Aussergewöhnlich grosser Diamant "Sun Drop"

      Aussergewöhnlich grosser Diamant "Sun Drop"

      Aussergewöhnlich grosser Diamant wird in Genf versteigert

      Einer der grössten Diamanten der Welt, der 110,3 Karat schwere Sun Drop, wird im November in der Schweiz versteigert. Der birnenförmige strahlend gelbe Diamant werde auf 15 Millionen Dollar geschätzt.

      Dies teilte das Auktionshaus Sotheby's am Donnerstag in Hongkong mit. Der Diamant war im vergangenen Jahr in Südafrika gefunden worden. Der Stein geht von Hongkong aus nun auf eine internationale Tournee, bevor er am 15. November in Genf unter den Hammer kommt.
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      Der Sun-Drop Diamant

      Der Sun-Drop Diamant

      Sotheby’s Genf ist erfreut, die Auktion einer der prachtvollsten Diamanten, der in den letzten Jahren zur Auktion gekommen ist, für Dienstag, den 15. November 2011 ankündigen zu können.

      Mit seinen 110.3 Karat wurde der Sun-Drop Diamant von dem Gemological Institut of America (GIA) mit der höchsten Farbgraduierung für einen gelben Diamanten (Fancy Vivid Yellow) eingestuft. Dieser außergewöhnliche Stein ist als der größte bekannte tropfenförmige gelbe Diamant (Fancy Vivid Yellow) der Welt klassifiziert und hat eine Reinheit von VVS1. Anfang des Jahres wurde der Stein im Londoner Naturhistorischen Museum ausgestellt. Der Rohdiamant für den Sun-Drop Diamanten wurde 2010 in Südafrika entdeckt und von Cora International, der weltweit führenden Manufaktur für ausgewöhnliche Diamanten, die Ihren Hauptsitz in New York hat, geschliffen und poliert. Dieser atemberaubende Diamant kommt mit einem Schätzpreis von $11-15 Millionen auf den Markt.

      David Bennett, Chairman des Sotheby’s Juwelen Departments in Europa und dem Mittleren Osten, und Co-Chairman von Sotheby’s Schweiz, kommentiert die bevorstehende Auktion des Sun-Drop Diamanten: „Dieser Stein hat eine immense Präsenz und ist wahrhaftig atemberaubend. Er ist zudem auch einer der größten Diamanten, der jemals in einer Auktion angeboten wurde. Es ist eine große Ehre, dass wir von Cora International ausgewählt wurden, diesen Stein erstmalig auf dem Markt anzubieten.“
      Der Sun-Drop Diamant

      Es gibt Diamanten, die so einzigartig sind, dass es unmöglich ist, ihren Preis zu bestimmen. Der ‚Cora Sun-Drop’ gehört in diese Klasse. Er zählt zu den atemberaubendsten Diamanten der Welt. Traumhafte 110 Karat, strahlend kräftiges Gelb: Der weltgrößte gelbe birnförmige ‚Cora Sun-Drop’ ist in London zu bewundern. Das weltberühmte Naturhistorische Museum ‚Natural History Museum’ im Londoner Stadtteil South Kensington zeigt ab dem 25. Februar 2011 für sechs Monate den glitzernden ‚Sonnen-Tropfen’. Das amerikanische Fotomodell Jerry Hall, lange Zeit mit Mick Jagger liiert, hat in London die Präsentation des ‚Cora Sun-Drop’ eröffnet

      Der Sun-Drop ist eine Leihgabe der Cora International New York, einer der führenden Diamantenmanufakturen weltweit. Der Sun-Drop wurde in Afrika entdeckt. Cora International hat den Rohdiamanten geschliffen. Die intensiv gelbe Farbe ist auf einen kleinen Stickstoffanteil in der Kohlenstoffstruktur des Diamanten zurückzuführen.

      Farbige Diamanten sind extrem selten in der Natur. Wie der Kurator der Mineralogie-Abteilung des Museums, Alan Hart, auf der Internetseite des Museum berichtet, hat nur ein kleiner Prozentsatz aller natürlichen Diamanten eine satte Farbe, weshalb diese für Wissenschaftler besonders interessant sind. Extrem große Diamanten (über 100 Karat) mit außergewöhnlicher Färbung sind historisch bedeutungsvoll, da es davon nur sehr wenige gibt. „Wir sind hocherfreut, unseren Besuchern den ‚Cora Sun-Drop’ zeigen zu können. Noch nie habe ich einen Stein gesehen, wie diesen!“

      Der gelbe Riesendiamant ist in der ‚Vault’, ausgestellt, einer Galerie des Museums, in der einzigartige, seltenste und kostbarste Schätze, die je in der Natur gefunden wurden, zu sehen sind. Vom seltenen Marsmeteoriten ‚Nakhla’ oder der ‚Aurora Pyramid of Hope’-Kollektion mit ihren 296 naturfarbenen Diamanten bis zu ‚Heron-Allen’s verfluchtem Amethyst’ und dem wahrscheinlich eindrucksvollsten 717 g schweren kristallähnlichen ‚Latrobe Gold Nugget’ - jedes Exponat hat seine eigene Geschichte.

      Das Schleifen eines Diamanten ist wie Kunst...“ erläuterte Suzette Gomes, Geschäftsführerin der Cora International, wie BBC-News berichtet. „Eine Menge Mut und Erfahrung ist notwendig... Beim Sun-Drop war der Schliff entscheidend, um die Schönheit des Diamanten herauszubringen.“ Über den Preis angesprochen, wird Ms Gomes zitiert, dass „wir darüber normalerweise nicht sprechen.“ Ein Wert sei jetzt nicht festzulegen... Und Mr. Hart vom Museum fügt hinzu, dass der wahre Wert in der Einzigartigkeit solcher edlen Steine liegt, „sie sind einfach einmalig.“

      Filmchen dazu:
      http://www.youtube.com/watch?v=aM9qkaL21GA&feature=player_detailpage#t=36s

      Riesen-Edelstein kommt unter den Hammer

      Riesen-Edelstein kommt unter den Hammer

      Einer der größten Diamanten der Welt wird am kommenden Dienstag in Genf versteigert: Wie das Auktionshaus Sotheby’s mitteilte, ist der birnenförmige Edelstein mit dem Namen “Sun Drop” 110 Karat schwer und außergewöhnlich selten. Der Wert des Diamanten wird auf rund 11 Millionen Euro geschätzt. Dennoch hieß es bei Sotheby’s, man habe keine Zweifel daran, bald einen Käufer zu finden.
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      Auktion für 15-Millionen-Dollar-Diamant

      Auktion für 15-Millionen-Dollar-Diamant

      Sotheby’s will heute einen der größten gelben Diamanten der Welt versteigern. "Sun-Drop" hat 110,03 Karat und ist so groß wie ein Daumen. Schätzpreis: 15 Millionen Dollar.

      Dieses Strahlen ist magisch. Dieser Schliff, dieses satte Gelb. Diese Größe. „Sun-Drop“ (Sonnentropfen) heißt der Stein, der größte gelbe, birnenförmige Diamant, den die Welt je gesehen hat. Das Auktionshaus Sotheby’s will ihn heute in Genf versteigern. Sensationelle 110,03 Karat ist er schwer.

      Seine Größe wird mit dem Daumen einer Frau verglichen. Sein Schätzpreis liegt bei elf bis 15 Millionen Dollar. Sotheby’s weiß längst, dass etliche Interessenten auf den Tag warten, an dem sie bieten können. Es könnte ein äußerst spannendes Wetteifern der Finanzgiganten werden.


      Auktion im berüchtigten Genfer Hotel "Beau-Rivage“
      Atemberaubende Objekte werden bei dieser Auktion vom 12. bis zum 15. November im Genfer „Beau-Rivage“ aufgerufen. Jenem Hotel, das nicht nur als Nobelherberge, sondern auch als Todesort Geschichte geschrieben hat. Die Leiche des CDU-Politikers Uwe Barschel wurde hier gefunden, die österreichische Kaiserin Sisi starb hier nach einem Attentat. Wenn in diesen Tagen Kostbarkeiten aufgerufen werden, sind die Gedanken woanders. Tatsächlich wecken viele Objekte erfreuliche Erinnerungen.

      Drei Bieter hatten jüngst um die goldene Rolex von Konrad Adenauer gekämpft, bis sie für 142.000 Euro an einen Schweizer ging. Der zahlte für die Armbanduhr des ersten deutschen Nachkriegskanzlers das Dreifache ihres Schätzwertes. Sichtlich erfreut soll er beim Verlassen des Saals gesagt haben, dass die Uhr gleich an sein Handgelenk komme.

      Die Kanzleruhr, die man auch im Bad tragen und sogar mit Seife und Bürste säubern kann. Das hatte Rolex-Gründer Hans Wilsdorf dem Kanzler zugesichert, als er ihm das gute Stück 1955 zum Geschenk machte.

      Geschichtsträchtig sind auch die kostbaren Juwelen aus der Zeit des Osmanischen Reichs, die bei der Genfer Auktion im Angebot sind. Es sind Edelsteine, die Sultan Abdul Hamid II. der Gattin des Vizekönigs von Ägypten im 19. Jahrhundert schenkte. Brosche, Ohrringe, Halskette mit einem Schätzwert von sieben Millionen Euro. Gut möglich, so Sotheby’s, dass es sich bei einigen Juwelen um den Teil eines Friedensangebotes Russlands an das Osmanische Reich 1711 handelte – um Juwelen, die politische Geschichte schrieben.


      Der Reiz der Jungfräulichkeit
      Das ist der Reiz der Historie. Der Reiz der Jungfräulichkeit ist für viele Käufer größer. „Manche Personen“, sagt David Bennent, Chef der Edelsteinabteilung bei Sotheby’s, „finden es sehr anziehend, dass ein Stein Millionen von Jahren unberührt unter der Erde gelegen hat.“ Der große gelbe Diamant, der heute aufgerufen wird, hat noch keinen Hals, keinen Finger dauerhaft geschmückt. „Der Käufer“, so Bennent, „wird die erste Person sein, die ihn trägt.“

      „Fancys“, farbige Diamanten kommen äußerst selten vor. Es ist lange her, dass Sotheby’s mit einem gelben Diamanten einen Weltauktionsrekord erzielte. 1997 war es, als das Auktionshaus in New York einen in Marquiseform geschliffenen Stein mit einem Gewicht von 13,83 Karat für 3.302.500 Dollar verkaufte.

      Der derzeitige Weltauktionsrekord für einen tropfenförmigen gelben Diamanten liegt bei 3.762.000 Dollar, er wurde 1990 bei Christie’s in London erzielt. Mit dem Verkauf des „Sonnentropfens“ würde Sotheby’s den Konkurrenten um Längen schlagen. Auch wenn sich um ihn noch keine Legenden ranken wie um den bekanntesten farbigen Diamanten, den blauen „Hope“.

      Er wurde angeblich aus der Statue der indischen Gottheit Vishnu gestohlen und soll seitdem verflucht sein. Die Legende wurde nicht zuletzt aus der Tatsache genährt, dass Marie-Antoinette, die bekanntlich unter der Guillotine endete, den kostbaren Stein trug. Moderne Mythen. Dass in unterentwickelten Regionen der Welt Menschen unter lebensgefährlichen Bedingungen nach Diamanten graben, ist dagegen bittere Wahrheit. Ebenso die Tatsache, dass mit den Gewinnen aus dem Diamantentenhandel Bürgerkriege in Afrika finanziert werden.


      "Sun-Drop" wurde 2010 in Südafrika entdeckt
      Für den „Sun-Drop“ trifft das sicher nicht zu. Er wurde in seiner Rohform erst 2010 in Südafrika entdeckt. Der genaue Fundort ist nicht bekannt. Nicht auszuschließen ist, dass er aus der Kapprovinz stammt, wo überdurchschnittlich viele gelbe Diamanten auftauchen.

      Gelb, die zweithäufigste Farbe bei Diamanten, ist auf den Stickstoffanteil in der Kohlenstoffstruktur des Steins zurückzuführen. Die Farbe des „Sun-Drop“ ist besonders intensiv. Das Gemological Institute of America (GIA) hat den Stein mit der höchsten Farbgraduierung für einen gelben Diamanten eingestuft – mit „Fancy Vivid Yellow“. Die Cora International New York, eine der führenden Diamantenmanufakturen weltweit, hat den Rohdiamanten geschliffen und auf Hochglanz poliert.

      Das US-amerikanische Fotomodell Jerry Hall war so entzückt, dass sie sich gleich bereit erklärte, den Stein zur Eröffnung einer Ausstellung im Londoner Naturhistorischen Museum zu präsentieren, wo „Sun-Drop“ für sechs Monate zu sehen war.

      Wenn der Diamant einen Käufer findet, dann wird er vermutlich lange nicht mehr öffentlich zu sehen sein. Zu exklusiven Anlässen vielleicht – am Hals einer Dame. Es wäre ein Wagnis. Es wäre kein entspannter Auftritt zu wissen, was für ein Vermögen am Körper baumelt. Der Schätzpreis liegt bei bis zu 15 Millionen Dollar. Der tatsächliche Kaufpreis könnte um einiges höher sein.
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      Versteigerung: Der Reiz des Unberührten

      Versteigerung: Der Reiz des Unberührten

      Der größte gelbe Diamant der Welt wurde im Schweizer Genf für mehr als neun Millionen Euro versteigert. Das ist ein neuer Rekord.

      Genf. Er strahlt wie ein Tropfen in der Sonne - fast schon magisch. Dieser Schliff, dieses satte Gelb sind einmalig. Und bei der Größe des Sun-Drop (Sonnentropfen) stockt Kennern der Atem. Gestern Abend hat das Auktionshaus Sotheby's in Genf den weltgrößten gelben Diamanten versteigert. Ein Telefonbieter bezahlte für den Sun-Drop rund 12,4 Millionen Dollar (mehr als neun Millionen Euro). "Das ist ein neuer Rekordpreis für einen gelben Diamanten", sagte ein Sprecher des Auktionshauses. Der Edelstein ist sensationelle 110,03 Karat schwer.

      Sotheby's hatte ein äußerst spannendes Wetteifern der Finanzgiganten im Hotel Beau-Rivage gestartet. Es ist jene Nobelherberge, in der 1987 der CDU-Politiker Uwe Barschel den Tod fand, ebenso wie 1898 die österreichische Kaiserin Sissi.

      Sogenannte Fancys, farbige Diamanten, kommen äußerst selten vor. Es ist lange her, dass Sotheby's mit einem gelben Diamanten einen Weltrekord erzielte. 1997 war es, als das Auktionshaus in New York einen in Marquiseform geschliffenen Stein mit einem Gewicht von 13,83 Karat für umgerechnet 2,4 Millionen Euro verkaufte. Der bis gestern gültige Rekord für einen tropfenförmigen gelben Diamanten lag bei umgerechnet 2,8 Millionen Euro. Er wurde 1990 bei Christie's in London erzielt.

      Gerade weil sich um den Sun-Drop noch keine Legende rankt wie um den bekanntesten farbigen Diamanten, den blauen Hope, dürfte er besonders begehrt sein. Der Hope wurde angeblich aus der Statue der indischen Gottheit Vishnu gestohlen und soll seitdem verflucht sein. Die Legende wurde nicht zuletzt aus der Tatsache genährt, dass die französische Königin Marie-Antoinette, die bekanntlich unter der Guillotine endete, den kostbaren Stein trug. Der bekannteste grüne Diamant liegt übrigens im Grünen Gewölbe in Dresden. Er hat 41,0 Karat und gehörte einst dem in politischen Dingen eher glücklosen sächsischen Kurfürsten und polnischen König August III. (1696-1763). Der Reiz der Jungfräulichkeit ist also für viele Käufer groß.

      "Manche Personen", sagt David Bennent, Chef der Edelsteinabteilung bei Sotheby's, "finden es sehr anziehend, dass ein Stein Millionen von Jahren unberührt unter der Erde gelegen hat." Der Käufer, der den Sonnentropfen fassen lässt, "wird die erste Person sein, die ihn trägt".

      Der Sun-Drop wurde in seiner Rohform erst 2010 in Südafrika entdeckt. Der genaue Fundort ist natürlich nicht bekannt. Nicht auszuschließen ist, dass er aus der Kapprovinz stammt, wo überdurchschnittlich viele gelbe Diamanten auftauchen. Gelb, die zweithäufigste Farbe bei Diamanten, ist auf den Stickstoffanteil in der Kohlenstoffstruktur des Steins zurückzuführen.

      Die Farbe des Sonnentropfens ist besonders intensiv. Das Geological Institute of America (GIA) hat den Stein mit der höchsten Farbgraduierung für einen gelben Diamanten eingestuft - mit "Fancy Vivid Yellow". Die Cora International New York, eine der führenden Diamantenmanufakturen weltweit, hat den Rohdiamanten geschliffen und auf Hochglanz poliert. "Das Schleifen eines Diamanten ist wie Kunst", sagt Suzette Gomes, Geschäftsführerin von Cora International. "Eine Menge Mut und Erfahrung sind notwendig. Beim Sun-Drop war der Schliff entscheidend, um die Schönheit des Diamanten herauszubringen."

      Das US-Fotomodell Jerry Hall war so entzückt, dass sie sich bereit erklärte, den Stein zur Eröffnung einer Ausstellung im Londoner Naturhistorischen Museum zu präsentieren, wo der "Klunker" für sechs Monate zu sehen war - wohl das vorerst letzte Mal in der Öffentlichkeit. Vielleicht aber wird er zu exklusiven Anlässen den Hals einer Dame zieren. Ein Wagnis. Keine Frau könnte entspannt mit einem solchen Vermögen ein Fest besuchen.
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