Infoecke zur BMW R 1200 RT
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Verkehr - Motorrad: Erneute Preisänderungen für BMW-Motorräder
München (dpa/tmn) - Bewegung bei BMW: Einige Motorräder werden im nächsten Jahr teurer, andere dagegen günstiger. Zuletzt hat BMW im August die Preise für seine Krafträder geändert.
In der Preisliste für BMW-Motorräder gibt es Anfang Januar 2013 erneut Änderungen: Einige Modelle werden teurer, andere günstiger, erklärte eine Sprecherin. Die Basispreise der K 1600 GT und GTL steigen demnach jeweils um 300 Euro, die K 1300 S wird 200 Euro teurer. Für die R 1200 RT werden nach dem Jahreswechsel 150 Euro mehr fällig, für die C 600 GT und C 650 Sport je 100 Euro. Der Preis der S 1000 RR sinkt um 175 Euro, die R 1200 GS Adventure kostet künftig 180 Euro weniger. Der Preis für die neue R 1200 GS mit wassergekühltem Boxermotor steht noch nicht fest.
Die neue Grundpreisspanne reicht bei den aktuellen BMW-Modellen von 7300 Euro für die G 650 GS bis 22 500 Euro für die K 1600 GTL. Zuletzt hatte BMW Motorrad im August die Fahrzeugpreise angepasst. Grund dafür war damals die Ausrüstung der gesamten Modellpalette mit serienmäßigen ABS-Bremsen. -
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BMW Händler in meiner Nähe
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Ditting Automobile GmbH & Co. KG
Zeissstr. 2
71679 Asperg
Tel.: 49(0) 71414076333
Homepage: http://www.ditting.de
Händlertyp: BMW Motorrad Verkauf, BMW Motorrad Service
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BMW Motorrad Zentrum Stuttgart
Pascalstr. 1
70569 Stuttgart
Tel.: 0711 1318242
Homepage: http://www.bmw-motorrad-stuttgart.de
Händlertyp: BMW Motorrad Verkauf, BMW Motorrad Service
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Autohaus Mulfinger GmbH
Siechenfeldstr. 28
73614 Schorndorf
Tel.: 49(0) 718170040
Homepage: http://www.mulfinger.de
Händlertyp: BMW Motorrad Verkauf, BMW Motorrad Service
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Brauneisen GmbH
Ulmer Str. 5
73240 Wendlingen
Tel.: 49(0) 70243736
Homepage: http://www.bmw-brauneisen.de
Händlertyp: BMW Motorrad Verkauf, BMW Motorrad Service -
Hier ein Beispiel für Reifenkosten für die BMW
Die sollen nicht schlecht sein für die BMW R1200 RT:
http://www.reifendiscount.de/Motorradreifen/Metzeler_ROADTEC_Z6/Reifen_180_55_ZR_17_73_W_tl/5120840_32_0_111.html?adword=google/NETTO+Productfeed/Motorrad/Metzeler-ROADTEC+Z6/180-55-ZR-17-73W
http://www.reifendiscount.de/Motorradreifen/Metzeler_ROADTEC_Z6_Front/Reifen_120_70_ZR_17_58_W_tl/5120750_32_0_111.html?adword=google/NETTO+Productfeed/Motorrad/Metzeler-ROADTEC+Z6+Front/120-70-ZR-17-58W -
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Die würd ich mich auch noch zulegen. 50€ist zwar nicht unbedingt wenig Geld für solch ein kleines Täschchen, aber wenn ich schon so ein Motorrad kaufen würde dann auch mit allen Schikanen. Praktisch find ich die Tasche allemal, vor allem den wasserfesten Kabelzugang find ich klasse (Händi aufladen usw. ...)
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R 1200 RT 2012 MÜ
Touring erster Klasse hat für Zweizylinderfans ein einprägsames Kürzel – und das seit über 30 Jahren: RT. Wohl kaum eine andere Bezeichnung hat Fernreisenden schon immer ein Motorradkonzept suggeriert, das von vorn bis hinten durchdacht ist: besten Wind- und Wetterschutz, optimale Ergonomie, komfortabelste Bedienung kombiniert mit einem Spitzenfahrwerk, das mit den
Sonderausstattungen ASC und ESA II* einzigartig ist.
Diese Merkmale markieren im Tourersegment eine, wenn nicht die innovative Messlatte.
Auch wenn die R 1200 RT mit ihrem dynamischen, neuen Design eigentlich überall eine hervorragende Figur macht – alles an der R 1200 RT signalisiert: gebaut für zigtausende Kilometer, am besten gleich am Stück.
Hinzu kommt diese faszinierende Mischung aus Charaktermotor und Big Bike Dynamik. Die typische Boxer-Souveränität wurde in der aktuellen Version nochmals gesteigert: Der Motor wird nun gekrönt vom radialen DOHC**-Ventiltrieb aus der HP2 Sport, hier allerdings mit drehmomentorientierter Auslegung, und ohne Einbußen bei der Laufkultur: maximales Drehmoment 120 Nm bei 6.000 U/min, Nennleistung weiterhin 81 kW (110 PS). Das bedeutet vom unteren Drehzahlbereich bis über die Mitte nochmals spürbar mehr Schub. Die neue Klappensteuerung in der Abgasanlage sorgt für einen dezent-dynamischeren Klang.
Und beim Thema Komfort punktet das als Sonderausstattung erhältliche neue Audiosystem mit dem innovativen Bedienkonzept Multi-Controller, das nahezu alle Befehle aus einer Bedieneinheit heraus erledigt.
Nur eins müssen Sie jetzt selbst tun – zur Probefahrt vorbeikommen.
*ESA II = Electronic Suspension Adjustment. elektronische Federbasis- und Federratenverstellung
** DOHC = Double OverHead Camshaft, zwei obenliegende Nockenwellen pro Zylinder
Fahrzeugpreis: 16.700,00 EUR***
*** Ausstattung gemäß Serienumfang, unverbindliche Preisempfehlung ab Werk ohne Überführungskosten inkl. 19% MwSt. -
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Geschichte
Erfunden wurde der Boxermotor von Carl Benz im Jahre 1896. Er nannte ihn „Contra-Motor“, da sich die beiden Zylinder gegenüber befanden, und wurde erstmals 1897 in das Modell "Dos à Dos" der Benzwerke eingebaut.
Vor- und Nachteile
Die Vorteile dieser Anordnung gegenüber der eines konventionellen Reihenmotors sind u. a. ein gleichmäßigerer Motorlauf und eine flache, kurze Bauweise, bei allerdings mehr Bauteilen. Ausgleichswellen und an den Kurbelwellenwangen vergossene Ausgleichsgewichte können wegen der sich kompensierenden Massen- bzw. Kolben-Bewegungen entfallen. Zudem ist z. B. bei einem Vierzylinder-Boxermotor eine dreifach gelagerte Kurbelwelle (gegenüber Fünffach-Lagerung) wegen der kurzen Bauweise und des günstigeren Kraftflusses ausreichend, da weniger mechanische Beanspruchungen wie z. B. Spannungen oder Schwingungen auftreten. Die luftgekühlte Variante eines solchen Motors war bei Fahrzeug-Konstrukteuren sehr beliebt, da sich mehr Zylinder im direkten Luftstrom befanden. Auch der VW Käfer und der Citroën 2CV sind mit einem Boxermotor ausgestattet. Moderne wassergekühlte Boxer-Motoren mit vier oder sechs Zylindern fließen bei Subaru in die Gesamtkonzeption des Allrad-Antriebs ein, und sie sind nach wie vor weiterhin in zahlreichen aktuellen Porsche-Modellen eingesetzt.
Durch ihre Bauweise erzielt Subaru einen sehr tiefen Schwerpunkt im Fahrzeug und einen streng symmetrischen Kraftfluss zu den Antriebsrädern. Dies verschafft deutliche Handlingvorteile gegenüber asymmetrischen, mehrfach umgelenkten Kraftflüssen.
Der wohl größte Nachteil des Boxermotors liegt aus Sicht der Fertigungstechnik im höheren Material- und Werkzeugeinsatz, der sich im Vergleich zum Reihenmotor bei der Serienfertigung deutlich in Mehrkosten niederschlägt. Dieser Nachteil relativiert sich bei der Betrachtung des Konzeptwechsels z.B. bei Mercedes und BMW zum V-Motor, der ebenso wie der Boxermotor zwei separate Zylinderköpfe erfordert. Ein weiterer Nachteil liegt darin, dass Boxermotoren sich wegen ihrer großen Baubreite für den Quereinbau schlecht eignen.
Der Unterschied zum V-Motor
Einen Sonderfall stellen die Flachmotoren in verschiedenen Ferrari-Straßen- und Rennfahrzeugen wie der Berlinetta Boxer oder dem Testarossa dar. Diese Motoren wurden von Ferrari zwar als Boxermotoren bezeichnet, in Wirklichkeit handelt es sich dabei jedoch um 180°-V-Motoren. Dabei haben jeweils die Pleuel zweier gegenüberliegender Kolben eine Kurbelwellenkröpfung gemeinsam. Ein V-Motor hat also halb soviele Kurbelwellenkröpfungen wie Zylinder.
Ebenfalls zu Unrecht als Boxermotoren werden oft die 170°-V-Zweizylinder-Viertakt-Motoren des Motorradmodells Zündapp KS 750 bezeichnet; um bei niedriger Schwerpunktlage mehr Platz für die Füße zu schaffen, wählte Zündapp diese ungewöhnliche Bauweise; der Vorteil größerer möglicher Neigung bei Kurvenfahrt ist hingegen bei diesem Zündapp-Gespann nur von theoretischer Bedeutung. Auch die Zündapp-Kolben "boxen" im Wesentlichen gegeneinander, haben also je einen eigenen Hubzapfen, jedoch nicht um 180 Grad, sondern um 170 Grad versetzt.
Aus der gegenseitigen Aufhebung der Massenkräfte erster Ordnung resultiert die ausgesprochene Laufruhe der Boxer-Triebwerke. Lediglich der Mittenversatz jeweils zweier (fast genau) gegenüberliegender Kolben bewirkt noch geringfügige Momente zweiter Ordnung.
Verwendung von Boxermotoren bei Volkswagen
Der meistgebaute Boxermotor ist der luftgekühlte Vierzylinder, der für den Käfer entwickelt wurde, und in ähnlicher Bauart in Deutschland bis in die 1970er Jahre in fast allen VW-Modellen verwendet wurde. Die Einstellung im Käfer erfolgte 2003 mit dem Ende der Produktion in Mexiko. Im VW-Bus (Typ 2, T2, in Deutschland von 1968 bis 1979 gebaut), der aktuell noch in Brasilien gebaut wird, fanden luftgekühlte Boxermotoren bis zum Jahresende 2005 Verwendung. Danach wurde die Produktion auf wassergekühlte Motoren umgestellt. Zwischen 1979 und 1992 wurden in Deutschland neben bewährten luftgekühlten auch noch wassergekühlte Boxer-Varianten (WBX) dieses erfolgreichen Motors im auch als Bulli bekannten VW-Bus T3 (Typ 2, T3) verbaut. Die leistungsstärksten mit 95 PS (mit Kat), bzw. 112 PS waren auch bereits mit einer elektronischen Zündung und Benzineinspritzung ausgestattet. Wegen der aufwendigen Führung der Wasserkühlung zwischen den beiden Zylinderköpfen des Motors im Heck und wegen des vorne verbauten Kühlers waren diese Motoren jedoch viel störungsanfälliger als ihre luftgekühlten Vorgänger. Jedoch hat die Frage der Motorkühlung nichts mit der Anordnung der Zylinder zu tun. VW gibt damit nach 70 Jahren das Konzept des legendären Boxermotors auf. Dieser Motor findet sich auch heute (2007) noch in den meisten Trikes, sowie bei den Automarken Porsche und Subaru.
Verwendung von Boxermotoren bei anderen Fahrzeugherstellern
Der Citroën 2CV (Ente) und dessen verwandte Modelle hatten einen luftgekühlten Zweizylinder-Boxer. Dies gilt auch für die holländischen DAF-Modelle 33 und 44, die für ihre stufenlose Automatik bekannt waren. Auch die Kleinwagenmodelle von Steyr-Puch (500, 650T(R)), die in den 1960er Jahren Erfolge im Rallyesport erzielten, sowie der Geländewagen Haflinger waren mit luftgekühlten Zweizylinder-Boxermotoren ausgerüstet, ebenso die legendären Fahrzeuge des französischen Herstellers Panhard, die aus einem Einliter-Zweizylinder-Boxermotor bis zu 70 PS schöpften. Der Citroën GS verfügte über einen hochmodernen luftgekühlten Vierzylinder. Ebenfalls legendär sind die luftgekühlten Porsche-Motoren mit vier und sechs Zylindern, die in den Baumustern 356 und 911 eingesetzt wurden. Zu nennen sind schließlich die Boxer-Motoren, die Alfa Romeo Anfang der Siebziger bis Ende der Neunziger in seinen Modellen Alfasud, Alfa Romeo 33 sowie Alfa Romeo 145 bzw. 146 eingesetzt hatte.
Weitere Fahrzeughersteller experimentierten mit Boxermotoren und setzten sie teilweise auch ein. Heute werden (wassergekühlte) Boxermotoren sehr erfolgreich von Porsche und Subaru eingesetzt. Die Subaru-Boxer werden auch beim Subaru-Derivat Saab 9-2x verwendet. Subaru hat für 2008 den ersten Dieselboxer mit Direkteinspritzung und Turboaufladung angekündigt.
Auch Achtzylinder- und Zwölfzylinder-Boxermotoren wurden realisiert, jedoch nur für Rennzwecke. In den 1960er Jahren experimentierte man in der Formel 1 auch mit "Doppelboxer"-Motoren: die englischen BRM-Rennwagen hatten eine Zeitlang zwei Achtzylinder-Boxermotoren in einem Gehäuse übereinander vereint mit insgesamt 16 Zylindern; beide separate, übereinanderliegende Kurbelwellen waren mit einem Zahnradsatz verbunden.
Unter den Motorrädern ist der luftgekühlte Zweizylinder von BMW sehr bekannt. Die Bayerischen Motorenwerke waren allerdings nicht die ersten, die einen Boxermotor für Motorräder bauten. Der erste BMW-Motorrad-Boxermotor war ein Einbaumotor für die Victoria-Werke in Nürnberg und orientierte sich stark am Vorbild der englischen Douglas. Der 750er BMW-Boxermotor (Seitenventiler) der BMW R 71 des 2. Weltkrieges wird bis heute vom chinesischen Hersteller Chang-Jiang mit einigen Veränderungen nachgebaut. Auch die russischen Motorradmodelle "Dnjeper" und "Ural" sind Nachbauten von BMW-Motorrädern mit seitengesteuertem Boxermotor. Besonders als Motorradgespanne sind sie in Deutschland bekannt und aufgrund ihres bemerkenswert geringen Preises verbreitet.
Im Zweiten Weltkrieg stellte Zündapp das Gespann KS 750 her, dessen Motor streng genommen ein V-Motor mit 170-Grad-Stellung der Zylinder, also ein "Fast-Boxer-Motor" ist. Nach dem Kriege baute Zündapp den legendären "grünen Elefanten" KS 601 mit einem echten Boxermotor mit 180° Winkel zwischen den Zylindern. Jeder Kolben hat seinen eigenen Hubzapfen, was bei Viertakt-Boxermotoren deutliche Vorteile hinsichtlicht der Schwingungsarmut bietet.
Im Motorradbau gibt es weitere Beispiele für die Verwendung von Boxermotoren. In der Honda GoldWing wurde zunächst ein wassergekühlter Vierzylinder-Boxermotor, später ein Sechszylinder-Boxer verwendet. Außerdem verbaut der relativ unbekannte russische Motoradhersteller Ural unter anderem in seinen Modellen Solo, Wolf und Retro Solo Boxermotoren.
Auch im Nutzfahrzeugbereich – vornehmlich im Omnibus als Unterflurmotor, im Motorsport und als Industriemotor z. B. von Volkswagen – fand der Boxermotor Verwendung.
Flugmotoren
Im Sportflugzeugbau ist der Boxermotor aufgrund der Luftkühlung, die weniger störanfällig und leichter als eine Wasserkühlung ist, noch immer das am häufigsten verwendete Konzept. Hersteller sind z.B. Lycoming, Rotax und Limbach. Jedoch können auch andere als Boxermotoren eine Fahrtwindkühlung haben.
http://de.wikipedia.org/wiki/Boxermotor -
Boxermotor
Stärker, leichter, kultivierter und noch sparsamer im Verbrauch – das ist die aktuelle Generation des markentypischen Boxermotors von BMW Motorrad. Mit seiner Luft-Ölkühlung und der Vierventiltechnik entspricht er zwar vom Konstruktionsprinzip her den traditionellen BMW Motorrad Zweizylindern - dennoch ist er eine komplette Neuentwicklung. Alle leistungsrelevanten Bauteile wurden überarbeitet. So erhöht eine neue - und leichtere - Kurbelwelle mit 73 statt 70,5 Millimeter Hub den Hubraum auf 1170 Kubikzentimeter. Gleichzeitig steigen Leistung und Drehmoment des Boxers: je nach Modell auf bis zu 90 kW (122 PS) bei 8.250/min und 115 Nm bei 5.500 U/min.
Weitere Komponenten für die beeindruckende Leistungssteigerung des aktuellen Boxermotors sind die größeren Ventile, optimierte Ein- und Auslasskanäle, die höhere Verdichtung (R 1200 GS 11,0:1; R 1200 RT/ST 12,0:1; R 1200 S 12,5:1) und die deutlich vergrößerte Airbox. Das Ergebnis: ein souveräner Charakter, der aus dem Drehzahlkeller heraus eindrucksvoll seine Überlegenheit demonstriert - ein Muster an überragender Dynamik und begeisternder Drehfreude.
Ein wesentliches Entwicklungsziel beim neuen Boxermotor war auch die weitere Verbesserung der Laufkultur. So verfügt das neue Triebwerk - erstmals in der Geschichte der BMW Motorrad Boxermotoren - über eine Ausgleichswelle. Platz sparend läuft sie innerhalb der hohlen Nebenwelle für den Nockenwellenantrieb und sorgt so für eine optimale Laufruhe und einen seidigen Schub über den gesamten Drehzahlbereich, ohne dabei den typischen Grundcharakter des Zweizylinders zu verwässern. Einzige Ausnahme: die Boxer in den HP-Modellen, wo aus Gewichtsgründen darauf verzichtet wurde.
Der neue Boxermotor ist hubraum- und leistungsstärker als sein Vorgänger - wiegt aber trotz der zusätzlichen Ausgleichswelle weniger. Konsequenter Leichtbau reduziert sein Gewicht um insgesamt 3 Kilogramm. Dazu tragen modernste Entwicklungsmethoden und innovative Gusstechniken bei. Nur ein Beispiel von vielen: das Kurbelgehäuse wurde wesentlich fester und stabiler, dennoch fällt das komplette Bauteil 1,4 kg leichter aus. Und im Inneren des Motors setzt sich der Leichtbau konsequent fort: z.B. spart die neue Kurbelwelle ein ganzes Kilogramm Gewicht ein.
Als Weltneuheit im Motorradbau wurde im aktuellen Boxermotor außerdem eine Klopfregelung eingeführt. Dabei registrieren Sensoren jede unkontrollierte Verbrennung - wie sie beispielsweise durch schlechte Kraftstoffqualität auftreten können. Das Motormanagement verstellt dann den Zündzeitpunkt in Richtung "spät". So kommt das hoch verdichtete Triebwerk nötigenfalls auch mit Normalbenzin aus. Die jüngste Entwicklungsstufe der Motorelektronik BMS-K und die modifizierte Doppelzündung reduzieren den Kraftstoffverbrauch um rund acht Prozent - und das trotz der höheren Motorleistung. Zusätzlich sorgen zwei Lambdasonden zusammen mit dem geregelten Dreiwege-Katalysator für minimalen Schadstoffausstoß entsprechend der gültigen Abgasnorm EU 3.
Der neue Boxermotor von BMW Motorrad ist der beste Boxer aller Zeiten: Kraftvoller und dynamischer denn je setzt er sich in Szene und weckt doch - wie seit 80 Jahren - Emotionen, denen sich kaum ein Motorradfahrer entziehen kann.
http://www.bmw-motorrad.de/de/de/index.html?content=http://www.bmw-motorrad.de/de/de/technology_new/item_boxerengine.html -
BMW: Wassergekühlter Boxermotor
Was Porsche mit dem Sechszylinder-Boxer im Auto längst vollzogen hat, bereitet BMW jetzt beim Zweizylinder der R-Baureihe vor: Die Umstellung von Luft- auf Wasserkühlung. So könnte der neue Antrieb in einem Motorrad und im Detail aussehen.
In diesem Artikel: BMW R 100 RS, BMW R 1100 S, BMW R 1200 GS, BMW R 1200 R, BMW R 32, BMW R 51/3, BMW R 69 S, BMW R 80 GS
:arrow: 2013 noch nicht in der R100RT verbaut!
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