BMW kauft Motorrad-Hersteller Husqvarna
20.07.2007 | 12:26 | (APA)
Der BMW-Konzern übernimmt den traditionsreichen Motorrad-Hersteller Husqvarna. Über den Kaufpreis sei Stillschweigen vereinbart worden, teilte die BMW AG am Freitag in München mit. Husqvarna zählt mit einem Absatz von zuletzt 12.000 Motorrädern und einem Umsatz von laut Branchenschätzungen etwa 100 Mio. Euro zu den führenden Herstellern von sportlichen Offroad-Motorrädern.
BMW kauft erstmals seit dem Rover-Debakel wieder eine Marke zu und stärkt damit die eigene Motorrad-Sparte im unteren Segment. Der weiß-blaue Konzern stellt bisher ausschließlich großvolumige Maschinen mit mehr als 500 Kubikzentimetern Hubraum her.
"Mit den auf den sportlichen Wettbewerb zielenden Husqvarna-Modellen können wir das Angebot von BMW Motorrad schneller auf jüngere Käufergruppen sowie auf den gesamten Offroad- und Supermoto-Bereich ausdehnen als mit unserer Kernmarke allein", sagte BMW-Motorrad-Chef Herbert Diess. Husqvarna hat Maschinen von 125 bis 610 Kubikzentimetern im Angebot. Die europäischen Kartellbehörden müssen der Übernahme noch zustimmen.
Husqvarna stellte seit 1903 in Schweden Motorräder her, seit 1986 wird in Italien produziert. Das Unternehmen gehörte zuletzt zur italienischen MV-Agusta-Gruppe. BMW will das Unternehmen mit 240 Mitarbeitern eigenständig weiter führen. Entwicklung, Vertrieb und Fertigung werden mit übernommen und sollen in der norditalienischen Region Varese beheimatet bleiben.
BMW verkaufte 2006 erstmals mehr als 100.000 Motorräder. Damit setzte der Konzern 1,265 Mrd. Euro um und fuhr ein Ergebnis vor Steuern von 66 Millionen Euro ein. Für die BMW-Motorradsparte arbeiten weltweit gut 2.800 Beschäftigte.
20.07.2007 | 12:26 | (APA)
Der BMW-Konzern übernimmt den traditionsreichen Motorrad-Hersteller Husqvarna. Über den Kaufpreis sei Stillschweigen vereinbart worden, teilte die BMW AG am Freitag in München mit. Husqvarna zählt mit einem Absatz von zuletzt 12.000 Motorrädern und einem Umsatz von laut Branchenschätzungen etwa 100 Mio. Euro zu den führenden Herstellern von sportlichen Offroad-Motorrädern.
BMW kauft erstmals seit dem Rover-Debakel wieder eine Marke zu und stärkt damit die eigene Motorrad-Sparte im unteren Segment. Der weiß-blaue Konzern stellt bisher ausschließlich großvolumige Maschinen mit mehr als 500 Kubikzentimetern Hubraum her.
"Mit den auf den sportlichen Wettbewerb zielenden Husqvarna-Modellen können wir das Angebot von BMW Motorrad schneller auf jüngere Käufergruppen sowie auf den gesamten Offroad- und Supermoto-Bereich ausdehnen als mit unserer Kernmarke allein", sagte BMW-Motorrad-Chef Herbert Diess. Husqvarna hat Maschinen von 125 bis 610 Kubikzentimetern im Angebot. Die europäischen Kartellbehörden müssen der Übernahme noch zustimmen.
Husqvarna stellte seit 1903 in Schweden Motorräder her, seit 1986 wird in Italien produziert. Das Unternehmen gehörte zuletzt zur italienischen MV-Agusta-Gruppe. BMW will das Unternehmen mit 240 Mitarbeitern eigenständig weiter führen. Entwicklung, Vertrieb und Fertigung werden mit übernommen und sollen in der norditalienischen Region Varese beheimatet bleiben.
BMW verkaufte 2006 erstmals mehr als 100.000 Motorräder. Damit setzte der Konzern 1,265 Mrd. Euro um und fuhr ein Ergebnis vor Steuern von 66 Millionen Euro ein. Für die BMW-Motorradsparte arbeiten weltweit gut 2.800 Beschäftigte.