grenzpass, denn
die österreichische Grenze verläuft erst 500 Meter östlich
der Passhöhe.
-
Gaichtpass:
Der Gaichtpass ist ein Talpass im Bundesland Tirol in Österreich,
der das Tannheimer Tal bei Nesselwängle auf 1093 m ü. NN mit
dem Lechtal bei Weißenbach am Lech verbindet. Der Pass ist nix besonderes,
jedoch die Gegend ist sehr schön!
-
Auf dem Weg zum Fernsteinpass hat man einen schönen Blick auf die
Zugspitze!
-
Am Fernpass direkt liegt das schöne Schlosshotel Fernstein mit seinem
romantischen See. Leider nimmt man sich kaum die Zeit, dort einmal an zu
halten. Dabei verpasst man nicht nur einen wunderschönen Rundgang
am Ufer des Sees, sondern auch einen Rundgang um den Inselberg mit seiner
Schlossruine uvm.. Ich selber bin dort auch schon getaucht! Siehe mein
Bericht dazu im Kapitel Tauchen!
-
Kurz vor Innsbruck nicht auf die Autobahn fahren, sondern direkt durch
Innsbruck hindurch! Ist kein Problem, immer dem Schild Hall (Hall in Tirol)
entlang!
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Aufpassen, kurz vor Strass im Zillertal geht es auf der B169 ins Zillertal!!
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Aufpassen, in Kaltenbach geht es rechts ganz versteckt ab auf die Zillertaler
Höhenalpenstraße (Am Sesselbahnparkplatz geht ein schmales Sträßchen
rechts nach oben!!!)
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Zillertal Höhenstraße
Die Zillertaler Höhenstraße gehört zu den schönsten
Alpenstraßen Österreichs! Sie ist mautplichtig und kostet 4,00
Euro (Stand Sep. 2005) Diese sollte man unbedingt bei schönem Wetter
fahren! Sie ist allerdings nicht ganz ungefährlich, da die Straßen
sehr eng und unübersichtlich sind. Ich hab da so meine Erfahrungen
gemacht! Näheres kann man hier erfahren: http://www.zillertaler-hoehenstrasse.at
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Gerlospass
Der Gerlospass ist die Passhöhe der alten Straßenverbindung
vom Tiroler Zillertal ins salzburgischen Oberpinzgau. Die Passhöhe
liegt bei ca. 1.500 m. Die alte Passstraße führt von der Gemeinde
Wald im Pinzgau zu dem Ort Gerlos im Zillertal. Sie ist für Gespanne
und LKW gesperrt und im Winter nicht immer durchgängig befahrbar.
Die neue Passstraße verbindet die Orte Krimml und Gerlos und
wurde in den 1960er Jahren von der Großglockner-Hochalpenstraßen-AG
errichtet. Die Straße ist ganzjährig uneingeschränkt befahrbar,
jedoch mautpflichtig und kostet 4,00 Euro (Stand Sep. 2005).
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Nach dem Gerlospass geht es in schnellen Schritten nach Zell am See!
-
Untergekommen bin ich problemlos im "Königshof" in Thumersbach! Der
Königshof ist eine nette Pension mit Restaurant, Cafe, usw.! Die Kosten
für ein Einzelzimmer + Frühstückbuffet betrugen 30 Euro/Person!
Kann ich jederzeit weiter empfehlen!!!
(Adresse: Gasthof/Pension Königshof, Familie Winding, Erlberg
69, A-5700 Zell am See - Thumersbach, Tel und Fax: 0043/6542/56616)
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Bilder
vom 2. Tag
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3. Tag
Kurzbeschreibung der Tour: Von
Zell am See nach Zuglio (311km)
Zell am See
Großglockner Hochalpenstrasse, 2571m, 14%
Heiligenblut (B107),
Iselsbergpass, 1204m, 10%
Lienz (B108), Hopfgarten (Defereggental (L25)), St. Jackob
Staller Sattel, 2052m, 12% (Übergang nach Italien)
Monguelfo, (Übergang nach Österreich) Panzendorf, Lesachtal,
Krtitschsattel, 1526m, 13%
Liesing
Plöckenpass, 1362m, 13% (Übergang nach Italien)
(evtl. noch auf den Panoramica delle Vette, 1967m, 14%)
Zuglio
Besonderheiten:
-
Zeitlich ist diese Strecke sehr Anspruchsvoll und sehr kurvig!!! War knappe
10 Stunden unterwegs, ohne Mittagspause jedoch mit mehreren kurzen Pausen
für meinen Hintern und vor allem zum Fotografieren! Bei schönem
Wetter ein absolutes Muss!!!
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Großglockner Hochalpenstrasse
Die Großglockner Hochalpenstraße verbindet als hochalpine
Gebirgsstraße die beiden österreichischen Bundesländer
Salzburg und Kärnten. Die von Bruck an der Glocknerstraße nach
Heiligenblut führende Straße ist 47,8 km lang. Vom Fuscher Tal
verläuft sie über Fuscher Törl (2.428 m) und Hochtor (2.576
m, Tunnelhöhe 2.506 m) ins Mölltal. Von der Hauptstraße
Abzweigungen zu den Aussichtspunkten Edelweissspitze (2.571 m) und Franz-Josefs-Höhe
(2.369 m) mit Blick auf Pasterzengletscher und Großglockner. Das
Befahren der Straße für Kraftfahrzeuge ist gebührenpflichtig
und kostet als Tageskarte 17.- Euro fürs Motorrad! (Stand Sep. 2005)
Hier gibt es eine Übersichtskarte
vom Großglockner!
Man sollte unbedingt auf die Edelweissspitze fahren! Von dort hat man
einen herrlichen Rundblick!
Ein Abstecher zur Franz-Josefs-Höhe sollte auch noch drin sein!
Von hier aus hat man einen guten Blick auf den Gletscher!
Näheres kann man hier erfahren: http://www.grossglockner.at
Panoramabild:
Großglockner (Auffahrt)
Panoramabild: Großglockner
(nach Edelweißspitze)
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Iselsbergpass
Breite Straße mit wunderschöner Aussicht auf die Lienzer
Dolomiten.
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Defereggental
Von Lienz aus geht es Richtung Felbertauerntunnel nach paar Kilometern
links ab ins Defereggental! Dieses sehr schöne Tal zwischen paar 3000ender
führt direkt zum Staller Sattel! (Übergang nach Italien)
Näheres kann man hier erfahren: http://www.defereggental.at
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Staller Sattel
Der Staller Sattel ist ein absolut geiler Pass! Die Straßen sind
so eng, das es keinen Platz für Gegenverkehr gibt. Deshalb wir der
Staller Sattel abwechselnd nur in einer Richtung befahren! Die entsprechenden
Richtungszeiten habe ich nicht mehr im Kopf, werde diese aber ermitteln
und hier nachträglich eintragen. Achtung: Auf der Strecke stehen oft
Kühe am Straßenrand oder mitten auf der Straße!
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Krtitschsattel
Nach dem Staller Sattel geht es auf der B100 nach Österreich zurück.
Nach Panzendorf geht es rechts ab ins Lesachtal! Der Krtitschsattel kommt
gleich am Anfang des Lasachtals und ist recht zügig zu befahren!
-
Lesachtal
Der Begriff Lesachtal (Les slow.: Holz) umfasst geografisch das Gailtal
zwischen der Kärntner-Osttiroler Grenze und Kötschach-Mauthen
politisch die Gemeinde Lesachtal, die nur etwa die westlichen zwei
Drittel des geografischen Lesachtales mit den Hauptorten Birnbaum, Liesing,
St. Lorenzen und Maria Luggau umfasst. Der östliche Teil mit dem Hauptort
St. Jakob gehört zur Gemeinde Kötschach-Mauthen. Beide liegen
im politischen Bezirk Hermagor im österreichischen Bundesland Kärnten.
Geografische Lage: Das Lesachtal erstreckt sich über etwas mehr
als 20 Kilometer in West-Ost-Richtung parallel zur Staatsgrenze zwischen
Österreich und Italien. Anders als im Rest des Gailtales hat der Fluss
hier eine rund 200 Meter tiefe und enge Schlucht gebildet. Das Siedlungsgebiet
mit nur wenigen Orten befindet sich oberhalb des Flusses auf den Satteln
der Schlucht. Die Bundesstraße B111 verkehrt, hoch über dem
heutigen engen Talgrund, am nördlichen Talhang, auf dem sich auch
die größeren Ortschaften befinden. Wiewohl in den letzten Jahren
ausgebaut, ist sie auch heute für Busse und Anhänger nicht empfehlenswert.
Das Lesachtal wird im Norden von den Gailtaler Alpen und Ausläufern
der Lienzer Dolomiten begrenzt, im Süden von den Karnischen Alpen,
auf deren Hauptkamm die Staatsgrenze verläuft.
Fazit: Das Lesachtal sollte in jeder Motorradtour in der Nähe
eingeplant werden!!!
Näheres kann man hier erfahren: http://www.lesachtal.com
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Plöckenpass
In Mauthen geht es rechts ab zum Plöckenpass! Der Plöckenpass
(it.:Passo di Monte Croce), 1357m, ist ein Pass in den Karnischen Alpen
auf der Strecke von Kötschach-Mauthen im Gailtal (Kärnten) ins
italienische Timau in Friaul. Von dort geht es weiter südlich nach
Tolmezzo und Udine.
Es ist ein landschaftlich sehr schöner Gebirgspass, der besonders
auf der italienischen Seite absolut geil zum Motorradfahren ist!!
In der Nähe liegt die Hohe Warte, die höchste Erhebung der
Karnischen Alpen.
Im Ersten Weltkrieg war der Plöckenpass Teil der österreichisch-italienischen
Front. Überreste der damaligen Befestigungsanlagen und Bunker können
heute noch besichtigt werden.
-
Kurz vor Zuglio kommt ein kleines Dörfchen Namens Paluzza! Ich bin
dort im Hotel Galles untergekommen, die sich sogar auf Motorradfahrer spezialisiert
haben! Das Hotel hat eine Garage, in dem man sein Moped abstellen kann,
was in Italien ja nicht ganz unwichtig ist. Im Hotel kann man sehr gut
essen! Die Preise sind einigermaßen moderat! Für Zimmer + Garage
+ Frühstückbuffet habe ich 35.- Euro/Person bezahlt! Achtung,
die Inhaber können kein Deutsch und auch nur brockenweise Englisch!
Zum Glück gibt es auch Hände und Füße! Grins! Das
Hotel kann man trotzdem jeder Zeit empfehlen!
(Adresse: Hotel Galles, Via Divisione Julia 89, 33026 Casteons di Paluzza
(UD), Tel.: 0433/775412)
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Bilder
vom 3. Tag
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4. Tag
Kurzbeschreibung der Tour: Von
Zuglio nach Sterzing (308 km)
Zuglio
(evtl. Abkürzung über den Panoramica delle Vette, 1967m,
14%)
Tolmezzo
Sappadapass, 1292m, 15%
Sappada, Santo Stefano di Cdore
Tre Crocipass, 1805m, 12%
Cortina d Ampezzo
Falzaregopass, 2105m, 11%
San Cassian, Corvara
Grödnerjoch, 2121m, 12%
Stellarunde: mit Stellajoch, 2213m, 11% und Pordiojoch, 2239m, 8%
und Campolongopass, 1875m, 10%)
Grödnerjoch, 2121m, 12%
Wolckenstein
St. Ulrich
Brixen
Fortezza Franzensfeste, Mules
Sterzing
Besonderheiten:
-
Zeitlich ist diese Strecke sehr Anspruchsvoll und sehr kurvig! Bin keine
500m gerade aus gefahren! War knappe 10 Stunden unterwegs, ohne Mittagspause
jedoch mit mehreren kurzen Pausen für meinen Hintern und vor allem
zum Fotografieren!
-
Da die Stecke nach Tolmezzo recht langweilig ausgesehen hat, habe ich die
Abkürzung über die Panoramica delle Vette genommen! Die Auffahrt
dafür kommt 3km nach Paluzza im Örtchen Priola. Danach stößt
man wieder auf meine offiziell geplante Route Richtung Sappada, St. Stefano.
Das ist eine super Motorradstrecke, landschaftlich sehr schön (Tal,
mit Straße an einem Bach entlang, umringt von hohen Bergen) und lädt
zum Cruisen ein!!! Ca 5km nach St. Stefano geht nach einem langen Tunnel
rechts ab auf die ss48 Richtung Cortina d'Ampezzo!
-
Tre Crocipass
Der Weg zum Passo Tre Croci schlängelt sich fast permanent durch
den Wald bis zur Abzweig zum Misurinapass! Zeit für einen Abstecher
(ca. 2km einfach) zum See am Misurinapass sollte sich man nehmen! Ist eine
sehr schöne Gegend. Nach der Abzweigung geht es direkt zum Passo Tre
Croci! Auf dem Weg dort hin wird es an einer Brücke einspurig, die
durch eine Ampel geregelt wird! Vorsicht, auf dieser Strecke liegt viel
Rollsplitt und es stehen oft Kühe am Straßenrand oder mitten
auf der Straße!
-
Zu Cortina d Ampezzo muss sicherlich nicht viel sagen, da diese Stadt wohl
jeder kennt!
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Falzaregopass
Die Auffahrt zum Falzaregopass beginnt direkt in Cortina d Ampezzo!
Auf die Beschilderung achten! Der Falzaregopass ist sehr kurvig. Oben auf
der Passhöhe auf 2117m geht es dann rechts ab nach Corvara (20km).
(Ich wollte meine Stellarunde im Norden von Corvara aus starten) Diese
Strecke nach Corvara ist ebenfalls recht kurvenreich mit zig Kehren!
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Grödnerjoch
Das Grödnerjoch liegt inmitten der Alpenregion Dolomiten, auf
halber Wegstrecke zwischen Klausen an der Brennerroute und dem Olympiaort
Cortina d'Ampezzo. Die Passstrasse führt nördlich vorbei an der
mächtigen Felsbastion des Sellastocks mit ihren vielen knapp 3000ern
und liegt südlich vom Naturpark Puez-Geisler.
Das Grödnerjoch gehört selbstverständlich zusammen mit
den anderen drei Pässen der legendären Sella-Runde zu einem absoluten
Highlight für jeden Pässefahrer, landschaftlich trüben nur
die gehäuft auftretenden Skilifte die gigantischen Impressionen der
Dolomiten
Panoramabild:
Blick vom Grödnerjoch Richtung Corvara
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Sellarunde: mit Sellajoch, Pordiojoch, Campolongopass und nochmals Grödnerjoch
Die Runde mit dem Motorrad zu fahren ist echt der Hammer, vor allem
wenn man schon einige Zeit unterwegs ist! Enge und kurvige Straßen
ohne Ende! Der einige Nachteil sind die vielen Touribusse, die sich hier
rumquälen! Die fahren stellenweise mit 10km/h durch die Gegend, so
dass man manchmal fast von seinem Moped fällt! Wenn man recht geschafft
ist, ist das nicht ganz ungefährlich!
Panoramabild:
Blick vom Sellajoch
Fazit: Die Sellarunde ist ein Muss für Motorradfahrer, man sollte
allerdings mindestens 4 Std. mit nur 3 kleinen Pausen zum fotografieren
einplanen!
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Nach der zweiten Runde über das Grödnerjoch geht es dann ruckizucki
über Wolkenstein, St. Ulrich, Klausen, Brixen (immer neben der Autobahn),
Fortezza, Franzensfeste, Mules nach Sterzing! Die Strecke ist OK, aber
nix besonderes!
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Sterzing
Direkt vor Sterzing geht es links ab Richtung Jaufenpass! Nach weiteren
300m kommt auf der rechten Seite eine kleine Kirche mit einem Friedhof!
Gegenüber liegt das Hotel "Zum Engel"! Es ist wirklich ganz leicht
zu finden! Dieses Hotel kann ich bestens empfehlen! Es ist nur 10 Gehminuten
vom historischen Stadtkern entfernt. Das Hotel hat ein super Restaurant,
eine Exklusive Wellnesanlage für Hotelgäste mit Finnischer Sauna,
Dampfbad, Whirlpool, Solarium, Kneippbad, Massage und Heusitzbad! Genau
das richtige für mich nach einer solch strapaziösen Tour! Das
Hotel war wirklich ein Glücksgriff und hat für eine Nacht + Frühstückbüffet
nur "47.- Euro" gekostet!
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Bilder
vom 4. Tag
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5. Tag
Kurzbeschreibung der Tour: Von
Sterzing nach Radolfzell (425 km)
Sterzing
Jaufenpass, 2099m, 12%
St. Leonhard, Moos in Passeier
Timmelsjoch, 2474m, 15% (Übergang nach Österreich)
Zwieselstein, Sölden, Huben, Oberlangenfeld, Tumpen (B186),
Imst-Pitztal, AS Imst-Au bis AS Miles (kurzes Stück Autobahn)
oder Umgehungsstraße, siehe Karte Imst (B171)
Miles, Schönwies, Landeck, Pians (B171)
Schnazerau, Lockau, Sinserau, Ischgl (B188)
Bieler Höhe, 2032m, 11%
Silvretta Hochalpenstraße, 2036m 11%
Ausserböden. Bludenz, Flecken (B193)
Faschinajoch, 1486m, 12%
Au im Bregenzer Wald, Mellau B200), Andelsbuch, Dresseln, Stiglingen
(B200)
Bregenz (B190) (Übergang nach Deutschland)
Lindau, Friedrichshafen, Uhldingen, Ludwigshafen (B31),
Radolfzell
Besonderheiten:
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Zeitlich ist diese Strecke sehr Anspruchsvoll (besonders das Timmelsjoch)
und sehr kurvig!!! War knappe 11 Stunden unterwegs, ohne Mittagspause jedoch
mit mehreren kurzen Pausen für meinen Hintern und vor allem zum Fotografieren!
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Nach einem reichhaltigen Frühstück bin ich um 9:00 abgefahren!
Nach paar Km kommt ja gleich der Jaufenpass, der allerdings so kurz um
10:00 doch noch recht neblig war! Nix mit Aussicht! Na ja ein Tod muss
man sterben!
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Jaufenpass
Die 31 km lange, landschaftlich abwechslungsreiche Scheitelstrecke
über den Jaufenpass verbindet das Passeiertal mit dem Eisacktal. Sie
ist die kürzeste Verbindung zwischen den südtiroler Touristenhochburgen
Meran (325 m) und Sterzing (948 m).
Der Jaufenpass ist der nördlichste inner-italienische Alpenpass
und liegt somit im Herzen Südtirols. Im Norden ragen die mächtigen
Ötztaler Alpen empor, im Süden die ebenso weitläufigen Sarntaler
Alpen. Umgeben wird der Jaufenpass von den Bergen Jaufenspitz (2483 m)
und Saxner (2359 m) sowie von dem breiten Ratschingstal.
Die Überquerung bietet weiterhin schöne Ausblicke auf die
hohe Wilde (3840 m) mit ihren Gletschern im Süden und die Tuxer Alpen
im Norden.
Der Jaufen zählt laut tour zu den Top Ten der Alpenpässe,
dem kann man sich anschließen, denn dank herrlicher Landschaft, angenehmen
Steigungswerten und abwechslungsreicher Srassenführung gehört
dieser Pass zu denen, die man genießen kann, sofern man nicht gerade
am Ötztaler Radmarathon teilnimmt.
-
Currytempel in der Südkurve
Auf der Abfahrt kurz vor St. Leonhard liegt in einer Spitzkehre der
Currytempel! Als ich den gesehen habe, bin ich fast vor lauter lachen über
den Namen vom Moped gefallen! Der Currytempel liegt an einem schönen
Aussichtspunkt, wo man teilweise die Stecke und einen Ausblick über
St. Leonhard genießen kann! Wie gut die Currywurst ist kann ich nicht
sagen, da er noch geschlossen war! Während meiner Anwesenheit ist
allerdings der Besitzer vorbeigekommen, mit dem ich noch ein nettes Schwätzchen
gehalten habe!
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Timmelsjoch, einfach nur Geil!!!
Das Timmelsjoch ist Österreichs höchstgelegener Grenzübergang.
Hinter dem Hoteldorf Hochgurgl befindet sich die Mautstelle für die
mautpflichtige Straße und kostet 8,00 Euro einfach für Motorräder
(Stand Sep. 2005). Auch für die italienische Seite ist eine Mautgebühr
von 10 - 15 Euro für Motorräder und Autos geplant (wie auch für
das Stilfser Joch). 2005 war die italienische Seite noch kostenlos!
Es trennt die Ötztaler Alpen von den Stubaier Alpen. Der Name
"Timmels" stammt vermutlich vom lateinischen "tumulus", was so viel wie
Hügel bedeutet, ab. (Hügel ist gut!)
Timmelsjoch-Hochalpenstraße:
Der Plan einer Straße über das Timmelsjoch wurde bald nach
dem Zweiten Weltkrieg wieder aufgenommen. Ein Vorreiter war dabei der damalige
Landesrat und spätere Landeshauptmann Eduard Wallnöfer, selbst
ein gebürtiger Südtiroler.
Zwischen 1955 und 1959 wurde die Nordrampe errichtet, zu damaligen
Baukosten von 28 Millionen Schilling (umgerechnet etwa 2 Millionen Euro).
Die Südrampe vom Passeiertal herauf wurde bereits unter Mussolini
ab 1933 bis 2 km vor das Joch gebaut worden, doch mit dem Abschluß
der Achse Berlin-Rom mit dem Treffen von Mussolini und Hitler wurden die
Arbeiten eingestellt. Es dauerte noch bis zum 15. September 1968, als die
Straßenverbindung in beiden Richtungen offiziell freigegeben werden
konnte.
Die Straße ist in der Regel von Mitte Juni bis Mitte Oktober,
von 7 bis 20 Uhr geöffnet. Bedeutung hat die Straße, die vom
LKW-Verkehr befreit ist, neben einer Verkehrsverbindung vor allem als Ausflugsstraße
für PKW und Motorräder. Jährlich findet der Ötztal-Radmarathon
über das Timmelsjoch statt, und 1988 führte auch der Giro d'Italia
darüber.
Näheres kann man hier erfahren: http://www.timmelsjoch-hochalpenstrasse.at
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Die B186 nach Imst im Pitztal ist nichts besonderes! Um Gebühren zu
sparen sollte man nicht auf die Autobahn sondern einfach nach Imst hinein
und sich Richtung Landeck halten! So schnell wie man in Imst drin ist,
so schnell ist man auch wieder draußen! Kein Problem!
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Paznauntal
In Pians geht es links ab ins Paznauntal! Leider waren zu diesem Zeitpunkt
immer noch das Paznauntal und die Silvretta-Hochalpenstraße wegen
den schlimmen Unwettern vor 3 Wochen gesperrt! Das war echt ärgerlich!
Hier noch ein paar Infos zur Silvretta-Hochalpenstraße
Silvretta-Hochalpenstraße, Mautstraße der Vorarlberg Illwerke
AG, 1954 für den Verkehr freigegeben; einzige hochalpine Straßenverbindung
vom Montafon (Vorarlberg) in das Paznauntal (Tirol). Führt von Partenen
(1051 m) in einer 22,5 km langen Strecke mit 32 Kehren vorbei am Vermuntstausee
zur Bielerhöhe (2037 m) mit dem Silvretta-Stausee und weiter durch
das Kleinvermunt nach Galtür (1584 m) ins Tiroler Paznauntal. Im Sommer
bietet der Silvretta-Stausee den einzigen Motorbootverkehr Europas auf
2000 m Höhe, im Winter führt die Loipe 2000 über die schneebedeckte
Eisdecke des Silvretta-Stausees.
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Alternativ-Route
Ich habe mir dann in Pians eine neue Route über den Arlbergpass
gesucht, die dann letzt endlich ebenfalls in den Bregenzer Wald nach Bregenz
führt! Alternativroute: Arlbergpass, Flexenpass, Lech, Warth, Hopfreben,
Schoppernau, Mellau, Egg, Bregenz! Der Arlbergpass ist nix besonderes (breiter
Highway mit wenig Kurven! Aber ab dem Flexenpass macht es wieder richtig
Spaß mit seinem Moped zu Cruisen! Das ist eine sehr schöne Gegend!
Panoramabild:
Blick nach dem Arlbergpass Richtung Warth
Panoramabild: Blick auf
den Bregenzer Wald
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Um 18:00 habe ich in Bregenz beschlossen, direkt nach Hause zu fahren und
keine Zwischenstation in Radolfzell mehr zu machen.
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Die Route wurde von mir spontan festgelegt: Bregenz, Tettnang, Ravensburg,
Bad Saulgau, Biberach, Ehningen an der Donau, Münsingen, Bad Urach,
Nürtlingen, Wendlingen, Esslingen nach Fellbach! Hier bin ich trotz
der schönen Strecke ohne Pause durchgefahren, da ich müde war
und nur noch heim wollte! Das war echt Stress und hat keinen Spaß
mehr gemacht! Ein Zwischenstop in Radolfzell wäre vernünftiger
gewesen!
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Bilder
vom 5. Tag
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(6. Tag) ausgefallen,
siehe 5. Tag
Kurzbeschreibung der Tour: Von
Radolfzell nach Fellbach (160 km)
(Der gleiche Weg zurück, wie am ersten Tag!)
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Noch eine Bitte zum Schluß dieser Seite:
Sollte einer der angegebenen Links nicht mehr zutreffen, so schickt
ein kurzes E-Mail an mich, da ich leider nicht immer die Zeit habe, die
Aktualität der Links zu überprüfen! Danke!