XP Service Pack 3: Mehr Power für Windows XP

      XP Service Pack 3: Mehr Power für Windows XP

      XP Service Pack 3: Mehr Power für Windows XP

      Die Mehrheit der Windows-Nutzer werkelt mit einem XP-System. Microsoft reagiert und verlängert den Support kurzer Hand bis 2014. Im kommenden Jahr gibt's zudem ein drittes Servie Pack. CHIP Online wirft einen Blick auf den jetzt verfügbaren Release Candidate.

      XP Systemeigenschaften: Der Release Candidate mit Build-Nummer 3244. Das dritte Service Pack (SP3) macht seinem Namen alle Ehre. Statt neuen Funktionen, wie noch das Service Pack 2, bringt das dritte Pack Ihr XP vor allem unter der Oberfläche auf den neusten Stand. Über 1.000 Updates und Patches schaufelt der 340-MByte-Download des Release Candidates auf Ihre Festplatte. Optisch ändert sich XP auf dem ersten Blick kaum. Nur die Systemeigenschaften weisen Ihr Windows anschließend als Service Pack 3 (Build 3244) aus.

      Klassisches Service Pack
      Neben der langen Liste bereits veröffentlichter Updates bringt das SP3 Veränderungen für Administratoren mit: Eine neue Version 3 der Microsoft Management Console (MMC) und die in Vista bereits integrierte Network Access Protection (NAP), die "unsicheren" Rechner den Netzzugang verwehrt. Außerdem kommen mit dem SP3 der Background Intelligent Transfer Service 2.5 (Bits), Windows Installer 3.1 und die Core XML Services 6.0. Insgesamt ermöglichen diese Änderungen eine besseres Zusammenspiel der XP-, Vista- und Windows-Server-2008-Systemen.

      Fazit: Der Release Candidate entpuppt sich als klassisches Service Pack, das XP konsequent auf den aktuellsten Stand bringt. Neben den Updates sorgt Microsoft mit dem Pack vor allem für eine gemeinsame Zukunft von XP mit Vista und Windows Server 2008. Die finale Version des SP3 soll im ersten Halbjahr 2008 folgen.

      XP überholt Vista dank Service Pack 3

      XP überholt Vista dank Service Pack 3

      Neue Tests haben ergeben, dass Windows XP mit dem Service Pack 3 eine enorme Geschwindigkeitssteigerung erreicht und Vista um Längen schlägt. Dabei hegen Geschäftskunden ohnehin schon einen großen Argwohn gegen Vista.

      Von Anja Schütz, Martin Schindler und Dietmar Müller, 29. November 2007

      Forscher von Devil Mountain Softwarehaben einen Benchmark-Test mit Windows XP und Vista durchgeführt. Die Ergebnisse des Tests zeigen, dass XP mit dem Service Pack 3 mehr als doppelt so schnell wie Vista läuft. Die Forscher verwendeten für den Test ein Dell-Notebook mit 2-GHz-Core-2-Duo-CPU und 1 GByte RAM. Die Tester stellten einen erheblichen Leistungsvorteil von rund 10 Prozent für Windows XP SP3 gegenüber Service Pack 2 fest.

      Die Veröffentlichung von Windows XP SP3 als Final-Version ist für die erste Jahreshälfte 2008 geplant. Es handelt sich um das letzte größere Update für das sechs Jahre alte Betriebssystem. Rund 1000 Fehler werden den Angaben von Microsoft zufolge beseitigt. Zudem bringen Verbesserungen an den Kernkomponenten des Betriebssystems eine Performance-Steigerung für Microsoft Office. Das Service Pack 3 war ursprünglich nur als relativ unbedeutende Sammlung von Patches und Bug-Fixes angekündigt worden.

      Demgegenüber wird das geplante Service Pack 1 für Vista kaum eine Beschleunigung des Betriebssystems bringen. Das Update konnte in den durchgeführten Tests nicht überzeugen. Es dient lediglich der Behebung einiger kleiner Fehler. Microsoft warnte jedoch davor, die Ergebnisse der Tests überzubewerten, da das Service Pack für Vista derzeit noch in der Entwicklung sei und erwartungsgemäß bis zur finalen Version noch einige Änderungen vorgenommen würden. Das erste Service Pack für Vista wird etwa Mitte 2008 erwartet.

      Argwohn gegen Vista begründet

      Der Kontext macht die Überlegenheit von XP im Vergleich mit Vista besonders pikant: Erst vor wenigen Tagen hatte eine Studie den Argwohn deutlich gemacht, den die Anwender gegen den Upgrade auf Vista hegen. Das Unternehmen KACE, ein Hersteller von Systems Management Appliances, hat dazu eine Untersuchung durchgeführt. Demnach machen sich 90 Prozent der befragten Anwender Sorgen wegen einer möglichen Migration auf Vista.

      44 Prozent erwägen sogar einen Architekturwechsel von Windows auf Mac OS oder Linux, alleine um nicht auf Vista umsteigen zu müssen, so die Studie. Microsoft verkündet nach wie vor gute Verkaufszahlen; jedoch zeigen unabhängige Studien, dass die Migration besonders im Unternehmensumfeld eher zäh vonstattengeht. Es wäre nicht die Untersuchung eines Herstellers von Systems Management Appliances, wenn nicht auch 89 Prozent der Befragten, Vorteile in einer einheitlichen Verwaltungskonsole für die unterschiedlichen Client-Systeme sehen würden.

      Laut Untersuchung haben mit 53 Prozent der Unternehmen über die Hälfte keine Absichten, Vista jemals einzuführen. Dieser Zahl stehen 13 Prozent der Unternehmen gegenüber, die künftig vollständig zuVista wechseln wollen. Von den bereits erwähnten 44 Prozent, die sich eventuell ganz von der Windows-Plattform verabschieden wollen, erhoffen sich 67 Prozent Hilfe bei der Implementierung durch virtualisierte Umgebungen.

      Offizielle Informationen zum XP-Service-Pack-3

      Microsoft: Offizielle Informationen zum XP-Service-Pack-3 veröffentlicht

      04.12.2007 12:24 Uhr - Der Redmonder Softwareriese Microsoft hat ein Whitepaper herausgegeben, das den Funktionsumfang des Service Pack 3 (SP3) für Windows XP nun offiziell umreißt.

      Wie bereits vermutet handelt es sich beim SP3 hauptsächlich um eine Sammlung der bereits veröffentlichten Patches und Fixes. Eine wirklich neue Anwendung in XP wird nur NAP (Network Access Protection) sein, welches aus Vista übernommen wurde. Microsoft Core XML Services 6.0 und die Management Console 3.0 sind bereits als einzelnes Update erhältlich. Auch der Windows Installer 3.1 wird integriert sein. Interessant ist noch die Erweiterung BITS (Background Intelligent Transfer Service), der vor allem der Sicherheit bei Datentransfers erhöhen soll. Erstmalig wird Windows XP mit dem SP3 auch die Wifi-Verschlüsselung WPA2 beherrschen.

      Den Internet Explorer in seiner siebten Auflage werden Sie vermissen. Er fand den Weg in das SP3 nicht. Dafür sind aber die bereits erschienen Updates für Version sechs und sieben enthalten.

      Eine größere Änderung erfährt auch die Aktivierung während der Installation. Wie bei Windows Vista lässt sich Windows XP nun auch ohne die Eingabe eines Schlüssels installieren. Dazu muss das SP3 jedoch in die Installations-CD integriert werden.

      Wer das Service Pack 3 bei erscheinen komplett herunterladen möchte muss mit 580 Megabyte rechnen. Über den Windows Update Service wird die Datenmenge je nach Stand Ihres Systems variieren. Durchschnittlich werden 70 Megabyte angegeben. SP3 wird nur für die 32-Bit-Version von XP erscheinen. Der 64-Bit-Ableger wird über das Service Pack 2 von Windows Server 2003 betreut.
      (Andreas Link)

      Der XP SP3-Release Candidate im Detail

      Report: Windows XP Service Pack 3
      Der XP SP3-Release Candidate im Detail


      Artikel aus PC Professionell Ausgabe 12/2007
      Autor: Alexander C. Sturm

      Seit der heutigen Nacht vom 18. auf 19.12.07 steht der Release Candidate des dritten Servicepacks zu Windows XP bereit. PC Professionell hat es sich näher angesehen.

      Windows XP ist immer noch auf knapp drei Viertel aller Computer weltweit installiert. Ein guter Grund für Microsoft, den Support zu verlängern und noch ein weiteres Service Pack nachzuschieben - das dritte und letzte.

      Seit kurzem steht der Release Candidate 1 des neuen Service Packs für Windows XP zum freien Download bereit. Über Microsofts Download Center ist der 336 MByte große Installer zu beziehen.

      Windows XP Service Pack 3 RC 1im Detail

      Die Erwartungen an das dritte Service Pack für Windows XP sind nicht allzu hoch - und das zu Recht. Zwar brachte das SP2 im August 2004 viele Veränderungen (etwa das Sicherheitscenter) mit, doch selbst Microsoft sagt, dass dies eine Ausnahme war. Mit dem SP3 kehren die Entwickler wieder zum normalen Update-Alltag zurück und vereinen in dem SP3 überwiegend Updates und Patches, die seit dem Start von XP im Jahr 2001 erschienen sind. Die meisten neuen Funktionen und Tools, die das Service Pack mitbringt, bekommen Anwender und Administratoren schon als Stand-Alone-Installer via Download Center. So sind etwa die Microsoft Management Console 3.0 (MMC), der Windows Installer 3.1 oder die WPA2-Unterstützung für Funknetzwerke schon länger erhältlich - teilweise werden sie sogar per Update-Service automatisch installiert.

      Für Privatkunden wird sich mit dem Service Pack 3 so gut wie nichts tun. Die Änderungen, die tief im System vorgenommen werden, interessieren allenfalls Administratoren. Hier merkt man, dass Windows XP nach sechs Jahren auf dem Markt doch ein ausgereiftes Betriebssystem geworden ist, das es kaum zu verbessern gilt.

      Wichtigste Neuerung noch nicht enthalten

      Zu den Neuerungen, die das SP3 mit sich bringt, gehört unter anderem Network Access Protection (NAP). In Vista und dem kommenden Windows Server 2008 schon ab Werk enthalten, wird NAP auch Windows XP fit für moderne Unternehmensnetze machen. Der Admin kann damit bestimmen, dass Rechnern, die unzureichend gepatcht sind oder veraltete Antiviren-Signaturen nutzen, kein Zugang zum Netz gewährt wird. Stattdessen gelangen sie in eine Quarantänezone, wo sie sich mit den nötigen Updates versorgen können. Allerdings war im Release Candidate noch nichts von dieser Funktion zu sehen - offenbar arbeiten die Micosoft-Programmierer noch mit hiochdruck an der XP-umsetzung dieser kompletten Materie.

      User, die das Service Pack in die Installations-CD integrieren, sollen bei der Installation von Windows XP SP3 nicht mehr nach einem Product-Key gefragt werden. Auch in dieser Hinsicht nähert sich XP seinem jüngeren Bruder Vista an: Es genügt, den Key bei der Aktivierung nach spätestens 30 Tagen einzugeben. Internet Explorer 7 und Windows Mediaplayer 11 sind im Release Candidate nicht enthalten und werden wohl auch in der finalen Version fehlen. Hier bleibet Usern nur der Gang zum Microsoft Download Center.



      Der Release Candidate (RC) ist die letzte Entwicklungsstufe vor der finalen Version. Daher gilt: Experimentierfreudige Anwender sollten zunächst ein Backup des Systems anlegen. Der RC sollte nicht auf einem Produktivrechner installiert werden. Eine Garantie, dass die Installation reibungslos funktioniert, gibt es nicht. Das Service Pack 3 befindet sich immer noch in der Testphase. Darauf besteht auch Microsoft.
      (Service Pack 3 v3244 --> wird so in der Systemoberfläche angezeigt!)

      Mit der geplanten Veröffentlichung der finalen Version im Frühjahr 2008 will Microsoft das Service Pack auch über den automatischen Update-Service von Windows anbieten.

      XP-Systeme auf dem neuesten Stand

      XP-Systeme auf dem neuesten Stand

      Mit dem Windows XP Service Pack 3 bringen XP-Nutzer ihr Betriebssystem auf den neuesten Stand. Die öffentliche Testversion erhält alle Updates und Patches seit dem Windows XP Service Pack 2.

      Windows XP Service Pack 3 bessert zahlreiche Software-Probleme auf XP-Systemen aus. Nach Angaben von Microsoft enthält das Paket alle seit dem Service Pack 2 angefallenen Sicherheitsupdates. Das Softwarepflaster verbessert außerdem die Stabilität und Geschwindigkeit des Betriebssystems. Darüber hinaus bringt Windows XP Service Pack 3 die neueste Version des Windows Installers und die auch in Vista enthaltene Network Access Protection mit. Neue Funktionen enthält die Software nicht.

      Fazit
      Bei Windows XP Service Pack 3 handelt es sich um ein reines Update-Paket. Neue Funktionen sucht der XP-Nutzer leider vergebens. Die öffentliche Testversion ist vor allem für Entwickler gedacht. Durchschnittliche PC-Anwender sollten auf die Veröffentlichung der offiziellen Version warten.

      • Hinweis:
      Bei der öffentlichen Testversion Windows XP Service Pack RC handelt es sich um eine Testversion für Entwickler und fortgeschrittene Anwender.

      Windows XP wird noch einmal aufgefrischt

      Windows XP wird noch einmal aufgefrischt

      Microsoft-Nutzer können nächste Woche ihr Betriebssystem aktualisieren
      Noch immer arbeiten in Deutschland drei Viertel der Computernutzer mit dem älteren Microsoft-Betriebssystem Windows XP. Dabei gibt es schon seit mehr als einem Jahr die Nachfolge-Version Vista. Doch XP-Computer lassen sich besser in bestehende Netzwerke aus XP-Rechnern einfügen. Außerdem versagt Windows Vista auf leistungsschwachen Computern häufig seinen Dienst.

      Ab nächster Woche Dienstag bietet Microsoft sogar ein neues Service-Pack an, das die XP-Systeme sicherer machen soll, aber nur wenige neue Funktionen bringt. Die Datei zum Herunterladen ist etwa 580 Megabyte groß, ohne eine DSL-Verbindung wird das Installieren auf dem Rechner zu Hause zur Geduldsprobe. Wer für den Mausklick zu bequem ist, wartet noch rund einen Monat länger. Voraussichtlich im Juni zieht sich der XP-Computer zu Hause das Paket selbstständig aus dem Internet. Neu sind am Service Pack nur etwa 70 Megabyte Daten. Die übrigen Aktualisierungen hatte Microsoft bereits veröffentlicht, das Service Pack 3 fasst sie lediglich noch einmal zusammen.

      Zu den auffälligsten Neuheiten gehört, dass XP nun die WPA2-Verschlüsselung für WLAN-Funknetzwerke der neuesten Generation beherrscht. Weitere Funktionen wie die "Management Console 3.0" oder der "Background Intelligent Transfer Service 2.5" sind nur für IT-Experten in Firmen gedacht und für den privaten Anwender kaum interessant. Wichtiger ist hingegen ein möglicher Geschwindigkeitszuwachs mit dem Service Pack 3.

      Forscher vom "Exo Performance Network" und von "Devil Mountain Software" berichten, dass ein Computer mit dem neuen Software-Paket etwa zehn Prozent schneller läuft als mit der zweiten Aktualisierung durch den Service Pack 2. Zudem behaupten sie, dass ein XP-Rechner mit Service Pack 3 doppelt so schnell ist wie ein Vista-Computer, wenn beide Rechner über die gleiche Hardware-Ausstattung verfügen. Getestet haben die Techniker allerdings nur Vorab-Versionen des Update-Pakets.

      Insgesamt enttäuscht das neue Service Pack. Es wäre leicht gewesen, es zum Beispiel um eine verbesserte Firewall, neue Designs oder gar Animationen zu erweitern. Selbst die aktuellen Versionen vom Internet Explorer und Media Player fehlen. Nutzer müssen sie nachträglich installieren. Microsoft hält sich so zurück, weil der Konzern sein neues Betriebssystem Vista verkaufen und XP nicht zu sehr aufwerten möchte. Trotzdem ist das Service Pack 3 für XP-Besitzer brauchbar. Immerhin bringt es nicht nur mehr Sicherheit, Microsoft hat auch etwa 1000 Fehler aus dem Betriebssystem entfernt.

      Windows XP: Das steckt im Service Pack 3

      Windows XP: Das steckt im Service Pack 3

      Microsoft hat das Service Pack 3 für sein Betriebssystem Windows XP zum Gratis-Download freigegeben. CHIP Online klärt was im Update-Paket steckt.

      Mit dem Service Pack 3 (SP3) bringt Microsoft noch einmal ein großes Update-Paket für den weiterhin genutzten Vista-Vorgänger Windows XP. Die Download-Version des Packs umfasst gepackt insgesamt 313 MByte Daten für Fehlerkorrekturen, Sicherheits-, Leistungs- und Stabilitäts-Updates.

      Im Gegensatz zum XP Service Pack 2, das reichlich neue Funktionen für XP brachte, konzentriert sich Microsoft beim SP3 vor allem auf das Sammeln bislang veröffentlichter Patches. Nur wenige MByte des Packs entfallen auf neue oder verbesserte XP-Funktionen.

      Download: Windows XP Service Pack 3
      http://www.chip.de/downloads/Windows-XP-Service-Pack-3_29821545.html


      Das ist neu: Sicherheit und Netzwerk

      Microsoft spendiert seinem Oldie zwar kaum Vista-Funktionen und auch den Internet Explorer 7 müssen Sie weiterhin eigenhändig nachrüsten. Dafür bietet das Service Pack 3 einige Neuerungen in Sachen Sicherheit.

      Hilfe für Sicherheits-Optionen
      Adminstratoren will das Service Pack 3 bei der Vorgabe von Sicherheitsrichtlinien für das System unter die Arme greifen. Dazu führt das Service Pack neue Hilfetexte ein, die sämtliche Sicherheits-Optionen im Detail erläutern. Die Texte sollen Anwendern helfen, falsche Sicherheitseinstellungen zu vermeiden.

      Zuverlässiges und sicheres Netzwerk
      Zu den wenigen Vista-Funktionen, die das Service Pack 3 in Windows XP integriert, gehört Microsofts Network Access Protection (NAP). Mit NAP können Administratoren minimale Sicherheitsvorgaben für Computer festlegen, damit diese im bestehenden Netzwerk zugelassen werden. Durch die Aufnahme von NAP ins XP SP3 sorgt Microsoft für den reibungslosen gemeinsamen Netzwerk-Einsatz von Rechnern mit Windows XP, Vista und Windows Server 2008. Ein weiteres Update sorgt dafür, das Windows XP künftig Router erkennt, die zu große Datenpakete ohne Rückmeldung verwerfen; so genannte Black Hole Router.


      Gebündelt: Bereits erschiene Neuerungen des SP3

      Der größte Teil des Service Pack 3 besteht aus bereits veröffentlichten Patches für Windows XP. Einige wichtige neue Funktionen dieser Updates stellen wir Ihnen hier vor.

      Das dritte Service Pack bündelt alle bisherigen Updates, damit Sie ein Windows XP ohne installiertes Service Pack auf den aktuellsten Stand bringen können. Einige Funktionen mussten Anwender bislang manuell nachrüsten. Das Service Pack 3 bringt diese Neuerungen jetzt standardmäßig mit.

      Management Konsole 3.0
      Um Administratoren die Systemverwaltung zu erleichtern hat das SP3 die aktuellste Microsoft Management Console (MMC) an Bord. Version 3.0 prüft Konsolen-Snap-Ins jetzt auf Fehler und zeigt nach einem Eingriff in die Windows-Registrierung den neuen Dialog "Snap-In hinzufügen/entfernen".


      Fazit: Neue Basis für das betagte XP

      Das Service Pack 3 ist vor allem eine Patch-Sammlung, die Administratoren helfen soll, XP-Rechner zu aktualisieren. Echte Neuerungen sucht der Anwender vergeblich. Trotzdem ist ein Update - schon allein aus Sicherheitsgründen - Pflicht.

      Das dritte Service Pack bringt wenig Neues für XP-Nutzer. Während das Service Pack 2 den Anwender noch mit echten Features wie Firewall und Sicherheitscenter verwöhnte, liefert das SP3 eine schlichte Patchsammlung ab. Für Administratoren ist ein solches klassisches Service Pack fast vier Jahre nach dem Release von SP2 überfällig. Windows XP erfreut sich nach wie vor großer Beliebtheit und das Aufsetzen und Warten von XP-Systemen wird durch das Pack einfacher.

      XP bleibt Sicherheits-Sorgenkind
      Reine XP-Anwender haben weniger Anlass zum Jubel. Neue Sicherheitsfeatures halten sich in Grenzen. Eine überarbeitete Firewall oder eine Neugestaltung standardmäßig vergebener Nutzerrechte will Microsoft seinem Auslaufmodell jedenfalls nicht mehr spendieren. Selbst den Internet Explorer 7 muss der XP-Fan weiterhin manuell nachrüsten.

      Nutzer sollten dennoch unbedingt auf das neue Service umsteigen. Die tägliche Arbeit wird sich durch das Update zwar nicht ändern. Wer eine Neuerung ausgelassen hat, erhält durch die Installation des Packs eine solide Update-Basis für sein XP-System.
      Service Packs für Windows XP und Vista vorerst nicht per Windows-Update

      Eigentlich sollte das Service Pack 3 für Windows XP seit dem 29. April für alle Nutzer zum freien Download und per Auto-Update verfügbar sein. Einem Blog-Eintrag von Microsoft-Manager Chris Keroack zufolge hat Microsoft nun ein Kompatibilitätsproblem zwischen dem vor kurzem fertiggestellten Service Pack 3 für Windows XP sowie Microsofts Unternehmesanwendung Dynamics Retail Management System (RMS) entdeckt und arbeitet nun an einem Hotfix.

      Bis der Fix getestet ist bzw. bis eine SP3-Blockierungsfunktion für Systeme mit installiertem RMS im Auto-Update eingerichtet wurde, wird Microsoft den freien Download über die Windows-Update-Seite entgegen den ursprünglichen Planungen nicht anbieten und auch das Service Pack 3 nicht per Windows Update anbieten. Damit kommen bis auf Weiteres wie gehabt offiziell nur Kunden mit Volumenlizenz-Veträgen sowie MSDN-Abonnenten an das SP3 heran. Über bereits kursierende, aber von Microsoft nicht offiziell freigegebene direkte Download-Links (für die englische und die deutsche Variante) ist das SP3 für diejenigen, die nicht warten wollen, derzeit erreichbar.

      Betroffen von dem Bug ist fatalerweise auch das Service Pack 1 für Windows Vista, dass bereits seit einiger Zeit erhältlich ist. Die Auslieferung als Auto-Update, die laut Microsoft bereits begonnen hatte (wenn auch noch nicht weltweit), wurde nun wieder gestoppt. Unternehmen, die das RMS verwenden und das SP1 für Vista bereits installiert haben, sollen sich an den Microsoft-Support wenden.

      Microsoft sieht sich nicht zum ersten Mal gezwungen, Probleme mit Service Packs einzuräumen: So zog der Konzern nach der Verkündung der Fertigstellung des SP1 mehrere Updates zurück, die Voraussetzung für die Installation des SP1 als Auto-Update sind. Erst seit kurzem stehen diese Updates wieder zum Download bereit. Als inkompatibel mit dem SP1 erwiesen sich auch die Sprachpakete, die Microsoft für Vista Ultimate (und bei Kunden mit Volumenlizenz-Verträgen auch für Business und Enterprise) bereitstellt, um etwa aus einem deutschsprachigen ein englischsprachiges Vista zu machen. Erst mit wochenlanger Verzögerung stellte Microsoft neue Sprachpakete bereit. (axv/c't)

      Windows XP Service Pack 3 (SP3)

      Windows XP Service Pack 3 (SP3)

      Das Windows XP Service Pack 3 (SP3) steht zum Download bereit.

      Das Windows XP Service Pack 3 (SP3) mit der Build-Nummer 5512 steht in einer deutscher Version zum Download bereit. Rund 330 MB gehen für das Windows XP Service Pack 3 (SP3) durch die Leitung. Nach der Installation müssen Sie den Rechner neu starten.
      Geben Sie nach dem Neustart auf der Kommandozeile den Befehl "msinfo32" ein, um sich zu vergewissern, dass Sie tatsächlich das Windows XP Service Pack 3 (SP3) in der finalen Version installiert haben. Danach öffnet sich ein neues Fenster. Gleich auf der Startseite finden Sie unter "Systemübersicht, Hardwareabstraktionsebene" den Eintrag des Windows XP Service Pack 3 (SP3) mit der Buildnummer 5512. Auf einem Testrechner der PC-WELT klappte die Installation reibungslos.
      Zu den wichtigsten neuen Funktionen des Windows XP Service Pack 3 (SP3) gehört die Sicherheitsfunktion Network Access Protection. Ferner können Sie Windows XP installieren, ohne die Eingabe eines Produktschlüssels vorzunehmen, da die Installationsroutine von Windows XP an die Windows Vista angepasst ist.
      Hinweis: Die Downloaddatei des Windows XP Service Pack 3 (SP3) liegt auf dem Microsoft-Server, nur die gewohnte Vorschaltseite fehlt derzeit noch.

      Download: http://www.pcwelt.de/misc/downloadfile_msn.cfm?fileid=36552