Infos zu WIndows 10

      Infos zu WIndows 10

      Windows 10 Final 64 Bit

      Windows 10 Download kostenlos: Holen Sie sich das neue Betriebssystem von Microsoft.


      Windows 10 ist der Nachfolger des ungeliebten Windows 8.1 und soll dessen Fehler ausbügeln: Mit der Rückkehr des Startmenüs, einem neuen Browser und vollem Fokus auf den Desktop hofft Microsoft, die User klassischer Geräte ohne Touchscreen wieder von Windows überzeugen zu können. Wir nennen die wichtigsten Gründe, warum Windows 10 das beste Windows aller Zeiten wird:

      Microsoft investiert wieder in den Desktop
      In Windows 8 fokussierte Microsoft alle Ressourcen auf den Startbildschirm - in der Angst, bald nur noch Tablets statt Desktop-Rechner auf dem Markt vorzufinden. Doch die Tabletverkäufe stagnieren, während die meisten User immer noch auf Desktops und Notebooks arbeiten. Erst die massive Kritik der User und der schlechte Marktanteil von Windows 8 haben Microsoft daran erinnert, dass beide Oberflächen wichtig sind. Und jetzt wird aufgerüstet: Microsoft Edge beerbt den Internet Explorer, Cortana dient als digitale Assistentin und DirectX 12 macht Games noch performanter.

      Windows 10: Kostenloses Update, leicht zu installieren

      Für die größte Überraschung sorgt Microsoft beim Preis: Windows 10 wird komplett kostenlos angeboten. Jeder, der Windows 7 oder 8.1 im Einsatz hat, kann innerhalb eines Jahres gratis auf Windows 10 umsteigen und es auch dauerhaft kostenlos nutzen. Microsoft nimmt Upgrade-Muffeln aber noch mehr Wind aus den Segeln: Der Umstieg auf Windows 10 erfolgt auf Wunsch vollautomatisch: Windows-7- und 8.1-Systeme können bequem per Windows Update auf Windows 10 aktualisiert werden.

      Auch Microsoft baut ein Universum auf
      ...endlich! Während Google und Apple ihre Geräte immer ausgefeilter vernetzen und den Usern damit wenig Anlass zum Wechseln geben, verhalten sich Microsoft-Geräte bislang wenig kooperativ. Mit Universal Apps, die nur einmal programmiert werden müssen und sowohl auf PCs und Notebooks als auch Tablets, Smartphones und der Xbox laufen, baut nun auch Microsoft ein durchdachtes Ökosystem auf. Durch die Lauffähigkeit der Apps auf allen Plattformen dürfte der Windows Store endlich zu Google und Apple aufholen. Letzte Änderungen: Windows 10 Build 10240 ist die finale Version des neuen Microsofts-Betriebssystems. Sie bügelt die letzten großen Fehler aus und macht Windows 10 bereit für alle User. Allerdings wird Windows 10 laut Microsoft nie komplett fertig sein - sondern wird immer weiter verbessert.

      Vorteile:
      - Stark verbesserter Desktop
      - Neue Features wie Cortana und Microsoft Edge
      - kostenlos für Besitzer von Windows 7 und 8.1

      Nachteile:
      - Einige Details sind noch nicht komplett fertig

      Fazit: Windows 10 ist der wichtigste Release seit langem - und die Möglichkeit für Microsoft, das ungeliebte Windows 8 vergessen zu machen. Wir empfehlen so gut wie allen Usern von Windows 7 und 8.1, kostenlos auf Windows 10 umzusteigen.

      Hinweis: Über den Downloadbutton gelangen Sie an das Windows 10 Media Creation Tool. Sie haben damit die Möglichkeit, Ihr bestehendes System direkt upzugraden (für User von Windows 7 und 8.1 kostenlos) oder sich eine ISO-Datei zu erstellen, mit der Sie das System auf einem beliebigen Rechner starten können. Tipp: Lesen Sie Ihren Windows-Lizenzschlüssel mit dem kostenlosen Magical Jelly Bean Keyfinder aus und schreiben Sie sich diesen auf.

      Quelle: chip.de/downloads/Windows-10-64-Bit_72189999.html
      Microsoft - Kommandozeilen-Befehl verkürzt Wartezeit auf Windows 10

      30.07.2015 um 11:29 Uhr: Der Download von Windows 10 lässt für viele Nutzer trotz des gestrigen Releases noch auf sich warten. Mithilfe eines Kommandozeilen-Befehls kann man nun versuchen, den Download manuell zu triggern. Das muss allerdings nicht bedeuten, dass die Installation schon funktioniert. Gestern kam Windows 10 offiziell auf den Markt, das kostenlose Upgrade wird bereits für erste Nutzer verfügbar gemacht. Viele schauen allerdings noch in die Röhre. Möglicherweise kann man die Wartezeit mit einem Kommandozeilen-Befehl verringern. Der Befehl "wuauclt.exe /updatenow" sollte, wenn man ihn mit Administrator-Rechten ausführt, den manuellen Download von Windows 10 triggern, berichtet heise.de.

      Wohlgemerkt ist allerdings der Download von Windows 10 noch keine Garantie dafür, dass sich das neue Betriebssystem auch wirklich schon installieren lässt. Möglicherweise fehlen bei diesem Download noch einige Dateien, die erst dann verfügbar werden, wenn Microsoft das Upgrade auf Windows 10 auch offiziell zur Verfügung stellt.

      Der manuelle Download kann allerdings die Wartezeit auf Windows 10 auf solchen Geräten verkürzen, bei denen der automatische Download nicht funktioniert - das ist dann der Fall, wenn der Ordner "C:\$Windows.~BT" nicht existiert. Wird dann das Upgrade von Microsoft ausgerollt, muss man nach dem manuellen Download immerhin nur noch die neuen Dateien statt des gesamten Pakets herunterladen.
      Update-Welle angelaufen
      Windows 10 ist da: Was Nutzer jetzt tun müssen
      Pünktlich zum Starttermin hat Microsoft am 29. Juli mit der Verteilung des Gratis-Upgrades auf Windows 10 begonnen. Wir erklären, wann Sie mit Windows 10 rechnen können und wie Sie feststellen, ob es schon so weit ist.

      Der Startschuss für die neue Windows-Ära fiel in Neuseeland. Mit einem Zeitvorsprung von zehn Stunden wanderte das Gratis-Upgrade zuerst auf die Rechner der Kiwis. In Deutschland steht der Upgrade-Prozess angeblich seit 6 Uhr morgens bereit. Dennoch werden sich die meisten Nutzer noch etwas gedulden müssen, bevor Windows 10 da ist.

      Mit der ersten Update-Welle beliefert Microsoft zunächst die sogenannten Windows Insider. Dabei handelt es sich um Windows-Nutzer, die an dem öffentlichen Testprogramm von Microsoft teilgenommen haben. Laut Konzern waren das weltweit gut fünf Millionen Windows-Fans.

      Wissen, wann der Download da ist
      In einer zweiten Auslieferungs-Welle bedient Microsoft Kunden, die sich für das kostenlose Upgrade registriert haben. Dieser Prozess sollte im Laufe der Woche starten. Ob es schon so weit ist, kann jeder registrierte Nutzer mit einem Rechtsklick auf das Upgrade-Icon in der Windows-Taskleiste erfahren. In dem Kontextmenü findet sich der Eintrag "Windows 10 herunterladen". Beginnt nach dem Klick auf den Eintrag kein Download, müssen Sie sich noch etwas gedulden.

      Über den Explorer lässt sich herausfinden, ob Windows die Installationsdateien bereits heimlich im Hintergrund auf der Festplatte gespeichert hat. Die Systemdateien für Windows 10 werden auf dem Laufwerk "C:\" abgelegt. Der entsprechende Ordner namens "$Windows.~BT" ist allerdings versteckt. Wer den Download-Status überprüfen möchte muss daher die Anzeige versteckter Dateien aktiviert haben.

      Ersten Berichten zufolge nehmen die Dateien zwischen drei und fünf Gigabyte Speicherplatz ein. Für die Installation von Windows 10 sollten aber mindestens 20 Gigabyte freier Speicherplatz auf dem Systemlaufwerk ("C:\") vorhanden sein. Welche Anforderungen noch erfüllt sein müssen, erklären wir in unserem Artikel "Ist Ihr Rechner wirklich fit für Windows 10?".

      Windows 10 als ISO herunterladen
      Pünktlich zum Marktstart veröffentlichte Microsoft überraschend auch die ISO-Dateien zum neuen Windows. Zuvor hieß es, die Image-Dateien würden erst in ein paar Wochen erscheinen. Wer nicht auf das Update warten möchte, kann Windows 10 also direkt bei Microsoft herunterladen, auf DVD brennen oder USB-Laufwerk speichern und installieren. Microsoft bietet hierzu ein Tool an, mit dem sich auch der Update-Prozess händisch anstoßen lässt. Vor der Installation von Windows sollten Sie jedoch unbedingt Ihre persönlichen Daten und Ihr altes Windows sichern.

      Wie lange kann ich mich noch registrieren?
      Das kostenlose Upgrade auf Windows 10 ist ein Jahr möglich – also bis Ende Juli 2016. In dieser Zeit können Nutzer von Windows 7 und Windows 8.1 das neue Betriebssystem auch noch über das Upgrade-Icon bestellen. Sollten Sie das weiße Windows-Symbol neben der Uhr nicht sehen, hilft Ihnen möglicherweise dieser Artikel weiter.

      Die Erwartungen an das neue Windows sind hoch. Unter dem Schlagwort "Windows as a Service" verspricht Microsoft ein Betriebssystem aus Apps und Dienstleistungen, das mit Apple und Android mithalten kann. Innerhalb von zwei bis drei Jahren will der Software-Riese eine Milliarde Windows-10-Installationen auf PCs, Smartphones und Tablets erreichen.

      Windows-10-Upgrade ausblenden
      Das aber dürfte nicht wenige Windows-Nutzer abschrecken. Denn mit geräteübergreifenden Windows-Diensten, die persönliche Daten in der Cloud speichern, Standortdaten abfragen und mit sozialen Netzwerken zusammenhängen, wächst auch die Gefahr der ständigen Überwachung. Wer dabei nicht mit machen möchte, kann auf das Gratis-Windows auch verzichten und das Upgrade-Icon ausblenden. Wie das funktioniert und weitere Fragen zu Windows 10, beantworten wir hier.


      Kein Update-Symbol?
      Vorsicht vor schädlichen Windows-10-Downloads

      In wenigen Tagen verteilt Microsoft das Update auf Windows 10. Doch vielen Nutzern fehlt das Update-Symbol der "Get Windows 10 App". Das Tool stellt den Gratis-Download sicher und überprüft den PC auf Tauglichkeit. Zahlreiche Portale versprechen mit eigenen Downloads Abhilfe – und locken gezielt in die Falle.

      Microsoft verteilt über das Windows-Update ein kleines Tool mit dem Namen GWX, was für "Get Windows 10" steht. Die meisten Besitzer einer Lizenz von Windows 7 oder 8.1 müssten es mittlerweile erhalten haben, es ist erkennbar an einem kleinen Fenster-Symbol im System-Tray, also auf dem Bildschirm links neben der Uhr. Mit dieser Anwendung kann Windows 10 vorgemerkt werden, ein System-Check auf Kompatibilität ist ebenfalls dabei. Das Tool kam bei zahlreichen Windows-Nutzern nicht an, wie aus Microsofts Nutzer-Forum hervorgeht.

      Verseuchte Windows-10-Tools
      Wer nach einem manuellen Download der App googelt, tappt schnell in eine böse Falle. Denn in den Suchergebnissen tummeln sich viele unseriöse Angebote: Uns ist bislang keine spezielle Anwendung bekannt, die das Windows-10-Tool tatsächlich nachrüstet und den PC auf Tauglichkeit abklopft. Im Gegenteil: Die Software der Drittanbieter entpuppt sich oft sogar als Ärgernis, das den PC mit unnützem Ballast zumüllt. Dazu gehören Ausspähsoftware, Browser-Addons, Toolbars und aggressive Werbe-Anzeigen für Kaufprogramme. Oder es installiert sich direkt ein Trojaner. Die Schadsoftware lässt sich üblicherweise nur sehr schwer wieder loswerden.

      Das können Sie tun
      Beachten Sie die zwielichtigen Angebote nicht. Sollten Sie sich trotzdem dafür entscheiden, Drittanwendungen installieren wollen, wappnen Sie sich zuvor mit Schutzprogrammen. Dazu gehört ein Virenwächter sowie – falls dieser Werbeprogramme nicht erkennt – ein Erkennungsprogramm für Adware.

      Wenn Sie die "Get Windows 10 App" nachrüsten wollen, können Sie folgendermaßen vorgehen:

      Die "Get Windows 10 App" wurde mit dem Update KB 3035583 installiert. Falls Sie Ihre Updates manuell installieren, rüsten Sie den Patch nach (Foto-Show).
      Ist das Tool bereits installiert, aber funktioniert nicht? Stoßen Sie die App manuell an:

      Öffnen Sie den Windows Explorer (Windows-Taste + E)
      Navigieren Sie anschließend zu dem Verzeichnis C:\Windows\System32\GWX
      Suchen Sie im Ordner GWX die Datei GWX.exe und öffnen Sie mit einem Klick der rechten Maustaste das Kontextmenü
      Wählen Sie im Kontextmenü die Option "Als Administrator ausführen"
      Die App sollte nun funktionieren.

      Wenn das Upgrade-Icon immer noch fehlt
      Für die ganz harten Fälle veröffentlichte Microsoft ein kleines Script, das manuell angelegt und als Administrator ausgeführt werden muss. Eine Anleitung dazu findet sich in Microsofts Windows-Forum. Der Fix setzt allerdings fortgeschrittene Windows-Kenntnisse voraus.

      Quelle: t-online.de/computer/software/…windows-10-downloads.html
      Magical Jelly Bean Keyfinder

      Das Tool "Magical Jelly Bean Keyfinder" liest Ihnen Ihre eigenen Lizenz-Schlüssel von Windows und anderer Software aus.

      Wer einmal seine CD-Hülle einer Windows-Installation verloren hat, wird "Magical Jelly Bean Keyfinder" lieben. Das Tool liest aus der Registry viele auf dem PC vorhandenen Product Keys aus. Die Freeware-Version erkennt über 300 verschiedene Software-Produkte.

      Diese Lizenzschlüssel sind für die korrekte Installation von Windows und anderen Programmen notwendig. Neben den Windows-Betriebssystemen erkennt "Magical Jelly Bean Keyfinder" auch Office und andere Software.

      Die gefundenen Lizenz-Schlüssel werden Ihnen vom Open-Source-Tool aufgelistet. Sie können diese anschließend kopieren, exportieren oder bearbeiten.

      Auf der Herstellerseite können Sie zusätzlich die Pro-Version des "Magical Jelly Bean Keyfinders" erwerben, welche über 6.500 verschiedene Produkte erkennt und mehr Export-Funktionen bietet.

      Vorteile:
      liest Windows-Keys zuverlässig aus
      erkennt auch Office-Programme

      Fazit: "Magical Jelly Bean Keyfinder" hilft vor allem, wenn Sie Ihren PC neu aufsetzen wollen. Denn Sie müssen künftig nicht mehr alle Ihre Serial-Nummern raussuchen.

      Hinweis: Der Keyfinder wird von manchen Antivirenprogrammen als Trojaner "PSWTool.Win32.RAS.a" identifiziert. Das Programm ist jedoch ungefährlich, da es lediglich die eigenen Produktschlüssel ausliest.

      Quelle: chip.de/downloads/Magical-Jelly-Bean-Keyfinder_36791614.html
      Windows 10 im Schnell-Test
      Kein Internet Explorer, kaum Kacheln, viel Spaß

      Windows 10 ist auf dem Markt. Laut Microsoft die letzte neue Version des Betriebssystems, die es jemals geben wird. Künftig soll es nur noch kleine Änderungen geben. Das Fundament bleibt. Wie die erste Version von Windows 10 läuft, haben wir in einem Schnell-Check getestet.

      Endlich. Endlich gibt es wieder ein Startmenü. Mag eine Kleinigkeit sein. Aber genau diese Kleinigkeiten sind es, die nicht selten über Gedeih und Verderb eines Produktes entscheiden. Bei Windows 8 und 8.1 war es eher das Verderben.

      Auf dem heimischen Laptop läuft jedenfalls (noch) zur vollen Zufriedenheit Windows 7 und auch der Bürorechner hat glücklicherweise kein Upgrade in die 8er-Hölle erfahren.

      Denn es war nicht nur der Startbutton mit dem dahinter liegenden Menü. Den hatte Microsoft nach Protesten in Windows 8.1 in reichlich abgespeckter Form wieder eingeführt. Es war dieses ganze Kacheldesign, mit dem viele Nutzer nicht klar gekommen sind. Zwar gab es auch noch den bekannten Desktop, aber dort musste man erst einmal hingelangen. Und wirklich konsequent war das ja auch nicht. Nur für Kacheln konnte Microsoft sich dann auch nicht entscheiden.

      Und jetzt also Windows 10. Der erste Eindruck ist gut. Das gesamte Aussehen des neuen Betriebssystems hat sich dem aus der mobilen Apple- und Android-Welt bekannten Flat-Design angepasst.

      Auf unserem Testgerät, dem seit Donnerstag bei Aldi-Nord für 399 Euro erhältlichen Medion-Laptop Akoya E6416 mit Intel i3-Prozessor der fünften Generation und vier Gigabyte Arbeitsspeicher, läuft Windows 10 wunderbar flüssig.

      Das nährt die Hoffnung, dass auch der in die Jahre gekommene, heimische Laptop mit dem neuen Windows 10 zurecht kommen wird. Das weiße Windows-Logo unten rechts in der Taskleiste, das seit einiger Zeit zum kostenlosen Upgrade einlädt, ist dort jedenfalls erschienen. Angeblich soll das ja nur auf Hardware sichtbar sein, die auch genug Power unter der Haube hat.

      Nachdem der Aldi-Laptop verhältnismäßig schnell hochgefahren war - liegt's an Windows 10 oder an dem noch sehr frischen System? - geht natürlich der erste Klick auf den Start-Button.

      Und da sind sie wieder, die Windows-8-Kacheln. Aber ruhig Blut. Diese nehmen nur den rechten Teil des Menüs ein, unterteilt in Bereiche wie "Alles auf einen Blick” oder "Spiele und mehr”. Per "Drag and Drop” lassen sich die Kacheln nach Gusto anordnen. Und hier bieten sie echten Mehrwert. Das Menü ist übersichtlich und es lassen sich auch Widgets platzieren, die etwa das aktuelle Wetter anzeigen.

      Im linken Bereich des Startmenüs findet sich Altbekanntes: Der Zugriff die meistverwendeten Programme (oder neuerdings Apps) sowie auf die Systemsteuerung, der Datei-Explorer, "Alle Apps” und der Aus-Schalter. Endlich fühlt man sich bei Windows wieder zu Hause.

      Einen Blick lohnt auch der neue Browser "Edge” der nach vielen Jahren den umstrittenen Internet Explorer ablöst. Das blaue "e” als Symbol ist geblieben, abgesehen davon ist "Edge” ein komplett neues Programm.

      Nett ist die Funktion, einfach auf jeder aufgerufenen Webseite herummalen zu können, Text zu markieren, Anmerkungen zu verfassen und das ganze dann als Screenshot teilen zu können. Das lässt sich am PC per Tastatur, am Tablet oder Smartphone per Finger oder Eingabestift erledigen. Ob es letztendlich eine Funktion ist, die man tatsächlich nutzt, wird sich zeigen.

      Eine neue Funktion bei Windows 10, die sich mit Sicherheit großer Beliebtheit erfreuen wird, ist die Möglichkeit, zusätzliche Desktops anzulegen. Das geht sehr einfach über ein Symbol gleich neben dem Startbutton. Die Höchstzahl war nicht zu ermitteln, nach einem wilden Geklicke hatte der Testrechner plötzlich 34 davon.

      Das macht für den normalen User natürlich keinen Sinn. Aber zwei oder drei zusätzliche Desktops dürften für deutlich mehr Ordnung sorgen - etwa ein privat und ein beruflicher genutzter. In der Desktop-Übersicht lassen sich geöffnete Programme per "Drag & Drop” einfach von einem zum anderen Bildschirm verschieben.

      Deutlich verbessert wurde von Microsoft bei Windows 10 das Benachrichtigungscenter in Form einer Sprechblase unten rechts neben der Uhrzeit. Kennt man es noch aus Windows 7 als kümmerliches Fähnchen, an dem hin und wieder Minisymbole auftauchten, die auf eine neue Benachrichtigung hinwiesen. Ein Klick darauf und man war in den meisten Fällen so schlau wie vorher: Kryptische Symbole, mal mit Mouse-over, mal ganz ohne Erklärung, wollten dem User irgendetwas mitteilen. Was, blieb nicht selten im Dunkeln.

      Richtig gut gelungen ist dieses Feature nun in Windows 10. Über die gesamt Bildschirmhöhe und knapp ein Viertel in der Breite klappt das Menü auf und erklärt einem deutlich, was es zu vermelden hat. Zusätzlich gibt es Schnellzugriff-Kacheln (!) etwa für Bluetooth, VPN, den Tablet-Modus, WLAN, die Bildschirmhelligkeit oder den Flugzeugmodus.

      In wie weit man als User mit seinen technischen Geräten sprechen möchte, muss jeder selber wissen. Bei Windows 10 geht das nun auch, der Siri- und Google-Now-Konkurrent Cortana ist bei allen Versionen dabei. Der Sprachassistent beantwortet nicht nur Fragen, wie das die Android- und Apple-Kollegen tun, sondern es lässt sich auch der Rechner damit steuern.

      Das Beantworten der Fragen klappt in der englischen Version bereits sehr gut. Auf Deutsch gibt sich Cortana noch häufiger sprachlos und verweist an die Microsoft-eigene Suchmaschine Bing. Das zeigt aber, das System funktioniert, muss in der lokalisierten Variante aber noch nachgeschärft werden.

      "Windows as a Service"Nachschärfen hat Microsoft zum Programm erklärt. Eine neue Version von Windows ist nicht mehr geplant. Mit dem "Windows as a Service" genannten Dienst will Microsoft sein Betriebssystem in den kommenden Monaten und Jahren mit kostenlosen Aktualisierungen auf dem neuesten Stand halten.

      Es ist einem als Schreiber schon fast unheimlich, so viel Lob für eine neue Windows-Version. Das hat Microsoft lange nicht mehr erleben dürfen. Aber man muss den Entwicklern in Redmond lassen, sie haben ganze Arbeit geleistet.

      Sicher werden einem als User in der täglichen Arbeit Dinge auffallen, die stören, haken, fehlen, überflüssig sind. Doch Microsoft wird mit seinem "Windows as a Service” bemüht sein, auch kleine Fehler schnell zu beheben, fehlende Feature zu implementieren. Das soll ja einer der großen Vorteile des neuen Systems sein.

      Spannend ist der Ausblick auf das kommende Windows 10 für mobile Geräte. Die nächste Smartphone-Generation mit Microsofts Betriebssystem soll dann als PC genutzt werden können. Einfach Bildschirm, Tastatur und Maus anschließen und schon soll das Mobiltelefon als vollwertiger Heimrechner dienen.
      Windows 10 drosselt heimlich die Internetverbindung

      Still und leise nutzt Microsoft die Rechner, um sein Betriebssystem zu verteilen. Doch es gibt Abhilfe


      Wer bereits Windows 10 auf seinem Heim-PC installiert hat, der sollte einen Blick auf den Datenverbrauch seiner Onlineverbindung werfen, etwa über den Netzwerk-Router. Dort wird sichtbar: Je nach Windows-Version nutzt Microsoft den Internetanschluss seiner Nutzer, um Update-Datenpakete via Peer-to-Peer-Verbindung, also von Nutzer zu Nutzer ohne den Umweg über Microsoft-Server, weiterzuleiten. Windows Update Delivery Optimization nennt Microsoft das – doch optimiert wird vor allem die Serverlast des Konzerns auf Kosten seiner Nutzer.

      Denn der Dienst blockiert zumindest teilweise die Upload-Kapazitäten eines privaten Internetanschlusses, um Windows-Updates an andere Nutzer weiterzuverbreiten. Im Reddit-Forum melden erste Nutzer erheblichen Bandbreitenverbrauch. Insbesondere wenn mehrere Geräte in einem Heimnetzwerk dieselbe Internetverbindung nutzen, könnte der Windows-Updater parallele Uploads von Mobilgeräten und Videotelefoniefunktionen verlangsamen. Endgültig problematisch wird die Update-Funktion für alle Nutzer von Internetverbindungen mit limitiertem monatlichen Datenvolumen. Wer etwa über einen LTE-Router surft, der muss bereits nach wenigen Gigabyte Uploads fürchten, dass der Mobilfunkanbieter den Anschluss auf Schneckentempo drosselt.

      Microsoft hat den Upload-Dienst bei allen Windows-Versionen außer der Enterprise- und der Education-Version standardmäßig aktiviert. Wer den Dienst abschalten möchte, kann dies in den Systemeinstellungen tun: Im Untermenü "Update & Sicherheit" bitte das Windows-Update auswählen, dort "Übermittlung der Updates" unter den erweiterten Optionen anklicken und den Schalter auf "Aus" stellen.