Merkel sorgt mit tief ausgeschnittenem Abendkleid für Furore
Vor einem Tag
Berlin (AFP) — Mit einem tiefen Dekolleté hat Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) im In- und Ausland für Furore gesorgt. Ein schwarz-blaues Abendkleid, das Merkel am Samstagabend bei der Einweihung der neuen Staatsoper in Oslo trug, wurde in den Druck- und Online-Ausgaben der deutschen Presse ausführlich gewürdigt. Sogar Vize-Regierungssprecher Thomas Steg musste Fragen zur Garderobe der Regierungschefin beantworten. Und auch in der Türkei zeigten die Blätter sich erstaunt über den neuen Look Merkels.
"Betont weiblich" sei Merkels Abendkleid gewesen, fand der "Tagesspiegel". Merkel habe "einen eigenen Modestil kreiert", lobte die "Welt". Merkels Hausschneiderin Anna von Griesheim habe für die Kanzlerin ein eigenes Modekonzept gefunden, das mit den Worten "Tagsüber Kostüm, abends Prinzesschen" zusammengefasst werden könne. Bislang hatte bei den Auftritten der Kanzlerin meist der Look für "tagsüber" dominiert, wobei die Hosenanzüge der Politikerin wenig Gnade in den Augen der Kritiker fanden.
Gewollt sei dieser gewaltige Effekt nicht gewesen, versicherte Vize-Regierungssprecher Steg in Berlin. "Dass dieses Abendkleid für solche Furore gesorgt hat, lag nicht in der Absicht der Bundeskanzlerin", sagte er vor Journalisten. Die Kanzlerin sei zwar erstaunt, aber nicht betrübt gewesen, da die Berichterstattung im Großen und Ganzen erfreulich gewesen sei. Einen politischen Hintergrund wies Steg - mit einem Augenzwinkern - zurück: Durch Merkels Auftritt "sollte in keiner Weise der Prozess der Beitrittsverhandlungen mit der Türkei beeinflusst werden".
Aufgefallen ist der modische Auftritt der Kanzlerin in der Türkei aber schon. "Merkels Dekolleté verblüffte alle", kommentierte die Boulevard-Zeitung "Sabah", die wie viele andere Blätter ein Foto Merkels in Abendkleid auf der Titelseite abdruckte.
:arrow: Mein Gott, wen interessiert so was?
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Berlin (AFP) — Mit einem tiefen Dekolleté hat Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) im In- und Ausland für Furore gesorgt. Ein schwarz-blaues Abendkleid, das Merkel am Samstagabend bei der Einweihung der neuen Staatsoper in Oslo trug, wurde in den Druck- und Online-Ausgaben der deutschen Presse ausführlich gewürdigt. Sogar Vize-Regierungssprecher Thomas Steg musste Fragen zur Garderobe der Regierungschefin beantworten. Und auch in der Türkei zeigten die Blätter sich erstaunt über den neuen Look Merkels.
"Betont weiblich" sei Merkels Abendkleid gewesen, fand der "Tagesspiegel". Merkel habe "einen eigenen Modestil kreiert", lobte die "Welt". Merkels Hausschneiderin Anna von Griesheim habe für die Kanzlerin ein eigenes Modekonzept gefunden, das mit den Worten "Tagsüber Kostüm, abends Prinzesschen" zusammengefasst werden könne. Bislang hatte bei den Auftritten der Kanzlerin meist der Look für "tagsüber" dominiert, wobei die Hosenanzüge der Politikerin wenig Gnade in den Augen der Kritiker fanden.
Gewollt sei dieser gewaltige Effekt nicht gewesen, versicherte Vize-Regierungssprecher Steg in Berlin. "Dass dieses Abendkleid für solche Furore gesorgt hat, lag nicht in der Absicht der Bundeskanzlerin", sagte er vor Journalisten. Die Kanzlerin sei zwar erstaunt, aber nicht betrübt gewesen, da die Berichterstattung im Großen und Ganzen erfreulich gewesen sei. Einen politischen Hintergrund wies Steg - mit einem Augenzwinkern - zurück: Durch Merkels Auftritt "sollte in keiner Weise der Prozess der Beitrittsverhandlungen mit der Türkei beeinflusst werden".
Aufgefallen ist der modische Auftritt der Kanzlerin in der Türkei aber schon. "Merkels Dekolleté verblüffte alle", kommentierte die Boulevard-Zeitung "Sabah", die wie viele andere Blätter ein Foto Merkels in Abendkleid auf der Titelseite abdruckte.
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