10% Rendite pro Jahr, Auktionen erzielen schon Rekordergebnisse

      10% Rendite pro Jahr, Auktionen erzielen schon Rekordergebnisse

      Diamanten
      10% Rendite pro Jahr, Auktionen erzielen schon Rekordergebnisse

      Bereits am 19. Februar 2014 hatten wir in unserem kostenlosen Börsennewsletter Geldanlage-Brief einen Artikel zum Thema „Diamanten". Inzwischen wird das Thema Diamanten auch vom Mainstream entdeckt - aus gutem Grund...


      Bereits am 19. Februar 2014 hatten wir in unserem kostenlosen Börsennewsletter Geldanlage-Brief einen Artikel zum Thema „Diamanten - Die perfekte Alternative zum aktuellen Anlagenotstand!“ veröffentlicht.

      Anlagenotstand treibt Anleger in Sachwerte
      In dem Artikel war zu lesen, dass die Zinsen durch die Geldpolitik der Europäischen Zentralbank (EZB) für einen sehr langen Zeitraum niedrig bleiben werden bzw. eventuell sogar noch einmal gesenkt werden sollen. Daher griffen viele Anleger längst zu alternativen Anlagen in Form von Sachwerten wie Aktien, Immobilien oder Gold.

      Überteuerte Aktien und Immobilien vs. unentdeckter Diamanten-Markt
      Doch wegen der Höchstkurse in DAX & Co. droht hier zunehmendes Rückschlagpotential, Immobilien waren bereits in Teilen der Republik überteuert und Gold hatte und hat deutlich an Glanz verloren.
      Daher boten Diamanten eine perfekte Alternative, angesichts von jährlichen Preissteigerungen um 14,47% in den vergangenen 50 Jahren und einemerwarteten Nachfrageanstieg um 100% bis zum Jahr 2020.


      Thema „Diamanten“ wird langsam vom Mainstream entdeckt
      Inzwischen wird das Thema Diamanten auch vom Mainstream entdeckt. So waren unlängst sowohl in der Frankfurter Allgemeine (faz.net) als auch im Handelsblatt(handelsblatt.com) Artikel zu finden, die über die Renditechancen von Diamanten berichteten.

      Auktionen erzielen bereits jetzt Rekordergebnisse
      Demnach lassen wachsende Engpässe bei der Förderung von Diamanten deren Preise mittelfristig steigen und ab 2019 dürfte die Versorgung mit Diamanten schwinden. Erste Ausläufer dessen seien aber bereits jetzt bemerkbar. So habe der Rohstoffriese Rio Tinto Auktionen in Antwerpen und in Israel abgehalten, die beide mit Rekordergebnissen abschlossen.

      Laut einem Artikel auf Handelsblatt.com sind die Preise für Rohdiamanten in diesem Jahr bereits um rund 10% angestiegen, nachdem sie sich mit Blick auf die vergangenen fünf Jahre bereits mehr als verdoppelt hatten. In einem anderen Online-Artikel beschreibt das Handelsblatt, dass sich die Preise im Jahresvergleich sogar um 13% verändert und seit den Sechzigerjahren verzehnfacht haben.

      Deutlich sichtbare Lücke zwischen Angebot und Nachfrage
      Analysten schätzen, dass die weltweite Ausbeute der Förderer in diesem Jahr nur noch um rund 3% auf 135 Millionen Karat im Gesamtwert von knapp 18 Milliarden Dollar zulegen kann. Ab 2019 wird von einer jährlich um 1,9% fallenden Förderung ausgegangen.


      Die Nachfrage dürfte dagegen im Durchschnitt Jahr für Jahr um gut 5% zulegen. Der US-Markt, der rund 37% ausmacht, soll aller Wahrscheinlichkeit nach sogar im hohen einstelligen Bereich wachsen.

      Dies sollte eine deutlich sichtbare Lücke zwischen dem weltweiten Angebot und der Nachfrage ergeben, was zu starken Preisanstiegen spätestens ab 2018 führen wird. Diese Befürchtungen hegt laut dem Artikel auf faz.net die Unternehmensberatung Bain & Company.

      Seit 1990 sei kein führendes Diamantenvorkommen mehr geöffnet worden. Die weltweit rund 30 arbeitenden Minen blieben allmählich hinter den Hoffnungen zurück. Der Diamantenhändler De Beers schätzt, dass allenfalls 1% aller Suchen zu einem ertragreichen Vorkommen führt.

      Jährliche Preisanhebung von mind. 5%
      Das Handelsblatt berichtet in seinem Online-Artikel, dass De Beers als weltweit größter Produzent von Diamanten die Preise um jährlich 5% Prozent anheben will. Anglo American besitzt 85% an De Beers und will, dass die Tochter bis zum Jahr 2016 einen Kapitalertrag von 15% erreicht.

      Synthetische Diamanten sind keine Gefahr für echte Steine
      Um den Bedarf zu befriedigen, hat sich laut Handelsblatt mittlerweile eine ganze Industrie um synthetische Diamanten gebildet, die mit dem bloßen Auge nicht von echten Steinen zu unterscheiden sind. Diese sind nur ein Drittel so teuer wie das Original. Dennoch würden sie aber die Preise echter Diamanten aus zwei Gründen nicht gefährden:

      Zum einen haben sie nicht die gleichen Stoffeigenschaften, weshalb sie nicht für alle Industriezweige nutzbar sind, und zum anderen sind sie für die kaufkräftige Kundschaft echter Diamanten keine Alternative.

      Diamanten gibt es schon für einige hundert Euro
      Manche Steine gibt es schon für ein paar hundert Euro. Dabei gilt: Je reiner, desto teurer. Ein Karat eines verunreinigten Diamanten mit bräunlich gelber Färbung kostet rund einen Euro. Ein einkarätiger, transparenter und lupenreiner Diamant kann dagegen schon einen Wert um die 10.000 Euro erreichen.

      Weil jeder Stein ein Unikat ist, werden sie nicht an der Börse gehandelt. Wer Diamanten kaufen möchte, muss sich daher an einen entsprechenden Händler wenden. Auch das Deutsche Diamanteninstitut kann eine gute Adresse sein. Deren Experten legen auch Werte für Diamanten fest.

      Sie wünschen nähere Informationen?
      Sie wünschen sich nähere Informationen? Dann tragen Sie sich in das Kontaktformularauf unserer extra eingerichteten Internetseite auf geldanlage-brief.de ein. Wir geben Ihre Daten dann gerne an einen Experten in Sachen Diamanten weiter, der Ihnen entsprechende Informationen zukommen lässt. Gerne werden Ihre Fragen dann auch in einem telefonischen oder persönlichen Gespräch beantwortet:

      Was ist bei einem Direktinvestment in Diamanten zu beachten?
      Was sind die entscheidenden Kriterien zur Auswahl wertbeständiger geschliffener Edelsteine?
      Wie bestimmen sich die Preise und welche Garantien erhält der Käufer bezüglich der Qualität der angebotenen Diamanten?
      Diamantenpreise
      China-Crash lässt Diamanten wieder funkeln
      Autor: Redaktion w:o
      | 28.07.2015, 12:01 | 1095
      Foto: Sotheby's - dpa

      Romantiker aufgepasst! Der Aktiencrash in China könnte die Herzen der Liebenden höher schlagen lassen. Denn: Nie waren die romantischen – und diamantenen - Gelegenheiten günstiger.

      Der Aktiencrash in China hält die Finanzmärkte in Atem. Seit Wochen taumelt der Riese aus Fernost und droht die Weltwirtschaft in eine „Rezession made in China“ zu reißen. An den Rohstoffmärkten sind die Auswirkungen bereits jetzt deutlich zu spüren. Egal ob Gold, Seltene Erden oder Diamanten – sie alle geraten in den Sog der Turbulenzen Chinas.

      Chinesen wollen keine Diamanten mehr

      Dem „Business Insider“ zufolge ist die chinesische Nachfrage nach Diamanten in der vergangenen Woche dramatisch eingebrochen. So verzeichnete die Luxusmarke De Beers einen Gewinneinbruch um 23 Prozent. Auch bei Petra Diamond sind die glitzernden Steinchen immer weniger beliebt. Der Umsatz ging im ersten Halbjahr um 10 Prozent zurück.

      Die sinkende Nachfrage hinterlässt auch beim Preis für die Klunker deutliche Spuren. Dabei erlebte der Diamanten-Preis in den vergangenen Monaten und Jahren ohnehin eine regelrechte Achterbahnfahrt. Mal ging es nach oben, viel öfter ging es aber auch wieder nach unten. Auf fünf Jahre betrachtet sank der Preis für den Edelschmuck insgesamt um 12 Prozent.

      Profit vs. Romantik

      Ein Rückgang mit Ansage. Wallstreet:online befand bereits vor knapp einem Jahr: Audrey Hepburn hätte besser Tiffany-Aktien gekauft anstatt vor dem Schaufenster des Nobel-Juweliers zu frühstücken. Denn: Innerhalb der letzten beiden Jahrzehnte wäre es zu jedem Zeitpunkt profitabler gewesen, Aktien von Tiffany‘s zu erwerben als in dessen Laden einen Diamanten zu kaufen. Die Gewinnspanne der Aktie lag deutlich über der Wertsteigerung der Diamanten (siehe: Von wegen Frühstück bei Tiffany).

      Unser Tipp damals: Mehr ans Geschäft und weniger an die Romantik denken. Doch das ist für hoffnungslose Romantiker leichter gesagt als getan. Umso mehr dürften sie sich nun über die sinkenden Diamanten-Preise freuen. Denn wer sich partout nicht zum „romantischen“ Aktienkauf durchringen kann, dem sei an dieser Stelle gesagt: Nie war die Gelegenheit für echte Romantik günstiger – und die für einen Verlobungsring übrigens auch nicht.

      Diesen Artikel finden Sie online unter:
      wallstreet-online.de/nachricht/7827480