Tauchen in Thailand

      Tauchen in Thailand

      Tauchen in Thailand

      Thailand
      Ein Paradies für Taucher und Schnorchler

      Mit seinen über 2.500 Kilometer langen Küsten am Golf von Thailand und der Andamanensee sowie Hunderten von Inseln ist Thailand ein wahres Eldorado für Taucher und Schnorchler. Das ganze Jahr über herrschen dafür ideale Bedingungen, denn bei konstanten 28 Grad Wassertemperatur können Taucher die Wunder der Natur am Meeresboden auch ohne Neoprenanzug genießen. Die hohe Wassertemperatur ist nicht nur für ein reges Meeresleben förderlich, sondern auch für das Wachstum von Korallenriffen. Im klaren, türkisblauen Wasser herrschen dazu oft Sichtweiten von bis zu 25 Metern - ein Vorteil, von dem auch Schnorchler profitieren. Wo zu welcher Zeit in Thailand die besten Bedingungen zum Tauchen und Schnorcheln bestehen, hängt von der geografischen Lage und den unterschiedlichen Klimabedingungen ab. Während Phuket und die Inseln an der Westküste zwischen Juni bis Oktober teilweise vom Sommermonsun betroffen sind, ist es an der Ostküste, beispielsweise auf den Inseln Ko Samui und Ko Tao, trocken und klar.

      Einige der schönsten Strände und Unterwasserattraktionen in Thailand bieten die Similan lnseln. Diese neun nahezu unbewohnten Inseln, rund 100 Kilometer nordwestlich von Phuket gelegen, zählen zu den zehn schönsten Tauchzielen der Welt. Die Vielfalt des Meereslebens ist in diesem unberührten Nationalpark besonders groß, und viele Fischarten sind nur hier zu beobachten. Zwei unterschiedliche Unterwasserlandschaften treffen hier aufeinander: Während im Osten Steinkorallengärten überwiegen, bilden im Westen hohe Granitblöcke, überzogen mit farbenprächtigen Weichkorallen, eine beeindruckende Kulisse.

      Zu den bekanntesten Tauchgebieten Thailands gehören auch Ko Samui, Ko Phangan und Ko Tao, da sie über eine umfassendere touristische Infrastruktur als die Similan verfügen, zu der natürlich auch zahlreiche Tauchschulen gehören. Während Ko Samui und Ko Phangan neben dem Tauchen zahlreiche weitere Aktivitäten und Attraktionen sowie komfortable Unterkünfte bieten, kommen die Besucher Ko Taos vorrangig zum Tauchen auf die Insel. Viele junge Reisende nutzen Ko Tao, um ihren Tauchschein auf dem kleinen Eiland zu machen.

      Thailand schränkt Tauchen ein

      Thailand schränkt Tauchen ein

      Die thailändischen Behörden haben 18 Tauchgebiete zu Sperrzonen erklärt. Dadurch sollen stark lädierte Korallenriffe geschützt werden .

      In 18 thailändischen Regionen darf nicht mehr getaucht werden. Vom zeitlich unbeschränkten Verbot, das auch für das Schnorcheln gilt, sind Gebiete in den bei Touristen beliebten Nationalpärken Phi Phi und Similan an der Westküste betroffen. Nach Angaben des Amtes für Nationalpärke und Naturschutz sind in den ausgewählten Zonen über 80 Prozent der Korallen beschädigt. Die Experten führen die kritische Lage auf höhere Meerestemperaturen, aber auch auf Übernutzung zurück.

      Gelockert werden die Einschränkungen erst, wenn sich die Korallenriffe vollständig erholt haben. Tauchern, die sich über die Bestimmungen hinwegsetzen, drohen Bussen und Gefängnisstrafen. In einzelnen Nationalpärken soll zudem der Besucherstrom limitiert werden. Einzelne lokale Tourismusvertreter zeigten zwar ein gewisses Verständnis. Die Anbieter von Tauchexpeditionen und der Staat müssten zusammenarbeiten, um das marine Leben zu bewahren, sagte Praput Khorpetch von der Tourismusvereinigung Phangnga. Harsche Kritik übten hingegen einige Hoteliers. Sie fürchten Einbussen. Statt ein Verbot auszusprechen, wäre es sinnvoller, den Tauchinstruktoren beizubringen, wie dieser Sport umweltschonender ausgeübt werden könne, meinte der Besitzer des «Khao Lak Resort and Spa».

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      Tauchen in Thailand: Einige Tauchplätze vorübergehend geschl

      Tauchen in Thailand: Einige Tauchplätze vorübergehend geschlossen

      In Thailand ist das Tauchen an einigen Tauchplätzen vorübergehend verboten worden, um die Korallenbänke im Golf von Thailand und in der Andamanensee zu schonen. Da die Korallen von der sogenannten Korallenbleiche bedroht sind, dürfen Taucher an mehreren Tauchplätzen nicht mehr ins Wasser gehen.

      In den betroffenen Gebieten seien 80 Prozent der Korallen von der Krankheit betroffen, die zunächst zum Verlust der Farbe und dann zum Absterben führe, teilt das thailändische Tourismusamt mit. Die Korallenbleiche wird durch zu warmes Wasser ausgelöst. Die Korallen sollen sich nun erholen, ohne von unerfahrenen Tauchern und Schnorchlern beschädigt zu werden.

      Zu den gesperrten Tauchplätzen gehören auch Stellen im Meeres-Nationalpark Mu Ko Phi Phi und bei den Inselgruppen Surin und Similan, die leicht von dem beliebten Urlaubsort Phuket aus zu erreichen sind. Bei den europäischen Touristen weniger bekannt sind die geschlossenen Tauchreviere in den Nationalparks Hat Chao Mai, Mu Ko Petra und Turatao.

      Das Tauchverbot soll est wieder aufgehoben werden, wenn die Korallen sich vollständig erholt haben.
      :arrow: Neuerdings ist die Korallenbleiche Schuld daran :lol:
      Ich würde mal eher sagen die Massen, die unter Wasser sind und wie Planierraupen über den Boden Tauchen! Mittlerweile geht ja Hinz und Kunz unter Wasser! Ein Massenanstrum an größtenteils rücksichtsloser Taucher hat die Natur noch nie vertragen!

      Korallenbleiche: Thailand schränkt Tauchen ein

      Frankfurt/Main (dpa/tmn) - Die Korallenbleiche führt in Thailand zu Einschränkungen für Tauchurlauber. Grund: Behörden wollen die Korallenbänke im Golf von Thailand und in der Andamanensee vor Umweltstress schützen.

      Die Behörden des südostasiatischen Landes haben mehr als ein Dutzend beliebte Tauchplätze vorübergehend geschlossen. Darauf weist Thailands Tourismusamt in Frankfurt hin. Bei der Bleiche verlieren die Korallen zunächst ihre Farbe und sterben schließlich ab. In den geschlossenen Tauchrevieren seien jeweils bereits mehr als 80 Prozent der Korallen von dem Phänomen betroffen, teilt das Tourismusamt mit.

      Einige der geschlossenen Gebiete liegen in Meeres-Nationalparks, die nur von wenigen europäischen Touristen besucht werden. Dazu zählt das Fremdenverkehrsamt Tauchspots in den Nationalparks Hat Chao Mai, Mu Ko Petra und Turatao. Andere jetzt gesperrte Tauchplätze seien dagegen von der Urlauberhochburg Phuket aus leicht erreichbar. Dazu zählen Stellen im Meeres-Nationalpark Mu Ko Phi Phi und in den Inselgruppen Surin und Similan, die beliebte Ausflugsziele sind.

      Für eine bessere Unterwasserwelt

      Thailand

      Für eine bessere Unterwasserwelt

      Schlechte Zeiten für Taucher - nicht erst durch die Krise in Ägypten: In Thailand wurden gerade 18 Tauchgebiete geschlossen. Doch was bringen schon örtliche Tauchverbote gegen weltweit auftretende Wetterphänomene?


      20. Februar 2011 Es sind denkbar schlechte Zeiten für Taucher. Bevor in Ägypten das innenpolitische Chaos ausbrach und damit auch den regen Unterwassertourismus am Roten Meer beeinträchtigt wurde, verschreckte ein tödlicher Hai-Angriff im Dezember in Scharm al Scheich die Tauchtouristen. In Australien löste eine Katastrophe die andere ab, und am stärksten betroffen von Hochwasser und dem Wirbelsturm Yasi war ausgerechnet die nördliche Ostküste, vor der das Korallenparadies Great Barrier Reef liegt.

      Und nun meldet auch noch Thailand, das sowohl seinen Volksaufstand als auch seine Naturkatastrophen bereits hinter sich hat, dass das Tauchen an 18 Orten in sieben Nationalparks jetzt verboten wird. Grund für die Maßnahme des thailändischen Umweltministeriums ist das großflächige Ausbleichen der Korallen an den Küsten des Landes.

      „Es gibt fast 160 Quadratkilometer Korallen in der Andamansee und im Golf von Thailand, und fast neunzig Prozent davon sind kaputt“, sagte der Meeresbiologe Niphon Phongsuwan der thailändischen Zeitung „The Nation“. Seine Studien belegten, dass die gegenwärtige Zerstörung der Korallen noch schlimmer sei als 2004 nach dem verheerenden Tsunami. Ohne störende Touristenboote und deren tauchende Passagiere soll sich die Natur nun auf unbestimmte Zeit erholen.

      Örtliche Tauchverbote gegen weltweit auftretende Phänomene
      Die Überwassermenschen sind beruhigt, die Unterwassermenschen alarmiert. Andrea Hinrichs ist eher ein Unterwassermensch. Die Tauchlehrerin lebt in Phuket und taucht mit ihrem Mann seit zwanzig Jahren an den Similan-Inseln, dem prominentesten der betroffenen Tauchgebiete. Was die Politiker Umweltschutz nennen, ist für sie purer Aktionismus.

      Das alles, sagt sie, habe sich im Frühjahr 2010 angekündigt. Damals habe die Wassertemperatur noch in vierzig Metern Tiefe über dreißig Grad betragen. Die Hartkorallen, die früher beige und grün gewesen seien, hätten durch diese ungewöhnliche Wärme tatsächlich ihre Farbe verloren. Schuld daran seien aber nicht die Taucher, sondern die Wetterphänomene El Niño und La Niña sowie die globale Erderwärmung. Die Politiker, sagt sie, „wissen selbst, dass dagegen die Sperrung der Gebiete nix hilft“.

      Dass ein örtliches Tauchverbot in Thailand wirklich das weltweit auftretende Phänomen der Korallenbleiche stoppen kann, wird auch in der Fachwelt bezweifelt. Dass Taucher und vor allem Schnorchler der Unterwasserwelt dennoch reichlich Schaden zufügen, ist hingegen unbestritten. Mit den Massen strömen nicht nur Müll, Abwasser und die Ölschlieren der Motorboote ins Meer, sondern auch sorgloser Dilettantismus, täglich zu beobachten auf ortsüblichen Billigausflügen mit bunt zusammengewürfelten Reisegruppen.

      Thailands Millionengeschäft droht ein Einbruch
      Tatsächlich blutet jedem aufgeklärten Taucher das Herz, wenn er völlig unerfahrene und uninformierte Schnorchler gedankenlos auf den Korallen stehen oder als Souvenir ein Stück davon abbrechen sieht. „An solch schlechtem Verhalten tragen die Veranstalter Schuld, die es versäumen, den Urlauber darüber aufzuklären, was es heißt, ein guter Tourist zu sein“, sagt Meeresbiologe Phongsuwan. Manche Reiseführer stifteten die Touristen gar an, Korallen einzusammeln. Das Problem sei, dass „wir weder die notwendigen Gesetze noch das nötige Personal haben, um dies zu kontrollieren“.

      Frau Hinrichs nennt ihre von Phongsuwan kritisierten Kollegen die „schwarzen Schafe, die es überall gibt“. Sie versucht, im Verbund mit anderen Tauchschulen, die unmittelbare Zerstörung des Riffs zu unterbinden. So untersagt sie etwa ihren Gästen, mit Handschuhen zu tauchen, um das Abbrechen der scharfen Korallen zu verhindern. Ihre Boote halten an festen Ankerleinen, damit der Anker des Bootes nicht bei jedem Ausflug aufs Neue den Meeresboden durchfurcht.

      Unmöglich sei es hingegen, all die Fischer anzuzeigen, die in geschützten Gebieten ihr Unwesen treiben. Denen sei durch die Sperrung der Gebiete nun „Tür und Tor geöffnet worden“. Die Einheimischen, Taucher wie Fischer, hätten generell einen unbedenklicheren Umgang mit den natürlichen Ressourcen ihres Landes als Ausländer. Sie jedenfalls, sagt Frau Hinrichs nun als Überwassermensch, sei sich bewusst, dass sie als Tauchlehrerin mit dem Meer auch ihr Geschäft pflegt. Doch das leidet stark unter der gegenwärtigen Politik der Umweltschutzbehörde - Thailands Millionengeschäft droht ein Einbruch.

      Denkbar gute Zeiten für Taucher
      Denn die offensiv verbreiteten Nachrichten, die um die Welt gehen, sind mit „Tauchstopp in Thailand“ überschrieben. Seit Tagen klingelt das Telefon im „Santana“, der Tauchschule der Hinrichs. Ob sich die Reise nach Thailand überhaupt noch lohne, fragen die besorgten Gäste aus dem Ausland, und die Hinrichs antworten, dass lediglich an zwei Stellen - East of Eden und Beacon Reef -, einem Bruchteil der möglichen Tauchziele in der Gegend, das Tauchen untersagt sei. Die Tauchschule macht derzeit etwa ein Drittel weniger Umsatz als noch vor der Bekanntgabe der Sperrung.

      Es sind die Panik-PR und die fadenscheinige Begründung für die Sperrungen, die Frau Hinrichs wütend machen, nicht das Tauchverbot selbst. Im Gegenteil: Frau Hinrichs ist der vorübergehenden Bannmeile für Taucher in bestimmten Gebieten gar nicht abgeneigt. Das einst zerstörte Fantasy-Riff etwa war jahrelang für Taucher gesperrt. „Als es vor zwei Jahren wieder für Taucher geöffnet wurde, sah es viel besser aus“, sagt die Tauchlehrerin.

      Vielleicht ist das Ausbleichen der Korallen der falsche Grund für den Tauchstopp. Schaden aber wird er den Riffen wohl kaum. Je erholter das Meer, desto freudiger sind auch die Unterwassermenschen. Es sind also denkbar gute Zeiten für Taucher.

      Informationen über das Tauchverbot inklusive Karte hat die thailändische Tourismusbehörde unter www.tatnews.org zusammengestellt. Die betroffenen Gebiete liegen in Hat Chao Mai, Mu Ko Phetra, Tarutao, Had Nopparattara, Mu Ko Phi Phi, Mu Ko Surin und dem Mu Ko Similan National Park.
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