Pfingstausfahrt Salzburg

      "micha247" schrieb:

      Hey Roger, echt klasse, aber das habe ich eigentlich auch nicht anders erwartet :super:



      bei dem video hab ich mit dran gearbeitet, der Text für den Schriftzug wie bei Starwars ist von mir und die Idee mit der Starwarsoptik ist von Roger!!
      Das verschluckt Roger ein wenig, ich möchte natürlich mit benannt werden.
      Eine klitzekleine Beteiligung kam eben auch von mir 8-)
      Haben die Asiaten keine anderen Probleme als auf die Art und Weise ihr Geld zu verschwenden :auweia:


      Also mir wäre es recht egal, ob irgend ein Land mein Dorf (ob es nun Weltkulturerbe ist oder nicht) nachbaut oder nicht.
      Das besondere ist ja nicht nur das Dorf sondern auch seine Geschichte und das ganze drum herum, also das Gesammtpacket. Somit hat der nachgebaute Ort für mich kein Leben in sich, sondern wird immer nur ein billiges von verrückten Asiaten gebautes Plagiat bleiben.

      "micha247" schrieb:

      Lest mal hier im Anhang wie bekloppt die Japanser sind.


      :arrow: Das waren nicht die Japaner sondern die Chinesen :!:

      Ja, ja, hab ich auch schon in Google-News gelesen!
      Schon witzig!


      Heimlicher Nachbau
      Dorf-Plagiat in China verblüfft Österreicher


      Idyllische Lage am See, viele historische Gebäude: Das Örtchen Hallstatt im Salzkammergut gefiel chinesischen Architekten so gut, dass sie in der Volksrepublik einen heimlichen Nachbau planten. Vielleicht hätten sie den Österreichern Bescheid sagen sollen - die sind nicht sehr amüsiert.

      Wien/Hallstatt - Aufregung in Hallstatt im Salzkammergut: Ein asiatisches Unternehmen will offenbar eine detailgetreue Kopie der romantischen Gemeinde in der südchinesischen Provinz Guangdong nachbauen. Daneben soll es künftig auch eine Kopie des Hallstätter Sees in kleinerem Format geben, berichten österreichische Medien.

      Asiatische Architekten hätten in den vergangenen Monaten den von der Unesco als Weltkulturerbe geschützten 800-Einwohner-Ort heimlich genau unter die Lupe genommen, sagte Bürgermeister Alexander Scheutz am Mittwoch: "Die Bevölkerung ist nicht sehr amüsiert, dass das hinter ihrem Rücken passiert ist."

      Scheutz hatte im Mai per Zufall über einen österreichischen Wirtschaftsdelegierten in Hongkong von dem Vorhaben erfahren. Darauf habe sich das verantwortliche chinesische Immobilienunternehmen gemeldet und eine Städtepartnerschaft der beiden Hallstatts und einen Informationsbesuch in China angeboten.

      Vor einigen Tagen erfuhr Scheutz dann durch eine "Indiskretion", dass die Pläne für das asiatische Hallstatt schon weit fortgeschritten seien. "Ich bin erstaunt, aber nicht empört", sagte der Bürgermeister. Nun habe er die Unesco und das Land eingeschaltet. Dass Architekten aus China den Baustil "ausspioniert" haben könnten, sei nie aufgefallen, sagte Scheutz der österreichischen Agentur APA: "Wir haben jährlich bis zu 800.000 Tagesgäste, die alles und jeden fotografieren."

      Wenig erfreut zeigten sich auch Vertreter der Kirche. Das Kopieren eines Gotteshauses als Attraktion sei bedenklich, sagte der katholische Pfarrer Richard Czurylo laut der Zeitung "Die Presse". Es müsse dann zumindest als Ort des Gebetes erklärt werden.

      Marketing-Coup für den Tourismus?

      Bürgermeister Scheutz kann dem chinesischen Vorhaben aber auch Positives abgewinnen. "Ich glaube, dass es ein Tourismusmotor werden könnte", sagte er. Verstehen könne er jedoch das Unbehagen der betroffenen Einwohner, deren Häuser kopiert werden sollen.

      Auch Tourismus-Experten sehen mögliche Vorteile für Hallstatt: Das Projekt der Chinesen sei ein "Geschenk", sagte die Geschäftsführerin des Tourismusverbandes Dachstein-Salzkammergut, Pamela Binder. Es handle sich um eine "tolle Werbung" auf dem chinesischen Markt. Asiatische Gäste kämen häufig im Rahmen von größeren Europa-Reisen in den Welterbe-Ort und seien für Hallstatt sehr wichtig.

      Binder glaubt nicht, dass die Gäste durch die Kopie davon abgehalten werden könnten, nach Österreich zu kommen: "Wenn ich mir den Eiffelturm im Minimundus ansehe, heißt das auch nicht, dass ich ihn in echt nicht mehr besichtige."

      Doch ist die originalgetreue Kopie einer Stadt überhaupt zulässig? "Die rechtliche Lage muss noch überprüft werden", sagt Hans-Jörg Kaiser von Icomos Austria, dem nationalen Rat für Denkmalpflege, einer Unterorganisation der Unesco. Gebäude zu fotografieren und dementsprechend nachzubilden, sei prinzipiell aber legal: "Alles, was außen ist, ist öffentlich zugänglich. Nur für eine Vermessung braucht es das Einverständnis des Eigentümers."

      Deutsche und britische Nachbauten bei Shanghai

      Es ist nicht das erste Mal, dass in China europäische Orte als Inspiration für den Städtebau herhalten müssen. Die Stadt Anting etwa, 30 Kilometer von Shanghai entfernt, bekam 2006 den Stadtteil German Town Anting verpasst. Dieser sieht aus wie eine typische mittelgroße deutsche Stadt, mit vom Bauhaus-Stil inspirierter Architektur und Platz für 20.000 Einwohner. Das Architektenbüro Albert Speer & Partner übernahm den Auftrag und sorgte für authentische deutsche Gebäude. An einem Brunnen sind sogar Statuen von Goethe und Schiller zu bewundern.

      Im Jahr 2005 entstand in der Nähe von Chengdu British Town, eine Stadt, die detailgetreu an das englische Dorchester erinnert, ein Jahr später wurde Thames Town in der Nähe von Shanghai fertiggestellt, eine naturgetreue Nachbildung eines englischen Städtchens. Dort steht sogar eine 66 Meter hohe Kirche, die verblüffende Ähnlichkeiten mit einer Kathedrale bei Bristol aufweist. Außerdem gibt es in der Umgebung von Shanghai Mini-Versionen von Barcelona und Venedig sowie das skandinavisch anmutende Nordic Town.

      Solche Ortsplagiate sprechen vor allem Angehörige der oberen Mittelschicht an, bei denen Europa als schick gilt. Manche Großstädter kommen aber auch nur für einen Kurztrip vorbei - zum Beispiel um Hochzeitsfotos zu machen.

      Quelle: http://www.spiegel.de/reise/aktuell/0,1518,768614,00.html

      "Roger" schrieb:

      "micha247" schrieb:

      Shit, auf dem Kopf kopiert, aber ich denke Ihr bekommt das hin ;)


      Simone wollte einen Kopfstand vor dem Monitor machen, ich konnte Sie aber gerade noch übreden, doch lieber den Monitor auf den Kopf zu stellen!

      PC-Arbeit: Note 6 :!:


      hahah das konnte ich so lesen ohne mich zu verdrehen