Jackpot nun auf 43 Millionen Euro

      Jackpot nun auf 43 Millionen Euro

      Der Superstar am Mittwoch: 43. Diese Zahl wurde bisher am häufigsten gezogen. 264 Mal brachte sie den Menschen schon Glück.

      Der auf rund 43 Millionen Euro angewachsene Rekordjackpot lockt auch immer mehr Lottospieler aus den Nachbarstaaten an.

      So kommen in die Annahmestelle von Claus Nückles in der Innenstadt von Kehl verstärkt Tipper aus dem grenznahen Frankreich. „Viele spielen parallel in Deutschland und in Frankreich“, sagte er am Montag. Längere Schlangen bildeten sich in der Annahmestelle aber noch nicht. Im Jahr 1994 habe es einen größeren Andrang von Spielern aus Frankreich gegeben, erinnerte sich Nückles. Damals waren 42 Millionen Mark im Gewinntopf. Der Sprecher der federführenden Staatlichen Toto Lotto GmbH Baden-Württemberg, Klaus Sattler, sagte, auch viele Schweizer tippten in Deutschland. Die Lotto-Annahmestellen in den bayerischen Grenzregionen verzeichnen aufgrund des hohen Jackpots mehr Zulauf. So hätten etwa Betreiber von Annahmestellen in Passau und Simbach am Inn von mehr Spielern aus Österreich berichtet, sagte der Sprecher von Lotto Bayern, Rainer Holmer. Allerdings gebe es keine Statistiken, die einen genauen Vergleich zu vorhergehenden Ziehungen ermöglichten, sagte Holmer. „Generell kommen aber mehr Leute und versuchen, dem Glück nachzujagen.“ Die polnischen Lotto-Spieler lässt der deutsche Rekord-Jackpot offenbar kalt. Es ist zwar wie überall ein großer Ansturm auf die Annahmestellen zu verzeichnen, aber das auch verstärkt polnische Bürger in der Grenzregion tippen, könne nicht bestätigt werden, sagte Mecklenburg-Vorpommerns Lotto-Geschäftsführerin Barbara Becker. Die Annahmestellen etwa auf der Ferieninsel Usedom oder den grenznahen Städten Anklam und Ueckermünde hätten bislang keine Auffälligkeiten in dieser Hinsicht festgestellt.

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      Aktuell: 5971 Stimmen Lotto Schleswig-Holstein hat keine Erkenntnisse über die Nachfrage aus dem Ausland.

      Heidi Lorenzen von der Lotto-Annahmestelle in Flensburg-Harrislee nahe der Grenze zu Dänemark sagte: „Dass der Jackpot so unglaublich hoch ist, hat sich auch in Dänemark herumgesprochen.“ Sie kenne ihre Kundschaft genau. In den letzten Tagen waren viele fremde Gesichter dabei und eben vor allem Dänen, die extra über die Grenze kämen, um zum ersten Mal an dem Glücksspiel teilzunehmen. „Das erkennt man sofort an der Sprache“, sagte sie. In der Grenzregion werde die Berichterstattung im deutschen Fernsehen über den Jackpot genau verfolgt, meinte Lorenzen. In Hamburg ist die Begeisterung ohnedies riesengroß. In der Hansestadt habe es mehr als doppelt so viele Spieleinsätze gegeben wie an einem normalen Samstag, sagte eine Sprecherin von Lotto Hamburg. Auch für den Mittwoch rechnet sie mit starker Nachfrage: „Allerdings ist der Mittwoch als Spieltag immer noch nicht so etabliert wie der Samstag.“

      In den Niederlanden wird Lotteriesteuer fällig
      Die Hoffnung auf den Rekord-Jackpot zog auch in Nordrhein-Westfalen zahlreiche Tipper aus dem benachbarten Ausland an. „Auch die Holländer und Belgier können dem Reiz des Jackpots eben nicht widerstehen“, sagte Westlotto-Sprecher Elmar Bamfaste. In Grenzstädten wie Aachen oder Gronau laufe der Pendelverkehr auf Hochbetrieb. Genaue Zahlen gebe es zwar nicht. „Dass die Zahl der Tipper aus unseren Nachbarländern derzeit überproportional hoch ist, berichten jedoch all unsere Annahmestellen“, erklärt Bamfaste.
      Nach Angaben von Toto-Lotto Niedersachsen ist das deutsche Zahlenlotto bei den Niederländern traditionell sehr beliebt. „Wir haben von jeher ein starkes Aufkommen von niederländischen Tippern“, sagte der Toto-Lotto-Bezirksleiter für das westliche Niedersachsen, Rolf Dünker. In Holland werde auf Lottogewinne sogleich Lotteriesteuer fällig. In Deutschland seien die Gewinne selbst jedoch steuerfrei. Schlagworte
      Lotto Jackpot Glücksspiel Rekord Reichtum Durch den Jackpot sei auch der Andrang aus dem Nachbarland noch einmal größer geworden, meinte Dünker. „Wir haben jetzt das doppelte Kundenaufkommen“, sagte der Bezirksleiter. Die ganze deutsch-holländische Grenze entlang habe man viele Lottospieler aus den Niederlanden.

      Alles, was Sie über Lotto wissen müssen

      Alles, was Sie über Lotto wissen müssen

      Der Lotto-Jackpot von rund 43 Millionen Euro ist so groß wie noch nie in der 57-jährigen Geschichte des Gewinnspiels 6 aus 49. Wie schon bei der ersten Ziehung am 9. Oktober 1955 geht es immer noch darum, sechs Zahlen aus der Zahlenreihe 1 bis 49 richtig vorherzusagen. Den als Gewinnklasse I bezeichneten Jackpot erhält inzwischen aber nur, wer neben den sechs Richtigen auch die sogenannte Superzahl richtig hat.

      In der Ziehung der auf Kugeln aufgebrachten Lottozahlen aus einer Lostrommel werden zunächst die sechs Gewinnzahlen ermittelt. Aus den restlichen 43 Zahlen wird die Zusatzzahl gezogen, die aber nur Bedeutung erlangt, falls ein Lottospieler drei, vier oder fünf Richtige hat.

      Die Superzahl wird gesondert aus den Zahlen 0 bis 9 ermittelt. Sie entspricht der letzten Ziffer der auf der Spielquittung separat aufgeführten Nummer der Glücksspiele Spiel 77 beziehungsweise Super 6.
      Der Gewinnbetrag eines Spielteilnehmers wird nach dem sogenannten Totalisatorprinzip errechnet. Danach wird die Hälfte der getätigten Spieleinsätze als Gewinn an die Spielteilnehmer ausgeschüttet. Dieser Gewinn wird auf die insgesamt acht Gewinnklassen verteilt, wobei die niedrigste (mit drei Richtigen) 44 Prozent der Gewinnsumme und die höchste (sechs Richtige und Superzahl) zehn Prozent erhält.
      Innerhalb der Gewinnklassen wird die jeweilige Gewinnsumme gleichmäßig auf die Anzahl der richtigen Tipper verteilt. Werden in einer Gewinnklasse keine Gewinne ermittelt, wird die Gewinnsumme der gleichen Gewinnklasse der nächstfolgenden Ziehung zugeschlagen.

      Auf diese Weise ist auch der derzeitige Rekord-Jackpot angewachsen, der in insgesamt zwölf Ziehungen seit dem letzten Jackpot-Gewinn am 24. Oktober angeschwollen ist. Sollte auch bis zur 15. Ziehung am 12. Dezember kein Tipper sechs Richtige und Superzahl angekreuzt haben, wird der Riesentopf dann der Gewinnklasse II dieser Ziehung zugeschlagen. Dann wäre ein hoher Millionengewinn allein schon mit sechs Richtigen möglich

      Lotto-Jackpot könnte auf 70 Millionen steigen

      Lotto-Jackpot könnte auf 70 Millionen steigen

      Wer gerade Lotto-Pech hatte, kann weiter hoffen: Vielleicht hat ja wieder niemand den Sechser mit Superzahl getippt. Dann wächst die Chance, am 12. Dezember mit normalen sechs Richtigen den Coup zu landen. Denn nach 14 Ziehungen muss ausgeschüttet werden.

      Da war sie, die große Leere: Für viele war der Abend schon gelaufen, nachdem die erste Kugel bei der Ziehung der Lottozahlen gestern aus der großen Trommel in den durchsichtigen Glasbehälter gerollt war. Für Millionen anderer schwand die Hoffnung mit jeder weiteren Zahl. Keine sechs Richtigen mit Superzahl, kein Jackpot, keine 38 Millionen Euro, kein Leben frei von allen materiellen Sorgen und Problemen.

      Das muss kein Grund sein, Trübsal zu blasen. Morgen schon kann die Welt wieder ganz anders aussehen. Dann nämlich, wenn die Meldung kommt: Jackpot nicht geknackt, neue Summe: 42 Millionen. Oder 45. Oder 50. Dann ginge sie von Neuem los, die Lotto-Manie, und sie würde sich wieder von Tag zu Tag steigern. Bis Mittwoch. Da ist die nächste Ziehung.

      Nach sieben Wochen muss alles raus
      Bliebe er dann und am darauffolgenden Samstag erneut bestehen, käme es in Deutschland zu einem Novum. Denn ein Jackpot darf nur exakt sieben Wochen lang stehen bleiben, also für 14 Ziehungen. Und gestern war bereits die zwölfte. Weitere zwei Versuche also ohne Sechser mit Superzahl, und die Gewinnsumme würde automatisch der nächstniedrigeren Gewinnklasse zugeschlagen. Am 12. Dezember würden dann bereits normale „sechs Richtige“ für den Jackpot reichen. Zweifelhaft ist allerdings, ob den ein einzelner Gewinner abräumen kann, ist doch ein normaler Sechser zehnmal wahrscheinlicher als einer mit Superzahl. Die Chance auf einen solchen Volltreffer liegt bei trostlosen 1: 139838160.

      Niemand muss dabei an sich zweifeln, nur weil er trotz dermaßen geringer Chancen bei diesem Wahnsinn mitmacht. Nicht jedenfalls, solange Leute wie Karl Bosch das auch tun. Der ist eremitierter Professor für Mathematik und Statistik an der Uni Hohenheim und Mitglied der Forschungsstelle für Glücksspiel. Er kann wunderbar begreifbar machen, wie gering die Chancen auf einen Sechser mit Superzahl wirklich sind – und gibt dennoch jede Woche seinen Schein ab. Bosch glaubt, sollte der Jackpot bis zum 12. Dezember bestehen bleiben, werde er „auf bis zu 70 Millionen Euro anwachsen“.

      Lotto-Hauptgewinn, ein ganz langer Weg
      Fakt bleibt die Aussichtslosigkeit des Unternehmens Lotto-Hauptgewinn. Schon allein die Chance auf einen normalen Sechser – also ohne Superzahl – liegt nur bei 1:13983816. „Stellen Sie sich vor, für jede dieser fast 14 Millionen Möglichkeiten würde man Ein-Euro-Münzen aneinanderreihen, von denen man eine markiert“, desillusioniert der Professor und Autor des „Lotto-Buchs“. „Das ergäbe dann eine Strecke von rund 321 Kilometern.“ Also etwa von Stuttgart nach München und zurück. „Irgendwo auf dieser Hin- und Rückfahrt fahren Sie rechts ran und nehmen sich eine der fiktiven Münzen am Straßenrand. Glauben Sie, dass Sie das markierte Geldstück greifen würden?“ Geht es gar um den Sechser mit Superzahl, würde die Länge der Ein-Euro-Münzen, rund 140 Millionen Stück, auf 3210 Kilometer anwachsen. Das wäre etwa die Luftlinien-Entfernung zwischen Helsinki und Lissabon.

      Blitzschlag-Risiko sechsmal höher
      Chronisch erfolgloses Lottospielen lässt sich aber auch von einer anderen Warte her betrachten. Sie sorgt für eine positivere Sichtweise der Dinge und bringt die Gewissheit, dass es einem doch eigentlich auch so ganz gut geht. Denn rein rechnerisch ist das Risiko, vom Blitz erschlagen zu werden, sechsmal höher als die Chance, den Jackpot zu knacken. Das ergibt sich aus der amtlichen Todesursachenstatistik, die im Schnitt der vergangenen Jahre je einen Toten durch Blitzschlag auf 24 Millionen Bundesbürger ausweist. Bei aller Beliebtheit dieses Vergleichs sei angemerkt, dass sich das persönliche Blitzschlagrisiko stark beeinflussen lässt, etwa indem man es bei Gewitter tendenziell vermeidet, Drachen steigen zu lassen. Spezifisches Verhalten, das das Knacken von Lotto-Jackpots begünstigt, ist hingegen nicht bekannt. Sollte der Jackpot tatsächlich eine weitere Ziehung ungeknackt überstanden haben, braucht sich auch für Mittwoch niemand eine besondere Strategie zurechtzulegen. Denn für jede Zahl ist die Wahrscheinlichkeit, gezogen zu werden, exakt gleich groß. Bei jeder Ziehung. Unabhängig davon, welche Zahlen in der Woche davor ermittelt wurden. Die Chance, die goldenen Zahlen zu tippen, lässt sich also nicht erhöhen.

      Meiden Sie den Tipp 7, 13, 19, 25, 31, 37
      Wer aber vermeiden will, dass viele andere Tipper die gleichen Zahlen gewählt haben, der kann das durchaus beeinflussen. Professor Bosch etwa hat aus fast acht Millionen Datensätzen die Kombination ermittelt, die bei durchschnittlicher Ausschüttung wohl nicht einmal 200 Euro für einen Sechser gebracht hätte: Es ist die 7, 13, 19, 25, 31, 37. Die Erklärung: Diese Kombination ist eines der beliebten Muster, die Diagonale vom oberen rechten Kästchenrand zum unteren linken. Die 19 ist dabei zusätzlich in fast allen „Geburtstagstipps“ vertreten und somit möglichst zu meiden. Relativ selten werden dagegen Zahlen getippt, die am linken, rechten und unteren Rand des Tippfeldes liegen. Zu den besonders unbeliebten Zahlen zählen laut Bosch die 36, 29, 35, 42, 43 und 44. Wer also mit möglichst wenigen Mitspielern teilen will, wenn Fortuna wirklich zuschlägt, der sollte sich aus diesem Zahlenpool bedienen.

      Und wenn der Jackpot doch geknackt wurde? Dann wird der Glückliche wohl erst einmal die wahre Dimension dieser Summe begreifen müssen. Vielleicht hilft dabei diese Rechnung: 38 Millionen Euro, bei quartalsweiser Zinszahlung zu fünf Prozent jährlich angelegt, ermöglichen es, dem Vermögen täglich 5187 Euro zu entnehmen, ohne dass der ursprüngliche Gewinn je weniger wird. Bosch nennt das eine „ewige Rente“. Die freilich noch mit dem Satz für Spitzenverdiener von 45 Prozent zu versteuern wäre. Plus Soli und eventuell Kirchensteuer. Was in diesem Fall verschmerzbar sein sollte.
      43 Millionen Euro

      Der Lotto-Jackpot wird durch drei geteilt - 15,1 Millionen Euro – so hoch ist der Gewinn, den die drei Jackpot-Knacker einstreichen werden. Wegen der hohen Spielbeteiligung war der Jackpot außerdem noch einmal auf 45 Millionen Euro angestiegen. Mit den drei Hauptgewinnern dürfen sich nun aber auch 21 weitere Spielteilnehmer freuen.

      Der größte Jackpot der deutschen Lotto- Geschichte muss redlich geteilt werden: Drei Glückspilze dürfen sich über 15,1 Millionen Euro freuen. Ein Tipper aus Thüringen, ein Kunde des Internet-Anbieters Tipp24.de aus Schleswig-Holstein und ein Leser der „Bild“-Zeitung in Niedersachsen hatten die richtigen Zahlen getippt. Durch die hohen Einsätze war der Topf zuletzt nochmal von 43 auf 45 Millionen Euro angewachsen. In zwölf Ziehungen war der Jackpot nicht geknackt worden, was einen wahren Ansturm auf die Annahmestellen ausgelöst hatte. Bereits am Mittwochabend war bekanntgeworden, dass der „Bild“- Leser mit einem bei der Zeitung gewonnenen Systemschein im Wert von 6009 Euro das große Los gezogen hatte. „Schön ist, dass der Jackpot nicht von einem einzigen geknackt worden ist, sondern geteilt werden muss“, sagte der baden-württembergische Lotto-Sprecher Klaus Sattler am Donnerstag in Stuttgart.
      Die richtigen Zahlen waren: 9, 10, 24, 28, 39, 42 und die Superzahl 3. Mit den drei Glückspilzen steigt die Zahl der Lottomillionäre in diesem Jahr auf 77.
      Daneben können sich weitere 21 Tipper über einen Sechser freuen - der ist jeweils 263000 Euro wert. Glück hatten vier Spieler aus Baden-Württemberg, drei aus Bayern, zwei aus Berlin, zwei aus Brandenburg, einer aus Hamburg, zwei aus Hessen, zwei aus Mecklenburg-Vorpommern, zwei aus Niedersachsen, zwei aus Nordrhein- Westfalen und einer aus Rheinland-Pfalz.

      Geburtstage als Glückszahl
      Laut „Bild“-Zeitung hatte der Leser als Glückszahlen seinen Hochzeitstag und die Geburtstage seiner Kinder getippt. Die Ziehung der Zahlen habe er nicht live verfolgt. Er sei erst durch die Zeitung von seinem Gewinn informiert worden. Über Alter, Herkunft und Geschlecht des Gewinners machte die „Bild“-Zeitung keine Angaben. Auf dem Systemschein waren 16 Zahlen angekreuzt, die nach einem bestimmten System ausgewertet werden. Damit waren die Chancen auf einen Gewinn 1864 Mal höher als bei einem normalen Tipp, bei dem der Spieler sechs von 49 Zahlen ankreuzt, bestätigte Lotto-Sprecher Sattler. „Entscheidend war aber die glückliche Hand bei der Auswahl des Scheins, denn dort war die richtige Superzahl drauf“, betonte er. Die Chance auf den Gewinn des Jackpots liegen mit einem einfachen Tipp bei 1 zu rund 140 Millionen. Der Tipper mit dem Systemschein hat aber nicht nur den Jackpot geknackt. Er hat zudem 60 Mal fünf Richtige, 675 Mal vier Richtige und 2400 Mal drei Richtige. Wie hoch der zusätzliche Gewinn ist, konnte Sattler noch nicht sagen.

      Tipp24.de berichtete, ein langjähriger Kunde habe den Jackpot mit einem Kombischein ebenfalls geknackt. Kurz nach Ziehungsende gegen 19.00 Uhr seien alle Kunden per SMS und E-Mail über ihren Gewinn benachrichtigt worden, teilte das Internet-Lotterie-Unternehmen mit - also auch der Jackpot-Knacker.

      Der Rekord-Jackpot hatte Millionen Menschen in Deutschland und auch in den Nachbarländern in einen Lotto-Rausch versetzt. Die Spieler setzten mehr Geld ein als je zuvor beim Mittwochslotto: 135 Millionen Euro, das bedeutete 60 Prozent mehr als am vorangegangenen Mittwoch. Aber „nach dem Jackpot ist vor dem Jackpot“, wie Lotto- Sprecher Sattler sagte. Im Spiel 77 sind am Samstag schon wieder drei Millionen Euro zu gewinnen

      Mit Hochzeitstag zum Millionengewinn

      Mit Hochzeitstag zum Millionengewinn

      Viele Millionen Deutsche haben sich Hoffnungen gemacht, doch für die meisten ist der Traum vom schnellen Reichtum vorbei. Der Lotto-Jackpot ist geknackt. Mindestens zwei Gewinner müssen sich die 43 Millionen Euro teilen. Einer der Glücklichen verriet bereits, mit welchem System er getippt hat.


      Der größte Jackpot der deutschen Lottogeschichte ist geknackt. Allerdings müssen sich mindestens zwei Spieler den 43 Millionen-Euro-Gewinn teilen. Ein Leser der "Bild"- Zeitung landete den Volltreffer mit einem von 24 Super-Systemscheinen, die das Blatt verlost hatte. Ein Sprecher des Deutschen Toto- und Lotto-Blocks in Stuttgart bestätigte am Mittwochabend einen entsprechenden Bericht der Zeitung. Außerdem habe ein Kunde des Internet-Anbieters Tipp24.de aus Schleswig-Holstein die richtigen Zahlen getippt. Wie viele Gewinner es insgesamt gibt, steht nach den Worten von Lotto-Sprecher Klaus Sattler aber erst am Donnerstagmorgen fest. "Es kann gut möglich sein, dass noch weitere Lottospieler den Jackpot knacken konnten", sagte Sattler.

      Hochzeitstag und Geburtstage
      Wie die "Bild"-Zeitung mitteilte, hatte einer der verlosten Super- Systemscheine im Wert von jeweils 6009 Euro die sechs Richtigen: 9, 10, 24, 28, 39 und 42 sowie die richtige Superzahl 3. (Für die Zahlen übernimmt stern.de keine Gewähr.) Als Glückszahlen habe er seinen Hochzeitstag und die Geburtstage seiner Kinder getippt, berichtete der Jackpot-Gewinner in einem Telefonat mit "Bild"-Chefredakteur Kai Diekmann. Die Ziehung der Zahlen habe er nicht live verfolgt. Er sei erst durch die Zeitung von seinem Gewinn informiert worden. Nun wolle er in Ruhe abwarten, wie hoch der Lottogewinn ausfalle. Über Alter, Herkunft und Geschlecht des Gewinners machte die "Bild"-Zeitung keine Angaben.
      Gewinnzahlenzahlen:
      9,10,24,28,39,42 Zus.: 33 (Gewinnerwartung: 49,0%)
      28,24,42,39,10, 9 Zus.: 33 (Ziehungsfolge)

      SPIEL 77:
      1962387 SUPER 6: 635004 Superzahl: 3

      Gewinnquoten
      Einsatz: 138.529.178,25 €
      (Das entspricht 184.705.571 gespielten Tipp-Reihen, mit einer theoretischen Erwartung von 13,21 mal 6 Richtige)

      Real Gewinner

      Klasse 6+S: 15.127.486,00 €..........................3
      ........6:.............263.865,10 €.........................21
      ......5+Z:............34.632,20 €........................100
      ........5:................1.853,10 €......................4859
      ......4+Z:................128,10 €....................10.808
      ........4:....................34,10 €..................202.556
      ......3+Z:..................18,10 €..................305.661
      ........3:......................9,20 €...............3.303.893
      Gesamt:.............................................3.827.901

      SPIEL 77:...1.814.216,60 € Jackpot.................0

      Einsatz: 24.544.129,50 €
      (Das entspricht 16.362.753 gespielten Losnummern,mit einer theoretischen Erwartung von 1,64 mal 7 Richtige)