Virtuelle PCs z.B. Microsoft Virtual PC, VMware Server, usw.

      Virtuelle PCs z.B. Microsoft Virtual PC, VMware Server, usw.

      Microsoft Virtual PC

      Microsoft Virtual PC wurde als x86-Emulator für Mac-OS-PowerPC-basierte Systeme und als Virtualisierungssoftware für Windows entwickelt. Virtual PC for Mac war Bestandteil des Produktes Microsoft Office Professional für Mac OS und konnte auch separat erworben werden. Die Version für Mac OS wird nicht mehr weiterentwickelt, da aktuelle Apple Macs inzwischen einen Intel-Prozessor einsetzen. Virtual PC for Windows (nicht für Mac OS) ist inzwischen kostenlos von Microsofts Website herunterladbar.

      Details
      Mit Virtual PC wird ein kompletter PC virtualisiert bzw. emuliert, das heißt, mit Hilfe einer sogenannten virtuellen Maschine wird ein PC nachgebildet. Dadurch wird es möglich, mehrere Betriebssysteme gleichzeitig auf nur einem PC zu betreiben.

      Virtual PC simuliert jedoch nicht den Computer, auf dem es ausgeführt wird (wäre bei einem PowerPC-basierten Mac auch uninteressant), sondern einen Standard-PC mit dem Host-Prozessor (Macintosh: Pentium II), mit bis zu drei Festplatten, einem CD- oder DVD-Laufwerk, einem Arbeitsspeicher einstellbarer Größe (abhängig von der Arbeitsspeicherkapazität des Macs), einer 100-MBit-Netzwerkkarte, einer Audio-Karte und einer 8-MB-Grafikkarte. Unterstützung für PCI-Geräte fehlt. USB wird nur von der Macintosh-Version unterstützt. Die Festplatten werden als sogenannte Image-Dateien auf der lokalen Festplatte angelegt.

      Auf dem Macintosh ermöglicht es Virtual PC, Windows-Programme unter Mac OS lauffähig zu machen. Open-Source-Alternativen sind Bochs und QEMU und seit neuestem Virtualbox. Für Windows, Linux und Macs mit Intel-Prozessor gibt es zudem die Konkurrenzprodukte VMware und Parallels.

      Microsoft kaufte 2003 die Firma Connectix und deren Produkt Virtual PC auf und integrierte Virtual PC in die eigene Produktpalette. Microsoft entwickelte das Produkt weiter und veröffentlichte im Januar 2004 die Version 2004. Im Dezember folgte das Service Pack 1.

      Seit dem 12. Juli 2006 stellt Microsoft die Windows-Version kostenlos zur Verfügung[1] (die Mac-Version ist weiterhin kostenpflichtig).

      Am 19. Februar 2007 erschien die neue Version „Virtual PC 2007“, welche nun auch eine Unterstützung für Windows Vista bietet und seitdem ebenfalls kostenlos verfügbar ist.[2] Allerdings ist hier zu beachten, dass offiziell nicht alle Versionen von Windows Vista unterstützt werden. Bei der Installation und Einrichtung des Programms auf bestimmten Vista-Versionen wird darauf hingewiesen, dass für diese nicht unterstützten Vista-Versionen kein Support-Anspruch besteht. Auf Windows Vista Home Premium z. B. läuft das Programm dennoch. Im Mai 2008 folgte das Service Pack 1[3] womit nun auch Unterstützung für Windows XP Service Pack 3, Windows Vista Service Pack 1 sowie Windows Server 2008 inkludiert ist. Obwohl Windows 7 nicht offiziell unterstützt wird ist eine erfolgreiche Installation prinzipiell möglich.[4]

      Nutzen
      Zur Entwicklung bietet Virtual PC eine flexible und wiederherstellbare Umgebung für Tests unter verschiedenen Betriebssystemen und Konfigurationen. So lässt sich ohne zusätzliche Hardware ein Programm unter Windows NT, Windows 2000 und Windows Me testen. Auch ist Virtual PC ideal, um zum Beispiel den Internet Explorer 6 und Internet Explorer 7 auf einem PC zu installieren, um zu testen, ob Websites mit beiden Versionen kompatibel sind. Beim Programmieren und Testen von Netzwerkprogrammen oder Client-Server-Anwendungen ist Virtual PC nützlich, indem es mit dem Host und einem virtuellen PC (oder zwei virtuellen) auf einer Hardware (u. a. auch ein mobiler Laptop) die Möglichkeit gibt, einen Netzwerk-Datenverkehr zwischen mehreren Rechnern zu simulieren.

      Ein virtueller PC kann dazu verwendet werden, unbekannte Programme ohne Risiko für das Hostsystem zu testen. Im schlimmsten Fall wird nur das Gastsystem beeinträchtigt. Bei Gefallen kann das Programm dann auf dem „echten“ System installiert werden.

      Auf dem Macintosh liegt der Schwerpunkt eher darin, dass Windows-Programme auch auf einem Apple Macintosh lauffähig gemacht werden können, sowie für Webentwickler, welche ihren Code auf dem Internet Explorer testen müssen. Mithilfe von Virtual PC lassen sich auch diverse Linux-Varianten in das bestehende Windows-Betriebssystem einbinden, Microsoft bietet dafür allerdings (noch) keine offizielle Unterstützung.

      Linux als Gastsystem
      Obwohl Linux als Gastsystem nicht offiziell unterstützt wird, lassen sich viele Linux-Distributionen trotzdem ohne größere Probleme installieren. Neuere Linux-Kernel (2.6) erkennen in Virtual PC in vielen Fällen die AUX-Schnittstelle (/dev/psaux) nicht, die für die Maussteuerung benötigt wird. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, dieses Problem zu beheben. Eine der einfachsten Lösungen ist es, die Kernelparameter i8042.noloop und psmouse.proto=imps in die Konfiguration der Bootmanager GRUB oder LILO einzutragen.

      Geschichte
      Virtual PC wurde ursprünglich von der Firma Connectix als Lösung entwickelt, um x86-Betriebssysteme mit entsprechender Softwareanwendung auf Apple-Macintosh-Systemen mit PowerPC-Prozessoren zu benutzen. Dabei musste die Hardware eines Intel-PCs vollständig in Software emuliert werden, was einen nicht unerheblichen Teil der Rechenleistung beanspruchte. Nicht allzu anspruchsvolle PC-Programme konnten so aber auch problemlos auf einem Apple-Macintosh-System mit PowerPC-Prozessor ausgeführt werden. Connectix hatte bereits Virtual PC für Windows entwickelt, das Windows als Wirtssystem und mehrere x86 Betriebssysteme (darunter auch OS/2 bzw. eComStation) als Gastsysteme erlaubte, als Microsoft 2003 die Virtual-PC-Techniken von Connectix erwarb. Darüber hinaus war eine von der Innotek Systemberatung GmbH portierte OS/2 bzw. eComStation Version von Virtual PC verfügbar. Innotek entwickelte später VirtualBox und wurde Anfang 2008 von Sun übernommen. Über Details des Übernahmegeschäfts zwischen Connectix und Microsoft vereinbarten beide Seiten Stillschweigen. Virtual PC für Mac OS und für Windows wurden von Microsoft unter eigenem Namen weitergeführt und weiterentwickelt. Sogar eine Umprogrammierung für den Apple Mac G5 wurde noch vorgenommen, bevor mit dem Umstieg von Apple auf Intel-Prozessoren die Entwicklung für Apple-Systeme eingestellt wurde. Die OS/2 Version wurde von Microsoft ebenfalls nicht weiter geführt.

      Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Microsoft_Virtual_PC

      Downloadseiten

      Downloadseiten:

      Direkt von Micky Soft:
      http://www.microsoft.com/downloads/details.aspx?displaylang=de&familyid=04d26402-3199-48a3-afa2-2dc0b40a73b6

      oder über Chip:
      http://www.chip.de/downloads/Virtual-PC-2007_13005380.html

      Virtual PC 2007
      Jetzt kostenlos downloaden: "Virtual PC 2007" bringt ein beliebiges Betriebssystem unter Windows zum Laufen.

      Egal, ob Vista, Linux oder MS-Dos: Wer auf seinem Rechner mehrere Betriebssysteme gleichzeitig betreiben will, ist auf einen solchen Emulator angewiesen.

      "Virtual PC" emuliert mit Hilfe einer virtuellen Maschine einen komplett eigenständigen PC. Dazu gehören Festplatten-Images, Laufwerke, ein regulierbarer Arbeitsspeicher, Grafik- und Soundkarte und eine Netzwerk-Verbindung.

      Die Software wurde anfangs von Connectix entwickelt, ist dann aber an Microsoft verkauft worden. Die Redmonder bieten "Virtual PC 2007" frei zum Download an.

      In der neuen Version SP1 unterstützt Virtual PC 2007 Rechner mit installiertem Service Pack 1 für Windows Vista oder installiertem Service Pack 3 für Windows XP.

      Hinweis: Nutzer von 64-Bit-Systemen finden auf der Hersteller-Seite eine passende Version für ihr Betriebssystem.

      Fazit: Sehr gute Virtualisierungs-Software. Leider fehlt die Unterstützung von USB-Laufwerken. Wer darauf angewiesen ist, greift zum ebenfalls kostenlosen VMware Server.

      VMware Server

      VMware Server
      Der risikofreie Einstieg in die Virtualisierung

      Überzeugen Sie sich mit dem kostenlosen VMware Server von den Vorteilen der Server-Virtualisierung. VMware Server ist eine gehostete Virtualisierungsplattform, kann wie eine Anwendung auf jeder beliebigen Server-Hardware installiert werden und dient zur Partitionierung eines physischen Servers durch Abstraktion von Prozessor-, Arbeitsspeicher-, Speicher- und Netzwerkressourcen.

      - Senken Sie die IT-Kosten, und verbessern Sie die Flexibilität mit Serverkonsolidierung
      - Verringern Sie geplante und ungeplante Ausfälle für mehr Business Continuity.
      - Erweitern Sie die Vorzüge der Virtualisierung auf kleine und mittlere Unternehmen.

      Profitieren auch Sie von den Vorteilen der Virtualisierung
      Die kostenlose VMware Server-Software basiert auf der bewährten VMware Virtualisierungstechnologie. Mit dieser stabilen und leicht zu bedienenden Software können Sie:

      - Beschleunigung der Serverbereitstellung, indem Sie eine virtuelle Maschine einmal aufsetzen und dann beliebig oft bereitstellen
      - Einfache Evaluierung von Software in einsatzfertigen virtuellen Maschinen ohne Installation und Konfiguration
      - Vereinfachung der IT-Tests von Patches, neuen Anwendungen und Betriebssystemen, da die Systemadministratoren Systeme in einer sicheren VM-Umgebung testen und mit der Snapshot-Funktion zum ursprünglichen Status zurückkehren können
      - Verlagerung von Legacy-Betriebssystemen wie Windows 2000, Windows NT Server 4.0 und Windows 2003 auf eine virtuelle Maschine mit neuer Hardware und neuem Betriebssystem
      - Nutzung vordefinierter, betriebsbereiter virtueller Appliances, einschließlich virtueller Hardware, Betriebssystem- und Anwendungsumgebungen, vom Virtual Appliance Marketplace

      Wie funktioniert VMware Server?
      VMware Server wird als Anwendung auf einem Server mit Windows oder Linux installiert und ausgeführt. Eine schlanke Virtualisierungsebene partitioniert den physischen Server, sodass auf einem einzigen Server mehrere virtuelle Maschinen ausgeführt werden können. Die Ressourcen des physischen Servers werden als einheitlicher Pool behandelt, der den virtuellen Maschinen auf kontrollierte Art und Weise zugewiesen werden kann.

      VMware Server isoliert jede virtuelle Maschine. Der Server selbst und andere virtuelle Maschinen werden also durch den Absturz einer virtuellen Maschine nicht beeinträchtigt. Zwischen den virtuellen Maschinen erfolgt kein Datenaustausch, und Anwendungen können nur über konfigurierte Netzwerkverbindungen miteinander kommunizieren. VMware Server kapselt die virtuellen Systemumgebungen in Dateien, die sich problemlos sichern, verschieben und kopieren lassen.

      Testen Sie VMware Server und gehen Sie den ersten Schritt in Richtung einer virtuellen VMware-Infrastruktur
      Installieren Sie jetzt VMware Server. Später können Sie die virtuellen Maschinen einfach auf VMware Infrastructure migrieren. VMware Infrastructure 3, die am häufigsten eingesetzte Produktpalette für virtuelle Infrastrukturen, bietet zahlreiche Funktionen zur Verbesserung der Service-Level und der betrieblichen Effizienz, darunter zentrales Management, automatischer Lastausgleich, Business Continuity, Energiemanagement und die Migration virtueller Maschinen über physische Computer hinweg ohne Betriebsunterbrechung.

      Quelle: http://www.vmware.com/de/products/server

      Weitere Infos: http://de.wikipedia.org/wiki/VMware

      VMware Server

      VMware Server

      Mit dem kostenlosen "VMware Server" erstellen Sie virtuelle Server.

      Mit der Gratis-Software "VMware Server" lässt sich ein Server in mehrere virtuelle Server partitionieren. Dabei werden Linux und Windows als Host-Betriebssystem sowie Linux, Netware, Solaris und Windows als Gast-Betriebssystem unterstützt.

      Um "VMware Server" einsetzen zu können, müssen Sie auf der Homepage des Herstellers eine kostenlose Serial-Nummer anfordern. Darüber hinaus finden Sie auf der Produkt-Webseite eine Linux-Version der Software

      Die Änderungen der neuen Version 2.0 können Sie in den offiziellen Release-Notes einsehen.

      Fazit: Wer für lau einen virtuellen Server einrichten will, kommt um den "VMware Server" nicht herum.

      Quelle: http://www.chip.de/downloads/VMware-Server_12994650.html
      VirtualBox

      VirtualBox ist ein Gratis-Tool, mit dem Sie fremde Betriebssysteme auf Ihrem PC laufen lassen können.

      Ob Linux unter Windows laufen lassen oder Windows unter Linux - die Freeware VirtualBox macht es möglich.

      Zudem dient das Tool zur Datenrettung: Tritt ein Fehler im Systemzustand auf, so können Sie an einen früheren, noch funktionierenden System-Status zurückkehren.

      In der neuen Version 2.1 unterstützt VirtualBox erstmals 64-Bit-Gast-Systeme auf 32-Bit-Rechnern. Auch die Bedienoberfläche wurde leicht modifiziert. Darüber hinaus wurden jede Menge Bugs gefixt. Alle Änderungen können Sie dem offiziellen Changelog entnehmen.

      Fazit: Mit dem praktischen Tool VirtualBox können Sie beliebige Gast-Betriebssysteme auf Ihrem PC ausführen. Dafür ist keine extra Installation notwenig.

      Quelle: http://www.chip.de/downloads/VirtualBox_23814448.html

      VirtualBox: Finale Version 3.1 zum Download

      VirtualBox: Finale Version 3.1 zum Download

      VirtualBox 3.1: Neue Funktionen und mehr Leistung. Sun hat die finale Version 3.1 seiner Virtualisierungslösung VirtualBox veröffentlicht. Das Major-Update bringt einige neue Funktionen, sowie Leistungsverbesserungen und steht ab sofort zum Download bereit.

      Mit Version 3.1 versprechen die Entwickler mehr 2D-Leistung für Windows Gastsysteme, die jetzt direkt auf die 2D-Funktionen der Host-Hardware zugreifen können. Außerdem soll die neue Version die Leistung für Gastsysteme mit PAE- und AMD64-Kernel steigern.

      Anwender können virtuelle Maschinen jetzt auf beliebige Schnappschüsse zurücksetzen und nicht nur auf den zuletzt angelegten. Zudem gestattet VirtualBox 3.1 die Nutzung mehrerer CD- und DVD-Laufwerke, die sich an einen beliebigen IDE-Controller anbinden lassen. Dank Teleporting (Live Migration) lassen sich virtuelle Maschinen jetzt außerdem im laufenden Betrieb von einer Hardware auf eine andere übertragen. Details nennt das Changelog.

      Quelle: http://www.chip.de/news/VirtualBox-Finale-Version-3.1-zum-Download_39193381.html

      VirtualBox ist ein Gratis-Tool

      VirtualBox ist ein Gratis-Tool, mit dem Sie fremde Betriebssysteme auf Ihrem PC laufen lassen können.

      Ob Linux unter Windows laufen lassen oder Windows unter Linux - die Freeware VirtualBox macht es möglich.

      Zudem dient das Tool zur Datenrettung: Tritt ein Fehler im Systemzustand auf, so können Sie an einen früheren, noch funktionierenden System-Status zurückkehren.

      In der neuen Version 3.1 gibt es nun erstmals die Möglichkeit zur Live-Migrierung einer VM-Session von einem Host zu einem anderen. Darüber hinaus wurden jede Menge Bugs gefixt. Alle Änderungen können Sie dem offiziellen Changelog entnehmen.

      Fazit: Mit dem praktischen Tool VirtualBox können Sie beliebige Gast-Betriebssysteme auf Ihrem PC ausführen. Dafür ist keine extra Installation notwenig.

      Hinweis: Auf der offiziellen Hersteller-Webseite finden Sie eine angepasste Version für Linux. Mac OS-User laden VirtualBox direkt bei CHIP Online.

      Quelle: http://www.chip.de/downloads/VirtualBox_23814448.html