Vanguart Orb Levitating Flying Tourbillon

      Vanguart Orb Levitating Flying Tourbillon

      Vanguart Orb Levitating Flying Tourbillon

      Manchmal sieht man eine Uhr und bewundert sie für ihr praktisches Design oder ihre Funktionen, manchmal sieht man eine Uhr, die einfach nur cool ist – und die neue Vanguart Orb gehört genau zu dieser Sorte. Mit einem fliegenden Tourbillon in ausgesprochen modernem und futuristischem Look ist das wohl interessanteste Detail der neuesten Kreation von Vanguart, dass der Träger zwischen manuellem und automatischem Aufzug wählen kann. Der Aufzug selbst erfolgt über eine ringförmige Schwungmasse, die deutlich sichtbar unterhalb der Zeiger an der Seite der Uhr angebracht ist.

      Das Gehäuse der neuen Vanguart Orb Flying Tourbillon ist in Titan oder Roségold erhältlich, hat einen Durchmesser von 41 mm und ist inklusive Glas 10,5 mm dick. Es ist vollständig von Hand gefertigt, mit sandgestrahlten Oberflächen und satinierten und hochglanzpolierten Akzenten. Aussparungen an der Gehäuseseite geben den Blick auf das Innere frei, und Saphirgläser an beiden Seiten der Uhr bieten einen ungehinderten Blick auf die Mechanik. Eine Krone an der Seite des Gehäuses bei 3 Uhr bietet Zugriff auf das Uhrwerk. Die Wasserdichtigkeit beträgt 30 Meter und schützt so vor versehentlichem Kontakt. Das Gesamtprofil der Vanguart Orb ist ausgesprochen modern, mit seinen abgerundeten Oberflächen, die ihr ein luxuriöses und dennoch futuristisches Aussehen verleihen.

      Wie andere Zeitmesser, bei denen die Mechanik optisch im Vordergrund steht, verzichtet auch die neue Vanguart Orb auf ein traditionelles Zifferblatt. Die Architektur des Uhrwerks ist jedoch stark symmetrisch und schafft so eine ästhetisch harmonische Darstellung. Im Zentrum des Zifferblatts befinden sich zwei teilweise skelettierte Zeiger mit Super-LumiNova-Akzenten, die die Zeit auf einer abgeschrägten, PVD-beschichteten Titan-Innenlünette mit vertieften Leuchtindexen anzeigen. Das fliegende Tourbillon thront stolz auf der unteren Hälfte des Zifferblatts, während sich das Federhaus gegenüber auf 12 Uhr befindet. Der obere Teil des Federhauses ist mit einer Aufzugseinstellungsanzeige ausgestattet, die anzeigt, ob das Uhrwerk aktuell auf manuellen oder automatischen Aufzug eingestellt ist.

      Direkt unter den Zeigern der Vanguart Orb befindet sich die durchbrochene Mechanik ihres Uhrwerks. Das eigentliche Highlight dieses Modells ist jedoch eine ringförmige Schwungmasse, die zwischen dem Mittelteil des Uhrwerks und der abgeschrägten Innenlünette mit den Stundenmarkierungen platziert ist. Die Form der Schwungmasse folgt der gleichen Krümmung wie die Innenlünette und ist auf ihrer Oberseite mit einem einzelnen 2 mm großen Diamanten verziert. Im Handaufzugsmodus ist der diamantbesetzte Rotor arretiert. Im Automatikmodus dreht sich die ringförmige Schwungmasse jedoch frei und erweckt den Eindruck, als würde sie unter den Zeigern auf der Zifferblattseite der Uhr schweben.

      Die durchbrochenen Komponenten des Uhrwerks der Vanguart Orb sind aus Titan Grade 5 mit mikrogestrahlten Oberflächen gefertigt und von Hand mit polierten Fasen und Satinierung versehen. Dieses Kaliber läuft mit einer Frequenz von 21.600 Halbschwingungen pro Stunde (3 Hz) und hat eine Gangreserve von etwa 60 Stunden. Das wirklich herausragende Merkmal dieses Kalibers ist seine einstellbare manuelle/automatische Aufzugsfunktion. Alle Interaktionen mit dem Uhrwerk erfolgen über die Krone. Das Gehäuse der Vanguart Orb ist frei von zusätzlichen Drückern, die sein glattes und ausgesprochen modernes Profil stören würden. Aufgrund des durchbrochenen Designs sind die meisten Komponenten des Uhrwerks vollständig sichtbar. Da der automatische Aufzug durch den ringförmigen Rotor auf der Zifferblattseite der Uhr erfolgt, zeigt der Blick durch das Saphirfenster im Gehäuseboden die symmetrische Architektur des Uhrwerks vollständig.

      Statt traditioneller Bandanstöße verfügt das abgerundete Gehäuse der Vanguart Orb über integrierte zweiteilige Armbänder aus Leder oder Kautschuk, die durch kräftige Dornschließe aus Roségold oder Titan passend zum Gehäuse der jeweiligen Uhr ergänzt werden. Die Armbänder wirken optisch sehr harmonisch, verfügen aber über ein innovatives Schnellverschlusssystem für einen einfachen, werkzeuglosen Wechsel zwischen den beiden Optionen. An der Unterkante des Gehäuses befinden sich zwei kleine runde Knöpfe, die das Armband auf Druck vom Gehäuse trennen. Kompatible Armbänder von Drittanbietern wird es praktisch nicht geben, und traditionelle Bandanstöße hätten das charakteristische abgerundete Profil deutlich beeinträchtigt. Durch die Verwendung integrierter Armbänder kann Vanguart die fließende Form der Uhr vollständig beibehalten.

      Nichts an der neuen Vanguart Orb deutet auch nur im Entferntesten auf einen günstigen Preis hin. Das Modell kostet in Titan 180.000 CHF (zum Zeitpunkt des Schreibens etwa 200.000 USD ). Sollten Sie sich für die Roségoldversion entscheiden, steigen die Preise noch weiter. Selbst die einfachsten Automatikwerke können sowohl manuell als auch automatisch aufgezogen werden, doch nur sehr wenige Uhren bieten diese Wahl. Dies ist zwar größtenteils eine Neuheit, doch die Art und Weise, wie Vanguart diese Funktion umgesetzt hat, hat es der Schweizer Marke ermöglicht, mit ihrer neuesten Kreation neue ästhetische Möglichkeiten zu erschließen. Die stolze Präsentation von Rotor und fliegendem Tourbillon auf der Zifferblattseite der Uhr erzeugt eine äußerst dynamische visuelle Darstellung. Ich habe diese Uhr zwar noch nicht in Metall gesehen, aber ihre schlanken Proportionen und ihr innovatives Design versprechen eine unglaublich angenehme Erscheinung am Handgelenk. Weitere Informationen zur Vanguart Orb finden Sie auf der Website der Marke .
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