Android 4.4: So erhalten Apps wieder Schreibzugriff auf Speicherkarten
Android 4.4 Kitkat schränkt den Schreibzugriff auf Speicherkarten massiv ein. Google weist auf Sicherheitsbedenken hin - tatsächlich dürften aber andere Gründe zu dieser Änderung geführt haben.
Unter Android 4.4 Kitkat machen Speicherkarten Probleme: Google hat am Berechtigungssystem von Android gefeilt - herausgekommen sind beinahe nutzlose Speichererweiterungen - teltarif.de berichtete. Denn Apps können jetzt nur noch auf einen bestimmten Bereich der Karte schreibend zugreifen. Die böse Überraschung wartet auf diejenigen Kunden, die Speicherkarten in einem Gerät betrieben haben, das jetzt auf Kitkat aktualisiert wird. Wir zeigen, was der Grund für das neue Verhalten ist und welche Wege aus der Kitkat-Falle führen.
Kein Schreibzugriff: Das sind die Probleme mit Speicherkarten bei Android 4.4 Kitkat
Eine App hat seit Kitkat immer Schreibzugriff auf ein eigenes Verzeichnis auf der Speicherkarte. Dieses löscht Android, wenn der Nutzer die jeweilige App deinstalliert - wichtige Daten sollten dort deswegen nicht gespeichert werden. Auf alle anderen Bereiche hat eine App auch dann keinen Schreibzugriff, wenn sie diesen über eine entsprechende Berechtigung anfordert. Es bleibt lediglich der Lesezugriff auf Dateien der Speicherkarte. Das ist im Fall von Musik-Sammlungen vielleicht noch kein allzu großes Problem. Sobald jedoch mehrere Apps Schreibzugriffe auf die gespeicherten Daten benötigen, wird es problematisch. Das betrifft beispielsweise Dokumenten-Sammlungen, die auf dem Android-Tablet, aber auch auf einem Notebook zur Bearbeitung bereitliegen sollen und über Cloud-Dienste synchronisiert sein sollen.
Schreibender Zugriff ist nur noch auf den internen Speicher oder auf USB-Sticks möglich. Speicherkarten sind außen vor.
Google spricht: Cloud-Dienste haben Speicherkarten abgelöst
Google schreibt uns auf Anfrage, dass Cloud-Speicher und Cloud-Backup die Rolle der externen Speicherkarten eingenommen hätten. Musik werde heute vor allem gestreamt. "SD-Speicherplatz spielt auf den heutigen Smartphones daher einfach nicht mehr dieselbe Rolle wie noch vor ein paar Jahren", schreibt uns ein Google-Sprecher. In offiziellen Dokumenten zu dieser Änderung beruft sich Google übrigens auf Sicherheits-Erwägungen: "Apps dürfen niemals auf sekundäre Datenträger [d.h. Speicherkarten, teltarif.de] schreiben. Diese Beschränkung sorgt dafür, dass Android das System korrekt bereinigen kann, wenn Anwendungen deinstalliert werden."
Verbraucherzentrale: Wohl keine Handhabe
Wir haben bei der Verbraucherzentrale Berlin nachgefragt, ob Kunden diese Einschränkungen hinnehmen müssen - gerade auch im Hinblick darauf, dass vor einem Software-Update die Speicherkarte noch im vollen Umfang funktionierte. Maßgeblich sei, was im Software-Lizenzvertrag vereinbart sei, so die Antwort. Doch was passiert, wenn die Funktionen im Rahmen eines Software-Updates stark eingeschränkt werden? Bernd Ruschinzik, Rechtsberater der Verbraucherzentrale Berlin, sagt dazu: "Entweder ich nutze das Produkt so wie es vom Hersteller angeboten wird (also auch mit den Updates) oder ich aktualisiere die Software nicht. Ansonsten bleibt nur, komplett auf das Produkt zu verzichten. Das muss jeder Nutzer für sich selbst abwägen."
Für betroffene Nutzer gibt es keine wirklich guten Nachrichten: Zwar gibt es Lösungen, allerdings keine einfachen und auch keine einzige, die in allen Fällen geeignet ist. Wir stellen die drei Lösungen vor und zeigen Ihnen, welche Einschränkungen sie mit sich bringen.
Für Besitzer eines Gerätes, das erst auf Kitkat aktualisiert wird, besteht natürlich zudem die Möglichkeit, auf die Software-Aktualisierung zu verzichten. Angesichts der neuen Kitkat-Features ist dies aber kein wirklich guter Weg.
Lösung 1: Entwickler bauen Workaround in die App ein
Mehrere Apps können den Zugriff auf die Speicherkarte wiederherstellen.Einige Entwickler geben an, über Umwege die Beschränkungen auszuhebeln. Dabei handelt es sich um eine Schwachstelle im Medien-Scan-Dienst von Android. Bei diesem Hack dürfte es sich nicht um eine nachhaltige Lösung handeln, denn es ist abzusehen, dass der Fehler behoben wird. Für Nutzer ist diese Variante mit dem geringsten Aufwand verbunden, allerdings nur dann, wenn der App-Entwickler mitspielt. Außerdem müsste jede einzelne App den nötigen Workaround enthalten - eher ein Wunschszenario.
Lösung 2: Smartphone oder Tablet rooten
Noch vergleichsweise leicht ist die Lösungsmöglichkeit, das Smartphone oder Tablet zu rooten. Danach lässt sich eine Datei editieren und die Änderung Googles rückgängig machen, so dass alle Apps mit der Android-Berechtigung "Auf die Speicherkarte zugreifen" wieder Lese- und Schreibrechte erhalten. Für weniger versierte Anwender gibt es im Play Store die Apps KitKat External SD Card Patch oder SDFix, die die Datei automatisch bearbeiten können. Der Vorteil: Eine App muss nicht speziell vorbereitet sein und benötigt selbst keinen Root-Zugriff.
Zwei Nachteile sind aber zu nennen: Rooten ist zwar meist unproblematisch möglich - ganz ohne Risiko ist dieses Verfahren jedoch nicht. Etwas Erfahrung im Umgang mit Android ist schon gefragt. Auf gerooteten Android-Geräten hat es Malware erfahrungsgemäß leichter - und nicht alle Apps funktionieren, wenn Root-Zugriff vorhanden ist. Das betrifft zum Beispiel so manche Zahlungs-App, aber auch Streaming-Apps für die Multimedia-Nutzung können betroffen sein.
Lösung 3: Custom-ROM installieren - Erfolgsaussichten unterschiedlich
Die dritte - radikale - Lösung ist, eine Custom-ROM zu installieren. Die Installation erfordert meist technisches Geschick und meist steht auch an, alle Daten auf dem Smartphone zu löschen. Der Schritt ist erforderlich, wenn eine alternative Android-Distribution wie CyanogenMod zum Einsatz kommen soll. In einschlägigen Foren stehen oft auch veränderte Hersteller-ROMs zum Download bereit - ob hier die nötigen Änderungen vorgenommen sind, lässt sich aber nicht pauschal beantworten. Das gilt auch für CyanogenMod und ähnliche Firmware-Dateien. Meist sind diese Firmware-Alternativen aber schon gerootet, weswegen sich Lösung 2 nachträglich ausführen lässt.
Zwar sprechen manche Gründe für den Schritt, beispielsweise CyanogenMod oder eine andere After-Market-Firmware zu installieren - dennoch gibt es auch hier einige Nachteile. Von Vorteil ist zunächst, dass die alternativen Firmwares weniger Bloatware vorinstalliert haben und deswegen dem Smartphone oft ein Geschwindigkeits-Plus spendieren. Dafür fehlen meist Hersteller-spezifische Funktionen wie beispielsweise erweiterte Kamera-Funktionen oder die Unterstützung von Sensoren oder HDMI-Ausgängen.
Praktische Erfahrung: Ohne manuelle Eingriffe ging es nicht
Wir haben die Speicherkarten-Probleme auf mehreren Testgeräten mit Kitkat nachvollziehen können. Eine einfache Lösung gibt es nicht. Da wir Testgeräte nicht rooten, haben wir ein Samsung Galaxy Tab der ersten Generation mit CyanogenMod 11 herangezogen - die System-Software basiert damit auf Kitkat. Dort war zunächst der Schreibzugriff auf die Speicherkarte nicht möglich. Auch mehrere Apps stellten die Schreibrechte nicht wieder her. Das lag offenbar daran, dass diese einen Zeilenumbruch nicht richtig einfügten - diesen mussten wir manuell nachtragen. Erst danach konnten Apps Daten auf der Speicherkarte modifizieren. In den Bewertungen der Apps finden sich aber auch eine Reihe Meldungen, die diesen Schritt nicht vollführen mussten.
Fazit: Unverständliche Änderungen an der Speicherkartenverwaltung
Sicher, externer Speicherplatz ist in Zeiten von Streaming-Diensten nicht mehr ganz so wichtig wie noch vor ein paar Jahren. Dass Google sich in offiziellen Dokumenten jedoch auf Sicherheits-Fragen beruft, ist bestenfalls aus Marketing-Sicht verständlich. Für Kunden sind die Änderungen dagegen äußerst ärgerlich, denn viele Nutzungsszenarien sind jetzt nicht mehr möglich. Dokumente mit einem Cloud-Dienst synchronisieren und mit anderen Apps bearbeiten? Geht nicht. Dokumente auf der Speicherkarte sowohl am Tablet als auch am Notebook bearbeiten? Kaum mehr möglich. Auch Backups von Apps lassen sich jetzt nicht mehr ohne weiteres auf der Speicherkarte ablegen.
Zuletzt gab es kaum mehr Gründe, sein Smartphone oder Tablet zu rooten. Seit Kitkat hat sich das geändert: Wer Speicherkarten ohne Einschränkungen mit Android 4.4 Kitkat verwenden möchte, kann auf den Root-Zugriff nicht verzichten. Kurios: Die Maßnahme, die angeblich die Sicherheit erhöhen soll, reduziert die Sicherheit und den Komfort des Anwenders massiv.
Android 4.4 Kitkat schränkt den Schreibzugriff auf Speicherkarten massiv ein. Google weist auf Sicherheitsbedenken hin - tatsächlich dürften aber andere Gründe zu dieser Änderung geführt haben.
Unter Android 4.4 Kitkat machen Speicherkarten Probleme: Google hat am Berechtigungssystem von Android gefeilt - herausgekommen sind beinahe nutzlose Speichererweiterungen - teltarif.de berichtete. Denn Apps können jetzt nur noch auf einen bestimmten Bereich der Karte schreibend zugreifen. Die böse Überraschung wartet auf diejenigen Kunden, die Speicherkarten in einem Gerät betrieben haben, das jetzt auf Kitkat aktualisiert wird. Wir zeigen, was der Grund für das neue Verhalten ist und welche Wege aus der Kitkat-Falle führen.
Kein Schreibzugriff: Das sind die Probleme mit Speicherkarten bei Android 4.4 Kitkat
Eine App hat seit Kitkat immer Schreibzugriff auf ein eigenes Verzeichnis auf der Speicherkarte. Dieses löscht Android, wenn der Nutzer die jeweilige App deinstalliert - wichtige Daten sollten dort deswegen nicht gespeichert werden. Auf alle anderen Bereiche hat eine App auch dann keinen Schreibzugriff, wenn sie diesen über eine entsprechende Berechtigung anfordert. Es bleibt lediglich der Lesezugriff auf Dateien der Speicherkarte. Das ist im Fall von Musik-Sammlungen vielleicht noch kein allzu großes Problem. Sobald jedoch mehrere Apps Schreibzugriffe auf die gespeicherten Daten benötigen, wird es problematisch. Das betrifft beispielsweise Dokumenten-Sammlungen, die auf dem Android-Tablet, aber auch auf einem Notebook zur Bearbeitung bereitliegen sollen und über Cloud-Dienste synchronisiert sein sollen.
Schreibender Zugriff ist nur noch auf den internen Speicher oder auf USB-Sticks möglich. Speicherkarten sind außen vor.
Google spricht: Cloud-Dienste haben Speicherkarten abgelöst
Google schreibt uns auf Anfrage, dass Cloud-Speicher und Cloud-Backup die Rolle der externen Speicherkarten eingenommen hätten. Musik werde heute vor allem gestreamt. "SD-Speicherplatz spielt auf den heutigen Smartphones daher einfach nicht mehr dieselbe Rolle wie noch vor ein paar Jahren", schreibt uns ein Google-Sprecher. In offiziellen Dokumenten zu dieser Änderung beruft sich Google übrigens auf Sicherheits-Erwägungen: "Apps dürfen niemals auf sekundäre Datenträger [d.h. Speicherkarten, teltarif.de] schreiben. Diese Beschränkung sorgt dafür, dass Android das System korrekt bereinigen kann, wenn Anwendungen deinstalliert werden."
Verbraucherzentrale: Wohl keine Handhabe
Wir haben bei der Verbraucherzentrale Berlin nachgefragt, ob Kunden diese Einschränkungen hinnehmen müssen - gerade auch im Hinblick darauf, dass vor einem Software-Update die Speicherkarte noch im vollen Umfang funktionierte. Maßgeblich sei, was im Software-Lizenzvertrag vereinbart sei, so die Antwort. Doch was passiert, wenn die Funktionen im Rahmen eines Software-Updates stark eingeschränkt werden? Bernd Ruschinzik, Rechtsberater der Verbraucherzentrale Berlin, sagt dazu: "Entweder ich nutze das Produkt so wie es vom Hersteller angeboten wird (also auch mit den Updates) oder ich aktualisiere die Software nicht. Ansonsten bleibt nur, komplett auf das Produkt zu verzichten. Das muss jeder Nutzer für sich selbst abwägen."
Für betroffene Nutzer gibt es keine wirklich guten Nachrichten: Zwar gibt es Lösungen, allerdings keine einfachen und auch keine einzige, die in allen Fällen geeignet ist. Wir stellen die drei Lösungen vor und zeigen Ihnen, welche Einschränkungen sie mit sich bringen.
Für Besitzer eines Gerätes, das erst auf Kitkat aktualisiert wird, besteht natürlich zudem die Möglichkeit, auf die Software-Aktualisierung zu verzichten. Angesichts der neuen Kitkat-Features ist dies aber kein wirklich guter Weg.
Lösung 1: Entwickler bauen Workaround in die App ein
Mehrere Apps können den Zugriff auf die Speicherkarte wiederherstellen.Einige Entwickler geben an, über Umwege die Beschränkungen auszuhebeln. Dabei handelt es sich um eine Schwachstelle im Medien-Scan-Dienst von Android. Bei diesem Hack dürfte es sich nicht um eine nachhaltige Lösung handeln, denn es ist abzusehen, dass der Fehler behoben wird. Für Nutzer ist diese Variante mit dem geringsten Aufwand verbunden, allerdings nur dann, wenn der App-Entwickler mitspielt. Außerdem müsste jede einzelne App den nötigen Workaround enthalten - eher ein Wunschszenario.
Lösung 2: Smartphone oder Tablet rooten
Noch vergleichsweise leicht ist die Lösungsmöglichkeit, das Smartphone oder Tablet zu rooten. Danach lässt sich eine Datei editieren und die Änderung Googles rückgängig machen, so dass alle Apps mit der Android-Berechtigung "Auf die Speicherkarte zugreifen" wieder Lese- und Schreibrechte erhalten. Für weniger versierte Anwender gibt es im Play Store die Apps KitKat External SD Card Patch oder SDFix, die die Datei automatisch bearbeiten können. Der Vorteil: Eine App muss nicht speziell vorbereitet sein und benötigt selbst keinen Root-Zugriff.
Zwei Nachteile sind aber zu nennen: Rooten ist zwar meist unproblematisch möglich - ganz ohne Risiko ist dieses Verfahren jedoch nicht. Etwas Erfahrung im Umgang mit Android ist schon gefragt. Auf gerooteten Android-Geräten hat es Malware erfahrungsgemäß leichter - und nicht alle Apps funktionieren, wenn Root-Zugriff vorhanden ist. Das betrifft zum Beispiel so manche Zahlungs-App, aber auch Streaming-Apps für die Multimedia-Nutzung können betroffen sein.
Lösung 3: Custom-ROM installieren - Erfolgsaussichten unterschiedlich
Die dritte - radikale - Lösung ist, eine Custom-ROM zu installieren. Die Installation erfordert meist technisches Geschick und meist steht auch an, alle Daten auf dem Smartphone zu löschen. Der Schritt ist erforderlich, wenn eine alternative Android-Distribution wie CyanogenMod zum Einsatz kommen soll. In einschlägigen Foren stehen oft auch veränderte Hersteller-ROMs zum Download bereit - ob hier die nötigen Änderungen vorgenommen sind, lässt sich aber nicht pauschal beantworten. Das gilt auch für CyanogenMod und ähnliche Firmware-Dateien. Meist sind diese Firmware-Alternativen aber schon gerootet, weswegen sich Lösung 2 nachträglich ausführen lässt.
Zwar sprechen manche Gründe für den Schritt, beispielsweise CyanogenMod oder eine andere After-Market-Firmware zu installieren - dennoch gibt es auch hier einige Nachteile. Von Vorteil ist zunächst, dass die alternativen Firmwares weniger Bloatware vorinstalliert haben und deswegen dem Smartphone oft ein Geschwindigkeits-Plus spendieren. Dafür fehlen meist Hersteller-spezifische Funktionen wie beispielsweise erweiterte Kamera-Funktionen oder die Unterstützung von Sensoren oder HDMI-Ausgängen.
Praktische Erfahrung: Ohne manuelle Eingriffe ging es nicht
Wir haben die Speicherkarten-Probleme auf mehreren Testgeräten mit Kitkat nachvollziehen können. Eine einfache Lösung gibt es nicht. Da wir Testgeräte nicht rooten, haben wir ein Samsung Galaxy Tab der ersten Generation mit CyanogenMod 11 herangezogen - die System-Software basiert damit auf Kitkat. Dort war zunächst der Schreibzugriff auf die Speicherkarte nicht möglich. Auch mehrere Apps stellten die Schreibrechte nicht wieder her. Das lag offenbar daran, dass diese einen Zeilenumbruch nicht richtig einfügten - diesen mussten wir manuell nachtragen. Erst danach konnten Apps Daten auf der Speicherkarte modifizieren. In den Bewertungen der Apps finden sich aber auch eine Reihe Meldungen, die diesen Schritt nicht vollführen mussten.
Fazit: Unverständliche Änderungen an der Speicherkartenverwaltung
Sicher, externer Speicherplatz ist in Zeiten von Streaming-Diensten nicht mehr ganz so wichtig wie noch vor ein paar Jahren. Dass Google sich in offiziellen Dokumenten jedoch auf Sicherheits-Fragen beruft, ist bestenfalls aus Marketing-Sicht verständlich. Für Kunden sind die Änderungen dagegen äußerst ärgerlich, denn viele Nutzungsszenarien sind jetzt nicht mehr möglich. Dokumente mit einem Cloud-Dienst synchronisieren und mit anderen Apps bearbeiten? Geht nicht. Dokumente auf der Speicherkarte sowohl am Tablet als auch am Notebook bearbeiten? Kaum mehr möglich. Auch Backups von Apps lassen sich jetzt nicht mehr ohne weiteres auf der Speicherkarte ablegen.
Zuletzt gab es kaum mehr Gründe, sein Smartphone oder Tablet zu rooten. Seit Kitkat hat sich das geändert: Wer Speicherkarten ohne Einschränkungen mit Android 4.4 Kitkat verwenden möchte, kann auf den Root-Zugriff nicht verzichten. Kurios: Die Maßnahme, die angeblich die Sicherheit erhöhen soll, reduziert die Sicherheit und den Komfort des Anwenders massiv.