Genf: Sotheby´s versteigert seltenen rosa Diamanten

      Genf: Sotheby´s versteigert seltenen rosa Diamanten

      Genf: Sotheby´s versteigert seltenen rosa Diamanten im Wert von 28 Millionen Euro

      Wie das bekannte Auktionshaus Sotheby´s am gestrigen Montag bekannt gab, soll im November in Genf ein sehr seltener rosa Diamant zur Versteigerung gelangen.

      Das Versteigerungshaus sprach von einem der weltweit "begehrenswertesten" Diamanten, der "eine außergewöhnliche Farbe und Reinheit" aufweisen würde.

      Der edle Schmuckstein hat ein Gewicht von 24,78 Karat und wird voraussichtlich am 16. November in Genf meistbietend versteigert. Für diesen äußerst seltenen Diamanten liegt der Schätzpreis bei 28 Millionen Euro. Er wurde zuletzt vor 60 Jahren an eine private Sammlung verkauft.

      Bemerkung:
      eurer als normal: Ein rosa Diamant kostet bis zu 20 Mal mehr als ein weißer Diamant

      Sotheby's versteigert seltenen pinkfarbenen Diamanten

      Sotheby's versteigert seltenen pinkfarbenen Diamanten

      Ein seltener pinkfarbener Diamant wird am 16. November in Genf versteigert. Der 24,78 Karat schwere Juwel stamme aus der Sammlung eines Privatmanns und sei zuletzt vor 60 Jahren auf dem Markt gewesen, teilte das Auktionshaus Sotheby's am Montag mit.

      Genf. – Es werde davon ausgegangen, dass der Diamant bei der Versteigerung zwischen 27 und 38 Millionen Dollar einbringe. Er war zuvor in mehreren Ausstellungen weltweit zu sehen. (sda)
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      Argyle-Diamanten

      Argyle-Diamanten

      Pinke Diamanten, rote Diamanten, purpur Diamanten
      Die wahrscheinlich faszinierendsten naturfarbenen Diamanten sind wohl die pinkfarbenen und ihre beiden nahen Verwandten, die roten und die purpurfarbenen. Pinke Diamanten, wie z.B. der 185-karätige Darya-I-Noor, wurden von den herrschenden Mogulen Indiens im 17. Jahrhundert hoch geschätzt. In geringem Umfang wurden in jüngster Zeit pinke Diamanten weltweit gefunden, so z.B. in Brasilien, Indonesien und Tansania. Es sind jedoch die regelmäßigen Funde in der Argyle-Mine in Australien, die diese Farbdiamanten auf dem Diamantenmarkt bekannt und berühmt machten. Bevor die Argyle-Mine 1985 erschlossen wurde, gab es keine nennenswerten Fundorte für pinke Diamanten, sodass sich die Entwicklung eines rentablen Marktes für solche Steine nicht lohnte. Die größeren und schönsten Diamanten werden von der Argyle-Mine durch ein sogenanntes Auktions-System von Geboten verkauft, das jährlich in der Schweiz stattfindet.

      Ebenso hochinteressant sind die roten Diamanten. Vor der Auktion des berühmten "Fancy Purplis Red" Diamanten von 0,95 ct. im Jahre 1987 wurden nicht einmal zwei Dutzend rote oder rötliche Diamanten verzeichnet. Die meisten waren dunkelrot oder sogar von bräunlicher Färbung, sodass sie nach heutigen Standards nicht als rot bezeichnet werden können. In der Vergangenheit hatten das Triangulo Minero Gebiet in Minas Gerais in Brasilien und der Kapuas Fluss in Borneo Vorkommen von roten Diamanten. Gegenwärtig wird in der Argyle-Mine eine kleine Anzahl von Diamanten gefunden, die die sehr seltene Bezeichnung "red" (rot) verdient. Die Preise für diese Steine wurden niemals bekannt.

      Reine purpurfabene Diamanten sind sogar noch seltener. Es sind nur einige wenige Exemplare bekannt. Die meisten sogenannten pinkfarbenen Diamanten sind eigentlich "Purplish Pink".

      Pinke, rosa, rote und purpurfarbene Diamanten werden, wie bereits erwähnt, als nahe Verwandte bezeichnet, und sie haben in der Tat charakteristische Gemeinsamkeiten. Ihre Farbe konzentriert sich in parallelen Lamellen, dem sogenannten "pink graining", in einem nahezu farblosen Diamant-Kristall. Zweitens: Die am meisten signifikante Licht-Absorption, die für diese Farbgebung verantwortlich ist, ist bei allen drei Farben (pink, rot, purpur) die gleiche: Ein deutlicher Absorptionsstreifen, der sich um 550 nm zentriert.Der Grund für dieses Absorptionsband ist noch immer Thema, das viel diskutiert und untersucht wird. Man nimmt jedoch an, dass es mit der Deformation der Diamant-Struktur zusammenhängt. So bleiben die exakten Details dieser Farbcenter weiterhin ein Mysterium. Bei purpurfarbenen Diamanten hat man zu dem bereits erwähnten Absorptions-Band ein weiteres festgestellt, das sich um 390 nm zentriert und sich oftmals teilweise verborgen unter den "Cape Lines" (siehe auch Gelbe Diamanten) befindet. Dies scheint in Verbindung mit der Purpurfärbung zu stehen. Auch hier ist die Ursache letztendlich unbekannt.

      Die Erkenntnisse vom Ursprung der Farbe bei pinken Diamanten sind ähnlich denen der braunen Diamanten. Braune Farbe konzentriert sich ebenfalls in den Lamellen und es besteht ein Zusammenhang zwischen den Farben braun und pink. In einem ungewöhnlichen Diamanten erkannte man gleichzeitig pinke und braune Grainings, sodass man davon ausgeht, dass die Center, die verantwortlich für diese Färbung sind, in ihrer Struktur sehr ähnlich sind. Das Verständnis dieser subtilen Unterschieden ermöglicht es, braune Diamanten in attraktive pinke zu verwandeln.

      Es existiert eine weitere erwähnenswerte Klasse von pinkfarbenen Diamanten, bei der die Farbe nicht von dem Absorption-Band bei 550 nm herrührt. Sie werden auch als "Golconda Pinks" bezeichnet, da einige dieser Steine aus dem Gebiet Golconda (Indien) stammen. Diese seltenen Diamanten sind immer schwach pink, auch wenn sie gross sind und nur einen geringen oder gar keinen Purpur-Anteil besitzen. Sie erhalten ihre Farbe durch das N-V-Center. Ihr Stickstoff-Anteil ist sehr gering.

      Farbbehandelte bestrahlte pinke Diamanten erhalten Ihre Farbe ebenfalls durch das N-V-Center. Hierzu werden Diamanten vom Typ Ib verwendet, die isolierte Stickstoff-Atome enthalten. Die Bestrahlung erzeugt Lücken in der Struktur, und kontrolliertes Erhitzen bewirkt, dass diese Lücken an die isolierten Stickstoff-Atome gebunden werden. Die dadurch entstehende Farbe ist pink, jedoch oft verbunden mit einem starken Purpur-Ton

      Selbstverständlich können Sie über uns sowohl farbbehandelte als auch naturfarbene pinke Diamanten erwerben.

      Argyle-Diamanten – Australiens Bergbau-Kronjuwelen

      Argyle-Diamanten – Australiens Bergbau-Kronjuwelen

      Aus der Kimberley-Steppe kommen die teuersten Edelsteine der Welt

      Die Förderung von Diamanten wird allgemein nicht mit Australiens Bergbau in Verbindung gebracht. Doch im Nordwesten des Landes liegt die ergiebigste Diamantenmine der Welt. Und sie produziert die gesuchtesten Steine: die rosafarbenen Argyle-Diamanten.

      Die berühmte Stecknadel im Heuhaufen zu finden, wäre ein Kinderspiel für die Leute von Argyle, schlagen diese sich doch mit Problemen ganz anderen Kalibers herum: Wie man in 1 t Muttergestein die durchschnittlich 4 Karat (0,8 Gramm) Diamant findet, die darin versteckt sind. Um an die Schätze heranzukommen, haben sie tief in der Steppe von Australiens East Kimberley-Region im Nordwesten des Kontinents ein gigantisches Loch von 2 km Länge, 1 km Breite und 500 m Tiefe gegraben; sie – das sind die Angestellten von Argyle Diamonds, einer Tochtergesellschaft des weltweit tätigen, diversifizierten Bergbauunternehmens Rio Tinto.

      Versteckte Schätze im East Kimberley
      Australien kommt kaum jemandem in den Sinn, wenn von Diamantenbergbau die Rede ist. Zu Unrecht allerdings, denn die Argyle-Mine ist am geförderten Volumen gemessen (nicht jedoch nach Wert) die reichste der Welt. Rund 25% aller weltweit geförderten Naturdiamanten kommen derzeit aus dieser Grube; im Rekordjahr 1994 entsprach die Fördermenge von 42 Mio. Karat Rohdiamant sogar 40% der Welt-Jahresproduktion. Ebenfalls in East Kimberley liegt ferner das Vorkommen Ellendale, das von der Gesellschaft Kimberley Diamonds abgebaut wird. Seit 2002 abgebaut, ist diese Mine deutlich jünger als Argyle, wo seit 1985 gefördert wird.

      Noch schwieriger, als die winzigen Edelsteine aus den Felsmassen zu lösen, dürfte es gewesen sein, in den Weiten der Kimberley-Steppe das Diamanten führende Hartgestein überhaupt ausfindig zu machen. Die Fachleute sprechen von sogenannten Pipes oder Schloten, durch welche die in grosser Tiefe und unter enormem Druck entstandenen Diamanten bei Vulkanausbrüchen zusammen mit ihrem Muttergestein Kimberlit oder Lamproit an die Erdoberfläche geschleudert wurden. Die ersten Alluvial-Funde machten vor rund 150 Jahren Goldsucher, doch erst moderne Explorationsmethoden liessen eine systematische Suche nach Schloten zu. Wiederum erst auf dieser Grundlage konnten die gewaltigen Mittel, die für den Bau einer Mine in der Mitte eines Niemandslandes aufgewendet werden mussten, gerechtfertigt werden.

      Mit einem Diamantgehalt von 3 bis 6 Karat / t gilt die Argyle-Mine als hochgradig (als normale Grade gelten 0,5 bis 1 Karat / t), doch die geförderten Steine sind generell klein – im Durchschnitt 0,1 Karat – und von bescheidener Qualität. Nur 5% der Produktion besitzen Edelsteinqualität, doch hat sich über die letzten Jahre der Anteil der Produktion von Fast-Edelstein-Qualität deutlich ausgeweitet (von 45% auf 70%). Dies ist der Verfeinerung der Schleiftechnik zu verdanken, die es inzwischen erlaubt, auch aus minderen Rohdiamanten Schmucksteine herzustellen. In Indien, wo die Argyle-Diamanten verarbeitet werden, sind laut Angaben des Unternehmens rund 250 000 Arbeitsplätze direkt an die Produktion der Mine gebunden.

      25% der Argyle-Diamanten schliesslich sind nur von Industrie-Qualität. Sie werden für Schleif- und Bohrköpfe verwendet und tragen lediglich 5% zum Erlös aus den Rohdiamanten bei. Insgesamt hat Argyle an den weltweiten Rohdiamanten-Verkäufen einen Wertanteil von 4%, wie Rod Fraser, Minen-Manager bei Argyle Diamonds, erklärt.

      Harte Arbeit für ein Glamour-Produkt
      Es ist damit eher das eindrückliche Volumen als der Wert pro Karat, das die Produktion der Argyle-Mine charakterisiert. Aber es gibt im Spektrum der geförderten Steine eine spektakuläre Ausnahme: die rosafarbenen Diamanten. Sie sind quasi die Kronjuwelen von Argyle Diamonds. Es gibt sie auf der ganzen Welt praktisch nur hier zu finden, sie sind so selten wie begehrt und deshalb die teuersten Edelsteine, die es gibt.

      Mit den schönsten Exemplaren begibt sich Rio Tinto seit 1984 jährlich auf Tournee rund um die Welt (mit Genf als einer der Stationen), um sie den prestigereichsten Juwelieren zu zeigen und den kaufkräftigsten Kunden anzubieten. Zutritt zum sogenannten Argyle Pink Diamond Tender ist nur auf Einladung an einen bis im letzten Moment geheim gehaltenen Ort möglich. Die Rosa-Diamanten der Superklasse müssen mindestens 0,5 Karat auf die Waage bringen; sie sind märchenhaft teuer und erzielen bei den Auktionen laut Informationen von Rio Tinto Diamonds Preise von bis zu 400 000 US-$ pro Karat, etwa das 20-Fache vergleichbarer farbloser Diamanten. Sie werden ausschliesslich in einer Spezial-Schleifwerkstatt in Perth verarbeitet, und pro Jahr gelangen nur rund 50 Karat zum Verkauf via Tender. Aus jeder Million Karat geförderter Argyle-Rohdiamanten sind vielleicht zwei, drei Steine gut genug, um auf diese Auktionen zu gelangen.

      Blickt man in die riesige Grube von Argyle, ist vom Glamour der Stücke, die über dicke Portemonnaies den Weg zu Film- und Popstars oder Milliardärs-Gattinnen finden, allerdings wenig zu sehen. Argyle ist eine Tagbaumine wie viele andere. Gewaltige Lastwagen brummen durch die Grube, jeder beladen mit 200 t Gestein. Sie fahren zum «Crusher», der pro Stunde 2500 t Erz schluckt. Dort wird die Ladung zerkleinert und zu sogenanntem Konzentrat verarbeitet, bevor das Gestein mit einer raffinierten Methode auf seinen Diamantgehalt geprüft wird: Die auf etwa die Grösse von Murmeln verkleinerten Erzblöcke gehen durch einen Kanal, wo ein Röntgenstrahl erkennt, ob sie Diamant einschliessen. Ist dies der Fall, wird der Stein durch einen blitzschnell aktivierten Luftstrahl in einen Seitenkanal gelenkt und dann weiterverarbeitet.

      Partnerschaft mit den Ureinwohnern
      Weil die im Tagbau zu gewinnenden Vorräte allmählich zur Neige gehen, hat sich Rio Tinto in einem ambitiösen Schritt entschlossen, den letzten Teil des Schlots im Untergrund abzubauen und damit die Lebensdauer der Mine um rund zehn Jahre (bis 2018) zu verlängern. Für den Bau des Stollens sind 1,8 Mrd. austr. $ (1,8 Mrd. Fr.) budgetiert, und etwa 2010 soll die erweiterte Mine bezugsbereit sein. Damit einher gehen substanzielle Strukturveränderungen für die Belegschaft, die von gegenwärtig 800 Mitarbeitern auf etwa die Hälfte reduziert und auf ein neues Arbeitsprofil ausgerichtet werden muss.

      Der Wechsel vom Tag- zum Untertagbau ist von langer Hand vorbereitet worden. Dazu gehörte nicht zuletzt die Formalisierung der Beziehungen mit den Aborigines (Ureinwohnern), die Landrechte besitzen. Das 2005 in Kraft getretene sogenannte Partizipations-Abkommen anerkennt diese und sichert im Gegenzug der Minengesellschaft die Schürfrechte. Es geht in dieser Hinsicht weiter als das 1980 abgeschlossene Abkommen über gute Nachbarschaft, auf dessen Grundlage Argyle Diamonds Entwicklungsprojekte finanzierte.

      Die Ureinwohner sind für Argyle Diamonds aber nicht nur Partner, sondern auch eine zunehmend wichtige Quelle von ortsansässigen Angestellten. Mittels spezieller Ausbildungsprogramme werden Interessenten in die Arbeit eingeführt, was ihnen wiederum ein Einkommen gibt und den Lebensstandard verbessert in einer Gegend, wo es sonst wenig Arbeit gibt. Das Unternehmen tut dies teilweise aus einem Gefühl der Verantwortung gegenüber der Region, teilweise aber auch aus rein praktischen Gründen: Jeder am Ort eingestellte Arbeiter muss nicht ein- und ausgeflogen werden, wie es bei Minen in solch abgelegenen Gebieten oft notwendig ist. Für die Ureinwohner und Argyle Diamonds entsteht dadurch eine für beide Seiten günstige Situation. Die Mine stärkt die regionale Infrastruktur, auch durch den Einkauf von Serviceleistungen lokal tätiger Zulieferer, und fördert den sozialen Zusammenhalt; gleichzeitig erschliesst sich das Unternehmen Arbeitskräfte in einem durch den Bergbau-Boom weitgehend ausgetrockneten Markt.

      Seltener Diamant kommt in der Schweiz unter den Hammer

      Seltener Diamant kommt in der Schweiz unter den Hammer

      Ein pinkfarbener Diamant zieht eine illustre Schar nach Genf: Dort wird das Stück demnächst versteigert – vermutlich zu einem Rekordpreis.

      Ein seltener pinkfarbener Diamant könnte laut Sotheby's bei seiner anstehenden Versteigerung in der Schweiz für einen neuen Weltrekord sorgen. Vorausgesetzt es findet sich ein Käufer, der bereit ist, den schätzungsweise 27 bis 38 Millionen Dollar teuren Edelstein zu erwerben.

      «Dies ist unzweifelhaft einer der wichtigsten Diamanten, der in den vergangenen Jahren bei einer Auktion zu sehen war», sagte der Leiter von Sotheby's Schmuckabteilung, David Bennett. Das 24,78 Karat schwere Juwel soll am 16. November in Genf unter den Hammer kommen.

      750'000 Dollar pro Karat

      Potenzielle Käufer hätten bereits ein starkes Interesse gezeigt, berichtete Bennett. Experten sagen aber auch, dass der von Sotheby's geschätzte Preis ambitioniert sei. «Der Handelspreis liegt wahrscheinlich bei etwa 750'000 Dollar pro Karat», sagt Martin Rapaport, dessen Internetseite Diamond.net eine der führenden Informationsquellen in Sachen Diamantenhandel ist. Demnach läge der Verkaufspreis bei etwa 18,6 Millionen Dollar - ohne Auktionskommission und Steuern.

      Zur Besonderheit des Steines trägt mit Sicherheit bei, dass er aus einer Privatsammlung stammt und zuletzt vor 60 Jahren auf dem Markt war. Rapaport erwartet denn auch viele Interessenten: «Es würde mich nicht überraschen, wenn wir eine Menge Leute sehen, die auf dieser Auktion eine Menge Gebote abgeben.»
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      Hier das Ergebnis, hage es zufällig gesehen:

      Diamant für 34 Millionen Euro versteigert
      Mittwoch 17.11.2010, 11:19

      dpa Im Auktionshaus Sotheby´s ist ein rosa Diamant für umgerechnet fast 34 Millionen Euro versteigert worden. Das Auktionshaus Sotheby´s hat einen rosa Diamanten für 45,4 Millionen Franken (fast 34 Millionen Euro) versteigert. Das ist nach Angaben des Unternehmens fast doppelt so viel wie der höchste Preis, der bisher je bei einer Auktion für einen Edelstein erzielt worden ist.
      Gekauft hat den rechteckigen Stein von 24,78 Karat der Diamanthändler Laurence Graff aus London, wie Sotheby´s weiter mitteilte. Der Diamant war vor 60 Jahren vom amerikanischen Juwelier Harry Winston von einem unbekannten Verkäufer erworben worden.

      Diamant für mehr als 46 Millionen Dollar versteigert

      Diamant für mehr als 46 Millionen Dollar versteigert

      Mehr Geld hat noch niemand für einen Diamanten bezahlt: Der Diamantenhändler Laurence Graff hat einen pinkfarbenen Edelstein für mehr als 46 Millionen Dollar ersteigert. Mit einem derartig hohen Preis hatte selbst das Auktionshaus nicht gerechnet.

      Genf - In einem Genfer Luxushotel fand am Dienstag die Versteigerung des Auktionshauses Sotheby's statt. Der Londoner Juwelier Laurence Graff zahlte mehr als 46 Millionen Dollar (34 Millionen Euro) für den 24,78 Karat schweren Edelstein, der als einer der schönsten der Welt gilt. "Es ist der sagenhafteste Diamant, den ich in meiner Karriere gesehen habe", schwärmte Graff, der seine Gebote telefonisch durchgegeben hatte.

      Eine erstaunlich hohe Summe, war doch der Preis im Vorfeld der Auktion auf lediglich 27 bis 38 Millionen Dollar geschätzt worden. Sotheby's teilte mit, der Stein habe einen kleinen Makel, der für das menschliche Auge allerdings nicht zu erkennen sei. Der pinkfarbene Diamant stand zuletzt vor 60 Jahren zum Verkauf. Damals erwarb ihn der legendäre New Yorker Juwelier Harry Winston

      Bisheriger Rekordhalter war ein 35,56 Karat schwerer blauer Diamant, Wittelsbach-Graff genannt. Auch dieses edle Stück wurde von Graff erworben, der 2008 24,3 Millionen Dollar dafür auf den Tisch legte. Kaum im Besitz des Steins, ließ er ihn neu schleifen - zum Entsetzen von Puristen, die dies als Frevel betrachteten. Ob Graff auch den rosafarbenen Diamanten umschleifen lassen will, war zunächst nicht bekannt.

      Sotheby's zufolge kamen am Dienstag Juwelen für 105,1 Millionen Dollar unter den Hammer, ebenfalls Weltrekord für einen einzelnen Verkaufstag. Darunter befanden sich Stücke, die einst Christina Onassis oder Cristina Ford, einem Mitglied der Autodynastie, gehörte. "Ich glaube, das sagt ein bisschen etwas über den Zustand des Marktes aus", sagte David Bennett, Leiter der Edelsteinabteilung bei Sotheby's.

      teuerster Diamant aller Zeiten versteigert

      teuerster Diamant aller Zeiten versteigert

      Sothebys versteigerte gestern in einem Genfer Luxushotel einen pinkfarbenen Diamanten für mehr als 46 Millionen Dollar.

      Bezahlt hat diese unglaubliche Summe der Diamantenhändler Laurence Graff. Der Londoner Händler der sein Gebot telefonisch übermittelte, schwärmte nur so vom 24,78 Karat schweren Edelstein.

      Der jetzt teuerste Diamant aller Zeiten, kam zuletzt vor 60 Jahren auf den Markt. Damals erwarb ihn ein New Yorker Juwelier. Der bisher teuerste Edelstein war ein blauer 35,56 Karat schwerer Diamant, der sich ebenfalls im Besitz des Händlers Laurence Graff befindet. 2008 zahlte er für diesen rund 24,3 Millionen Dollar.

      Sothebys erzielte mit der Edelstein-Auktion ein Gesamtergebnis von rund 105,1 Millionen Dollar.
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      Noch ein interessannter Bericht:

      Rekord bei Auktion: 34 Millionen Euro für einen Diamanten

      Ein seltener pinkfarbener Diamant hat bei einer Auktion einen Rekorderlös erzielt: Der 24,78 Karat schwere Edelstein, der zu den schönsten jemals entdeckten Diamanten gehört, wurde in einem Genfer Luxushotel für mehr als 45,4 Millionen Franken versteigert - das sind fast 34 Millionen Euro. Das teilte das Auktionshaus Sotheby's mit. Der bisherige Rekord war mit knapp 18 Millionen Euro etwas mehr als halb so hoch.

      Der Preis des neuen Rekord-Diamanten, der auf einem Ring sitzt, war vor der Versteigerung auf 20 bis 28 Millionen Euro geschätzt worden. Als er dann unter den Hammer kam, begann allerdings ein wahrer Bieterwettstreit um das Schmuckstück.

      Der pinkfarbene Diamant stand zuletzt vor 60 Jahren zum Verkauf. Damals erwarb ihn der legendäre New Yorker Juwelier Harry Winston. Nun gehört das Schmuckstück dem Londoner Diamantenhändler Laurence Graff, wie Sotheby's mitteilte. Er hat den Edelstein angeblich für seine Privatsammlung gekauft.

      Zorn der Puristen
      Der bisherige Rekordpreis war im Dezember 2008 in London für den "Blauen Wittelsbacher" erzielt worden - einen berühmten Diamanten aus den bayerischen Kronjuwelen. Dieser Diamant hat 35,56 Karat, und auch er wurde von Graff gekauft. Anschließend ließ er ihn - sehr zum Missfallen von Puristen - neu schleifen, die dies als Frevel betrachten. Ob Graff auch seinen neuen rosafarbenen Diamanten umschleifen lassen will, ist bislang nicht bekannt.

      Insgesamt kamen bei Sotheby's am Dienstag Juwelen für 78 Millionen Euro unter den Hammer, ebenfalls Weltrekord für einen einzelnen Verkaufstag. Darunter befanden sich Stücke, die einst Christina Onassis oder Cristina Ford, einem Mitglied der Autodynastie, gehörte. "Ich glaube, das sagt ein bisschen etwas über den Zustand des Marktes aus", sagte David Bennett, Leiter der Edelsteinabteilung bei Sotheby's.

      Der teuerste Edelstein der Welt

      Der teuerste Edelstein der Welt
      Preisrekord: Dieser Diamant ist 34 Millionen Euro wert
      17.11.2010 - 11:58 UHR

      Rekordgebot für dicken Klunker! Der Diamantenhändler Laurence Graff hat einen pinkfarbenen Edelstein für mehr als 46 Millionen Dollar (34 Millionen Euro) ersteigert. Mehr wurde noch nie für einen Diamanten bezahlt.

      Es ist der sagenhafteste Diamant, den ich in meiner Karriere gesehen habe", schwärmte Graff. Der rosa gefärbte Smaragdschliff-Diamant ist 24,7 Karat schwer. Er gilt als einer der schönsten Edelsteine der Welt. Schöner kann der triste November derzeit nicht funkeln.

      Interessant macht ihn außerdem das Geheimnis um seine ungewöhnliche rosa Färbung. Experten forschen noch immer nach einer wissenschaftlichen Erklärung.

      Mit einem derartig hohen Preis hatte selbst das Auktionshaus Sotheby's nicht gerechnet. Im Vorfeld war der Preis auf lediglich 27 bis 38 Millionen Dollar geschätzt worden. Der pinkfarbene Diamant stand zuletzt vor 60 Jahren zum Verkauf. Damals erwarb ihn der legendäre New Yorker Juwelier Harry Winston

      Bisher war ein 35,56 Karat schwerer blauer Diamant, Wittelsbach-Graff genannt, der Rekordhalter bei Versteigerungen gewesen. Er erzielte 2008 einen Preis von 24,3 Millionen Dollar (ca. 17,9 Millionen Euro). Der Käufer? Ebenfalls Laurence Graff.

      Der ließ das blaue Schmuckstück neu schleifen – sehr zum Missfallen von Puristen, die dies als Frevel betrachteten. Ob der rosa schimmernde Juwel ebenfalls umgeschliffen werden soll, wollte Graff allerdings nicht verraten. Auch nicht welche schöne Frau der blitzende Brilli demnächst schmücken wird.

      Noch einer für Graff

      Noch einer für Graff

      Wieder hat Lawrence Graff das höchste Gebot für einen Diamanten abgegeben. 40,5 Millionen Franken bewilligte der Londoner Händler in Genf für einen rosafarbenen Stein von knapp 25 Karat.
      Von Tilo Richter

      DruckenVersendenSpeichernVorherige SeiteKurz-Link kopieren
      TeilenTwitter21. November 2010 Knapp zwei Jahre ist es her, dass der Londoner Edelsteinhändler Laurence Graff Schlagzeilen machte: Er erwarb damals bei Christie's den „Blauen Wittelsbacher“ für 14,6 Millionen Pfund. Wurde das Ergebnis noch als Rekord im besten Sinne verkündet, sorgte Graffs radikaler Umgang mit dem 35-Karat-Juwel indischen Ursprungs für Diskussionen: Er ließ den Traditionsstein, der in spanischem, österreichischem, endlich bayerischem Königshaus als Mitgift fungierte, nach eigenem Gusto neu schleifen, für konservative Fachleute ein schlimmer Fauxpas. Seither heißt der Brillant „Wittelsbach-Graff“.

      Jetzt hat Graff seinen Ruf als Nummer eins im internationalen Juwelenhandel aufgefrischt: Spitzenstück in der Genfer Schmuck-Auktion von Sotheby's war ein rosafarbener Diamant von knapp 25 Karat.

      Die Erwartungen für den in einen Ring gefassten Stein lagen bei umgerechnet 27 bis 38 Millionen Franken. Vier Bieter trieben den Preis in die Höhe, bis schließlich Graff bei 40,5 Millionen Franken den Zuschlag erhielt; mit Aufgeld sind das 45,44 Millionen Franken. Das bedeutet einen Auktionsrekord für den Diamanten, der seit sechzig Jahren nicht mehr auf dem Markt war. Einen neuen Namen bekam er auch gleich, künftig heißt er „The Pink Graff“.
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