Christie's versteigert kaiserliche Riesendiamanten
Kaiserliche Diamanten werden im kommenden Monat in New York versteigert. Das Londoner Auktionshaus Christie's will am 22. April den Kaiser-Maximilian-Diamanten und den Smaragd von Katharina der Großen von Russland auf den Markt bringen. Beide Steine werden von dem Auktionshaus auf jeweils bis zu 1,5 Millionen Dollar (1,1 Millionen Euro) geschätzt.
Christie's hofft auf ähnliches Interesse wie beim "Blauen Wittelsbacher" vor zwei Jahren. Der naturblaue Stein, damals 35,5 Karat groß, gehörte einst zu den österreichischen und dann bayerischen Kronjuwelen und brachte als bisher teuerster Diamant 16,4 Millionen Pfund (18,5 Mio. Euro).
Preziosen mit Geschichte
Als Kaiser Maximilian 1867 in Mexiko erschossen wurde, soll er den 39,5 Karat schweren Diamanten bei sich gehabt haben. Der Stein wurde seiner Frau Charlotte von Belgien wiedergegeben, tauchte aber erst 1919 bei einem Händler in Chicago auf. Christie's verkaufte ihn 1982 für 726.000 Dollar an den Diamantenhändler Laurence Graff.
Graff verkaufte den Stein wiederum an Imelda Marcos, die Frau des philippinischen Diktators Ferdinand Marcos. Seitdem war er in privater Hand und nicht zu sehen. Der 60 bis 70 Karat schwere Smaragd von Zarin Katharina II. war im Besitz fürstlicher Familien, bis er 1972 an einen Amerikaner verkauft wurde. Er ist laut Christie's das erste Mal seit damals zu sehen.
Kaiserliche Diamanten werden im kommenden Monat in New York versteigert. Das Londoner Auktionshaus Christie's will am 22. April den Kaiser-Maximilian-Diamanten und den Smaragd von Katharina der Großen von Russland auf den Markt bringen. Beide Steine werden von dem Auktionshaus auf jeweils bis zu 1,5 Millionen Dollar (1,1 Millionen Euro) geschätzt.
Christie's hofft auf ähnliches Interesse wie beim "Blauen Wittelsbacher" vor zwei Jahren. Der naturblaue Stein, damals 35,5 Karat groß, gehörte einst zu den österreichischen und dann bayerischen Kronjuwelen und brachte als bisher teuerster Diamant 16,4 Millionen Pfund (18,5 Mio. Euro).
Preziosen mit Geschichte
Als Kaiser Maximilian 1867 in Mexiko erschossen wurde, soll er den 39,5 Karat schweren Diamanten bei sich gehabt haben. Der Stein wurde seiner Frau Charlotte von Belgien wiedergegeben, tauchte aber erst 1919 bei einem Händler in Chicago auf. Christie's verkaufte ihn 1982 für 726.000 Dollar an den Diamantenhändler Laurence Graff.
Graff verkaufte den Stein wiederum an Imelda Marcos, die Frau des philippinischen Diktators Ferdinand Marcos. Seitdem war er in privater Hand und nicht zu sehen. Der 60 bis 70 Karat schwere Smaragd von Zarin Katharina II. war im Besitz fürstlicher Familien, bis er 1972 an einen Amerikaner verkauft wurde. Er ist laut Christie's das erste Mal seit damals zu sehen.