Tauchen auf den Malediven

      Tauchen auf den Malediven

      Entdecken Sie den unberührten Norden der Malediven!

      ORCA Reisen hat ab sofort die im Herbst 2007 eröffnete Komfort-Insel Cinnamon Alidhoo Dive Resort im Haa Alifu Atoll im Programm. Das Haa Alifu Atoll liegt im äußersten Norden der Malediven und ist der ideale Ausgangspunkt um die ausgezeichneten Tauchplätze dieser entlegenen Region kennen zu lernen. Das luxuriöse Resort bietet 100 geschmackvoll konzipierte Bungalows, ein ausgezeichnetes Open-Air-Restaurant, eine herrliche Poolanlage mit weitläufigen Sonnenterrassen, ein Beauty- und Wellnesscenter und vieles mehr.

      Natürlich kommen hier auch Taucher voll auf ihre Kosten. "Dive and Relax" ist das Motto der unter deutsch/schweizer Leitung stehenden Tauchbasis. Spitzen Service und die besten Tauchplätze des Haa Alifu Atolls garantieren einen Tauchurlaub der Extraklasse! Die bisher kaum betauchten Reviere des Haa Alifu Atolls bieten alles was das Taucherherz begehrt: Viele farbenprächtige Thilas mit Canyons, Steilwänden und Überhängen, mehrere Haiplätze und Mantapoints, ein interessantes Wrack sowie schöne Außenriffplätze. Das abwechslungsreiche Hausriff bietet mit mehreren Einstiegstellen gute Tauchmöglichkeiten. Ein Highlight ist mit Sicherheit der 1000 Meter tiefe Kanal im Norden des Atolls. Zwischen November und Januar ist dies die Wanderroute der Buckelwale.

      Bei ORCA gibt es die Reise inklusive Flug, Flugtransfers und 7 Nächten im Cinnamon Alidhoo Dive Resort in Doppelzimmer mit Halbpension schon ab € 1549,- pro Person. 8 Tauchgänge mit dem Meridis Dive Center kosten nur € 325,-.

      Info & Buchung:
      www.orca.de
      malediven@orca.de
      Service Center Deutschland: Tel. +49 8031 1885-1200, Fax. +49 8031 1885-1222
      Service Center Österreich: Tel. +43 4242 430005, Fax. +43 4242 430055
      Service Center Schweiz: Tel. +41 848 188500, Fax. +41 848 188588
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      Übernahme Eriyadu Tauchschule

      Tauchbasenwechsel: Von Werner Lau --> Euro Divers

      NEUE INFORMATION- Übernahme Eriyadu Tauchschule

      Die Tauchschule auf Eriyadu Island Resort wird nicht wie ursprünglich geplant am 1.5.2007, SONDERN schon am 16.4.2007 durch die Euro-Divers übernommen..

      Am 16.4.2007 dem eigentlichen Übernahmetag wird es keine Tauchaktivitäten geben. Die Tauchaktivitäten sind ab dem 17.4.2007 möglich.

      Die vor Ort gültigen Preise werden bis Ende Oktober 2007 unverändert bleiben. Alle Reiseveranstalter-Preise werden ebenfalls wie bisher übernommen und gelten bis Ende Oktober 2007.

      Die Vorausbuchung von Tauchpaketen ab dem 17.4.2007 ist ab sofort möglich.

      Wir hoffen auf eine professionelle Übergabe um für alle Beteiligten und Gäste den Ablauf und die Übernahme so einfach wie möglich gestalten zu können. Von Euro-Divers Seite versichern wir unseren Gästen schon jetzt einen kundenorientierten und für Euro-Divers bekannten Service.

      Die Tauchschule wird deutsch-, englisch- und französisch sprechende Tauchlehrer haben - die detaillierten Information geben wir in Kürze auf unserer Webseite Hier klicken unter Unser TEAM bekannt.

      http://www.euro-divers.com/Default.aspx

      Tauchen und Wellness auf Cocoa Island

      Tauchen und Wellness auf Cocoa Island

      Die Malediveninsel Cocoa Island positioniert sich neu: Mit dem "Healthy Relaxation & Underwater Exploration"-Package, einer Kombination aus Tauch- und Wellness-Urlaub, sollen vor allem Gäste, die aktive Erholung ins Auge fassen, angesprochen werden

      Bei einem siebentägigen Aufenthalt auf der Luxusinsel im Süd-Male-Atoll beinhaltet das neue Tauch- und Spa-Paket zwölf Tauchgänge und Spa-Behandlungen. Von der Tauchschule, die nach PADI-Richtlinien ausbildet (Preise: OWD-Kurs 775 US-Dollar, AOWD-Kurs 595 US-Dollar), werden über 25 Tauchplätze angesteuert. Wer mal auf die Schnelle ins Wasser abtauchen möchte, kein Problem: Direkt vor der Insel befindet sich das Hausriff. Nitroxtauchen ist auf Cocoa Island möglich. Das Wellness- und Spa-Programm umfasst verschiedene Anwendungen im inseleigenen Como Shambhala Retreat. Gäste können zwischen Thai- und indonesischen Massagen sowie Reflexzonenbehandlungen und einer Entschlackung wählen. Das "Healthy Relaxation and Underwater Exploration"-Package kostet ab 2925 Euro pro Person in einer Dhoni-Suite (inklusive Vollpension, Schnellboot-Transfer ab/bis Male, zwölf Tauchgänge und Spa-Behandlungen). Weitere Infos und Buchungsmöglichkeit: www.trauminselreisen.de
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      Die Regierung der Malediven geht tauchen

      Die Regierung der Malediven geht tauchen
      09. Oktober 2009, 15:00Training für den großen Tauchgang ...

      Aufruf zur Reduzierung von Treibhausgasen im Rahmen einer Sitzung am Meeresboden

      Male - Die Regierung der südasiatischen Malediven will auf eine besondere Art und Weise auf das Schicksal des steigenden Meeresspiegels aufmerksam machen. Das Kabinett wird gemeinsam mit dem Präsidenten Mohamed Nasheed am 17. Oktober eine Sitzung am Meeresboden abhalten und dort ein Dokument unterzeichnen, in dem zur Reduzierung der Treibhausgase aufgerufen wird. Auch wenn die ganze Aktion einen gewissen humoristischen Hintergrund habe, sei das Problem für den aus flachen Korallenatollen bestehenden Staat bitterer Ernst, meinte ein Regierungssprecher.

      Der Regierungstauchgang soll, so die offizielle Angabe, den International Day of Climate Change Action, der von der Organisation 350.org ins Leben gerufen wurde, markieren. 350.org ist eine internationale Kampagne deren Hauptaugenmerk auf der Zahl 350 liegt. 350 ppm ist das Höchstmaß von CO2, das die Atmosphäre tragen kann. Für Inselstaaten wie die flachen Malediven würde ein Anstieg des Meeresspiegels fatale Folgen haben, denn die Atolle würden im Meer versinken. Bei der ersten Unterwasser-Regierungssitzung werden die Minister mit wasserfesten Tafeln und Handzeichen miteinander kommunizieren. "Die Erklärung den Klimaschutz ernst zu nehmen wird sich an alle Staaten der Welt richten, egal ob reich oder arm, egal ob hochentwickelt oder nicht", so die maledivische Regierung.

      Bis auf ein einziges Regierungsmitglied, das aus medizinischen Gründen nicht tauchen darf, werden alle anderen zur Sitzung anwesend sein. Das gesamte Kabinett wurde von Militärtauchern ausgebildet. Präsident Nasheed selbst ist geübter Taucher und wird vor der Erklärung eine Unterwasser-Pressekonferenz geben. 80 Prozent der Inseln der Malediven liegen weniger als einen Meter über dem Meeresspiegel. Damit gehört die Nation zu den am stärksten gefährdeten Ländern der Welt. Wenn der Meeresspiegel tatsächlich steigt, werden sich die Malediver eine neue Heimat suchen müssen, hatte Präsident Nasheed bereits im Vorfeld angekündigt.

      Hintergrund

      Wie fragil die Malediven tatsächlich sind, hat der Endbericht des großen Tsunami vom 26. Dezember 2004 deutlich gemacht. Nach mehr als 700 Kilometern Weg trafen die eineinhalb bis vier Meter hohen Flutwellen gegen neun Uhr in der Früh die Inseln. Mehr als 1.300 Menschen erlitten Verletzungen. Insgesamt forderte der Tsunami 108 Menschenleben. Fast ein Drittel der insgesamt 300.000 Einwohner waren von dieser Naturkatastrophe schwer getroffen. 14 Inseln wurden komplett zerstört.

      Das Inselreich der Malediven besteht aus insgesamt 20 Atollen mit rund 1.100 Inseln. Nur etwa 220 davon sind bewohnt. Rund 99 Prozent der Bevölkerung sind Muslime. Seit den 1970er Jahren boomen die Inseln als Traumreiseziel der Europäer. Von 1978 an regierte Maumoon Abdul Gayoom das Inselreich für fast 30 Jahre. Im Oktober 2008 wurde Nasheed zum Präsidenten gewählt und hat damit das autoritäre Regime seines Vorgängers beendet. (pte)

      Tauchen im Paradies

      Von Dezember und März ist die beste Zeit für einen Tauchurlaub auf den Malediven
      Tauchen im Paradies

      18.10.2010 13:52:33 - Bei über 25 Grad Wassertemperatur lässt sich der trübe europäische Winter einfach vergessen. Ein Tauchurlaub auf den Malediven lädt die Batterien und wärmt die Seele mit unvergesslichen Eindrücken aus der farbenprächtigen Unterwasser-Welt an.

      Die Legende ist wirklich wahr: Auf den Malediven findet ein Taucher die schönsten Tauchplätze dieser Erde. Ungezählte Tauchreviere bieten abwechslungsreiche Unterwasser-Landschaften, die mit pittoresken Riffen und geheimnisvollen Höhlen die Kulisse für unvergessliche Tauchgängen bilden. Dabei sind die natürlichen Gegebenheiten so wechselhaft, dass sich für Taucher jedes Ausbildungsstands ein geeignetes Revier finden lässt.

      Aber nicht nur die Formationen des Meeresbodens ziehen jedes Jahre Tausende Wassersport-Begeisterte an, auch die Tierwelt der Malediven ist etwas Besonderes. Ob Mantarochen oder oder Haie, Riff-Fische oder Seesterne: Alle diese Arten und viele weitere sind in den Korallengärten der Malediven zu Hause. Bei klarem Wasser lassen sich die Tiere auf eine Entfernung von etwa 45 Metern beobachten.

      Die etwa 1200 Inseln der Malediven sind in 26 Atollen gruppiert und ragen oft nur wenig Meter aus dem weißen Sand des Indischen Ozeans. Kalt wird es an den Stränden natürlich niemals - die Wassertemperaturen liegen um oder über 25 Grad Celsius. Da zwei Monsunzeiten ab Juli beziehungsweise ab November die Witterung der Inselwelt prägen, ist die beste Zeit zum Tauchen die Saison zwischen Juni und Oktober oder von Dezember bis März.

      Alois Männer, Geschäftsführer der Nautilus Dive Company, empfiehlt daher: "Ab Oktober beginnt die heiße Buchungs-Phase. Wir als Anbieter von Tauchreisen auf den beiden Safaribooten Nautilus One und Nautilus Two können immer noch freie Plätze offerieren. Die schönsten Tauchreisen für die kommende Saison von Dezember bis März sind aber erfahrungsgemäß schnell ausgebucht."

      Die Malediven sind ein Paradies für Taucher. Mit einem Platz auf einen Tauchsafariboot ist ein erlebnisreicher Tauchurlaub gesichert - nicht nur unter Wasser, auch an den Stränden der exotischen Inseln locken unvergessliche Tage und Nächte. Wer einen Tauchurlaub plant, findet bei www.nautilus-one.at/tauchreisen/ alle notwendigen Informationen bis hin zur direkten Buchung übers Internet.

      Präsident der Malediven tritt nach Meuterei ab

      Konflikte
      Präsident der Malediven tritt nach Meuterei ab

      Meuternde Polizisten und wochenlange Oppositionsproteste haben den ersten demokratisch gewählten Präsidenten der Malediven zum Rücktritt gezwungen.

      „Ich glaube, dass die Leute dieses Landes mehr leiden würden, würde ich als Präsident der Malediven weitermachen“, sagte der 44-jährige Staats- und Regierungschef Mohamed Nasheed nach Angaben seines Büros zur Begründung. Vizepräsident Mohammed Waheed Hassan übernahm am Dienstag die Amtsgeschäfte in Male. Maledivische Medien hatten zuvor von einem Putschversuch auf der südasiatischen Inselkette berichtet.

      Urlauber auf den Malediven sind nach Angaben des dortigen Tourismusministeriums nicht von der innenpolitischen Krise betroffen. „Wir können versichern, dass die derzeitigen Probleme auf den Malediven keinerlei Auswirkung auf Touristen haben werden“, sagte Ministeriumssprecherin Eelaaf Zaeem.

      Demonstrationen der Opposition wurden nach Nasheeds Rücktritt beendet. Sie beschränkten sich auf die Insel mit der Hauptstadt Male. Ausländische Urlauber sehen Male nur, wenn sie Tagesausflüge dorthin buchen. Der internationale Flughafen liegt auf einer Nachbarinsel. Von dort aus werden Touristen direkt zu ihren jeweiligen Resorts gebracht, die abgeschieden auf jeweils eigenen Inseln liegen.

      Das Auswärtige Amt rät seit Dienstag Urlaubern vom Besuch von Male ab. Nach ersten Informationen waren keine deutschen Touristen von den Unruhen betroffen. Auf der Flughafeninsel und in den Ferienressorts sei die Lage ruhig, hieß es. Genaue Zahlen, wie viele Bundesbürger sich derzeit auf den Malediven aufhalten, gab es zunächst nicht. Nach den jüngsten Zahlen des Deutschen Reiseverbandes machen dort jedes Jahr mehr als 77 000 Deutsche Urlaub.

      In einer „Botschaft an das Volk“ auf seiner Homepage rief Waheed – noch in seiner Funktion als Vizepräsident – die staatlichen Institutionen dazu auf, die Verfassung zu achten. Die unabhängige Nachrichtenseite „Minivan News“ hatte zuvor gemeldet, Meuterer aus der Polizei hätten sich Demonstranten der Opposition angeschlossen. Das Büro des Präsidenten hatte mitgeteilt, die Regierung unternehme alles, um die Lage zu stabilisieren.

      Die Spannungen auf den Malediven eskalierten, seit im vergangenen Monat ein Richter festgenommen wurde, der die Freilassung eines Regierungskritikers angeordnet hatte. Der frühere politische Gefangene Nasheed war im November 2008 als erster demokratisch gewählter Präsident der Malediven vereidigt worden. Damit gingen 30 Jahre autokratischer Herrschaft auf der Inselkette zu Ende.

      Das kleine südasiatische Land besteht aus 1190 Inseln im Indischen Ozean, von denen nur rund 200 bewohnt sind. Tourismus und Fischerei sind die Haupteinnahmequellen der muslimischen Bewohner. Die Malediven sind bei westlichen Urlaubern – und wegen ihrer Korallen- und Fischvielfalt besonders bei Tauchern – sehr beliebt.

      Meuternde Polizei stürzt Präsident der Malediven

      Meuternde Polizei stürzt Präsident der Malediven

      Der Präsident der Malediven Mohamed Nasheed ist zurückgetreten. Er will nach Unruhen mit diesem Schritt die Lage im Land stabilisieren.

      Nach wochenlangen Oppositionsprotesten und einer Meuterei der Polizei ist der erste demokratisch gewählte Präsident der Malediven, Mohamed Nasheed, zurückgetreten. Nur wenige Stunden später wurde sein Stellvertreter Mohamed Waheed zum neuen Staatschef erklärt. Er solle bis zum Ende der ursprünglichen Amtszeit des bisherigen Präsident im November 2013 im Amt bleiben.

      Maledivische Medien hatten zuvor von einem Putschversuch auf der südasiatischen Inselkette berichtet. Nasheed (44) verkündete seinen Rücktritt als Staats- und Regierungschef in einer Fernsehansprache: „Ich habe das Gefühl, dass mein Verbleiben an der Macht die Probleme nur verschärfen und den Bürgern schaden wird“, sagte er. „Also ist ein Rücktritt die beste Option, die ich habe.“

      Stabilisierung der Lage

      In einer „Botschaft an das Volk“ auf seiner Homepage rief Waheed – noch in seiner Funktion als Vizepräsident – die staatlichen Institutionen dazu auf, die Verfassung zu achten. Die unabhängige Nachrichtenseite „Minivan News“ hatte zuvor gemeldet, Meuterer aus der Polizei hätten sich Demonstranten der Opposition angeschlossen.

      Das Büro des Präsidenten hatte mitgeteilt, die Regierung unternehme alles, um die Lage zu stabilisieren.

      Die Spannungen auf den Malediven eskalierten, seit im vergangenen Monat ein Richter festgenommen wurde, der die Freilassung eines Regierungskritikers angeordnet hatte. Der frühere politische Gefangene Nasheed war im November 2008 als erster demokratisch gewählter Präsident der Malediven vereidigt worden. Damit waren 30 Jahre autokratischer Herrschaft auf der Inselkette beendet worden.

      Nasheed, ein früherer Menschenrechtsaktivist, hatte die Macht im Jahr 2008 nach den ersten freien Wahlen im Land übernommen. International bekannt wurde er vor allem durch sein Engagement im Kampf gegen den Klimawandel – als Inselstaat sind die Malediven mit etwa 300.000 Einwohnern in besonderem Maße von einem möglichen Anstieg des Meeresspiegels bedroht. Im Jahr 2009 hatte Nasheed mit seinem Kabinett öffentlichkeitswirksam unter Wasser getagt, um auf die Bedrohung aufmerksam zu machen.

      Das kleine südasiatische Land besteht aus 1190 Inseln im Indischen Ozean, von denen nur rund 200 bewohnt sind. Tourismus und Fischerei sind die Haupteinnahmequellen der muslimischen Bewohner. Die Malediven sind bei westlichen Urlaubern – und wegen ihrer Korallen- und Fischvielfalt besonders bei Tauchern – sehr beliebt.
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      Islamistischer Putsch im Insel-Paradies

      Islamistischer Putsch im Insel-Paradies

      Der erste frei gewählte Präsident der Malediven, Nasheed, wird von Parteigängern des Ex-Diktators Gayoom zum Rücktritt gedrängt

      Opposition torpediert seit Monaten die Regierung und provoziert in der Hauptstadt Male fast einen Bürgerkrieg

      Stirbt mit dem Abtritt des ehemaligen Bürgerrechtlers das demokratische Experiment im Indischen Ozean?

      Es herrsche, so sagte Mohamed Nasheed einmal im Gespräch mit der "Welt", große Ignoranz in der Welt. "Es ist das Zeitalter der Dummen." Der Präsident der Malediven wollte das bezogen wissen auf den Klimawandel, der mit steigendem Meeresspiegel einhergehe und sein Inselreich unmittelbar bedrohe - was von der Mehrheit der Menschen einfach nicht erkannt werde.

      Nun haben die Dummen ihn selbst entmachtet: Nasheed, seit Oktober 2008 erster demokratisch und frei gewählter Präsident der Malediven seit der Unabhängigkeit von Großbritannien (1965), ist offenbar nicht freiwillig von seinem Amt zurückgetreten. "Ich habe das Gefühl, dass mein Verbleiben an der Macht die Probleme nur verschärfen und den Bürgern schaden wird", sagte Nasheed in seiner Fernsehansprache. "Also ist ein Rücktritt die beste Option, die ich habe. Ich trete zurück, weil ich mein Land nicht mit eiserner Faust regieren will."

      Der Mann, der das sagt, misst nur 158 Zentimeter. Doch er zeigt mit diesem Schritt charakterliche Größe. So wie damals, nach seinem Wahlsieg vor knapp dreieinhalb Jahren über den Diktator Maumoon Abdul Gayoom (74). Der hatte das islamisch geprägte Land im Indischen Ozean 30 Jahre lang mit harter Hand regiert und Nasheed, seinen schärfsten Kritiker, insgesamt 27 Mal verhaften, 13 Mal ins Gefängnis werfen und zwei Mal schwer foltern lassen. Zusammengenommen sechs Jahre verbrachte der Absolvent der Liverpooler John-Moores-Universität, ehemalige Journalist und Menschenrechtler im Gefängnis - 18 Monate davon in Einzelhaft.

      Als Folge dieser Qualen ist sein Rückgrat unheilbar verletzt, er hinkt leicht. Nach dem Wahlsieg aber vergab er seinen einstigen Peinigern: "Natürlich könnte ich mich an den Menschen rächen, die mir das angetan haben. Ich kenne sie. Aber Rache hat noch nie irgendein Problem gelöst. Wir müssen den Hass überwinden, um eine pluralistische, friedliche Zivilgesellschaft aufbauen zu können."

      Nasheed war das Gesicht eines neuen, demokratischen Experiments im Indischen Ozean, Hoffnungsträger für den Wandel, Vorkämpfer gegen die Auswirkungen des Klimawandels. Legendär ist seine Kabinettssitzung unter Wasser, um auf die gefährlichen Auswirkungen der Erderwärmung aufmerksam zu machen: Die höchste Erhebung seines aus 1192 Inseln und Atollen bestehenden Reiches - 200 davon sind bewohnt - liegt 2,4 Meter über dem Meeresspiegel. Globale Erwärmung und der damit verbundene Anstieg des Pegels der Weltmeere bedroht den Archipel von der Größe Portugals, der nur 300 Quadratkilometer Landfläche aufweist, in seiner Existenz.

      Der 44-Jährige übergab gestern sein Amt an Vizepräsident Mohamed Waheed Hassan Manik, der in der Hauptstadt Male sofort vereidigt wurde und seinen Vorgänger in Schutzhaft nehmen ließ - zu dessen eigener Sicherheit, wie es hieß. Nasheeds Bruder Ibrahim aber sagte dem britischen Sender BBC, Nasheed werde im Präsidentenpalast gegen seinen Willen festgehalten.

      Nachfolger Hassan war früher für das Kinderhilfswerk Unicef in Afghanistan tätig und ist seinen Landsleuten als erster Fernsehmoderator in der Geschichte der Malediven in Erinnerung. Er ist deutlich konservativer als Nasheed, doch ob mit dieser Personalie die politische Krise gelöst werden kann, ist fraglich. Die islamistische Opposition um Ex-Diktator Gayoom will nach mehr als drei Jahren Abstinenz offenkundig wieder die Macht über die knapp 400 000 Malediver übernehmen. Sie nahm die Festnahme von Abdulla Mohamed, eines Richters des Strafgerichtshofes, zum Anlass, Demonstrationen und Proteste zu organisieren. Der Richter hatte die Freilassung eines prominenten Regierungskritikers angeordnet, den die Regierung jedoch - ebenso wie den Richter - als Parteigänger des Ex-Diktators Gayoom identifiziert und die Freilassung verhindert hatte. Den darauf folgenden Demonstrationen schlossen sich in Male etwa 50 Polizisten an, die schließlich von Soldaten mit Gummigeschossen attackiert wurden. Im Verlauf der Auseinandersetzungen besetzten meuternde Polizisten den staatlichen Rundfunk- und Fernsehsender MNBC in Male, benannten ihn um in TV Maldives wie zu Zeiten der Diktatur und sendeten Beiträge, die das Gayoom-Lager unterstützen. Viele Journalisten des Senders seien festgesetzt worden, hieß es. "Es ist ein Staatsstreich, fürchte ich", ließ ein enger Vertrauter Nasheeds aus dem Präsidentenbüro verlauten. "Die Gayoom-Leute haben im Verbund mit einigen Armee-Offizieren den Präsidenten zum Rücktritt gezwungen. Sie wollen einen Dschihad gegen den Präsidenten. Für mich ist das ein Coup." Ein "Coup des Volkes", beeilte sich das Büro des neu vereidigten Nachfolgers Hassan zu ergänzen.

      Mohamed Nasheed, den seine Landleute liebevoll und freundschaftlich "Anni" nennen, ist mit seinem Rücktritt womöglich einem Bürgerkrieg zuvorgekommen. "Wir müssen den Hass überwinden, um eine pluralistische, friedliche Zivilgesellschaft aufbauen zu können", lautete sein Credo als Staatsoberhaupt. Ist das demokratische Experiment mit seinem Abgang nun also bereits wieder beendet? Er selbst hat prophezeit, dass sein Weg nicht unumkehrbar sei, er gefährdet werden könne durch islamistische Kräfte in seinem Land. Der Vater zweier Töchter hatte sich gewünscht, dass andere islamische Länder intensiver und mit akademischem Interesse das demokratische Biotop im Indischen Ozean verfolgt hätten. Doch wer so mutig ist, zu konstatieren, dass in der islamischen Welt "nicht genug diskutiert, gedacht und entwickelt" werde, der darf sich des Hasses und der Verachtung des islamistischen Establishments von Marokko bis Indonesien sicher sein.

      Vor allem aber der heimischen Islamisten, die nie aufgegeben haben, den Reformkurs zu torpedieren. Immer wieder suchten sie nach vermeintlichen Verstößen gegen den Islam ihrer Auslegung: der streng konservativen wahhabitischen Interpretation, wie sie in Saudi-Arabien praktiziert wird. Zuletzt trieben diese Provokationen bizarre Blüten: So sah sich die Regierung gezwungen, einer Forderung der islamistischen Opposition nachzukommen und Hunderte Resorts und Luxushotels anzuweisen, ihre Wellness-Bereiche zu schließen. Tausende Inselbewohner hatten zuvor bei einer von der Opposition organisierten Protestkundgebung ein Ende "antiislamischer Aktivitäten" gefordert. Die Demonstranten forderten zudem ein Verkaufsverbot von Alkohol sowie die Schließung von Bordellen, die verdeckt als Massagesalons betrieben würden. Sollte sich in Zukunft diese politisch-religiöse Strömung auf den Malediven durchsetzen, wird es schwierig sein, weiterhin solvente Urlauber aus allen Ländern der Erde anlocken zu können, die wohl kaum auf Alkohol oder Wellness-Angebote in ihren Luxus-Resorts verzichten wollen.

      Nach dem Willen der Islamisten soll Nasheed nun vor Gericht kommen. "Wir werden darauf dringen, dass ihm wegen Korruption und Gesetzesbruchs der Prozess gemacht wird", sagte Oppositionspolitiker Hassan Saeed. "Unsere volle Unterstützung gilt dem neuen Präsidenten." Angeblich habe der gestürzte Präsident Indien um Hilfe gebeten, aber eine Abfuhr bekommen. Indien schickte 1988 schon einmal ein Bataillon nach Male, um die Regierung vor dem Sturz zu bewahren - damals hieß der Herrscher Gayoom, den niemand gewählt hatte.

      Putsch auf den Malediven

      Putsch auf den Malediven
      Diktator zurück im Urlaubsparadies

      30 Jahre lang regierte er das Urlaubsparadies, bis er bei den ersten demokratischen Wahlen seine Macht verlor. Jetzt ist Diktator Maumoon Abdul Gayoom wieder zurück: Er steckt hinter dem Putsch auf den Malediven.

      Male - Es war ein Putsch wie aus dem Lehrbuch: Meuternde Polizisten verbündeten sich mit aufständischen Demonstranten, besetzten getreu der Devise Lenins für eine erfolgreiche Revolution die staatlichen Rundfunk- und Fernsehsender. Sie riefen zu Massenprotesten auf, zogen vor das Hauptquartier der kleinen, nur etwa 5000 Mann starken Armee und verlangten den Rücktritt des Präsidenten.

      Mohamed Nasheed, Staatschef des Tausend-Insel-Reiches der Malediven, versuchte vergeblich, die Polizei an ihren Diensteid zu erinnern und zum Gehorsam zu bewegen. Seine Beschwichtigungsversuche gingen in ununterbrochenen "Gayoom, Gayoom"-Rufen unter.

      Maumoon Abdul Gayoom ist Nasheeds Vorgänger. Der mächtige alte Mann hat sich mit seiner Wahlniederlage von 2008 nie abgefunden. Schließlich hatte er den Inselstaat vor Indiens Südspitze 30 Jahre lang autoritär und unangefochten regiert. Auch bei diesem - von den Tausenden Touristen in dem Ferienparadies fast unbemerkten - Putsch zogen er und seine Fortschrittspartei die Fäden.

      Nasheed hatte am Schluss keine Wahl mehr, denn auch das Militär lief teilweise zu den Aufständischen über. Die Zentrale von Nasheeds Demokratischer Partei ging in Flammen auf. Um Blutvergießen zu vermeiden, verkündete er seinen Rücktritt. Sein Stellvertreter Mohamed Waheed Hassan wurde sofort als Nachfolger vereidigt und erklärte staatstragend: "Das maledivische Volk hat heute eine folgenschwere Entscheidung getroffen. Dieser Entscheidung folgend werden wir Recht und Ordnung um jeden Preis aufrechterhalten." Seinem Vorgänger sagte er Schutz vor Vergeltungsangriffen zu. Nach Angaben der Behörden wurde Nasheed am Mittwoch von Polizisten und Soldaten an einem geheimen Ort beschützt. Der ehemalige Präsident stehe jedoch nicht unter Hausarrest.

      Auch die Opposition rief ihre Anhänger zurück: "Die Demonstrationen der Opposition sind beendet, und wir erwarten eine Normalisierung der Lage." In Male, der Hauptstadt des Inselparadieses, kehrte in der Nacht zum Mittwoch vorerst wieder Ruhe ein.

      Der Putsch von Male ist der vorläufige Schlusspunkt in einem monatelangen Kampf um die Macht in dem kleinen Staat, in dessen Ferienresorts alle Freiheiten erlaubt sind, in dem aber außerhalb dieser Luxus-Oasen islamisches Recht und strenge islamische Sitten gelten.

      Bei seiner Wahl 2008 hatte Nasheed noch als großer Hoffnungsträger gegolten. 27 Mal hatte der autoritäre Herrscher Gayoom seinen schärfsten Kritiker verhaften lassen. Insgesamt sechs Jahre hatte der westlich erzogene Nasheed hinter Gittern gesessen. Er wurde gefoltert, ging ins Exil, gründete die "Demokratische Partei der Malediven" - und wurde zum Volkshelden.

      "Anni" nannten ihn seine Anhänger familiär. Bei der in der Geschichte der Malediven historischen Wahl von 2008 besiegte er dann den als unbezwingbar geltenden Gayoom und wurde mit absoluter Mehrheit zum Staatschef gewählt. Es war die erste demokratische Wahl auf den Malediven seit ihrer Unabhängigkeit von den Briten 1962.

      "Anni" und der Kampf gegen die Klimaerwärmung

      Nasheed hatte seinem Volk nicht nur Demokratie versprochen. Der Ozeanograf, Menschenrechtsaktivist und frühere Uno-Mitarbeiter kämpfte auch energisch gegen den Klimawandel, in dessen Folge die maledivische Inselwelt im Meer zu versinken droht. In zehn Jahren, so verkündete er kurz nach Amtsantritt, würden die Malediven CO2-neutral sein. Wind und Sonne sollten genügend Energie liefern, um auch die jährlich rund 900.000 Touristen mit Strom für ihre Nobelherbergen und Klimaanlagen zu versorgen. Im Oktober 2009 machte er weltweit Schlagzeilen mit einer spektakulären Kabinettssitzung im Taucheranzug auf dem Meeresgrund, mit der er auf die globale Erderwärmung und ihre Folgen aufmerksam machen wollte.

      Doch der Honeymoon zwischen "Anni" und seinem Volk dauerte nur kurz. Zu zäh und machtvoll arbeitete Vorgänger Gayoom im Hintergrund daran, seinen Nachfolger zu stürzen. Im Juni 2010 traten Nasheeds 13 Minister zurück aus Protest gegen die unaufhörlichen Behinderungen ihrer Arbeit durch Gayoom und seine Fortschrittspartei. Korruptionsvorwürfe, Stimmenkauf, Einschüchterung von Abgeordneten, Verhaftungen - die politische Welt des kleinen Staates drohte im Sumpf gegenseitiger Vorwürfe, Verdächtigungen und Anschuldigungen zu versinken.

      Die Kabinettskrise wuchs sich zu einem monatelangen Kleinkrieg aus, in dem Nasheed der Verlierer war: Nur fünf seiner 13 wieder ernannten Minister wurden vom Parlament und im Dezember 2010 vom Obersten Gerichtshof bestätigt. Der Staatschef war nur noch beschränkt handlungsfähig.

      Die Situation eskalierte, als Nasheed Mitte Januar Abdullah Mohamed, Oberrichter am Strafgerichtshof, aus dem Amt jagte und festsetzen ließ. Er warf dem treuen Vasallen Gayooms richterliches Fehlverhalten und unangemessene Unterstützung der Opposition vor.

      Der Oberste Gerichtshof verlangte die Freilassung Abdullah Mohameds. Doch auf Anordnung von Nashee blieb er im Gewahrsam der Militärpolizei. Prompt zogen von der Fortschrittspartei aufgeheizte Massen durch Male. Nasheed habe sich zum Diktator im Inselreich aufgeschwungen, warfen sie dem Staatspräsidenten vor, randalierten und inszenierten Dauerdemos. Ein Sprecher Nasheeds klagte: "Das ist die Folge der ständigen Aufrufe der Gayoom-Partei zum Sturz der ersten demokratisch gewählten Regierung der Malediven und zum Dschihad gegen den Präsidenten."

      Nasheed stand auf verlorenem Posten. Am Dienstag zog er entnervt und resigniert die Reißleine. Sein Nachfolger, der sich bei der Verhaftung des Oberrichters gegen seinen Chef gestellt hatte, darf nun mit dem Segen der Opposition bis zur regulären Wahl im nächsten Jahr regieren. Doch dann wird der 73-jährige Gayoom wohl wieder nach der Macht greifen. Seine älteste Tochter Dunya Maumoon bereit sich schon darauf vor, dass der alte Diktator nicht noch einmal antreten kann oder will.

      Für Nasheed allerdings brechen unruhige Zeiten an: Die Opposition verlangt seine Verhaftung wegen Amtsmissbrauch und Korruption. Erfahrung im Gefängnis hat der 44-Jährige in seiner Oppositionszeit ebenso ausreichend sammeln können wie im Exil. Und jung genug für ein Comeback ist er allemal.

      Urlauber werden allerdings auch künftig von der wahren Welt der Malediven, der Welt hinter den Werbepostern mit dem weißen Sand, dem türkisblauen Ozean, den Palmen und den schönen Ferienanlagen kaum etwas mitbekommen: Nur 87 der insgesamt 1196 Inseln des kleinen Staates gehören zu den Traumzielen des internationalen Tourismus - weit weg von der unruhigen Hauptstadt Male.

      Malediven: USA erkennen neuen Staatschef Waheed an

      Malediven: USA erkennen neuen Staatschef Waheed an

      Gegen zurückgetretenen Präsidenten Nasheed wurde ein Haftbefehl erlassen. Er beschuldigte seinen Nachfolger hinter dem Umsturz zu stehen.

      Die USA sehen die neue Regierung der Malediven als rechtmäßig an. Eine Sprecherin des US-Außenministeriums bezeichnete am Donnerstag den nach einer Polizei-Meuterei zurückgetretenen Staatschef Mohammed Nasheed als "früheren Präsidenten" des Archipels und sprach von seinem am Dienstag vereidigten Nachfolger Mohamed Waheed als "Präsident".

      Der im Jahr 2008 mit deutlicher Mehrheit zum Präsident gewählte Nasheed war am Dienstag nach wochenlangen Protesten zurückgetreten. Später sprach Nasheed von einem Staatsstreich von Militär und Polizei. Er beschuldigte seinen bisherigen Stellvertreter und Nachfolger Waheed, hinter dem Umsturz zu stecken. Am Mittwoch kam es bei Demonstrationen für Nasheed in der Hauptstadt Male zu Zusammenstößen zwischen seinen Anhängern und Sicherheitskräften.

      In mehreren Regionen des Inselstaats gab es schwere Unruhen, nach Angaben eines Polizisten wurden insgesamt 18 Polizeistationen attackiert, zahlreiche Gerichts- und Regierungsgebäude wurden geplündert und in Brand gesetzt. Am Donnerstag versuchten die Sicherheitskräfte, die Lage wieder unter ihre Kontrolle zu bekommen. Die Unruhen könnten für den vom Tourismus abhängigen Inselstaat einen schweren Schlag bedeuten.

      Gegen Nasheed wurde zudem ein Haftbefehl ausgestellt. "Wir können ihn verhaften, sobald wir es für nötig halten", sagte ein Polizeisprecher. "Wir müssen vorsichtig sein und taktisch vorgehen, wenn es um die Frage des Wie und Wann einer Verhaftung geht."
      Tauchen auf den Malediven im Mirihi Island Resort
      Donnerstag, 22. Januar 2015, 10:50 Uhr
      Unvergessliche Taucherlebnisse bietet das kürzlich nach grundlegender Renovierung wieder eröffnete Mirihi Island Resort auf den Malediven

      Das winzige Eiland im Süd-Ari-Atoll verfügt mit seinem spektakulären Hausriff und der Ocean-Pro-Tauchbasis über die besten Voraussetzungen für perfekte Tauch- und Schnorchel-Erlebnisse.


      Dazu profitiert das Luxus-Resort von seiner einzigartigen Lage, die es ermöglicht, vor allem die drei ganz großen Tiere des Meeres fast ganzjährig bei Tauchgängen und Schnorcheltouren vor die Maske zu bekommen. So können Walhaie, die als größte Hai-Art gelten, nur eine kurze Bootsfahrt vom Resort entfernt regelmäßig und ganzjährig gesichtet werden. Es wird angenommen, dass sich in der Nähe des Süd-Ari-Atolls eines der Aufzuchtgebiete dieser sanften Meeresriesen befindet. Auch die großen Meeresschildkröten lassen sich regelmäßig am Hausriff und an einem der rund 40 Tauchspots der Umgebung beobachten. Ebenso sicher spürt das überaus erfahrene Tauchbasisteam zusammen mit der Bootscrew des Resorts ganze Rudel der elegant gleitenden Mantas auf, die von Tauchern und Schnorchlern gleichermaßen bewundert werden können. Jeden Abend bietet das Team von Ocean Pro den Gästen die Möglichkeit, die Taucheindrücke des Tages auszutauschen, Fragen zu stellen oder bereits den nächsten Tauchgang zu planen.

      Diese einzigartigen Erlebnisse unter Wasser werden von einem luxuriösen Boutique-Resort an Land ergänzt, das alles bietet, was die Malediven auszeichnet: unberührte Natur, paradiesische Ruhe, warmherzige Gastfreundschaft, ungestörte Privatsphäre und ein ungezwungenes Ambiente, das zum Verweilen und Innehalten einlädt. Die Maxime des Mirihi Island Resorts ist "As unique as you" – "So einzigartig wie Du". Hier steht der Gast mit seinen individuellen Wünschen im Zentrum der Aufmerksamkeit eines herzlichen, persönlichen Gastgeber-Teams.

      Infos: mirihi.com.
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      Der Strand auf Filitheyo ist ein Traum © H. Hoepfner
      Filitheyo – die Taucherinsel
      am 11. September 2015 um 12:27 Uhr
      Traumziel Malediven! Aber welche Insel soll man wählen, wenn es rund 100 Resorts zur Auswahl gibt? TAUCHEN-Redakteurin Hedda Hoepfner hat einen Tipp: Filitheyo – denn die Insel ist ein echter Alleskönner. Ergänzend zu ihrer Reportage über die Taucherinsel in der Oktober-Ausgabe 2015 gibt es hier noch mehr Fotos und Infos für einen perfekten Malediven-Traumurlaub.



      Herrlich weißer, mit Palmen gesäumter Sandstrand mit schönstem türkis-blauem Meer davor, gemütliche klimatisierte Bungalows mit halb offenen Badezimmern, eine hervorragende Küche, die jeden Tag abwechslungsreiche Buffets zaubert, eine perfekt ausgestattete Tauchbasis von Werner Lau und ein spitzenmäßiges Hausriff, das sogar zwei Wracks beherbergt: Filitheyo weiß seine Gäste zu verzaubern! Damit Sie sich ein noch besseres Bild von der traumhaften Taucherinsel machen können, liefern wir hier noch einige Inseldaten.

      Facts zu Filitheyo: Die Insel ist rund 900 mal 550 Meter groß und liegt 120 Kilometer südlich von Male entfernt. Der Transfer mit dem Wasserflugzeug dauert circa 35 Minuten. Da das Flugzeug nicht am Jetty festmacht, folgt noch ein kurzer Dhoni-Shuttle bis zur Insel (rund 10 Minuten). Auf Filitheyo gibt es 94 Superior-Villen (Doppelbungalows), 16 Deluxe-Villen (Einzel- oder Doppelbauweise) und 16 Wasser-Villen.
      Den Gästen stehen ein Hauptrestaurant mit sehr guter (!) Küche, eine Poolbar, die auch Snacks serviert, sowie eine weitere Bar am Südstrand zur Verfügung. Neben dem obligatorischen Wassersportcenter bietet Filitheyo noch ein klimatisiertes Fitnesscenter, einen Souvenirshop und ein Spa. Ein Highlight der Insel ist der wunderschöne Sandstrand. Da die Bungalows etwas zurückgezogen unter den Palmen liegen, kann man herrliche Spaziergänge unternehmen und Postkartenmotive en masse genießen. Übrigens: In Abängigkeit vom Monsun (und damit der Strömungsrichtung) wandert der Strand und ist dann an bestimmten Stellen besonders breit. Es handelt sich dabei nicht um einen Abtrag, sondern um wiederkehrende Sandverlagerungen. Andere Resorts versuchen dies mit Betonmauern zu unterbinden, was hier zum Glück nicht der Fall ist.

      Facts zur Tauchbasis: Die Basis steht seit 1999 unter der Regie von Werner Lau, ist perfekt ausgestattet und bietet höchsten Service. Ausfahrten finden zu über 30 Plätzen statt. Das ganz Besondere dabei: Die Spots werden nur von Filitheyo-Gästen besucht – man muss sie nicht mit anderen Gruppen teilen, da Filitheyo das einzige Resort im Nord-Nilandhe-Atoll ist. Die Organisation der Dhoni-Ausfahrten schnell erklärt: Das blaue Boot fährt mit den erfahreneren Tauchern zu anspruchsvolleren Plätzen mit Strömung und damit vielen Fischschwärmen sowie (hoffentlich ganz vielen) Haien, das rote steuert ruhigere Spots an, die auch für Anfänger geeignet sind. Es gibt klassische Halbtagesfahrten sowie Two-Tank- und Ganztagestouren. Manta-Saison ist von Dezember bis Mai – und dann geht es natürlich auch zum Manta Point, um die eleganten Rochen zu bestaunen. Wer sich über die Spots genauer informieren möchte, findet diese hier beschrieben: zu den Tauchspotbeschreibungen von Filitheyo



      Darüber hinaus steht das eindrucksvolle Hausriff mit seinen sieben Einstiegen (und Flaschen-Shuttle) für Tauchgänge bereit. Die meisten Einstiege befinden sich an dem Riffabschnitt an der Nordseite der Insel. Hier liegen auch die beiden Wracks, die 2009 und 2010 versenkt wurden (siehe dazu auch Inselskizze unten). Da Filitheyo zwischen zwei Kanälen am Außenriff liegt, ist die Chance sehr groß, auch auf Großfische zu treffen! Und auch Exoten fühlen sich am Hausriff wohl. Geisterpfeifen- und Schaukelfische finden hier ihre Verstecke, Adlerrochen sausen vorbei, und Schildkröten und Weißspitzenriffhaie bilden eine tolle Abwechslung zu Schnapperschwärmen und Süßlippen & Co.
      Die schöne Riffkante eignet sich übrigens auch für tolle Schnorcheltouren. Kleiner Tipp: Mit Schwarzlichtlampe ausgestattet und einem Farbfilter vor der Maske leuchten die Korallen, als wären sie in der Disco! Einfach mal nach der „Blue Light“-Ausrüstung in der Basis fragen. Drei weitere Fakten zur Basis dürfen nicht fehlen: Nitrox gibt es für zertifizierte Taucher kostenfrei, Nachttauchgänge stehen regelmäßig auf dem Tauchplan, und für eine Extra-Portrion Thrill kann man auf der Basis Scooter mieten und bei den Ausfahrten zum Beispiel zu Kanalquerungen starten.



      Noch ein Tipp zur Anreise (gilt für alle Inseln mit Wasserflugzeug-Transfer): Flip-Flops, Badeklamotten, kurze Hose, ein Shirt und Sonnencreme nach dem Langstreckenflug ins Handgepäck packen. Es kann manchmal sein, dass das Gepäck mit einem späteren Wasserflieger nachgeliefert wird. Meistens handelt es sich nur um wenige Stunden, aber wenn man trotzdem schon in der Lagune baden und sich auf der Sonnenliege ausstrecken kann, ist der Urlaubsanfang doch viel schöner … ach ja, und die Kamera muss natürlich auch schussbereit um den Hals hängen, denn es folgen einmalige Eindrücke!

      Weitere Infos zu Filitheyo: wernerlau.com
      Helengeli im neuen Glanz

      Jasmin Jaerisch
      am 20. Oktober 2015 um 9:40 Uhr Es gibt sie noch, die echten Taucherinseln auf den Malediven – Helengeli zählt mit zu den schönsten. Die bekannte Tauchdestination wird am 1. November im neuen Glanz erstrahlen und unter dem Namen Cooee Oblu neu eröffnen.

      Am 1. November 2015 wird die Taucherinsel Helengeli im neuen Glanz erstrahlen! Sie eröffnet als Cooee Oblu at Helengeli. Das Vier-Sterne-Superior-Resort auf den Malediven verwöhnt seine Gäste mit einem umfangreichen All-inclusive-Angebot, einem fantastischen Hausriff zum Schnorcheln und Tauchen sowie WLAN auf der gesamten Insel. Das Resort umfasst 120 hell gestaltete Villen in modernem Design, wobei man zwischen 22 einfacher gehaltenen Strandvillen, 62 Deluxe-Beach-Villen, zwei Beach-Suiten und 34 Lagoon-Villen wählen kann. Letztere liegen am Strand an der Wasserlinie und stehen auf Stelzen.

      Die Barfuß-Insel ist rund 800 Meter lang, 145 Meter breit und befindet sich im Norden des Nord-Male-Atolls an der Ostseite des Außenriffs. Für Taucher besonders interessant: Die Insel liegt zwischen zwei Kanälen – somit ist das Hausriff mit seinen sieben Einstiegsstellen nicht nur äußerst fisch- und artenreich, sondern bietet auch sehr gute Chancen, Großfische zu beobachten. Manta-Saison ist von Juli bis Oktober und Dezember bis April. Es gibt flach abfallende Riffbereiche sowie Steilwände. Besonders eindrucksvoll sind die Fischschwärme aus bunten Doktorfischen, die sich hier häufig aufhalten. Die angeschlossene Tauchbasis fährt zudem rund 40 verschiedene Plätze an und es gibt Nitrox for free.

      Das Cooee-Oblu-Resort hat ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis und ein üppiges Angebot an Unternehmungen und Sportmöglichkeiten, die vom Fitness-Center bis zum Wasserskifahren und Parasailing reichen (zum Teil gegen Gebühr). Wer sich hingegen nur entspannen möchte, ist hier genauso richtig: Man kann am herrlichen Strand chillen, sich im Spa zum Beispiel mit einer ayurvedischen Anwendung verwöhnen lassen oder am Pool die Beine ausstrecken. Kulinarisch bietet das Resort internationale Speisen in Buffetform im Hauptrestaurant, im À-la-carte-Restaurant – dem Beach Grill – werden Spezialitäten aus dem Meer serviert. Für Zwischendurch bietet das Cooee Bistro leichte Gerichte und Snacks an. Und nach dem Abendessen geht es auf einen kühlen Drink an die Hauptbar und vielleicht auch zum Unterhaltungsprogramm: Mehrmals wöchentlich findet Abendunterhaltung statt, wozu auch Disco-Abende und Livemusik zählen.
      Das Cooee-Oblu at Helengeli ist in Deutschland und Österreich exklusiv über Jahn Reisen buchbar (jahnreisen.de), in der Schweiz über alle Reiseveranstalter. Info: oblu-helengeli.com
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      Angebotswochen auf den Diverland-Basen

      Redaktion
      am 26. März 2015 um 4:52 Uhr

      Schnäppchenjäger aufgepasst: Auf den Malediven-Tauchbasen auf Embudu, Summer Island und Gan sowie auf Mauritius bietet Diverland zu bestimmten Zeiten Vergünstigungen an.

      Die Diverland-Tauchbasen auf den Malediveninseln Embudu und Summer Island sowie auf Mauritius legen im Sommer 2015 wieder ein Spezial-Angebot auf: In den Monaten Juni, Juli und September wird auf allen drei Basen das 6-Tage-Non-Limit-Paket als „2 für 1″ angeboten. Dabei zahlt ein Taucher für sechs Tage Non-Limit-Tauchen, kann für diesen Preis aber an bis zu zwölf aufeinander folgenden Kalendertagen tauchen. Leihausrüstung, Bootsfahrten und andere Extras werden separat verrechnet. Auf der Malediveninsel Gan gilt das Angebot ganzjährig.

      Weitere Infos: diverland.com
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      Neues Tauchschiff für die Malediven
      Jasmin Jaerisch am 21. Oktober 2015 um 14:51 Uhr

      2016 wird es ein neues Tauchsafarischiff auf den Malediven geben: die „Emperor Serenity“ wird ab März 2016 die schönsten Thilas, Kandus und Giris des Inselreiches anfahren.

      Die Malediven zählen mit zu den schönsten Tauchsafari-Regionen der Welt. Paradiesische Inseln, Lagunen und jede Menge spektakulärer Tauchspots. Am Tauchschiff-Himmel wird es ab 2016 einen neuen Stern geben: Im März 2016 wird die „Emperor Serenity“ von den Emperor Divers Fahrt aufnehmen. Die 40 Meter lange Stahlyacht hat 13 vollklimatisierte Kabinen in denen 26 Gäste bequem Platz finden. Es wird drei verschiedene Kabinen-Klassen geben und jede Tour beinhaltet ein BBQ auf einer einsamen Insel, Schnorcheln mit Mantas, Ammen- oder Walhaien. Getaucht wird von einem Begleit-Dhoni aus, auf dem auch das Tauchequipment gelagert wird. So gibt es mehr Platz an Bord des „Mutterschiffes“.

      Vier Tauchguides werden die Gäste betreuen. Rebreather-Tauchen ist möglich und Nitrox gibt es auch. Natürlich wurde auch an die UW-Fotografen gedacht, für sie gibt es eine Aufladestation. Nichttaucher sind ebenfalls willkommen und können schnorcheln gehen. Die „Emperor Serenity“ wird die Emperor-Flotte mit den Schiffen „Emperor Voyager“ und „Emperor Atoll“ erweitern. Tauchgruppen bekommen Rabatt: Elf Taucher zahlen den vollen Preis, der zwölfte reist gratis mit. Bei 22 Tauchern dürfen vier Gäste umsonst mitfahren und Tauchen.

      Weitere Infos über die „Emperor Serenity“ finden Sie auf maldives.emperordivers.com
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      Überfall auf die Malediveninsel Bathala

      Jasmin Jaerisch
      am 15. Februar 2016 um 14:57 Uhr

      Am 10. Februar 2016 gab es einen Überfall auf die bei Tauchern beliebte Malediveninsel Bathala. Die Kriminellen waren mit Macheten bewaffnet und raubten den Hoteltresor aus in dem sich unter anderem die Reisepässe der Gäste befanden. Verletzt wurde zum Glück niemand.

      In den Medien wird derzeit über einen Überfall auf die Malediveninsel Bathala im Nord-Ari-Atoll berichtet. Am 10. Februar 2016 gegen 4.30 Uhr wurde das Resort überfallen. Dabei wurden der Security-Mitarbeiter überwältigt und der Tresor in dem die Wertsachen der Gäste aufbewahrt wurden, ausgeräumt. Die Täter haben aus dem Tresor die Umschläge der Gäste mitgenommen, in den teilweise Bargeld, Kreditkarten und Reisepässe aufbewahrt wurden.

      Die Täter kannten sich gut aus


      Der Basisleiter Florian Deppe geht davon aus, dass sich die Täter sehr gut auskannten, da sie genau wussten wo sich was befand. Sie kamen in Neoprenanzügen und Sturmmasken schwimmend auf die Insel und waren mit Macheten bewaffnet, überwältigten den Security-Mitarbeiter und fesselten und knebelten ihn. Ansonsten kam Niemand zu Schaden oder hat den Vorfall überhaupt beobachtet. Die Basisleitung hörte gegen 5.30 Uhr Schreie eines Gärtners, der den Security-Mitarbeiter gefesselt am Strand gefunden hatte. Die Polizei wurde umgehend durch das Management informiert und war innerhalb einer Stunde vor Ort. Die Reiseleitung von Neckermann und Thomas Cook waren bereits auf der Insel um alles Nötige, auch im Hinblick auf die gestohlenen Pässe der Gäste, in die Wege zu leiten.

      Ein Statement des Management steht noch aus. Im Moment geht es in erster Linie darum, vor Ort einen reibungslosen Ablauf zu gewährleisten. Der Bericht der polizeilichen Ermittlungen steht noch aus.

      Man darf sich jetzt nicht verrückt machen


      „Wir hätten so etwas nie für möglich gehalten, appellieren aber an alle Maledivenreisenden, sich jetzt nicht verrückt machen zu lassen. Solche Vorfälle/Überfalle kommen leider überall auf der Welt vor – auf den Malediven stehen sie aber Gott sei Dank nicht an der Tagesordnung,“ so Stefanie Völkers von Werner Lau. „Das Inselmanagement vom Bathala-Island-Resort bestätigte uns jedoch das umfangreiche Sicherungsvorkehrungen getroffen wurden/getroffen werden. So wird die Security vor Ort verstärkt und es werden Kameras installiert, die von Male aus überwacht werden. Damit soll ausgeschlossen werden, dass sich so ein Vorfall wiederholt.“


      Eine kriminelle Bande hat am 10. Februar 2016 die Malediveninsel Bathala überfallen. © Werner Lau