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Reisebericht
zu Rogers Alpentour 2006
(letzter Stand 02.11.06)
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Inhaltsverzeichnis
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Touren und Events
Vorwort
Angeturnt, durch die geile Alpentour in 2005 habe ich mich aufgerafft
und auch für dieses Jahr eine Alpentour ausgearbeitet! Diesmal sollten
auch ein Großteil der italienischen Alpen, einschließlich deren
Pässe abgeklappert werden! Bei der Ausarbeitung haben mir hier vor
allem die Streckenempfehlungen vom ADAC geholfen! Als Mitglied bekommt
man vom ADAC jede Menge kostenloses Kartenmaterial!
Die Tour ist meiner Meinung nach auf maximal 2-3 Motorräder ausgelegt!
Hierbei müssen sich die Personen gut verstehen und nicht zu viele
Extrawünsche haben, da es sonst mit der Zeit (täglich ca.10Std.
unterwegs!) recht knapp wird!
In diesem Bericht werde ich nicht alle Bilder von der Alpentour aus
Speicherplatzgründen veröffentlichen! Auf der Homepage der Fahrgemeinschaft
der Intruder-Cruiser sind
sie jedoch komplett abgespeichert! Hier habe ich verstärkt die ganzen
Panoramabilder untergebracht, die nach meiner Meinung stellenweise echt
super geworden sind.
Vorab: Auch diese Tour ist ein Traum, wenn auch nicht ganz so gut das
Wetter mitgespielt hat wie letztes Jahr!!! Die Tour kann ich jedem nur
empfehlen!!!
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1. Tag
Kurzbeschreibung der Tour: Von
Fellbach nach Zell am See (493 km)
Fellbach, Aichtal (B27), Metzingen (B312), Dettingen, Bad Urach (B28),
Seeburg, Münsingen, Ehningen, Warthausen, Biberach (B465),
Berkeim, AS Berkheim (B312),
Kempten, AS Oy-Mittelberg (A7),
Pfronten/Weißbach (B309),
auf der B310 bis Forggensee,
auf der B16/B17 rein nach Füssen!
Reutte, Bichelbach (B179),
Fernpass (1209m, 8%),
Nassereith, Obersteig am Sonnenplateau (B189),
Telfs, Zirl, durch Innsbruck, Amrs, Hall in Tirol, Watten, Kolsass,
Schwaz (B171),
Strass im Zillertal, Fügen, Uderns, Heinzenberg (B169),
Gerlos, Gerlospass (1628m, 9%),
Krimml, Neukirchen, Mühlbach (B165),
Mittersill, Uttendorf, Plesendorf (B168),
Zell am See
Besonderheiten:
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Die Strecke von Fellbach bis nach Füssen zum Treffen mit meinem Freund
aus Nürnberg am Lechfall ist nichts besonderes!
-
Der Lechfall ist ungefähr 1 km nach dem Übergang von der B16
zur B17 (nach der Brücke über der Lech) entfernt! Ein idealer
Platz für einen Treffpunkt!
-
Auf dem Weg zum Fernsteinpass hat man einen schönen Blick auf die
Zugspitze, vorausgesetzt das Wetter ist schön!!
-
Am Fernpass direkt liegt das schöne Schlosshotel Fernstein mit seinem
romantischen See. Leider nimmt man sich kaum die Zeit, dort einmal an zu
halten. Dabei verpasst man nicht nur einen wunderschönen Rundgang
am Ufer des Sees, sondern auch einen Rundgang um den Inselberg mit seiner
Schlossruine uvm.. Ich selber bin dort auch schon getaucht! Siehe mein
Bericht dazu im Kapitel Tauchen!
-
Kurz vor Innsbruck nicht auf die Autobahn fahren, sondern direkt durch
Innsbruck hindurch! Ist kein Problem, immer dem Schild Hall (Hall in Tirol)
entlang! Ein Pickerl für 10 Tage kostet fürs Motorrad angeblich
laut einem Österreicher, den ich in Reschen kennen gelernt habe, nur
4,30 Euro! (Das hatte ich teuerer in Erinnerung! Egal!)
-
Aufpassen, kurz nach Schwaz geht es auf der B169 ins Zillertal!!
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Zillertal Höhenstraße
Die Zillertal Höhenstraße haben wir aus Zeitgründen
ausgelassen! Außerdem gab es vom letzten Jahr, auf meiner Alpentour
2005, noch dazu so unangenehme Erinnerungen! Näheres über die
Zillertaler Höhenstraße kann man hier erfahren: http://www.zillertaler-hoehenstrasse.at
-
Gerlospass
Der Gerlospass ist die Passhöhe der alten Straßenverbindung
vom Tiroler Zillertal ins salzburgischen Oberpinzgau. Die Passhöhe
liegt bei ca. 1.500 m. Die alte Passstraße führt von der Gemeinde
Wald im Pinzgau zu dem Ort Gerlos im Zillertal. Sie ist für Gespanne
und LKW gesperrt und im Winter nicht immer durchgängig befahrbar.
Die neue Passstraße verbindet die Orte Krimml und Gerlos und
wurde in den 1960er Jahren von der Großglockner-Hochalpenstraßen-AG
errichtet. Die Straße ist ganzjährig uneingeschränkt befahrbar,
jedoch mautpflichtig und kostet 4,00 Euro (Stand Aug. 2006).
-
Nach dem Gerlospass geht es in schnellen Schritten nach Zell am See!
-
Untergekommen sind wir problemlos im "Königshof" in Thumersbach! Der
Königshof ist eine nette Pension mit Restaurant, Cafe, usw.! Die Kosten
für ein Doppelzimmer + Frühstückbuffet betrugen 35 Euro/Person!
Ist zwar nicht grad billig, kann ich aber jederzeit weiter empfehlen!!!
-
(Adresse: Gasthof/Pension Königshof, Familie Winding, Erlberg 69,
A-5700 Zell am See - Thumersbach, Tel und Fax: 0043/6542/56616)
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Bilder
vom 1. Tag
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2. Tag
Kurzbeschreibung der Tour: Von
Zell am See nach Forni (349 km)
Zell am See,
Großglockner Hochalpenstrasse (2571m, 14%),
Abstecher zur Franz-Josefs Höhe (2369m),
Heiligenblut (B107),
Iselsbergpass (1204m, 10%),
Lienz (B108),
Huben, Hopfgarten (Defereggental (L25)), St. Jackob,
Staller Sattel (2052m, 12%) (Übergang nach Italien),
Monguelfo, (Übergang nach Österreich) Sillian, rechts ab
ins Lesachtal,
Krtitschsattel (1526m, 13%),
Obertillach, Maria Luggau, Liesing, St. Jackob, Kötschach-Mauthen,
Plöckenpass (1362m, 13%) (Übergang nach Italien),
Timau, Paluzza, Zuglio, Tolmezzo, Ampezzo, Forni (SS52)
Besonderheiten:
-
Zeitlich ist diese Strecke sehr Anspruchsvoll und sehr kurvig!!! Waren
knappe 11 Stunden unterwegs, ohne Mittagspause jedoch mit mehreren kurzen
Pausen für meinen Hintern und vor allem zum Fotografieren! Bei schönem
Wetter ein absolutes Muss!!! Leider hatten wir, solange wir nicht in Italien
waren, stellenweise recht bescheidenes Wetter, ab und zu sogar leichter
Regen!
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Großglockner Hochalpenstrasse
Die Großglockner Hochalpenstraße verbindet als hochalpine
Gebirgsstraße die beiden österreichischen Bundesländer
Salzburg und Kärnten. Die von Bruck an der Glocknerstraße nach
Heiligenblut führende Straße ist 47,8 km lang. Vom Fuscher Tal
verläuft sie über Fuscher Törl (2.428 m) und Hochtor (2.576
m, Tunnelhöhe 2.506 m) ins Mölltal. Von der Hauptstraße
Abzweigungen zu den Aussichtspunkten Edelweissspitze (2.571 m) und Franz-Josefs-Höhe
(2.369 m) mit Blick auf Pasterzengletscher und Großglockner. Das
Befahren der Straße für Kraftfahrzeuge ist gebührenpflichtig
und kostet als Tageskarte 17.- Euro fürs Motorrad! (Stand Aug. 2006)
Hier gibt es eine Übersichtskarte
vom Großglockner!
Man sollte unbedingt auf die Edelweißspitze fahren! Von dort
hat man einen herrlichen Rundblick!
Ein Abstecher zur Franz-Josefs-Höhe sollte auch noch drin sein!
Von hier aus hat man einen guten Blick bei schönem Wetter auf den
Gletscher! (die Betonung liegt bei "schönem" Wetter!)
Näheres kann man hier erfahren: http://www.grossglockner.at
Panoramabild:
Großglockner (Auffahrt)
Panoramabild:
Rückfahrt von der Franz-Josefs Höhe
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Iselsbergpass
Breite Straße mit wunderschöner Aussicht
auf die Lienzer Dolomiten.
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Defereggental
Von Lienz aus geht es Richtung Felbertauerntunnel
nach paar Kilometern links ab ins Defereggental! Dieses sehr schöne
Tal zwischen paar 3000ender führt direkt zum Staller Sattel! (Übergang
nach Italien)
Näheres kann man hier erfahren: http://www.defereggental.at
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Staller Sattel
Der Staller Sattel ist ein absolut geiler Pass!
Die Straßen sind so eng, das es keinen Platz für Gegenverkehr
gibt. Deshalb wir der Staller Sattel abwechselnd nur in einer Richtung
befahren!
Die Fahrtrichtungsöffnungszeiten sind: Fahrtrichtung
Österreich nach Italien --> von der "Vollen Stunde" "15 min lang"!
Achtung: Auf der Strecke stehen oft Kühe
am Straßenrand oder mitten auf der Straße!
Panoramabild:
Kurz vor dem Staller Sattel
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Krtitschsattel
Nach dem Staller Sattel geht es auf der B100 nach Österreich zurück.
Nach Panzendorf geht es rechts ab ins Lesachtal! Der Krtitschsattel kommt
gleich am Anfang des Lasachtals und ist recht zügig zu befahren!
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Lesachtal
Der Begriff Lesachtal (Les slow.: Holz) umfasst geografisch das Gailtal
zwischen der Kärntner-Osttiroler Grenze und Kötschach-Mauthen
politisch die Gemeinde Lesachtal, die nur etwa die westlichen zwei
Drittel des geografischen Lesachtales mit den Hauptorten Birnbaum, Liesing,
St. Lorenzen und Maria Luggau umfasst. Der östliche Teil mit dem Hauptort
St. Jakob gehört zur Gemeinde Kötschach-Mauthen. Beide liegen
im politischen Bezirk Hermagor im österreichischen Bundesland Kärnten.
Geografische Lage: Das Lesachtal erstreckt sich über etwas mehr
als 20 Kilometer in West-Ost-Richtung parallel zur Staatsgrenze zwischen
Österreich und Italien. Anders als im Rest des Gailtales hat der Fluss
hier eine rund 200 Meter tiefe und enge Schlucht gebildet. Das Siedlungsgebiet
mit nur wenigen Orten befindet sich oberhalb des Flusses auf den Satteln
der Schlucht. Die Bundesstraße B111 verkehrt, hoch über dem
heutigen engen Talgrund, am nördlichen Talhang, auf dem sich auch
die größeren Ortschaften befinden. Wiewohl in den letzten Jahren
ausgebaut, ist sie auch heute für Busse und Anhänger nicht empfehlenswert.
Das Lesachtal wird im Norden von den Gailtaler Alpen und Ausläufern
der Lienzer Dolomiten begrenzt, im Süden von den Karnischen Alpen,
auf deren Hauptkamm die Staatsgrenze verläuft.
Fazit: Das Lesachtal sollte in jeder Motorradtour in der Nähe
eingeplant werden!!!
Näheres kann man hier erfahren: http://www.lesachtal.com
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Plöckenpass
In Mauthen geht es rechts ab zum Plöckenpass! Der Plöckenpass
(it.:Passo di Monte Croce), 1357m, ist ein Pass in den Karnischen Alpen
auf der Strecke von Kötschach-Mauthen im Gailtal (Kärnten) ins
italienische Timau in Friaul. Von dort geht es weiter südlich nach
Tolmezzo und Udine.
Es ist ein landschaftlich sehr schöner Gebirgspass, der besonders
auf der italienischen Seite absolut geil zum Motorradfahren ist!!
In der Nähe liegt die Hohe Warte, die höchste Erhebung der
Karnischen Alpen.
Im Ersten Weltkrieg war der Plöckenpass Teil der österreichisch-italienischen
Front. Überreste der damaligen Befestigungsanlagen und Bunker können
heute noch besichtigt werden.
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Von Tolmezzo über Ampezzo zum Passo di Mauria
Von Ampezzo aus wird unmerklich in einer ewig dahinschlängelnden
endlosen kurvigen Strecke der Sella Corso "überwunden" (wirklich unmerklich)
bis dann die Straße 25 Km später den Passo della Mauria erreicht.
Die Straße - für Einsteiger mit ein wenig Ausdauer gut geeignet
- führt größtenteils durch Wald. Vor dem Passo Di Mauria
haben wir am Straßenrand ein kleines schnuckeliges Hotel (Hotel Cridola)
gefunden! Die Chefin spricht sogar ein wenig deutsch und ist sehr nett!
(Hotel Cridola, Telefon: 0433/88015, 33024 Forni di Sopra)
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Bilder
vom 2. Tag
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3. Tag
Kurzbeschreibung der Tour: Von
Forni nach Asiago (342 km)
Forni, Passo di Mauria (1295m, 10%),
Lorenzago (SS52),
Lozzo, Pieve, Valle, Vodo, Cortina d' Ampezzo
(SS51),
Kurz Richtung Passo d. Falzarego (SS48),
Passo di Giau (2230m, 17%) (SS638),
Forcella Staulanza (1773m, 15%),
Zolto Alto (SS251),
Passo Duran (1601m, 14%),
La Valle, Agordo, Voltago, Gosaldo,
Passo di Cereda (1369m, 15%),
Tonadico, Fiera (SS347),
Mezzano, Imer,
Servo, Aune,
Passo Croce d' Aune (1011m, 15%),
Feltre (SS473),
Busche, Lentai, Mel, Trichiana,
Passo di San Boldo (706m, 15%),
Tovena, Follina, Miane, Valdobbiadene, Bigolino,
Crocetta, Pederobba, Possagno,
Crespano, Romano, Bassano del Grappa,
Fontanelle, Turcio, Asiago (SP72)
Besonderheiten:
-
Wie bereits schon erwähnt, kaum in Italien und
die Sonne lacht ohne Ende vom Himmel, begleitet von schnuckeliger Wärme!
Der heutige Tage war zwar recht anstrengend, was aber durch paar supergeile
Pässe und wunderschöne Straßen in herrlichen Berglandschaften,
schnell vergessen wurde! Wenn ich mich richtig zurück erinnere, sind
wir an diesem Tag kein einziges mal 300m gerade aus gefahren!!!
-
Passo di Mauria
Der Passo di Mauria ist ein Pass, der durch traumhafte
Landschaften führt! Hier muß man nur auf verückte Motorradfahrer
aufpassen, die wie die gestörten mit ihren Schleifböcken auf
dieser Strecke heizen! Würde ich so fahren, ich täte mir keine
30 min geben und ich hätte im Bestfall ein Zimmer im Krankenhaus sicher!!!
Panoramabild:
Kurz vor dem Passo di Mauria
-
Die Strecke (SS51) von Lozzo nach Cortina d' Ampezzo
ist nichts besonderes! Im Prinzip ist dies eine stark befahrene Bundesstraße
mit Alpenpanorama!
Passo di Giau
Man ist das ein geiler Pass! Das geht schon bei
der Anfahrt zum Pass, von Cortina d' Ampezzo Richtung Passo di Falzarego
(SS48), los! Als erstes hat man einen herrlichen Blick zurück über
ganz Cortina d' Ampezzo! Dann geht es links ab zum Passo di Giau! Zuerst
schlängelt sich die Strecke durch Wälder immer höher, bis
zuletzt nur noch Almwiesen das sagen haben! Am Pass selber gibt es ein
kleines Restaurant mit herrlichem Blick ins Tal! Von dort klettern einige
noch in das Bermasiv, auf dem ein Hütte zimmlich an der Spitze zu
sehen ist! (sowas ist nichts für mich!) Wir sind dann in zig engen
Kehren wieder ins Tal abgefahren! Echt klasse, diesen Pass kann ich jedem
empfehlen!
Panoramabild:
Blick auf Cortina d' Ampezzo
Panoramabild:
Blick vom Passo di Giau Richtung Cortina d' Ampezzo
-
Forcella Staulanza
Auch dieser Pass ist Megageil! Kurfig rauf und
kurfig runter! Sprich wippen pur!!!
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Passo Duran
Tja, der Passo Duran ist ein ganz spezieller
Pass! Die Straßen sind stellenweise gerade mal 2m breit und somit
natürlich nicht gerade ungefährlich, da hinter jeder unübersichtlichen
Kurve jeder Zeit ein Auto oder gar Baulaster kommen kann! Deshalb muß
man an diesm Pass definitiv sein Hin dort lassen, wo es normalerweise auch
sein sollte!!! Wenn man dies berücksichtigt, dann ist dies zwar ein
antrengender und zeitraubender Pass, der aber durch eine wunderschöne
Landschaft führt!
-
Passo di Cereda
Der Passo di Cereda ist mit dem Forcella Staulanza
vergleichbar!
-
Von Imer aus fährt man in eine atemberaubende
tiefe Schlucht, die einem faßt zu verschlucken droht! In der Schlucht
selber schlängelt sich der Fluß (wahrscheinlich die Piave),
an der viele Angeln! Wir haben aber nicht herausbekommen, was die Angler
da herausangeln wollen! Bei der Anzahl von Anglern scheint sich das aber
zu lohnen!
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Passo Croce d' Aune
Zimmlich am Ende der Schlucht kommt links dann
die Auffahrt zum Passo Croce d' Aune! In dem Bergdörfchen, ich glaube
es war Servo, hatten wir auch ein lustiges Erlebnis! Wir schlängeln
uns so die schmalen Straßen gemütlich rauf , da wurde es nach
einer Kurve wurde es plötzlich angenehm breit! Prima dachte ich, aber
dann mußte ich auch schon eine Vollbremsung hinlegen, denn ich stand
mit meinem Moped vor einer rießigen Kirchentür!?! Lach, wäre
die offen gewesen, ich wäre garantiert erst vor dem Altar zum stehen
gekommen! Grund: Ganz einfach, nach einer Kurfe kam ein kleiner Vorhof
einer Kirche, die man vor der Kurve noch nicht gesehen hatte, die Straße
selber bog aber in einem weiteren 90 Gradwinkel weiter ab, was auf den
ersten Blick so nicht ersichtlich war, zu mindest nicht für uns! Jedenfalls
sind wir letztendlich oben am Pass angekommen und wurden mit einen grandiosen
Bilck über das Tal Richtung Feltre und Belluno belohnt!
Panoramabild:
Blick vom Passo Croce d' Aune in Richtung Feltre und Beluno
-
In Busche haben wir uns leider verfahren und haben
unabsichtlich eine kleine Abkürzung genommen, die wir zu spät
bemerkt haben! Auf diese weise haben wir den Passo di San Boldo (706m 15%)
mit einer sicherlich schönen Strecke verpasst! Wir sind auf der SP1
am Fluß entlang Richtung Caorera gefahren, bis wir bei Pederobba
wieder auf der geplanten Stecke waren! Von dort aus ging es durch Flachland
nach Brassano del Grappa! In Brassano del Grappa haben wir und gnadenlos
verfahren, so das wir zum ersten mal unsere Pocket PC mit Navigation einsetzen
mußten! Wir hatten einfach nicht die Auffahrt Richtung Fontanelle
gefunden.
-
Die Strecke von Bassano del Grappa über Fontanelle,
Turcio und Gallio nach Asiago ist super! Besonders in der Nähe von
Fontanelle hat man einen super Blick auf die Ebene Richtung Vicenza und
Padova!
-
In Asiago haben wir dann endlich nach 11 Std. Fahrzeit
ein bezahlbares Hotel bzw. Pension gefunden! (40 Euro/Person mit Frühstück)
(Locanda Aurora, Via Ebene 71, 36012 Asiago, Tel.: 0424/462469, HP: http://www.locandaurora.it)
-
Fazit dieser Stecke: Das war meiner Meinung nach
der schönste Tag von der ganzen Tour!!!
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Bilder
vom 3. Tag
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4. Tag
Kurzbeschreibung der Tour: Von
Asiago nach Negrar (204 km)
Asiago,
Passo di Vezzena (1402m, 7%),
Lavarone, Carbonare,
Passo di Sommo (1341m, 11%),
Folgaria, Calliano,
Rovereto (SS12),
Trambileno, Vallarsa,
Passo Fian di Fugazze, Valli (SS46),
Recoaro Terme, Valdagno (SP99),
Crespadoro, Bolca, Sant Andrea, Selva, Rovere, Cerro, Stallavena, Grezzana,
Negrar (SP44)
Besonderheiten:
-
An diesem Tag sind wir nicht besonders weit gekommen!
Das hat vor allem an der schlechten Kartenbeschreibung vom ADAC in der
Nähe von Verona gelegen. Zudem mußten wir mehrmals den Pocket
PC mit seiner Navigation einschalten, da wir die Auffahrten zu diversen
Bergsträßchen in den Dörfern beim besten Willen nicht gefunden
haben!
-
Passo di Vezzena
Auf den Passo di Vezzena führen paar kleine Schleifen zu einem
Hochlandplato mit grünen saftigen Weidewiesen und jeder Menge Kühe!
Irgendwo in der Mitte ist dann die höchste Stelle erreicht -> der
Passo di Vezzena! Danach geht es in Serpentinen hinunter ins Tal nach Lavarone!
-
Passo di Sommo
Nach Lavarone geht es gleich wieder durch den Wald hinauf zum Passo
di Sommo! Am Pass direkt gibt es eine kleine Bar, wo wir eine kurze Rast
eingelegt haben!
-
Zwischen Carbonare und Calliano geht es in Unmengen von Serpentinen am
Castel Breseno vorbei hinab ins Tal. Von dort auf der SS12 nach Rovereto!
-
Nachdem man durch Rovereto schon fast durchgefahren ist, geht es links
ab Richtung Trambileno! Hier steigt man gemächlich in einem schönen
Tal über Vallarsa immer höher zum Passo Pian di Fugazze!
-
Passo Pian di Fugazze
Der Passo Pian di Fugazze steigt wie beschrieben ganz gemütlich
in einem Tal an! Am Pass befindet sich wie üblich eine kleine Bar
für Snacks und Drinken. Auf der anderen Seite geht es dann in zig
Schleifen runter, die wieder in ein neues Tal führen. In Valle geht
es dann rechts ab auf einer schmalen kleinen Straße durch den Wald
mit viiiieeelen Kurven rauf und runter nach Recoaro Terme! Von da
nach Valdagno! In Valdagno war mal wieder unser Navi von Nöten, denn
wir haben mal wieder nicht die Abfahrt nach Crespadoro gefunden! Kein Wunder,
die war auch total versteckt, ich wollte zuerst den Sprachangaben des Navi's
gar nicht glauben!
Panoramabild:
Blick Richtung Verona bei Crespadoro
-
Was danach kommt, ist der blanke Hammer! Da hat sich
der Typ beim ADAC, der für die vorgeschlagene Tour zuständig
war und bist jetzt ein super Händchen für die Straßen hatten,
nach unserem Geschmack voll daneben gegriffen! Jetzt ging es nur noch auf
winzigen kleinen Sträßchen und durch Bergdörfern - manchmal
meinten wir, wir fahren jemand direkt durchs Wohnzimmer - weiter! Hier
haben wir uns nicht mehr getraut den Navi auszuschalten, denn es gab jede
Menge unbeschilderte Abzweigungen, Sträßchen mit Kehren, wo
man sogar mit dem Motorrad zurücksetzen mußte, usw.! Wir sind
nie länger als 100m gerade aus gefahren, bis wir sogar bald
die Nase von Kurven voll hatten, die Stimmung ziemlich sank und wir uns
auf eine schöne gerade Autobahn gefreut haben! Bei den engen Serpentinen
und Sträßchen ist sogar der Navi durcheinander gekommen und
wusste anscheinend stellenweise definitiv nicht mehr genau wo er war, denn
wir sind auch in eine Sackgasse bei Giazza gefahren! Mit einem Kurvenkoller
sind wir bereits um 18:00 bei schönstem Wetter in einer Pizzeria mit
Zimmern in Negrar untergekommen. In dieser Nacht war ich fix und fertig
und bin im Traum nochmals die ganzen Kurven durchgefahren! Der reinste
Horrortrip! Fazit: diese Strecke von Valdagno nach Negrar ist absolute
Geschmackssache! Die Landschaft ist traumhaft, stellenweise hat man einen
herrlichen Blick auf Verona, jedoch hat man meistens nichts davon,
weil man sich total auf die Strecke konzentrieren muß!
-
Bilder
vom 4. Tag
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5. Tag
Kurzbeschreibung der Tour: Von
Negrar nach Limone (300 km)
Negrar, S. Pietro, Saint Ambrogio, Affi, Caprino, Ferrara, SanValentino,
Brentonico (SP29),
Mori, Torbole (SS240),
Malcesine, Brenzone, San Zeno, Torri, Garda, Bardolino, Lazise, Peschiera,
Desenzano (SS249),
Mongia, Raffa, Vobarno, Treviso, Idro (SS237),
Capovalle, Gargnano (SP58),
Tremosine, Limone
Besonderheiten:
-
Am nächsten Tag ging es zwar nicht mehr gar
so schlimm weiter, jedoch war von Negrar bis Saint Ambrogio der Navi absolut
von Nöten, da die Karte vom ADAC auf dieser Strecke absolut unzureichend
ist!
-
Bei Saint Ambrogio hat man einen herrlichen Blick
auf den unteren Teil des Gardasees mit der Halbinsel Sirmione.
Panoramabild:
Blick Richtung Gardasee bei Saint Ambrogio
-
Bei Affi ging es über die Autobahn Verona-Rovereto
nach Caprino! Von dort fuhren wir an einem Berghang immer höher über
Ferrara nach San Valentino mit stellenweise super Aussichten in die Umgebung!
Nach San Valentino ging es über Brentonico wieder abwärts nach
Mori. Das ist wirklich eine supergeile Strecke, wo das Cruisen wieder so
richtig Spaß macht! Von dort ging es ruckizucki über Nago nach
Torbole!
-
Panoramabild:
Blick von Caprino runter ins Tal
Panoramabild:
Blick bei Ferrara Richtung Norden
Panoramabild:
Blick bei San Valentino Richtung Brentonico
Panoramabild:
Blick bei San Valentino Richtung Brentonico, paar km weiter
-
Torbole: In Torbole hat man einen klasse Blick über
den ganzen Gardasee!
Panoramabild:
Blick bei Torbole auf den Gardasee
-
Nun sind wir über Malcesine, Brenzone, San Zeno,
Torri, Garda, Bardolino, Lazise, Peschiera und Desenzano um den halben
Gardasee gefahren. Ich hätte eigentlich schon gerne mal z.B. in Malcesine
an der Promenade eingekehrt, doch mit unserer Motorradkluft und schlappen
31 Grad im Schatten ist irgendwie nicht die richtige Stimmung dazu aufgekommen!
Das galt auch für Peschiera! Dort haben wir genügend schöne
Ecken zum Fotographieren gesehen, doch war es zum rumlatschen in unserer
Motorradkluft einfach zu warm!
-
Deshalb ging es gleich weiter Richtung Salto zum
Lago d' Idro!
Panoramabild:
Blick auf den Lago d' Idro
-
Die Strecke von Idro über Capovalle am Lago
di Valvestino nach Gargnano ist einfach genial! Eine super Strecke und
erst der Blick über Gargnano. Hier wird der Gardasee in der warmen
Abendsonne herrlich ausgeleuchtet! Leider hat man in den Serpentinen
über Gargnano nicht wirklich die Chance ungefährlich anzuhalten
um ein Bild zu schießen! Echt schade!
-
Von Gargnano aus ging es an der Steilküste entlang durch zig Tunnel
Richtung Riva! Kurz vor Riva haben wir in Limone eine schuckeliges Hotel
(Hotel Susi) gefunden! Wie sich heraustellte gerade noch rechtzeitig, da
es kurz nach dem Quatierbezug zu regnen angefangen hat!
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Bilder
vom 5. Tag
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6. Tag
Kurzbeschreibung der Tour: Von
Limone nach Reschen (390
km)
Limone, Riva (SS45),
Molina, Pieve, Tiarno (SS240),
Storo (SS237),
Bagolino, Valle Dorizzo,
Passo di Croce Domini (1892m, 12%) (SS669),
Bienno, Breno, Borno, Dosso, Dezzo, Schilpario,
Passo del Vivione (1828m, 10%),
Loveno (SS294),
Malonno, Sonica, Edolo,Vezza,
Passo del Tonale (1883m, 10%), Vermiglio, Mezzana, Male (SS42),
Revo, Brenz, Fondo, S. Felice,
Grampen-Joch (1512m, 9%),
Lana (SS238),
Marlengo, Meran, Naturns, Kastelbell, Schlanders, Spondigna (SS38),
Möglicher Abstecher:
Prato, Gomagoi, Trafoi, Stilfser Joch (2758m, 15%),
Umbrailpass (2501m, 12%) (Schweiz)
Sta. Maria, Müstair (Schweiz)
Taufers (Italien) (SS41)
Schluderns, Reschen
Besonderheiten:
-
Dieser Streckenabschnitt ist besonders zwischen Riva und Meran besonders
schön!
-
In Riva geht es links ab zum Lago di Letro, weiter nach Pieve, Storo bis
man wieder beim Lago di Idre auf der andern Seite ankommt! Von dort geht
es in einer spitzen Rechtsabzweigung immer weiter rauf Richtung Bagolino
mit
stellenweise super Ausblickstellen über das Tal in Richtung Rivo!
-
Passo di Croce Domini
Der Passo di Croce Domini ist wieder ein Pässchen
der Superlative! Das fängt bei Bagolino an, geht bis zum Pass und
dann wieder ins Tal zurück nach Bienno! Der Pass ist nicht ganz ungefährlich!
Stellenweise sind die Sträßchen verdammt eng und in Kurven liegt
ab und zu sogar Sand oder Schutz! Es ist somit absolute Konzentration gefragt!
Doch seht selbst einfach die Bilder an! Den Pass muss man gefahren haben!
Echt!
Panoramabild:
Blick auf den Passo di Croce Domini
Panoramabild:
Blick auf den Passo di Croce Domini, paar km weiter
-
Passo del Vivione
Den Passo del Vivione haben wir unfreiwillig
verpasst, wir sind irgendwo zwischen Bienno und Breno dank der unübersichtlichen
ADAC Karte falsch abgebogen, so das wir den Passo del Vivione auf der SS42
nach Edolo umfahren haben! Wir hoffen mal, das wir mit dem Passo del Vivione
nicht zu viel verpasst haben!
-
Passo del Tonale
Der Passo del Tonale wird von der SS42 von Edolo
problemlos angefahren! Oben auf dem Pass gibt es den perfekten Touristenrummel
mit dem vollen Programm! Wer meint das haben zu müssen kann sich ja
ins Getümmel stürzen!
-
Vom Passo del Tonale geht es wieder abwärts
immer auf der SS42 über Male bis zum Lago di Giustina! Nach
dem Lago di Giustina gibt es nach paar Km links eine Abzweigung Richtung
Proves! Gerade aus geht es Richtung Fondo und dem Gampen-Joch! Wegen dem
recht bescheidenen Wetter, ab und zu hat es bereits getröpfelt, haben
wir uns gegen das Grampen-Joch entschieden und sind die Alternativstrecke
über Proves und St Pancrazio nach Lana gefahren! Die Strecke war bestimmt
genauso schön wie über das Grampen-Joch, denke ich zumindest
mal! Das Grampen-Joch hole ich ein andermal nach, das steht für mich
jetzt schon fest!
Panoramabild:
Blick auf den Lago di Giustina
-
In Meran kann man sich eigentlich nicht verfahren!
Man hält sich einfach Richtung Reschenpass und schon kommt man automatisch
auf die richtige Straße (SS38)! Die SS38 von Meran nach Spondigna
ist nichts besonderes! Die Straße gleicht einer Bundesstraße
und führt durch eine riesige Fläche von Apfelplantagen!
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In Spondigna geht es dann links ab Richtung Stilfser
Joch und Umbrailpass! Da es aber schon um die 18:00 und das Wetter nicht
gerade das Beste war, haben wir die beiden Pässe aus Vernunft ausgelassen!
Ich habe dann ein super Quartier (Garni Wallnöfer, 39027 Reschen,
Hauptstr. 12, Tel: 0039/0473/633227, HP: http://www.moto-bike-wallnoefer.it)
in Reschen direkt am Reschenpass gefunden! Die haben zu einem vernünftigen
Preis ein Doppelzimmer mit super Frühstücksbuffet und sogar eine
kostenlose Garage für das Moped! (25 Euro/Person mit Frühstück)
Panoramabild:
Blick auf Reschen am Reschenpass
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(Stilfser Joch)
Das Stilfser Joch (ital. Passo dello Stelvio)
ist mit 2.757 m ü. Adria der zweithöchste asphaltierte Gebirgspass
der Alpen (Als höchster Alpenpass gilt der Col de l'Iseran mit 2.770
m. Manchmal wird aber auch der Col de la Bonette in Frankreich mit
2.802 m ü. NN als höchster Alpenpass gezählt; diese Höhe
ist jedoch die Scheitelhöhe der Straße, die nicht zwischen zwei
Gipfeln hindurch, sondern westlich um die Cime de la Bonette herum führt,
also keine Passstraße ist.) Er verbindet Bormio, Lombardei, mit dem
Vinschgau bei Prad, Südtirol. Auf der Westseite mündet auf rund
2.500 m ü. NN die über den Umbrailpass kommende Straße
von Santa Maria ein. Die Straße über das Stilfser Joch wurde
1820-26 angelegt und ist heute durchgängig asphaltiert und in der
Regel zwischen Ende Juni und Ende Oktober für den Verkehr geöffnet.
Während dieser kurzen Öffnungszeit herrscht auf dieser Straße
ein starkes Verkehrsaufkommen, vor allem durch Tourismus- und Freizeitfahrten,
das den Naturpark stark belastet. So versammeln sich etwa bei einem "Internationalen
Treffen" in der ersten Juliwoche jedes Jahr dort Hunderte Motorradfahrer.
Die Provinzverwaltung Südtirols beabsichtigt deshalb, ab Juli 2006
für das Befahren des Stilfser Jochs eine Maut zu erheben. Für
Pkw soll eine Gebühr von 10 bis 15 Euro fällig werden, für
Motorräder eine Gebühr von 5 Euro. Mit dieser Maßnahme,
die auch andere Alpenpässe in Südtirol betreffen soll, sollen
zum einem der Verkehr reduziert, zum anderen Investitionen in die Verkehrssicherheit
finanziert werden.
Das Gebiet des Stilfser Jochs ist seit 1935 Nationalpark.
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(Umbrailpass)
Der Umbrailpass (ital. auch Giogo di Santa Maria, früher auch
"Wormser Joch") ist ein Gebirgspass an der Grenze zwischen Italien und
der Schweiz. Er verbindet auf 2501 m ü.M. das Val Müstair (Münstertal)
bei Santa Maria, Kanton Graubünden mit dem Addatal bei Bormio. Es
ist der höchstgelegene Autopass der Schweiz. Die 13.4 km lange Strasse
von Santa Maria auf den Umbrailpass wurde 1901 fertiggestellt und mündet
unmittelbar hinter der Passhöhe in die Südwest-Rampe der Strasse
über das Stilfserjoch. Die Verbindung über den Umbrailpass ist
die ursprüngliche Verbindung zwischen dem Obervinschgau und dem Veltlin
(Bormio).
Bis ca. 3/4 ist die Strasse noch gut befahrbar, aber danach mündet
sie in einen Schotterweg mit offenem Weidegang. Der Pass ist zwar auch
Nachts befahrbar, allerdings ist er dann einer Sackgasse gleich, da die
Grenze nach Italien ab 22:00 Uhr geschlossen ist.
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Bilder
vom 6. Tag
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Inhaltsverzeichnis
7. Tag
Kurzbeschreibung der Tour: Von
Reschen nach Fellbach (465 km)
Reschen,
Reschenpass (1508m, 11%),
Nauders,
Finstermünz-Pass (1188m, 10%),
Fließ (B180),
Piller Höhe (1558m, 18%),
Wenns, Imst (L16/L17),
Schönwies, Zams, Landeck, Pians (B171),
See, Kappl, Ischgl, Galtür (Paznauntal),
Bieler Höhe (2032m, 11%),
Silvretta Pass (2036m, 11%),
Bludenz (B188),
Feldkirch, Dornbirn, Bregenz (B190),
Wangen, Reichenhofen (B18),
Bad Wurzach, Biberach (B465),
Uttenweiler, Riedlingen, Zwiefalten, Höhenstein,
Reutlingen (B312),
Filderstadt, Stuttgart, Fellbach
Besonderheiten:
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Am nächsten Tag war das Wetter auch nicht viel besser und vor allem
war das Stilfser Joch total in einer Nebelbank! Somit hatte es definitiv
keinen Sinn gemacht nochmals zurück zu fahren um die kleine Runde
über die 2 Pässe zu fahren! Angesichts des tollen und günstigen
Hotels in Reschen kann man dies ja bei Gelegenheit in einer weiteren kleinen
Alpentour über ein verlängertes WE einbauen!
Als Basis könnte ich mir das Hotel in Reschen vorstellen! Ich seh
schon, die WE-Alpentour werde ich bald austüfteln!
Kurz, wegen dem bescheidenen Wetter habe ich
mich entschlossen kurzer Hand heute "direkt" auf Umwegen (grins) nach Hause
zu fahren! Eine nicht gerade kurze Stecke, aber auf jeden Fall machbar!
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Reschenpass
Der Reschenpass, ital. Passo di Resia, ist ein
Gebirgspass in den Tiroler Alpen, westlich des Brennerpasses und östlich
der Via Mala. Er verbindet das Vinschgau (Südtirol, Italien) mit Tirol
(Österreich). Die Passhöhe liegt beim Dorf Reschen (ital. Resia)
auf 1504 m ü.M. Nördlich der Passhöhe verläuft heute
die Grenze zwischen Österreich und Italien. Zu den Ortschaften der
Region Reschenpass gehören: Nauders, Reschen, Graun (Südtirol),
Langtaufers und St. Valentin auf der Haide. Der Name des Reschenpass geht
wohl zurück auf „Rätischer“ Pass.
Geschichte:
Der Reschenpass ist seit langer Zeit eine der
wichtigsten Nord-Süd-Verbindungen über die Alpen. Schon in vorrömischer
Zeit verband er als Saumpfad das obere Inntal im Norden mit dem Vinschgau
im Süden. Der Reschenpass war Teil der um das Jahr 50 eröffneten
Römerstrasse Via Claudia Augusta, die schnell zur Hauptverkehrsader
zwischen Italien und der Region Augsburg wurde. Die Verbindung zählte
auch im Mittelalter und bis in die frühe Neuzeit neben den Bündnerpässen
zu den wichtigsten historischen Alpenübergängen. In heutiger
Zeit ist der Brenner wegen seiner Autobahn weitaus bedeutender.
Von römischer Zeit bis 1854 war die befestigte
Innbrücke bei Finstermünz nördlich von Nauders eine Zollstätte.
Als Relikt der Weltkriege des 20. Jahrhunderts sind auf der Passhöhe
bis heute noch zahlreiche kleinere Bunkeranlagen sichtbar.
1948 bis 1950 wurde auf der italienischen Seite
des Passes der Reschensee aufgestaut. Dabei versank der Ort Graun (Südtirol)
in den Fluten, lediglich der Kirchturm ("San Petro") ist noch sichtbar
und dient heute zahlreichen Touristen als Foto-Motiv. Erbauer der Alpenstraße
über den Reschenpass war Carl Ritter von Ghega, der bereits den Entwurf
und Bau der berühmten Semmeringbahn vollbrachte, die zu den technischen
Pionierleistungen der damaligen Zeit gehörte. Heute sind der Straße
die Gefahren von damals durch Tunnel und Galerien genommen worden.
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Der Finstermünz Pass ist nichts besonderes!
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Die Strecke zur Piller Höhe und weiter nach
Imst wäre um einiges schöner, wenn das Wetter mitmachen würde!
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Um Gebühren zu sparen sollte man nicht auf die
Autobahn sondern einfach nach Imst hinein und sich auf der B171 Richtung
Landeck halten! So schnell wie man in Imst drin ist, so schnell ist man
auch wieder draußen! Kein Problem!
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Paznauntal
In Pians geht es links ab ins Paznauntal! Im
Gegensatz zur Alpentour 2005 war nun das Paznauntal wieder offen! Jedoch
sieht man heute noch die verheerenden Auswirkungen der Unwetterkatastophe
vom August 2005! Es gab noch jede Menge Baustellen, die die Landschaft
im Paznauntal nicht gerade verschönern! Ich war das letzte mal vor
19 Jahren im Paznauntal! Wenn ich die Bilder von damals mit heute vergleiche
-> ein Wahnsinn! Das Tal ist bei weitem nicht mehr so malerisch wie damals!
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Silvretta-Hochalpenstraße
Silvretta-Hochalpenstraße, Mautstraße
(es werden 10,50 Euro abgeknöpft!!!) der Vorarlberg Illwerke AG, 1954
für den Verkehr freigegeben; einzige hochalpine Straßenverbindung
vom Montafon (Vorarlberg) in das Paznauntal (Tirol). Führt von Partenen
(1051 m) in einer 22,5 km langen Strecke mit 32 Kehren vorbei am Vermuntstausee
zur Bielerhöhe (2037 m) mit dem Silvretta-Stausee und weiter durch
das Kleinvermunt nach Galtür (1584 m) ins Tiroler Paznauntal. Im Sommer
bietet der Silvretta-Stausee den einzigen Motorbootverkehr Europas auf
2000 m Höhe, im Winter führt die Loipe 2000 über die schneebedeckte
Eisdecke des Silvretta-Stausees.
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Bieler Höhe
Hier gibt's jede Menge Souvenirläden, Imbisbuden
und wie oben beschrieben der Silvretta-Stausee
Panoramabild:
Blick auf den Silvretta Stausee
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Silvretta Pass
Geiles Pässchen, das am meisten Spaß
macht, wenn man von Bludens herkommt! Leider war hier die Strecke mal wieder
naß und somit nicht grad ungefährlich!
Panoramabild:
Blick auf den Silvretta Pass
Panoramabild:
Blick auf den Silvretta Pass, paar Meter weiter
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Da in Österreich und auch in Deutschland zu
dieser Zeit schlechtes Wetter herrschte, sprich nasse Straßen und
ab und zu ein kleiner Regenschauer, habe ich mich entschlossen die Strecke
noch etwas abzukürzen und über Bludenz, Feldkirch, Bregenz, Wangen,
Bad Wurzach, Biberach, Reutlingen und Stuttgart schleunigst heimzufahren!
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Bilder
vom 7. Tag
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Noch eine Bitte zum Schluß dieser Seite:
Sollte einer der angegebenen Links nicht mehr zutreffen, so schickt
ein kurzes E-Mail an mich, da ich leider nicht immer die Zeit habe, die
Aktualität der Links zu überprüfen! Danke!