216-Karat-Diamant in Lesotho entdeckt

      216-Karat-Diamant in Lesotho entdeckt

      schon etwas älter aber trotzdem interessant! (5. Februar 2007, 17:12, NZZ Online)

      216-Karat-Diamant in Lesotho entdeckt
      Zweiter Fund innert weniger Monate

      Nur wenige Monate nach der Entdeckung eines der grössten Diamanten der Welt in dem von Südafrika umgebenen Gebirgs-Königreich Lesotho wurde dort erneut ein Super-Diamant gefunden.
      (sda/dpa) Die Regierung in der Hauptstadt Maseru gab das Gewicht des lupenreinen Edelsteins am Montag mit 216 Karat an. Er wurde in der vergangenen Woche nach Antwerpen geschickt, wo er versteigert werden soll. Gefunden worden war er Anfang des Jahres in der Letseng-Mine, aus der auch der im August 2006 für 12,4 Millionen Dollar (15,4 Mio. Franken) versteigerte 603-Karat-schwere Edelstein stammte, der auf der Rangliste der grössten Diamanten an 15. Stelle steht.

      Die bereits vor 50 Jahren in Betrieb gegangene Mine in 3150 Metern Höhe war 1982 vom damaligen Eigentümer De Beers stillgelegt und erst 2004 von Lesothos Regierung und einer südafrikanischen Investorengruppe wieder eröffnet worden.

      Diamant für knapp zehn Millionen Euro verkauft

      Diamant für knapp zehn Millionen Euro verkauft

      Antwerpen (rpo). Für den stolzen Preis von 12,36 Millionen Dollar (9,76 Millionen Euro) ist ein Rohdiamant verkauft worden. Der 603 Karat schwere Edelstein hat die Größe eines Golfballs. Käufer des "Versprechen von Lesotho" ist eine südafrikanische Diamant-Schleiferei, wie die Regierung von Lesotho mitteilte.

      Die Firma Safdico will den Diamanten zu einzelnen kleineren Steinen verarbeiten und diese für mehr als 20 Millionen Dollar weiterverkaufen.

      Das "Versprechen von Lesotho" war im August in der berühmten Letsing-Mine im südafrikanischen Kleinstaat Lesotho gefunden worden, in der 1967 bereits ein 601 Karat schwerer Diamant entdeckt wurde. Eigentümer waren bislang die Regierung und das betreffende Bergbauunternehmen. In Zukunft werde es weitere Steine von dieser Qualität geben, kündigte der Minister für Bodenschätze von Lesotho, Mamphono Khaketla, mit Verweis auf den Namen des jetzt verkauften Rohdiamanten an
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      Wertvoller 478-Karat-Diamant in Lesotho entdeckt

      Wertvoller 478-Karat-Diamant in Lesotho entdeckt
      21.09.2008 | 18:16 | (DiePresse.com)

      In geschliffenem Zustand konnte der Diamant 150 Karat haben. Damit wäre er wertvoller als die britischen Kronjuwelen.

      In dem von Südafrika umschlossenen Königreich Lesotho ist einer der bisher wertvollsten Diamanten gefunden worden. Wie der britische Minenbetreiber Gem Diamonds am Sonntag mitteilte, entdeckten seine Mitarbeiter in der Letseng-Mine in Lesotho einen Diamanten mit einem Rohgewicht von 478 Karat. "Die ersten Untersuchungen dieses bemerkenswerten Diamanten lassen darauf schließen, dass er einen rekordverdächtigen geschliffenen Diamanten von bester Farbe und Klarheit hervorbringen wird", sagte Firmenchef Clifford Elphick in der Erklärung.

      Den Angaben zufolge könnte der Diamant in geschliffenem Zustand 150 Karat haben und damit wertvoller sein als eines der britischen Kronjuwelen: Der Edelstein Koh-i-Noor, den Großbritannien im 19. Jahrhundert von Indien beschlagnahmte, hat 105 Karat.

      Der bisher wertvollste Diamant ist der Great Star of Africa mit 530 Karat. Der tropfenförmige Edelstein wurde aus dem 1905 entdeckten Cullinan Diamond geschliffen, der im Rohzustand 3106 Karat hatte. Die Letseng-Mine in Lesotho gehört zu 70 Prozent der in London registierten Firma Gem Diamonds und zu 30 Prozent der Regierung von Lesotho.
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      Edelsteine: Lesotho: Kleines Land, große Diamanten

      Edelsteine: Lesotho: Kleines Land, große Diamanten

      Das afrikanische Königreich Lesotho feiert sein Comeback als Diamantenproduzent.

      Letseng (dpa). Die Gruppe der Diamanten produzierenden Länder ist um einen Staat reicher. Mit einer symbolischen Felssprengung nahm Lesothos König Letsie III. am Freitag die höchste Diamantmine der Welt im 3150 Meter hohen Ort Letseng offiziell in Betrieb. Das Bergwerk, das von Lesothos Regierung und einer südafrikanischen Investorengruppe betrieben wird, ist bisher das einzige des kleinen Landes. Bis zum Frühjahr 2005 sollen zwei weitere folgen. Mit der Diamantenförderung begonnen hatte die Mine bereits im März.

      Die seitdem geförderten 27.580 Karat im Wert von rund 28 Mill. Dollar (21 Mill. Euro) - unter ihnen Edelsteine im Bereich zwischen 123 und 215 Karat - haben die Investitionskosten von 210 Mill. Rand (35 Mill. Dollar) bereits jetzt zu einem großen Teil amortisiert. Bis zum Ende des Geschäftsjahres am 31. März werden Einkünfte in Höhe von 38 Mill. Dollar erwartet. Die Investitionskosten blieben gering, weil es sich bei der Mine um eine Wiedereröffnung handelt, die die Diamantenindustrie des Königreichs neu beleben soll. Obwohl die vor knapp 50 Jahren entdeckte Mine die größten und reinsten Diamanten der Welt produziert hat - darunter drei von mehr als 500 Karat - hatte sie der De-Beers-Konzern 1982 angesichts der niedrigen Preise auf dem Diamanten-Weltmarkt und auch aus politischen Gründen geschlossen. Seitdem lag die Diamantenindustrie des Landes brach.

      Nun war die Zeit reif für ein Comeback. Die weltweite Produktion hinkt der steigenden Nachfrage hinterher. "Bis 2014 wird bei den ungeschliffenen Diamanten das Angebot hinter der Nachfrage bleiben", prognostiziert Charles Wyndham von der Londoner International Diamond Consultants. Derzeit ist der Markt für Diamantenschmuck 57 Mrd. Dollar schwer. Den größten Markt hat die USA mit knapp 32 Mrd. Dollar, gefolgt von Japan.

      Bisher macht der Exporterlös der Diamantenförderung Lesothos fünf Prozent des Bruttoinlandsprodukts aus. "Wir peilen für die nächsten drei bis vier Jahre aber einen Export von 50.000 Karat an, so dass sich dieser Wert auf zehn Prozent erhöhen dürfte", sagt Monyane Moleleki. Der Außenminister Lesothos, bis vor einer Woche noch Rohstoff-Minister, hatte großen Anteil an der Wiederbelebung der Diamantindustrie.

      Sie findet vor dem Hintergrund einer Diversifizierung statt. Nötig wurde sie, weil Südafrika wegen der Automatisierung seines Bergbaus die aus Lesotho ins Land geholten billigen Arbeitskräfte nicht mehr brauchte. Als Folge stieg in dem armen Land von der Größe Belgiens die Arbeitslosigkeit. Immerhin: Dank eines US-Förderprogramms hat sich Lesotho innerhalb von zweieinhalb Jahren als Afrikas größter Textilexporteur für die USA profiliert und 50.000 Arbeitsplätze geschaffen.