Bauer sucht Frau

      Bauer sucht Frau

      Verliebter Bauer trickste RTL aus
      28. Nov 10:21

      Traumfrau gefunden, aber keine Lust auf die Kameras. Landwirt Bernhard schummelte seine neue Liebe am Sender vorbei. «Bauer sucht Frau» verliert so zunehmend an Glaubwürdigkeit.

      Mehr als acht Millionen Zuschauer verfolgen derzeit regelmäßig die RTL-Show «Bauer sucht Frau». Aufreger in der Sendung vor zwei Wochen: Rinderwirt Bernhard zofft sich mit Beate, die sich angeblich von ihm vernachlässigt fühlt. Wenig später reist die 37-Jährige ab, und der Landwirt ließ sich vom Sender die nächste kuppelwillige Dame (Sylke aus Hamburg) auf seinem Hof nach Osnabrück schicken. Das war nicht gerade nett der 41-Jährigen gegenüber, denn eigentlich hatte sich Bernhard längst für Beate entschieden.


      Nicht der Typ für Kameras?

      Dem Kölner «Express» bestätigte der Bauer nun, dass er und die junge Frau aus Straubing ihren Streit nur gespielt hatten. Beiden sei klar gewesen, dass sie eine gemeinsame Zukunft haben, so der Landwirt - mittlerweile wohne Beate sogar schon bei ihm auf dem Hof. Die «wilde Ehe» habe man aber ohne Kameras starten wollen, sagte er dem Blatt: «Ich bin nicht der Typ, der seine Gefühle in der Öffentlichkeit zeigt. Beate und ich haben uns gemeinsam überlegt, wie wir das hinbekommen.« Das ist den beiden offenbar gelungen. RTL ließ erklären, nichts von dem Schwindel gewusst zu haben.

      Am Ende der Staffel, so eine RTL-Sprecherin zur »Bild«-Zeitung, werden auch die Zuschauer über die überraschende Wendung informiert. Bleibt die Frage, was an dem Publikumserfolg mit Moderatorin Inka Bause noch ernst zu nehmen ist.

      Die dritte Staffel, die derzeit läuft, wurde bereits im vergangenen Sommer abgedreht, und nicht nur bei Bauer Bernhard hat sich das Leben längst verändert. Auch Kandidat Maik gestand Reportern gegenüber nun ein, dass die junge Frau, mit der er auf dem Bildschirm gerade erst verkuppelt wird, nur noch lose Kontakt zu ihm hält. Schmu hin oder her: Der Erfolg der Reality-Show speist sich wohl ohnehin weniger aus dem Liebeswirrwarr, sondern eher aus dem Schauwert, den die «echten Typen» auf dem Hof vermitteln. Weder der kernig-rauhbeinige Bernhard noch seine kunstblonde Beate dürften bei einem Schönheitswettbewerb vorne landen. Im echten Leben zählt sowas nicht - «Bauer sucht Frau» liefert dafür den besten Beweis. (nz)
      Dateien
      • bauer.jpg

        (7,91 kB, 41 mal heruntergeladen, zuletzt: )

      Bauer sucht Frau

      Die Dokusoap mit dem umstandslos knappen Titel "Bauer sucht Frau" ist derzeit der Quotenrenner überhaupt. Mit jeder neuen Folge der mittlerweile dritten Staffel schauen noch mehr Leute zu, an diesem Montag waren es über acht Millionen. Bauernpräsident Gerd Sonnleitner äußerte sich im Spiegel ungehalten: Die Sendung vermittle ein unrealistisches Bild, der heutige Bauer kenne gar kein Nachwuchsproblem und sei überhaupt viel fortschrittlicher als in der RTL-Show dargestellt. Aber wie dem auch sei - Fernsehen ist ja nicht unbedingt dann am erfolgreichsten, wenn es Realismus betreibt, sondern eben dann, wenn es seinem Zuschauer Wohlbehagen verschafft.

      Was nährt dieses Wohlbehagen im Fall der bindungswilligen Landwirte? Schon auf den ersten Blick fällt auf: Die Sendung bricht mit einer mächtigen Konvention, nämlich der, dass das Thema Liebe traditionell an jungen, schönen Leuten illustriert wird. Bei "Bauer sucht Frau" sind viele Bewerber schon älter, über 40, und ihrem Äußerem nach nicht gerade Schönlinge. Die Bauern sehen gesund aus, und sie kleiden sich jenseits aller Modetrends.

      Die Mühsal der Spargel-Stecher"Ach, du mit deinen Studentenhänden" mehr...Die Frauen teilen das Unspektakuläre ihrer Gatten in spe. Lederhäutige Sonnenstudio-Opfer sind dabei, viele Raucherinnen, denen man das auch ansieht, Frauen, deren letzter Friseurbesuch eine Weile zurückliegt, die schon einmal verheiratet waren. Manche haben mehrere Kinder. "Verliererinnen auf dem Heiratsmarkt", diagnostizierte ein gnadenloser Journalist. Er mag sich täuschen, denn eigentlich repräsentieren "Bürokauffrau Alexandra", "Fußpflegerin Bianca" und die anderen ganz normale, durchschnittliche deutsche Angestellte und Alleinerziehende.

      Auch die Moderatorin Inka Bause sah, als sie kürzlich gestylt und im weißen Hosenanzug bei "Wetten dass...?" auf dem Sofa saß, ungleich glamouröser aus. In der Sendung betont sie den alltäglichen Look mit fransigem Haarschnitt und lustigen roten Schuhen zu etwas zu kurzer Jeanshose.


      Die Utopie des Vernünftigen
      Die Idee und das Aussehen der gesellschaftlichen Mitte sind bei "Bauer sucht Frau" wichtig. Und die Sendung bricht mit einer weiteren Konvention, indem sie Schicksal und Leben dieser Mitte als keineswegs deprimierend darstellt. Niemand wird hämisch bloßgestellt, und nie war man weiter entfernt von der alten Kritik am Kleinbürgerlichen als hier. Stattdessen taucht der Zuschauer von "Bauer sucht Frau" ein in eine freundliche Welt.


      Grüne Wiesen, blauer Himmel, Lämmchen, Katzenbabys, medienfern unschuldig wirkende Menschen und ein halbes Jahrhundert Kuschelsongs. Denn wenn die Stadtfrauen ihre Landwirte auf deren Höfen besuchen, dann wird die naturgemäß gelegentlich wortkarg und unbeholfen ablaufende Beziehungsanbahnung untermalt, oder auch konterkariert, mit romantischen Schmusehits von früher: "Mandy" von Barry Manilow und "Guten Morgen Sonnenschein" von Nana Mouskouri.

      An eine Generation, die diese Musik noch kennt, richtet sich diese Dokusoap. Das ist keine Show für das junge Publikum, sondern eine, die - eingestanden oder uneingestanden - ein hohes Identifikationspotential bergen dürfte für Leute, die sich mit Ende 30 zu ihrer eigenen Überraschung ungebunden, ohne Familie wiederfinden und letztlich selbst nicht wissen, warum das so kam. Irgendwann geht es dann um Realien. Der Titel des britischen Vorbilds bringt den Charakter der Sendung fast noch besser auf den Punkt: "The farmer wants a wife".

      Irgendwann geht es nicht mehr um Liebesfuror, schlaflose Nächte und Diskussionen, sondern um die Utopie des Vernünftigen, Praktischen - love as companionship, wie die Amerikaner sagen. Das ist das absolute Gegenteil zur verkorksten, neurotischen, kunstgesättigten Atmosphäre eines Woody-Allen-Films. "Dich könne mer brauche", sagt Milchbauer Michael vom Bodensee anerkennend zu Krankenschwester Daniela, als diese sich frühmorgens in seiner Küche nützlich macht. Liebe kommt hier immer unter praktischen Erwägungen in Betracht, als Vorform des Sozialsystems Familie.


      Der raubeinige Rinderwirt Bernhard
      Kritiker bescheinigen der Sendung deshalb ein rückwärtsgewandtes Geschlechter-, insbesondere Frauenbild. Die Frage wäre nur, ob ihr großer Erfolg nicht auch ein Indiz dafür sein könnte, dass die neue Popularität des Neo-Konservativen sich gerade neue Schichten erobert. Die von RTL bedienten Sehnsüchte nach Familie, Versorgung, Natürlichkeit wären dann in gewisser Weise zukunftsweisend.

      Auch innerhalb der Fernsehlandschaft scheint "Bauer sucht Frau" eine Position der Mitte zu besetzen. Setzt sich einerseits ab gegen den Hochglanz etwa der Nachwuchs-Models von Heidi Klum, aber eben auch gegen das Lärmen der Prolls in den einstmals berüchtigten Gerichtsshows oder bei "Big Brother".

      Was nach dem Zusehen am stärksten in Erinnerung bleibt von "Bauer sucht Frau", sind die typisierenden Berufsbezeichnungen, mit denen die alliterationsverliebte Kommentarstimme die flirtenden Landwirte bezeichnet: der raubeinige Rinderwirt Bernhard, der urige Kleinbauer Furthi, der attraktive Milchbauer Michael - "kann der liebevolle Bayer Bruno die Arzthelferin Anja von sich überzeugen?"

      Es ist am Ende doch der bewährte Stoff, aus dem die großen Geschichten entstehen.

      Bauer sucht Frau - und findet sie

      Bauer sucht Frau - und findet sie

      Dank der Fernsehserie "Bauer sucht Frau" interessieren sich viele für die Partnersuche von Landwirten. Die ist schwierig, weil Einsamkeit und Stallgeruch abschrecken. Manchmal entscheiden sich Stadtfrauen trotzdem für ein Leben auf dem Hof - wie Christine Meyer, die von Berlin nach Niedersachsen zog.

      Der Weg zu Bauer Meyer zweigt ab an einer verfallenen Scheune, die einsam auf einem Acker steht, und scheint dann ins Nichts zu führen. Gackernde Rebhühner stehen an Buchenhecken, aber kein Mensch ist zu sehen. Es stinkt nach Kuhmist und nach warmen Tierleibern. Dann tauchen rote Backsteinhäuser auf. Der Ort heißt Schiel, er liegt in Niedersachsen, zwischen Hamburg, Bremen und Hannover. Auf dem dritten Hof rechts wohnt Bauer Markus Meyer, 35 Jahre alt. Hier ist er aufgewachsen, und man möchte nicht fragen, wie weit entfernt der Rest der Welt damals war. Und es noch immer ist.

      Es war keine Frage, dass Markus Meyer den Hof übernahm. Als er zum Jungbauern wurde, lebte er in einer kleinen Wohnung unter dem Dach. Unten wohnten die Eltern. Der Geruch von Kuhdung saß in den Wänden, draußen brüllten ein paar Dutzend Mastrinder, lagen 96 Hektar Land, die beackert werden wollten. Die Tage waren voll mit schmutziger Arbeit.

      Die Jahre vergingen. Doch der junge Hoferbe blieb Single. Er hatte zwar Kontakte zu Frauen, aber sobald er seinen Beruf nannte, blitzte er ab. Er war mit 30 ein typischer Vertreter seines Standes: ein Bauer ohne Frau. Einsam und mit der Angst, keine mehr abzukriegen. Nicht in Schiel. Nicht im Umkreis.

      Die Geschichte klingt bekannt. Seit im Sommer die Dokusoap "Bauer sucht Frau" anlief, weiß man auch in den Städten von der Einsamkeit auf dem Dorf. Und davon, dass die jungen Landwirte heute keine Familien mehr gründen können, weil die Frauen von heute sich vermeintlich zu fein sind, die Mistgabel zu schwingen. Und man meint zu wissen, dass auf alten Höfen Landwirte sitzen, die keine Manieren besitzen, keine Bildung, von Charme und coolem Cabriolet ganz zu schweigen. Schratige Typen sollen das sein, die zwischen Frauen und Viechern kaum unterscheiden.

      Auf diese Bauern, so will es die Dokusoap-Dramaturgie, jagt man nun heiratswillige Damen, denen anzusehen ist, dass sie Verliererinnen auf dem Heiratsmarkt sind. Die dritte Staffel zieht mittlerweile bis zu acht Millionen Zuschauer an, die sich allwöchentlich weiden an der Tollpatschigkeit der Männer und den Schwierigkeiten der Frauen.

      Mit der Wirklichkeit habe das wenig zu tun, sagt der Deutsche Bauernverband. Im realen Leben seien Bauern längst High-Tech-Unternehmer, die so modern leben wie andere Menschen auch. Natürlich seien Ehefrauen in der Landwirtschaft eingebunden, aber nicht mehr als die Frauen in mittelständischen Familienbetrieben auch. Zwar fehle eine Statistik, wie viele der 380 000 deutschen Landwirte ledig seien, aber selbst wenn es diese gäbe, wäre damit nichts bewiesen. Die Frauenlosigkeit der Bauern in der Serie sei ein individuelles Problem: "Wenn einer eine seltsame Type ist, muss er sich nicht wundern, wenn er keine abbekommt", sagt Pressereferentin Agnes Scharl.

      Bauer Meyer war keine seltsame Type. Und doch fand er keine Frau. Im fernen Berlin wohnte zu jener Zeit Christine Meyer, 32. Damals noch mit anderem Nachnamen. Die Verwaltungsbeamtin hatte immer mal einen Freund, aber nie war es der Richtige. Die Jahre vergingen. Berlin gefiel ihr nicht, Kinder wollte sie dort nicht großziehen. Sie begann, auf einer Internetseite für Landliebhaber zu suchen. Dort fand sie Markus Meyer. 2002, lange vor der ersten RTL-Staffel, wurden die beiden zu Prototypen der Bauernfrauensuche mit Happy End.

      Sie schrieb ihm, sie möge Kühe. "Das fand ich interessant", sagt er. Er schrieb ihr, er könne den Hof allein bewirtschaften. "Das fand ich beruhigend", sagt sie. Zum ersten Treffen brachte er ein Tonschaf mit. Schon beim zweiten war alles klar: Erst zogen sie zusammen, dann heirateten sie und bekamen ein Kind.

      Markus Meyer tat, was sich die Kandidatinnen in der Dokusoap wünschen: Er renovierte das Haus, die alte Ölheizung flog raus, geheizt wird nun mit Holz und Solarenergie. Gerade wird aus der Junggesellen- eine Familienwohnung mit Einbauküche und Ledercouch.

      Markus Meyer ist ein schüchterner Mann mit roten Wangen. Was er sagt, kommt bedächtig. Er lacht oft, meist aus Verlegenheit, und schrubbelt dann seiner Frau mit der Hand über den Rücken oder die Oberschenkel. Christine Meyer redet viel. Manches klingt ruppig. Sie sagt, ihr Mann sei zivilisiert. Er besitze Anzug und Rasierwasser. In der RTL-Wirklichkeit hätte Frau Meyer, die emanzipierte Verwaltungsspezialistin, einen Kulturschock erlitten. Und Herr Meyer, der stille Rindermastbauer, wäre froh gewesen, endlich eine Hilfe bei der Arbeit zu haben.

      In der Wirklichkeit wusste Christine Meyer, was auf sie zukommt. Sie floh nicht, wie die Frauen der Serie, in die scheinbar finanzielle Sicherheit und wachte daher auch nicht plötzlich in Abhängigkeit auf. Sie behielt ihren Beruf und ließ sich nach Hamburg versetzen. Die Einnahmen der Eheleute sind getrennt. Es gibt einen Ehevertrag. Geht der Hof pleite, hat sie damit nichts zu schaffen. Das klingt unromantisch, aber sinnvoll.

      Vor allem hat Frau Meyer von Anfang an klar gemacht, keine Arbeitskraft zu sein. "Im Internet traf ich einen, der wollte eine Frau, die mit ihm den Hof betreibt. Dem hab' ich geschrieben, er soll es mal unter www.arbeitsagentur.de versuchen." Dennoch fasst sie nach Feierabend gern mit an. Sie macht die Buchhaltung, kennt Futtermittelpreise, lernte Trecker fahren und Kühe melken. Natürlich ist nicht alles leicht. Ein gemeinsamer Urlaub hat bislang nicht stattgefunden. Aber es war auch nicht so schwer, wie in der Serie dargestellt. "Ich wusste, dass die Tiere den Rhythmus vorgeben", sagt Christine Meyer. Auch im Dorf ist sie mittlerweile akzeptiert, sie wurde sogar zur Ortsvorsteherin ernannt.

      "Bauer sucht Frau" schauen die Meyers regelmäßig und gern. Auch wenn sie sich in den Paaren dort nicht wiedererkennen können.

      Bruno und Anja

      EXPRESS lüftet Geheimnis
      Fesche Anja zieht zu ihrem Kuschel-Bauern
      Von CHRISTIAN WIERMER Das große Finale von „Bauer sucht Frau“ – Millionen Zuschauer fiebern der letzten Folge am Montagabend entgegen. Die spannendste Frage: Was wird aus dem liebevollen Bauer Bruno (45) und der lebensfrohen Rheinländerin Anja (38) ?

      Nur in Brunos Heimatort Trogenau hat sich die frohe Botschaft schon herumgesprochen: Der Rinderwirt und die Arzthelferin sind ein Liebespaar!

      „Ich bin schwer verliebt“, erzählt der Oberfranke. „Ich wusste von Anfang an, dass Anja die Richtige ist.“ Noch nie zuvor habe er ein solches Gefühl erlebt. „Jetzt weiß ich, wie sich Liebe anfühlt“, schwärmt der Hobby-Basketballer mit 55-Hektar-Hof.

      Doch wie hat Bruno es nur geschafft, das Herz der Arzthelferin aus Erkelenz zu erobern? Zuletzt drohte das Glück zu zerbrechen. Anja forderte Bruno im TV auf, sich zu ändern. Vor allen Dingen die Unordnung auf dem Hof störte die sympathische Pferdenärrin. „Ich habe mich inzwischen gebessert“, sagt Bruno jetzt.

      So sehr, dass auch Anja an die große Liebe glaubt. Zurzeit ist sie in der Region nahe der deutsch-tschechischen Grenze auf Job-Suche. Am Samstag will sie wieder nach Trogenau reisen. Und sobald sie einen Arbeitsplatz gefundet hat , auch auf Brunos Hof ziehen. Hochzeit? Nicht ausgeschlossen.

      Frühlinsgefühle beim TV-Landflirt mit Inka Bause (39) – EXPRESS enthüllte bereits die Liebe zwischen dem raubeinigen Niedersachsen Bernhard (43) und der Bayerin Beate (41). Gute Nachricht für alle weiteren Single-Landwirte: „Bauer sucht Frau“ wird fortgesetzt.

      Allerdings, so RTL-Unterhaltungschef Tom Sänger (38): „Eine vierte Staffel wird erst nach einer angemessenen Pause von bis zu einem Jahr folgen.“

      “Bauer sucht Frau” beschert RTL Quoten-Rekord

      "Bauer sucht Frau” beschert RTL Quoten-Rekord

      Zum Abschluss der aktuellen Staffel der RTL-Kuppel-Soap “Bauer sucht Frau” gab es einen Rekord. Insgesamt schauten 8,45 Millionen Zuschauer zu, darunter tummelten sich 3,97 Mio 14- bis 49-Jährige. Klar, dass es da für die Konkurrenz am Montag nichts entgegenzusetzen gab. Die Marktanteile von “Bauer sucht Frau” kletterten dabei auf grandiose Werte von 29,5 Prozent bei den Werberelevanten und 26,9 Prozent beim Gesamtpublikum. Auch die Plätze zwei und drei gingen an die Kölner: “Wer wird Millionär?” lockte 2,40 Millionen 14- bis 49-Jährige (18% MA) vor den Fernseher und dahinter findet sich “Gute Zeiten, schlechte Zeiten” ein, was sich 2,31 Millionen Werberelevante (22% MA) anschauten. Zufrieden dürfte auch Sat.1 mit “Santa Clause 2″ sein, konnte man doch 2,12 Millionen 14- bis 49-Jährige (15,8% MA) für den Film begeistern.

      Die Wahrheit über die Kuppel-Show von RTL

      Die Wahrheit über die Kuppel-Show von RTL
      So viel Mist steckt in „Bauer sucht Frau“


      Hamburg – Es ist DER Quotenkracher im deutschen TV: Über acht Millionen Zuschauer sehen jede Woche die RTL-Kuppelshow „Bauer sucht Frau“. Das Erfolgsrezept der Sendung: Kernige Bauern-Burschen auf realen Höfen suchen die große Liebe – und zeigen dabei echte Gefühle.Doch jetzt kommt raus: In „Bauer sucht Frau“ steckt in Wahrheit ganz viel Mist!

      BILD liegt exklusiv der geheime Vertrag vor, den die Mitwirkenden unterschreiben müssen – und enthüllt, wie in der Sendung geschwindelt wird.


      Die Frauen dürfen den Hof des Bauern verlassen, wann sie wollen

      FALSCH! Mit der Vertragsunterzeichnung verpflichtet sich jede Kandidatin, mindestens drei Tage auf dem Hof zu bleiben – „es sei denn, es gibt nachweislich schwerwiegende körperliche, seelische oder moralische Gründe“ (§ 1, Absatz 3)

      Die Kandidatinnen machen nur mit, weil sie die große Liebe suchen

      FALSCH! 150 Euro kassieren die Teilnehmerinnen pro Drehtag, für die Teilnahme am Scheunenfest gibt’s sogar 250 Euro.

      Die Frauen entscheiden, welchen Bauern sie treffen

      FALSCH! Bianca (26) hatte sich für Bauer Andi beworben. Weil der aber schon so viele Bewerbungen hatte, wurde sie einfach Bauer Markus zugewiesen, den sie gar nicht mochte.

      Alle Küsse sind echt!

      FALSCH! Kandidatin Silke (33) hatte sich zwar für Bauer Markus (32) beworben. Doch es war Abneigung auf den ersten Blick! Trotzdem sollte sie Gefühle vorgaukeln! Silke: „Ich sollte ihn küssen, sagte die Regisseurin. Beim Tanzen gab Markus mir einen Schmatz auf den Mund, da habe ich gesagt, das geht jetzt zu weit.“

      Bauer Maik (37) schenkt Sabine (31) zum Abschied den kleinen Welpen Bella

      FALSCH! Die Szene ist eine Erfindung des Drehbuchs. Bauer Maik empört: „Ich würde niemals ein Tier verschenken!“

      Die Bauern sind alle echte Landwirte

      FALSCH! Bauer Bernhard (43), der immer als Rinderwirt vorgestellt wird, betreibt keinen Hof. Er verleiht in Wirklichkeit landwirtschaftliche Maschinen und verkauft Heu. „Meine Bullen sind nur noch der Rest von der Landwirtschaft“, erklärt er.

      Wenn sich Paare im TV trennen, stimmt das

      FALSCH! Bauer Bernhard trennte sich VOR der Kamera von seiner Beate (37). Doch in Wahrheit sind beide schon zusammengezogen. Bernhard: „Sie wollte ihre Gefühle nicht im Fernsehen präsentieren.“

      Und dann ist da noch die Sache mit der Schleichwerbung!

      Bauer Bernhard verrät, dass er von den Landmaschinen-Herstellern Rabatte beim Kauf von Treckern und Maschinen bekommt, wenn er sie werbewirksam ins Bild rückt.

      Mehrere 1000 Euro seien auf diese Weise schon zusammengekommen – bauern-schlau!

      Die 2. Staffel

      Erst war es nur ein Verdacht, jetzt ist alles klar. Wie bei so vielen Shows ist alles erstunken und erlogen. Um ordentlich Quote und damit Kasse zu machen, schwindeln die TV-Sender ihren Zuschauern ordentlich etwas vor. Bei „Bauer sucht Frau“, RTLs jüngster Kuppelshow, sahen zu letzt ca. acht Millionen Zuschauer zu und freuten sich über das junge Glück. Ein Blick hinter die Kulissen aber, offenbart schreckliches. Der BILD-Zeitung liegt exklusiv ein geheimer Vertrag vor, den alle Mitwirkenden unterzeichnen müssen. Schnell wird klar, dass es bei der Show nicht etwa um die große Liebe geht, sondern ums große Geld. BILD fand heraus: „150 Euro kassieren die Teilnehmerinnen pro Drehtag, für die Teilnahme am Scheunenfest gibt’s sogar 250 Euro.“

      Auch die Auswahl welche Frau, welchen Bauern trifft wurde vom Sender diktiert. „Bianca (26) hatte sich für Bauer Andi beworben. Weil der aber schon so viele Bewerbungen hatte, wurde sie einfach Bauer Markus zugewiesen, den sie gar nicht mochte“ schreibt BILD. Bei Silke (33) ging der Sender sogar soweit, dass die junge Frau trotz Abneigung große Gefühle für Bauer Markus (32)vorgaukeln sollte. Silke: „Ich sollte ihn küssen, sagte die Regisseurin. Beim Tanzen gab Markus mir einen Schmatz auf den Mund, da habe ich gesagt, das geht jetzt zu weit.“

      Das es aber auch anders kommen kann zeigen Bauer Bernhard und Beate. Der Sender verlangte, dass sich die beiden vor laufenden Kameras trennen. Die Wahrheit aber ist, dass die beiden schon zusammengezogen sind. Bernhard: „ Sie wollte ihre Gefühle nicht im Fernsehen präsentieren.“ RTL ist also nicht allmächtig! Weiter verriet Bauer Bernhard, dass er von den Landmaschinen-Herstellern Nachlass bei der Anschaffung von neuen Treckern und Maschinen bekommt, wenn er Marken werbewirksam ins Bild bringt. Das ist Schleichwerbung!
      Bauer sucht Frau": Wer fand seine große Liebe?

      Eine Zusammenfassung der vierten Staffel der RTL-Erfolgsshow
      © Christine Konkel


      09.12.2008

      Die vierte Staffel von "Bauer sucht Frau" war ein absoluter Quotenhit. Doch wer der neun Landwirte fand im TV wirklich die Liebe fürs Leben?

      "Bauer sucht Frau" ist eine der erfolgreichsten Unterhaltungssendungen im deutschen Fernsehen. Allerdings darf der eigentliche Zweck der Sendung nicht vergessen werden: die Bauern sehnen sich nach Liebe und Zuneigung. Der ein oder andere Bauer ist über die letzten Wochen zu einer kleinen Berühmtheit geworden, doch wer fand seine große Liebe?

      Torsten wählte Katharina, doch sie verließ den Hof vorzeitig
      Mit 67 Zuschriften bekam Schweinebauer Torsten mit Abstand die meisten Antworten auf seinen Liebesaufruf. Er entschied sich beim Scheunenfest für Katharina aus Hamburg. Diese kam mit Torstens Arbeit und der Art und Weise sie andauernd zu unterschätzen und herauszufordern nicht klar und beendete die Hofwoche vorzeitig. Torsten sagte dazu: "Ich war dann auch froh als sie weg war."

      Aus den restlichen Zuschriften wählte Torsten Christiane aus Köln aus und lud sie für zwei Tage auf seinen Hof ein. Diese kam mit ihrem Hund Prada. Beide verstanden sich prächtig und Torsten gab zu: "Ich würde sagen, dass ich verliebt bin." In Zukunft möchten sich die beiden wiedersehen und besser kennen lernen.

      Günne wählte Evelyn und ist nun mit seiner Nachbarin zusammen
      Günne und Evelyn wollten es nach der gemeinsamen Hofwoche miteinander probieren und schienen verliebt, doch nach den Dreharbeiten zu "Bauer sucht Frau" kam es anders. Günne sagte dazu: "Als Evelyn abgereist ist, bin ich nachdenklich geworden und drauf gekommen, dass sie nicht die Richtige für mich ist." Stattdessen verliebte sich der Milchbauer in seine Nachbarin Kristina, die er bereits seit der Schulzeit kennt. Nächstes Jahr wollen die beiden Verlobung feiern.

      Thilo wählte Sylvia, aber aus beiden wurde kein Paar
      Zwar gab Thilo sich große Mühe und schenkte Sylvia sogar selbst gebastelte Blumengestecke, doch die Art und Weise wie Thilo die ganze Sache anging, war Sylvia zu schnell. Als er sie beim Hoffest, als seine Zukünftige vorstellte und wie wild über die Tanzfläche wirbelte, war das Maß für Sylvia voll. Es kam zum Streit. Einen Tag später suchte sie die Aussprache mit Thilo und stellte klar: "Ich denke ein Paar wird aus und nicht." Da Thilo das ganze genauso sah, trennten sich die beiden in Freundschaft.

      Heinrich wählte Anja und stürmt nun die Charts mit seinem Schäferlied
      Anja und Heinrich verstanden sich gut, doch eine richtige Liebe entwickelten die beiden nicht zueinander. Zwar hatte Anja bei ihrem Abschied gesagt, dass es nicht ausgeschlossen sei, dass die beiden später ein Paar werden, doch das ist nicht passiert. Heinrich ist wieder alleine und bastelt an seiner Karriere als singender Schäfer. Sein Schäferlied ist mittlerweile in die Top 20 der Charts eingestiegen und Heinrich hat Auftritte vor Tausenden von Fans.

      Uwe wählte Carolin und die beiden wollen es miteinander probieren
      Der schüchterne Uwe hat sich beim Scheunenfest für Carolin entschieden. Während der Hofwoche bemühte er sich um sie und breitete ihr ein Picknick, ging mit ihr trotz seiner großen Angst reiten und führte sie zum essen aus. Am Ende gestand er ihr seine Gefühle und Carolin sagte: "Ich kann das nur erwidern." Zwar möchten sich die beiden Zeit lassen, wollen es aber miteinander probieren.

      Hansi wählte Ursula und Marianne, aber verliebte sich in die Mutter von Heinrich
      Als einziger Bauer lud Hansi beide Kandidatinnen auf seinen Hof ein. Doch beide Frauen verstanden sich untereinander nicht. Marianne hatte Angst vor Ursula. Diese hingegen meckerte die ganze Zeit nur herum und verließ bereits am ersten Tag wieder Hansis Hof. Marianne blieb die ganze Woche. Ein Liebespaar wurde aus den beiden allerdings nicht, da Marianne sich mehr Liebe und weniger Arbeit wünschte. Als Marianne weg war zeigte sich Hansi erleichtert: "Ich bin nicht traurig, dass sie weg ist, da ich jetzt machen kann was ich will." Hansi ist zwar noch alleine auf seinem Hof, allerdings frisch verliebt und zwar in Heinrichs Mutter Johanna. Diese hat er schon einige Male im Sauerland besucht.

      Jan wählte Anna und beide sind glücklich
      Schon kurz nach Annas Ankunft auf dem Hof war klar, dass sich da zwei gesucht und gefunden haben. Nach einem Hoffest gestand Anna Jan ihre Liebe: "Ich hab mich in dich verknallt!" "Glaubst du bei mir ist es anders?", fragte der sonst schüchterne Jungbauer. Beide genossen die gemeinsame Hofwoche und waren totunglücklich als Anna wieder abreisen musste. Doch schon zwei Wochen nach den Dreharbeiten wollte sie auf Jans Hof zurückkehren.

      Georg wählte Carola und diese zieht nun bei ihm ein
      Zwar war Georg Carola gegenüber gerade am Anfang der Hofwoche etwas plump, doch diese zeigte Verständnis und Geduld. Am Ende fanden die beiden zueinander und Georg lud Carola ein auf seinen Hof zurückzukehren. Dies tat Carola auch. Kaum zurück auf dem Hof, bot Georg ihr an mit ihrem Sohn Marlon ganz zu ihm zu ziehen. Carola freute sich über die Neuerung in ihrem Leben: "Ich habe ein sehr gutes Gefühl und bin froh, dass es so gekommen ist."

      Frank und Claudia planen bereits ihre gemeinsame Zukunft
      Der romantische Bauer Frank und die sympathische Claudia waren das Traumpaar der vierten Staffel. Bei einer Liebeserklärung ließ Frank für Claudia rote Rosen vom Traktor regnen. Die beiden beschlossen ihr Leben miteinander verbringen zu wollen.

      Seit der gemeinsamen Hofwoche sind diesbezüglich von den beiden einige Schritte unternommen worden. Claudia ist mit ihrem Sohn Marvin in die Nähe von Frank gezogen und das gemeinsame Haus wird bereits gebaut. Außerdem wünschen sich die beiden mindestens ein gemeinsames Kind und möchten heiraten."Mein größter Wunsch ist es mit Frank alt zu werden und ich möchte keine Sekunde davon verschwenden", jubelte Claudia beim gemeinsamen Möbelkauf. Auch Frank ist überglücklich: "Claudia ist meine absolute Traumfrau, sie hat alles, was ich mir immer gewünscht habe."

      In der vierten Staffel von "Bauer sucht Frau" auf RTL haben so viele Bauern wie in noch keiner Staffel zuvor eine Frau gefunden. Bereits jetzt können sich neue Bauern für die nächste Staffel bewerben. RTL plant auch homosexuelle Bauern zu berücksichtigen, die einen Mann suchen.