Lachsfarm vor dem Ruin
Angriff der Killerquallen
Die einzige Lachsfarm Nordirlands ist bei einem Angriff von mehreren Milliarden Quallen vernichtet worden.
Der Geschäftsführer von Northern Salmon, John Russell, teilte am Mittwoch mit, über 100.000 Lachse im Wert von einer Million Pfund (1,4 Millionen Euro) seien bei der Attacke getötet worden. In 30 Jahren habe er so etwas noch nicht gesehen.
"Es war beispiellos, vollkommen unglaublich", sagte er. "Das Meer war rot von all diesen Quallen, und wir konnten nichts machen, absolut nichts." Die Leuchtquallen (Pelagia nocticula) hätten in einem dichten Schwarm die beiden Lachsnetze angegriffen, der 25 Quadratkilometer groß und zehn Meter tief gewesen sei.
Angestellte der Farm hätten noch versuchte, die Netze mit Booten zu erreichen; alle Lachse seien aber vorher an den Quallenstichen oder am Stress, den die Attacke auslöste, verendet.
Quallenschwemme dank Klimaerwärmung
Der Geschäftsführer sprach von einer "Katastrophe". Die Lachsfarm vor der nordöstlichen Küste des County Antrim lieferte den Fisch bisher in alle Welt - im vergangenen Jahr ließ sich sogar die britische Queen an ihrem 80. Geburtstag Northern-Salmon-Lachs kredenzen. Das Überleben des Unternehmens steht den Angaben zufolge jetzt auf Messers Schneide. Das nordirische Landwirtschaftsministerium kündigte finanzielle Unterstützung für die Farm an.
Leuchtquallen sind bislang eher als Plage für die Touristenstrände des Mittelmeers in Erscheinung getreten Die rot-pinken Quallen können im Durchmesser bis zu zehn Zentimeter groß werden; charakteristisch für sie ist die pilzförmige Glocke. In den Gewässern um die Britischen Inseln ist es den Tieren eigentlich zu kalt. Ihr massenhaftes Auftreten so weit im Norden in britischen und irischen Gewässern wird von Wissenschaftlern mit der Klimaerwärmung erklärt.
Angriff der Killerquallen
Die einzige Lachsfarm Nordirlands ist bei einem Angriff von mehreren Milliarden Quallen vernichtet worden.
Der Geschäftsführer von Northern Salmon, John Russell, teilte am Mittwoch mit, über 100.000 Lachse im Wert von einer Million Pfund (1,4 Millionen Euro) seien bei der Attacke getötet worden. In 30 Jahren habe er so etwas noch nicht gesehen.
"Es war beispiellos, vollkommen unglaublich", sagte er. "Das Meer war rot von all diesen Quallen, und wir konnten nichts machen, absolut nichts." Die Leuchtquallen (Pelagia nocticula) hätten in einem dichten Schwarm die beiden Lachsnetze angegriffen, der 25 Quadratkilometer groß und zehn Meter tief gewesen sei.
Angestellte der Farm hätten noch versuchte, die Netze mit Booten zu erreichen; alle Lachse seien aber vorher an den Quallenstichen oder am Stress, den die Attacke auslöste, verendet.
Quallenschwemme dank Klimaerwärmung
Der Geschäftsführer sprach von einer "Katastrophe". Die Lachsfarm vor der nordöstlichen Küste des County Antrim lieferte den Fisch bisher in alle Welt - im vergangenen Jahr ließ sich sogar die britische Queen an ihrem 80. Geburtstag Northern-Salmon-Lachs kredenzen. Das Überleben des Unternehmens steht den Angaben zufolge jetzt auf Messers Schneide. Das nordirische Landwirtschaftsministerium kündigte finanzielle Unterstützung für die Farm an.
Leuchtquallen sind bislang eher als Plage für die Touristenstrände des Mittelmeers in Erscheinung getreten Die rot-pinken Quallen können im Durchmesser bis zu zehn Zentimeter groß werden; charakteristisch für sie ist die pilzförmige Glocke. In den Gewässern um die Britischen Inseln ist es den Tieren eigentlich zu kalt. Ihr massenhaftes Auftreten so weit im Norden in britischen und irischen Gewässern wird von Wissenschaftlern mit der Klimaerwärmung erklärt.