Motorradfahrer vergisst Frau in Frankreich

      Motorradfahrer vergisst Frau in Frankreich

      Motorradfahrer vergisst Frau in Frankreich

      Ein französischer Motorradfahrer hat nach 120 Kilometer Fahrt gemerkt, dass seine Frau nicht mehr hinter ihm sitzt. Der Mann benachrichtigte die Polizei. Dort sagte er aus, seine Frau sei vermutlich vom Motorrad gefallen.

      Die Polizei suchte die ganze Strecke nach der vermeintlich Verunglückten ab - ohne Erfolg. Erst durch einen Anruf bei einer Freundin konnte geklärt werden, dass die 45-jährige Frau seit Stunden auf einer Raststätte im Elsass auf ihren Mann wartete.

      "Sie hat dort brav gewartet, ihren Helm in der Hand", sagte ein Polizeisprecher. Das Paar war von einem Ausflug nach Deutschland zurückgekehrt.

      Der 53-Jährige sagte, er sei sicher gewesen, den Rastplatz bei Strassburg gemeinsam mit seiner Frau auf dem Beifahrersitz verlassen zu haben. Über den Verlauf des Wiedersehens war der Gendarmerie nichts bekannt.


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      Franzose vergisst seine Frau an Raststätte
      22.07.2008 | 16:47 | (DiePresse.com)

      Erst nach 120 Kilometern entdeckte der Motorradfahrer, dass seine Frau nicht hinter ihm saß. Er glaubte, die 45-Jährige sei vom Motorrad gefallen.

      Auf der Heimfahrt von einer Reise nach Deutschland hat ein zerstreuter französischer Motorradfahrer seine Frau an einer Tankstelle bei Straßburg vergessen. Wie die Gendarmen am Dienstag mitteilten, machte das aus Zentralfrankreich stammende Paar am Montag mittag an einer Raststätte halt, um etwas zu essen. Anschließend fuhr der Franzose mit seinem Motorrad weiter - und merkte erst 120 Kilometer später, dass seine 45 Jahre alte Frau nicht hinter ihm saß.

      Voller Panik ging der Mann zur nächsten Gendarmerie und sagte aus, seine Frau sei vermutlich vom Motorrad gefallen. Die Gendarmerie suchte die ganze Strecke nach der vermeintlich Verunglückten ab - ohne Erfolg.

      Gefunden wurde die 45-Jährige schließlich vier Stunden später an der Raststätte. "Sie hat dort brav gewartet, ihren Helm in der Hand", sagte ein Sprecher der Gendarmerie. Der zerknirschte Ehemann fuhr zurück und holte seine Angetraute wieder ab. Über den Verlauf des Wiedersehens war der Gendarmerie nichts bekannt.