Tour zum Gardasee 2011, gefahren von R&S

    Tour zum Gardasee 2011, gefahren von R&S

    Tour zum Gardasee in 2012, bereits in 2011 gefahren von Roger+Simone

    :arrow: 4 oder 5 Tage!? Am Stammtisch waren 4 Tage im Gespräch, im Protokoll wurde ein weiterer Tag zur Debatte gestellt!

    Von Michel:
    .......Im Grunde genommen haben wir nichts dagegen, nur :

    kommt natürlich immer auf die Kosten an. Alex und ich fahren schließlich mit 2 Motorrädern, zahlen natürlich dann auch das doppelte an Spritt und was da sonst noch für kosten anfallen.
    Und um nicht zu vergessen, Alex Urlaub ist schon mit 4 Tagen nicht so einfach zu planen, da kann für sie sehr oft 1 Tag mehr schon eine Absage zur Folge haben.

    Damit Alex überhaupt über mehrere Arbeitstage mitkommen kann, müssen wir den Termin spätestens im November schon wissen, da sie dann ihren Urlaubsplan abgeben und genehmigen lassen muß.
    Das mit meinem Urlaub ist echt total bescheuert , bei ein oder zwei Tage findet sich meistens jemand zum tauschen aber vier oder fünf Tage da muß ich Urlaub eintragen .Wenn wir z.B von Freitag bis Dienstag fahren würden muß ich gleich 2 Wochen Urlaub nehmen ,sobald ein Wochenende dazwischen ist immer gleich die ganze Woche.Ist zwar blöd aber da kann ich nicht`s machen

    Erste Grobplanungen

    Erste Grobplanungen

    :arrow: Grobplanung Anfahrt- und Rückreise Gardasee
    Möglichkeit 1: Fellbach-Schmiden-Nago-Torbole -3 Innsbruck 540km (schnell)
    Möglichkeit 2: Fellbach-Schmiden-Nago-Torbole -2 Reschenpass 551km (schön)
    Möglichkeit 3: Fellbach-Schmiden-Nago-Torbole -1 Timmelsjoch 530km (geil)

    Zeitliche Grobberechnung:
    Das kommt auf die Pinkelpausen, Raucherpausen, Mittagspausen, usw. an!
    Abfahrt Merklingen 9:00, Ankunft 18:00 = Reisezeit 9 Std.
    Reisestrecke 550km (Fellbach-Gardasee)
    Reisestrecke 476km (Merklingen-Gardasee)
    Alle 120 Tanken a 15min = 4x Tanken = 60min
    Irgendwo Mittagessen = 1 Std

    476km in 7Std = ein Durchschnitt von 53km/Std!
    Für Autobahn und kurze Strecken Landstraße allemal ok!

    Für uns auf jedenfall ein Klacks!


    :arrow: Grobplanung Motorradtouren um den Gardasee
    Grobplanung Möglichkeit 1: Gardaseetour 1 - 101km - Ostseite
    Grobplanung Möglichkeit 2: Gardaseetour 2 - 142km - Westseite
    Grobplanung Möglichkeit 3: Gardaseetour 3 - 147km – Gardasee

    Als nächstes such ich mal nach Motorradfreundlichen Unterkünften!

    Ciao Roger
    Dateien

    Interessante Hotels am Gardasee:

    Interessante Hotels am Gardasee:

    Das finde ich z.B. vollkommen OK! Es liegt auch günstig für diverse Touren am Gardasee und ist Problemlos schnell anfahrbar!

    Hotel Toresela am Gardasee: http://www.hoteltoresela.it/gardasee/hotel.htm
    Google Maps (N45° 52' 43" E10° 53' 28"): http://maps.google.de/maps?hl=de&ll=45.880449,10.894403&spn=0.049295,0.132093&t=h&z=14

    Kann durchaus sein, das wir uns hier im Herbst für 4 Tage einquatieren!


    Weitere Möglichkeiten:
    http://casa-nataly.mohotel.eu
    http://www.casamarinella.com/de/casamarinella.htm (Nachteil, die Anreise und Rückreise dauert locker eine Stunde länger)
    http://www.smeraldohotel.net/de/index.html (Nachteil, die Anreise und Rückreise dauert locker eine 3/4 Stunde länger)
    http://www.hotelsolelimone.com/gardasee_hotelsolelimone.htm (wäre zur Not auch noch was! Anfahrt eine 1/4 Std. länger)
    http://www.garnialfrantoio.it/index.php?lang=de (schon fast ein Tick zu nobel)
    http://www.hotelpiccolomondotorbole.it/ted/main.asp


    Wetter:
    http://www.wetter.net/892/Garda

    Biker Transit

    Biker Transit

    http://www.bikertransit.com/deutsch/10/10/152005/liste9.html
    :arrow: Naja


    http://www.dbautozug.de/site/dbautozug/de/angebote/motorradurlaub/bikerspecial.html
    Bikerspecial

    Motorradfahrer erhalten 20% Rabatt
    Überspringen: Motorradfahrer erhalten 20% Rabatt
    Sonderangebot für Motorradfahrer - jetzt sparen!
    Autozug bietet für die laufende Motorradsaison ein verlockendes Angebot. So sparen Biker 20 Prozent, wenn sie bis sieben Tage vor Abfahrt buchen. Reisen sind bis zum 31. August 2011 (außer im Juni) möglich.

    Ob Liege- oder Schlafwagen – das Angebot gilt für alle Komfortklassen und ist mit dem Autozug-Spezial kombinierbar, solange Kontingente verfügbar sind. Dann kann man schon ab 79 Euro auf allen Autozug-Verbindungen innerhalb Deutschlands und ab 119 Euro nach Frankreich, Italien und Österreich reisen. Der Sozius zahlt einen Festpreis von 60 Euro. So kommt man günstig und stressfrei ans Ziel – ganz ohne Stau.

    Informationen und Buchung des Angebots ausschließlich im Internet oder über das Autozug-Servicetelefon. Wichtig: Bei Buchung im Internet ist im Feld „Sonderangebot“ auf der ersten Seite der Buchung die Eingabe BIKE22 erforderlich, damit die Ermäßigung gewährt wird.

    Z.B. Terminal Frankurt/München nach Terminal Bozen: mindestens 179 Euro "einfach"!
    :arrow: Ganz ehrlich, für mich nix! Viel zu teuer und der Spaß am Moped fahren fehlt! Dann lieber auf halber Strecke eine Übernachtung!

    ca. Kosten der Gardasee-Tour

    Hier werde ich mal bei Gelegenheit die Kosten zusammentragen:

    Kostenermittlung für diese Tour für 2 Personen und ein Moped:

    Hotel DZ 2 Personen 3 Übernachtungen mit Frühstücksbufett: 224 Euro
    Spritkosten ca. 133 Euro
    Autobahngebühren: 4,30+12+12,10+6 = 32,40 Euro
    Zum Leben (Essen und Trinken): 8x ca. 30 Euro für 2 Personen = 240 Euro

    Endsumme für 4 Tage Gardaseetour für 2 Personen: ca. 630 Euro

    Hier mal paar Bilder zum Einstimmen

    Hier mal paar Bilder zum Einstimmen:

    Die Bilder von der ganzen Alpentour (2006) sind in der Galerie unter Urlaub zu finden!
    Bilder
    • normal_at2006_12_blick_bei_san_valentino_richtung_brentonico_1_082006_prot.jpg

      13,9 kB, 450×131, 110 mal angesehen
    • normal_at2006_11_blick_bei_ferrara_richtung_norden_082006_prot.jpg

      19,29 kB, 450×193, 110 mal angesehen
    • normal_at2006_tag5_13.jpg

      28,12 kB, 450×337, 110 mal angesehen
    • normal_at2006_14_blick_von_torbole_auf_gardasee_1_082006_prot.jpg

      15,94 kB, 449×138, 110 mal angesehen

    "Michel" schrieb:

    Was ist denn das :wahnsinn:, das ist ja beängstigend :-?


    Da dürfen wir zwei nicht mit ( z.B. Hinterradabdeckung sollte nach Norm in Italien 45% bedeckt sein und bei meinem Nummernschild stimmt der Winkel nicht mehr).
    Müssen wir uns ein Bike mieten ?


    :kaputtlach: :kaputtlach: :kaputtlach: :kaputtlach: :kaputtlach: :kaputtlach:
    Das kann ich nicht glauben, da muß noch mehr angefallen sein, was hier verschwiegen wird! (ist ein Leserbrief)
    Mein Nummernschield steht senkrecht und nicht unter 30°! Damit werde ich aber garantiert keine Probleme bekommen!
    Wenn Du hier Deutschland einen "offiziellen TÜV" (mit allen angebauten Teilen hast), gibt es auch kein Probleme, da bin ich sicher!
    Wenn man danach natürlich sein Moperd ilegal wieder umbaut..............

    Report: Motorradfahren in Italien

    Report: Motorradfahren in Italien

    Schluss mit lustig in Italien: Wo früher Schotterpässe, Bergstrecken, quirlige Städte und freundliche Ordnungshüter das Motorradparadies hießen, setzt es jetzt hohe Bußgelder. Wandelt sich das Traumland der Deutschen in eine »no go area« für Motorräder?

    Den VFR-Fahrer traf es hart: Auf dem Weg zum Strand durchquerte er gemütlich ein kleines Adria-Städtchen und unterhielt sich dabei mit seiner Frau auf dem Beifahrersitz. Ganz Italiener, unterstrich er das Gesagte mit ein paar Gesten der freien Kupplungshand. Sein Pech, denn die Polizeipatrouille, die ihn kurz darauf aufhielt, sah darin einen Verstoß gegen Paragraf 168 der italienischen Straßenverkehrsordnung und konfiszierte die Honda – auf Nimmerwiedersehen.

    Ebenfalls übel erging es einem GS-Fahrer auf einer Autobahn bei Rom, der sich auf dem Standstreifen an einem Stau vorbeihangelte. Behindert oder gefährdet wurde dabei niemand; dennoch setzte es eine Geldstrafe von 357 Euro, dazu zehn Punkte und ein zweimonatiges Fahrverbot.

    Derartige Mega-Strafen häufen sich in Italien, die neue Durchgreif-Mentalität trifft auch Motorrad-Touristen aus dem Ausland. Was ist bloß los im Land von Rossi und Capirossi? Eigentlich liegen Zweiräder voll im Trend, Rekord-Zulassungen wie 2006 mit 164256 Motorrädern und knapp 300000 Rollern bescheren dem Staatssäckel seit Jahren riesige Mehrwertsteuer-Einnahmen. Die Regierung dankt – mit höheren Steuern für ältere Modelle und Gesetzen, die Motorradfahrern den Spaß verleiden.

    »In gewisser Weise ist das der Sinn und Zweck«, bestätigt Francesca Marozza von der halbstaatlichen Motorradfahrer-Föderation FMI, »das Klima hat sich für Motorradfahrer verschlechtert.« Der Grund liegt vor allem in den hohen Unfallzahlen, deretwegen die Europäische Union Alarm schlug und Italien zum Handeln aufforderte. In mehr als 40 Prozent aller Unfälle sind Zweiradfahrer verwickelt, 1852 Motorrad- und Rollerfahrer kamen 2005 ums Leben, Tendenz steigend. Im Verhältnis zur Einwohnerzahl bedeutet das traurigen europäischen Rekord.

    »Vergessen wird dabei aber«, sagt Marozza, »dass wir einen riesigen Bestand haben, nämlich rund zehn Millionen Zweiräder. Da passieren natürlich mehr Unfälle als in anderen Ländern.« Die FMI jedenfalls setzt alles daran, absurde neue Vorschriften zu bekämpfen.

    Teilweise mit Erfolg, denn die Konfiszierung von Zweirädern, die damit in Staatsbesitz übergehen, wurde wieder abgeschafft: Nicht nur beim Fahren mit einer Hand wurde der Pilot seine Maschine los, diese drakonischen Strafen galten ebenso für Aufstehen während der Fahrt, Wheelies, Fahren ohne Helm oder schlecht befestigtes Gepäck. Verabschiedet im August 2005, sollte das Gesetz die berüchtigten rollerfahrenden Handtaschen-Räuber in Neapel treffen, führte jedoch zu grotesken Auswüchsen. Tausende von Rollern und Motorrädern konfiszierten die Ordnungskräfte innerhalb weniger Monate. Auf Druck der FMI wurde der Paragraf
    im letzten Herbst modifiziert; wobei die Polizei Zweiräder aus den genannten Gründen noch immer für 60 bis 90 Tage beschlagnahmen kann. Autofahrer, die den Gurt nicht anlegen, kommen hingegen mit fünf Punkten und 70 Euro davon.

    »Gerecht ist das nicht«, urteilt der italienische Verkehrsexperte Riccardo Matesic. Er sieht als Hauptschuldige an der Misere die Heerscharen italienischer Rollerfahrer, meist Umsteiger vom Auto. »Das sind oft Leute ohne jede Zweiradkultur, und sie verursachen die meisten Unfälle.« Was die Statistiken belegen. Doch die Zeche zahlen auch die Motorradfahrer. »Als ich kürzlich mit einer Polizeistreife auf der Stadtautobahn in Rom unterwegs war«, erzählt Matesic, »wurden die Beamten zu einem Unfall gerufen, aber ein Rollerfahrer blockierte die Standspur. Trotz Blaulicht und Sirenen fuhr er kilometerweit vor uns her.« Konsequenz aus solchen Vorkommnissen: Wurden Motorradfahrer, die auf dem Standstreifen an Staus vorbeifuhren, bislang toleriert, so müssen sie
    inzwischen mit hohen Strafen rechnen.

    Ähnlich sieht es im Offroad-Bereich aus, viele Schotterpässe sind inzwischen für Motorräder gesperrt. Eine gewisse Schuld daran trifft die Motorradfahrer selbst, die in der Vergangenheit teilweise rücksichtslos drauflos gebollert sind. »Ich habe mal eine Gruppe deutscher Enduristen gesehen«, erzählt Offroader Giuseppe aus dem Veneto, »die kamen mit dem Hänger, haben ihre Motorräder abgeladen und innerhalb von zwei Tagen einen ganzen Hügel verwüstet. Kurz darauf verhängten die Behörden ein generelles Offroad-Verbot.« Die Vorschriften sind von Region zu Region unterschiedlich; gesammelt finden sie sich im »Vademecum Fuoristrada«, herausgegeben von der FMI (nur auf Italienisch erhältlich; www.federmoto.it). Grund-sätzlich rät die Motorradfahrer-Föderation ausländischen Touristen, Strecken abseits der Asphaltstraßen in Italien lediglich mit erfahrenen Reiseveranstaltern oder Ortskundigen unter die Stollen zu nehmen.

    Autobahnen und Staatsstraßen auf dem Stiefel sind längst mit Radarfallen
    gepflastert, besonders tut sich dabei das Touristen-Mekka Toskana hervor. Inzwischen sind aber fast alle der 8101 Städte und Gemeinden Italiens auf den Trichter gekommen und bessern ihre Kasse mit Bußgeldern auf, indem sie Radarfallen auf geraden Strecken am Ortseingang platzieren. »Mit Prävention und Verkehrssicherheit hat das nichts zu tun«, schimpft Riccardo Matesic. »Da geht es nur darum, Geld zu machen.«
    Vollends unübersichtlich gestaltet sich die Lage in den großen Städten. Wegen Feinstaub- und Smogalarm verbannen sie Fahrzeuge, die vor den Euro-Richtlinien zugelassen wurden; bei Motorrädern trifft das Modelle, die erst ein paar Jahre alt sind. In Florenz zum Beispiel gilt für Euro 0 ganzjährig Fahrverbot, in der Lombardei rund um Mailand für alle Zweitakter ohne Kat, nach Bologna dürfen jeden Donnerstag nur Motorräder mit mindestens Euro 2, und die Hautstadt Rom wurde in drei Zonen mit verwirrend unterschiedlichen Regeln aufgeteilt.

    Sogar ihre Lärmempfindlichkeit haben die Italiener entdeckt. Der Rennstrecke Monza drohte vor knapp zwei Jahren wegen der Klage einiger Anwohner die Schließung, erst großzügige Geldgeschenke an die ach so Hellhörigen sorgten für ihren Erhalt. In Imola ging der Streit um den Lärm so weit, dass die »Ducati Riding School« ihre Kurse dort nur mit speziellen, extra-leisen Schalldämpfern für Serienmotorräder abhalten konnte. Derzeit wird die Rennstrecke umgebaut; Insider bezweifeln jedoch, dass der traditionsreiche Kurs je wieder für Motorräder geöffnet wird.

    Einen leichten Stand haben Zweiradfahrer in Italien derzeit also nicht, wenn auch zum Teil aus eigenem Verschulden. »Wir Italiener tun uns generell schwer, Regeln zu respektieren«, sagt Francesca Marozza von der FMI. »Manche Motorradfahrer haben’s einfach übertrieben.« Etwa mit nach oben gebogenen Kennzeichen, die verhindern, dass ein Blitzer die Nummer erkennt. Oder mit leer geräumten Auspuffanlagen, die ganze Dörfer aus dem Schlaf reißen. Oder – gerade im Süden – mit mangelndem Respekt vor der Helmpflicht. »Als Vertretung der Motorradfahrer arbeiten wir daran, das Image wieder aufzupolieren«, erklärt Marozza. Und dazu, so hofft man in Italien, werden im Sommer auch die als höflich und korrekt geltenden deutschen Motorradfahrer beitragen.

    Quelle: http://www.motorradonline.de/de/reise/reportagen/report-motorradfahren-in-italien/87278

    Gebote und Tipps

    Gebote und Tipps

    Auf Italiens Autobahnen gilt Tempo 130 (bei Regen 110), auf Schnellstraßen 110, auf Landstraßen 90 und innerorts 50. Bis zu zehn km/h überm Limit kosten mindestens 38 Euro, zwischen elf und 40 km/h sind auf jeden Fall 148 Euro und zwei Punkte fällig, darüber geht unter 357 Euro und zehn Punkten gar nichts; je nach den Umständen mag die Buße (italienisch: multa) empfindlich höher ausfallen. Innerhalb von 60
    Tagen kann man Widerspruch einlegen, Touristen müssen die Geldstrafe aber als Kaution hinterlegen. Gegen Ausländer, die 20 Punkte in einem Jahr ansammeln, wird ein zweijähriges Fahrverbot für Italien verhängt. Wer geblitzt wird, etwa bei roter
    Ampel (ab 140 Euro) oder einer Geschwindigkeitskontrolle (italienisch: autovelox), bekommt den Bußgeldbescheid nach Deutschland zugestellt und muss sofort schriftlich erklären, wer gefahren ist, sonst setzt es
    ein zusätzliches Bußgeld von 250 Euro. Der deutsche Staat treibt italienische Bußgelder bislang nicht ein – Verhandlungen darüber laufen, stehen kurz vor einem Abschluss –, doch wer nicht zahlt, für den kann es beim nächsten Urlaub unangenehm werden.
    Auf welchen Autobahnen und Staats-
    straßen Radarfallen stehen, veröffentlicht die Verkehrspolizei im Internet (www.polizia
    distato.it). Einen wöchentlich aktualisierten und für Urlauber nützlichen Überblick bie-tet die Zeitschrift »auto oggi« (1,50 Euro). Bußgelder verhängen dürfen in Italien viele verschiedene Uniformträger: die Staats- und Straßenpolizei, die militärisch organisierten Carabinieri, die Gemeindepolizei (»vigili«), auf Offroad-Strecken die Forstpolizei und bei Verkehrskontrollen sogar die Finanzpolizei.

    Auf Italiens Straßen - Verkehrsbestimmungen

    Auf Italiens Straßen - Verkehrsbestimmungen

    http://www.mein-italien.info/nuetzliches/verkehrsbestimmungen.htm


    (ADAC)
    Nach Artikel 171 des italienischen Straßenverkehrsgesetzes (Codice della Strada) muss jeder Fahrer eines zweirädrigen Kraftrades sowie ein eventueller Beifahrer einen Helm tragen. Dies gilt für alle Krafträder, also sowohl für Motorräder als auch Kleinkrafträder (z.B. Motorroller). In Italien dürfen darüber hinaus nur solche Helme benutzt werden, die den vom Transportministerium festgelegten Normen entsprechen. Danach sind nur Schutzhelme zugelassen, die entsprechend der ECE-Regelung (Economic Commission of Europe) Nr. 22 gebaut, geprüft, genehmigt und mit dem nach dieser ECE-Regelung vorgeschriebenen Genehmigungszeichen gekennzeichnet sind. Dieses ECE-Genehmigungszeichen (in der Regel im Helm als Sticker angebracht) ist die Garantie, dass der Helm nach amtlich festgelegten Qualitätsmindestanforderungen gefertigt und kontrolliert worden ist. Grundsätzlich erfüllen die Helme, die in Deutschland im Fachhandel erhältlich sind, diese Voraussetzungen.
    Ein Verstoß gegen die Helmpflicht wird mit einem Bußgeld von 78 bis 311 Euro geahndet. Zusätzlich zur Geldbuße wird gemäß Art. 171 Abs. 3 Codice della Strada das Fahrzeug für einen Zeitraum von 60 Tagen beschlagnahmt; bei einem erneuten Helmpflichtverstoß innerhalb von zwei Jahren erfolgt dagegen eine 90-tägige Beschlagnahme / Sicherstellung. Die Verwahrung des Fahrzeugs obliegt während dieser Zeit dem Halter des Fahrzeugs; dieser kann einen Ort in Italien bestimmen, an dem das Fahrzeug hinterstellt wird. Für den Helmpflichtverstoß eines minderjährigen Beifahrers haftet der Fahrer.

    "Roger" schrieb:

    Mein Moped entspricht den Regelungen, der Helm auch und wenn ich mich an die Straßenverkehrsrichtinen von Italien halte, dann passiert auch nix!

    So einfach ist das! 8-)


    Also beim Motorrad mache ich mir auch keine Sorgen, ob mein neuer zartrosafarbener Helm den ECE Normen entspricht muss ich erst nachschauen.
    Also mutig wie ich bin, fahre ich auf jeden Fall mit.