Christie's Hongkong versteigern einen 101-Karäter

      Christie's Hongkong versteigern einen 101-Karäter

      Es gibt Situationen, in denen ein Diamant-Schleifer in Ohnmacht fällt

      Christie's Hongkong versteigern einen 101-Karäter

      Es ist das härteste natürlich vorkommende Mineral, das auf unserem Planet existiert: Diamant. Größe, Farbe und Reinheit gehören zu seinen wichtigsten Bewertungs-Kriterien, seine Masse wird traditionell in Karat angegeben, einer Einheit, die 0,2 g entspricht. Den ersten fand man 1826 in Russland; den bisher größten Rohdiamanten 1905 in Südafrika - der nach dem Minenbesitzer Sir Thomas Cullinan benannte Brocken brachte es auf gewaltige 3106 Karat, er wurde unter größter Anspannung und Nervosität in Amsterdam bei den Asscher Brothers in 105 Steine gespalten, von denen neun große zu Kronjuwelen geschliffen wurden und heuer im Londoner Tower aufbewahrt werden. Man erzählt sich, Joseph Asscher soll nach der geglückten zweiten Spaltung in Ohnmacht gefallen sein.Wahrlich abenteuerliche Geschichten begleiten berühmte Diamanten auf ihrem Weg, manche sollen gar mit einem Fluch behaftet sein - und dennoch: auf der Begehrlichkeitsskala stehen sie nach wie vor ganz oben. Was man von einem Diamanten erwartet, ist: möglichst viel Effekt. Viele haben es lieber groß und wirkungsvoll als klein und perfekt. Aber wer auf supergroß und zumindest fast perfekt steht, der kann sich schon einmal auf die kommende Auktion von Christie's in Hongkong vorbereiten. Ein fast lupenreiner 101,27 Karat-Riesendiamant (F,VVSI) wird am 28. Mai unter den Hammer kommen. Er stammt von einem südafrikanischen 460 Karat Rohdiamanten. Der squashballgroße Stein hat die Farbe F (F steht für feines Weiß, "Top Wesselton", drittbeste Farbe) und VVSI (Very very small inclusions) bedeutet, dass Einschlüsse auch bei 10facher Vergrößerung nur sehr schwer zu erkennen sind. Zugleich ist der Stein ist der größte weiße Diamant, den es seit 20 Jahren auf einer Auktion zu kaufen gibt. Nach Angaben von Christies kamen in den letzten 20 Jahren lediglich drei farblose Diamanten über 100 Karat zur Versteigerung und zwar alle bei Sotheby's in Genf. Dazu zählen der 101,84 Karat schwere "The Mouawad Splendor" (verkauft im November 1990 für 12,76 Mio. Dollar), der "Star of Happiness" mit 100,36 Karat im November 1993 sowie "Star of Seasons" mit 100,10 Karat im Mai 1995.Derzeit wandert der Klunker von einer Ausstellung zur nächsten. Nach London (bis Ende Februar) wird er über New York (13.-15.April), und Bangkok (21.-22.April) sowie Beijing, Shanghai und Singapur am 22. Mai in Hongkong ankommen. Nachdem Asien ein so lebhafter Markt wurde, sei es nur passend, dass dieses seltene Stück dort angeboten wird, so Christie's. Er könnte 6 Mio. Dollar erzielen. Noch trägt der Stein keinen Namen, dieses Recht erwirbt der neue Besitzer.Manche, freilich, rümpfen die Nase. Für sie ist so ein Stein wenig mehr als ein trüber Kiesel. Sie lassen unterhalb der Farben D und E nichts gelten, Einschlüsse schon mal gar nicht. Der führende Edelsteinhändler Graff (London) bot auf der "Tefaf" in Maastrich 2003 den "Star of America" an, den mit 100,57 Karat damals größten lupenreinen (Flawless) Diamanten auf dem Weltmarkt der Farbe "D" ("farblos"; auch "Jager D" oder "River D" genannt - nach den südafrikanischen Minen Jagersfontein und Riversfontein. Bezeichnungen können variieren.) Der Rohdiamant, von dem er abgeteilt wurde, war fast so groß wie der Kopf eines Kindes. In einer Art Altarschrein präsentiert, gingen die Gemmophilen unter den Besuchern buchstäblich vor diesem Kohlenstoffkristall auf die Knie. Der Preis damals: Michel Birkenwald (GIA-Gemmologe bei Graff) sagte weiland der WELT: "Wissen Sie, ob man dafür 20, 30 oder 50 Millionen Dollar nimmt - kein Preis wird der Seltenheit dieses Steines gerecht." Wohl war. Zumal Graff auch schon den "Paragon" vermittelt hatte, ebenfalls D Flawless. Masse: 137,82 Karat.

      Riesen-Diamant für sechs Millionen Franken im Angebot

      Riesen-Diamant für sechs Millionen Franken im Angebot

      London. sda/dpa.
      Einer der grössten farblosen Diamanten soll beim Auktionshaus Christie's für sechs Millionen Franken versteigert werden. Der 101,2-Karat-Edelstein komme am 28. Mai in Hongkong unter den Hammer, teilte Christie's in London mit.

      Der Diamant sei der grösste, der in den vergangenen 20 Jahren bei einer Auktion angeboten wurde. Nach Angaben von Christie's wurden jemals erst drei farblose Diamanten über 100 Karat versteigert.

      Der Diamant stammt aus einer Mine in Südafrika und wird von einer europäischen Handelsfirma verkauft. 1990 wurde der "Mouawad Splendor", ein 101,8-Karäter für 12,7 Millionen Dollar (14 Millionen Franken) versteigert.
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      China: Rekord Diamant kommt in Hongkong unter den Hammer

      China: Rekord Diamant kommt in Hongkong unter den Hammer

      Der Größte farblose Diamant der letzten 20 Jahre kommt nun in Hongkong unter den Hammer. Der Stein mit 101,27 Karat soll am 28. Februar beim der Hongkonger Filiale des Auktionshauses Christie’s versteigert.

      Bislang sind weltweit nur drei farblose Diamanten mit mehr als 100 Karat jemals bei einer Auktion versteigert worden, alle jedoch in Genf, so François Curiel, Vorsitzender für Schmuck bei Christie’s.

      Die wachsende Zahl an Sammlern in Asien führte dazu, dass Christie’s es für passend empfand, den aktuellen Diamanten in Hongkong zu versteigern.

      Der Diamant einer Diamantenmine aus Südafrika wird von einer europäischen Handelsgesellschaft angeboten. Es wird erwartet, dass der Preis für den Diamanten bei mindestens 6 Millionen US-Dollar liegen wird.

      Bis zum 27. Februar kann der Diamant noch in London besichtigt werden, bevor dieser für die Auktion nach Hongkong gebracht wird.

      Im Jahre 1990 wurde der Mouawad Splendor, ein birnenförmiger 101,84-Karat-Diamant für US $ 12,7 Millionen verkauft.

      Fast lupenreiner 101 Karat-Diamant bei Christie’s

      Fast lupenreiner 101 Karat-Diamant bei Christie’s

      Von Oliver Karthaus am 21. Februar 2008 in Luxus-Auktionen abgelegt.

      Diese Auktion wird das werden, was als historischer Verkauf bezeichnet wird: In diesem Jahr kommt ein fast lupenreiner, 101 Karat Diamant bei Christie’s in Hong Kong unter den Hammer. Der squashball-große Stein, der zugleich der größte weiße Diamant ist, den es in den letzten beiden Jahrzehnten bei einer Auktion zu erwerben gab, wird gerade in London ausgestellt und soll am 28. Mai in Hong Kong versteigert werden. Francois Curiel, Juwelenexperte von Christie’s, erklärt, dass es überhaupt nur drei farblose Diamanten über 100 Karat gab, die in einer Auktion angeboten wurden und diese wurden in Genf verkauft. Dieser Stein stammt von einem südafrikanischen 460 Karat-Rohdiamanten und wird von einer europäischen Diamanten-Handelsgesellschaft verkauft. Er könnte $6 Millionen US-Dollar erzielen. Nachdem Asien so ein lebhafter Markt wurde, sei es nur passend, dass dieses seltene Stück den hier ansässigen Sammlern angeboten wird, so Curiel. Noch trägt der Stein keinen Namen, dieses Recht erwirbt der neue Besitzer mit seinem Kauf.

      Vier Millionen Euro Diamant versteigert

      Vier Millionen Euro Diamant versteigert

      Der größte jemals in Asien versteigerte Diamant hat für fast vier Millionen Euro den Besitzer gewechselt. Das Auktionshaus Christie's in Hongkong erklärte, der 101,27 Karat schwere Stein gehe für 3,96 Millionen Euro an einen privaten Käufer.

      Der Diamant, etwa so groß wie ein Tischtennisball, wurde aus einem 460 Karat schweren Rohdiamanten geschnitten und strahlt nun in 92 Facetten. Er ist von feinem Weiß und lupenrein. Allerdings zeigen sich winzige Fehler an der Oberfläche, die allerdings für das menschliche Auge unsichtbar sind.

      Der Stein war der größte farblose Diamant, der in den vergangenen 18 Jahren versteigert wurde, wie Christie's erklärte. Einen Namen hat das Schmuckstück noch nicht. Den darf der neue Besitzer aussuchen.
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