Infos zu Kraftstoff E10

      Infos zu Kraftstoff E10

      Unsere Fzg sind einigermaßen tauglich dafür:

      Verwendbarkeit von E10 Kraftstoff bei Mercedes-Benz- und smart-Pkw

      Die überwiegende Mehrheit aller Mercedes-Benz-, Maybach- und smart-Pkw mit Ottomotoren kann den bisherigen Erfahrungen nach grundsätzlich mit E10 Kraftstoff betrieben werden. Weitere Informationen und eine Liste, welche Mercedes-Benz Fahrzeuge nicht für E10 geeignet sind, siehe "Externe Links".

      http://www.mercedes-benz.de/content/germany/mpc/mpc_germany_website/de/home_mpc/passengercars/home/world/innovation/biogen_fuel.html
      Dateien
      Noch mal was zu E10

      Untersuchungen zum Mischungsverhältnis im akutellen E10 haben wohl ergeben dass im E10 nur so ca. 5% Ethanol aktuell enthalten sind. 5,8% war wohl der Max.wert.
      D.h. das entspricht der maximalen Ausnutzung vom bisherigen E5.



      http://www.dradio.de/dlf/sendungen/forschak/1407105/

      E10 besagt, dass im Liter Benzin bis zu 10 Prozent, also 100 Milliliter, Bioethanol enthalten sein dürfen. Es können aber auch alle Mischungsverhältnisse darunter sein, bis hin zu null Prozent. Egal wie viel Bioethanol beigemischt ist - die Qualität des Kraftstoffes hängt davon nicht ab. Sie hängt ab von verschiedenen anderen Additiven, die etwa die Verdampfung des Sprits bestimmen, und die Parameter sind festgelegt in der Norm DIN 51626 - 1. Der muss das Benzin unabhängig vom Mischungsverhältnis entsprechen.

      Die Qualität des Kraftstoffs bleibt also auch bei E10 gleich - und damit kann auch die Motorsteuerung so bleiben, wie sie ist. Und eigentlich auch fast alle anderen Teile - solange die 10 Prozent nicht überschritten werden.

      Bereits vor rund 30 Jahren galt es als sicher, dass dem Benzin ohne Probleme bis zu 20 Prozent Ethanol beigemischt werden können. Erst bei höheren Mischungsverhältnissen kann oder sollte der Motor angepasst werden, abhängig von der Konstruktion.

      Es gibt allerdings zwei Punkte, auf die Ingenieure auch bei niedrigen Beimischungen achten: Gummi und Leichtmetalle.

      Gummi wird zum Beispiel in Dichtungen oder Benzinschläuchen verwendet, Leichtmetall etwa in Benzinpumpen.

      Das Problem ist die Polarität der Moleküle. Benzin ist unpolar, die Kohlenwasserstoffketten haben keine ausgeprägte positiv oder negativ geladene Seite. Die Ingenieure verwendeten daher Elastomere mit polaren Molekülen; diese werden nicht so leicht angegriffen. Ethanol-Moleküle jedoch haben ausgeprägt geladene Seiten, sie greifen diese Elastomere an. Es kommt daher auf die richtige Gummi-Mischung an. Die Falsche könnte aufquellen - aus einer Dichtung liefe Benzin aus, ein Benzinschlauch würde zuquellen.

      Ärgerlich. Aber nicht fatal. Und kein Hersteller verbietet in Massen wegen falscher Gummidichtungen E10 für seine Autos. Anders sieht das bei den Benzinpumpen aus Leichtmetall aus, die mit dem Bioethanol in Kontakt kommen können.

      Das Problem sind der Druck und die Temperatur. Wird das Bioethanol heiß und gegen unbehandelte Aluminium-Wände zum Beispiel gepresst, korrodiert es das Metall. Genau das könnte bei den Benzin-Direkteinspritzermotoren geschehen, deren Pumpe von einem bestimmten Hersteller stammt: Diese Pumpe ist aus Aluminium, sie wurde vor der Bioethanol-Debatte entwickelt. Und sie ist von ihrem Hersteller nur für eine Beimischung von fünf Prozent Ethanol freigegeben worden.

      Der Hersteller der Pumpe geht auf Nummer sicher. Träte ein Schaden auf, könnte der den Besitzer teuer zu stehen kommen. Und daher sollen die Benzin-Direkteinspritzer der ersten Generation kein E10 tanken. Die Benzinpumpen der zweiten Generation bestehen aus Edelstahl - ihnen droht keine Gefahr. Und dann wäre da ja noch der Mehrverbrauch.

      Ethanol hat einen geringeren Heizwert als Benzin. Im Schnitt liegt er bei etwa zwei Drittel; bei einer maximalen Beimischung von 10 Prozent könnte ein Wagen rund 3,3 Prozent mehr verbrauchen. Das Problem ist jedoch: Auch der Heizwert und die Dichte von Benzin schwanken; auch das verändert den Verbrauch von Motoren, ungefähr im gleichen Maße.

      Ob der Wagen nun mehr oder weniger verbraucht, muss also gar nichts mit dem Bioethanol zu tun haben. Übrig bleibt die Frage, ob es sinnvoll ist, auf Biomasse als Benzinersatz zu setzen.

      Unter den Forschern ist nein eine verbreitete Antwort. Biomasse kann zwar gegenüber Benzin Kohlendioxid einsparen. Doch weit mehr ließe sich einsparen, wenn die Biomasse in Strom umgewandelt würde. Denn mit dem Strom könnte Strom aus Kohlekraftwerken ersetzt werden - und die erzeugen noch weit mehr CO2 als Benzinmotoren.

      Listen an Tankstellen sollen über E10 aufklären

      Listen an Tankstellen sollen über E10 aufklären

      FRANKFURTER ALLGEMEINE ZEITUNG, 09.03.2011
      Die deutsche Autoindustrie und die Autoimporteure haben zugesichert, dass ihre Zusagen über die E10-Verträglichkeit der einzelnen Modelle rechtsverbindlich sind. Das teilte ein Branchenvertreter am Dienstag in Berlin nach dem Gipfeltreffen zum neuen Biokraftstoff mit. Wer also das neue Benzin mit 10 Prozent Ethanol tankt, weil sein Auto auf der Liste der Deutschen Automobil-Treuhand auftaucht, kann sich im Fall von Schäden an den Hersteller wenden. Das ist eines der Ergebnisse des Benzin-Gipfeltreffens im Bundeswirtschaftsministerium. Am Dienstag waren die zuständigen vier Minister - Wirtschaft, Umwelt, Verbraucherschutz und Verkehr - mit der Mineralölwirtschaft, Verbraucherverbänden und Vertretern der Automobilhersteller zusammengekommen, um über das weitere Vorgehen im Zusammenhang mit der missglückten Einführung von E10 zu beraten. Heraus kam ein Maßnahmenkatalog, der vor allem auf eine bessere Information der Verbraucher abzielt. So sollen Listen mit den Fahrzeugen, die E10 vertragen, in den Tankstellen ausgelegt werden. Außerdem haben die Mineralölkonzerne versprochen, das Produkt besser zu bewerben. Geprüft werden soll, ob die Automobilwirtschaft ein Internetportal zu dem neuen Kraftstoff einrichten soll, in dem die Autofahrer anhand der Identifikationsnummer ihres Autos prüfen können, ob es den Kraftstoff verträgt oder nicht.

      :arrow: Wer also das neue Benzin mit 10 Prozent Ethanol tankt, weil sein Auto auf der Liste der Deutschen Automobil-Treuhand auftaucht, kann sich im Fall von Schäden an den Hersteller wenden.

      --> Der wird garantiert nicht gerade stehen, weil man selber erst mal beweisen muß das der Schaden davon wirklich kommt! Werk kann das schon?

      Einfach nur lächerlich!
      Randnotizen von http://lupocattivoblog.wordpress.com/rand-notizen/

      2011.3.08 der Supersprit und ein paar Sachen zum Lachen oder zum Heulen

      an diesem Beispiel kann man am einfachsten sehen, dass wir in einem Pervers-System leben:

      während es offenbar selbst dem einfachsten Denker klar ist, dass an E10 nichts, aber auch gar nichts, gut, Bio oder gar „super“ ist, meint unser Wirtschaftsbrüderle nach Abhaltung eines „Benzingipfels“, es liege nur an der unzureichenden Information der Verbraucher.
      Was heisst das wirklich ?
      Tatsächlich hat man festgestellt, dass sich die wahren Informationen zum Leidwesen der Einfädler gegenüber der Despotie-gesteuerten DESINFORMATION durchgesetzt haben.
      Einzige Konsequenz: Man wird das mediale Promotions-Trommelfeuer erhöhen, wer kein „BIO“-Benzin tankt, ist ein Verbrecher an den folgenden Generationen. Da kommen dann von einem Herrn Röttgen Sprüche wie dieser:

      Die Welt schaue jetzt jeden Tag auf Libyen und „Herrn Gaddafi“, sagte Röttgen und fragte beschwörend. „Wollen wir mit dem Kauf von Öl ein solches Regime weiter stabilisieren?“

      ach ja, eigentlich wollte man ja bereits 2008 E10 einführen, vermutlich weil man Herrn Gaddafi/Ghaddafi/ Gadhafi destabilisieren wollte
      Soviel argumentative Dummheit bereitet mir persönlich immer wieder körperliche Schmerzen.

      Tatsache ist, wer diesen „Bio“sprit nicht boykottiert, versündigt sich nicht an den nachfolgenden, sondern an den jetzt lebenden Menschen , eigentlich müßte da drauf stehen „Völkermord-durch Hungersnot-Sprit

      weiter stehen in dem Artikel solche desavouierenden Sätze wie:

      So legt die Erneuerbare-Energien-Richtlinie aus Brüssel fest, dass bis zum Jahr 2020 mindestens zehn Prozent der verbrauchten Energie im Verkehrssektor aus erneuerbaren Energien stammen müssen.

      Eine „Richtlinie aus Brüssel“, der Zentrale der EU-Diktatur – Widerspruch ausgeschlossen.
      (Wer hat diesen Wert von 10% wie und warum so ermittelt ?)

      Alle Schäfchen können sich nun auch rechtsverbindlich versichern lassen, dass ihr Schatz E10 gut verträgt, im Schadensfall müssen Sie dann allerdings dem Hersteller (vom Auto oder von E10?) beweisen, dass der Schaden von eben E10 kommt. Das wird voraussichtlich teuer….

      Worüber man sich bei der Gelegenheit auch klar sein sollte: Völlig demokratisch wurde der Bürger bereits vor langer Zeit gezwungen, „Super E5″ zu tanken, d.h. eine Möglichkeit, dem ganzen Ethanol-Unsinn einen Riegel vorzuschieben, hat er nicht mehr.
      Nach meiner persönlichen Erfahrung konnten allerdings die allermeisten Autos , für die angeblich Super vorgeschrieben ist, ganz problemlos mit Normalen 95 Oktan billig und gut fahren.

      Nächster Spielball des ZK, genannt die „Kommission“: 270 Milliarden jährlich für den Klimaschutz

      Auf die EU-Staaten könnten gigantische Investitionssummen zukommen: Die Kommission plant, in den nächsten 40 Jahren 10,8 Billionen Euro in den Klimaschutz zu stecken.

      Was nie gesagt wird und was die Staats-Bürger zum Verzweifeln nicht begreifen: wenn es da heisst „DIE STAATEN“, dann sind das in Wirklichkeit DIE BÜRGER, denn der Staat finanziert sich ausschliesslich aus denselben.
      E10 Gipfel

      Ich komme nicht umhin, das Thema E10 noch einmal anlässlich des so genannten E10-Gipfels aufzunehmen, auch, wenn ich mich dabei wiederhole.

      Dieser Gipfel war der Gipfel. Eingeladen waren die Mineralölwirtschaft, die Automobilindustrie, der Bauernverband, der ADAC (von dem immer noch Leute glauben, er wäre ein Sprachrohr der Verbraucher) und weitere Verbände, deren Hauptinteresse natürlich ausschließlich dem Wohle der Allgemeinheit dient, wie Automobilindustrie und Mineralölwirtschaft ja immer wieder unter Beweis stellen. Ein Artikel in der Welt berichtet noch relativ neutral über den Gipfel.

      Ich würde den Gipfel als Botschaft des Herrn Brüderle so interpretieren:
      Es ist uneinsichtig von den Bürgern, auf E5 zu beharren. Man darf "Klima" eben nicht nur auf die Gashülle des Planeten beziehen. Das ist es, was Politiker vom dummen Bürger unterscheidet. Der Politiker sieht weiter und denkt weiter. Er muss sich auch und in erster Linie um das Klima in den Chef- und Aktionärsetagen der Mineralöl- und Automobilwirtschaft kümmern. Auch die Agrarbetriebe, zumindest einige den Herren Constantin Freiherr von Heereman oder Gerd Sonnleitner (ehemaliger und jetziger Präsident des Deutschen Bauernverbandes) nahestehende Agrarbetriebe und Agrarprodukte verarbeitende Betriebe (wie Südzucker) erwarten unsere politische Aufmerksamkeit.

      Gez. im Namen ihrer jeweiligen Partei:
      Rainer Brüderle (FDP),
      Ilse Aigner und Peter Ramsauer (CSU),
      Norbert Röttgen (CDU)

      In stiller Übereinkunft:
      Sigmar Gabriel,
      Jürgen Trittin

      Als Bürger, der kein E10 will, also für herkömmliches E5 wirbt, empfehle ich weiterhin nicht nur auf E5 zu beharren, sondern sich auch bei den anstehenden Wahlen für C1, F1, S1 und G1 einzusetzen.

      C1 = Christliche Parteien (zumindest dem Namen nach, also CDU/CSU)
      F1 = FDP (die Partei, die den Marktgedanken meist so hoch hält, nur nicht, wenn er die Bürger betrifft)
      S1 = SPD (die Partei, die das Konzept der Bevölkerung schon mal unterjubeln wollte, aber gescheitert ist. Als Opposition stimmt sie zwar dafür, hält aber in der Presse verbal dagegen)
      G1 = Grüne, (die Partei, von denen wohl das EU-Konzept kommt. Aber jetzt, als Opposition, kann man natürlich dagegen sein.)


      Die Nummern hinter den Buchstaben definieren die angestrebten Prozentzahlen. Es ist gleichgültig, ob man den regierenden und oppositionellen Politikern nun Inkompetenz oder wissentlich angestrebte Klientelpolitik mit einhergehenden Versuchen zur Volksverdummung unterstellt, Wahlergebnisse sind die einzige Sprache, die diese Damen und Herren verstehen. Allerdings setzt das voraus, dass die Wähler auch zur Wahl gehen.

      Alternativen gibt es genug bei den Wahlen, auch, wenn man sich gegen die Linke ausspricht. Was die Kompetenz in den kleinen Parteien betrifft, kann doch die Kompetenz der etablierten Parteien kaum unterboten werden, wenn es bei den Handlungen um Fragen der Kompetenz geht. Wahrscheinlicher geht es aber um Klientelpolitik und die läuft bei den etablierten Parteien eindeutig nicht in Richtung ihrer Wähler, sondern orientiert sich wohl mehr nach der Höhe der Parteispenden und dem Inhalt diverser Briefumschläge oder Buchungseingängen auf ausländischen Banken, zuzüglich diversen Jobangeboten, falls es schief laufen sollte.

      Der Spiegel scheint sich nach ein paar Tagen der Kritik nun wieder auf die Seite geschlagen zu haben, auf der er ursprünglich schon immer gestanden hat. Zumindest erschien mir der aktuelle Artikel sehr systemkonform.

      Vielleicht hätte der Spiegel auch in diesem Zusammenhang anführen können, wie hoch der in den USA betriebene Anbau von Mais für die Ethanolherstellung (mit einem hohen Anteil an genmanipuliertem Mais) ist und dass die Republikaner momentan anstreben, die Quersubventionierung für den Sprit-Mais zu kippen. Das aber würde in den USA die Preise für Mais und Maisprodukte in die Höhe treiben. Ebenfalls preissteigernd würden sich die Fleischprodukte ausnehmen, wo der Maisanteil in den Futtermitteln nennenswert vertreten ist.

      Auch sollte sich der Spiegel erinnern, was er in Ausgabe 16 von 1981 geschrieben hat:

      Außerdem sollte der Spiegel im Interesse seiner Leser nicht immer die gleiche Verdummungstaktik anwenden, die trotz der vielen Leserkommentare mit diesbezüglichen Hinweisen ständig ignoriert wird. Das Hauptthema in der Debatte um E10 ist nicht die Frage der Unverträglichkeit, sondern die Frage der Moral und Ethik, nach welcher die Beimischung von aus Lebensmitteln gewonnenem Ethanol nicht vertretbar ist.

      Als E5 eingeführt wurde, ist das völlig an mir vorbeigegangen. Aber damals war das Internet auch noch nicht so verbreitetet und die Internetpräsenz der Presse noch eher die Ausnahme.

      Dieses Mal aber hat die Mehrheit der Bevölkerung mitbekommen, was da die Politik mit gängigen Euphemismen der Bevölkerung unterzujubeln versucht. Weder E5, noch E10, E15, E25, E85 oder E100 sind auch nur im Mindesten BIO, sondern es ist ein unter dem Deckmantel der Klimadebatte inszeniertes Geschäft.

      Aber E10 ist erneut ein Beispiel, dass in diesem Land Demokratie zur reinen Floskel verkommen ist. Läuft etwas nicht, wie erwartet, wird es als Kommunikationsproblem dargestellt. Man muss es den Bürgern besser vermitteln. Das bedeutet im Klartext, es müssen neue oder andere Lügen verbreitet werden, es müssen gängige Euphemismen verwendet werden, wie z. B. der von Röttgen, der im Welt-Artikel darauf hinweist, wie die Situation in Libyen ist und ob man solche Leute wie Gaddafi unterstützen wolle. Dass die Politik solche Leute nicht nur seit Jahren unterstützt, sondern teilweise auch für deren Inthronisierung verantwortlich ist, scheint an Herrn Röttgen vorbeigegangen zu sein.

      Ja, der Gipfel war der Gipfel, nämlich der Gipfel der Frechheit. Deshalb sollte der "Streit" um die Zapfsäulen zum politischen Streit werden, denn was dort "verzapft" wird, ist inzwischen wirklich unerträglich geworden.


      Quelle: http://www.flegel-g.de/

      :arrow: wichtig, zwischen den Zeilen lesen! Nich alles für bare Münze nehmen, allerdings ist nicht gard alles verkehrt!
      man(n) stelle sich vor:
      biketour quer durch deutschland . . .irgendwo im herzen der republik. . .der tank ist fast leer-die nächste zapfsäule angesteuert und natürlich superbenzin im auge-der freundliche tankwart sagt leider alles aus-nur noch E10 im angebot. . .nächster versuch 13 km weiter-das selbe spiel-nun ist der tank völlig leer-die auskunft des tankwarts diesmal mit dem verweis auf die derzeitige situation der ölraffinerien die nur noch 15%super produzieren und 85%(!) E10 :wirr:
      der fahrer dieses durstigen zweirades hat jetzt die wahl sich abschleppen zu lassen-ein taxi in den nächsten ort zu nehmen-mit der hoffnung super zu bekommen oder E10 zu tanken, im hinterkopf stets die aussagen der meisten motorentechniker/ingenieure damit(einmaliges betanken mit E10) sich seinen motor zu ruinieren :evil:

      nur so ein gedanke -könnte aber wirklichkeit werden :-?

      Hände weg vom Biosprit

      E 10 - Hände weg vom Biosprit: Die Schmierenkommödie in mehreren Akten

      Kommentar von Hubert von Brunn

      06.03.2011


      Das Schmierentheater um den Biosprit E 10 nimmt immer groteskere Züge an. Nachdem in der vergangenen Woche die Protagonisten dieser Öko-Posse – Vertreter der Mineralölwirtschaft und der Politik – nicht müde wurden, sich gegenseitig den schwarzen Peter für das Verweigerungsverhalten der Autofahrer in die Schuhe zu schieben, meldeten sich am Wochenende auch die Autohersteller zu Wort. Entgegen der bis dahin pauschal abgegebenen Unbedenklichkeitserklärung für rd. 90 % aller Fahrzeuge mit Benzinmotoren rudert die Industrie nun eiligst zurück und warnt vor dem neuen Biosprit, den sowieso keine will.

      Von möglicher Ölverdünnung und der fatalen Folge eines „Kolbenfressers“, also dem vorzeitigen Ableben des Motors, bei längerfristigem Gebrauch von E 10 ist plötzlich die Rede. Dauertests, so heißt es, seien noch nicht abgeschlossen, und es gäbe keine gesicherten Erkenntnisse, welche Schäden der Kraftstoff mit dem hohen Ethanol-Anteil den Aggregaten zufügen kann.

      Na super. Jetzt steht der Autofahrer endgültig allein auf weiter Flur. Jetzt kann er im Schadensfall nicht einmal mehr den Hersteller belangen, der voreilig grünes Licht für die E 10-Verträglichkeit seiner Modelle gegeben hatte, denn er wird dort zu hören bekommen: „Tut uns leid, aber wir haben davor gewarnt.“

      Um die Dramaturgie des konzertierten Schwachsinns in seiner ganzen Größe zu begreifen, empfiehlt es sich, im Drehbuch noch einmal zurück zu blättern:


      1. Akt - die EU-Kommission legt ein Ei


      Die EU-Kommission legt in ihrer Kraftstoffrichtlinie von 2009 das Ziel fest, dass bis 2020 (!) zehn Prozent der Energie im gesamten Transportsektor aus erneuerbaren Quellen stammen müssen. Wie dieses Ziel erreicht wird, ist allerdings den einzelnen Staaten überlassen. Eine Verpflichtung der Einführung des Biosprits E 10 seitens der EU gibt es grundsätzlich nicht. Eine ganze Reihe von Maßnahmen kann letztlich dazu beitragen, die vorgeschriebene Quote bis 2020 zu erreichen: reiner Biokraftstoff z.B. für landwirtschaftliche Fahrzeuge, gesetzliche Vorgaben für höhere Biosprit-Anteile bei Taxis, Bussen und Lkws, mehr Hybridfahrzeuge…


      2. Akt - Deutschlands Politiker wittern Kohle


      In vorauseilendem Gehorsam ist Deutschland ohne Not vorgeprescht und hat die Einführung von E 10 zum jetzigen Zeitpunkt verordnet. Der Klassenprimus wollte es den europäischen Hinterbänklern mal wieder zeigen, wie man die Umwelt rettet. Wer allerdings glaubt, das sei allein aus hehrer umweltpolitischer Motivation geschehen, irrt. Ganz und gar nicht. In Erwartung satter Steuereinnahmen durch eine generelle Verteuerung der Kraftstoffe hat man sich mit dem Mineralölkartell verbrüder(le)t und den Deal von langer Hand vorbereitet. Wie das im Einzelnen vonstatten ging, hat unser Autor Peter Haisenko am 05. 02. 2011 bei GT in seinem Beitrag „E 10 – Super verarscht mit Ansage“ messerscharf analysiert.

      Wer jetzt eine Tankstelle anfährt, bekommt das Ergebnis dieser staatlich sanktionierten Preistreiberei schmerzlich zu spüren. E 10 ist mitunter teurer als zuvor Super plus, Super gibt es vielfach gar nicht mehr und der Liter Super plus kostet inzwischen 1,60 €. Herzlichen Dank unseren Volksvertretern, die so „rücksichtsvoll“ mit unserem sauer verdienten Geld umgehen. Im Mittelalter nannte man ein solches Vorgehen „Wegelagerei“ und wurde hart bestraft.

      Und komme mir keiner mit Libyen daher. Möglichen Lieferschwierigkeiten, die sich aufgrund der Unruhen bei dem nordafrikanischen Öllieferanten hätten ergeben können, haben die Saudis sofort entgegen gewirkt, indem sie ihren Ölhahn weiter aufdrehten. Es gibt keine Engpässe auf dem internationalen Ölmarkt, die für Preiserhöhungen an den Zapfsäulen herhalten könnten.


      3. Akt - Umweltverbände warnen ...


      In dem o.g. Beitrag hat Peter Haisenko geschrieben: „Noch kann niemand absehen, wie das Verbraucherverhalten sein wird.“ Jetzt wissen wir’s. Der deutsche Autofahrer ist nicht so blöd, wie sich die unheilige Allianz von Ölmultis und Politik das so gedacht hat. Mag sein, dass einige Wenige immer noch nichts von E 10 gehört haben, doch die große Mehrheit weiß Bescheid und boykottiert den Biosprit weniger aus Verunsicherung, sondern ganz bewusst und aus Überzeugung.

      Die E 10-Verweigerer haben sehr wohl registriert, dass Umweltverbände wie Nabu, BUND oder Greenpeace den ökologischen Nutzen dieses Biosprits grundsätzlich infrage stellen.

      Sie wissen, dass mehr Ackerland erschlossen werden muss, um mehr Pflanzen zur Ethanolproduktion anbauen zu können, und darüber hinaus große Mengen von Ethanol importiert werden müssen. Beides wirkt sich negativ auf die CO2-Bilanz aus. Außerdem, auch das ist bekannt, kommen beim Anbau von Monokulturen reichlich Pestizide und umweltschädliche Düngemittel zum Einsatz. Das will keiner. Schließlich haben viele Menschen einen emotionalen Vorbehalt, ihr Auto mit einem Kraftstoff zu betanken, der zu zehn Prozent aus Feldfrüchten gewonnen wird, die damit der Nahrungskette nicht mehr zur Verfügung stehen.


      4. Akt - die Menschen erkennen den Skandal, verweigern sich


      Die Glaubwürdigkeit der Politik in diesem Volksverdummungs-Skandal ist gänzlich dahin. Daran wird auch der von Wirtschaftsminister Brüderle für Dienstag anberaumte „Benzin-Gipfel“ nichts ändern. Nachdem sich nun auch die Autohersteller aus der Verantwortung stehlen, werden die Autofahrer der E 10-Zapfsäule erst recht die kalte Schulter zeigen.

      Und sollten sich die Ölmultis erdreisten, die staatlich verordnete Strafzahlung von zwei Cent pro Liter bei Nichterfüllung der E 10-Quote auf die Autofahrer abzuwälzen, dann rufe ich jetzt schon zum umfassenden Tankstellen-Boykott auf. Dann, liebe Leute, lasst Euer liebstes Spielzeug öfter mal stehen. Fahrt nur Auto, wenn es unbedingt sein muss und bewegt Euch sonst anderweitig fort. Nur wenn der Kraftstoff-Verbrauch spürbar sinkt, muss das Ölmulti-Politiker-Kartell reagieren – und zwar in Eurem Sinne. Im Sinne der ökologischen Vernunft und im Interesse der Mobilität, die von der Politik erwünscht und von der Wirtschaft gebraucht wird. Wenn die Abzocke ein Ende haben soll, liegt es in den Händen der Autofahrer.


      Epilog


      Wenn man sich mit Öko-Diktatur beschäftigt, fällt einem unweigerlich die unsägliche Nummer mit der Einführung der Umweltzone in großen Städten vor einigen Jahren ein. Damals gab es Untersuchungen von Universitäten, die eindeutig zu dem Ergebnis kamen, dass die Umweltzone nichts bringt, und auch die Umweltorganisationen äußerten sich sehr zurückhaltend. Der Politik war das vollkommen egal.

      Die Umweltzonen wurden ohne Rücksicht auf Verluste eingerichtet – bezahlt vom Autofahrer. Richtig draufgezahlt bis hin zur existenziellen Gefährdung haben dabei unzählige Handwerker, kleine Unternehmen und Dienstleister, die ihren Fuhrpark umrüsten bzw. durch Neuwagen ersetzen mussten. So rücksichtslos sich diese politische Willkür für viele Betroffene darstellte, so grotesk unsinnig erweisen sich die Umweltzonen, nachdem gesicherte Messergebnisse vorliegen.

      Beispiel Berlin: An einigen Messpunkten haben sich die Staubbelastungen der Luft seit Einführung der Umweltzone sogar verschlechtert. An den „Russschleudern“, die man aus der Innenstadt verbannt hat, kann es ja nicht liegen. Nein, es sind haupt­säch­lich Staubpartikel, die bei Ostwind von den Kohlekraftwerken aus Tschechien und Polen herübergeweht werden, und auch Sand vom fernen Ostseestrand wurde festgestellt.

      Der gesunde Menschenverstand würde sagen: Nun gut, es war einen Versuch wert, es hätte ja auch etwas dabei herauskommen können. Jetzt, da wir wissen, dass sie nichts bringt, die Umweltzone, können wir sie auch wieder abschaffen.

      Das aber wird nie geschehen. Einmal verordnet, immer verordnet. Außerdem würde man sich freiwillig einer schönen Einnahmequelle berauben, wenn man Autofahrer, die verbotenerweise in die Umweltzone vordringen, nicht mehr zur Kasse bitten kann. Autofahrern das Geld aus der Tasche zu ziehen, ist seit jeher ein beliebtes Spiel unter den Politikern, egal welcher Couleur. Das würde sich nur ändern, wenn sie ihren Dienstwagen selbst kaufen, versteuern, versichern und betanken müssten. – Wollen die das?

      Quelle: http://www.gt-worldwide.com/e10_hvb_kommentar.html