Die besten Spots der Welt

      Die besten Spots der Welt

      Die besten Spots der Welt

      - Tauchen: Die besten Spots der Welt
      - Farbspektakel im Roten Meer
      - Malediven – ein Meer in Farbe
      - Blue Curaçao on the rocks
      - Mexiko/Yucatán


      Die besten Spots der Welt

      Farbenfrohe Fische, prachtvolle Korallenriffe, Schwerelosigkeit ... Tauchen ist für viele Urlauber das Höchste der Gefühle. Damit Sie nicht im Trüben fischen, verraten wir Ihnen Reviere, die vor allem für Einsteiger geeignet sind.

      Tauchen liegt im Trend. Bei Deutschen besonders beliebt sind die Malediven und das Rote Meer in Ägypten. Weitere Hotspots rund um den Globus liegen erwartungsgemäß in warmen Gebieten: Besonders die Karibik rühmt sich eines hervorragenden Rufs. Curaçao, eine der drei niederländischen Antillen, setzt ganz besonders auf Tauchtouristen. Das dürfen auch ruhig Einsteiger sein. Wer hingegen in den weit verzweigten Inlandshöhlen der mexikanischen Halbinsel Yucatán unterwegs ist, sollte unbedingt Erfahrung unter Wasser haben. Auf mutige Taucher warten eindrucksvolle Erlebnisse.

      In unserem Tauch-Special stellen wir Ihnen die attraktivsten Tauchreviere der Welt etwas genauer vor.


      Farbspektakel im Roten Meer

      Das Rote Meer ist gar nicht rot: Es schimmert in allen Schattierungen von Smaragdgrün bis Tiefblau und ist eines der beliebtesten und spektakulärsten Tauchziele der Welt.

      Der Ort Safaga stand lange Zeit im Schatten des nahe gelegenen Hurghada. Zwischen den beiden Städten am Roten Meer liegen nur 65 Kilometer, doch sie bedeuten Welten. Im Gegensatz zur Boomtown Hurghada ist der Massenansturm in Safaga ausgeblieben. Und die hervorragenden Tauchplätze sind selbst in der Hochsaison nicht überlaufen.

      160 Meter Steilwand

      Über dem Korallenfels des Panorama-Riffs glitzert das Wasser in hellem Türkis. Direkt daneben zeigt sich übergangslos tiefes Dunkelblau – die Steilwände des Riffs brechen senkrecht bis auf eine Tiefe von 160 Metern ab. Doch außer einigen verwegenen Trimix-Tauchern (sie verwenden ein Helium-Sauerstoff-Stickstoff-Gemisch) will niemand so weit hinunter, denn das Leben spielt sich weiter oben ab.

      Gorgonien und Hochseehaie

      Dort, wo die Weichkorallen in allen erdenklichen Farben blühen, wo Riff-Fische mit ihnen um die Ehre buhlen, wer am buntesten ist. Wo riesige Gorgonien ihre Finger ins Wasser spreizen und wo sich immer mal wieder ein Blick ins freie Wasser lohnt. Die Strömung sorgt für reichlich Nahrung, auch für größere Zeitgenossen: Weißspitzen-Hochseehaie zum Beispiel, die ein Respekt einflößender Anblick sind.

      Beileibe nicht das einzige spektakuläre Riff der Gegend, die aber auch anderes zu bieten hat: das Wrack der „Giannis D.“ etwa oder das der „Salem Express“, eine 110 Meter lange Fähre, die Ende 1991 rund 1200 Mekka-Pilger mit sich in den Tod riss.

      Eine gute Basis

      Die Orca-Red-Sea-Tauchbasis von Volker Clausen bildet ständig Anfänger aus, gehört aber auch zu den innovativsten Zentren der Branche: Schon früh hat man hier das Tauchen mit Nitrox (mit Sauerstoff angereichertes Gemisch) und Kreislaufgeräten ins Programm aufgenommen. Auch Trimix-Tauchgänge sind für Fortgeschrittene möglich, genauso wie Aufbaukurse und Spezialkurse bis hin zur Ausbildung als Tauchlehrer.

      Vielfältiges Programm

      Volker Clausens Basis bietet mit ihren sieben Schiffen Halbtagesfahrten mit einem Tauchgang, Ganztagesfahrten mit zwei Tauchgängen, Nachttauchgänge vom Boot aus, Early-Morning-Dives und Mehrtagessafaris. Ein Hausriff direkt vor der Basis ist ebenfalls vorhanden, dieses dient der Anfängerausbildung.

      Weitere Informationen: www.touregypt.net


      Malediven – ein Meer in Farbe

      Die Malediven im Indischen Ozean sind als Tauchrevier schon lange legendär und vor allem auch für Anfänger geeignet, da ein Zugang zu den Riffen direkt vom Strand aus möglich ist, ohne erst mit einem Boot aufs Meer hinausfahren zu müssen.

      Die knapp 2000 Inseln der Malediven sind Atolle mit Korallenriffen, die die Gipfel einer im Meer versunkenen vulkanischen Gebirgskette umgeben. Kurumba markiert die älteste Touristeninsel der Malediven. 1972 kamen die ersten Urlauber, heute gehört sie zu den luxuriöseren Regionen des Archipels.

      Auf einer Fläche von 200 mal 500 Metern stehen außer Ferienbungalows vier Restaurants, zwei Bars, ein Massage- und Wellnesszentrum, eine Sportanlage und die Euro-Divers-Tauchbasis.

      Schnupperstunde am Hausriff

      Die Profis lehren in erster Linie am Hausriff, steuern aber auch zweimal täglich mit dem Boot weiter entfernte Plätze an. Auf Praxis-Lektionen am Pool können Sie auf den Malediven übrigens getrost verzichten, die Riffe eignen sich für Anfänger. So auch auf Kanifinholu im Nordmale-Atoll. Die lang gezogene Insel liegt 20 Kilometer vor der Hauptstadt Male, umgeben von Lhohifushi und Kudahuraa. Kleiner Tipp: Schauen Sie nie zu lange unter einen Überhang im Riff – es könnte sein, dass draußen im Freiwasser ein grauer Riffhai vorbeizieht.

      Von Mantas und Barrakudas

      Begegnungen mit Großfischen sind in dieser Region keine Seltenheit, seien es Mantas, Stachelrochen, Barrakudas, Napoleons oder eben Riffhaie. Und nicht nur sie locken Taucher aus aller Welt an. Der Ozean bietet Spots mit Höhlen und Felsformationen sowie spannende Tauchkanäle. Durch diese schwimmen die Unterwassersportler im Expresstempo, ohne auch nur einen Flossenschlag tun zu müssen: begleitet von Fischen, vorbei an Blöcken und Canyons, die mit Korallen bewachsen sind (mit etwas Glück sind dort Ammenhaie zu finden).

      Nach dem Tauchgang auf die Piste

      Für Unterhaltung auf dem Trockenen sorgt der Club Méditerranée, der hier 2000 ein Dorf eröffnet hat. Um die Tauchgäste, die meist jünger als 30 Jahre sind, kümmern sich die Euro Divers. Sie bieten zweimal täglich Bootstauchgänge an (rechtzeitig anmelden!) und unterrichten Anfänger wie Fortgeschrittene am Riff.

      Weitere Informationen: www.visitmaldives.com


      Blue Curaçao on the rocks

      Die Schätze dieses fernen Stückchen Hollands bleiben auf den ersten Blick verborgen: traumhafte Tauchreviere an der geschützten Südwestseite der Insel. Sie sind bequem vom Land aus zu erreichen und deshalb ideal für Einsteiger.


      Was liegt da näher, als seine ersten Flossenschläge im badewannenwarmen Karibikwasser zu versuchen? Schon wenige Meter unter Normalnull nimmt einen die prächtige Korallenlandschaft gefangen, ein beeindruckendes kunterbuntes Bild.

      Mehr als drei Dutzend Tauchplätze

      Curaçao, etwa 60 Kilometer nördlich von Venezuela im Karibischen Meer gelegen, gehört zu den Niederländischen Antillen. Mit 60 Kilometern Länge und einer Breite von 24 Kilometern ist sie die größte der drei ABC-Inseln. Im Südwesten locken idyllische Buchten und Badestrände sowie mehr als 40 offiziell ausgewiesene, geschützte Tauchplätze.

      Im Blitzlichtgewitter

      Betreut werden Sportler von der 1996 eröffneten Basis Diving Freedom. Sie ist dem Hotel Habitat Curaçao angeschlossen und liegt direkt am Strand. Das vorgelagerte Riff gilt als perfekt für die Pressluftpremiere. Aber auch alte Seehasen bekommen hier viel fürs Auge geboten: Die Basis ist eine der Top-Adressen für internationale Unterwasser-Fotowettbewerbe.

      Weitere Informationen: www.curacao-tourism.com


      Mexiko/Yucatán

      Die mexikanische Halbinsel Yucatán ermöglicht Höhlentauchen vom Feinsten. Also nichts wie ab nach unten, aber nur wenn Sie kein Anfänger sind.


      Die Halbinsel Yucatán ist wie ein Schwamm von wassergefüllten Höhlen durchzogen. Vor Millionen von Jahren wusch der Regen auf dem Weg ins Meer ein unterirdisches Flusssystem in den Kalksteinboden. Teilweise wurden so große Höhlen ausgespült, dass die Decken einstürzten und so genannte Cenoten entstanden. Dieses Naturschauspiel ruft wiederum nicht nur Wissenschaftler auf den Plan, sondern auch Tauchanfänger, Tauchprofis, Unterwasserfotografen und Videofilmer.

      72 Kilometer lange Gänge

      Eine Wassertemperatur von 25 Grad, eine sehr schwache Strömung und Sichtweiten bis zu 100 Meter lassen das Cenotentauchen zu einem unvergesslichen Erlebnis werden. Alles, was man braucht, ist ein Open-Water-Diver und eine Tauchbasis mit einem erfahrenen Höhlentaucher, der einen begleitet. Noch eine Zahl zum Schluss, um die Dimensionen zu verdeutlichen: Das Höhlensystem „Nohoch Nah Chich“ – das große Vogelhaus – umfasst bislang 72 Kilometer, und es sind noch längst nicht alle Gänge erforscht ...

      Weitere Informationen: www.visitmexiko.com