Infos zu Netflix

      Infos zu Netflix

      Alles, was Sie zum Deutschland Start von Netflix wissen müssen

      Digital Economy Nun ist es also soweit: Der Video-on-Demand Anbieter Netflix hat sein deutsches Angebot gestartet. Und das sieht ziemlich gut aus! Zum Start bietet Netflix eine absolut zufriedenstellende Bibliothek an Filmen und Serien mit einigem Exklusiv-Material sowie eine herausragend simple Nutzer-Oberfläche. MEEDIA sagt Ihnen, wann sich ein Netflix-Abo für Sie lohnt.

      Welche Serien und Filme bekomme ich bei Netflix?

      Genaue Angaben darüber, wieviele Film- und Serienstunden bei Netflix zur Verfügung stehen, gibt es nicht. Die Konkurrenz hält sich mit genauen Angaben in dieser Hinsicht auch gerne bedeckt, bzw. macht nur schwammige Angaben, damit der Kunde nicht zu detailliert vergleichen kann. Das Angebot des deutschen Netflix kann sich auf den ersten Blick aber durchaus sehen lassen. Viele altbekannte Film- und Serienhits sind dabei (“House of Cards”, “Breaking Bad”, “Dexter” etc.). Dazu gibt es eine Reihe von Netflix-Exklusiv-Inhalten wie die Frauenknast-Reihe “Orange is the new Black”, “Fargo”, “From Dusk ’til Dawn” als Serie oder die Werwolf-Serie “Hemlock Grove”. Weitere Netflix-Produktionen sind schon angekündigt: Etwa die Abenteuerserie “Marco Polo”, die Superheldenserie “Marvel’s Daredevil” und das Science-Fiction-Drama “Sense8”. An Filmen gibt es u.a. “21Jump Street”, “Hangover” und “Inception”. Deutsche Inhalte sind u.a. “Stromberg”, “Pastewka”, “Der Tatortreiniger” sowie die Til-Schweiger-Schmonzetten “Keinohrhasen” und “Zweiohrküken”. Alles in allem bietet Netflix ein absolut zufriedenstellendes Angebot zum Start, das besser ist, als mancher zuvor befürchtete.

      Wie ist die Bedienbarkeit?

      Die Amerikaner haben es in Sachen Nutzer-Interaktion einfach raus. Netflix bietet eine sofort verständliche, gut bedienbare Nutzer-Oberfläche, mit der auch technische Laien zurechtkommen dürften. Da gibt es Nix zu meckern.

      Was kostet Netflix?

      Das Angebot startet mit 7,99 Euro für einen Stream in Standard Definition. Das Angebot, das die meisten wählen dürften, kostet 8,99 Euro pro Monat und enthält zwei Streams in HD-Qualität. Für 11,99 Euro gibt es das große Paket mit bis zu vier parallelen HD-Streams und einigen wenigen Inhalten in 4K Ultra-HD. Damit bewegt sich Netflix preislich im deutschen Standard. Marktführer Maxdome verlangt etwa 7,99 Euro inklusive HD, Amazon Prime Instant Video und Sky Snap sind deutlich günstiger. Werbung gibt es bei Netflix übrigens – wie bei den anderen VoD-Angeboten auch – keine.

      Wie sieht es mit Inhalten im englischen Originalton aus?

      Sehr gut! Alle englischsprachigen Inhalte sind auf Knopfdruck auch im Originalton abrufbar und werden auf Wunsch mit deutschen Untertiteln versehen. Das ist ein Unterschied zu den Konkurrenz-Angeboten, die Originalton nur teilweise und oft ohne Untertitel anbieten. Dieser Service ist ein Hinweis darauf, dass Netflix die Wünsche seiner potenziellen Zielgruppe ernst nimmt.

      Welchen Internetanschluss brauche ich?

      Wenn der HD-Film nicht ruckeln und unterbrochen werden soll, sollte Ihr Anschluss mindestens fünf Megabit pro Sekunde schaffen. Für die extrem datenhungrigen 4K-Inhalte müssen es schon 25 MBit pro Sekunde sein.

      Kann ich Filme und Serienfolgen zum Offline-Gucken runterladen?

      Nein! Netflix bietet keinen Download zum Offline-Gucken an, wie das beispielsweise bei Maxdome der Fall ist. Für Netflix ist das eine strategische Entscheidung. Der Dienst will sich erklärtermaßen als reiner Streaming-Service positionieren. Offenbar setzt Netflix darauf, dass die mobilen Bandbreiten mittel- bis langfristig so viel besser werden, dass man Offline-Downloads nicht mehr braucht. Derzeit ist mobiles Video-Streaming aber noch die Pest. Das Fehlen einer Offline-Funktion könnte für manche Kunden ein Grund sein, Netflix (noch) zu meiden.

      Was ist das Killer-Feature von Netflix?

      Die Personalisierung! Gleich bei der Registrierung checkt Netflix anhand von wenigen Fragen den persönlichen Film- und Serien-Geschmack und gibt erste, gelungene Empfehlungen. Man kann diverse Nutzerprofile anlegen, die dann maßgeschneiderte Empfehlungen erhalten. Zwar arbeiten auch andere Anbieter mit Personalisierungen, bei Netflix macht dieses Feature aber den besten Eindruck.

      Auf welchen Geräten kann ich Netflix sehen?

      Man kann Netflix auf PCs und Laptops schauen, auf Smart-TVs von LG, Panasonic, Philips, Samsung, Sharp, Sony, Toshiba. BluRay-Player von LG, Panasonic, Samsung, Sony und Toshiba unterstützen Netflix ebenso wie die Spielekonsolen PlayStation (PS3, PS4), Wii, Wii U, Xbox 360 und Xbox One. Bei Apple TV und Google Chromecast ist Netflix auch abrufbar und natürlich auf Smartphones und Tablets mit iOS, Android oder Windows-Betriebssystemen.

      Gibt es bei Netflix auf Filme oder Serie als Pay per View?

      Nein! Netflix bietet einen Abo-Preis, in dem alles enthalten ist. Wer topaktuelle Filme oder HBO-Serien als Pay-per-View-Inhalt sehen will, muss sich diese bei einem anderen Anbieter besorgen. Oder eben ein Weilchen warten.

      Wann lohnt sich ein Netflix-Abo für mich?

      Sollten Sie sich nicht so sehr für Fußball interessieren und nicht oft unterwegs Filme und Serien schauen wollen, dann ist Netflix sicher einen Blick wert. Fußball-Freaks kommen am teuren Sky ohnehin nicht vorbei. Aber vor allem Liebhaber von Filmen und Serien im englischen Originalton dürften Gefallen an Netflix finden. Außerdem muss man in Kauf nehmen, sich die eine oder andere Top-Serie woanders beschaffen zu müssen. HBO-Serien wie “Game of Thrones” oder “True Detective” werden in Deutschland weiterhin zuerst exklusiv bei Sky laufen.
      Video-Flatrate: Netflix ist jetzt in Deutschland verfügbar

      "Fargo", "From Dusk till Dawn", "Penny Dreadful": Das sind einige der Serien, mit denen Netflix auf dem Markt der Video-Flatrates punkten will. In der Nacht zum Dienstag hat das Unternehmen sein Angebot in Deutschland freigeschaltet.

      Netflix bietet seine Video-Flatrate ab Dienstag auch in Deutschland an. Im billigsten Tarif lässt sich der Videodienst für 7,99 Euro im Monat abonnieren, gibt das US-Unternehmen per Pressemitteilung bekannt, dafür bekommt man jedoch nur Streaming in SD-Qualität. Wer Filme und Serien in HD sehen will, muss 8,99 Euro zahlen, außerdem kann er für diesen Preis zwei Geräte gleichzeitig nutzen statt nur eines. Vier Streams und Ultra-HD-Qualität bei einigen Videos gibt es für 11,99 Euro. Wie die meisten Konkurrenten bietet Netflix Neukunden die Möglichkeit, das Angebot einen Monat lang kostenlos zu testen.

      Netflix läuft auf diversen Geräten, vom Computer über Smart-TVs, Smartphones und Tablets bis hin zu den zwei neuesten Konsolengenerationen von Microsoft, Sony und Nintendo. Außerdem kooperiert das Unternehmen zum Start mit der Deutschen Telekom, in den kommenden Wochen soll der Dienst auf allen Entertain-Set-Top-Boxen verfügbar sein. Außer in Deutschland startet Netflix dieser Tage noch in Belgien, Frankreich, Luxemburg, Österreich und der Schweiz.Inhaltlich will sich der Dienst mit aufwändigen Eigenproduktionen von der Konkurrenz abheben, etwa mit der Frauengefängnis-Serie "Orange Is the New Black". Zu einigen weiteren Titeln, die es in Deutschland exklusiv im Monatspaket von Netflix zu sehen gibt, gehören "Fargo" und "From Dusk till Dawn", beides Serien, die von den gleichnamigen Filmklassikern inspiriert sind. Außerdem hat Netflix zum Start die Psychothriller-Serie "Penny Dreadful" des US-Senders Showtime im Programm.

      "Stromberg", "Pastewka", "Tatortreiniger"

      An deutschen Produktionen bietet der Dienst zum Beispiel "Stromberg", "Pastewka" und "Der Tatortreiniger" an, auch einige deutsche Kinofilme wie "Keinohrhasen" sind verfügbar. Wirkliche Überraschungen scheint der Video-Katalog nicht zu bieten, viele Inhalte gab es schon bei internationalen Netflix-Ablegern zu sehen, manches auch bei Konkurrenzdiensten.

      Netflix hat 1997 in den USA als Online-DVD-Verleih begonnen. 2007, als Internetverbindungen dafür schnell genug wurden und viele Nutzer dazu übergingen, raubkopierte Filme aus dem Netz zu laden, schwenkte die Firma zum Streaming über. Zuletzt machte Netflix mit selbst produzierten Serien wie "House of Cards" auf sich aufmerksam, die sogar für die Emmy-Fernsehpreise nominiert wurden. Nach eigenen Angaben hat der Online-Videodienst rund 50 Millionen Abonnenten in mehr als 40 Ländern.

      In den deutschen Markt steigt Netflix vergleichsweise spät ein, mit Maxdome und Watchever gibt es bereits zwei etablierte Dienste. In den vergangenen Monaten kamen mit Amazons Prime Instant Video und Sky Snap weitere Konkurrenten hinzu. Einen ausführlichen Vergleich der vier genannten Dienste lesen Sie hier. Im Laufe des Tages werden wir auch das Angebot von Netflix detaillierter vorstellen und auf dessen Stärken und Schwächen eingehen.
      Netflix startet mit mehreren Kultserien

      Netflix mischt mit einer Flatrate ab heute den TV-Markt in Deutschland auf. Der Dienst hat Rechte für deutsche und amerikanische Serien gekauft. Sogar für eine, mit der Fans nicht gerechnet hatten.

      Der US-Filmstreaming-Anbieter Netflix hat seinen Dienst nun auch in Deutschland gestartet. Damit verschärft sich der Konkurrenzkampf für Anbieter wie dieProSiebenSat.1-Tochter Maxdome, Watchever und der Sky-Ableger Snap. Netflix ist in Deutschland für einen Preis ab knapp acht Euro verfügbar.

      "Wir sind stolz darauf, die Zukunft des Fernsehens nach Deutschland zu bringen", sagte Reed Hastings, Mitbegründer und Chef von Netflix. "Die deutschen Verbraucher haben nun sofortigen Zugriff auf eine tolle Auswahl an Serien und Filmen – jederzeit und überall."

      Netflix ist bereits in mehr als 40 Ländern vertreten und zählt etwa 50 Millionen Nutzer. Nun kommen weitere europäische Länder wie Deutschland und Frankreich hinzu. In Deutschland kooperiert der Dienst mit der Deutschen Telekom, die Netflix – wie auch Maxdome – auf ihrer Entertain-TV-Plattform anbietet.

      Für den Basispreis können Netflix-Nutzer in Deutschland Filme und TV-Serien im Standardformat über das Breitband-Internet betrachten. Wer HD-Filme auf höchstens zwei Bildschirmen gleichzeitig sehen will, zahlt einen Euro pro Monat mehr. Für knapp zwölf Euro sind sogar vier parallele HD-Streams möglich, in diesem Paket sogar in der Ultra-HD-Auflösung.

      Auch "House of Cards" soll verfügbar sein

      Der US-Anbieter hat sich in den vergangenen Monaten in Deutschland um die Senderechte von Filmen bemüht. Eine so umfangreiche Bibliothek wie in den USA wird es hierzulande nicht geben. Die Zahl der Titel, die in Deutschland zur Verfügung stehen, hat das Unternehmen nicht genannt. Es gebe "Tausende von Stunden an Unterhaltung", heißt es lediglich.

      Einige Titel sollen zum ersten Mal in Deutschland zu sehen sein, darunter die Serien "Fargo", "From Dusk Till Dawn" und "Penny Dreadful". Entgegen anderslautenden Meldungen wird es auf Netflix auch die beiden ersten Staffeln von "House of Cards" geben. Der Pay-TV-Sender Sky hatte nur die exklusiven Erstausstrahlungsrechte dafür gekauft. So wird auch die dritte Staffel zuerst bei Sky zu sehen sein.

      Auch wenn die meisten Produktionen US-Titel sind, gibt es auch deutsche Serien, darunter "Stromberg", "Pastewka" und "Tatortreiniger". Zugleich zeigt Netflix die Filme "Keinohrhasen" und "Zweiohrküken". Ab Oktober soll auch der Kinofilm "Stromberg" zu sehen sein. Der Streamingdienst kann auf Fernseher, Tablets, Smartphones, Spielkonsolen und Computern empfangen werden.

      Angebot zum Start eher bescheiden

      Im Vergleich zu Maxdome, wo bereits 50.000 Titel zum Abruf bereitstehen, dürfte das Angebot zum Start von Netflix eher bescheiden sein. Es soll jedoch nach Netflix-Angaben schnell ausgeweitet werden. In anderen Ländern sei die Zahl der Titel binnen Jahresfrist verdoppelt worden.

      Die Konkurrenten des US-Streamingdienstes haben bereits im Vorfeld auf den Deutschlandstart reagiert. Sky hat den Preis seines Angebotes Snap deutlich reduziert. Maxdome hat seinen Dienst zur Internationalen Funkausstellung (Ifa) aufgefrischt. Und auch Deutschlands führender TV-Kabelanbieter Kabel Deutschland (KDG), der von Vodafone gekauft wurde, sieht sich mit seinem eigenen "Video on Demand"-Angebot gut gerüstet.

      "Grundsätzlich begrüßt es Kabel Deutschland daher, wenn das Thema Video-on-Demand durch schlagkräftige neue Marktteilnehmer noch stärker in das Bewusstsein der TV-Zuschauer und Kunden kommt", heißt es dort. Davon werde auch das Video-on-Demand-Angebot von Kabel Deutschland profitieren.
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