Nützliches Infos zum Tauchen

      Zahnschmerzen beim Tauchen

      Zahnschmerzen beim Tauchen

      Bunte Fische, Korallen und aufregende Unterwasserlandschaften: Immer mehr Touristen wollen sich dieses Erlebnis nicht entgehen lassen, buchen einen Tauchurlaub oder machen einen Schnupperkurs. Bevor es losgeht, sollte man sich bei einem Facharzt auf Tauchtauglichkeit untersuchen lassen. Er überprüft unter anderem die Herz- und Lungenfunktion und stellt bei Unbedenklichkeit ein tauchärztliches Attest aus. Dieses muss weltweit in allen seriösen Tauchschulen vorgelegt und regelmäßig erneuert werden. Wer kein Attest hat, darf aus Sicherheitsgründen nicht tauchen. Was gern vergessen wird, sind die Zähne. Auch sie sollten untersucht werden, denn Tauchen kann Zahnschmerzen verursachen.

      Luft sammelt sich in Hohlräumen

      Beim Auftauchen können Druckverletzungen, auch Barotrauma genannt, dort entstehen, wo es einen mehr oder weniger luftdichten Hohlraum gibt, erklärt Zahnärztin Ellen Stommel. Im Kieferbereich sind diese versteckten Löcher oft nur auf einer Röntgenaufnahme zu erkennen. "Luft kann an Füllungsrändern entstehen, sich unter Füllungen oder nach Wurzelbehandlungen ansammeln. Gerade beim Auftauchen will sich diese Luft natürlich ausdehnen und muss irgendwohin. Das kann natürlich zu massiven Problemen führen", so die Zahnärztin.

      Probleme mit Provisorien und Zahnersatz

      Die Folge sind Zahnschmerzen, denn die sich ausdehnende Luft drückt auf den Nerv. Der Druckunterschied kann auch ganze Zahnteile absprengen. Provisorien mit undichten Randschlüssen können beim Tauchen ebenfalls zum schmerzhaften Problem werden. Bei abnehmbarem Zahnersatz sollte vor einem Tauchurlaub überprüft werden, ob er noch richtig sitzt.

      Ein weiteres Zahnproblem kann den Tauchurlaub verderben: Bedingt durch den Wechsel von hohen Temperaturen an der Luft und niedrigen Temperaturen im Wasser können Entzündungen an behandelten Zahnwurzeln wieder aufflammen. "Es kommt immer mal wieder vor, dass diese Wurzelspitzenresektionen dauerhaft nicht erfolgreich sind. Diese chronischen Entzündungen ... können natürlich wieder akut werden - gerade dann, wenn sich das Klima verändert", so Ellen Stommel.

      Um Schmerzen zu vermeiden, sollte man rechtzeitig vor Reisebeginn einen Zahnarztbesuch einplanen und den Zahnarzt über seine Tauchpläne informieren.

      Tauchen im Salzwasser

      Tauchen im Salzwasser

      Rund 71% der Erdoberfläche sind mit Wasser bedeckt, dessen Volumen ca. 1,4 Milliarden Kubikkilometer beträgt. 97% dieser riesigen Menge sind Salzwasser. Man kann also davon ausgehen, das Tauchen im Salzwasser verbreiteter ist wie das Tauchen im Süßwasser.

      Schon seit Menschengedenken regen die Meere die Phantasie des Menschen an. Dachte er früher allerdings vermehrt an Nahrungsbeschaffung, ist heute der erste Schritt ins salzige Nass für Taucher ein unvergessliches Abenteuer.

      Das Wort Abenteuer lässt uns aber auch an auf uns lauernde Gefahren denken:
      Unbekannte und gefährliche Meerestiere lauern, Strömungen treten auf, Wassermassen in Form von Wellen können auf uns einstürzen - kurz - wir befinden uns beim Tauchen im für uns lebensfeindlichen Metier Wasser. Hinzu kommt der Mensch, der durch Selbstüberschätzung bzw. mangelnder Fitness sich oftmals selbst gefährdet.

      Gezeiten
      Die Gravitationskräfte zwischen Mond und Erde ziehen das Wasser Richtung Mond. Das daraus resultierende Ansteigen bezeichnet man als Flut. Gegenteilig dazu bezeichnet man die abnehmende Wasserhöhe als Ebbe. Bei der kurzen Zeitspanne dazwischen spricht man vom Gezeitenwechsel. Große Unterschiede zwischen den Wasserpegeln können starke Strömungen zur Folge haben.

      Strömungen
      Was der Wind in der Luft ist, das sind die Strömungen im Wasser - Flüssigkeiten in Bewegung. Da das Wasser aber eine 800fache höhere Dichte als Luft hat, bringt es einer Bewegung einen wesentlich höheren Widerstand entgegen als Luft. Die Stärke einer Strömung kann dabei durchaus im direkten Zusammenhang mit dem Wechsel des Wasserstandes zusammenhängen.

      Wellen und Brandung
      In der Regel entstehen Wellen durch Wind. Bewegt sich dieser, erzeugt er Druck auf der Wasseroberfläche und dadurch Rauwasser. Hält der Wind an und nimmt sogar zu, entstehen aus dem Rauwasser aufbauende Wellen, dann Windwellen und schließlich Wogen. Die Wellenhöhe nimmt dabei mit abnehmender Wassertiefe zu. Erreicht die Wassertiefe in etwa den gleichen Wert wie die Wellenhöhe, wird die Welle instabil und läuft unkontrolliert aus. Das folgende Brechen der Welle nennt man Brandung.

      Salzgehalt
      Gemessen wird der Salzgehalt eines Gewässers in Promille. Dieser schwankt zwischen 0 im Süßwasser und bis zu 40 Promille in einigen Regionen des Roten Meeres. Der Salzgehalt eines Gewässers steigt durch Verdunstung und sinkt durch den Zufluss von Süßwasser oder durch Niederschlag, besonders in kleinen, flachen Wassergebieten.

      Da Salzwasser eine höhere Dichte als Süßwasser hat und damit einen höheren Auftrieb, benötigt der Taucher im Salzwasser mehr Blei wie im Süßwasser. Dies gilt allerdings nur, wenn man im Salz- und im Süßwasser das gleiche Equipment benutzt.

      Umweltgerechtes Tauchen im Meer
      Jeder Tauchgang stellt durch das Eindringen des Gerätetauchers in das Wasser eine gewisse Störung des Ökosystems da. Daher sind wir alle angehalten, durch verantwortungsvolle Verhaltensmaßnahmen die Schäden so gering wie möglich zu halten. Dies geschieht durch eine sorgfältige Planung des Tauchganges:

      - Bestimmung des Tauchplatzes ( ist der Tauchplatz stark frequentiert?)
      - Bestimmung des Einstieges (störe ich nistende Seevögel o. ä.?)
      - Bestimmung des Ankerplatzes (ist ein Ankern ohne Schaden für die Unterwasserlandschaft möglich?)

      Während des Tauchganges

      - keine Tiere füttern, berühren oder gar verletzen
      - nichts mitnehmen aus dem Wasser außer Müll
      - geschossen wird unter Wasser nur mit dem Fotoapparat, wobei darauf zu achten ist, dass Meeresbewohner nicht zu blenden sind
      - nicht an Korallen oder Schwämmen festhalten

      Extrembelastung unter dem Eis

      Extrembelastung unter dem Eis

      Bönnigheim - Eine lange Säge und eine Spitzhacke müssen her, um überhaupt an das kalte klare Wasser zu kommen. Die Taucher von der Wasserschutzpolizei Heilbronn steigen in der Regel direkt in ihre Taucheranzüge, und los geht es, um Beweisstücke zu sichern oder sogar Leichen zu finden. Dank der Kältewelle steht für die erfahrenen Einsatzkräfte am Dienstag aber eine besondere Aufgabe an. Sie üben das Tauchen unter einer geschlossenen Eisdecke. „Das stellt uns vor hohe Belastungen, sowohl körperlich als auch psychisch“, sagt Polizeioberkommissar Josef Fretz. Er leitet die Übung am See in einem alten Steinbruch bei Bönnigheim (Kreis Ludwigsburg).

      Schlechte Sicht

      Der etwa 150 Meter lange See ist von einer rund 10 Zentimeter dicken Eisschicht überzogen. Bei minus zehn Grad Außentemperatur frieren die gerade geschlagenen Löcher immer wieder etwas zu. Es knackt leise, als Daniel Stark schließlich ins Wasser steigt. Der 28- Jährige ist professionell ausgerüstet. Sein Körper wird durch einen schwarzen Trocken-Tauchanzug geschützt, seine Tauchermaske und das Tauchgerät sitzen fest. Am Anzug ist eine 80 Meter lange Leine befestigt. „Sonst würde er nicht mehr raus finden“, sagt Björn Steck, der die Leine führt. Unter der Eisdecke könne der Taucher wegen des Lichteinfalls nicht sehen, wo er eingestiegen sei.

      Von der in der Sonne schimmernden Oberfläche aus ist indes genau zu erkennen, wo Stark gerade taucht. Unter dem Eis bilden sich immer wieder große Luftblasen. Ab und an sind der Kopf des 28-Jährigen oder die grellen Neonfarben an seiner Haube und seinen Flossen durch die Eisschicht erkennbar. Weiter oben ist seine Kollegin Gabriele Schaufler bereit. Gestützt auf einen Kollegen geht sie vom geheizten Mannschaftswagen in Richtung Wasser, beziehungsweise Eis. Sie kann nur langsam gehen, sie hat nicht nur an dem Anzug und den Atemgas- Flaschen schwer zu tragen: Mehrere Kilo Blei in ihrem Anzug sorgen für das nötige Gewicht zum Absinken.

      Kontakt über Funk

      Über ein spezielles Funkgerät, das in die riesenhafte, das Gesicht fast vollständig bedeckende Tauchermaske eingebaut ist, halten Stark und Schaufler Kontakt zu ihren Kollegen an der Oberfläche. An diesem Vormittag ist meist nur das langsame Atmen der Taucher zu hören. „Das muss ruhig und gleichmäßig sein“, sagt Kommissar Fretz. „Ruhe zu bewahren ist das wichtigste unter Wasser, erst recht unter einer Eisdecke.“ Im Ernstfall kann der Taucher sich über Funk jederzeit bemerkbar machen, aber auch Anweisungen entgegennehmen, etwa bei der Bergung von alten Bomben.

      Zwar gibt es bei der Übung nichts Explosives zu bergen, dennoch sind die Taucher und die Polizisten auf dem Eis hoch konzentriert. Ein Einsatz unter einer geschlossenen Eisdecke ist zwar die Ausnahme. Vorbereitet sein müssen die Taucher aber auch auf sie. „Die meisten Einsätze sind länger geplant“, sagt Fretz. Vor einer Woche stiegen sie etwa in den Fluss Murr. „Wir haben Diebesgut gefunden, etwa Fahrzeugpapiere von gestohlenen Autos.“ Es sei häufig so, dass die Taucher dann alarmiert würden, wenn ein Ganove gefasst sei und Beweismittel fehlten.

      Reine Kopfsache

      Extreme physische Belastungen wie das Unter-Eis-Tauchen werden dann wirklich schwierig, wenn es um das Bergen von Leichen geht. „Ich habe mal die Leiche eines kleinen Jungen aus dem Wasser geholt“, sagt Hans-Jörg Seemann aus Kehl (Ortenaukreis), der sich an der Übung seiner Heilbronner Kollegen beteiligt. Das gehe natürlich an Grenzen. Unter Wasser sei es dann aber eine reine „Kopfsache“, jeder Polizist dürfe dann nur an seine konkrete Aufgabe denken. Sonst gefährde er sich letztlich selbst, sagt auch Fretz.

      Die Polizisten bleiben bis zu 40 Minuten im Wasser. „Die Sauerstoff-Flaschen würden für bis zu zwei Stunden reichen“, sagt der Übungsleiter, „aber irgendwann ist bei den Temperaturen Schluss.“ Auch wenn die Trockenanzüge vor der Kälte schützen - die Wassertemperatur beträgt an der Oberfläche gegen Null Grad. Weiter unten im 25 Meter tiefen See sind es vielleicht drei bis vier Grad.
      Bilder
      • Eistauchen.jpg

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      Tauchen im Süßwasser

      Tauchen im Süßwasser

      Tauchen im Süßwasser stellt andere Anforderungen an den Taucher. Hauptunterschied ist die in der Regel geringere Temperatur. Aber auch die geringeren Sichtweiten sind nicht jedermanns Sache.

      Rund 71% der Erdoberfläche sind mit Wasser bedeckt, dessen Volumen ca. 1,4 Milliarden Kubikkilometer beträgt. Ca. 3% davon bestehen aus Süßwasser. Hieraus wiederum sind ca. 90% aus Schnee und Eis, vorwiegend gebunden in der Antarktis.

      Das bedeutet, das nur ca. in 0,3% der gesamten auf der Erdoberfläche zur Verfügung stehenden Wassermenge flüssiges Süßwasser vorhanden ist. Davon ist nicht alles sichtbares Oberflächenwasser (z. B. Grundwasser im durchlässigen Untergrund).
      Daraus schließen, dass nur 0,3% aller durchgeführten Tauchgänge im Süßwasser durchgeführt werden, kann man allerdings nicht.

      Umweltgerechtes Tauchen

      Seen, Steinbrüche oder Quellen bieten sich ebenso gut zum Tauchen an wie Flüsse und Bergseen, wenn der Weg zum Meer zu weit ist. Heimische Gewässer stellen jedoch nicht selten ein fragiles Ökosystem dar, welches von Tauchern empfindlich gestört werden kann. So bestimmt schon die Größe der Tauchgruppe die Auswahl des Gewässers. Ein kleiner See kann durch die Invasion von Tauchern stark in Mitleidenschaft gezogen werden.

      Eine umfangreiche Planung des Tauchganges ist daher unabdingbar:

      - Tauchgenehmigung (oftmals erforderlich)
      - Umweltschonende Anfahrt (Fahrgemeinschaften)
      - Benutzen von befestigten Wegen und Parkplätzen
      - Kompressorbenutzung in der freien Natur vermeiden
      - Rücksichtnahme auf andere Seebenutzer
      - Benutzung von befestigten Einstiegen
      - Fernbleiben der Ufervegetation (Brutstätten)
      - Beim Tauchgang Bodenkontaktvermeiden, keine Sedimente aufwirbeln

      Besondere Tauchbedingungen

      Süßwasser hat eine geringere Dichte wie Salzwasser, der Taucher hat also weniger Auftrieb, so dass er bei gleicher Ausrüstung weniger Blei wie im Salzwasser benötigt.
      Die Wassertemperaturen sind in der Regel auch wesentlich geringer wie im Meer. Daher ist hier für einen ausreichenden Wärmeschutz zu sorgen.

      In einem gesunden, tiefen See beträgt die Temperatur am Grund ganzjährig 4°C, das Temperaturgefälle kann von der Wasseroberfläche durch Sprungschichten drastisch sein. Ein Vereisen des Atemreglers muss hier in Betracht gezogen werden, redundante Systeme erhöhen den Sicherheitsaspekt ganz beträchtlich.

      Tipps für Taucher: Tauchen mit wasserdichtem Biss

      Tipps für Taucher: Tauchen mit wasserdichtem Biss

      Vor dem Tauchurlaub die Zähne checken lassen

      (lifepr) Freiburg, 13.07.2010, Was Zähne und Uhren eint: Nicht alle Uhren sind wasserdicht - bei Zähnen ist es genauso. Kommt Druckluft unter ein Uhrglas, findet sie eventuell den Ausgang nicht mehr und das Uhrglas springt. Denn: Gemäß dem Boyle-Mariottschen Gesetz dehnt sich komprimierte Luft beim Auftauchen wieder aus.

      Hohlräume bei Kronen oder Füllungen können Zähne zerbersten lassen

      Bei kariösen Zähnen oder "alten" Kronen können sich Hohlräume gebildet haben, die wie beim Uhrglas nur einen winzigen Spalt Verbindung nach außen oder mundwärts haben. Gelangt hier Druckluft beim Tauchen hinein, kann der Ausdehnungsvorgang beim Auftauchen zum Zerbersten des Zahns führen.

      Panikaufstiege durch überraschende Zahnschmerzen vermeiden

      Daher ist vor dem Tauchurlaub neben der tauchmedizinischen Untersuchung ein vorbeugender Zahnarztbesuch sinnvoll, rät Dr. med. Claudia Haizmann, Fachärztin für Tauchmedizin am Druckkammerzentrum Freiburg, allen Tauchsportlern "Es geht darum, möglichst jede Störung eines Tauchgangs von vornherein zu vermeiden. Überraschende, heftige Zahnschmerzen könnten einen Taucher zu einem 'Panikaufstieg' mit eventuell schweren gesundheitlichen Folgen veranlassen."

      Sorgfältige ärztliche Tauchtauglichkeitsuntersuchung ist ratsam

      Das Druckkammerzentrum Freiburg bietet sorgfältige und umfassende Tauchtauglichkeitsuntersuchungen für Sport- und Berufstaucher. Weitere Informationen und Beratung: Druckkammerzentrum Freiburg, Zentrum für Hyperbarmedizin, Habsburgerstr. 116, 79104 Freiburg, Telefon +49 (0) 761-3820 18, Internet: www.hbo-freiburg.de

      Über HBO:

      Die Überdruckmedizin ist eine Therapieform mit Zukunft. Sie fördert die Regeneration im menschlichen Körper. Sauerstoff, unter Überdruck eingeatmet, löst sich um ein Mehrfaches. Der hohe Sauerstoff-Partialdruck wirkt positiv auf das Gewebe und auf die Kapillaren und führt so zur Regeneration von Sinnes- oder Knochenzellen und Gewebe. Die HBO-Therapie kann auch dann noch mit Erfolg eingesetzt werden, wenn Standard-Behandlungen unbefriedigend verlaufen sind. Bevorzugte Einsatzgebiete sind Hörsturz, Tinnitus, Knalltrauma bzw. Schalltrauma, nicht heilende Wunden, Knochenmarködemsyndrom an Knie, Schulter, Hüfte und Fußwurzel, späte Bestrahlungsfolgen bzw. Bestrahlungsschaden nach Krebsbestrahlung an Kopf, Hals, Blase oder Darm, Fazialisparese, Interstitielle Zystitis, Retinitis pigmentosa.

      Die HBO ist eine wertvolle und zudem sanfte Ergänzungstherapie.

      Quelle: http://www.lifepr.de/pressemeldungen/druckkammerzentrum-freiburg-gmbh/boxid/176258

      Neue Regelungen für die Freizeit am Wasser

      Neue Regelungen für die Freizeit am Wasser

      Landkreis Das heiße Wetter treibt die Freizeitsuchenden wieder in großer Zahl an die etwa 250 Seen und zahlreichen Flüsse im Landkreis Günzburg. Baden, Segeln, Surfen, Tauchen und Co passen aber nicht immer ohne Probleme zusammen. Auch muss auf die wertvolle Natur Rücksicht genommen werden.

      Weil hier Konflikte und Gefahren programmiert sind, hat das Landratsamt Günzburg den „Gemeingebrauch“ an den Gewässern durch eine Verordnung neu geregelt. Eine ebenfalls neu aufgelegte Broschüre informiert darüber. Viele Anregungen von Bürgern haben in die Neuregelungen des Jahres 2010 Eingang gefunden:

      Am Edelmannsee Riedheim (Stadt Leipheim) kann wieder uneingeschränkt gebadet werden. Die Gefahrenstelle (Steilwand) ist entschärft worden.

      Getaucht werden darf jetzt auch am Heiligmannsee Jettingen und im Badebereich des „Wasserski-Sees“ Thannhausen.

      Das „Hundebaden“ ist aus gesundheitlichen Gründen jetzt auch an zwei Weihern nahe der St.-Josefskongregation Ursberg und an dem „Schurrsee“ im Auwald bei Weißingen verboten.

      Die Broschüre 2010 enthält unter anderem zusätzliche Übersichtskarten, Baggersee-Tipps, Informationen zur großen Wasserski-Anlage Thannhausen, Link zur Internet-Seite des Gesundheitsamtes wegen Badewasserqualität, Hinweise zum sicheren Baden, Hinweise zum Eistauchen, Hinweise zu Badekleidung, Hinweise für Bootfahrer auf Flüssen, Wissenswertes zur Zulassung von Booten und Flößen, Hinweise zu den Themen Angeln, Campieren und Zelten. (zg)

      Die Broschüre gibt es beim Landratsamt Günzburg und der Außenstelle Krumbach sowie im Internet

      www.landkreis-guenzburg.de