Infos zu WhatsApp

      Infos zu WhatsApp

      WhatsApp kommt via Browser auf Desktops

      Facebooks Messaging-Dienst WhatsApp ist jetzt in Form eines Web-Clients auch auf Desktops verfügbar. Zunächst unterstützt er allerdings nur einen einzigen Browser, nämlich Googles Chrome. Ein parallel installierter WhatsApp-Client unter Android, Blackberry 7 oder 10, Nokia S60 oder Windows Phone ist ebenfalls erforderlich.

      Überdies heißt es über Apples iOS in einem Blogbeitrag, aufgrund von “Einschränkungen der Plattform” könne es vorläufig nicht unterstützt werden. Besitzer eines iPhone müssen sich also weiter allein der App bedienen, wenn sie über WhatsApp kommunizieren möchten.

      Den webbasierten Client möchte WhatsApp als Ergänzung zum Smartphone-Dienst verstanden wissen. “Der Webbrowser spiegelt Diskussionen und Nachrichten Ihres Mobilgeräts, alle Ihre Nachrichten existieren also weiter auf dem Smartphone.” Ohne WhatsApp-App ist keine Desktop-Nutzung möglich. Der Anwender muss in Chrome die Site web.whatsapp.com aufrufen und den dort erscheinenden QR-Code mit dem Smartphone scannen. Erst dann kann er auch im Browser auf seine Nachrichten zugreifen. Das Smartphone muss überdies konstant mit dem Internet verbunden bleiben. WhatsApp empfiehlt, vor der Aktivierung des Webclients die App auf den neuesten Stand zu bringen.

      Facebook hat den für 16 Milliarden Dollar übernommenen Messaging-Dienst inzwischen mehrfach verbessert und sich dabei auch des Vorwurfs unzureichender Sicherheit angenommen: Die Android-Version erhielt im Dezember sogar eine Verschlüsselung.

      Nach Bekanntwerden der Übernahmepläne von Facebook im Februar 2014 musste WhatsApp zunächst einen Verlust von Nutzern registrieren. Schon im April vermeldete es einen neuen Tagesrekord von über 64 Milliarden verarbeiteten Mitteilungen. Und erst vor zwei Wochen teilte es mit, 100 Millionen neue Nutzer in vier Monaten gewonnen zu haben.

      Seinen ebenfalls als App vorliegenden Facebook Messenger entwickelt das Unternehmen unabhängig davon weiter. Er erhielt diese Woche eine Option, um Sprachnachrichten in Text zu übersetzen.
      Messenger-App: WhatsApp gibt es jetzt auch für den Browser

      Vom PC aus per WhatsApp chatten, das ist nun möglich. Die Web-Version des Messengers läuft bislang allerdings nur in Google Chrome - und schließt Apple-Nutzer aus.

      Ein niederländisches Tech-Blog hatte schon im Dezember im Code einer WhatsApp-Beta-Version Hinweise auf eine Web-Variante gefunden, nun ist es offiziell: WhatsApp gibt es ab jetzt auch als "WhatsApp Web".

      "Unser Web-Client ist einfach eine Erweiterung deines Telefons", mit diesen Worten kündigt die Firma die neue Variante in einem Blogbeitrag an. Chats und Nachrichten würden vom Handy auf den PC gespiegelt. Die Nachrichten laufen also auch weiterhin auf dem Smartphone ein. Das heißt im Umkehrschluss: Der neue Dienst funktioniert nur, wenn das Handy mit dem Internet verbunden ist.

      Eine weitere Einschränkung: Die Web-Version gibt es bislang nicht für iOS-Nutzer. Bei der Apple-Plattform gebe es "Limitierungen", schreibt WhatsApp. Derzeit wird auch nur ein Browser unterstützt: Google Chrome.

      Wer WhatsApp vom Desktop aus nutzen will, muss zunächst in Google Chrome die Seite web.whatsapp.com aufrufen. Es öffnet sich eine Seite mit einem QR-Code - dieser muss mit dem Smartphone gescannt werden. Auf diese Weise verbinde man WhatsApp auf dem Telefon mit dem WhatsApp Web-Client, schreibt die Firma.
      Kampf gegen Klon
      Darum sperrt WhatsApp User vorrübergehend aus

      Wer liebt sie nicht – die Messenger-Dienste von WhatsApp. Doch der Anbieter hatte bereits angekündigt, seine User „zumindest temporär“ bannen zu wollen. Jetzt macht der Messenger-Service seine Drohung wahr.

      Medienberichten zufolge werden derzeit zahlreiche „WhatsApp Plus“-Nutzer für eine Dauer von 24 Stunden gesperrt – allerdings nur vorübergehend. Was ist der Grund für die Sperre? Auf seiner Webseite erklärt der Anbieter, „WhatsApp Plus“ sei kein autorisiertes Programm des Unternehmens.

      Deswegen könne er die App nicht unterstützen. Stattdessen solle die hauseigene App heruntergeladen und genutzt werden. Wer also eine Sperrung auf Dauer umgehen will, sollte in jedem Fall beim Original bleiben. Und auf „WhatsApp Plus“ verzichten.
      Whatsapp - Entwickler sperren Drittanbieter wie Whatsapp+ aus

      Whatsapp geht mit Unterlassungserklärungen und Kontosperriungen gegen die Entwickler und Nutzer von Drittanbieter-Apps vor.

      Whatsapp-Nutzer, die den Messenger-Dienst nicht über die offizielle App, sondern über solche von Drittanbietern verwenden, müssen wohl auf den offiziellen Client wechseln. Whatsapp hat damit begonnen, Nutzern von Drittanbieter-Apps das Konto für 24 Stunden zu sperren und verweist in diesem Zusammenhang auch auf den Download der eigenen App. Als Grund für diese Maßnahme nennt Whatsapp laut Spiegel die Sicherheit der Nutzer, denn in die Funktionen der Apps von anderen Entwicklern habe man keine Einsicht und es bestehe auch kein Geschäftsverhältnis zu diesen Entwicklern. Daher sei es nicht möglich, die Sicherheit der Nutzer zu garantieren und es bestehe zudem die Gefahr, dass die Daten der Nutzer von Drittanbietern weitergegeben würden.

      Die Entwickler der beliebten Drittanbieter-App namens Whatsapp+ haben laut einem Eintrag bei Google+ bereits eine Unterlassungserklärung von Whatsapp erhalten. Dieses Vorgehen und auch das Aussperren der Nutzer hat nun dazu geführt, dass die weitere Entwicklung von Whatsapp+ eingestellt und die App aus allen Angeboten entfernt wird. Andere Entwickler scheinen eine anderen Möglichkeit zu suchen, die verhindert, dass Whatsapp ihre Drittanbieter-App als solche erkennt. Zumindest haben die Entwickler von WhatsAppMD eine neue Version veröffentlicht, die laut ihren Angaben weiterhin funktioniert. Rechtlich dürfte dieser Ansatz aber auch eine Grauzone sein. Eine Reaktion von Whatsapp steht dazu noch aus.

      Die Nutzer von Whatsapp+ sind verständlicherweise nicht besonders erfreut und fordern die Entwickler auf, nicht so einfach aufzugeben und vielleicht eigene Server samt eigenen Dienst anzubieten. Immerhin wurde diese App rund 35 Millionen Mal heruntergeladen und bietet viele Features, die der Original-Client nicht besitzt.