Stahl so hart wie Diamant

      Stahl so hart wie Diamant

      Stahl so hart wie Diamant

      Stahl so hart wie Diamant - diesen langgehegten Wunsch der Industrie kann jetzt die Fachhochschule Wels in Zusammenarbeit mit der Firma Rübig Härtetechnik erfüllen.


      Zu Gas verdampfte Materialien
      Das Verfahren bedient sich sogenannter Plasmen, also zu Gas verdampfter Materialien, die elektrisch leitfähig sind. Bei dem in Wels entwickelten Verfahren werden Silizium und Kohlenstoff in den Plasmazustand versetzt und dann auf die Stahloberfläche aufgetragen.

      Zehnmal dünner als menschliches Haar
      Die dadurch erzeugten Schichten sind zehnmal dünner als ein menschliches Haar, aber fast so hart wie Diamant.

      Oberflächen sind stark wasserabweisend
      Die so beschichteten Oberflächen sind stark wasserabweisend und unterliegen fast gar keinem Verschleiß. Hinzu kommen extrem niedrige Reibwerte, was zum Beispiel im Maschinen- und Motorenbau Kraft und Energie spart, ohne dass dazu Schmierstoffe nötig wären.

      Vielfältige Einsatzmöglichkeiten
      Die Einsatzmöglichkeiten dieser beschichteten Stähle sind sehr vielfältig: Überall dort, wo Metalle einem starken Verschleiß durch Reibung unterliegen, könnte die Entwicklung aus Wels entscheidende Vorteile bieten.

      Direkt in Entwicklung involviert
      In die Entwicklung des Verfahrens waren und sind die Studenten der Fachhochschule direkt involviert. Es entstand auch in enger Zusammenarbeit mit der Welser Härtetechnikfirma Rübig.

      Die zeigt sich hoch erfreut über die Kooperation, stellt aber fest, dass sich in Oberösterreich nach wie vor zu wenige junge Leute für Technik und eine entsprechende Ausbildung in diesem Bereich interessieren. Das könne für die heimischen Firmen in den nächsten Jahren zu einem großen Problem werden.