WhatsApp-Kunden sollen zahlen

      WhatsApp-Kunden sollen zahlen

      WhatsApp-Kunden sollen zahlen

      Für den beliebten Kurznachrichtendienst WhatsApp mussten Nutzer von Android-Smartphones bislang kein Geld zahlen. Das soll sich nun ändern. War der Dienst für iPhone-Nutzer bislang bereits kostenpflichtig - sie mussten einmalig für den Download rund einen Euro bezahlen - sollen jetzt auch Android-Nutzer zur Kasse gebeten werden, berichtet das Blog Mobilflip.

      Zwar heißt es schon bislang in den FAQs des Anbieters, dass WhatsApp für Android nur für ein Jahr kostenlos sei. Seien die zwölf Monate zu Ende, könne man kostenpflichtig für 0,99 Dollar verlängern. Allerdings wurde bislang auch nach einem Jahr Nutzung kein Geld verlangt. Doch das ist nun wohl vorbei: Erste Android-Nutzer werden derzeit aufgefordert, ihr Abo kostenpflichtig zu verlängern. Im Netz posten Nutzer die Zahlungsaufforderung. Und eine nicht repräsentative Umfrage in der Redaktion hat ergeben, dass auch einige Kollegen diese Aufforderung erhalten haben.

      Eine offizielle Bestätigung des Unternehmens mit Sitz im kalifornischen Silicon Valley gibt es derzeit dazu nicht, eine Anfrage von Süddeutsche.de ist bislang unbeantwortet.

      Vier Milliarden Nachrichten
      Laut WhatsApp werden jeden Tag rund vier Milliarden Nachrichten über das Netzwerk verschickt, laut Google Play Store wurde der Dienst bislang über 100 Millionen Mal heruntergeladen.

      WhatsApp war in den vergangen Monaten mehrfach in die Schlagzeilen geraten. Experten hatten im September gravierende Sicherheitsmängel entdeckt. So war es problemlos möglich, Kontrolle über WhatsApp-Accounts zu erlangen, wenn diese in ein öffentliches Wlan eingewählt waren. Im Januar 2012 hatte ein Hacker eine Webseite ins Netz gestellt, über die es möglich war, den Status eines jeden WhatsApp-Accounts zu verändern - sofern die Telefonnummer des Teilnehmers bekannt war. Und auch die Stiftung Warentest sah gravierende Mängel beim Datenschutz.

      Gut möglich, dass das Unternehmen mit den zu erwartenden Einnahmen in die Sicherheit investiert. Zumindest wünschen sich das viele Nutzer. Auch die Bereitschaft zu zahlen, scheint vorhanden zu sein. Schließlich bekomme man für ein Jahr eine vergleichsweise günstige SMS-Flatrate, so ein WhatsApp-nutzender Kollege mit Android-Smartphone.
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      WhatsApp: Wird der Smartphone-Messenger für Nexus 4 und Co. jetzt kostenpflichtig?|

      Auf iOS-Geräten wie dem iPhone 5 kostet WhatsApp immer schon einige Cent, Android-Anwender können das Tool kostenlos herunterladen. Aktuelle Berichte deuten jetzt jedoch darauf hin, dass auch die Android-Anwender nach mehrmals verlängerter Testphase nun zur Kasse gebeten werden.

      WhatsApp ist eines der populärsten Messenger-Programme für Smartphones und das Programm hat bereits für viele Anwender die kostenpflichtigen SMS ersetzt. Aber auch Benutzer mit einer SMS-Flatrate wissen die Funktionen von WhatsApp zu schätzen, da man auch Bilder, Videos und andere Inhalte mit dem Freundeskreis teilen kann. Die Verbreitung von WhatsApp lässt sich fast schon als flächendeckend über alle relevanten Smartphone-Betriebssysteme bezeichnen, doch es gibt auch Unterschiede. So kostete WhatsApp auf dem iPhone 5 und anderen iOS-Geräten immer schon Geld, nur Android- und Windows-Phone-Anwender konnten den Messenger bislang kostenlos herunterladen. Allerdings hat WhatsApp auch offiziell und transparent darauf hingewiesen, dass der Dienst irgendwann bezahlt werden muss. An sich sollte dies nach einer Testphase von einem Jahr der Fall sein, doch WhatsApp hat bei vielen Anwendern die Testphase mittlerweile mehrmals verlängert.

      Im Internet gibt es jetzt erste Berichte, nach denen WhatsApp-Nutzer, die die App auf Android- oder Windows-Phone-Smartphones nutzen, mittlerweile zahlen müssen. Der Zahlungszeitraum richtet sich nach dem Anmeldedatum. Die Kosten für WhatsApp belaufen sich auf rund 1 Dollar im Jahr. Derzeit ist allerdings nicht eindeutig geklärt, ob der Zahlungshinweis wirklich unausweichlich auf die Zahlung hinausläuft oder eben auf eine Sperrung des Accounts. Einige Anwender haben nämlich berichtet, dass wenn man die Sache quasi bis fünf vor zwölf aussitzt, sich der Account doch wieder automatisch verlängert. Im Zweifelsfall sollten Sie als zahlungswilliger WhatsApp-Nutzer die Sache einfach aussitzen, sich aber bereits im Vorfeld über die Bezahlmethoden informieren, bevor dann doch auf einmal der Stecker gezogen wird. Derzeit ist eine Bezahlung über Google Wallet oder PayPal möglich.
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      Erneut Gerüchte um Messaging-Dienst
      WhatsApp soll Android-Nutzer zur Kasse bitten


      Zu den beliebtesten Diensten auf Smartphones gehören Messaging-Angebote wie WhatsApp. Nun gibt es erneut Gerüchte, dass der SMS-Ersatz kostenpflichtig werden soll. Eine Bestätigung der WhatsApp-Macher steht jedoch aus.
      Wie ein Lauffeuer verbreitet sich derzeit eine Nachricht im Netz: WhatsApp ist nicht mehr kostenlos. Alle Medienberichte zum Thema beziehen sich dabei auf eine Quelle – den Blog „mobiFlip“. Unter dem Titel „WhatsApp bittet Android-Nutzer zur Kasse“ bezieht sich der Autor auf Aussagen von Lesern und Freunden. Diese wurden demnach seit Anfang November aufgefordert, ihr Abo kostenpflichtig zu verlängern. Bereits in der Vergangenheit gab es wiederholt Gerüchte, dass WhatsApp damit begonnen habe Gebühren zu kassieren. Bislang erwiesen sich diese Angaben jedoch immer als falsch.

      Seit seinem Bestehen wurde der Dienst zwar Jahr um Jahr kostenlos verlängert, ungerechtfertigt wäre eine Zahlungsaufforderung generell aber nicht. So heißt es für Nutzer der Android-Version der Smartphone-Software bei Google play ganz klar: „First year FREE! ($0.99/year after)“. Umgerechnet sind das knapp 80 Eurocent pro Jahr. In Apples iTunes-Store kostet die App für das iPhone einmalig 89 Eurocent. Auf seiner Website erläutert der Anbieter zudem ausführlich: „Beim iPhone muss man nur einmal bezahlen, wenn Sie die Anwendung herunterladen. Apple lässt Sie WhatsApp danach so oft wie nötig herunterladen. Bitte beachten Sie, dass Sie jedes Mal die gleiche Apple-ID verwenden. Für alle anderen Telefone (Android, BlackBerry, Windows Phone und Nokia) ist WhatsApp für ein Jahr kostenlos. Nach diesem Jahr haben Sie die Möglichkeit, das Abo um ein weiteres Jahr für $ 0,99 zu verlängern. Abos sind kumulativ, das heißt, wenn Sie für ein weiteres Jahr bezahlen, wird es zu Ihrem jetzigen Abo oder kostenlosen Jahr hinzugefügt. Es gibt keine Unterschiede zwischen der kostenlosen und der bezahlten Version von WhatsApp außer der Gültigkeitsdauer.“

      Sicherheit immer wieder in der Kritik

      Laut einer Mitteilung vom August werden über die App täglich mehr als zehn Milliarden Nachrichten verschickt. Da die WhatsApp-Macher auf Werbung in ihrem Dienst verzichten und „niemals persönliche Daten an irgendwen verkaufen“ wollen, ist die Finanzierung des Unternehmens über den Verkauf der App einleuchtend. FOCUS Online hat bei WhatsApp nachgefragt, ob Nutzer den Dienst ab jetzt tatsächlich zahlen müssen. Die Antwort steht noch aus.

      Trotz eigener Beteuerungen zum Thema Sicherheit stand WhatsApp immer wieder im Visier von Datenschützern, Verbraucherberatern und Hackern. So kritisierte die Stiftung Warentest im Mai, dass der Dienst das komplette Adressbuch des Nutzers unverschlüsselt an einen Server in den USA schickt. Und obwohl sich 61 Prozent aller Smartphone-Besitzer um die Sicherheit ihrer Daten sorge, wie eine Umfrage im Auftrag des Bundesverbraucherschutzministeriums ergab, ist die Beliebtheit der Messenger-App ungebrochen. So nutzten laut FOCUS App Monitor Deutschland im Oktober 2012 knapp 53 Prozent der befragten Smartphone-Nutzer den WhatsApp-Messenger, der damit nur von der Facebook-App mit 68,5 Prozent übertroffen wird.

      WhatsApp-Nutzer können auf andere Dienste ausweichen

      Verbraucher sind aber nicht zwingend auf WhatsApp als kostengünstige Alternative zur SMS angewiesen. Auch für Messenger-Dienste wie Google Talk, Skype, Facebook, ICQ, AIM oder Yahoo Messenger gibt es mobile Anwendungen. Außerdem lassen sie sich oft parallel über Multimessenger-Apps beispielsweise von Trillian oder IM+ nutzen.

      Alle diese Angebote setzen aber Benutzernamen oder E-Mail-Adresse zur Identifikation ein. Damit ist der praktische Abgleich von Kontakten mit dem Telefonbuch des Smartphones nicht möglich. Allerdings steht ein neuer Anbieter namens Hike in den Startlöchern, der seine Messengerdienste wie WhatsApp an die Handy-Nufnummer knüpfen will und ein hohes Sicherheitsniveau verspricht.

      Neue WhatsApp-Alternative mit Empfehlung

      Auch CHIP Online empfiehlt als WhatsApp-Alternative den kürzlich gestarteten Messenger-Dienst Hike. Nachrichten sollen hier dank der mit SSL verschlüsselten Verbindung sicher zwischen Server und Nutzern übertragen werden. Ebenso wird im Gegensatz zu WhatsApp nicht die IMEI-Nummer des Handys zur Identifikation benutzt.

      "Roger" schrieb:

      Wenn, dann aber eine Gleichbehandlung wie bei iOS-Geräten!
      Die zahlen nur einmal ca. 1 Euro!

      Auf Android Geräten soll es jedes Jahr 1 Euro kosten! Das würde ich nie akzeptieren! Dann würde ich zum Messenger-Dienst Hike wechseln! (Ist sowieso aktuell der bessere.)


      Ich denke der Wechsel steht Dir mit Sicherheit frei. Lohnt der Aufwand für 1 € im Jahr?
      Das ist ja wie wenn ein Kunde aus Stuttgart bei mir seine Federn abholt um 3,70 € Porto zu sparen (er fährt extra hierher und ist nicht auf der Durchreise)

      "Roger" schrieb:

      Mir geht es hierbei weisgott nicht um das Geld! Mir geht es hier nur um das Prinzip!
      Entwender iOS und Adroid werden gleich behandelt oder es kommt runter vom Smartphone.


      Nun rate mal was denen lieber ist? Entweder x Nutzer die dafür bezahlen und x Nutzer die das runterschmeissen oder aber 50 Mio die nicht dafür bezahlen?
      Ach übrigens, ich habe das nicht auf meinem Smartphone ob mit oder ohne Kosten :frech: somit brauche ich mich auch nicht über den $ ärgern.