Apples Kult-Computer "Apple 1" wird für 400.000€ v

      Apples Kult-Computer "Apple 1" wird für 400.000€ v

      Apples Kult-Computer "Apple 1" wird für 400.000 Euro versteigert

      1976 entwickelte Steve Wozniak den "Apple 1" und wenige Zeit später wurden insgesamt 200 Exemplare für 666,66 US-Dollar auf den Markt gebracht. Eines der sechs funktionstüchtigen Geräte wurde am vergangenen Samstag für 400.000 Euro versteigert.

      In einem Auktionshaus in Köln wurde am vergangenen Samstag ein "Apple 1"-Rechner für rund 400.000 Euro versteigert. Damit ging der Urahne des iMacs laut einem Sprecher für eine Rekordsumme an seinen neuen Besitzer. Vor 36 Jahren kostete das Gerät lediglich 666,66 US-Dollar.

      Steve Jobs und Steve Wozniak fertigten den "Apple 1" noch in der Garage der Eltern. Anschließend wurden 200 der Modelle auf den Markt gebracht. Allerdings handelte es sich nur um Platinen und Module, die in kein Gehäuse eingefasst waren. Das musste sich noch jeder Besitzer selbst zusammenbasteln.

      Der "Apple 1" war der erste Rechner auf dem Markt, der über einen Anschluss für einen Monitor und eine Tastatur verfügte. Heutzutage soll es nur noch sechs Exemplare geben, die auch tatsächlich funktionstüchtig sind. Wer den Vorgänger aller Apple-Produkte ersteigerte, ist jedoch nicht bekannt.
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      Apple I wurde für 400.000 Euro versteigert

      Apple I wurde für 400.000 Euro versteigert

      Ein Auktionshaus in Köln hat einen Apple I aus dem Jahre 1976 für 400.000 Euro versteigert. Von dem Gerät wurden nur 200 Stück hergestellt.Ein Auktionshaus in Köln meldet, dass ein Exemplar des Apple I für 400.000 Euro versteigert wurde. Wer den "antiken" Computer zu dem hohen Preis erworben hat, wurde nicht bekannt. Zunächst war der Wert des Geräts auf bis zu 200.000 Euro geschätzt worden.

      Die beiden Apple-Gründer Steve Jobs und Steve Wozniak hatten den Apple I im April 1976 als Einplatinencomputer bei einem Treffen des Homebrew Computer Club im Silicon Valley erstmals offiziell vorgestellt. Der Apple I war von Wozniak designt und hergestellt worden und verfügte über 4 oder 8 KB RAM, eine Tastatur, eine Videoschnittstelle und den von MOS Technology gefertigten 8-Bit-Mikroprozessor 6502. Insgesamt wurden nur 200 Apple I hergestellt, von denen der Computerhändler The Byte Shop allein 100 Geräte bestellt hat. Der Verkaufspreis lag damals bei 666,66 US-Dollar. Bereits 1997 folgte dann der Apple II, der zum Apple I nicht kompatibel war. Zuletzt hatte das Auktionshaus Sotheby´s einen Apple I für umgerechnet 300.000 Euro versteigert.
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      Erster Apple-Rechner erzielt bei Auktion 400.000 Euro

      Erster Apple-Rechner erzielt bei Auktion 400.000 Euro
      von Björn Greif am 26. November 2012, 18:01 Uhr

      Das Kölner Auktionshaus Breker hat nach eigenen Angaben einen funktionsfähigen “Apple I” für einen Rekordpreis von 400.000 Euro an einen anonymen Internet-Bieter versteigert. Der gehäuselose Rechner ist das erste Computermodell von Apple, das von Steve Wozniak 1976 entwickelt und von Steve Jobs vermarktet wurde.

      Insgesamt schraubten Wozniak und Jobs nur 200 Stück des Apple I in der Garage von Jobs’ Eltern in Palo Alto zusammen. Heute existieren schätzungsweise nur noch 43 Exemplare weltweit, lediglich sechs davon sind in funktionstüchtigem Zustand. Der damalige Verkaufspreis betrug 666,66 Dollar.

      Der Apple I gilt als erster PC mit Monitor- und Tastaturanschluss. Apple lieferte nur die Hauptplatine, die restliche Peripherie wie Netzteil, Tastatur, Monitor oder Datasette mussten Käufer sich zusätzlich selbst besorgen. Das jetzt versteigerte Set enthält alle Komponenten, die für den Betrieb nötig sind: ein Netzteil mit den von Apple empfohlenen Transformern, ein “Datanetics ASCII Keybord”, ein Sanyo-Monitor und den Kassettenrekorder “Panasonic 2012″. Ein Video demonstriert die Funktionsweise des ersten Apple-Rechners.



      Dem Auktionshaus Breker zufolge hatte der Apple I kein Betriebssystem, lediglich ein sogenanntes Monitor-Programm stellte die Schnittstelle zwischen Tastatureingabe, CPU, Speicher und Bildschirmausgabe her. Ein höheres Betriebssystem wie Basic musste von Kassette geladen werden, war aber erst 1977 für den Apple I verfügbar. Dazu benötigte man eine Cassette-Interface-Karte, die Apple als Zubehör anbot. Das versteigerte Set enthält eine moderne Replika dieser Karte und authentische Reproduktionen der Software-Kassetten. Auch eine Kopie des von Steve Wozniak unterschriebenen Handbuchs liegt bei, das noch das ursprüngliche Apple-Logo aufweist: Isaac Newton unter einem Apfelbaum liegend. Das bis heute bekannte Apfel-Logo verwendet Apple erst seit Februar 1977 als Firmenzeichen.

      Verkäufer des Apple I ist der Sammler Rudolf Brandstötter. Er zeigte sich angesichts der erwarteten Preisspanne von 120.000 bis 200.000 Euro bei einem Startgebot von 70.000 Euro zugleich überrascht und begeistert über das Rekordgebot: “Unglaublich! Das hätte ich nicht erwartet. Das Interesse an Apple und alten Computern steigt”, sagte er der Nachrichtenagentur Reuters.

      Im Juni 2012 hatte das Auktionshaus Sotheby’s in New York erstmals einen der sechs funktionsfähigen Apple I versteigert. Er wechselte damals für 374.500 Dollar den Besitzer.
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