Logos für HDTV-Geräte

      Logos für HDTV-Geräte

      Logos für HDTV-Geräte

      Die Normen für echte HDTV-fähige Geräte sind in verschiedenen Logos manifestiert.



      Die in Brüssel ansässige EICTA, die Europäischen Gesellschaft für Informationssysteme, Kommunikationstechnologien und Unterhaltungselektronik, hat im Jahr 2005 zunächst das HD ready-Logo herausgegeben.

      Das HD ready-Label erhalten nur HDTV-fähige Anzeigegeräte, also Monitore oder Fernseher, die über eine Auflösung von mindestens 1280x720 Bildpunkte verfügen. Mit dem HDTV-Symbol werden dagegen Receiver oder andere Empfangsgeräte gekennzeichnet, die HDTV-Signale empfamgen können.

      Auf der IFA 2006 wurde mit dem Full-HD-Logo ein neues Statussymbol aus der Taufe gehoben. Full-HD bezeichnet die höchste HDTV-Auflösung von 1920x1080, bzw. 2 Millionen Bildpunkten und darf nur zur Kennzeichnung von entsprechend leistungsfähigen Geräten eingesetzt werden.

      Die im August 2007 eingeführten EICTA-Label HD-ready 1080p und HDTV 1080p erhalten Geräte, die zusätzlich zu den bisherigen Spezifikationen für das HD ready- oder FullHD-Logo noch weitere Voraussetzungen erfüllen.

      HD ready1080p/ HDTV1080p

      HD ready1080p/ HDTV1080p

      Anzeige-Geräte, die das Logo "HD ready 1080p" tragen, sind nicht nur in der Lage, eine Auflösung von 1920 x 1080 Pixeln zu verarbeiten, sondern können zudem die drei derzeit wichtigen Bildwiederholraten 24Hz, 50Hz, und 60Hz verarbeiten. Ob die eingehenden Wiederholraten auch in dieser Frequenz vom Fernseher angezeigt werden müssen, klärt dieses Logo allerdings nicht.
      Abgesehen davon müssen "HD ready 1080p"-Geräte über einen analogen YUV- sowie einen digitalen DVI- oder HDMI-Eingang verfügen.

      "HDTV 1080p"-Logos dürfen nur solche Geräte tragen, die über einen internen HDTV-Tuner verfügen. Das Empfangsteil muss digitale Kabel- oder Satellitensignale verarbeiten können und die Kompressionsstandards MPEG-2 und MPEG-4/AVC unterstützen.

      Laut EICTA sind die neuen Logos eine Ergänzung zu den schon vorhandenen. Sie sollen den Konsumenten die neue Generation von HDTV-fähigen Geräten nahebringen und zur Unterscheidung und Verdeutlichung der neuen Möglichkeiten dienen.
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      • HDready1080p.gif

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      Full-HD

      Full-HD - also "vollständig hochauflösend" - wurde erstmals auf der Internationalen Funkausstellung 2006 im Zusammenhang mit hochauflösenden Fernsehern und Projektoren benutzt. "Full HD"-Modelle stellen Fernseh- und Videobilder mit 1920 mal 1080 Bildpunkten dar, was der derzeitigen Obergrenze für HDTV-Übertragung oder Blu-ray-Zuspielung entspricht.

      Diese exzellente Bildqualität entspricht der fünffachen Auflösung herkömmlicher Fernsehbilder. Selbst aus geringem Betrachtungsabstand erkennt der Zuschauer keinerlei sichtbare Pixelstrukturen. LCD-Bildschirme mit Full-HD-Auflösung gibt es bisher in den Größenklassen ab 37 Zoll (94 Zentimeter), Plasma-TVs mit Full HD-Ausstattung werden mit Bildschirmdiagonalen ab 42 Zoll (107 Zentimeter) angeboten.
      Dateien
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      HDTV-Logo

      Das Label 'HDTV' erhalten Receiver bzw. Set-Top-Boxen, die in der Lage sind, HDTV-Signale zu empfangen, egal, ob diese über Satellit, Kabel oder Antenne übertragen werden. Weiterhin muss das Gerät ein echtes HD-Signal über eine kompatible Schnittstelle, meist ist das HDMI, zu einem 'HD ready'-Display übertragen können.

      Spezifikation für Receiver
      Das HDTV-Receiverlabel, welches von der EICTA ebenso wie das "HD ready"-Symbol im Selbstzertifizierungsverfahren vergeben wird, gilt für Receiver, mit denen sowohl frei empfangbare Programme als auch Pay-TV-Sender gesehen werden können. Abgesehen von Standalone Set-Top-Boxen können auch Fernseher mit integriertem HDTV-Empfänger dieses Logo tragen.

      Mit dem "HDTV"-Logo will die EICTA dazu beitragen, dass die Endkunden sicher sein können, mit dem HDTV-gelabelten Receiver ein Gerät gekauft zu haben, welches echte HDTV-Signale verarbeiten kann.

      Merkmale von "HDTV"-Geräten
      Folgende Mindestkriterien erfüllen Geräte, die das 'HDTV'-Logo erhalten:

      1. HD-Receiver müssen, je nach Gebrauchszweck, DVB-T-, DVB-C bzw. DVB-S-Signale empfangen und verarbeiten können.

      2. HD-Set-Top-Boxen müssen die Kompressionsstandards MPEG-2 bzw. MPEG-4/H.264 unterstützen.

      3. Der Videodecoder des zertifizierten Gerätes kann Bilddaten bis zur Auflösung 1 280 x 720p und 1 920 x 1 080i verarbeiten und im 16:9-Format darstellen.

      4. Es ist außerdem erforderlich, dass die Set-Top-Box die Möglichkeit bietet, Daten im Frequenzbereich 50 Hz wiederzugeben. (Übrigens: Außerhalb Europas sind 60 Hz üblich).

      5. Geräte ohne Bildschirm (Set-Top-Boxen, HD-Recorder mit integriertem Tuner) müssen einen Komponenten- oder einen DVI- oder einen HDMI-Ausgang besitzen.

      Nicht festgelegt wurde von der EICTA, ob die Receiver - im Gegensatz zum HD-ready-gelabelten Display - den Kopierschutz HDCP unterstützen müssen.

      Schon gewusst? - Es nutzt nichts, wenn nur die Set-Top-Box "HDTV"-gelabelt ist - auch der angeschlossene Fernseher muss 'HD ready' sein, damit HDTV-Signale, die von der Set-Top-Box gesendet werden, auch auf dem Bildschirm hochauflösend dargestellt werden können.

      Fragen und Antworten

      FAQ
      Fragen und Antworten


      Wissenswertes zum Thema HDTV finden Sie bei den Frequently Asked Questions.

      1. Was ist HDTV?
      High Definition Television, zu deutsch: hochauflösendes Fernsehen, ist die momentan ausgereifteste, qualitativ hochwertigste Form digitalen Fernsehens. HDTV bedeutet für die Fernsehwelt ein ähnlich fundamentale Neuheit wie der Wechsel von Schwarz-Weiß-Fernsehen zum Farb-TV vor ca. 50 Jahren.

      2. Warum ist HDTV besser als unser herkömmliches Standard-Fernsehen?
      HDTV-Signale haben im Vergleich zu den herkömmlichen PAL-Signalen eine rund fünfmal höhere Bildauflösung und bieten damit eine beeindruckende Detailgenauigkeit und Schärfe. Exzellente Kontraste und eine brillante Farbwiedergabe bescheren dem Zuschauer ein völlig neues Sehgefühl im Kinoformat 16:9. Außerdem ist auch der Klang, den die HDTV-Signale übertragen - Dolby Digital -. eine Verbesserung zum „alten“ TV-Standard.

      3. Sind digitales Fernsehen und HDTV das Gleiche?
      Indirekt. In der TV-Übertragungstechnik gibt es die Möglichkeit der analogen und der digitalen Übertragung. Unser Standard-Fernsehen basiert ebenso wie das hochauflösende Fernsehen auf der digitalen Übertragungsmethode. Somit ist zwar jedes HDTV-übertragene Programm auch digitales Fernsehen, jedoch nicht jedes, auf der digitalen Übertragungen beruhendes Fernsehen auch gleichzeitig hochauflösendes Fernsehen HDTV.

      4. Ist HDTV eine ganz neue Erfindung?
      Nein, schon seit Jahren tüfteln Experten an der Technologie, die hinter dem hochauflösenden Fernsehen steht. Asiaten, allen voran die Japaner, haben schon in den 60er Jahren des vergangenen Jahrhunderts an HDTV geforscht.

      5. Ist HDTV nur über Satellit empfangbar?
      HDTV verbraucht mehr Bandbreite als das herkömmliche Standard-Fernsehen. Die übertragung via Satellit kann bisher am zuverlässigsten die erforderliche Bandbreite für HDTV bereitstellen. Die meisten momentan existierenden HD-Sender werden via Satellit verbreitet und sind bundesweit empfangbar. Die Auswahl an HD-Sendern über das Kabel ist von Ort zu Ort unterschiedlich (bei den Kabelnetzbetreibern nachfragen!). Via Internet (DSL) ist der Empfang von HDTV-Sendern auch möglich, aber zumeist auch teurer als alle anderen Übertragungswege. Über Antenne gibt es bis dato in Deutschland noch kein HDTV zu sehen.

      6. Was brauche ich, um mein Fernsehen in HD zu empfangen?
      Zum Sehen von hochauflösenden Bildern braucht man eine spezielle Set-Top-Box (Receiver), also ein Empfangsgerät, welches die HD-Signale verarbeiten, entschlüsseln und an den Bildschirm weitergeben kann. Der Bildschirm sollte das HD ready-Logo tragen, echte HDTV-fähige Receiver sind seit August 2005 mit dem HDTV-Logo gekennzeichnet. Seit Mitte 2007 gibt es eine Weiterentwicklung der Labels bzw. eine Angleichung der Logos an den technischen HD-Fortschritt. Das Logo HD ready 1080p kennzeichnet HD-fähige Fernseher, die eine Bildauflösung von 1920 x 1080 Pixeln ausgeben können. HDTV 1080p ist für technische Produkte bestimmt, die einen internen HDTV-Tuner integriert haben und eine Auflösung von 1920 x 1080 Pixeln zu verarbeiten in der Lage sind. Damit ist man auf der sicheren Seite, auch wirklich HD-Bilder zu empfangen und zu sehen. Empfängt man HDTV-Programme über Satellit, ist natürlich grundsätzlich eine Satelliten-Schüssel vonnöten, um überhaupt erstmal TV-Signale empfangen zu können.

      7. Kostet HDTV-Fernsehen etwas?
      Weil die TV-Sender hohe Summen in die Ausstattung und Einrichtung von TV-Studios mit HD-fähigen Geräten investieren müssen, holen sich die meisten Anbieter diese Kosten durch eine Abo-Gebühr für die verschlüsselten Sender von den Zuschauern wieder. Es ist aber anzunehmen, dass, einhergehend mit einem größeren HDTV-Programm- und Anbieterangebot, auch kostenlose, Free-to-Air-Kanäle zu empfangen sein werden.

      8. Kann ich HD-Material auch mit meinem Videorecorder aufnehmen?
      Aufnehmen schon, beim Abspielen wird jedoch nicht die Hochauflösung, sondern das Standard-Format gezeigt. Zu empfehlen sind in diesem Fall HD-Receiver mit Festplatte, die HD-Programme speichern auch auch ausgeben können.

      9. Muss ich jetzt auf HDTV umsteigen und mir neue Geräte anschaffen?
      Nein, keine Panik. Fernsehen, wie es gegenwärtig zu empfangen ist, wird noch eine lange Zeit so gesendet werden. Vielleicht werden in ferner Zukunft alle TV-Signale hochauflösend gesendet und HDTV die Norm werden. Bis dahin kann jeder seinen derzeitigen Fernseher und die alte Sat-Anlage oder Set-Top-Box guten Gewissens weiterhin nutzen.

      10. Welche Programme in HDTV kann ich in Deutschland sehen?
      Die über Astra-Satellit strahlenden Sender von Euro 1080 sind paneuropäische Angebote und können auch in Deutschland empfangen werden (Pay-TV). Es gibt diverse Demonstrationskanäle, die in HDTV ausstrahlen. Astra-HD und Astra-HD Plus werben für das hochauflösende Fernsehen mit verschiedenen Sequenzen z.B. Konzertauschnitten, Sportevents oder Landschaftsaufnahmen und sind frei empfangbar. Für Deutschland sind das Angebot von Premiere HD (Bezahl-TV) und die frei empfangbaren Programme von Anixe HD und Luxe.TV interessant. Die großen TV-Anstalten ARD und ZDF planen ab dem Jahr 2010 HDTV im Regelbetrieb anzubieten.

      Wiisenswertes zu HDTV

      Wenn auch Sie die wichtigsten Begriffe zum Thema HDTV zur Hand haben wollen, schauen Sie in unser Lexikon.

      Blu-ray
      Steht für 'Blu(e)' = blau und 'ray'= Strahl, Laser. Die Blu-ray Disc kämpft gegen die HD-DVD um die Nachfolge der DVD. Blu-ray hat eine enorme Speicherkapazität von 50 GB im Gegensatz zu 9,4 GB einer normalen DVD. Ein blauer Laser ermöglicht ein präziseres Ablesen und kompakteres Speichern der Daten. Konzerne wie Sony, Hewlett Packard oder Walt Disney gehören zum Blu-ray-Konsortium, welches die Entwicklung der Silberscheibe forciert.

      Dolby Digital
      Mit dem Begriff Dolby Digital bezeichnet man das digitale Codierungsverfahren für dreidimensionalen Raumklang über sechs Effektkanäle (Surround-System): zwei Kanäle für Front-Lautsprecher, einen für den Center-Lautsprecher und zwei für die rückwärtigen Lautsprecher (Rear bzw. Surround), die jeweils den gesamten Frequenzbereich wiedergeben, sowie einen Subwoofer-Kanal, der nur die Tieftonanteile enthält. HDTV-Signale werden zumeist mit Dolby-Digital-Sound-Signalen übertragen.

      DTS
      Abkürzung für Digital Theatre Sound. Im Gegensatz zu Dolby Digital werden die Daten bei diesem digitalen Mehrkanalsystem weniger stark komprimiert, was jedoch mehr Speicherplatz benötigt. Im Kino wird der DTS-Sound auf einer separaten CD mitgeliefert und synchron zum Bild abgespielt.

      DVB
      Digital Video Broadcasting ist ein Übertragungsstandard für digitales Fernsehen nach dem MPEG-2-Standard. DVB regelt die Codierung von Bild und Ton und berücksichtigt dabei die verschiedenen Übertragungswege Satellit, Kabel und Terrestrik. Die Datenrate ist variabel und beträgt 1,5 Mbits bis 24 Mbits.

      DVI
      Abkürzung für Digital Visual Interface, DVI ist eine Schnittstelle an technischen Geräten (z.B. DVD-Player, Notebook), die zur Übertragung von Videosignalen mit dem Kopierschutz HDCP zwischen Grafikkarte und Monitor oder Beamer dient. Durch Verzicht auf Wandlung der Daten (Analog-Digital/Digital-Analog) wird eine deutlich bessere Bildqualität erzielt. Typen sind DVI-A (analog), DVI-D (digital) und DVI-I (integrated). DVI-I kann sowohl digitale als auch analoge Videodaten übertragen. Details lesen Sie hier.

      HDCP
      Abkürzung für High-Bandwidth Digital Content Projection. HDCP ist der Kopierschutz, der bei der DVI- und HDMI-Schnittstelle verwendet wird. Diese Schnittstelle soll sicherstellen, dass der digitale Datenstrom unmöglich ausgelesen und eine Kopie erstellt werden kann.

      HD-DVD
      Steht für High Density Digital Versatile Disc. Neben Blu-ray möchten die Befürworter von HD-DVD das Rennen um die Nachfolge der DVD gewinnen. Mit 30 GB ist die Speicherkapazität einer HD-DVD um rund 20 GB geringer als die der Blu-ray. Vorteil: Die HD-DVD ist der herkömmlichen DVD so ähnlich, dass die Produktion kostengünstiger und einfacher ausfällt und womöglich DVD-Produktionsanlagen weiterbenutzt werden können. Unternehmen wie Sanyo, Toshiba und Paramount unterstützen die HD-DVD.

      HDMI
      Abkürzung für High Definition Multimedia Interface. HDMI ist der Nachfolger von DVI und mit diesem kompatibel. Mit der volldigitalen Schnittstelle für Multimediaanwendungen mit implementiertem Kopierschutz HDCP lassen sich alle bekannten Video- und Audioformate (einschließlich HDTV) digital und in voller Qualität über ein einziges Kabel transportieren und darstellen. Entscheidend für ein problemloses Funktionieren ist wie bei DVI die korrekte Installation des Kopierschutzes HDCP.

      HDTV
      Abkürzung für High Definition Television. HDTV, auch hochauflösendes Fernsehen, ist ein neuer digitaler TV-Standard mit einer Auflösung von 1 280 x 720 oder 1 920 x 1 080 Pixeln. Sender, die HDTV ausstrahlen, müssen das Programm mit speziellem HD-Equipment produzieren. Zum Empfang von HDTV-Signalen wird ein HDTV-Receiver benötigt.

      HTPC
      Abkürzung für Home Theatre PC. HTPC bezeichnet Computer, die auf Grund ihrer Konfiguration zur Medienwiedergabe besonders geeignet sind.

      Irdeto
      Digitales Verschlüsselungssystem zur Verschlüsselung von TV-Programmen wie Pay-TV und Erotiksendern.

      MPEG
      (gesprochen: 'empäg') Die Moving Picture Experts Group ist eine Gruppe von Experten aus verschiedenen Firmen und Universitäten unter der Schirmherrschaft der ISO (International Standards Organization), die sich seit 1988 mit der Standardisierung von Videokompression beschäftigt. Von der Gruppe definierte Verfahren zur digitalen Datenkomprimierung im Bereich Video sind die MPEG-Formate.

      Nach MPEG-1 (1993) wurde MPEG-2 (1994/95) vorgestellt. MPEG-2 arbeitet mit einer variablen Übertragungsrate zwischen 3,5 und 9,8 Mbit/s,mit der sowohl niedrige als auch sehr hohe Auflösungen wie bei HDTV übertragen werden können. Trotz der durchschnittlichen Datenkompression von 32:1 ist die Qualität sehr hoch.

      MPEG-4 unterstützt neben Video- und Audiodaten auch die Integration beliebiger Medienobjekte wie Animationen oder andere von Computern generierte Objekte. Die Datenrate bei MPEG-4 ist sehr variabel. MPEG-4 verringert im Vergleich zu MPEG-2 die benötigte Bandbreite für HDTV deutlich.

      PAL
      Abkürzung für Phase Alternation Line = Phasenwechsel nach jeder Zeile. Beim in den 60er Jahren entwickelten und heute noch in Europa vorherrschende System PAL werden 25 Bilder je Sekunde übertragen, wobei zu einem Zeitpunkt nur die jeweils übernächste Zeile des Bildes beschrieben wird. Das bedeutet, dass das menschliche Auge 50 mal in der Sekunde jeweils ein halbes Bild sieht. Die beiden ineinander verzahnten Bildhälften verschmelzen durch das Nachleuchten der Bildpunkte und die Trägheit des menschlichen Auges zu einen vollständigen Bild.

      Pixel
      Zusammensetzung aus Picture Element. Pixel sind einzelne Bildpunkte, aus denen Fernsehbilder zusammengesetzt sind. Je höher die Anzahl der Pixel, desto schärfer und detailreicher ist die Bildauflösung. Ein VGA-Bild beispielsweise hat 640 x 480 Pixel und besteht demnach aus 307 200 einzelnen Pixeln. Die Größe eines Pixels ist vom Darstellungsmedium (Bildschirm) abhängig.

      YUV
      Das Videosignal YUV ist die Bezeichnung der Farbsignal-Komponenten für die Modulation nach PAL-Norm. Dabei steht das Y für den Helligkeitswert (Luminanz) eines jeden Pixel, das U und V bezeichnen die Farbwerte (Chrominanz). YUV-Komponenteneingänge ermöglichen zwar die Übertragung von HDTV-Signalen, unterstützen aber keine Verschlüsselung der Hardware. Daher sollte ein Gerät, mit dem man HDTV-Signale erhalten und abspielen möchte, mit einem DVI- oder HDMI-Anschluss, welche den Kopierschutz HDCP unterstützen, ausgestattet sein.