Smartphone Medion Life

      Smartphone Medion Life

      Lach, das ist wieder mal Typisch, jeder weiß es, aber beim Aldi Nord ist nichts zu sehen!


      “Medion Life” am 13. Oktober bei Aldi Nord

      Das ZTE Skate scheint viele Namen zu bekommen. In diversen Ländern ist es bereits als ZTE Skate auf den Markt gekommen. In Deutschland ist es seit heute außerdem als Base Lutea 2 zu haben. Nun hat auch Aldi den Verkauf des Smartphones angekündigt. Am 13. Oktober wird es beim Discounter unter dem Namen Medion Life zu haben sein. Bisher ist es allerdings nur von Aldi Nord angekündigt worden.

      Technisch ist es natürlich das gleiche Gerät: 800 MHz-Prozessor, 4,3 Zoll Display mit einer Auflösung von 480 x 800 Pixeln und eine 5 Megapixel-Kamera mit Autofokus. Aldi gibt das Akku allerdings nur mit 1350 mAh an. Bei Base sind es 1400 mAh.

      Preislich wird das Medion Life mit 199,- Euro durchaus attraktiv sein. Auch weil das Zubehör sich durchasu sehen lassen kann. Hierzu gehören eine Kfz-Halterung sowie ein Kfz-Ladeadapter. Und während Base das Lutea 2 nur mit einer 2 GB microSD-Karte ausstatten, gibt es bei Aldi eine 4 GB-Karte. Ein Punkt der bei nur 1 GB interner Speicher nicht ganz uninteressant ist. Zudem ist die Medion Navigationslösung GoPal vorinstalliert.
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      Smartphone-Preiskampf

      Smartphone-Preiskampf

      Duell der Billigheimer


      Zwei Namen, ein Gerät: Base und Aldi bieten ungewöhnlich günstige Smartphones mit großem Bildschirm und aktueller Android-Software an. Im Kern sind die Handys aus chinesischer Fertigung identisch. Trotzdem ist eines von beiden das bessere Schnäppchen.

      Der Lebensmittel-Discounter Aldi bietet ab Donnerstag ein Smartphone mit 4,3 Zoll großem Bildschirm, der neuesten Android-Version, schnellem Internet und 5-Megapixel-Kamera für 199 Euro an. Bisher musste man für eine solche Kombination weit mehr investieren. Samsungs Galaxy S II beispielsweise kostet aktuell knapp 500 Euro. Ein einmaliges Angebot ist das Schnäppchen deshalb aber nicht. Eine baugleiches Modell gibt es bei der E-Plus-Tochter Base zu ähnlich günstigen Konditionen.

      Der bemerkenswerte Unterschied zwischen beiden Geräten: Bei Base heißt es Lutea 2, bei Aldi Medion Life. Ansonsten unterscheiden sich die Billig-Angebote, was die Hardware angeht, nicht. Wäre auch verwunderlich, denn beide laufen bei der chinesischen Firma ZTE vom Band. Das Unternehmen, dessen voller Name Zhong Xing Telecommunication Equipment Company Limited lautet, ist einer der größten Telekommunikationskonzerne der Welt.

      Die 70.000 ZTE-Mitarbeiter entwickeln und produzieren bisher allerdings überwiegend Geräte, die unter den Firmennamen der auftraggebenden Unternehmen verkauft werden. In Deutschland gehören T-Mobile, Vodafone und O2 zu den Kunden - und eben auch Base und der Aldi-Zulieferer Medion. Das Handy, das die beiden Unternehmen jetzt unter Eigennamen vermarkten, hat ZTE Ende September als ZTE Skate vorgestellt. Beim Design hat man sich laut ZTE "an der Form eines Skateboards" orientiert, "das den jugendlichen und energievollen Lebensstil der Zielgruppe für dieses Handy reflektiert." Es ist dann aber doch ein Telefon geworden.

      Das leidige Klavierlackproblem

      Dass sie der aktuellen Entwicklung dabei nicht hinterher hinken, beweist das Base Lutea 2, das SPIEGEL ONLINE zum Test vorlag. Als eines der ersten Smartphones überhaupt wird es mit der Android-Version 2.3.5 ausgeliefert. Sein Bildschirm leuchtet meist ausreichend hell, bietet mit 480 x 800 Pixeln eine der 4,3-Zoll-Diagonale angepasste Auflösung - reicht aber nicht an die teureren Smartphones heran. Die Digitalkamera ist mit fünf Megapixel Auflösung zeitgemäß, taugt allenfalls für Schnappschüsse und kann wegen zu flauer Farben und der langen Auslöseverzögerung nicht begeistern.

      Ähnliches gilt für das Gehäuse, in dem Base Lutea 2 und Medion Life stecken. Denn hier sind die Designer dem unsäglichen Klavierlack-Trend gefolgt, haben das Gerät ganz in schwarz-glänzendes Plastik gepackt. Das sieht beim Auspacken erst einmal schick und edel aus. Etwa zehn Minuten später, nachdem man das Gerät ein wenig benutzt und mit beiden Händen angefasst hat, ist von diesem Schick nichts mehr zu sehen, weil die bisher fein glänzenden Oberflächen von Fingerschmutz überzogen sind.

      Zu leicht, um edel zu wirken

      Das vergleichsweise geringe Gewicht - Base gibt es mit 135 Gramm, Aldi mit rund 140 Gramm an - sorgt zusätzlich für einen wenig wertigen Eindruck. Eine offensichtlich vollkommen subjektive Empfindung, die mit der großen Fläche, vielleicht auch mit den verwendeten Materialien, zusammenhängt. Ein ebenso schweres aber deutlich kleineres iPhone 4 fühlt sich in den Hand schwerer - und deshalb robuster - an.

      Auf das Handling des Handys haben diese Faktoren aber keinen Einfluss. Obwohl der Prozessor der beiden Smartphones mit vergleichsweise gemächlichen 800 MHz getaktet ist, starten Apps zügig und scrollen Websites meist ruckelfrei über das Display. Nur gelegentlich waren im Test Verzögerungen zu sehen, wenn Seiten mit Bilder und animierten Elementen überfrachtet waren. Ausgerechnet beim Multimediaportal Zaoza, das Base vorinstalliert, trat dieses Phänomen auf.

      Auto-Extras inklusive

      Interessant ist, mit welchen Beigaben die beiden Anbieter ihre jeweilige Version des Plastik-Telefons aufzuwerten versuchen. Bei Base beschränkt sich das auf eine paar Software-Beigaben, etwa einer kostenlosen ADAC-App oder einer Base-App, mit der man Flatrates zum bestehenden Vertrag hinzu buchen kann.

      Denn nur in Kombination mit einem Vertrag ist das Lutea 2 von Base ein gutes Angebot. Vertragsfrei verlangt die E-Plus-Tochter 240 Euro für das Gerät. Inklusive eines Vertrages mit 10-Euro-Internet-Flatrate kostet es dagegen zwei Jahre lang 17 Euro im Monat, insgesamt also 168 Euro. Das Aldi-Angebot für das Medion Life ist dagegen generell vertragsfrei. Dafür sind im Preis von 199 Euro eine Autohalterung, ein Auto-Ladegerät, die Navigationssoftware GoPal Navigator und eine 4-GB-Speicherkarte enthalten. Eine passende Internet-Flatrate bietet Aldi für acht Euro monatlich an.

      Über zwei Jahre gerechnet ist das Aldi-Handy damit 17 Euro billiger als das Lutea 2 bei Base. Rechnet man hier allerdings Aldis Hardware-Beigaben hinzu, wird das Medion Life gegenüber dem Lutea 2 zum Sonderangebot.
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      Medion Life: Android-Handy bei Aldi für 199 Euro

      Medion Life: Android-Handy bei Aldi für 199 Euro

      Aldi Nord bietet ab kommenden Donnerstag erstmals ein Handy an, das den Namen seines Zulieferer Medion trägt. Das Medion Life wird für 199 Euro ohne Vertrag in den Regalen liegen. Das Handy tauchte bereits auf der IFA in Berlin Anfang September auf, damals noch ohne eigenen Namen. Beim Medion Life handelt es sich um ein ansehnlich ausgestattetes Handy mit Android-Betriebssystem in neuester Version 2.3. Der Touchscreen misst stolze 4,3 Zoll in der Diagonalen und besitzt eine Auflösung von 800 x 480 Pixel. Das Display stellt 65.000 Farben dar, was eine nicht ganz so farbenprächtige Darstellung wie bei der Konkurrenz von Samsung und HTC vermuten lässt.

      Komplettes Navi-Paket
      Besonderes Highlight ist die vorinstallierte und kostenlose App MEDION GoPal Navigator. Sie ermöglicht die Navigation durch Deutschland, Österreich und die Schweiz. Die Routen- und Karteninfos und Neuberechnungen nach Fehlfahrten zieht die Anwendung online. Alternativ lassen sich Kartenpakete über WLAN als In-App laden und offline nutzen - ein großer Vorteil zur Google-Navigation. Der Staudienst TMCpro lässt sich zubuchen. Damit Sie das Handy auch optimal als Navi nutzen können, erhalten Sie zum Handy eine Kfz-Halterung und ein Kfz-Ladeadapter dazu. Im Lieferumfang befindet sich auch eine 4 GByte große Speicherkarte.

      Im Medion Life arbeitet ein 800 MHz getakteter Prozessor, für Fotos steht eine 5-Megapixel-Kamera mit Autofokus bereit. Dass Medion an der einen oder anderen Ecke bei diesem Preis den Rotstift ansetzen musste, merkt man beispielsweise bei WLAN: Hier wird nicht der aktuelle und schnelle Standard WLAN-n angeboten, sondern nur b/g. Ob die 1.400 mAh an Akku-Kapazität ausreichen, kann erst die Praxis zeigen.

      CHIP Online meint:
      Unter 200 Euro für ein Handy mit sehr großem Touchscreen, neuester Android-Version, GPS-Navigation samt Zubehör und Kartenmaterial - das ist ein extrem attraktives Angebot. Wenn Sie auch einige Kompromisse bei Display-Qualität und WLAN-Geschwindigkeit eingehen müssen. Nach Angaben von Medion handelt es sich beim Medion Life übrigens um das Base Lutea 2, das auch als ZTE Skate bekannt ist. Die E-Plus-Tochter verkauft das Handy für 240 Euro inklusive zubuchbarer Internet-Flat, aber ohne Navigationslösung und -zubehör.

      CHIP Online konnte das Handy noch nicht durch einen Test schleusen, verschaffte sich aber auf der IFA schon einen ersten Eindruck: Das Vorseriengerät des Medion Smartphone machte insgesamt einen guten Eindruck. Es wirkt leicht, aber nicht billig und arbeitete flott. Nur die Hardkeys unter dem Display waren auf dem Messemodell zu schwammig.