Sammlung von Interessanten Uhren

      Sammlung von Interessanten Uhren

      Sammlung von Interessanten Uhren

      Das Geschäft mit der Vergangenheit: Alte Uhrenmarken neu entdeckt

      (02/2009) Die Bedeutung von Marken nimmt gerade im Bereich der Luxusuhren immer weiter zu. Aus Zeit- und Kostengründen und um eine optimale Marktpenetration zu erreichen entscheiden sich viele Unternehmen anstatt für den Aufbau einer neuen Marke für die Wiederbelebung einer bereits existierenden Marke. Aber um Luxusmarken erfolgreich neu am Markt zu positionieren sind große Anstrengungen erforderlich.

      Käufer von Luxusuhren identifizieren sich in der Regel sehr stark mit der Marke und versprechen sich die Übertragung der assoziierten Markeneigenschaften von Dritten auf ihre Person. Deshalb ist für Luxusuhrenmarken eine eigene Handschrift, eine eindeutige Identität und eine klare Designsprache entscheidend. Luxusuhrenmarken sterben, wenn sie ihre eigene Handschrift verlieren. Wer eine Uhrenmarke auferstehen lassen will, muss ihr deshalb erneut eine einzigartige Signatur verleihen. Dazu gilt es, den Spannungsbogen zwischen alten Mustern und Tradition einerseits sowie Innovation und Aktualität andererseits zu finden.

      Jean-Claude Biver ist mit der gelungenen Wiederbelebung der verblassten Traditionsmarke Blancpain das Vorbild für die gesamte Uhrenbranche. 1980 erwerben Jean-Claude Biver und sein Partner Jacques Piguet die Namensrechte von Blancpain. Bereits 1982 lancieren sie Blancpain als Marke neu. Mit der Uhrenmarke Blancpain konfrontiert Jean-Claude Biver die Uhrenwelt mit der Rückbesinnung auf die echte, die mechanische Uhr. So einfach, wie sie vor dem Quarzzeitalter gewesen war. Die simple Story wurde ein immenser Erfolg, der 1992 durch die Übernahme der Marke durch die Swatch Group bestätigt wurde. Nachdem die Uhrenindustrie zehn Jahre lang verzweifelt versuchte, sich zu retten, indem sie alle Traditionen über Bord warf musste sie um am Ende erleben, dass gerade ihre Geschichte ihr wertvollstes Gut war.

      Bei Marken wie A. Lange & Söhne, Breguet, sowie Panerai und Perrelet ist die Wiederbelebung in den Folgejahren ebenfalls erfolgreich geglückt. A. Lange & Söhne wurde 1990 durch Walter Lange, einen Nachkommen des Gründers, und Günter Blümlein, Chef der Uhrengruppe LMH (IWC, Jaeger-LeCoultre sowie Lange & Söhne) neu gegründet. Die Namensrechte an Breguet wurden 1987 durch die Investcorp erworben und 1999 wurde Breguet von Nicolas Hayek übernommen. Panerai wurde 1997 von Richemont erworben und konsequent vom einfachen Lieferant für die Kampftaucher der italienischen Marine zu einer Kultmarke getrimmt. Perrelet wurde 1995 von Jean Perrelet und dem Tessiner Investor Flavio Audemars wiederbelebt. 2004 übernahm Miguel Rodriguez (H5 Holding, Festina, Candino, Jaguar) das Unternehmen.

      Es bleibt abzuwarten, welches die nächsten Marken für eine erfolgreiche Wiederbelebung sind. Kandidaten gibt es genug: Heinrich Moser, Leroy,…
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      Die Nummer eins der Welt unter den Luxus Uhrenmarken

      Die Nummer eins der Welt unter den Luxus Uhrenmarken

      Seit ihrer Übernahme durch die Swatch Group im Jahr 1999 hat sich Montres Breguet in kürzester Zeit die Stellung der weltweiten Nummer eins unter den Luxus Uhrenmarken erarbeitet. Die Kreativität, welche die Dynamik einer Marke massgeblich beeinflusst, und die Innovationskapazität geniessen beim Unternehmen Priorität. Die schöpferische Gestaltungskraft und der Erfindergeist von Breguet haben nichts von ihrer Lebendigkeit eingebüsst, sondern unter der Leitung von Nicolas G. Hayek eine Steigerung erfahren. Dies lässt sich unter anderem daran ablesen, dass die Patentanmeldungen zahlreicher sind als die durch den Gründer A.-L. Breguet (1747–1823) registrierten Erfindungen.

      Heute stärkt die Marke ihre überlegene Position in der Entwicklung der Uhrenmechanik weiter durch die Realisierung sehr bedeutender Investitionen sowohl in die Forschung und Innovation als auch in die Erweiterung der Manufaktur Breguet, welche zusätzlich mit neuen Ausrüstungen und Infrastruktureinrichtungen sowie hochentwickelten Maschinen ausgestattet wird. Einen ebenso wichtigen Akzent stellt die Rekrutierung hochqualifizierter Uhrmacher dar. Ein Team arbeitet ohne Unterbruch an der Konzeption und Umsetzung von neuer Modelle, welche die ästhetischen Werte der Marke auf noch nie dagewesene Weise interpretieren, sowie gänzlich neuartiger Mechanismen für die Zeitmesser von morgen. Die Einrichtung von beispiellosen Fabrikationsverfahren, die in Synergie mit Swatch Group implementiert werden konnten, bildet Teil der Strategie der Marke. Sie unterstreicht so ihre historische Kapazität zur stetigen Neuerfindung und Revolutionierung des Uhrenbaus, um die Anforderungen einer äusserst anspruchsvollen Kundschaft zu erfüllen. Mit demselben Ziel hat sie 2002 eine erfolgreiche Schmucklinie der Haute Joaillerie lanciert.

      Nach der Integration in die Swatch Group konnte Breguet ein beträchtliches Umsatzwachstum verzeichnen (immer mit einer stückzahlmässig limitierten Produktion) und die Distribution auf internationaler Ebene effizienter und dynamischer gestalten. Die Marke hat ihre Position als führender Akteur der Haute Horlogerie weiter bestätigt mit der Einweihung von Boutiquen in den angesehensten Metropolen wie Paris, Cannes, New York, Los Angeles, Genf, London, Wien, Seoul, Dubai und Tokio.
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      Extravagantes Design: Breguet La Tradition 7047

      Spektakulärer Tourbillonmechanismus
      Extravagantes Design: Breguet La Tradition 7047


      Die TRADITION 7047 bietet das spektakuläre Schauspiel eines Tourbillonmechanismus, der mit einer Schnecken-Kette-Kraftübertragung gekoppelt ist. Die technische Raffinesse dieser Kreation mit Handaufzug, dem Kaliber Breguet 569, spricht für sich selbst. Die zahlreichen Besonderheiten des Uhrwerks finden sich beispielsweise in der Anzeige der Gangreserve, für die ein Patentantrag eingereicht wurde. Sie befindet sich bei 10 Uhr direkt auf dem Federhaus (der Energiequelle der Uhr), wo sie von einem Reduktionsdifferential profitiert, welches die Anzeige direkt auf dem Federhaus möglich macht.

      Der Antrieb mit Schnecke und Kette hat den Vorteil, die Ganggenauigkeit der Uhr zu optimieren. Ungeachtet der Federspannung wird ein konstantes Drehmoment sichergestellt (beim herkömmlichen Antrieb einer mechanischen Uhr verändert sich das Drehmoment normalerweise je nachdem, wie stark die Feder gespannt ist). Die konische Schnecke enthält ein Differentialgetriebe, welches die Antriebsenergie in konstante Kraft umwandelt. Ist die Feder voll aufgezogen und liefert damit viel Antriebsenergie, läuft die Kette, welche das Federhaus mit der Schnecke verbindet, auf deren kleinstem Umfang und wirkt so reduzierend. Je mehr sich die Antriebsfeder entspannt und das Federhaus an Drehmoment verliert, umso weiter wandert die Kette gegen den höchsten Umfang der Schnecke und kompensiert damit den Kraftverlust des Federhauses.

      Auch optisch besticht die TRADITION 7047 durch ihr extravagantes Design. Das, von Hand guillochierte Zifferblatt ist bei 7 Uhr positioniert. Die Lünette und das gewölbte Saphirglas bringen den Tourbillon-Drehkäfig zur Geltung. Der dünne Kloben, die obere Brücke und der Drehkäfig sind den ersten Skizzen von Firmengründer A.-L. Breguet nachempfunden. Die Unruh und die obere Brücke sind aus Titan gefertigt. Die TRADITION 7047 ist in der Breguet Boutique, 1010 Wien, Kohlmarkt 4 erhältlich. Der unverbindlich empfohlene Verkaufspreis beträgt 127.000 Euro für die Version in Gelbgold.
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