Elizabeth Taylors Millionen-Schmuck wird in New York ......

      Elizabeth Taylors Millionen-Schmuck wird in New York ......

      Elizabeth Taylors Millionen-Schmuck wird in New York versteigert

      Elizabeth Taylors millionenschwere Diamanten und Juwelen kommen unter den Hammer. Wie das Auktionshaus Christie's mitteilte, werden Mitte Dezember 269 Schmuckstücke aus dem Nachlass der Schauspielerin in New York versteigert. Der Gesamtwert ihrer Schatztruhe wurde auf über 30 Millionen Dollar beziffert. Zu den teuersten Stücken zählt ein 33,19-Karat-Diamant-Ring, den sie 1968 von Richard Burton geschenkt bekommen hatte. Sein Wert wird auf 2,5 bis 3,5 Millionen Dollar geschätzt. Eine Perlenkette mit Rubinen und Diamanten, ebenfalls ein Geschenk von Burton, könnte zwei bis drei Millionen Dollar einbringen. Eine diamantenbesetzte Tiara, die Taylor 1957 von ihrem damaligen Ehemann Mike Todd erhielt, wird auf mindestens 60 000 Dollar geschätzt. Noch in diesem Monat soll ein Teil der Schmuckkollektion weltweit auf Reisen gehen und unter anderem in Moskau, London, Dubai, Genf und Paris gezeigt werden.

      Taylor war im März in Los Angeles gestorben. Die zweifache Oscar-Gewinnerin wurde 79 Jahre alt. Zu ihren berühmtesten Auftritten zählen "Die Katze auf dem heißen Blechdach", "Kleopatra" und "Wer hat Angst vor Virginia Woolf?".
      "Sie wollen eine elegante Dame aus mir machen, aber ich bin nur ein Fasan!", soll Hollywood-Schauspielerin Liz Taylor dem Designer Valentino einst entgegengeschleudert haben. Zu diesem Selbstbild passt ihre Begeisterung für wertvollen und auffälligen Schmuck - vor allem ihre große Liebe, Schauspieler Richard Burton, überraschte sie immer wieder mit legendären Kostbarkeiten. Nun haben auch Normalsterbliche die Möglichkeit, sich wie eine Göttin zu schmücken: Taylors berühmte Schmucksammlung wird ausgestellt und dann versteigert. In Bildern.

      Eines der berühmtesten Stücke aus der Taylor-Sammlung: Der sagenhafte Taj-Mahal-Diamant, den Liz von Richard Burton zum 40. Geburtstag bekam. Der herzförmige Stein war im 17. Jahrhundert in Besitz des Großmoguls Shah Jahan gewesen, der für seine verstorbene Frau Mumtaz das Taj Mahal errichten ließ. "Ich hätte ihr lieber das Taj Mahal gekauft, aber der Transport wäre zu teuer geworden", prahlte Burton nach der Transaktion. Das Stück wird vom Auktionshaus Christie's auf 300.000 bis 500.000 Dollar geschätzt.
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      "La Peregrina" - eine der größten birnenförmigen Perlen der Welt von nahezu perfekter Symmetrie. Taylor bekam sie 1969 zum Valentinstag von Richard Burton. Burton, wild entschlossen, hatte den Preis bei einer Auktion in so schwindelerregende Höhen getrieben, dass am Ende sogar ein Mitglied der spanischen Königsfamilie ausgestiegen war. Das Stück aus dem frühen 16. Jahrhundert wird auf bis zu zwei Millionen Dollar geschätzt.
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      Fast ein Schnäppchen ist da die schwergewichtige Rubinkette, die Taylor von ihrem dritten Gatten Mike Todd bekam: Das Stück wird auf 200.000 bis 300.000 Dollar geschätzt. Die Diva war trotzdem begeistert von dem Präsent - sie soll vor Freude darüber halsüberkopf in den Pool gesprungen sein.
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      Die Juwelen der Elizabeth Taylor

      Die Juwelen der Elizabeth Taylor

      Die Schauspiellegende ist ihr Leben lang von Männern reich beschenkt worden. Jetzt wird Elizabeth Taylors Juwelensammlung in New York versteigert.


      Diamonds are a girl's best friend, singt Marilyn Monroe in der Filmkomödie Blondinen bevorzugt. Doch was bei dieser Unsterblichen nur Drehbuch war, war bei einer zweiten Unsterblichen die pralle Lebenswirklichkeit: Elizabeth Taylor, geboren 1932 und 79-jährig verstorben im März 2011. "Liz", wie die Boulevardpresse sie zudringlich nannte – "Liz kann ich nicht leiden", bemerkte sie dazu – baute sich im Lauf der Jahre eine Sammlung von Juwelen auf, voller Diamanten, Rubine, Smaragde, Saphire. Liz liebte sie alle. Und durch Geschenke ihres zweimaligen Ehegatten Richard Burton kamen im Laufe der Jahre umfangreiche Garnituren zusammen, die den Charakter der Sammlung ausmachen.

      "Ich habe sie mit dem Alkohol bekannt gemacht, Liz mich mit Bulgari", hat Burton einmal gesagt. Bulgari, damit ist das Stammgeschäft in Rom gemeint, wo 1961/62 auf dem Gelände von Cinecittà der Hauptteil der Dreharbeiten zu dem Monumentalschinken Cleopatra stattfand. Die Burton-Taylor-Affäre, in jenen Jahren der Skandal schlechthin, wirkte sich jedenfalls auf den örtlichen Juwelenhandel höchst beflügelnd aus. Die Stücke, die Burton ihr nach und nach verehrte, werden heutzutage mit sechs- bis siebenstelligen Schätzpreisen bewertet.

      Etliche Millionen Dollar werden erwartet, wenn die Sammlung Elizabeth Taylor Mitte Dezember in gleich fünf aufeinanderfolgenden Auktionen bei Christie's in New York unter den Hammer kommt. Es entspricht dem Bild, das die Taylor von sich selbst geformt hat, dass zuallererst die Juwelen, dann die Haute Couture der Schauspielerin, dann Mode und Allerlei und schließlich Memorabilien aufgerufen werden. Kunstwerke, auch mit solchen umgab sich Liz, werden erst im kommenden Februar aufgerufen, und zwar in London. Zwar liebte es Elizabeth Taylor, sich mit Schmuck zu behängen. Zahllos sind die Fotografien, die sie mit aufgetürmten Frisuren zeigen, die mit Glitzersteinen gespickt sind, bis kein einziges Haar mehr sichtbar blieb. Doch die Stücke selbst sind ohne Fehl und Tadel.

      Das versteht sich von selbst bei dem ältesten Stück der Sammlung, einen auf den indischen Mogulkaiser Shah Jahan zurückgehenden und nach dessen Architektur-Verrücktheit Taj-Mahal-Diamant genannten, von Rubinen gerahmten Edelstein an goldener Kette (1627/28, 300.000 bis 500.000 Dollar). Ihn hat Richard Burton seiner Gattin zum 40. Geburtstag verehrt. Noch älter, jedoch zeitgenössisch gefasst ist die Pilgerin, eine Riesenperle des 16. Jahrhunderts, die Elizabeth Taylor unter Mitwirkung eines Fachmanns von Cartier zu einem Perlen-Diamant-Rubin-Collier umgestaltet hat. Zwei bis drei Millionen Dollar sind für solche schöpferische Leistung ein angemessener Aufrufpreis – zumal angesichts der Geschichte, dass die Pilgerin einmal im Maul eines Pekinesen verschwunden war, wo sie die Taylor nach langem Suchen entdeckte, bereits vollständig verzweifelt über den Verlust des kostbaren Stücks, das ebenfalls ein Geschenk von Richard war. "Und die Perle war Gott sei Dank nicht zerkratzt!"

      In New York erwarb Burton im Jahr 1968 den Star der Abendversteigerung, den Elizabeth Taylor Diamond von nicht weniger als 33,19 Karat. Er wird als "im Inneren makellos" beschrieben und soll bei zweieinhalb Millionen Dollar seinen Höhenflug beginnen. Zu Burtons Geschenken bemerkte Taylor rückschauend, Richard sei "so romantisch gewesen, dass er jede Ausrede suchte, um mir ein Stück Schmuck zu geben. Er machte mir 'Es ist Dienstag und ich liebe dich'-Geschenke. 'Heute ist ein schöner Tag'-Geschenke, 'Lass uns spazieren gehen, ich möchte dir was kaufen'-Geschenke."

      Zur Reihe der Verehrer gesellte sich in den späteren Jahren Michael Jackson. Über die seinerzeit skurril und rückblickend eher tragisch anmutende Beziehung zweier Stars, die vielleicht seelenverwandter waren, als es zu Lebzeiten den Anschein hatte, ist viel spekuliert worden. Dass Jackson ihr ein Gehänge mit Halbedelsteinen und einem Affenpärchen verehrte, unterstreicht diese Mutmaßung (60.000 bis 80.000 Dollar). Indes, Jackson konnte auch anders, er beschenkte seine platonische Freundin mit einem lupenreinen 17-Karäter-Ring (80.000 bis 120.000 Dollar) und einem Diamantarmband (30.000 bis 50.000 Dollar).

      Anfang der sechziger Jahre, auf dem Höhepunkt ihrer stürmischen und von der Boulevardpresse beiderseits des Atlantik weidlich verfolgten Beziehung, kaufte der vormalige Shakespeare-Darsteller Burton bei Bulgari eine ganze Smaragd-Garnitur zusammen, Ring und Broschen und Halskette und Ohrringe und Armband, sechs Lose insgesamt, die auseinanderzureißen ein Jammer wäre. Sie ist zusammen mit einer unteren Taxe von 2,75 Millionen Dollar und einer oberen von vier Millionen angezeigt. Da muss, wenn schon nicht die Liebe, so doch die Brieftasche eines Käufers groß bemessen sein.

      Doch nicht alle Erinnerungen hat die Schauspielerin in Gestalt von Juwelen bewahren können: So wurde ihr die von ihrem zweiten Ehemann Francis Todd geschenkte Diamantbrosche, die sie 1957 auf der Party zu ihrem 25. Geburtstag mit 18.000 geladenen Gästen im New Yorker Madison Square Garden trug, später schnöde in irgendeinem Hotel gestohlen. "Es geht nicht darum, etwas zu besitzen", hat Liz Taylor einmal gesagt, "sondern darum, wie man es bekommt". In dieser Disziplin blieb sie unerreicht.

      Film - Buntes: Liz Taylors Diamanten werden versteigert

      Film - Buntes: Liz Taylors Diamanten werden versteigert

      New York (dpa) - Achtmal war sie verheiratet, Affären und Freunde hatte sie, doch ihre ewige Leidenschaft galt etwas anderem: Diamanten. Elizabeth Taylor hat Edelsteine geliebt, sie ständig getragen, nahezu angebetet, sogar ein Buch über sie geschrieben.

      Ihre einzige lebenslange Liebe lernte Liz schon mit 17 kennen. Neun Monate nach dem Tod der Hollywoodlegende sollen nun ihr Schmuck, ihre Kleider und ihre Kunst in New York versteigert werden. Der Gesamt-Schätzpreis liegt bei 30 Millionen Dollar - doch die Händler rechnen mit mehr.

      «Man kann kein Preisschild an den Ruhm von Frau Taylor heften», sagt Leslie Roskind von Christie's. Das Auktionshaus tut es aber trotzdem, denn selbst Roskind räumt ein, dass viele Stücke natürlich längst nicht so teuer wären, wenn sie einfach irgendjemand eingeliefert hätte. Dass die Taylor von «irgendjemand» weit entfernt war, zeigen schon die Roben, die versteigert werden. Wie ein Engel schwebt eine mit weiten Ärmeln über den Besuchern, eine andere entlockt einer Mitarbeiterin des Auktionshauses den Ausruf: «Oh, mein Gott, die Rote - Gott, ist die schön!»

      Schön, fast überirdisch schön war auch Elizabeth Taylor. So gewann sie die Herzen von acht Ehemännern. Das heißt sieben, denn einen heiratete sie ja gleich zweimal: Richard Burton. Beide haben sich geliebt und gehasst, konnten nicht miteinander, aber ohne einander schon gar nicht. Mit seinem letzten Liebesbrief wollte sie begraben werden.

      80 Schmuckstücke sind bei Christie's im Katalog. Bei 29 steht «Geschenk von Richard Burton» daneben. Der Schmuck, den er ihr vor 40 Jahren zum ersten Enkelkind schenkte, wird auf gut 200 000 Dollar geschätzt. Der Rubinring von Weihnachten 1968 gar auf 1,5 Millionen. Fast bescheiden taxiert mit 6000 Dollar: Der «Pingpong-Diamantring» - so genannt, weil Burton ihn Taylor für ein gewonnenes Tischtennisspiel schenkte.

      Und dann ist da dieser unglaubliche Diamantring. Der hieß mal Krupp-Diamant, ist mit mehr als 33 Karat riesig und bei Reinheit und Farbe nahezu perfekt. Bei Christie's heißt der Stein Elizabeth-Taylor-Ring - die Hollywoodlegende verkauft sich besser als die deutsche Industriellenfamilie. 3,5 Millionen Dollar erhofft sich das Auktionshaus davon - fast das Zwölffache dessen, was er 1968 beim Konkurrenten Sotheby's gekostet hatte.

      Im gleichen Jahr hatte Burton ihr den Ring geschenkt. «Sie trug ihn immer», sagt Diamantenexpertin Roskind. «Jeden Tag. Sogar während und nach der Scheidung, sie legte den Ring nie ab.» Selbst bei ihrem Gastauftritt bei den Zeichentrickfiguren «Simpsons» trug die gezeichnete Taylor beim Oscar-Polieren den gewaltigen Ring am Finger. Der große Pop-Art-Künstler Andy Warhol sagte einmal: «Wie wunderbar wäre es, wiedergeboren zu werden als großer Ring an Elizabeths Hand.»

      Der Ring macht etwa ein Zehntel des Gesamtwertes der Auktion aus - zumindest den Schätzungen zufolge. Überraschungen sind möglich, in beide Richtungen. Fans der Taylor können schon mit ein paar hundert Dollar mitbieten. Aber ob es um die sechs von Michael Jackson geschenkten Schmuckstücke geht, ihre eigenen Kreationen oder besonders ausgefallenes Geschmeide - der allererste Stein, mit dem alles anfing, ist nicht dabei. Den hatte die 17-jährige Liz ihrem einstigen Verlobten nach der Trennung mit den Worten zurückgegeben: «Ich gebe Dir den Diamanten zurück. Aber mein Herz ist für immer in seinem Inneren.»

      The Collection of Elizabeth Taylor

      Elizabeth Taylors Diamanten erzielen Rekordpreise

      Elizabeth Taylors Diamanten erzielen Rekordpreise

      14.12.2011, 09:48 Uhr 14.12.2011, 09:48 Uhr Hollywoodlegende Liz Taylor war acht Mal verheiratet und hatte zahlreiche Liebhaber, die sie mit Juwelen verwöhnten. Diese werden nun versteigert.

      New York. Millionen für Elizabeth Taylors Juwelen: Der kostbare Schmuck der Hollywoodlegende hat bei einer Christie's-Auktion in New York Rekordpreise erzielt. 10,5 Millionen Dollar (etwa 8 Millionen Euro) bot ein Käufer über Telefon für ein Rubin- und Diamantenhalsband mit einer Perle, die einst zu den Kronjuwelen des spanischen Königshauses gehört hatte. Das Höchstgebot übertraf den Schätzwert von 2 bis 3 Millionen Dollar um ein Mehrfaches.

      Nach Angaben von Experten handelt es sich bei dem Preis, der durch den Kautionszuschlag auf 11,8 Millionen Dollar steigt, um einen der höchsten, die je für ein vergleichbares Schmuckstück gezahlt wurden.

      Ein Diamant- und Smaragdhalsband von Bulgari, das Richard Burton seiner Liz 1964 zur Hochzeit geschenkt hatte, erzielte 5,4 Millionen Dollar. Christie's hatte den Wert mit 1 bis 1,5 Millionen angegeben. Von ihrem langjährigen Freund Michael Jackson hatte Taylor einen Diamant- und Saphirring, der jetzt, neun Monate nach ihrem Tod, den Besitzer wechselte. Er wurde für 600.000 Dollar statt der geschätzten 80.000 bis 120.000 Dollar zugeschlagen.

      Zuvor waren die Juwelen der einst „schönsten Frau der Welt“ bei Ausstellungen in Moskau, London, Los Angeles, Dubai, Genf, Paris und Hongkong zu sehen. Die Auktion in der Nacht zum Mittwoch war der Auftakt und Höhepunkt einer insgesamt viertägigen Versteigerung von Schmuck, Kleidern und Kunst der gefeierten Filmschauspielerin. Liz Taylor war acht Mal verheiratet und hatte zahlreiche Liebhaber, die sie mit Juwelen verwöhnten. (dpa/abendblatt.de)

      Liz Taylor Auktion - Diamanten erzielen Rekordpreise

      Liz Taylor Auktion - Diamanten erzielen Rekordpreise

      Gestern begann die Liz-Taylor-Auktionswoche bei Christie's. Die Hollywood-Diva wird auch noch nach ihrem Tod (März 2011) inszeniert. Versteigert wird scheinbar alles, was sich verkaufen lässt.

      Schmuck - Juwelen und Diamanten

      Kostbare Diamanten und teurer Schmuck waren die ersten Auktionslose der sogenannten Liz Tylor Collection, die seit gestern bei Christie's in New York versteigert werden.
      Der wertvolle Schmuck wurde zuvor auf einer Ausstellungstournee durch die neuen Geldzentren dieser Welt potenziellen Käufern schmackhaft gemacht. Moskau, London, Los Angeles, Dubai, Genf, Paris und Hongkong waren die Stationen der Diamanten, um den Geldadel auf sich aufmerksam zu machen

      Liz Taylor Collection

      Generell war einiges anders im Vorfeld der Liz Taylor Auktion. Neben den üblichen Auktionskatalogen, die in einer ganzen Box/Set zu einer Kollektion von 5 Bänden zusammengefasst wurden (213 Euro), konnte man auch ein "Deluxe Limited Edition Box Set" für 440 Euro erwerben. Auch wer einen realen Blick vorab auf die Kollektion werfen wollte, wurde zur Kasse gebeten.

      Liz Taylor Diamanten

      Der Verkauf der Diamanten der Diva versprach den größten Umsatz. Und so kam es dann am gestrigen Abend zu neuen Rekordpreisen. Ein Rubin- und Diamantenhalsband, geschätzt mit 2 bis 3 Millionen Dollar, wurde für den Preis von rund 11,8 Millionen Dollar versteigert. Insgesamt erlöste Christie's am ersten Auktionstag mit der "Liz Taylor Collection" fast 116 Millionen Dollar.

      In den kommenden Tagen wird eigentlich fast alles was zum Schatz, leben und Inventar der Liz Taylor gehörte versteigert. Für den kleineren Geldbeutel gibt es bei den eingerichteten Onlineauktionen, vielleicht noch das eine oder andere Weihnachtsgeschenk zu entdecken. Kunstwerke, die im Besitz der Schauspielerin waren, kommen dann im neuen Jahr unter den Hammer. Im Januar können dann wahlweise Alte Meister, Werke impressionister Malerei oder moderne Kunst ersteigert werden.

      89 Millionen Euro für die Diamanten der Diva

      89 Millionen Euro für die Diamanten der Diva

      Sie war eine gefeierte Schauspielerin, bildschön und liebte Diamanten: Neun Monate nach dem Tod von Elizabeth Taylor hat der Schmuck der Hollywood-Ikone Rekordpreise erzielt. Christie's in New York spricht von der erfolgreichsten Diamantenauktion aller Zeiten.

      Ein vollgepackter Auktionsraum und Telefongebote aus aller Welt: Die Versteigerung der Juwelen von Hollywoods Ikone Liz Taylor hat alle Erwartungen übertroffen. Mit einem Gesamtergebnis von 116 Millionen Dollar (89 Millionen Euro) war die Auktion nach Angaben von Christie's in New York die erfolgreichste aller Zeiten.

      Am Ende der mehr als vierstündigen Veranstaltung in der Nacht zum Mittwoch (MEZ) war jedes Schmuckstück der Leinwandlegende ("Cleopatra") verkauft. 24 der 80 Lose gingen für jeweils über eine Million Dollar an einen neuen Besitzer, sechs erzielten mehr als fünf Millionen Dollar, sieben setzten Weltrekorde.

      Das Höchstgebot von 10,5 Millionen Dollar (etwa 8 Millionen Euro) kam über Telefon für ein Rubin- und Diamantenhalsband mit Perle. Nach dem üblichen Auktionsaufschlag lag der Preis bei 11,8 Millionen Dollar (9,1 Millionen Euro). Die als La Peregrina bekannte Perle war laut Christie's im 16. Jahrhundert im Golf von Panama gefunden worden. Sie gehörte zeitweise zu den Kronjuwelen des spanischen Königshauses.

      "Miss Taylors Magie" bringt Christie's Millionen
      Der Schauspieler Richard Burton, mit dem Liz Taylor zwei Mal verheiratet war, ersteigerte La Peregrina 1969 bei einer Auktion für 37 000 Dollar. Liz ließ sie von Cartier zu einem Schmuckstück nach eigenem Design verarbeiten. Den Wert hatte Christie's mit zwei bis drei Millionen Dollar angegeben. Es erzielte ein Vielfaches und brach den letzten Weltrekord für ein Juwelencollier mit Perlen (Baroda Perlen), der bei 7,1 Millionen Dollar gelegen hatte.

      Ein weiteres Prunkstück der exquisiten Kollektion, ein Diamant mit über 33 Karat und unschlagbarer Reinheit sowie Farbe, wurde für 8,8 Millionen Dollar (6,8 Millionen Euro) zugeschlagen. Burton hatte ihn 1968 für seine Liz unter den Weihnachtsbaum gelegt. Den Schätzpreis von 3,5 Millionen Dollar übertraf der Diamantring um 5,3 Millionen. "Sie trug ihn immer", hieß es bei Christie's in New York. "Jeden Tag. Sogar während und nach der Scheidung (von Burton)."

      Den Verkaufserfolg erklärte das Auktionshaus am Ende des Abends mit der "Magie von Miss Taylor". Sie galt jahrzehntelang als eine der schönsten Frauen der Welt. Sie wurde von Männern mit den teuersten Geschenken verwohnt. Außer ihren sieben Ehemännern (Burton heiratete sie sogar zweimal) hatte die gefeierte Schauspielerin etliche Liebhaber. Von dem Popsänger Michael Jackson, mit dem sie lange eng befreundet war, hatte Liz einen Diamant- und Saphirring, der jetzt für 600 000 Dollar unter den Hammer kam, etwa das Sechsfache des Schätzwerts.

      Schmuck wurde zuvor in sieben Städten ausgestellt
      Von Taylors drittem Ehemann, dem Filmproduzenten Mike Todd, stammt eine Tiara aus der Zeit um 1880. Liz trug das Schmuckstück 1957 bei der Oscar-Verleihung für Todds Film "In 80 Tagen um die Welt". Mit einem Höchstgebot von 4,2 Millionen Dollar erzielte die Tiara bei Christie's ebenfalls das Sechsfache des Schätzpreises. Noch höher trieb der Bieterkampf den Preis für ein Diamant- und Smaragdhalsband von Bulgari, das Burton seiner Liz 1964 zur Hochzeit geschenkt hatte: 5,4 Millionen Dollar, statt geschätzter 1 bis 1,5 Millionen.

      Die zweifache Oscar-Preisträgerin war im März dieses Jahres im Alter von 79 Jahren gestorben. Sie ist in mehr als 50 Filmen zu sehen. Der kostbare Schmuck der Diamantenliebhaberin war vor der Versteigerung in Moskau, London, Los Angeles, Dubai, Genf, Paris und Hongkong ausgestellt. Die Auktion am Dienstagabend war der Auftakt und Höhepunkt einer insgesamt viertägigen Versteigerung von Schmuck, Kleidern und Kunst der Taylor.