Pflanzen zum selberzüchten

      Pflanzen zum selberzüchten

      Ich habe diesen Samen nun zum 2. Mal eine Chance gegeben.Das erste Mal ist es ja leider nix geworden.
      Ich habe sie nun mit etwas Erde bedeckt und in Folie eingewickelt und auf den warmen Balkon gelegt um sie erfolgreich zum Keimen zu bringen.Zuvor hatte ich sie 2 Tage in lauwarmem Wasser schwimmen lassen und es haben sich schon kleine Triebe gebildet.Bin echt gespannt.
      Wenn die etwas werden bekommen Mama und Roger eine.
      Drückt die Daumen. :frech:


      Washingtonia filifera- Washington-Palme

      Info:

      Die Washington-Palme (Washingtonia filifera) stammt aus dem Südwesten der USA, wo sie natürlicherweise in den Oasen der (Halb-)Wüstengegenden vorkommen. Heute sind sie als Zierpflanzen nicht nur in den USA, sondern weltweit verbreitet, wo sie ihrer dicken Stämme und des zügigen Wachstums wegen geschätzt werden. Die Fächerwedel sind groß und rund, ihre Ränder nur zu etwa einem Drittel eingeschnitten und mit weißen, herabhängenden Fasern geschmückt. Sie stehen bei jungen Pflanzen gerade nach oben und beanspruchen dadurch wenig Grundfläche in Wintergärten, großen Innenräumen (z.B. Schwimmbädern), Wohnzimmern/Galerien, Geschäftsräumen (Büros) oder ab April/Mai im Freien auf der Terrasse. Der Kalifornischen Petticoatpalme wird eine etwas höhere Kältefestigkeit zugeschrieben als W. robusta, doch reicht auch ihre Frosthärte nicht für einen Dauerplatz in den Gärten hierzulande, sondern für einen Platz in ungeheizten Winterquartieren. Die Temperaturverträglichkeit ist nach oben offen und so können Petticoatpalmen auch in teil- oder dauergeheizten Räumen überwintern. Den Wasserbedarf einer Petticoatpalme darf man trotz ihrer Herkunft nicht unterschätzen: am Naturstandort haben sie Zugang zu wasserführenden Bodenschichten und sitzen nur scheinbar "auf dem Trockenen". Für die Kultur als Kübel- oder Wintergartenpflanze gilt deshalb: regelmäßig und kräftig wässern.


      Blüte: weiß

      Früchte: schwarze Beeren

      Wuchsform: einstämmige Fächerpalmen

      Höhe: schnellwüchsig

      Familie: Arecaceae

      Herkunft/Klimazone: Mittel-Amerika (Mexiko), Zone 9-11.


      Pflegeanleitung:

      Standort im Sommer: Vollsonnig bis halbschattig. Petticoatpalmen in Töpfen beim Ausräumen im Frühjahr nicht sofort vollsonnig stellen, da sie nach den lichtarmen Wintermonaten keine UV-Strahlung gewöhnt sind und die Blätter "verbrennen" könnten - sichtbar an braunen, unregelmäßige Flecken. Gewöhnen Sie die Palmen etwa 10 Tage an beschatteten Plätzen ein, bevor sie an ihren endgültigen Standort kommen.

      Standort im Winter: Hell bei 8 °C. Kurzzeitiges Temperaturminimum -5 °C.

      Pflege im Sommer: Gießen Sie Petticoatpalmen bei jedem Durchgang durchdringend, damit die Töpfe bis zum Grund nass werden. Dann aber wartet man ab, bis die Erde wieder vollständig abgetrocknet ist. Das kann in heißen Sommerwochen bereits ein bis drei Tage später, in den Übergangsjahreszeiten erst nach über einer Woche der Fall sein. Die Gießmenge und der Gießrhythmus schwanken sehr stark mit der Topf- und Pflanzengröße. Geben Sie von April bis September ein Mal wöchentlich Volldünger (flüssig, wasserlösliche Pulver, Stäbchen u.ä.) oder stickstoffbetonten Dünger für Grünpflanzen mit ins Gießwasser oder streuen Sie im März und Juni Langzeitdünger.

      Pflege im Winter: Für Petticoatpalmen in Töpfen auch im Winter den Wechsel aus feucht und trocknen beibehalten, aber die Gießabstände erhöhen, da das Substrat vor allem bei kühlen Winterquartieren sehr langsam abtrocknet.

      Schnitt: Kappen Sie bei Palmen niemals die Spitze, da hier der einzige Vegetationspunkt sitzt. Schneiden Sie eingetrocknete Blätter möglichst erst dann ab, wenn sie ganz eingetrocknet sind und die Pflanzen somit alle Reservestoffe aus den Wedeln abgezogen haben. Es sollte stets ein Stück des Blattstiels stehen bleiben, damit die Stämme dick und gleichmäßig aussehen.

      Substrat: Petticoatpalmen schätzen grobkörnige, z. B. mit Lavagrus, Blähtonbruch oder Kies durchmischte Erde, die zugleich etwas Lehm und Humus enthält. Reiner Torf ist völlig ungeeignet, ebenso reine Humuserde, die sich in Kürze zersetzt und sackt. Verwenden Sie für Palmen möglichst hohe Töpfe, da Palmenwurzeln in die Tiefe streben und sich sonst rasch aus ihren Gefäßen "hochdrücken".

      Gesundheit: Bei wiederholtem Ausdörren der Erde über lange Zeit Befall mit Spinnmilben möglich, ebenso im Winter bei trockener Heizungsluft. Vorbeugend hilft bei einem Dauerplatz unter Glas ein regelmäßiges Besprühen oder Überbrausen der Blätter. Im Winter sind Schild- oder Wollläuse möglich, die sich abwischen oder mit einer Spiritus-Schmierseifen-Lösung abwehren lassen (1 Liter Wasser + 20 ml Brennspiritus + 20 ml Schmierseife).

      Verwendung: Von April bis Oktober im Freien (Balkon/Terrasse/Garten) mit Überwinterung im Haus; ganzjährig in unbeheizten oder beheizten Wintergärten, Wohn- oder Büroräumen


      Kurzbrief:

      Familie: Arecaceae
      Herkunft: Nord-Amerika (Arizona, Süd-Kalifornien), Mexiko (Baja California)
      Zone: 9-11
      Temperaturminimum: -5 °C
      Überwinterung: 8 °C, hell
      Blüte: weiß
      Früchte: schwarze Beeren
      Wuchsform: Palme
      Höhe: schnellwüchsig
      Standort: vollsonnig bis halbschattig
      Bilder
      • t_washingtonia_filifera_gross_-_digi_212.jpg

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      Kiwisamen aus einer reifen Kiwifrucht

      Die Kiwisamen habe ich vor einem Monat eingepflanzt und jetzt habe ich 6 kleine Pflänzchen.Da sie noch keine 3 cm groß sind kann ich sie noch nicht einzeln in Töpfe einpflanzen.Sie sind ca. 1 cm groß.Sonst hätte ich heut 2 mitgebracht.Aber sobald sie die richtige Größe haben gebe ich Mama 2 mit wenn ihr wollt.





      Anbaugebiete:

      Die Kiwi stammt ursprünglich aus dem Yangtse-Tal in China. Heute wird sie in vielen subtropischen Ländern und auch in Gebieten mit gemäßigtem Klima angebaut. Den Bauern in Neuseeland ist es zu verdanken, dass die 'Chinesische Stachelbeere' heute als Kiwi bekannt ist, denn sie haben die Frucht aus Marketinggründen nach dem in Neuseeland heimischen Vogel (Kiwi) umgenannt. Noch heute stammt ein beträchtlicher Teil der in Europa am Markt kommenden Früchte aus Neuseeland.



      Wuchs:

      Es handelt sich um eine bis zu 10m hoch rankende Kletterpflanze. Die neuen Triebe sind rot behaart. Die leicht behaarten, wechselständigen Blätter sind oval, herzförmig, rund oder eiförmig und bis zu 15cm breit. Die fünfzähligen und bis 5cm großen Blüten wachsen aus den Blattachseln und sind weiß bis gelblich. Die Kiwi ist zweihäusig, d.h. auf einer Pflanze befinden sich entweder männliche oder weibliche Blüten. Eine ausgewachsene Kiwipflanze kann recht groß werden und muss mittels kräftigem Zurückschneiden in Zaum gehalten werden.




      Standort:

      Sommer Als Kübelpflanze: Die sicherste, allerdings auch eine recht aufwendige, Möglichkeit ist es, die Kiwi in einem Kübel zu halten. Diese wird im Sommer an einen warmen und sonnigen Platz gestellt. Ein Nachteil der Haltung im Kübel ist der aufwendige Transport vom Sommer- zum Winterquartier. Auch ist es von Nöten ein ausgeklügelte Konstruktion zu entwickeln, auf der sich die Kiwi empor winden kann. Diese darf nicht all zu groß sein, da sie ja auch transportabel sein muss. Die Kiwi, im Kübel, wird Mitte Mai ins Freie gestellt und bleibt dort bis zu den ersten Nachtfrösten im Herbst.

      Im Gewächshaus: Im Gewächshaus benötigt die Kiwi relativ viel Platz und kann rasch für zuviel Schatten sorgen. Außerdem ist sie relativ anfällig für die rote Spinnmilbe.

      Im Freiland: Am besten gefällt es der Kiwi im Garten ausgepflanzt. Wählen Sie eine windgeschützte Stelle. In großen Plantagen werden zwischen den einzelnen Feldern immer wieder hohe Hecken als Windschutz vorgesehen. Sie schützen gegen Beschädigungen der Reben und Früchte. Auf Plantagen werden die Kiwis in Reihen gesetzt. Zwischen den Reihen wird meist ein Abstand von etwa 5m eingehalten. Als Rankhilfen verwendet man meist Stützen in T-Form, welche über Drähte verbunden sind.

      Winter
      Als Kübelpflanze: Im Winter genügt ein frostfreier und kühler Raum, Keller oder eine Garage. Es kann dort völlig finster sein, da die Blätter ohnehin abgeworfen werden.

      Im Freiland: Im Alpenraum ist es in den meisten Fällen zu kalt. Die Chance, dass die Kiwi hier mehrere Winter überlebt, sind eher gering. Ab USDA-Zone 7 gibt es jedoch überhaupt keine Probleme mehr.




      Bei Kiwis können oft sehr gute Erträge erzielt werden. Die Früchte lassen sich dann bei 4°C bis zu einem halben Jahr lagern.


      Anzucht / Vermehrung:

      Zieht man die Kiwi aus den Samen der Früchte, kann man auf 2 Arten vorgehen. Entweder man löffelt die Samen heraus und pickt dann jeden Samen einzeln aus dem Fruchtfleisch oder man legt das herausgelöffelte für einige Tage in warmes Wasser, wo sich mit der Zeit die Samen aus dem Fruchtfleisch lösen. In beiden Fällen werden sie in einem Gefäß mit torfhältiger Einheitserde ausgesät und nur leicht angedrückt. Nicht mit Erde bedecken! Wenn Sie kein Minigewächshaus verwenden, bedecken Sie das Gefäß mit einer Klarsichtfolie, um ein Austrocknen der Erde zu verhindern. Sie brauchen dann nicht zu gießen und stellen sicher, dass die Samen nicht weggespült werden. Sobald die Samen gekeimt (ca. 2 Wochen) und die ersten Blätter entwickelt sind, kann die Folie entfernt werden. Bei einer Größe von ca. 3cm werden die Pflänzchen dann in einzelne Töpfe gesetzt. Sie werden eine Unzahl an kleinen Pflanzen erhalten, wenn sie alle Samen einer Frucht eingesetzt haben. Die Kiwi ist eine zweihäusige Pflanze. Dies bedeutet, dass auf einer Pflanze nur männliche Blüten und auf der anderen nur weibliche Blüten sind. Zur Fruchtbildung sind beide Geschlechter von Nöten, wobei dann nur die weiblichen Pflanzen Früchte tragen. Deshalb setzt man üblicher Weise eine männliche Pflanze zu 7 weiblichen Pflanzen.
      Es besteht die Möglichkeit eine Kiwi zu veredeln und so beide Geschlechter auf einer Pflanze zu haben. Details und Erklärung mit Bild gibt es hier >>









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      Substrat:

      Gut durchlüftete Einheitserde ist grundsätzlich kein Problem für die Kiwi.



      Gießen:

      Verwenden sie kalkfreies Wasser. Am besten Regenwasser. Im Sommer müssen sie kräftig gießen, da viel Wasser gebraucht wird.



      Düngen:

      Sie können mineralischen- als auch organischen Dünger verwenden. Er sollte während der Wachstumsphase wöchentlich verabreicht werden.


      Damit sich die Kiwi wohl fühlt und reichlich Früchte trägt ist ein Klettergerüst nötig.


      Fruchtbildung / Ernte:

      Die Blüten kommen im Frühling zum Vorschein und müssen unter Glas mit einem Pinsel bestäubt werden. Die Früchte reifen im Spätherbst, sind 4-8cm lang, länglichoval, behaart und haben ein grünes Fruchtfleisch in dem die schwarzen Kerne eingebettet sind. Die Kerne werden mitgegessen. Die Früchte können bei etwas über 0°C für über 6 Monate gelagert werden. Dies ermöglicht den ganzjährigen Transport in alle Teile dieser Welt. Bei uns reifen die Früchte im späten Herbst. Die Fruchtproduktion beginnt nach 4 Jahren. Nach 7 Jahren ist beim Anbau in klimatisch begünstigten Gebieten mit etwa 1000 Früchten pro Rebe zu rechnen.


      Die kleinen Samen der Kiwifrüchte eignen sich für die Anzucht. Entnimmt man einer Frucht alle Samen erhält man eine riesige Menge Jungpflanzen.


      Fruchtnutzung:

      Verwendung finden die Früchte vor allem frisch, aber auch für Konserven, Marmelade, Saft und Süßwaren. Sie sind reich an Folsäure, Vitamin E und haben einen hohen Vitamin C - Gehalt.
      Die Kiwi wird normalerweise ausgelöffelt. Es spricht jedoch nichts dagegen, die gewaschene Kiwi auch mit der Schale zu genießen. Sie enthält keine Giftstoffe. Sie können sie getrost wie einen Apfel essen. Um die Haare etwas zu entfernen, können sie die Frucht vorher etwas abreiben. Sind Kiwis noch hart, kann man sie zu Äpfeln und Bananen legen, dann werden sie schneller weich.
      Bilder
      • kiwi-kletterpflanze.jpg

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