Zitate
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Wahre Intelligenz ist die Fähigkeit des Verstandes, die Weisheit des Herzens zu achten.
"The Choice for Love" von Pat Rodegast
Tradition ist die Weitergabe des Feuers und nicht die Anbetung der Asche.
Gustav Mahler
Mein Umgang mit dem Überlieferten ist keine Huldigung, aber immer respekt- und vor allem lustvoll.
Hubert von Goisern
Wenn es überhaupt einen Anspruch geben kann, dann den der Anspruchslosigkeit. Es gibt dabei kein richtig oder falsch. Das Einzige, was man falsch machen kann, ist zu sagen: "So ist es richtig."
Hubert von Goisern
Keine Fragen brauchen keine Antworten - es ist wie es ist.
Hubert von Goisern
Verzweiflung ist die ehrliche Erkenntnis einer trügerischen Wahrheit.
Verfasser unbekannt
Allein sein ist eine Mahnung daran, wieweit Akzeptanz und Verstehen voneinander entfernt sind.
Verfasser unbekannt
Drei Dinge sind uns aus dem Paradies geblieben: Die Sterne der Nacht, die Blumen des Tages und die Augen der Kinder.
Dante Alighieri
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Es braucht Menschen mit reinem Herzen, um das Böse zu besiegen. Man kann Böses nicht verhindern, indem man Böses tut.
Aus dem Film "End of days"
Der einzige intelligente und sinnvolle Weg Konflikte zu lösen, besteht darin, dies durch Dialoge im Geiste des Verständnisses, der Versöhnung und der Gewaltfreiheit zu tun.
Lhamo Dhondrub - genannt Jampel Ngawang Lobsang Jeshe Tenzin Gyatso,
der 14. Dalai Lama, zu dt. Ozean der Weisheit - Wiedergeburt des Buddha des Erbarmens
Rauchen ist in seiner Wirkung auf den Menschen vergleichbar mit der Entsorgung von Altöl in einen klaren Gebirgsbach.
Jasmuheen
Aktienmärkte werden von Gier getrieben - und sie werden getrieben von Angst.
Hilary Cook (Börsenfachfrau - Barclay's Bank)
Ich sehe Musik als spirituelle Kraft. Sie ist das Wasser, ich bin der Schlauch und die Zuhörer sind die Blumen.
Carlos Santana
Ich spürte in meiner Seele das Echo der geheimen Sprache des Wasserfalls, und im Wasserfall hörte ich das Echo der geheimen Sprache meiner Seele.
Aus "Mein heiliger Stein" von Halldór Laxness
Der wahre Krieg findet in uns statt. Die Geschichte ist das Symptom unserer Krankheit.
Aus dem Film "Nixon - der Untergang eines Präsidenten"
Das Glück kommt zu denen, die es erwarten. Nur müssen sie die Tür auch offen halten.
Thomas Mann
Wer nach außen sieht, träumt, wer nach innen sieht, wacht.
C. G. Jung
Es mag einen Gott geben, der es wert ist, für ihn zu sterben.
Ich weiß genau, es gibt keinen, für den es sich zu töten lohnt ...
Jörg Saretzki
Wenn du unter Sternen schläfst, wachst du mit mehr Antworten auf, als du Fragen hast.
Jacque
Das Wunder ist das liebste Kind des Glaubens.
Aus "Faust I" von Johann Wolfgang von Goethe
Wer nicht an Wunder glaubt, ist kein Realist.
Theodor Herzl oder Ben Gurion?
Eine Nachricht kommt nie zu spät. Man hat nur nicht lange genug auf sie gewartet.
Aus "Die Entdeckung der Langsamkeit" von Sten Nadolny
Jeder Zwang ist Gift für die Seele.
Ludwig Börne
Glückliche Menschen ... sind rein chemisch nicht in der Balance.
Shirley Manson
Ich betrachte Untätigkeit als das wahre Glück, während die Welt sie als großes Unglück ansieht. Es ist gesagt worden: "Vollkommenes Glück ist das Nichtvorhandensein des Strebens nach Glück; vollkommenes Ansehen ist das Nichtvorhandensein des Strebens nach Ansehen."
Lao Dse
Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.
"Der kleine Prinz" von Antoine de Saint-Exupéry
Der Lohn der Liebe ist, dass dein Wesen Liebe wird.
Brunn
Einander lieben heißt, dass einer dem andern den ganzen Auftrieb des Herzens - der Gedanken zuwende.
Verfasser unbekannt
Das Erste in der Liebe ist der Sinn füreinander und das Höchste der Glaube aneinander.
Friedrich von Schlegel
Lieben heißt, in dem anderen sich selbst erobern.
Friedrich Hebbel
Der Heilige Geist ist ein lieber Gast unserer Seele.
Kardinal Christoph Schönborn
Keine Gefühle, keine Weisheit, kein Nutzen, ... frei von allem - das ist Nirvana.
Aus dem Film "Little Buddha"
Das schwächere Geschlecht ist das stärkere wegen der Schwäche des stärkeren für das schwächere.
Von einem Lebkuchenherz
Die Frau ist das Wertvollste und Vollkommenste der Schöpfung.
Antoine
Die Mütter geben unserem Geiste Wärme, die Väter Licht.
Jean Paul
Eine Frau, die fleißig ist wie eine Biene, hat auch einen Stachel.
Verfasser unbekannt
Mann und Weib - und Weib und Mann - reichen an die Gottheit an.
Aus "Die Zauberflöte" - Libretto von Emanuel Schikaneder
Die Sprache ist die Quelle aller Missverständnisse.
"Der kleine Prinz" von Antoine de Saint-Exupéry
Das Bemühen, die Wahrheit zu bewahren, scheint die Liebe zu schwächen.
Jean Guitton
Besitzen können wir bloß die Wahrheiten, die wir selbst fabriziert haben.
Peter Strasser
Moralische Entrüstung ist der Heiligenschein der Scheinheiligen.
Helmut Qualtinger
Einigermaßen wissenschaftlich betrachtet, verstehen wir unter Moral jene sittlich gefestigte Lebensweise, die wir von den anderen erwarten. Oder, wie es ein stadtbekannter Zyniker kürzer formuliert: Moral ist das, was man selbst nicht hat.
Michael Fleischhacker
Richtig ist, was funktioniert.
Gerhard Schröder
Das ist der ganze Jammer. Die Dummen sind so sicher und die Gescheiten so voller Zweifel.
Helmut Schmidt
Die Politiker sollen sagen, was sie denken, und tun, was sie sagen.
Mario Vargas Llosa
Es streiten doch untereinander und widersprechen einander nur die Menschen, die lediglich einen Teil der ganzen Wahrheit sehen.
Gautama Buddha
Niemand kann ermessen, wie wichtig die Unschuld für einen Unschuldigen ist.
Aus dem Film "Ein Schrei in der Dunkelheit"
Die endgültigen Siege werden im Herzen errungen - nicht in irgendeinem Land.
Aus dem Film "Zwischen Himmel und Hölle"
Woher kommt all das Böse? Ist diese Dunkelheit auch in dir? Hast du diese Nacht schon durchschritten?
Aus dem Film "Der schmale Grat"
Alles was ersetzbar ist, hat einen Preis. Alles was unersetzbar ist, hat eine Würde.
Aus dem Religionsheft meines Jüngsten
Geld ist ein Wert, den wir uns selbst vorgemacht haben.
Florian Hirsch
Heute gibt der Mensch Geld aus, das er nicht hat, für Dinge, die er nicht braucht, um damit Leuten zu imponieren, die er nicht mag.
Danny Kaye
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"Die Reise nach Hause" - Eine Kryon-Parabel von Lee Carroll
Wenn du nicht auf der Erde bist, werden die Lektionen für deine nächste Inkarnation geplant, und zwar von dem Einzigen, der weiß, was du brauchst - von DIR!
"Es ist die Gesamtschau der Dinge, die von Bedeutung ist, nicht ein einzelnes Ereignis." (Violett)
Die Dinge sind nicht immer so, wie sie scheinen.
"Gott kann nicht lügen. Gott kann nicht hassen. Gott ist befangen in seinen Entscheidungen, er kann nur aufgrund von Liebe entscheiden. Das ist der Hauptgrund für eure Lektionen auf der Erde: Dass Gott ein unvorhergenommenes Experiment durchführen kann." (Violett)
Er reiste wieder zu seinem Lieblingsplatz - wo er schon so oft im Schlaf gewesen war -, wo Liebe und Realität sich treffen und die Familie zusammenkommt, um von vergangenen, gegenwärtigen und zukünftigen Dingen zu sprechen - wo die Gesetze der Physik scheinbar gebrochen, in Wirklichkeit jedoch erschaffen werden.
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"Siddhartha" von Hermann Hesse
"Weich ist stärker als hart, Wasser stärker als Fels, Liebe stärker als Gewalt." (Vasudeva)
Weisheit ist nichts als eine Bereitschaft der Seele, eine Fähigkeit, eine geheime Kunst, jeden Augenblick, mitten im Leben, den Gedanken der Einheit denken, die Einheit fühlen und einatmen zu können.
"Suchen heißt: ein Ziel haben. Finden aber heißt: frei sein, offen stehen, kein Ziel haben ... Ein Sucher sieht manches nicht, was nah vor seinen Augen steht." (Siddhartha)
Wissen kann man mitteilen, Weisheit aber nicht. Man kann sie finden, man kann sie leben, man kann von ihr getragen werden, man kann mit ihr Wunder tun, aber sagen und lehren kann man sie nicht.
Von jeder Wahrheit ist das Gegenteil ebenso wahr!
Nie ist ein Mensch ganz heilig oder ganz sündig ... Zeit ist nicht wirklich ... Die Welt ist nicht unvollkommen, oder auf einem langsamen Weg zur Vollkommenheit begriffen: nein, sie ist in jedem Augenblick vollkommen, alle Sünde trägt schon die Gnade in sich, ... alle Sterbenden das ewige Leben. Es ist keinem Menschen möglich, vom Anderen zu sehen, wie weit er auf seinem Weg sei.
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Sai Baba spricht über Beziehungen
Das größte Glück erreichst du, indem du gerne tust, was du tun musst.
Hast du Schwierigkeiten, frage dich immer, was du lernen kannst.
Du bekommst über die Nahrung auch die Energien desjenigen übertragen, der sie zubereitet hat.
Nur wenn du nicht in den Kategorien von Karma und Wiedergeburt denkst, kommt dir das Leben ungerecht vor. In Wahrheit ist es vollkommen gerecht, und alles, was dir heute ungerechterweise genommen wird, bekommst du, häufig vervielfacht, zu einem späteren Zeitpunkt wieder zurück.
Für Jesus Christus gab es keine Wände. Er sah überall Türen. Weil er mit der Kosmischen Liebe verbunden war und deshalb immer einen Weg zum Herzen des anderen fand.
Was einer Beziehung wirklich hilft, ist Einfachheit.
Bleib in der Einfachheit, bleib in der Wahrheit, und bette sie in Taktgefühl.
Die Wahrheit ist erst dann wirkliche Wahrheit, wenn du sie mit Liebe ausdrückst. Wirf niemandem das an den Kopf, das dir gerade in den Sinn kommt. Das ist keine Wahrheit, sondern Kälte, Lieblosigkeit, die bis zur Kaltschnäuzigkeit und Brutalität gehen kann.
Halte dich, soweit du kannst, vom Zynismus entfernt, denn du würdest auf Dauer die Achtung vor dir und anderen verlieren.
Gelassenheit ist eine der besten Methoden, einen Streit zu vermeiden. Buddha sagt: "Eine Beleidigung ist wie ein Brief. Nimmst du ihn nicht an, kommt er nicht an und geht an den Absender zurück."
Hast du Wut oder gar Hass auf jemanden, bist du an ihn gebunden. Bist du dir deiner Gefühle nicht bewusst, so weißt du nicht einmal, dass du gebunden bist.
Großzügigkeit hat mit einem großen Herzen zu tun, Blindheit mit einem kleinen Verstand. Verwechselst du sie, könnte jemand, der dir nicht so gewogen ist, annehmen, du hättest weder ein großes Herz noch einen starken Verstand.
Anschreien hat immer etwas mit Demütigen zu tun. Du sollst aber niemanden demütigen. Denke stets, dass dein Gegenüber Gott ist wie du. Wie kannst du ihn da demütigen wollen?
Kommunikation bedeutet auch, und dies ist entscheidend, dass du deinen Partner fragst, ob das zutrifft, was du siehst, hörst, empfindest. Mit dieser Frage vermittelst du deinem Partner, dass du dich auf ihn einstellst, dass du etwas wahrnimmst, dass er aber auch die Möglichkeit hat, sein Gefühl zu äußern.
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Worte der Achtsamkeit - von Thich Nhat Hanh
Welche Kraft der Ursache und Wirkung entfaltet sich in heilenden und liebevollen Worten.
Friedvoll soll unsere Lebensmelodie erklingen.
Die Übung der Achtsamkeit ist nichts anderes als die Übung liebevoller Zuneigung.
Sprache kann schöpferisch oder zerstörerisch sein. Achtsames Sprechen kann wahres Glück bringen; unachtsames Sprechen kann töten.
Wenn wir von etwas glauben, dies sei die absolute Wahrheit, und wenn wir uns daran klammern, dann sind wir ... nicht mehr offen.
Die Vorstellungen sind die Quelle der Irrtümer weil sie nicht die Wirklichkeit sind.
Wir brauchen Harmonie, wir brauchen Frieden. Frieden beruht auf der Achtung vor dem Leben, auf dem Geist der Achtung vor dem Leben.
Tatsächlich ist Liebe ein anderer Name für Verstehen.
Man kann nur helfen, wenn man selbst über dem Konflikt steht.
Sind wir wütend, sind wir die Wut. Lieben wir, sind wir die Liebe. Betrachten wir einen schneebedeckten Gipfel, sind wir der Berg.
Verstehen und Liebe sind nicht zwei Dinge, sondern eins.
Unsere wahre Heimat ist der gegenwärtige Augenblick.
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"Mein Weltbild" von Albert Einstein
Wie ich die Welt sehe (1930):
Der wahre Wert eines Menschen ist in erste Linie dadurch bestimmt, in welchem Grad und in welchem Sinn er zur Befreiung vom Ich gelangt ist.
Das ethische Verhalten des Menschen ist wirksam auf Mitgefühl, Erziehung und soziale Bindung zu gründen und bedarf keiner religiösen Grundlage. Es stünde traurig um die Menschen, wenn sie durch Furcht vor Strafe und Hoffnung auf Belohnung nach dem Tode gebändigt werden müssten.
Ein Gott, der belohnt und bestraft, ist ... schon darum undenkbar, weil der Mensch nach äußerer und innerer Notwendigkeit handelt, vom Standpunkt Gottes aus also nicht verantwortlich wäre.
Kosmische Religiosität:
Das Individuum fühlt die Nichtigkeit menschlicher Wünsche und Ziele und die Erhabenheit und wunderbare Ordnung, welche sich in der Natur sowie in der Welt des Gedankens offenbart. Es ... will die Gesamtheit des Seienden als ein Einheitliches und Sinnvolles erleben.
Reichtum:
Kann sich jemand Moses, Jesus oder Gandhi bewaffnet mit Carnegies Geldsack vorstellen?
Militär:
Wenn einer mit Vergnügen in Reih und Glied zu einer Musik marschieren kann, ... hat er sein großes Gehirn nur aus Irrtum bekommen, da für ihn das Rückenmark schon völlig genügen würde. Diesen Schandfleck der Zivilisation sollte man so schnell wie möglich zum Verschwinden bringen. Heldentum auf Kommando, sinnlose Gewalttat und leidige Vaterländerei, wie glühend hasse ich sie, wie gemein und verächtlich erscheint mir der Krieg.
In zwei Wochen kann durch die Zeitungen die urteilslose Menge in irgendeinem Lande in einen Zustand solcher Wut und Aufregung versetzt werden, dass die Männer bereit sind, als Soldaten gekleidet zu töten und sich töten zu lassen für die nichtswürdigen Ziele irgendwelcher Interessenten. Die militärische Dienstpflicht scheint mir das beschämendste Symptom für den Mangel an persönlicher Würde zu sein, unter dem unsere Kulturmenschheit heute leidet.
Die Zeit (1955):
Für uns gläubige Physiker hat die Scheidung von Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft nur die Bedeutung einer, wenn auch hartnäckigen, Illusion.
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"Himmel und Erde" von Lee Williams
Womit du im anderen verschmilzt, ist ein zuvor von dir nicht anerkannter Aspekt deiner selbst, den du in den anderen hineinsiehst.
Freude hängt niemals von einem anderen Menschen ab - sie kommt immer und ausschließlich aus deinem Selbst.
Es gibt eine Tür zu einer anderen Dimension. Diese Tür ist die Liebe.
Bedingungslose Liebe bedeutet nicht, ... dass du jedem erlaubst, ... in dein Territorium einzudringen oder deine Rechte als gleichwertiges menschliches Wesen zu verletzen.
Sich ein Ziel setzen ist Yang, männlich - zulassen ist Yin, weiblich.
Yang = Himmel - Sonne - Tag - Licht - Mann - Vater - König und Gott
Yin = Erde - Mond - Nacht - Dunkelheit - Frau - Mutter - Königin und Gott
Folge eher als zu versuchen zu führen.
Alles, was weniger ist als völlige Freiheit, ist eine selbst erschaffene Begrenzung, die du dir durch deine begrenzenden Überzeugungen selbst auferlegt hast.
Aller Schmerz, den du erfährst, ist selbst erschaffen ... Widerstand gegen den Fluss.
... Angst ... auch Schmerz ist Abwesenheit von der Liebe.
Es ist ein universelles Prinzip, dass jede Handlung, jeder Neuanfang, die Schwingung in sich trägt, die bei ihrem Anbeginn gegenwärtig war.
Um Frieden in der Welt zu bekommen, ist es unentbehrlich, dass einzelne Menschen ihren wahren inneren Frieden finden.
Wenn dein Ego sich als Instrument des Ausdrucks des Höheren Selbst ... einreiht, erfüllt es schließlich seinen höchsten Zweck und erfährt mehr Segnungen, Freude und Fülle, als es jemals für sich selbst hätte erschaffen können.
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"Lebensregeln" aus Hamlet von William Shakespeare
Ratschläge des Polonius an seinen Sohn Laertes beim Abschied
Hier, empfange meinen Segen, und diese wenigen Lebensregeln. Womit ich ihn begleite, schreib in dein Gedächtnis ein.
Gib deinen Gedanken keine Zunge, und wenn du je von unregelmäßigen überrascht wirst, so hüte dich wenigstens, sie zu Handlungen zu machen.
Sei gegen jedermann leutselig, ohne dich mit jemandem gemein zu machen. Hast du bewährte Freunde gefunden, so hefte sie unzertrennlich an deine Seele.
Aber gib deine Freundschaft nicht jeder neuausgebruteten, unbefiederten Bekanntschaft preis.
Hüte dich vor Gelegenheiten zu Händeln, bist du aber einmal darinn', so führe dich so auf, dass dein Gegner nicht hoffen könne, dich ungestraft zu beleidigen.
Leih' dein Ohr einem jeden, aber wenigen deinen Mund.
Nimm jedermann's Tadel an, aber dein Urteil halte zurück.
Kleide dich so kostbar als es dein Beutel bezahlen kann, aber nicht phantastisch. Reich, nicht komödiantisch. Denn der Anzug verrät oft den Mann, und in Frankreich pflegen Leute von Stand und Ansehen sich gleich dadurch anzukündigen, dass sie sich mit Geschmack und Anstand kleiden.
Sei weder ein Leiher noch ein Borger, denn durch Leihen richtet man oft sich selbst und seinen Freund zugrunde. Und borgen untergräbt das Fundament einer guten Haushaltung.
Vor allem sei redlich gegen dich selbst, denn daraus folget so notwendig als das Licht dem Tage, dass du es auch gegen jedermann sein wirst.
Lebe wohl mein Sohn, mein Segen befruchte diese Erinnerungen in deinem Gemüte!
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Auszug aus einem Mantra des Dalai Lama
Sei achtsam mit dir selbst. Sei achtsam mit anderen.
Erinnere dich daran, dass es manchmal ein wunderbarer Glücksfall sein kann, nicht zu bekommen, was du dir wünschst.
Verbringe jeden Tag eine Zeit lang alleine.
Öffne dich der Veränderung, aber vergiss nicht deine Werte.
Erinnere dich daran, dass Stille manchmal die beste Antwort ist.
Lebe ein gutes ehrenhaftes Leben, denn wenn du älter bist und zurückdenkst, wirst du fähig sein, dich ein zweites Mal daran zu erfreuen.
Beurteile deinen Erfolg danach, was du dafür aufgegeben hast, um ihn zu erringen.
Nähere dich der Liebe mit unaufhörlicher Anstrengung.
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Auszug aus der Antrittsrede von Nelson Mandela
Unsere innigste Furcht ist nicht die, dass wir nicht genügen. Unsere innigste Furcht ist die, dass wir über alle Maßen mächtig sind. Am meisten erschreckt uns unser Licht, nicht unsere Dunkelheit. Wir fragen uns: Wer bin ich denn schon, dass ich strahlend, prachtvoll, begabt und fabelhaft sein soll?
Wer bist du eigentlich, dass du das alles nicht wärest?
Es dient der Welt nicht, wenn du dich erniedrigst. Es ist nichts Erleuchtetes daran, sich kleiner zu machen, sodass sich die Menschen um einen herum verunsichert fühlen. Wir sind dafür geboren worden, die Pracht Gottes zu offenbaren, die in uns steckt, und sie steckt nicht nur in einigen wenigen von uns, sondern in jedem Einzelnen.
Und indem wir unser eigenes Licht verstrahlen, erlauben wir unwillkürlich allen anderen, es uns gleich zu tun. In dem Maße, in dem wir von unserer Furcht befreit sind, befreit allein schon unsere Gegenwart ganz von selbst auch andere.
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"Der Prophet" von Khalil Gibran
Von der Liebe
Liebe gibt nichts als sich selbst und nimmt nichts als von sich selbst. Liebe besitzt nicht, noch lässt sie sich besitzen; denn die Liebe genügt der Liebe.
Wenn du liebst, solltest du nicht sagen: "Gott ist in meinem Herzen", sondern: "Ich bin in Gottes Herzen." Und glaube nicht, du kannst den Lauf der Liebe lenken, denn die Liebe, wenn sie dich für würdig hält, lenkt deinen Lauf.
Liebe hat keinen anderen Wunsch, als sich zu erfüllen.
Vom Geben
Ihr gebt nur wenig, wenn ihr von eurem Besitz gebt. Erst wenn ihr von euch selber gebt, gebt ihr wahrhaft.
Vom Essen und Trinken
Könntet ihr leben vom Duft der Erde und wie eine Luftpflanze vom Licht erhalten werden! Aber da ihr töten müsst, um zu essen, und dem Neugeborenen die Muttermilch raubt, um euren Durst zu stillen, lasst es eine andächtige Handlung sein.
Und euren Tisch lasst einen Altar sein, auf dem das Reine und Unschuldige des Waldes und des Feldes geopfert wird für das, was im Menschen noch reiner und unschuldiger ist.
Wenn ihr ein Tier tötet, sagt in eurem Herzen zu ihm: "Durch die gleiche Macht, die dich tötet, werde auch ich getötet, und auch ich werde verzehrt werden. Denn das Gesetz, das dich meiner Hand auslieferte, wird mich einer mächtigeren Hand ausliefern. Dein Blut und mein Blut ist nichts als der Saft, der den Baum des Himmels nährt."
Und wenn ihr mit den Zähnen einen Apfel zermalmt, sagt in eurem Herzen zu ihm: "Deine Samen werden in meinem Körper leben, und die Knospen deines Morgens werden in meinem Herzen blühen, und dein Duft wird mein Atem sein, und zusammen werden wir uns aller Jahreszeiten erfreuen."
Von der Arbeit
Es ist euch immer gesagt worden, Arbeit sei ein Fluch und Mühsal ein Unglück. Aber ich sage euch, wenn ihr arbeitet, erfüllt ihr einen Teil des umfassendsten Traums der Erde, der euch bei der Geburt dieses Traums zugeteilt worden ist.
Alles Wissen ist vergeblich, wenn die Arbeit fehlt, und alle Arbeit ist leer, wenn die Liebe fehlt ... Und was heißt, mit Liebe arbeiten?
Es heißt, allen Dingen, die ihr macht, einen Hauch eures Geistes einflößen.
Oft habe ich euch sagen gehört, als sprächet ihr im Schlaf: "Der mit Marmor arbeitet und im Stein die Gestalt seiner Seele wiederfindet, ist edler als der, der den Boden pflügt."
Aber ich sage nicht im Schlaf, sondern in der Überwachheit der Mittagsstunde, dass der Wind zu den riesigen Eichen nicht süßer spricht als zum geringsten aller Grashalme; und der allein ist groß, der die Stimme des Windes in ein Lied verwandelt, das durch seine Liebe noch süßer wird.
Arbeit ist sichtbar gemachte Liebe. Und wenn ihr nicht mit Liebe, sondern nur mit Widerwillen arbeiten könnt, lasst besser eure Arbeit und setzt euch ans Tor des Tempels und nehmt Almosen von denen, die mit Freude arbeiten.
Denn wenn ihr mit Gleichgültigkeit Brot backt, backt ihr ein bitteres Brot, das nicht einmal den halben Hunger des Menschen stillt.
Von den Kleidern
Eure Kleider verbergen viel von eurer Schönheit, doch verstecken sie nicht das Unschöne.
Könntet ihr der Sonne und dem Wind mit mehr Haut und mit weniger Kleidung begegnen! Denn der Atem des Lebens ist im Sonnenlicht, und die Hand des Lebens ist im Wind.
Vom Kaufen und Verkaufen
Im Austausch der Gaben der Erde werdet ihr Fülle finden und gesättigt sein. Doch wenn der Austausch nicht in Liebe und freundlicher Gerechtigkeit stattfindet, wird er bloß einige zur Gier und andere zum Hunger führen.
Beschwört den höchsten Geist der Erde, in eure Mitte zu kommen und die Waagen und die Rechnungen zu segnen, die Wert gegen Wert abwägen.
Denn der höchste Geist der Erde wird nicht friedlich auf dem Wind schlafen, bis die Bedürfnisse auch des Geringsten unter euch befriedigt sind.
Von Schuld und Sühne
Wie ein einzelnes Blatt nicht ohne das stille Wissen des ganzen Baumes vergilbt, so kann auch der Übeltäter kein Unrecht tun ohne den verborgenen Willen von euch allen.
Der Eckstein des Tempels ist nicht höher als der niedrigste Stein in seinem Fundament.
Von der Freundschaft
Liebe, die etwas anderes sucht als die Offenbarung ihres eigenen Mysteriums, ist nicht Liebe, sondern ein ausgeworfenes Netz; und nur das Nutzlose wird gefangen.
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"Die Quellen von Taizé" von Frère Roger
Eines fasziniert an Gott: die Demut seiner Gegenwart. Niemals bestraft er, nie verletzt er die Menschenwürde. Er zieht nicht am Strick, um sich Gehorsam zu verschaffen. Jede herrschsüchtige Geste würde sein Antlitz entstellen. Die Vorstellung, dass Gott kommt und bestraft, ist eines der größten Glaubenshindernisse.
Im Laufe der Zeit ahnst du die Tiefe, die Weite einer Liebe, die alles Erkennen übersteigt. Bis ans Ende deines Lebens schöpfst du daraus bewundernswertes Staunen und auch die Kühnheit, neu anzufangen.
In jedem Menschen findet sich ein Stück Einsamkeit, das keine menschliche Nähe auszufüllen vermag. Und dennoch bist du nie allein.
Oft vernimmt der Mensch die Stimme Gottes in einem Stillehauch.
Was nützt es, bei jedem Missverständnis herauszufinden, wer Recht und wer Unrecht gehabt hat?
Verzeihen, immer wieder verzeihen, darin liegt die äußerste Form der Liebe.
Die Versöhnung ist ein Frühling des Herzens.
Der Frieden in deinem Herzen macht den Menschen, die dir nahe sind, das Leben schön. Sich in quälender Sorge aufzureiben, war nie ein Weg des Evangeliums.
Staunen kommt auf, ein Hauch von Poesie, Lebenseinfachheit und - für den, der es fassen kann - eine mystische Sicht des Menschen.
Wer selbstvergessen liebt, findet sein Leben von unbeschwerter Schönheit erfüllt.
Lässt du dich von wohlwollender Güte überwältigen, statt in Ironie abzugleiten oder dich durchsetzen zu wollen, indem du anderen um dich herum ein schlechtes Gewissen machst? -
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Wenn man jemandem alles verziehen hat, ist man mit ihm fertig.
Sigmund Freud
Das Problem mancher Menschen besteht darin, dass sie glauben, Liebe ließe sich in Pascal messen. -
Heinrich Vronmüller
Die Liebe ist so unproblematisch wie ein Fahrzeug. Problematisch sind nur die Lenker, die Fahrgäste und die Straße.
Franz Kafka
Wenn einer in sein dreißigstes Jahr geht, wird man nicht aufhören, ihn jung zu nennen. Er selber aber, obgleich er keine Veränderungen an sich entdecken kann, wird unsicher.
Ingeborg Bachmann
Liebe: die Torheit, einen anderen zu schätzen, bevor man sich selber kennt.
Ambrose Bierce
Passend zu den teilweise schwarz gefärbten Inhalten hier, habe ich soeben ein schönes Zitat am Infoscreen der Hamburger Hochbahn gelesen:
"In einem Meer von Schmerz ertrinken die einen, die anderen lernen darin schwimmen"
Ein Buch ist ein Spiegel, wenn ein Affe hineinsieht, so kann kein Apostel heraus gucken.
Georg Christoph Lichtenberg
Das einzig Wichtige im Leben sind die Spuren von Liebe, die wir hinterlassen, wenn wir weggehen.
Albert Schweitzer
Lese jeden Tag etwas, was sonst niemand liest. Denke jeden Tag etwas, was sonst niemand denkt. Tue jeden Tag etwas, was sonst niemand albern genug wäre, zu tun. Es ist schlecht für den Geist, andauernd Teil der Einmütigkeit zu sein.
Gotthold Ephraim Lessing
Jedes Kind ist ein Künstler. Das Problem ist nur, wie man einer bleibt, wenn man erwachsen wird.
Pablo Picasso
Kunst ist, wenn man´s nicht kann, denn wenn man´s kann, ist´s keine Kunst.
Johann Nestroy
Ich brauche nichts als ein Stück Papier und ein Schreibwerkzeug, und ich werde die Welt aus den Angeln heben.
Friedrich W. Nietzsche
Wir können nicht eine Seite aus dem Buch unseres Lebens reißen, aber wir können das ganze Buch ins Feuer werfen.
George Sand -
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Als ich mich selbst zu lieben begann...
...habe ich verstanden, dass ich immer und bei jeder Gelegenheit, zur richtigen
Zeit am richtigen Ort bin und dass alles, was geschieht, richtig ist –
von da an konnte ich ruhig sein.
Heute weiß ich: Das nennt man VERTRAUEN.
Als ich mich selbst zu lieben begann, konnte ich erkennen, dass emotionaler Schmerz und Leid nur Warnungen für mich sind,
gegen meine eigene Wahrheit zu leben.
Heute weiß ich: Das nennt man AUTHENTISCH SEIN.
Als ich mich selbst zu lieben begann,
habe ich aufgehört, mich nach einem anderen Leben zu
sehnen und konnte sehen, dass alles um mich herum eine
Aufforderung zum Wachsen war.
Heute weiß ich, das nennt man „REIFE“.
Als ich mich selbst zu lieben begann,
habe ich aufgehört, mich meiner freien Zeit zu berauben,
und ich habe aufgehört, weiter grandiose Projekte für die
Zukunft zu entwerfen.
Heute mache ich nur das, was mir Spaß und Freude macht,
was ich liebe und was mein Herz zum Lachen bringt,
auf meine eigene Art und Weise und in meinem Tempo.
Heute weiß ich, das nennt man EHRLICHKEIT.
Als ich mich selbst zu lieben begann,
habe ich mich von allem befreit, was nicht gesund für mich war,
von Speisen, Menschen, Dingen, Situationen und von
Allem, das mich immer wieder hinunterzog, weg von mir selbst.
Anfangs nannte ich das „Gesunden Egoismus“,
aber heute weiß ich, das ist „SELBSTLIEBE“.
Als ich mich selbst zu lieben begann,
habe ich aufgehört, immer recht haben zu wollen,
so habe ich mich weniger geirrt
.
Heute habe ich erkannt: das nennt man DEMUT.
Als ich mich selbst zu lieben begann,
habe ich mich geweigert, weiter in der Vergangenheit zu leben
und mich um meine Zukunft zu sorgen.
Jetzt lebe ich nur noch in diesem Augenblick, wo ALLES stattfindet,
so lebe ich heute jeden Tag und nenne es „BEWUSSTHEIT“.
Als ich mich zu lieben begann,
da erkannte ich, dass mich mein Denken
armselig und krank machen kann.
Als ich jedoch meine Herzenskräfte anforderte,
bekam der Verstand einen wichtigen Partner.
Diese Verbindung nenne ich heute „HERZENSWEISHEIT“.
Wir brauchen uns nicht weiter vor Auseinandersetzungen,
Konflikten und Problemen mit uns selbst und anderen fürchten,
denn sogar Sterne knallen manchmal aufeinander
und es entstehen neue Welten.
Heute weiß ich: DAS IST DAS LEBEN!
Quelle: Charlie Chaplin an seinem 70. Geburtstag am 16. April 1959 -
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