Google Ocean

      Google Ocean

      Google Ocean

      Der geniale Gratis-Satellitenatlas „Google Earth“ ist ab sofort in der Version 5.0 verfügbar und wartet mit einer neuen, faszinierenden Funktion auf: Über das integrierte Modul „Google Ocean“ tauchen Sie auf den Meeresgrund, erforschen die Ozeane, besuchen berühmte Schiffswracks und informieren sich über Flora und Fauna in den Weltmeeren.

      Google Ocean ist wie gesagt eine Komponente des neuen Google Earth 5.0. Beim Heranzoomen an das Meer erscheint die Wasseroberfläche transparent.

      Tauchen Sie virtuell unter Wasser, sehen Sie den Meeresgrund in 3D und navigieren mit den Pfeiltasten oder per Maus durch die Ozeane. Der Funktionsbereich von Google Ocean beinhaltet 20 Ebenen, darunter:

      • Das Meer erkunden: Fotografien und Videos zu weltweiten Sehenswürdigkeiten unter Wasser, bereitgestellt von mehr als 80 Organisationen und Einzelpersonen.

      • Meeresschutzgebiete: Hier erfahren Sie alles über bedrohte und geschützte Regionen, etwa das „Great Barrier Reef“ vor Australien.

      • Tierortung: Nutzer können die Wanderrouten von Meerestieren verfolgen, die mit Satellitensendern versehen wurden.

      • Seafood Watch: Informationen über die schädlichen Auswirkungen der Überfischung.

      • Costeaus Welt des Meeres: Schauen Sie sich tolle Videos aus dem Archiv des berühmten Meeresforschers Jacques Costeau an, darunter bislang unveröffentlichtes Material.

      • Wassersport: Erkunden Sie die schönsten Reviere für Segler, Taucher und Surfer.

      • Schiffswracks: Tauchen Sie zu berühmten Wracks und erkunden Sie Schiffsfriedhöfe.

      Google Ocean nutzt Material namhafter Organisationen, unter anderem „National Geographic“ oder „BBC Earth“.

      Neben Google Ocean bietet Google Earth in der Version 5.0 weitere neue Funktionen. So lassen sich virtuelle Zeitreisen unternehmen, bei denen Sie die Veränderungen an Orten verfolgen, zu denen historische Satellitenfotos zur Verfügung stehen.

      Darüber hinaus ist es nun auch möglich, von einem GPS-Gerät Touren in Google Earth zu laden und diese dort nachzuvollziehen. Außerdem stehen in Google Earth 5.0 umfangreiche Informationen zum Planeten Mars zum Abruf bereit: Schauen Sie sich hochauflösende Bilder vom Roten Planeten an, unternehmen Sie eine virtuelle Mars-Tour oder betrachten sie interessante Mars-Landkarten.

      Google Earth 5.0 mit Google Ocean wird kostenlos zum Download zur Verfügung gestellt.

      Bei COMPUTER BILD erhalten Sie die Gratis-Software Google Earth 5.0.

      Die Weltmeere im Computer

      Google Ocean
      Die Weltmeere im Computer

      Google hat seine Software Google Earth erweitert. Zusätzlich zu virtuellen Flügen über die Erdoberfläche lassen sich jetzt auch Tauchfahrten durch die Weltmeere machen.

      In den Debatten über den Klimawandel werden die Weltmeere oft übergangen, obwohl sie in der Thematik eine entscheidende Rolle spielen“, sagte Google-Chef Eric Schmidt. Die neue Komponente Google Ocean sei ursprünglich auf Anregung der Ozeanographin Sylvia Earle entstanden, hieß es. Nur so könne die Software überhaupt einen Anspruch auf Vollständigkeit erheben, so die Wissenschaftlerin. Schließlich sind 70 Prozent der Erde von Meeren bedeckt, die 80 Prozent allen Lebens auf dem Globus beherbergen. Ein großer Teil der zum Start bereitgestellten Informationen, Videos und Bilder stammen von Partnern wie BBC Earth, der Marine Conservation Society und National Geographic.

      Dreidimensionale Unterwasserwelt

      Die Darstellung der Wasseroberfläche erscheint in der neuen Version von Google Earth nun transparent. Diese transparente Oberfläche zu programmieren, sei eine große Herausforderung gewesen, erklärte Google-Sprecher Stefan Keuchel. An vielen Punkten kann der Nutzer ins Wasser eintauchen und durch eine dreidimensionale Unterwasserwelt navigieren. Auf den insgesamt 20 Funktionsbereichen finden sich zudem zahlreiche Informationen etwa über das Great Barrier Reef, zu den Wanderrouten vieler Großfische sowie über die Auswirkungen der Überfischung. Auch knapp 90, zum Teil noch unveröffentlichte Filmaufnahmen des berühmten Meeresforschers Jacques Cousteau aus den 60er und 70er Jahren sind darunter.

      Zu den weiteren Neuerungen gehören in der fünften Version von Google Earth unter anderem eine Zeitleiste, über die der Nutzer ältere Satellitenaufnahmen bestimmter Orte ansteuern und mit den aktuellen vergleichen kann. Zudem lassen sich auch individuelle Touren erstellen, speichern und kommentieren. Von bestimmten Navigationsgeräten aus lassen sich auch zum Beispiel bestimmte Wandertouren in Google Earth übertragen und so etwa für Freunde bereitstellen. Die kostenlose Software ist seit ihrer ersten Veröffentlichung im Sommer 2005 nach Angaben von Google weltweit insgesamt 400 Millionen Mal heruntergeladen worden.

      Google geht tauchen: Nach der Erde jetzt auch Weltmeere.....

      Google geht tauchen: Nach der Erde jetzt auch Weltmeere zu erforschen

      Der Internetriese Google geht baden - und zwar mit der neuen Software Google Ocean. Das Tool, mit dem man die Weltmeere und deren Flora und Fauna erforschen kann, wurde am Montag in San Francisco als Teil der neuen Google Earth Version 5.0 präsentiert.

      Ab sofort können Nutzer in Unterwasserwelten in 3-D eintauchen und mittels Filmen, Bildern und Texten, die von Meereswissenschaftlern zusammengestellt wurden, mehr über die Welt der Ozeane erfahren.
      Der Funktionsbereich von Google Ocean umfasst 20 Ebenen, dazu gehören beispielsweise Meeresschutzgebiete, Tierortung, Schiffswracks und Informationen über „Tote Zonen“. Entwickelt wurde das neue Tool zusammen mit Sylvia Earle, Ozeanographin und Explorer-in-Residence der National Geographic Society, sowie einem Beirat führender Meeresschützer und -wissenschaftler.

      Neu sind bei der Google Earth Version 5.0 aber nicht nur Reisen an den Meeresgrund, sondern auch virtuelle Zeitreisen oder etwa die Erkundung des „roten Planeten“ Mars in 3-D. Google Earth steht im Internet unter http://earth.google.de zum kostenlosen Download zur Verfügung.

      Google erobert das Meer

      Ozeankunde im Internet
      Google erobert das Meer

      von Nicolas Schöneich (Brüssel)

      Der Internetkonzern weitet seine digitale Weltkarte Google Earth auf die Ozeane aus. Mit Google Ocean sollen Nutzer künftig die Beschaffenheit des Meeresbodens erkunden - und tief abtauchen.

      Ocean ist Bestandteil der Version 5.0 von Google Earth, die Nutzer seit am Montagabend herunterladen können. Mit dem Programm zur Meereserkundung baut Google den populären virtuellen Globus einen weiteren Schritt aus. Zeigten die ersten Versionen von Google Earth noch zweidimensionale Satellitenbilder der Kontinente, kamen seitdem unter anderem 3-D-Aufnahmen großer Städte sowie ein virtueller Sternenhimmel (Google Sky) hinzu. "Bald haben wir eine komplette Welt: erst die Erdteile, dann den Himmel, jetzt den Ozean", sagte Google-Produktmanager Amit Sood bei der Präsentation der neuen Funktionen in Brüssel.

      Bislang wurden Wasserflächen in Google Earth blau und unbewegt dargestellt. Nutzer können in Version 5.0 nun unter animierte Wellen tauchen und den Meeresboden betrachten. Allerdings ist dieser vielerorts nicht ausreichend erfasst, um in das Programm aufgenommen zu werden. In Europa gilt die See rund um Irland als relativ gut kartografiert, für das Mittelmeer ist der Datenbestand dagegen sehr gering.

      Interessierte können außerdem die Wanderungen von Tieren verfolgen, die mit GPS-Chips versehen sind, oder Schiffswracks betrachten. Eine Taucherhomepage hat dem Unternehmen Daten über besonders artenreiche und attraktive Tauchorte zur Verfügung gestellt.

      Google verlässt sich bei Ocean vor allem auf externe Daten. So haben Meeresforschungsinstitute Unterwasserfotos und Videos sowie Daten zu Strömungen und Oberflächentemperaturen beigesteuert, die Zeitschrift "National Geographic" und die BBC lieferten ebenfalls Bilder. Der Anspruch des Internetkonzerns sei es, die Bevölkerung über die Ozeane und ihre Bedeutung für die Umwelt aufzuklären, sagte Sood.

      Nähere Angaben zu den Entwicklungskosten oder dem Geschäftsmodell machte Google nicht. Kommerzielle Ziele verfolge man aber nicht: "Wir verdienen kein Geld, wenn wir zeigen, wie die Lebensgrundlage des Weißen Hais zerstört wird." Die Erweiterung bleibe kommerzfrei: "Man kann durch Google Ocean nichts verkaufen."

      Neu an Google Earth 5.0 sind auch eine dreidimensionale Ansicht des Mars sowie die Funktion "Time Machine", die auf Satellitenbildern zeigt, wie sich der Potsdamer Platz oder der Aralsee über die Jahre gewandelt haben.