Diamant «Bleu Royal» könnte alle Rekorde sprengen

      Diamant «Bleu Royal» könnte alle Rekorde sprengen

      Er wird am Dienstag in Genf versteigert
      Diamant «Bleu Royal» könnte alle Rekorde sprengen

      Der «Bleu Royal» wird am 7. November in Genf versteigert. Der birnenförmige Diamant im sogenannten Brillantschliff wird auf 45 Millionen Franken geschätzt. Doch das Auktionshaus Christie’s erhofft sich eine noch höhere Summe.





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      Christie's versteigert seltenen blauen Diamanten Bleu Royal

      Ein seltener blauer Diamant könnte am Dienstag (16.00 Uhr) bei einer Versteigerung des Auktionshauses Christie's in Genf in die Riege der teuersten Diamanten der Welt aufsteigen. Der 17,61 Karat schwere Bleu Royal ist der größte leuchtendblaue Diamant ohne Einschlüsse, der jemals bei einer Auktion angeboten wurde. Es wird mit einem Endgebot zwischen 35 und 50 Millionen Dollar (32,6 bis 46,6 Millionen Euro) gerechnet.

      Der in einem Ring gefasste Bleu Royal gehörte 50 Jahre lang zu einer privaten Sammlung. Leuchtendblaue Diamanten kommen äußerst selten vor. Seit der Gründung von Christie's im Jahr 1766 wurden erst drei Mal solche Steine versteigert. Der teuerste von ihnen, der Oppenheimer Blue, hatte 2016 für 57,5 Millionen Dollar den Besitzer gewechselt.



      Ein seltener blauer Diamant könnte am Dienstag (16.00 Uhr) bei einer Versteigerung des Auktionshauses Christie's in die Riege der teuersten Diamanten der Welt aufsteigen. (PIERRE ALBOUY)
      Das Bleu Royal
      Christie's gab heute den größten „Internal Flawless Fancy Vivid Blue“-Diamanten bekannt, der jemals versteigert wurde.

      Mit einem Gewicht von 17.61 Karat ist Bleu Royal der größte intern makellose Fancy Vivid Blue-Edelstein, der jemals in der Auktionsgeschichte zum Verkauf stand.

      Zu einer perfekt symmetrischen Birne mit einer satten, leuchtend blauen Farbe und makelloser Reinheit geschnitten und poliert. Dieser Diamant gehört zu den seltensten, die jemals ausgegraben wurden (geschätzt auf 35–50 Millionen US-Dollar).

      Bleu Royal ist seit 50 Jahren Teil einer bedeutenden Privatsammlung. Dies ist das erste Mal, dass der in einen Ring gefasste Stein bei einer Auktion zum Verkauf angeboten wird.


      Bleu Royal, 17.61 Karat, intern makelloser Fancy Vivid Blue-Diamant; (Schätzung: 35–50 Millionen US-Dollar)
      „Bleu Royal“ sprengt Auktionsrekorde in Genf

      Mittwoch, 08.11.2023, 07:44
      In Genf wurde der „Bleu Royal“, ein blauer Diamant von 17,61 Karat, für 41 Millionen Euro versteigert. Dieser Edelstein zählt nun zu den Top 10 der teuersten Juwelen, die jemals auf einer Auktion den Eigentümer gewechselt haben.
      Ein seltener blauer Diamant hat bei einer Auktion in Genf 39,5 Millionen Schweizer Franken (41 Millionen Euro) erzielt. Der 17,61 Karat schwere Edelstein namens „Bleu Royal“ gehört damit laut einer Sprecherin des Auktionshauses Christie's zu den zehn teuersten Juwelen, die jemals versteigert worden sind. Den Zuschlag bekam am Dienstag ein anonymer privater Sammler, der sich gegen zwei Mitbieter durchsetzte.

      „Bleu Royal“ viele Jahre Teil einer PrivatsammlungDer auf einem Ring gefasste „Bleu Royal“ ist nach Angaben von Christie's der größte lupenreine Diamant von leuchtend blauer Farbe, der jemals bei einer Auktion angeboten worden ist. Der Schätzwert des etwa 13 Millimeter langen und 8 Millimeter breiten tropfenförmigen Steins lag in einer Bandbreite zwischen 32,8 Millionen und 46,8 Millionen Euro.

      Wer den Ring verkauft hat, wurde nicht bekanntgegeben. Der „Bleu Royal“ sei in den vergangenen 50 Jahren Teil einer „wichtigen Privatsammlung“ gewesen, hieß es.

      Der Edelstein Bleu Royal wurde für über 39 Millionen Franken versteigert – er stammt wohl aus der grössten Tiefe der Erde
      Blaue Diamanten machen nur 0,1 Prozent aller Diamanten aus. Für die seltenen Edelsteine greifen Sammler tief in die Tasche.


      Der Bleu-Royal-Diamant mit 17,61 Karat wird an der Magnificent Jewels Auction in Genf präsentiert.

      Das Auktionshaus Christie’s hat im Rahmen einer Juwelenauktion den 17,61 Karat schweren Bleu Royal versteigert. Dabei handelt es sich um einen äusserst seltenen birnenförmigen blauen Diamanten. Er brachte laut Christie’s 39 505 000 Franken ein.
      Nach Angaben der Nachrichtenagentur Reuters gehört der Diamant zu den seltensten, die je ausgegraben wurden. Der internationale Leiter der Schmuckabteilung von Christie’s erklärte, dass der Bleu Royal mit 17,61 Karat der grösste seiner Art sei. Das mache ihn so selten und besonders. Die Farbe sei von Natur aus sehr satt und das Innere makellos, warb er weiter. Der Bleu Royal war fünfzig Jahre lang Teil einer Privatsammlung.

      Äusserst selten
      Im Jahr 2016 kam bei Christie’s bereits der seltene 14,62 Karat schwere blaue Diamant Oppenheimer Blue unter den Hammer. 57 Millionen Dollar brachte er ein. Die Verantwortlichen bei Christie’s hatten sich erhofft, dass der Betrag für den Bleu Royal den Oppenheimer Blue noch übertreffen würde. Das Interesse von Sammlern aus der ganzen Welt soll nach Angaben des Auktionshauses vorab gross gewesen sein. Zuvor hatte das Auktionshaus erst drei solche Steine versteigert.
      Vergangenes Jahr versteigerte das Auktionshaus Sotheby’s in Hongkong den 15,10-Karat-Diamanten De Beers Cullinan Blue für 57,5 Millionen Dollar. Der Diamant war ein Jahr zuvor in der südafrikanischen Cullinan-Mine gewonnen worden.
      Blaue Diamanten machen nur 0,1 Prozent aller Diamanten aus. Nach Angaben von Forschern des Gemological Institute of America in New York, die 2018 in «Nature» eine Studie zu den blauen Diamanten publiziert haben, stammen viele dieser Stücke aus dem unteren Erdmantel. Sie entstanden also in ungefähr 410 bis 660 Kilometern Tiefe – und teilweise sogar noch weiter unten.

      Diamanten als Anlage?
      Weil sie so wertvoll sind, sei es schwierig für die Forschung, an Stücke zu gelangen, die man untersuchen könne, erklärte ein Autor dem «Spiegel». Zudem hätten nur wenige Einschlüsse, die man untersuchen könne. Für diese Studie konnten sie allerdings 46 solche Edelsteine über zwei Jahre lang untersuchen und bestimmen, in welcher Schicht der Erde sie entstanden sind. Die Forscher kamen zu dem Schluss, dass die Diamanten mit der höchsten Qualität aus den grössten Tiefen der Erde stammen, wie der «Spiegel» schreibt.
      Die Seltenheit dieser Edelsteine macht sie so enorm wertvoll. Damit werden sie auch für Investoren immer attraktiver. «Forbes» schreibt, dass es an der Zeit sei, Edelsteine als rentable Anlagealternative anzusehen.
      Wer sich bedeutungsvollen Schmuck anschaffen möchte, aber nicht das Budget für einen blauen Diamanten hat, kann bei Christie’s in einer separaten Online-Auktion, die noch bis zum 16. November läuft, auch eine von der Film- und Modeikone Audrey Hepburn getragene Perlenkette und eine Rolex-Armbanduhr – unterschrieben und getragen vom Schauspieler Marlon Brando – anschaffen.