Alles über James Bond

      Alles über James Bond

      James Bond, wie alles begann


      James Bond 007, der Geheimagent mit der Lizenz zum töten.





      Ian Fleming hat James Bond im Jahr 1953 erfunden.
      Das erste Buch war "Casino Royale".

      Am 21. Oktober 1954 sah man in der amerikanischen TV-Serie "CLIMAX", James Bond 007 zum ersten mal auf der Mattscheibe. Der Titel hieß " CASINO ROYALE ".James Bond wurde von Barry Nelson gespielt. Also ist er auch der erste James Bond.




      Am 24.Januar 1963 sah man dann zum ersten Mal James Bond in den Deutschen Kinos. Mit diesem Tag begann ein Mythos, der bis heute nicht an Spannung verlor. Der erste Bond, der für das Kino verfilmt wurde war, "James Bond 007 jagt Dr. No". Mit diesem Film begann die erfolgreichste Kinoserie der Welt. Bis heute wurden 23 Filme gedreht (inoffizielle mit eingerechnet). Einschließlich dem neusten Bond-Film "CASINO ROYALE".
      In der bis jetzt 45 Jahren alten Bond - Geschichte, wurde der Geheimagent des Britischen Geheimdienstes (British Secret Service), von 6 Schauspielern verkörpert.

      Den Anfang machte Sean Connery, der von eingefleischten Bond - Fans als der Beste von allen Darstellern vergöttert wird. Er wurde 1969 von George Lazenby abgelöst. Lazenby kam aber beim Publikum überhaupt nicht an. Es reichte daher nur für einen Film. Der Titel ist : "Im Geheimdienst Ihrer Majestät". Meiner Meinung nach der beste Bond-Film. Leider falsch besetzt. Sean Connery kam zurück, und spielte den coolen Agenten 1971 noch einmal. Danach war aber endgültig Schluss und Connery sagte, "Nie wieder". 1973 wurde das Image des bis dahin eher humorlosen Bond aufgepäppelt. Und zwar mit Roger Moore, den smarten Briten, der mit seinen Sprüchen ein wenig Komik in die Bond-Filme brachte. Roger Moore verkörperte James Bond in 7 Filmen und stellte damit den Rekord von Sean Connery ein, der ebenfalls bei 7 Bond-Abenteuern im Dienst Ihrer Majestät tätig war.1983, kehrte Sean Connery noch einmal zurück. Er spielte in einer Konkurrenzproduktion
      zu United Artitst, in der Talia Film Produktion "Sag niemals nie" den James Bond. Dieser Film ist ein Remake von "Feuerball". Den Titel hat sich die Ehefrau von Sean Connery ausgedacht. Micheline Roquebrune erfand diesen Titel, weil Connery eigentlich nie wieder Bond spielen wollte. Aber es war wieder das Geld, was Ihn vor die Kamera lockte. Nachdem Roger Moore 1985 nach dem Film "Im Angesicht des Todes" den Dienst quittierte, kam 1987 Timothy Dalton für 2 Abenteuer. Da aber auch er nicht all zu gute Kritiken vom Publikum bekam, ging auch er 1989 in die Wüste. Dann wurde es erst mal ruhig um den gefährlichsten Agenten der Welt. Die Produzenten wussten nicht wen sie in die Rolle setzen könnten. Es waren mehrere Schauspieler im Gespräch. Unter anderem sogar Mel Gibson. 1995 sind Sie dann endlich fündig geworden und alle Bond-Fans waren überglücklich, das es endlich weitergeht. Pierce Brosnan ist der 007 der Neunziger. Brosnan verkörpert James Bond so, wie man es sich vorstellt. Er ist ein bisschen Connery und ein wenig Moore. Allerdings ist er auch eine Menge Brosnan. 2006 kam es erneut zu einem Wechsel des Hauptdarstellers. Daniel Craig übernahm die Rolle und verkörpert nun einen James Bond, wie man Ihn vorher noch nie gesehen hat.

      In den Jahren der James Bond Filme, gab es vier Produzenten. Ins Leben gerufen haben Harry Saltzman und Albert R. Broccoli die erfolgreichste Filmserie der Welt. Zwischendurch hat Kevin McClory an Feuerball als Co-Produzent mitgewirkt und 1983 das Remake Sag niemals nie produziert. 1974 trennten sich Saltzman und Broccoli bei den Dreharbeiten zu Der Mann mit dem goldenen Colt nach einem Streit, und Broccoli produzierte seit dem die 007-Filme allein. 1985 kam Michael G. Wilson in den Produktionsstab dazu. Wilson ist der Stiefsohn von Broccoli. Nach dem Tod Von Broccoli am 27.Juni1996 übernahm Wilson dann die Produktionen allein.

      Harry Saltzman und Albert R. Broccoli

      Kevin McClory und Michael G. Wilson
      James Bond
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      Dieser Artikel beschreibt die Roman- und Filmfigur James Bond. Für andere Bedeutungen, siehe James Bond (Begriffsklärung).

      James Bond, auch bekannt als 007, ist ein fiktiver Geheimagent des britischen Geheimdienstes MI6. 1952 vom Schriftsteller Ian Fleming erfunden, wurde er vor allem durch die seit den 1960er Jahren erfolgreiche Filmreihe weltbekannt. Heute gilt die Figur des James Bond als popkulturelle Ikone.

      Inhaltsverzeichnis [Verbergen]
      1 Buch
      1.1 Die Romanfigur James Bond
      1.2 Bibliografie der Bond-Romane
      2 Filme
      2.1 EON-Filmografie
      2.2 Merkmale
      2.3 Schauplätze
      2.4 Autos
      2.5 James Bonds Verbündete
      2.6 Musik
      2.7 Product Placement
      2.8 Bonmots
      2.9 Kontinuität
      2.10 Weitere Verfilmungen
      2.10.1 Casino Royale (1954/1967)
      2.10.2 Sag niemals nie (1983)
      3 Parodien
      4 Sonstiges
      5 Videospiele
      6 Siehe auch
      7 Literatur
      8 Einzelnachweise
      9 Weblinks



      Buch
      Ian Fleming, der während des Zweiten Weltkriegs selbst britischer Geheimdienstangehöriger war, entwickelte die Figur James Bond vermutlich nach dem Vorbild des britischen Marineoffiziers Patrick Dalzel-Job, der im Zweiten Weltkrieg erfolgreich hinter den feindlichen Linien spionierte und von Fleming in seinen Memoiren beschrieben wurde. Den Namen seiner Romanfigur wiederum übernahm Fleming von dem Ornithologen James Bond, auf dessen Buch „Birds of the West Indies“ (deutsch: Vögel der Karibik) er gestoßen war. Im Film „Stirb an einem anderen Tag“ (2002) nutzt Bond (Pierce Brosnan) dieses Buch, um sich gegenüber Jinx (Halle Berry) als Ornithologe auszugeben.

      Fleming schrieb zwölf Romane und zwei Kurzgeschichten-Bände mit James Bond als Titelhelden, die schon vor der Filmserie sehr erfolgreich waren. Nach seinem Tod 1964 setzten andere Autoren – siehe weiter unten – die Romanreihe fort. Seit John Gardners „Lizenz zum Töten“ wurden die Romane anhand der Filme konzipiert, nicht mehr umgekehrt.

      2004 hat Ian Fleming Publications (Glidrose) eine neue Buchreihe angekündigt, die das Leben Bonds als 13-Jährigen am Eton-College thematisiert. Charlie Higson hat die ersten Young Bond-Romane dieser Serie veröffentlicht. Bereits Ende der 60er verfasste Arthur Calder-Marshall einen Roman, der in der Jugendzeit von James Bonds Neffen James spielt. Diese Idee wurde Anfang der 90er von John Peel mit sechs Romanen weitergeführt.

      Während sich die Filme der 60er und 70er Jahre noch relativ eng an Flemings Romanen orientierten (Ausnahme: „Der Spion, der mich liebte“, von dem nur der Titel verwendet werden durfte), wurden in den 80ern zunächst noch die Kurzgeschichten herangezogen. Von 1989 bis 2002 wurden die Filme gänzlich ohne literarisches Vorbild konzipiert. Der aktuelle Bond-Film „Casino Royale“ (deutscher Kinostart war am 23. November 2006) basiert auf Ian Flemings Erstlingswerk, wogegen der gleichnamige Film von 1967 nicht zur offiziellen Bond-Reihe zählt.


      Die Romanfigur James Bond
      Fleming gibt bis auf eine Ausnahme in „You only live twice“ in seinen Romanen kaum Aufschluss über den Lebenslauf seiner Hauptfigur. Diese Lücke hat John Pearson mit dem 1973 erschienenen Buch: „James Bond: The Authorized Biography“ geschlossen, indem er die knappen Angaben aus Flemings Roman ausbaute:

      Demnach erblickte James Bond am 11. November 1920 als Sohn des schottischen Ingenieurs Andrew Bond und der Schweizer Bergsteigerin Monique Bond, geborene Delacroix, in Wattenscheid nahe der Stadt Essen das Licht der Welt. Nachdem die Eltern 1931 bei einem Ski-Unfall in Chamonix ums Leben kamen, wuchs Bond zusammen mit seinem jüngeren Bruder Horst-Walter bei seiner Tante Charmaine Bond in Pett Bottom bei Canterbury auf. Mit 13 kam er zum Elite-Internat Eton College, von dem er mit 15 aufgrund eines Zwischenfalls mit einem Zimmermädchen verwiesen wurde. Er wurde daraufhin nach Fettes in Edinburgh geschickt, wo auch sein Vater studiert hatte. Nach seiner Ausbildung ging er zur Royal Navy, um während des Zweiten Weltkriegs im Nachrichtendienst die Bewegungen der deutschen U-Boot-Flotte zu beobachten. Dazu wurde er auf der Insel Wangerooge stationiert, wo er – im Inselsand eingegraben – die nahe gelegenen U-Boot-Bunker observierte. Bald erreichte er den Rang eines Navy Commanders, worauf ihm der Weg in die Doppel-Null-Abteilung offen stand.

      Die Trilogie von Samantha Weinberg ergibt weiteren Aufschluss über Bonds Karriere. In den Romanen wird in Form von Tagebucheinträgen aus der Sicht der Sekretärin Ms. Moneypenny über Erlebnisse mit James Bond berichtet, die in keinem der Bond-Romane vorkommen. Bei dieser Gelegenheit wird auch Moneypennys Vergangenheit näher beschrieben.

      In den Romanen ist James Bond von durchschnittlicher Statur. Er hat schwarze Haare, eine Locke fällt immer unbändig in die Stirn. Seine Augen sind blau-grau. Sein schmales Gesicht und seine Hohen Wangenknochen geben ihm zusammen mit seinen Augen einen kühlen Ausdruck. Besonderes: Er hat eine schmale Narbe auf der Wange. Außerdem hatte er eine Hauttransplantation an der rechten Hand, nachdem ihm ein sowjetischer Spion ein Erkennungsmerkmal in diese ritzte.


      Bibliografie der Bond-Romane
      In Klammern stehen das Erscheinungsjahr und, falls übersetzt, der deutsche Titel (bei mehreren Auflagen auch verschiedene).

      AusklappenRomane von Ian Fleming
      Casino Royale (Casino Royale; Casino Royal, 1953)
      Live and Let Die (Leben und sterben lassen, 1954)
      Moonraker (Mondblitz; Moonraker, 1955)
      Diamonds Are Forever (Diamantenfieber, 1956)
      From Russia With Love (Liebesgrüße aus Moskau, 1957)
      Dr. No (James Bond jagt Dr. No; 007 jagt Dr. No; Dr. No, 1958)
      Goldfinger (Goldfinger; James Bond contra Goldfinger; James Bond jagt Goldfinger, 1959)
      For Your Eyes Only (1960) – Kurzgeschichtensammelband (Auflistung der Kurzgeschichten im Original. In Deutschland waren verschiedene Sammelbände auf dem Markt.) Beinhaltet:
      For Your Eyes Only (Für Sie persönlich), Quantum of Solace (Das Minimum an Trost; Ein Minimum an Trost), The Hildebrand-Rarity (Die Hildebrand-Rarität), From A View To A Kill (Tod im Rückspiegel), Risico (Riskante Geschäfte)
      Thunderball (James Bond und das Unternehmen Feuerball; Operation Feuerball; Sag niemals nie; Feuerball; Sag niemals nie oder die Aktion Feuerball, 1961)
      The Spy Who Loved Me (Der Spion der mich liebte; Der Spion, der mich liebte, 1962)
      On Her Majesty's Secret Service (Im Dienst Ihrer Majestät; Im Geheimdienst Ihrer Majestät; James Bond und sein gefährlichster Auftrag, 1963)
      You Only Live Twice (Man lebt nur zweimal; 007 James Bond reitet den Tiger, 1964)
      The Man With The Golden Gun (Der Mann mit dem goldenen Colt; 007 James Bond und der Mann mit dem goldenen Colt; Der goldene Colt, 1965)
      Octopussy (and the Living Daylights) (1966) – Kurzgeschichtensammelband (Auflistung der Kurzgeschichten im Original – In Deutschland waren verschiedene Sammelbände, ohne 007 in New York, auf dem Markt.) Beinhaltet:
      Octopussy (Octopussy; Der stumme Zeuge), The Living Daylights (Der Hauch des Todes; Duell mit doppeltem Einsatz), The Property of a Lady (Globus – meistbietend zu versteigern (nur in späteren Versionen enthalten)), 007 in New York
      AusklappenRomanfassungen der Drehbücher
      Christopher Wood
      James Bond, The Spy Who Loved Me (James Bond und sein größter Fall, 1977)
      James Bond And Moonraker (Moonraker; Moonraker – Streng geheim, 1979)
      John Gardner
      Licence to Kill (Lizenz zum Töten, 1989)
      GoldenEye (Golden Eye, 1995)
      Raymond Benson
      Tomorrow Never Dies (Der Morgen stirbt nie, 1997)
      The World is Not Enough (Die Welt ist nicht genug, 1999)
      Die Another Day (Stirb an einem anderen Tag, 2002)
      AusklappenWeitere Romane
      Arthur Calder-Marshall (unter dem Pseudonym R. D. Mascott)
      The Adventures of James Bond Junior: Double-O Three and a Half (003 1/2 James Bond Junior, 1967)
      Kingsley Amis (unter dem Pseudonym Robert Markham)
      Colonel Sun (Liebesgrüße aus Athen; Die Spur führt nach Griechenland; 007 James Bond auf der griechischen Spur, 1968; teilweise fälschlicherweise Ian Fleming als Autor auf dem deutschen Buchtitel)
      John Pearson
      James Bond – The Authorized Biography of 007 (Agent 007. Eine frei erfundene Biographie – 1973)
      John Gardner
      Licence Renewed (Countdown für die Ewigkeit, 1982)
      For Special Services (Moment mal, Mr. Bond, 1982)
      Icebreaker (Operation Eisbrecher, 1983)
      Role of Honour (Die Ehre des Mr. Bond, 1984)
      Nobody Lives Forever (Niemand lebt für immer, 1986)
      No Deals Mr. Bond (Nichts geht mehr, Mr. Bond, 1987)
      Scorpius (Scorpius, 1988)
      Win, Lose or Die (Sieg oder stirb, Mr. Bond, 1989)
      Brokenclaw (Fahr zur Hölle, Mr. Bond, 1990)
      The Man From Barbarossa (1991)
      Death is Forever (1992)
      Never Send Flowers (1993)
      Seafire (1994)
      Cold (1996)
      John Peel (unter dem Pseudonym John Vincent)
      A View To A Thrill, (1992)
      The Eiffel Target, (1992)
      Live And Let's Dance, (1992)
      Sandblast, (1992)
      Sword Of Death, (1992)
      High Stakes, (1992)
      Raymond Benson
      Zero Minus Ten, (Countdown! – 1997)
      The Facts of Death (Tod auf Zypern, 1998)
      High Time to Kill (1999)
      Doubleshot (2000)
      Never Dream of Dying (2001)
      The Man with the Red Tattoo (2002)
      Charlie Higson
      SilverFin (Stille Wasser sind tödlich, 2005)
      BloodFever (Zurück kommt nur der Tod, 2006)
      Hurricane Gold (2007)
      Samantha Weinberg (unter dem Pseudonym Kate Westbrook)
      The Moneypenny Diaries: Guardian Angel (2005)
      Secret Servant: The Moneypenny Diaries (2006)
      Sebastian Faulks
      Devil May Care (Nach mir die Sintflut, Angekündigt für: Mai 2008)

      Filme

      ██ Dreh- und Spielorte der Bond-Filme
      ██ nur Spielorte
      ██ reine Drehorte1961 erwarben die Produzenten Harry Saltzman und Albert R. „Cubby“ Broccoli die Filmrechte für die Bücher Flemings und gründeten die Produktionsgesellschaft Eon Productions Ltd. Gemeinsam mit der Filmgesellschaft United Artists brachten sie 1962 den ersten Bond-Film mit dem Titel „Dr. No“ heraus. Seitdem erscheint spätestens alle vier Jahre ein neuer „Bond“ – einzig nach dem Zusammenbruch des Ostblocks 1989 gab es eine sechsjährige Unterbrechung zwischen den Filmen „Lizenz zum Töten“ (1989) und „Goldeneye“ (1995). Damit ist die 007-Saga die zeitlich am längsten bestehende und eine der wirtschaftlich erfolgreichsten Filmreihen in der Filmgeschichte.

      Seit dem Tod von Albert R. Broccoli im Jahre 1996 führen sein Stiefsohn Michael G. Wilson und seine Tochter Barbara Broccoli die Geschäfte weiter.

      Die Rechte an den von Eon Productions Ltd. produzierten James-Bond-Filmen lagen bis 1975 allein bei Danjaq S. A. und werden seit dem Verkauf des 50 %igen Anteil Saltzmans an United Artists von Danjaq S. A. und United Artists kontrolliert. Seit 1981 kontrolliert Metro-Goldwyn-Mayer als Mutterfirma von United Artists den Verleih der Filmreihe und besitzt Anteil am Copyright aller Filme. Seit der vollzogenen Übernahme von Metro-Goldwyn-Mayer (und der Tochterfirma United Artists) durch ein von Sony (und dessen Tochterunternehmen, die Sony Pictures Entertainment) geführtes Konsortium wird über den Vertrieb der bisher produzierten und der zukünftigen James-Bond-Filme verhandelt.


      EON-Filmografie
      James-Bond-Filme
      Lfd. Nr. Premiere Deutscher Titel Originaltitel Bond-Darsteller Regisseur
      1 5.10.1962 James Bond jagt Dr. No Dr. No Sean Connery Terence Young
      2 10.10.1963 Liebesgrüße aus Moskau From Russia With Love Terence Young
      3 17.9.1964 Goldfinger Goldfinger Guy Hamilton
      4 11.12.1965 Feuerball Thunderball Terence Young
      5 12.6.1967 Man lebt nur zweimal You Only Live Twice Lewis Gilbert
      6 18.12.1969 Im Geheimdienst Ihrer Majestät On Her Majesty's Secret Service George Lazenby Peter R. Hunt
      7 14.12.1971 Diamantenfieber Diamonds Are Forever Sean Connery Guy Hamilton
      8 27.6.1973 Leben und sterben lassen Live And Let Die Roger Moore Guy Hamilton
      9 19.12.1974 Der Mann mit dem goldenen Colt The Man With The Golden Gun Guy Hamilton
      10 7.7.1977 Der Spion, der mich liebte The Spy Who Loved Me Lewis Gilbert
      11 26.6.1979 Moonraker – Streng Geheim Moonraker Lewis Gilbert
      12 24.6.1981 In tödlicher Mission For Your Eyes Only John Glen
      13 6.6.1983 Octopussy Octopussy John Glen
      14 22.5.1985 Im Angesicht des Todes A View To A Kill John Glen
      15 29.6.1987 Der Hauch des Todes The Living Daylights Timothy Dalton John Glen
      16 13.6.1989 Lizenz zum Töten Licence To Kill John Glen
      17 13.11.1995 GoldenEye GoldenEye Pierce Brosnan Martin Campbell
      18 12.11.1997 Der Morgen stirbt nie Tomorrow Never Dies Roger Spottiswoode
      19 26.11.1999 Die Welt ist nicht genug The World Is Not Enough Michael Apted
      20 20.11.2002 Stirb an einem anderen Tag Die Another Day Lee Tamahori
      21 23.11.2006 Casino Royale Casino Royale Daniel Craig Martin Campbell
      22 7.11.2008 Bond 22 [1] Bond 22 Daniel Craig[2] Marc Forster [3]


      Merkmale

      Der Aston Martin DB5 aus Goldfinger
      Pierce BrosnanDie James-Bond-Filme haben ein eigenes Subgenre des Agententhrillers geschaffen. Typisch sind folgende Merkmale:

      In den früheren Filmen Superschurken, die versuchen, die Weltherrschaft an sich zu reißen;
      Schnelle Autos und die in der Regel von Q entwickelten technischen Spielereien („Gadgets“), beispielsweise
      Uhren mit Sprengfunktion, sehr starken Magneten, Laserstrahlern, Seilwinden, Mini-Säge oder Videobildschirmen;
      Geräte zum Knacken von Zahlenkombinationen für Safes;
      ein schwer bewaffneter Ein-Mann-Tragschrauber („Little Nelly“, Man lebt nur zweimal);
      in die Autos integrierte Waffen (Raketenwerfer, Minen, Maschinengewehre), Tauchfunktion (der Lotus Esprit in Der Spion, der mich liebte) oder Unsichtbarkeit (in Stirb an einem anderen Tag) aber auch einen Defibrillator und Gegengifte (Casino Royale);
      eine venezianische Gondel namens Bondola, die auch als Luftkissenboot fahren kann (Moonraker);
      ein Schnellboot, das auch auf der Straße fahren kann (Die Welt ist nicht genug);
      Stunts bzw. Spezialeffekte, welche oft die Gesetze der Physik missachten;
      Verfolgungsjagden, auf Skiern oder mit anderen Wintersportgeräten, mit Motorrädern, luxuriösen Limousinen oder Luftfahrzeugen;
      Zweikämpfe, häufig an ungewöhnlichen Orten, wie etwa unter Wasser, auf einer Weltraumstation oder in einer Parabolantenne;
      Von einem exotischen Schauplatz zum anderen springende Haupthandlung;
      Schöne Frauen (Bond-Girls) als Bonds Gespielinnen, beginnend mit Der Hauch des Todes hält Bond eine gewisse Treue für seine Partnerinnen.
      Der ewige (und ewig erfolglose) Flirt mit der Chefsekretärin Miss Moneypenny;
      Wiederkehrende Bond-Zitate wie seine Bestellung Wodka Martini, geschüttelt, nicht gerührt (engl.: Shaken, not stirred) und die berühmt gewordene Vorstellung „The name is Bond. James Bond.“ Letzteres hat Ian Fleming von Honoré de Balzac übernommen, in dessen Roman „Maestro Guarnerio“ sich die Hauptfigur mit „My name is Fox. Sir Vincent Fox“ vorstellt. Bond stellt sich in jedem Film genau einmal so vor.
      Typisch ist auch, dass Bond, in vielen Fällen zusammen mit dem jeweiligen Bondgirl, von seinem Gegenüber immer wieder durch besonders raffinierte, aufwendige und zeitintensive Methoden getötet werden soll, wodurch es ihm immer wieder gelingt, in letzter Sekunde zu entkommen. Meistens wurde er zuvor mit Schusswaffen bedroht und ein einfacher Schuss hätte jeweils sein Ende bedeuten können.
      Bond selbst wird einerseits als ein galanter, andererseits ironischer (vor allem bei Roger Moore) bis zynischer (Sean Connery) Macho skizziert, der von einer Aura der Unverwundbarkeit umgeben ist. Das Rauchen wurde Bond in den neueren Filmen abgewöhnt. Seine Waffe, eine Beretta, musste Bond gleich im ersten Film gegen eine Walther PPK eintauschen, die er bis Der Morgen stirbt nie verwendete. Seither schießt Bond aus einer Walther P99. Die Handlung hat nicht viel mit tatsächlicher Geheimdienstarbeit zu tun. Lediglich Details wie die Bezeichnung der Führungspositionen mit Buchstaben wie „M“ und „Q“ hat Fleming vom britischen Geheimdienst MI6 übernommen.

      Charakteristisch für jeden Bond-Film ist seit Liebesgrüße aus Moskau die kurze Szene mit dem Pistolenlauf am Anfang (Gun Barrel Sequence). Zu Beginn ertönt das von Monty Norman geschriebene und durch John Barrys Arrangement berühmt gewordene Thema aus Dr. No, das „James Bond Theme“. Darauf folgt eine Sequenz, die entweder ein vom Hauptfilm unabhängiges Kurzabenteuer oder einen Prolog im üblichen Sinne zeigt. Nun erst folgt der meist sehr aufwendig gestaltete Vorspann, in dem die Credits erscheinen und der mit einem extra komponierten Filmsong unterlegt ist. Bis Licence To Kill war Maurice Binder Schöpfer dieser kunstvollen Sequenzen. Nach dessen Tod im Jahr 1991 übernahm Daniel Kleinman und führt seither Binders Tradition fort. Im Film Stirb an einem anderen Tag fliegt bei der Gun Barrel Sequence das erste mal eine Kugel auf den Zuschauer zu.

      Typisch für die Welt der James-Bond-Filme und -Romane sind die vielen Spielszenen; so wird die Figur Bonds literarisch auch beim Glücksspiel eingeführt:

      Baccara: Bond duelliert sich im Roman Casino Royale mit seinem Widersacher Le Chiffre beim Baccara, und ebenso mit Emilio Largo in Feuerball. Baccara, genauer die Variante Chemin de fer, ist offenbar Bonds Lieblingsspiel: James Bond jagt Dr. No, Im Geheimdienst Ihrer Majestät, In tödlicher Mission und GoldenEye enthalten ebenfalls Szenen, in denen Bond dieser Leidenschaft frönt.
      Backgammon: Im Film Octopussy betrügt Kamal Khan beim Backgammon, Bond durchschaut den Betrug und schlägt Kamal Khan mit dessen eigenen „Glückswürfeln“.
      Bridge: Im Roman Moonraker überführt Bond Sir Hugo Drax als Falschspieler beim Bridge; Bond betrügt besser und gewinnt die Partie (vgl. Duke of Cumberland Hand). Im Film gibt es nur einen kurzen Hinweis von Sir Frederick Gray, dass er mit Sir Hugo einmal Bridge gespielt habe. Hinweise auf Bridge finden sich auch in Dr. No und Feuerball.
      Canasta und Gin Rummy: Im Film betrügt Auric Goldfinger einen Herrn Simmons beim Gin Rummy. Goldfingers Sekretärin (dargestellt von Shirley Eaton) sieht aus einem Hotelzimmer mithilfe eines Teleskops Herrn Simmons in die Karten und teilt Goldfinger, der ein Hörgerät zu tragen scheint, die Werte per Funk mit. Bond entdeckt den Betrug und verführt die Sekretärin, die dann in einer der berühmtesten Filmszenen als goldüberzogene Leiche in Bonds Bett endet. Im Roman spielt Goldfinger mit einem Herrn Du Pont Canasta, was insofern weniger gut passt, als Canasta zwar auch zu zweit gespielt werden kann, aber eigentlich ein Spiel für vier Personen ist. Bei einer Bahnfahrt in Leben und sterben lassen vertreibt sich Bond die Zeit mit Solitaire u.a. bei einer Partie Gin Rummy.
      Computer: In "Sag niemals nie" spielt Bond das Computerspiel "Domination" gegen Largo. Ziel des Spiels ist die Weltherrschaft. Verliert ein Spieler, wird der Spiel-Controller unter Strom gesetzt. Bond verliert Spiele um einzelne Länder, gewinnt aber bei "alles oder nichts" um die ganze Welt. Der Einsatz beträgt 250.000 USD.
      Sic Bo (Dai Siu): Um auf die Spur von Francisco Scaramanga, dem Mann mit dem goldenen Colt, zu kommen, begibt sich Bond in ein Casino in Macao, wo er beim Sic Bo auf Miss Anders trifft.
      Golf: Ian Fleming war ein begeisterter Golf-Spieler (er starb an einem Herzinfarkt, der ihn am Golfplatz traf) und so hat er auch dieses Spiel mit der Figur James Bonds verbunden: Auric Goldfinger betrügt beim Golf, doch Bond vertauscht Goldfingers Golfball mit einem anderen und gewinnt so die Partie.
      Poker: Im Film Casino Royale spielen Bond und Le Chiffre Texas Hold'em anstelle von Baccara wie im Roman.

      Schauplätze
      Schauplätze der James-Bond-Filme
      Film Schauplätze (fiktive Orte in Anführungszeichen)
      Dr. No Kingston (Jamaika), Crab Key
      Liebesgrüße aus Moskau „Spectre Island", Istanbul, Belgrad, Zagreb; Triest, Venedig
      Goldfinger Miami Beach, London (inkl. Golfplatz), Genf (Schweiz), Pilatus-Flugzeugwerke als „Auric Enterprises" (Stans, Schweiz), Furkapass (Schweiz), Andermatt (Schweiz), Lexington und Fort Knox (beide Kentucky, USA)
      Feuerball Paris und Umgebung, (Sanatorium nördlich von) London, Nassau (Bahamas)
      Man lebt nur zweimal Hongkong, Tokio, Kobe, Vulkankrater in Japan
      Im Geheimdienst Ihrer Majestät Zürich, Lauterbrunnen (Bern, Schweiz), Piz Gloria auf dem Schilthorn (Schweiz), Grindelwald
      Diamantenfieber Diamantenmine in Südafrika, Amsterdam, Las Vegas, Ölplattform vor Baja California (Mexiko)
      Leben und sterben lassen New York, „San Monique" (Karibik), New Orleans
      Der Mann mit dem Goldenen Colt Halong-Bucht, Phang Nga-Bucht (beide im Film China zugeordnet), Beirut, Macau, Hongkong, Bangkok
      Der Spion, der mich liebte „Berngarten" (Österreich), Kairo, Gizeh, Luxor-Tempel, Sardinien, „Atlantis" (Plattform im Mittelmeer)
      Moonraker Los Angeles und Kalifornien, Venedig, Rio de Janeiro, Urwald von Brasilien, Weltraum
      In tödlicher Mission Ionisches Meer, Gegend von Madrid/Spanien, Cortina d'Ampezzo, Kreta, Korfu, Albanien (nicht näher benannt), das kleine Meteora-Kloster Agia Trias in Griechenland als „St. Cyrils"
      Octopussy Kuba, Berlin, Sotheby’s in London, Udaipur, Karl-Marx-Stadt (Chemnitz), USAF-Basis in „Feldstadt", Bayern (Die Autoverfolgung wurde auf der Avus in Berlin gedreht, die Militärbasis war Kulisse in den Pinewood Studios}
      Sag niemals nie Bahamas, Frankreich, Nordafrika, Monaco, Spanien
      Im Angesicht des Todes Sibirien, Paris, San Francisco
      Der Hauch des Todes Bratislava (Pressburg, Drehort war jedoch Wien), Wien, Tanger, Afghanistan, London, Kärnten (Österreich), Gibraltar
      Lizenz zum Töten Key West, „Isthmus City" in Südamerika
      Goldeneye Archangelsk (im Film noch UdSSR), Monaco, Severnaja (Modell), eine Insel im Norden von Russland in der Nähe von Semlja, Sankt Petersburg, Kuba, Verzasca Staudamm im Tessin (Tusker Dam, Locarno, Südschweiz)
      Der Morgen stirbt nie Khyber-Pass, Vietnam, Bangkok, Hamburg
      Die Welt ist nicht genug Bilbao, London, Schottland, Baku (Aserbaidschan), Kasachstan, Kaspisches Meer, Istanbul
      Stirb an einem anderen Tag Nordkorea, Cádiz/Spanien als Kuba, London, Island, Hong Kong
      Casino Royale Tschechien: Strahov Kloster in Prag, Burg Loket nahe Karlsbad als „Montenegro"; Bahamas: Albany House, auf der Insel New Providence als „Liberianische Botschaft in Madagaskar"; Italien: Villa del Balbianello in Lenno am Comer See, Canal Grande in Venedig
      Bond 22 (Noch kein Titel) Italien: Beim Palio in Siena, in der Region von Basilikata; Spanien: Madrid/Madrid de Los Austrias (Palast und Opernhaus); Österreich: Bregenz, während der Bregenzer Festspiele sowie in Feldkirch; Schweiz: Skiverfolgung in den Alpen, Luzern und das Gotthardmassiv


      Autos
      Bonds Autos
      Film Autos
      Dr. No Sunbeam Alpine Series 5
      Liebesgrüße aus Moskau Bentley Mark IV
      Goldfinger Aston Martin DB5
      Feuerball Aston Martin DB5
      Man lebt nur zweimal Toyota 2000 GT
      Im Geheimdienst Ihrer Majestät Ford Cougar
      Diamantenfieber Ford Mustang
      Leben und sterben lassen ---
      Der Mann mit dem Goldenen Colt AMC Hornet
      Der Spion, der mich liebte Lotus Esprit
      Moonraker ---
      In tödlicher Mission Lotus Esprit
      Octopussy Alfa Romeo GTV
      Sag niemals nie ---
      Im Angesicht des Todes Rolls Royce Silver Cloud II
      Der Hauch des Todes Aston Martin Volante V8
      Lizenz zum Töten ---
      Goldeneye Aston Martin DB5, BMW Z3
      Der Morgen stirbt nie BMW 750i = (Baureihe BMW_E38)
      Die Welt ist nicht genug BMW Z8
      Stirb an einem anderen Tag Aston Martin V12 Vanquish
      Casino Royale Aston Martin DBS, Ford Mondeo, Aston Martin DB5
      Bond 22 Aston Martin DBS


      James Bonds Verbündete
      Siehe auch: Figuren aus James-Bond-Filmen


      Desmond LlewelynQ ist der Codename für den Erfinder der genialen Geräte, abgeleitet von „Quartermaster“ (Quartiermeister).
      R – Im Film Die Welt ist nicht genug der Schüler von Q, gespielt von John Cleese
      M – James Bonds Vorgesetzte(r)
      Felix Leiter – CIA-Agent, später bei der DEA, James Bonds Freund
      Valentin Dimitrewisz Zukovsky - ein ehemaliger KGB-Agent. Bond und Zukovsky haben nach vorheriger Feindschaft eine Zweckfreundschaft geschlossen
      Jack Wade - CIA-Verbindungsagent
      Charles Robinson - MI6-Agent und James Bonds Freund
      General Anatol Gogol - KGB-Chef. Eigentlich Gegenspieler, doch bringen sich er und Bond durch das beidseitige Fair Play große Hochachtung entgegen. In Der Spion, der mich liebte arbeiten sie sogar zusammen.

      Musik
      John Barry galt bis zum Verlassen der Filmserie im Jahr 1987 als Hauskomponist der Bondfilme. Versuche, ihn später zurückzuholen, scheiterten. Beim ersten Bondfilm, James Bond jagt Dr. No (1962), arrangierte und dirigierte er bloß Monty Normans berühmt gewordenes James-Bond-Thema. Insgesamt komponierte Barry elf Bond-Soundtracks, in Ausnahmefällen sprangen andere Komponisten für ihn ein: George Martin (Leben und sterben lassen, 1973), Marvin Hamlisch (Der Spion, der mich liebte, 1977), Bill Conti (In tödlicher Mission, 1981), Michael Kamen (Lizenz zum Töten, 1989) und Eric Serra (GoldenEye, 1995). Seit 1997 ist David Arnold für die Filmmusik verantwortlich.

      Gemäß einer allgemein verbreiteten Soundtrack-Konvention werden auch in den Bond-Film-Musiken die Haupt-Themen, insbesondere das Bond-Thema und die Melodien der Titellieder, variationsreich eingearbeitet, um dem Film neben der dramaturgischen Funktion eine musikalische Identität zu verleihen.

      Das James Bond Theme von Monty Norman eröffnet seit Liebesgrüße aus Moskau jeden Bond-Film mit der typischen Pistolenlaufeinstellung. Nur in der Neuverfilmung von Casino Royale (2006) wurde der Film aus dramaturgischen Gründen ohne dieses Thema eröffnet. Der Film beginnt nach den Firmenlogos gleich mit dem Teaser (in Schwarz-Weiß), danach erst ist die logoähnliche Szene mit dem Pistolenlauf zu sehen (in Farbe). Sie leitet direkt über in den Titel-Vorspann, unterlegt aber mit der Einleitung des Titellieds. Erst gegen Filmende erklingt das Bond-Thema vollständig ausgearbeitet, wenn Bond als gereifter Agent 007 ins Bild tritt, und das Thema leitet nahtlos über in den Abspann.

      Zwei Bond-Abenteuer, die gelegentlich auch als 'nicht offiziell' bezeichneten Produktionen von Casino Royale (1967) und Sag niemals nie (1983), bilden gerade auch aus musikalischer Sicht eine Art Ausnahme von der Regel. Beide Filme wurden unabhängig von Eon Productions Ltd. produziert. Zu ersterem Film komponierte Burt Bacharach die Musik, zu letzterem Michel Legrand. Beide Filme haben zwar ihre musikalische Identität; doch diese ist mit dem von John Barry maßgeblich entwickelten Bond-Sound der 'offiziellen' Serie kaum zu vergleichen. Die Verwendung des Bond-Themas oder der Pistolenlaufsequenz war allein schon aus rechtlichen Gründen in diesen zwei Filmen ausgeschlossen.

      Bis heute werden für die Titellieder weltbekannte Solisten und Gruppen verpflichtet - mit teils unterschiedlichen Erfolgen beziehungsweise Hitparadenplatzierungen. Dazu gehören beispielsweise Tom Jones, Nancy Sinatra, Louis Armstrong, Paul McCartney, A-ha, Tina Turner und Madonna. Gleich drei Titellieder interpretierte Shirley Bassey für die Bond-Serie: Goldfinger (1964), Diamonds Are Forever (1971) und Moonraker(1979). Während des Titelvorspanns von In tödlicher Mission (1981) war Sheena Easton mit ihrem Titelsong als erste und einzige Bond-Sängerin auch auf der Leinwand zu sehen (Madonnas Kurzrolle in Stirb an einem anderen Tag nicht eingerechnet). Den ersten Platz der US-Charts belegte die Gruppe Duran Duran mit A View To A Kill (1985), was sowohl davor als auch danach keinem anderen Bond-Song-Interpreten gelang.

      AusklappenTitelsongs der James-Bond-Filme
      Jahr Titelsong Interpret
      1962 James Bond Theme
      (aus James Bond jagt Dr. No) Monty Norman Orchestra
      1963 From Russia With Love Matt Monro
      1964 Goldfinger Shirley Bassey
      1965 Thunderball Tom Jones
      1967 You Only Live Twice Nancy Sinatra
      1967 Casino Royale
      (aus inoffiziellem Film Casino Royale) Herb Alpert
      1969 We Have All The Time In The World
      (aus Im Geheimdienst Ihrer Majestät) Louis Armstrong
      1969 On her Majesty's Secret Service John Barry Orchestra
      1971 Diamonds Are Forever Shirley Bassey
      1973 Live and Let Die Paul McCartney & Wings
      1974 The Man With the Golden Gun Lulu
      1977 Nobody Does It Better
      (aus Der Spion, der mich liebte) Carly Simon
      1979 Moonraker Shirley Bassey
      1981 For Your Eyes only Sheena Easton
      1983 All Time High (aus Octopussy) Rita Coolidge
      1983 Never Say Never Again
      (aus inoffiziellem Film Sag niemals nie) Lani Hall
      1985 A View To A Kill Duran Duran
      1987 The Living Daylights a-ha
      1989 Licence To Kill Gladys Knight
      1995 Goldeneye Tina Turner
      1997 Tomorrow Never Dies Sheryl Crow
      1999 The World Is Not Enough Garbage
      2002 Die Another Day Madonna
      2006 You Know My Name (aus Casino Royale) Chris Cornell


      Product Placement
      Product Placement wird seit dem ersten James Bond Film bewusst eingesetzt.[4] Beispiele für gezielt platzierte Marken sind: Smirnoff Wodka in James Bond jagt Dr. No, Dom Pérignon in James Bond jagt Dr. No, Goldfinger und Der Spion, der mich liebte, Rolex in James Bond jagt Dr. No, Omega in GoldenEye und Die Welt ist nicht genug und Casino Royale, British Airways in GoldenEye und Stirb an einem anderen Tag, Sony in Stirb an einem anderen Tag und Casino Royale, Aston Martin in verschiedenen Filmen seit Goldfinger und BMW in GoldenEye und Die Welt ist nicht genug. Neben der klassischen Form des Product Placement im Sinne von visueller Produktdarstellung wurden auch explizite verbale Placements in James-Bond Filmen eingebaut, z. B. für Whiskas in Im Angesicht des Todes oder für Omega in Casino Royale. Darin heißt es: „...ehemalige SAS-Typen mit schlichtem Lächeln und kostspieligen Uhren. Rolex?“ - „Omega.“ - „Wunderschön!“[5].


      Bonmots
      Legendär in den Filmen sind die Sprüche, mit denen James Bond die Liquidierung seiner Gegner kommentiert. Eine Auswahl (durch die Synchronisation manchmal inhaltlich veränderter) Kommentare:

      James Bond jagt Dr. No (Killer im Leichenwagen): „Die hatten's eilig, zu ihrer eigenen Beerdigung zu kommen.“
      Goldfinger (Handlanger der Drogenmafia, nachdem Bond ihn mit einem Heizstrahler in der Badewanne erledigt hat): „Widerlich. Einfach widerlich.“ Der Wortwitz des englischen Originals geht dabei leider verloren: „Shocking! Positively Shocking!“
      Goldfinger (nach dem unfreiwilligen Ausstieg aus dem Flugzeug): „Der spielt auf einer goldenen Harfe.“
      Feuerball (Largo): „Das war höchste Zeit.“
      Feuerball (nachdem Fiona Volpe erschossen wurde): „Darf ich mal meine Freundin hierher setzen? Sie belästigt Sie nicht, sie ist tot.“
      Man lebt nur zweimal (Hans, nachdem dieser in ein Piranha-Becken geworfen wurde): „Bon Appetit!“
      Diamantenfieber (Mr. Wint, Mr. Kidd, nachdem er letzteren mit einer im Schritt befestigten Bombe über die Reling eines Schiffes geworfen hat und diese explodierte): „Den Hund hat´s mit eingeklemmtem Schwanz zerrissen.“
      Leben und sterben lassen (Kananga, dem er eine geöffnete Druckluftpatrone in den Mund schiebt, so dass dieser zerrissen wird): „Er war schon immer ein ziemlich aufgeblasener Kerl.“
      Der Spion, der mich liebte (Sandor, nachdem dieser vom Dach gefallen ist): „Ein hoffnungsloser Fall.“
      Der Spion, der mich liebte (Killer, der mit einem Motorrad von einer Klippe fiel): „Ich glaube, der ist falsch abgebogen.“
      Der Spion, der mich liebte (Wenn Beißer mittels Magneten ins Hai-Becken befördert wird): „Ah Hai!“
      Moonraker (Hugo Drax, als er diesen aus einer Luftschleuse in den Weltraum hinausstösst): „Nur ein kleiner Schritt für Sie (Drax), aber ein großer Schritt für die Menschheit.“ (Anspielung auf die erste Mondlandung) bzw. „Der musste mal raus.“
      Moonraker (Chang - nachdem er kopfüber von einem Turm in ein Klavier gefallen ist): „Spiels noch einmal, Sam.“ (Anspielung auf den Spruch im Film Casablanca)
      In tödlicher Mission (Locque, nachdem er im Auto von einer Klippe fiel): „Er war schon vorher ziemlich heruntergekommen.“
      Der Hauch des Todes (Brad Whitaker, Waffennarr, der gerne historische Schlachten mit Zinnsoldaten nachstellte): „Er hat sein Waterloo gefunden.“
      Der Morgen stirbt nie (nachdem er einen Wachmann in eine laufende Druckerpresse geworfen hat): „Heutzutage drucken die auch wirklich alles.“
      Stirb an einem anderen Tag (bevor Bond Gustav Graves durch Stromstoß seines eigenen Anzugs in die Turbine befördert): "Zeit der Schwerkraft ins Auge zu sehen."

      Kontinuität
      Die Romane von Fleming bauen aufeinander auf, und (auch) deshalb erfreuen sich Fankreise der Diskussion, ob der James Bond der verschiedenen Filme ein und dieselbe Person sei. Das Äußere von Bond ändert sich bedingt durch den Wechsel der Schauspieler, ohne dass in den Filmen darauf eingegangen wird. Die Idee, dies durch eine Gesichtsoperation zu erklären, wurde für den ersten Wechsel (Im Geheimdienst Ihrer Majestät) überdacht, jedoch fallengelassen.

      In Casino Royale (2006) wird mit der Kontinuität endgültig gebrochen und ähnlich wie bei anderen Filmreihen (zum Beispiel bei den Batman-Filmen) die Geschichte nochmals neu und von vorne erzählt. Der Film handelt von Bonds erstem Einsatz, spielt aber in der Gegenwart. Außerdem spielt Judi Dench Bonds Vorgesetzte M, eine Rolle, die sie erst seit GoldenEye innehat. Während man also bis Im Angesicht des Todes versuchte, den James Bond aller Filme als die gleiche Person darzustellen, verzichtet man seither auf Erklärungsversuche. Mit dem 22. Bond-Film soll eine gewisse Kontinuität jedoch wieder aufgenommen werden; Drehbuchautor Paul Haggis enthüllte schon im Vorfeld der Produktion, dass seine Handlung zwei Minuten nach Casino Royale beginnen werde. [6]


      Weitere Verfilmungen
      Als Harry Saltzman und Albert R. Broccoli die Verfilmungsrechte für Ian Flemings Bond-Romane erstanden, konnten sie zwei Titel nicht sichern: Casino Royale und Sag niemals nie.


      Casino Royale (1954/1967)
      Hauptartikel: Casino Royale (1954) und Casino Royale (1967)

      Casino Royale wurde bereits 1954 an Gregory Ratoff verkauft, dessen Agentur diese an CBS für die Produktion einer Fernsehshow vermitteln konnte. Erster Bond-Darsteller war damit der amerikanische Schauspieler Barry Nelson in einer vom Sender CBS produzierten Live-Adaption von Flemings Debüt-Roman Casino Royale. Den Gegenpart Le Chiffre spielte damals Peter Lorre. Mit dem vertrauten Bild des Kino-Bonds, wie wir ihn heute kennen, hatte die Theatershow aus dem Jahr 1954 nur sehr wenig gemein, zudem hieß „James“ Bond in diesem Film „Jimmy“ und arbeitete für die CIA.

      Als Ratoff starb, verkaufte seine Frau die Rechte an Charles K. Feldman weiter. Feldman strebte zunächst — erfolglos — eine Partnerschaft mit Eon Productions Ltd. an und produzierte schließlich auf eigene Faust die Bond-Parodie Casino Royale, welche 1967 erschien. Diese Persiflage auf den James-Bond-Mythos ist mit den späteren Austin-Powers-Filmen vergleichbar. In der Rolle des James Bond 007 sind unter anderem David Niven, Peter Sellers, Terence Cooper und Woody Allen zu sehen. Beteiligt war auch Ursula Andress (auch als James Bond 007, bzw. als Vesper Lynd), Darstellerin des ersten Bond-Girls in James Bond jagt Dr. No. Den Bösewicht „Le Chiffre“, gegen den James Bond am Baccara-Tisch antreten muss, verkörperte Orson Welles. Des Weiteren traten noch diverse international bekannte Schauspieler in (mehr oder weniger) kleinen Cameorollen auf. (Barbara Bouchet, William Holden, John Huston, Deborah Kerr, Daliah Lavi, George Raft, Charles Boyer, Peter O'Toole, Jean-Paul Belmondo).

      Nach Feldmans Tod kaufte United Artists seine Produktionsfirma, an der auch Columbia Pictures Anteile durch die von CBS gesendete Fernsehshow besaß. Dies war der Grund für einen jahrzehntelangen Streit um den Status von Casino Royale. 1989 wurde Columbia Pictures von Sony aufgekauft. Die 1991 umbenannte Sony Pictures Entertainment versuchte nun, unter anderem auch durch eine Kooperation mit McClory, in das Bond-Filmgeschäft einzusteigen, was wiederum EON mit gerichtlichen Mitteln zu stoppen trachtete. Die Auseinandersetzung endete 1999 mit dem Aufkauf der restlichen Filmrechtanteile an Casino Royale durch EON. Ironischerweise kaufte Sony 2004 die MGM Studios (die 1981 mit United Artists fusionierte) auf, so dass die neueste Verfilmung von Casino Royale doch unter Sonys Flagge erfolgt.


      Sag niemals nie (1983)
      1983 kam Sag niemals nie als letzter Auftritt von Sean Connery in der Rolle von Bond in die Kinos. Der Titel Never Say Never Again stammt von einer Anspielung Connerys Frau auf eine Aussage von Sean Connery, nie wieder James Bond spielen zu wollen. Der Skript basiert auf Whittingham und McClory. EON versuchte vergeblich die Verfilmung zu stoppen, um eine Schmälerung des Erfolgs von Octopussy aus dem selben Jahr zu verhindern, was dann wahrscheinlich auch der Fall war. Der früher veröffentliche Octopussy (ca. 187 Mio. Dollar) übertrumpfte das Konkurrenzprodukt Sag Niemals Nie (ca. 160 Mio. Dollar) finanziell nur geringfügig. Die US-amerikanischen Kinoverleihrechte lagen bei der Erstaufführung von Warner Bros.

      Sag Niemals Nie hat mit Connery als Bond den gleichen Handlungsaufbau wie der 1965 gedrehte Film Feuerball und kann daher als Remake angesehen werden. Als Bösewicht Maximilian Largo ist Klaus Maria Brandauer und als Bondgirl Domino Kim Basinger zu sehen. Die Romanvorlage von Feuerball geht auf ein geplantes Drehbuch für einen Film James Bond Secret Agent Anfangs 60er zurück, an welchem auch Fleming mitschrieb. Das Vorhaben zog sich damals in die Länge und Fleming verlor die Lust an der Verfilmung. Die bis dahin erarbeiteten Elemente verwendete Fleming 1960 für das Buch Thunderball, was die anderen Beteiligten veranlasste, Fleming der Verletzung des Urheberrechts anzuklagen. Dessen wurde er später für schuldig befunden.

      Sean Connery hat sich angeblich aus Reue über die Teilnahme und wegen der in seinen Augen schlechten schauspielerischen Leistung in Never Say Never Again für zwei Jahre aus dem Schauspielgeschäft zurückgezogen.


      Parodien
      Die Bond-Filme wurden immer wieder parodiert: Zum ersten Mal wohl vom Carry-On-Team in Ist ja irre – Agenten auf dem Pulverfaß (1964) und in der US-Zeichentrickserie Geheimer Eichkater (Secret Squirrel), die von 1965 bis 1968 produziert wurde.
      1966 entstand Leise flüstern die Pistolen mit Dean Martin als „Matt Helm“. Es folgten vier Filme und 27 Romane von Donald Hamilton.
      1967 Casino Royal, eine Persiflage. Sie wird trotz aller Unterschiede zuweilen zu den Bond-Filmen gezählt, da sie auf Ian Flemings gleichnamigem Roman basiert. Zahlreiche Schauspieler (Peter Sellers, David Niven und Woody Allen) agieren als James Bond. Der Film ist eine Art Vorläufer von Austin Powers.
      Die TV/Filmreihe „Solo für O.N.K.E.L.“ (1964-1968, 1983), welche im weitesten Sinne eine Parodie des Agentenfilmgenres ist. Gespielt wurden die Agenten im wesentlichen von Napoleon Solo und Illya Kuryakin für O.N.K.E.L. bzw. U.N.C.L.E. George Lazenby hatte als „JB“ einen Gastauftritt, ebenso einige Bösewichte aus den offiziellen Filmen. Ian Fleming half beim Entwurf der Fernsehserie. Die 105 Episoden wurden mit zusätzlichen Szenen zu acht Kino- bzw. Fernsehfilmen zusammengefasst.
      1967 Unternehmen Kleiner Bruder (Operation Kid Brother) mit Sean Connerys Bruder Neil in der Hauptrolle. In der Besetzung zahlreiche Schauspieler mit Bond-Bezug (etwa Adolfo Celi, Daniela Bianchi, Bernard Lee, Lois Maxwell und Anthony Dawson).
      Maxwell „Get“ Smart als Agent 86 für die Organisation Control gegen die Gruppe KAOS. Q's Erfindungen gehen hier, bei Maxwell, in der Regel in die Hose.
      Harry Palmer, gespielt von Michael Caine, als Geheimagent wider Willen auf dem falschem Fuß; insgesamt fünf Filme.
      Derek Flint, gespielt von James Coburn in zwei Filmen von 1966 und 1967, als übersmarter Geheimagent, der immer wieder aus seinem Ruhestand reaktiviert wird.
      David Jason 1974 als Geheimagent 0014 in der Fernsehserie Edgar Briggs - Das As der Abwehr (The Top Secret Life of Edgar Briggs), mit Noel Coleman als The Commander.
      Die Disney-Actionkomödie Condorman] (1981) mit Michael Crawford und Oliver Reed parodiert nicht nur zahlreiche Bond-Klischees, sondern auch die beliebten Gadgets.
      Mike Myers' Austin Powers-Filme,
      Rowan Atkinson mit seiner Figur Johnny English im gleichnamigen Film. Zuvor trat er schon in der Nebenrolle Nigel Small-Fawcett in Sag niemals nie auf.
      Agent 00, mit der Lizenz zum Totlachen mit Leslie Nielsen und Agent 00 Nix - In hirnloser Mission mit Bill Murray
      Die Jugendkrimi-Komödie 003 1/2 sowie die Figur „Jimmy Bondy“ in einem der zahlreichen Dudu-Käfer-Filme.
      Agent 327, eine Comicserie des niederländischen Zeichners Martin Lodewijk.
      In der Neuverfilmung von Der Rosarote Panther hat Clive Owen einen Gastauftritt als 006, worauf Steve Martin süffisant meint „Ah, zur Superzahl hat es nicht gereicht“. Clive Owen galt damals als heißer Kandidat für die Neuverfilmung „Casino Royale“.
      Der Actionfilm True Lies mit Arnold Schwarzenegger

      Sonstiges
      Auch in den EON-Filmen ist es nicht Connery, der als Erster als Bond zu sehen ist: Der Stuntman Bob Simmons absolviert die Gunbarrel-Sequenz, mit der jeder (offizielle) Bond-Film startet. Erst seit Feuerball ist es der jeweils amtierende Bond-Darsteller, der in der Eingangssequenz tatsächlich schießt.
      Sean Connery war nicht Flemings Wunschkandidat. Er hätte am liebsten jemanden wie Cary Grant in der Rolle gesehen, da dieser seiner Ansicht nach die eleganten Seiten des Agenten glaubhafter hätte verkörpern können. Connery als Schotte war dem Schriftsteller zu wenig feinsinnig, zu grobschlächtig und zu 'behaart'. Später änderte Fleming seine Meinung, nachdem Connery beim Vorsprechen für die Bond-Rolle durch seine überaus hervorstechende und männliche Gangart überzeugte. Cary Grant lehnte die Rolle ab, da er sich nicht für mehrere Bond-Filme verpflichten lassen wollte.
      Die Sets der Filmreihe wurden von den Szenebildnern Ken Adam und Peter Lamont geschaffen. Ken Adam verließ James Bond nach der Produktion von Moonraker, sein Nachfolger wurde Lamont, der zuvor schon in anderen Funktionen an der Reihe mitwirkte.

      Videospiele
      1983 erschien das erste James-Bond-Videospiel mit dem Titel James Bond 007, damals noch für Konsolen wie Atari 2600 und den Heimcomputer Commodore 64. Das Spiel setzte sich aus den Genres Text-Adventure und Side-Scroller zusammen. Nach zwei Spielen zu Im Angesicht des Todes im Jahr 1985 und vier weiteren in den Folgejahren erschien 1990 mit James Bond: The Stealth Affair ein Grafik-Adventure in Point-and-Click-Manier. Das Action/Adventure-Spiel James Bond Jr. aus dem Jahr 1992 basiert inhaltlich auf einer Comicbuch-Serie des Verlags Marvel Comics.

      Im September 1997 erschien mit dem Spiel GoldenEye 007 der erste Ego-Shooter im James-Bond-Universum. Das Spiel etablierte sich aufgrund von Grafik, Spielbarkeit und Mehrspieler-Modus als Videospiel-Klassiker. Das Spiel erschien nie in Deutschland, da es kurze Zeit nach der Veröffentlichung von der BPjM indiziert wurde.

      Von 1999 bis 2007 besaß Electronic Arts die Exklusiv-Rechte an den James-Bond-Romanen und -Filmen. Im November 1999 erschien der Third-Person-Shooter Tomorrow Never Dies exklusiv für die Playstation. Bis ins Jahr 2004 erschienen sechs weitere Spiele für mehrere Konsolen. Das Spiel 007 Racing (2000) von den Entwicklern Eutechnyx stellt als Rennspiel eine Ausnahme dar. Dem Spieler stehen 19 lizenzierte Autos aus allen Bond-Filmen zur Auswahl.

      Agent Under Fire (2001) ist das erste James-Bond-Spiel, welches weder auf einem Roman von Ian Fleming noch auf einem der Filme basiert.

      Das 2004 erschienene „Everything or Nothing“ ist eine inhaltliche Fortsetzung des Filmes „A View to a Kill“ mit neuen, nach Schauspielern (z. B. Willem Dafoe) modellierten Charakteren, originalen Synchronisationen und eigenständigem Titelsong (von Sängerin Mya). Ende 2004 erschien GoldenEye: Rogue Agent, in welchem man einen Schläger Goldfingers spielt. Es treten offiziellen Gegenspieler (sogar Dr. No) auf. 2005 erschien der Third-Person-Shooter Liebesgrüße aus Moskau.

      Der amerikanische Spieleentwickler Activision erhielt ab September 2007 die offizielle Lizenz zur alleinigen Vermarktung von James-Bond-Spielen. Am 22. August 2007 verkündete Activision auf der Games Convention in Leipzig, dass bereits mit Hochdruck in Zusammenarbeit mit diversen Spieleentwicklungsfirmen an einem neuen James-Bond-Titel gearbeitet wird. Dieser wird für alle aktuellen und „Next-Generation“-Spielkonsolen sowie für PC erhältlich sein. Die Lizenz gilt bis 2014.

      AusklappenVideospiel-Chronologie
      Titel Erscheinungsjahr Veröffentlicht von Entwickler Plattform/Konsole
      James Bond 007 1983 Parker Brothers Parker Brothers Atari 2600, Atari 5200, Commodore 64, ColecoVision
      James Bond 007: A View to a Kill 1985 Mindscape Angelsoft, Inc. Apple II, DOS
      A View to a Kill 1985 Domark Domark Commodore 64, ZX Spectrum, MSX
      James Bond 007: Goldfinger 1986 Mindscape Inc. Angelsoft, Inc. Apple II, PC Booter
      The Living Daylights 1986 Domark Sculptured Software Commodore 64, ZX Spectrum
      Live and Let Die 1988 Mindscape Elite Systems Amiga, Atari ST, Commodore 64, ZX Spectrum
      007: Licence to Kill 1989 Domark Quixel Amiga, Atari ST, Commodore 64, DOS, ZX Spectrum
      The Spy Who Loved Me 1990 Domark Domark Amiga, Commodore 64, DOS, ZX Spectrum
      James Bond: The Stealth Affair 1990 Interplay Delphine Software Amiga, Atari ST, DOS
      James Bond Jr. 1992 THQ Gray Matter Amiga, Atari ST, Commodore 64, DOS, NES, SNES, ZX Spectrum
      James Bond: The Duel 1993 Domark Domark Sega Master System, Sega Mega Drive/Sega Genesis
      GoldenEye 007 1997 Nintendo Rare Nintendo 64
      James Bond 007 1998 Nintendo Saffire Game Boy
      Tomorrow Never Dies 1999 Electronic Arts Black Ops PlayStation
      The World Is Not Enough 2000 Electronic Arts Eurocom Nintendo 64, PlayStation
      007 Racing 2000 Electronic Arts Eutechnyx PlayStation
      Agent Under Fire 2001 Electronic Arts Electronic Arts GameCube, PlayStation 2, Xbox
      Nightfire 2002 Electronic Arts Gearbox Software GameCube, PlayStation 2, Xbox, Game Boy Advance, Windows, Mac OS X
      Everything or Nothing 2004 Electronic Arts Electronic Arts GameCube, PlayStation 2, Xbox, Game Boy Advance
      GoldenEye: Rogue Agent 2004 Electronic Arts Electronic Arts GameCube, PlayStation 2, Xbox, Nintendo DS
      From Russia With Love 2005 Electronic Arts Electronic Arts GameCube, PlayStation 2, Xbox, PSP
      James Bond 007: Part IV 2005 PlayStation Portable


      Siehe auch
      Figuren aus James-Bond-Filmen
      Parallelen zu James Bond in Mit Schirm, Charme und Melone
      Der Asteroid James Bond wurde nach ihm benannt.
      James Bond Jr.
      James Bond Jr. (Fernsehserie)
      Young Bond

      Literatur
      Kingsley Amis: Geheimakte 007 James Bond. Ullstein, Frankfurt/M.-Berlin 1965 (auch: Geheimakte 007. Die Welt des James Bond, ebenda, 1986) (The James Bond Dossier, 1965), ISBN 3-548-36526-4
      John Cork, Bruce Scivally: James Bond, Die Legende von 007. Scherz, ISBN 350215340X
      Manfred Knorr, Peter Osterried: Moviestar Sonderband: James Bond 007. Mpw, ISBN 3931608670
      Danny Morgenstern, Manfred Hobsch: James Bond XXL. Schwarzkopf & Schwarzkopf, ISBN 3896025457
      Siegfried Tesche: Das große James-Bond-Buch. Henschel Verlag, ISBN 3894874406
      Garth Pearce: GoldenEye - Das Buch zum Film. (Doku), ISBN 3893654771
      Michael Petzel, Manfred Hobsch: Die Akte James Bond. Schwarzkopf & Schwarzkopf, ISBN 3896024159
      Hans Christoph Buch: James Bond oder Der Kleinbürger in Waffen. in Jochen Vogt (Hrsg.): Der Kriminalroman. Poetik - Theorie - Geschichte. UTB für Wissenschaft, Band 8147, Fink, München 1998, 581 S., ISBN 3-8252-8147-7 (UTB), ISBN 3-7705-3226-0 (Fink)
      Graham Rye: Die James Bond Girls. ISBN 3-8936-5478-X
      Roger Steward (Illustrationen), Allastair Dougall (Text): James Bond - Geheimagent 007. ISBN 3831000697
      Oreste del Buono, Umberto Eco (Hrsg.): Der Fall James Bond. dtv, München 1966 (Il caso Bond. Le origini, la natura, gli effetti del fenomeno)
      Siegfried Tesche: Mr. Kiss Kiss Bang Bang. Die Geschichte der James-Bond-Filmmusiken. ISBN 3-7957-0567-3
      John Pearson: The Life of Ian Fleming. London 1966
      Klaus-Peter Walter: Das James-Bond Buch. Ullstein, Frankfurt/M.-Berlin 1995, ISBN 3-548-23712-6
      Siegfried Tesche: James Bond - Top Secrets. Leipzig 2006, ISBN 978-3-86189-765-1

      Einzelnachweise↑ http://www.imdb.com/title/tt0830515/
      ↑ Daniel Craig bleibt James Bond
      ↑ movie-infos.net: James Bond 22 - Marc Forster übernimmt Regie!, 20. Juni 2007
      ↑ Nadja Tata: „Product Placement in James-Bond-Filmen“. Saarbrücken 2006 - ISBN 386550440X
      ↑ http://www.stern.de/wirtschaft/unternehmen/unternehmen/:James-Bond-PR-Agent-007-/576959.html
      ↑ comingsoon.net: Paul Haggis Talks Bond 22, 25. August 2007

      Weblinks
      Wikiquote: James Bond – Zitate

      Commons: James Bond – Bilder, Videos und Audiodateien

      Offizielle Homepage (englisch)
      Literatur von und über James Bond im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
      IanFleming.de - Alles über den Bond-Erfinder
      jamesbond.de - Eine der größten deutschen Websites
      Alles auf Anfang: "Casino Royale"

      Bonds Einsatz im "Casino Royale"
      1962 wurde 007 in "James Bond jagt Dr. No" erstmals dem Kinopublikum vorgestellt. 44 Jahre und sechs Bond-Darsteller später macht die erfolgreichste Filmserie in der Geschichte des Kinos eine inhaltliche Zeitreise in die Vergangenheit. Doch Logik spielt in den James-Bond-Filmen schon fast traditionell eine untergeordnete Rolle. "Casino Royale" basiert auf dem ersten Bond-Roman von Ian Fleming. Doch Eon Productions, die Produktionsgesellschaft, die bis auf "Sag niemals nie" alle 007-Filme produzierte, ist es erst jetzt gelungen, sich die Rechte an "Casino Royale" zu sichern.



      Bildergalerie: "Casino Royale"
      Sein Name ist Craig, Daniel Craig. Als sechster Bond-Darsteller muss er sich in "Casino Royale" an seinen Vorgängern messen lassen.
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      Frühere Verfilmungen
      Bereits 1953 hatte Ian Fleming seinen Spionageroman "Casino Royale" um den smarten britischen Geheimagenten James Bond veröffentlicht. Ein Jahr später wurde die Geschichte mit Barry Nelson als 007 für das amerikanische Fernsehen verfilmt. Auch eine Kinoversion mit demselben Titel gibt es bereits. 1967 kam eine hochkarätig besetzte Parodie ins Kino, in der unter anderem David Niven, Peter Sellers und Woody Allen als 007 auftraten.




      Deutschlandpremiere in Berlin


      Nach der gelungen Weltpremerie in London, präsentierte Daniel Craig "Casino Royale" in Berlin dem deutschen Premierenpublikum. Radio Bayern 3 zeigt die schönsten Bilder vom roten Teppich.





      "Casino Royale" 2006
      In der aktuellen Kinoversion geht es wieder ernster zur Sache. Die Handlung wurde modernisiert und den heutigen Feindbildern angepasst. So kämpft James Bond nicht gegen den KGB, sondern den internationalen Terrorismus. Statt Bakkarat spielt 007 im "Casino Royale" Poker. Doch im Großen und Ganzen orientiert sich der Film eng an der Romanvorlage Ian Flemings.

      Bonds Einsatz im "Casino Royale"
      Nach einem verpatzten Einsatz ermittelt James Bond (Daniel Craig) auf eigene Faust weiter. Eine Spur führt ihn schon bald zu "Le Chiffre" (Mads Mikkelsen), einem abgebrühten Kriminellen und Bankier international operierender Terroristen. Es gelingt 007, einen Sabotageakt zu vereiteln, den der Bösewicht in Auftrag gab, um an der Börse einen exorbitanten Gewinn abzusahnen. Als "Le Chiffres" Auftraggeber ihr Geld zurückfordern, will er seine Verluste bei einem hoch dotierten Pokerspiel zurückgewinnen. "M" schickt James Bond zu der Partie ins "Casino Royale".


      Der Martini aus "Casino Royale"

      3 Teile Gin
      1 Teil Wodka
      ½ Teil Kina Lillet

      Die Zutaten mit viel Eis schütteln und mit einer dünnen Zitronenscheibe servieren.

      Mit Geld der britischen Krone soll er den Ganoven am Spieltisch besiegen. Vesper Lynd (Eva Green), eine schöne Beamtin des britischen Schatzamts, überbringt den Einsatz. Charmant pariert sie Bonds zahlreiche Annäherungsversuche. In der alles entscheidenden Phase des Pokerspiels verweigert sie ihm Nachschub an "Spielgeld". Doch so schnell gibt James Bond nicht auf - weder am Pokertisch noch bei Vesper Lynd.

      Neues Spiel, neues Glück
      Die Produzenten Barbara Broccoli und Michael G. Wilson wagen mit dem 21. offiziellen Bond-Film einen radikalen Neuanfang. Als Nachfolger für Pierce Brosnan in der Rolle des Meisterspions verpflichteten sie Daniel Craig. Seit bekannt wurde, dass der Brite James Bond verkörpern soll, riss die Kritik an ihm nicht mehr ab. Bond-Fans riefen sogar zum Boykott von "Casino Royale" auf. Liebhaber der alten 007-Filme werden vermutlich mit dem neuen Spionageabenteuer noch andere Probleme haben. Die Produzenten verzichteten dieses Mal auf die bewährte, formelhafte Inszenierung. Immer wiederkehrende Elemente wie der schon fast obligatorische Flirt mit Miss Moneypenny oder die Präsentation der neuesten technischen Spielereien durch den bis dato unverzichtbaren Waffenmeister "Q" wurden ersatzlos gestrichen.

      Bond schlägt sich durch


      So bewertet die FSK

      Radio Bayern 3 erklärt, nach welchen Kriterien die FSK die Altersfreigabe festlegt.

      Der Meisterspion muss fast gänzlich ohne futuristisches Waffenarsenal auskommen, dafür sind Fäuste und Schusswaffen umso häufiger zum Einsatz. Trotz harter Actionszenen, in denen James Bond seine Gegner brutal und eiskalt erledigt, wird "Casino Royale" jedoch in Deutschland mit einer Altersfreigabe ab 12 Jahren ins Kino kommen.



      Und das sagen unsere Kinokritiker zu "Casino Royale"

      Radio Bayern 3 hat der neue Bond gefallen: "Härter, zäher, kälter. Der neue Bond ist blond und glaubwürdig und trotz einer Geschichte, die gestern stattfand, im Heute angekommen. Glückwunsch, 007 - Kompliment, Daniel Craig." Kino Kino urteilt: "Ein solider Bond-Film, gute Mittelklasse sozusagen. Daniel Craig ist also der neue James Bond. Mit einigen Abstrichen und nach besagter Eingewöhnungsphase lässt sich wohl sagen: Just do it again, Daniel."
      Ihr Name ist Bond, James Bond
      Im Lauf der Jahre haben sechs Schauspieler den Meisterspion verkörpert. Jeder hat ihm seinen persönlichen Stempel aufgedrückt.

      Sean Connery - der Klassiker


      Den Anfang machte Sean Connery. Der schottische Schauspieler war den Talentsuchern von Eon Productions aufgefallen, die gerade einen Darsteller für ihren ersten James-Bond-Film suchten. Sie ließen ihn für einen geplanten Film über einen britischen Geheimagenten vorsprechen und wählten ihn schließlich für die berühmteste Rolle seiner Schauspielkarriere aus.


      Sean Connery

      Wir haben dem Ur-Bond ein eigenes Dossier gewidmet.
      Siebenmal schlüpfte er in die Rolle des Agenten: den Anfang machte 1962 "James Bond jagt Dr. No", gefolgt von "Liebesgrüße aus Moskau" (1963), "Goldfinger" (1964), "Feuerball" (1965) und "Man lebt nur zweimal" (1966). Danach hatte der Schotte vorerst genug von dem 007-Agenten. 1970 ließ er sich überreden, erneut als James Bond in "Diamantenfieber" vor die Kamera zu treten. Einen endgültigen Schlussstrich mit der Rolle zog er 1982 in "Sag niemals nie". Es dauerte Jahre bis es ihm gelang, das manchmal lästige Bond-Image abzuschütteln und sich als Charakterschauspieler zu etablieren.

      George Lazenby - das One-Hit-Wonder


      Die Bond-Filme waren in den 60er-Jahren zu einem Riesengeschäft geworden. Das wollten die Macher nach dem Absprung von Sean Connery nicht so schnell wieder aufgeben. Also musste ein neues Gesicht her. Die Produzenten setzen auf den Neuling George Lazenby. Der Australier hoffte, mit der Rolle den Aufstieg in die Oberliga Hollywoods zu erreichen und gab noch vor der Premiere von "Im Geheimdienst Ihrer Majestät" (1969) bekannt, dass er für keinen weiteren James-Bond-Film zu Verfügung stünde. Ein Fehler. Aus der Filmkarriere wurde nichts. Heute arbeitet er überwiegend als Grundstücksmakler.

      Roger Moore - der Charmeur


      Nach Sean Connerys markanter Darstellung des Meisterspions wirkte der Brite Roger Moore schon fast als Softie. Trotzdem verkörperte er siebenmal James Bond. Den Anfang machte 1973 "Leben und Sterben lassen", gefolgt von "Der Mann mit dem goldenen Colt" (1974), "Der Spion, der mich liebte" (1977), "Moonraker - Streng geheim" (1979), "In tödlicher Mission" (1981) und "Octopussy" (1983). Mit "Im Angesicht des Todes" (1985) trat er schließlich als 007 ab.


      Roger Moore

      In unserem Dossier erfahren Sie mehr über Roger Moore.

      Nach seinen Erfolgen als James Bond blieben bei Moore die großen Kinoerfolge aus. Inzwischen sammelt er als prominentes Zugpferd für UNICEF, das Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen, beachtliche Spendensummen.

      Timothy Dalton - der Menschliche


      Seit 1971 hatte Timothy Dalton immer wieder Angebote von Eon Productions abgelehnt, als Nachfolger von Sean Connery anzutreten. Er spielte lieber Theater. Schon damals galt er als einer der renommiertesten Shakespeare-Darsteller Großbritanniens. Erst 1987, zum 25. Jahrestag des ersten 007-Abenteuers, spielte er in "Der Hauch des Todes" den vierten Bond. Die Kritiker waren begeistert. Sein Bond hatte auch menschliche Züge, Fehler und Schwächen. Die Macher hatten sich auf die Wurzeln, die Idee von Ian Fleming und Darstellung von Sean Connery zurückbesonnen. Zwei Jahre später übernahm er erneut die "Lizenz zum Töten" und nahm gleichzeitig seinen Abschied als Meisterspion.

      Pierce Brosnan - der Moderne

      Der Ire war in den 80er-Jahren immer wieder als Bond-Darsteller im Gespräch. Doch mit der zunächst erfolgreichen TV-Serie "Remington Steele" war er eine langjährige Verpflichtung eingegangen, die sich nicht so einfach lösen ließ. Erst 1994 bot sich mit "Golden Eye" die Gelegenheit, in die Rolle des Geheimagenten zu schlüpfen.

      Die vorangegangen 16 Bondfilme hatten weltweit insgesamt über zwei Milliarden Besucher angezogen. "Golden Eye" knüpfte nahtlos an den Erfolg an und wurde mit über 350 Millionen Doller zum bis dahin erfolgreichsten Bond-Film aller Zeiten. 1997 begab sich Brosnan mit "Der Morgen stirbt nie" in sein zweites Bond-Abenteuer. Die Filme ermöglichten ihm die Realisierung eigener Projekte als Produzent wie "The Nephew" (1997) oder "Die Thomas Crown Affäre" (1999). Auch sein dritter Bond "Die Welt ist nicht genug" (1999) wurde ein grandioser Erfolg. Er spülte in den USA am Startwochenende mehr Dollar in die Kinokassen als je ein Bond-Film zuvor. Sein letztes Abenteuer als 007 bestand er in "Stirb an einem anderen Tag" (2002).

      Daniel Craig - der Neue


      Neues Spiel, neues Glück. Im 21. Bondfilm sitzt Daniel Craig am Poker-Tisch im "Casino Royale". Seit bekannt wurde, dass der Brite der sechste James Bond werden wird, ergoß sich eine Welle des Protests über ihn. Für Craigs Glaubwürdigkeit war zudem wenig hilfreich, dass er während der Dreharbeiten mit der Gangschaltung seines Aston Martins nicht zurecht kam und sich in seiner ersten Pressekonferenz eher als 08/15 denn als 007 präsentierte. Daraufhin taufte ihn ein britisches Boulevardblatt "James Bland", was so viel wie fad oder langweilig bedeutet. In der Internetgemeinde verbreitete sich das wenig schmeichelhafte Wortspiel in rasender Geschwindigkeit. Die Schmäh-Kampagne ging soweit, dass Websites zum Boykott von "Casino Royale" aufriefen.

      Seine schaupielerischen Qualitäten stellte Craig zusetzt in Steven Spielbergs "München" unter Beweis. In Independent-Produktionen wie "Some Voices" (2000), "The Mother" (2003) oder "Sylvia" (2005) übernahm er anspruchsvolle Rollen. Seine Tauglichkeit fürs Action-Genre bewies er bereits als Gegenspieler von Angelina Jolie in "Lara Croft: Tomb Raider".
      Girls, Girls, Girls

      Ursula Andress und Halle Berry
      Kein Bond-Film ohne Bond-Girl! Das ist seit "James Bond jagt Dr. No" die eiserne Regel. Damals entstieg Ursula Andress als Honey Ryder den Fluten, nur um von James Bond gerettet zu werden. Die Urmutter aller Bond-Girls wurde in den folgenden Filmen von schönen wie charmanten Darstellerinnen abgelöst wie Carole Bouquet, Kim Basinger, Sophie Marceau oder Halle Berry. In "Casino Royal" ist die Französin Eva Green die Frau an der Seite von James Bond.



      Bildergalerie: Vier Jahrzehnte Bond-Girls
      Ein Wiedersehen mit den schönen Bond-Girls - von "James Bond jagt Dr. No" bis "Casino Royale".
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      Die Evolution der Bond-Girls
      In den vergangenen Jahrzehnten hat sich bei den Mädels einiges getan. Jahr für Jahr wurden sie ein wenig stärker, ein wenig schlauer und Bond ein bisschen ebenbürtiger, ohne jedoch ihren Sex-Appeal zu verlieren. Besonders deutlich wurde diese Entwicklung bei "Golden Eye". Die Frankfurter Rundschau meinte sogar, es seien "die starken Frauenfiguren" gewesen, "die dem überlebten Macho-Genre und seinem neuen Protagonisten Pierce Brosnan einen zweiten Frühling" bescherten.

      Starke Frauenrollen


      Eva Green
      "Casino Royale" basiert auf dem ersten 007-Roman von Ian Fleming. Der Film ist in vielerei Hinsicht eine Zeitreise in die Vergangenheit von James Bond. Vesper Lynd, gespielt von der Französin Eva Green, ist Bonds erste große Liebe und zugleich seine große Enttäuschung. Diese Erfahrung wird sein Verhalten gegenüber Frauen für immer prägen. "Vesper ist nicht das klassische Bond-Girl, das einen Bikini trägt, sexy ist und mit Schusswaffen umzugehen weiß", erklärt Green. Ihr Rolle in "Casino Royale" ist komplexer angelegt. Sie ist wie schon Halle Berry in "Stirb an einem anderen Tag" ebenbürtige Darstellerin, kein schmückendes Beiwerk.
      Spielzeug für den Superagenten
      James Bond muss in "Casino Royale" fast gänzlich auf sein futuristisches Waffenarsenal verzichten, lediglich sein Aston Martin ist ihm beblieben. Wir blicken zurück auf die schönsten, schrägsten und zukunftsweisendsten technischen Spielerein und werfen einen Blick in die Garage von 007.



      Der Unterwasser-Lotus aus "Der Spion der mich liebte"
      James Bond, der Agent, der die Welt rettet. Doch dafür braucht er die entsprechende Ausrüstung: vom Bond-Auto bis zur Geheimwaffe, vom Aston Martin mit Raketenwerfer bis zum Laser in der Uhr.

      Dabei ist Bond sich anfangs selbst genug. Im ersten Bondfilm "Dr. No" rettet er die Welt noch ganz ohne Spezialausrüstung vor dem dritten Weltkrieg. Dr. No dagegen hat schon so was wie ein Spielzeug: einen umgebauten Traktor, der Feuer spuckt. Das soll Eindringlinge abhalten. Naja ...

      Notgroschen, Wurfmesser und Tränengas

      Das Gewehr aus dem Koffer: Liebesgrüße von Bond
      Aber schon, als Bond in seinem zweiten Film-Abenteuer "Liebesgrüße aus Moskau" erhält, wittert Bonds Chef eine Falle. Deswegen gibt er ihm eine erste Spezialausrüstung mit auf den Liebestrip: Ein Aktenkoffer, in den 50 Goldmünzen als Notgroschen eingearbeitet sind. Zudem klappen beim Öffnen ein paar Wurfesser auf. Statt Akten liegt im Koffer ein spezielles Zielfernrohrgewehr mit Infrarot-Nachtsichtgerät untergebracht - der ganze Stolz von Major Boothroyd, Codename "Q". Denn die Zielvorrichtung war 1963 eine große Seltenheit. Und schon beim ersten Mal erweist sich der Koffer als Volltreffer - wie für die Situation gemacht, in der Bond ihn braucht: Denn als der Killer Donald Grant Bond schon fast eine tödliche Kugel verpassen will, weckt das Gold Grants Gier und als er den Koffer öffnet, fliegt ihm eine Portion Tränengas ins Gesicht - Bond kann ihn überwältigen. Denn was Grant nicht weiß: Man muss vor dem Öffnen die Verschlüsse des Koffers um 90 Grad drehen, um das Tränengas zu deaktivieren.

      Gestatten, Fleming - Ian Fleming

      Gestatten, Fleming - Ian Fleming

      Martinis, Glücksspiel, schöne Frauen: Wie seine Romanfigur liebte James-Bond-Erfinder Ian Fleming das süße Leben und diente als Geheimagent. Anlässlich seines 100. Geburtstags zeigt ein Londoner Museum jetzt die besten Requisiten aus den 007-Filmen - vom Goldcolt bis zum Klappmesser-Schuh. Von Christopher Peter und Katja Iken


      Operation Erbarmungslos: Der deutsche Bomber vom Typ Heinkel He 111 stürzt über dem Ärmelkanal ab. Rettungsboote der Nazis eilen zur Hilfe. Da schlägt die Falle zu. Die vermeintlichen Bomberpiloten entpuppen sich als Spezialkommando des britischen Geheimdienstes. Sie überwältigen die Retter, kapern das Boot - und reißen das Codebuch mit den Entschlüsselungstabellen für den deutschen Nachrichtenverkehr an sich. Ein entscheidender Schlag gegen Hitler-Deutschland ist gelungen.

      Ein "absolut genialer Plan", fanden die Dechiffrierungsspezialisten, die versuchten, die bereits zuvor erbeutete deutsche Enigma-Verschlüsselungsmaschine in Blechley-Park zu decodieren - doch umgesetzt wurde er nicht. Der Mensch hinter der Idee: Ian Fleming, im Zweiten Weltkrieg persönlicher Assistent des Geheimdienstchefs der Marine. Was die Briten an den exzentrischen Plänen des Agenten-Ausbilders nicht umsetzten, fand Raum in seinen Bestsellern rund um den Doppelnullagenten James Bond. Anlässlich seines 100. Geburtstages am 28. Mai würdigt das Imperial War Museum den 1964 verstorbenen Schöpfer des berühmtesten Agenten ihrer Königlichen Majestät mit der am Donnerstag beginnenden Ian-Fleming-Ausstellung "For Your Eyes Only" ("Nur für Ihre Augen bestimmt"). Eine Reise in die Innenwelt des James Bond.

      Denn der Romanheld lässt sich nicht verstehen ohne den Menschen Fleming. Beide sind Schotten, lieben Luxus, Sport und schöne Frauen - zudem haben beide in jungen Jahren ihren Vater verloren. "James Bond verkörpert das Idealbild des Menschen, der Ian Fleming gern gewesen wäre", sagt Ausstellungskurator James Taylor. Hier der Geheimdienstmitarbeiter, dem so oft die Hände gebunden waren, dort der Agent mit der Lizenz zum Töten.

      Todbringende Requisiten aus den Bond-Filmen

      Die Ausstellung zeigt persönliche Exponate des Schriftstellers wie etwa den Schreibtisch, an dem die Bond-Romane entstanden, Roman-Manuskripte und seinen 357-Magnum-Revolver; zudem bietet sie jede Menge Bond-Devotionalien: Halle Berrys orangefarbenen Bikini aus "Stirb an einem anderen Tag", Daniel Craigs blutverschmiertes Hemd aus "Casino Royale und das Space-Outfit aus "Moonraker".

      Und natürlich dürfen auch die 007-spezifischen Tötungsinstrumente nicht zu kurz kommen. Etwa die vergiftete Schuhspitze der KGB-Agentin Rosa Klepp aus "Liebesgrüße aus Moskau", die Harpune aus "Thunderball" und die Atombombe aus "Die Welt ist nicht genug". Doch den Kuratoren geht es um weit mehr als eine Bond-Nabelschau. Sie treten an, um die Beziehung zwischen Fiktion und Wirklichkeit bei Fleming auszuloten: Wo endete die historische Wirklichkeit, wo begann die Phantasie des Schriftstellers zu arbeiten?

      Im Auftrag Ihrer Majestät

      Beide, sowohl der Romanheld als auch sein Schöpfer, sind Kinder der englischen Oberschicht. Der Sohn eines berühmten Offiziers durchlief die Kaderschmieden Großbritanniens: zuerst Eton, dann die Königliche Militärakademie Sandhurst. Er sprach fließend Französisch, Russisch und Deutsch, versuchte sich als Journalist, Banker und Börsenmakler. Doch seine wahre Leidenschaft galt Martinis, Glücksspiel, Golf und schönen Frauen.

      Im Zweiten Weltkrieg ersann er als rechte Hand des Geheimdienstchefs der britischen Marine allerlei - meist nicht realisierte - Pläne, um den deutschen Gegner zu schwächen. Neben der "Operation Erbarmungslos" wollte er etwa den gefangen genommenen Hitler-Stellvertreter Rudolf Hess durch den Satanisten Aleister Crowley verhören lassen. Der Plan: Geheimwissen über den Astrologieglauben der Nazi-Führung herauszufinden. Zudem heckte er die Idee aus, den Schiffsverkehr auf der Donau durch mit Zement gefüllte und versenkte Kähne lahmzulegen oder Deutschland mit Falschgeld zu destabilisieren. Einer seiner Ideen jedoch trug Früchte - seine Blaupausen zur Organisation eines amerikanischen Geheimdienstes nach britischem Vorbild halfen beim Aufbau der CIA.

      007, übernehmen Sie!

      Nach dem Zweiten Weltkrieg bekam Fleming sein Alter Ego - James Bond wurde Anfang der fünfziger Jahre geboren: "Er nahm ganz plötzlich Gestalt an; als eine Mischung aus den Geheimagenten und Sonderkommando-Typen, denen ich während des Krieges begegnet bin", sagte Fleming einmal. Ein Held, der mehr Glück hat als sein Schöpfer.

      Etwa im Casino des portugiesischen Estoril: Während des Zweiten Weltkrieges traf Fleming auf feindliche Agenten. Statt sie am Spieltisch zu schröpfen, ging er selbst mit leeren Taschen nach Hause. Bond wäre so was nie passiert. In seinem ersten Roman "Casino Royal" wendete sich das Glück. Ebenso, wie im erst 2006 verfilmten Bond mit Daniel Craig gewinnt natürlich der Gentleman-Zocker.

      Der Kalte Krieg bestimmte das Leben von 007. Der Zweite Weltkrieg das des Bond-Autoren. Nicht umsonst haben viele der Bösewichter wie Goldfinger oder Blofeld deutsche Namen. Ebenso wie für das Nachkriegsengland der Zusammenhalt und der Krieg gegen die Deutschen identitätsstiftend war, so war diese Zeit für Fleming "das erste Mal gewesen, dass er in seinem Leben eine wirkliche Bestimmung entdeckte", sagte Ausstellungskurator James Taylor. Der Boheme, der stets durch Intelligenz, Innovationsgeist und Charme brillierte, starb 1964 mit nur 56 Jahren in seiner Villa auf Jamaika an Herzversagen.

      Neuer Bond-Roman zum 100. Geburtstag

      Eines ist jedoch sicher: So schnell ist seine Schöpfung James Bond nicht totzukriegen. Anlässlich seines 100. Geburtstages am 28. Mai erscheint der 15. Bond-Roman aus der Feder des britischen Erfolgsautors Sebastian Faulks. "The Devil May Care" wird an Flemings letztes, posthum veröffentlichtes Werk "Octopussy" anschließen. Ein angeschlagener, alternder und verletzlicher Bond werde für eine "letzte historische Mission" zurückkehren, so der Autor - mehr verrät er nicht.

      Entstanden sei der Roman übrigens in sechs Wochen - und zwar nach derselben Methode, mit der auch Fleming seine Werke verfasst habe: "In seinem Haus in Jamaika schrieb Fleming am Morgen 1000 Worte, dann ging er Schnorcheln, nahm einen Cocktail, Lunch auf der Terrasse, ging wieder Tauchen, schrieb weitere 1000 Worte am späten Nachmittag, dann mehr Martinis und bezaubernde Frauen."

      Keine Methode, um alt zu werden - aber eine, um sich in die Unsterblichkeit zu schreiben.


      Winterdomizil in der Karibik: Wenn es kalt wurde in London, dann zog sich Ian Fleming in seine Villa "Goldeneye" ("Goldauge") nach Ochos Rios auf Jamaika zurück. Dort schrieb er auf seiner goldenen Schreibmaschine und organisierte zahlreiche spektakuläre Parties.
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      James-Bond-Erfinder Ian Fleming

      James-Bond-Erfinder Ian Fleming
      Mit Zweitrangigem gab er sich nie zufrieden

      Von Gina Thomas, London

      18. April 2008 „Hüten Sie sich“, soll Balzac gedroht haben, „in meinem nächsten Roman begegnen wird uns wieder.“ Der Spruch hätte von Ian Fleming stammen können. Wer immer dem Schöpfer von Agent 007 über den Weg lief, sei es sein Vorgesetzter beim Marine-Geheimdienst oder ein Fremdenführer in Istanbul, seien es frühere Schulkameraden oder Damen der hohen Gesellschaft, musste damit rechnen, in den James-Bond-Abenteuern verewigt zu werden. Einigen, die sich wiedererkannten oder wiederzuerkennen glaubten, gefiel das weniger als anderen, die sich gern damit brüsteten.

      Der Architekt Ernö Goldfinger etwa wollte Fleming verklagen, weil dieser seinen Namen geplündert hatte für den Titelbösewicht des dritten Romans aus der Bond-Serie. Fleming war der sozialistische Modernismus des Architekten, der in London die ersten hochgebauten Wohnblöcke entwarf, derart zuwider, dass er den megalomanen Goldschmuggler Auric Goldfinger nach ihm benannte. Als Ernö Goldfinger die Anwälte auf ihn ansetzte, erwog Fleming die Romanfigur in das beleidigende „Goldprick“ umzutaufen, womit er sagen wollte, „Mistkerl“.

      Das Wunschbild des Erfinders

      Flemings Jungenstreich mit der Namensgebung beleuchtet die Art, in der er Wirklichkeit und Fiktion verwob, um die Spionage-Thriller zu kreieren, die das Image des britischen Geheimdienstes und Britanniens überhaupt so nachhaltig geprägt haben. Die wunderbar unterhaltsame Ausstellung „For Your Eyes Only“, (nach dem Originaltitel von „In tödlicher Mission“) die gestern Abend im Imperial War Museum in London zur Feier von Flemings hundertstem Geburtstag eröffnet wurde, liefert eine Fülle von Beispielen für das Wechselspiel zwischen Erlebtem und Erfundenem, angefangen mit den autobiographischen Zügen der schnittigen Bond-Figur, die zugleich jene Eigenschaften verkörpert, die Fleming gern selbst besessen hätte bis hin zum glorreichen England-Bild, das weit entfernt war von der trüben Nachkriegsrealität der Nation, die nach den Worten des amerikanischen Außenministers Achesons ein Reich verloren aber keine Rolle gefunden hatte.

      Gleich in der ersten Vitrine wird die Verschmelzung von Biographie und Phantasie veranschaulicht. Dort ist nebst anderen auch von James Bond bevorzugten Kleidungsstücken, Flemings Smoking ausgestellt zusammen mit den Zigaretten, die der lebemännische Schriftsteller eigens bei der Firma Morland für sich anfertigen ließ und einem spaßigen Zitat, das wohl ganz im Sinne des politisch unkorrekten Autors auf die gegenwärtige Anti-Raucher-Hysterie anspielt: „Bond hat sich nie sehr gut verstanden mit Menschen, die nicht rauchten oder das Rauchen missbilligten.“

      Kein Kratzer am Bild des Helden

      Fleming übertrug auf seine Schöpfung die Vorliebe für den gehobenen Lebensstil, den er als Kind aus vermögendem Haus gewöhnt war. Obwohl der Schriftsteller, wie sein persönliches Rezept für Rührei zeigt, den Gaumenfreuden keineswegs so zugetan war wie sein feinkostender Held und zum Leidwesen seines Freunds Noel Coward, Essen servieren ließ, das nach Achselhöhlen schmeckte, teilte er mit Bond die Freude am Luxus. Der Agent gibt sich nie mit Zweitrangigem zufrieden. Er trinkt Jahrgangschampagner, fährt flotte Autos, trägt wie sein Schöpfer eine Rolex und duftet nach dem feinsten Riechwassern der Firma Floris, die sich bei Fleming in dem untertänigem Ton, den Dienstleistende damals im Umgang mit ihren Kunden pflegten, bedankte und mit einer Flasche Limetten-Badeessenz erkenntlich zeigte.

      Das hier ausliegende Schreiben von 1958 verdeutlicht, wie sehr England sich seither verändert hat. Auf der Leinwand, wo die technologische Fantasiewelt noch einen Schritt weiter geführt wird, hat sich die Bond-Figur freilich dem Zeitenwandel angepasst, wie das blutbeschmierte Hemd von Daniel Craig aus Flemings jüngst verfilmten Erstlingsroman „Casino Royal“ zeigt. Der frühe Bond war wie aus Eisen und wies trotz lebensgefährlicher Mission und hochdramatischer Gefechte kaum je einen Kratzer auf. Der Bond der Post-Diana-Ära blutet und ringt mit den Tränen. Fleming hatte seinen Lesern bereits ein überholtes Weltbild vermittelt, wohl auch um den verlorenen Glanz vergessen zu machen. „Zuhause und im Ausland zeigen wir unsere Zähne nicht mehr - nur die Gaumen“, bedauert Bond in „Liebesgrüße aus Moskau“.

      Nostalgie einer alten Großmacht

      Fleming versuchte dieser Resignation entgegenzuwirken mit Geschichten, in denen die Sonne immer scheint und der britische Geheimdienst die dunklen Kräfte ein ums andere Mal überlistet. „Die Befreiung der Kolonie mag zu schnell gegangen sein, aber wir besteigen immer noch den Everest und besiegen viele Länder in vielen Sportarten und gewinnen viele Nobelpreise“, lässt Fleming seinen Helden in „Man lebt nur zwei Mal“ sagen. Immerhin hat der Schriftsteller erreicht, dass der Bond-Mythos unentwirrbar ist von dem Bild, das sich die Welt vom britischen Geheimdienst macht.

      Flemings Abenteuer waren geprägt von Britanniens Großmachtbewusstsein und von der Siegerrolle im Zweiten Weltkrieg, in dem Fleming sich, wie die Dokumente belegen, für den Marinegeheimdienst phantastische Aktionen ausdachte, von denen einige sogar umgesetzt wurden. Später machte er es umgekehrt. In den Romanen schöpfte er aus der eigenen Erfahrung und verpflanzte sie in die imaginäre Welt des Superspions. „Alles was ich schreibe, hat einen Vorläufer in der Wirklichkeit“, beteuerte Fleming.

      Engländer der alten Schule

      In den teils interaktiven Vitrinen der Ausstellung sind aberwitzige Geheimdienst-Gadgets zu sehen, nach der Art, wie sie Q vor jeder neuen Bond-Mission vorstellt, nur dass Agenten im Kalten Krieg tatsächlich mit ausgetüftelten Geräten wie dem als Feuerzeug getarnten Fotoapparat und dem Hut mit versteckter Pistolentasche ausgestattet wurden. Sie sind kaum zu unterscheiden von den Filmrequisiten, darunter das im Skistock kaschierte Gewehr aus „Der Spion, der mich liebte“, nebst dem Bikini, in dem Halle Berre in „Stirb an einem anderen Tag“ venushaft aus dem Meer steigt und dem zerschossen Cello Maryam d'Abos aus „Der Morgen stirbt nie“. Zu den wirklichen Waffen zählt ein Paar Damenschuhe, deren Talon als Versteck diente. Sie wirken kaum weniger gefährlich als die giftigen Klappmesser in den Herrenschuhen der wunderbar schurkenhaften Rosa Klebb von Lotte Lenya in „Liebesgrüße aus Moskau“.

      Das Imperial War Museum präsentiert mit der Schau, einer von zahlreichen Veranstaltungen zum Gedenkjahr, eine fesselnde Doppelbiographie des Künstlers und seines Modells. Rührende Erinnerungsstücke aus Flemings Kindheit, wie die selbstgebastelten Strümpfe, der er und sein Bruder nach englischer Tradition an Heiligabend erwartungsvoll am Kamin anbrachten, der Frack des Eton-Schülers, alte Fotos und Familienporträts, darunter die eindringliche Darstellung seiner Frau Anne Fleming von Lucian Freud, Reisesouvenirs und das Menü aus dem Wiener Restaurant „Csárdásfürstin“, das Fleming als Hintergrundmaterial aufbewahrte, fügen sich zu einem lebendigen Porträt eines Engländers der alten Schule, der seiner Schöpfung mit seinem eigenen ausschweifenden Lebenswandel in nichts nachstand.

      James-Bond-Briefmarken

      James-Bond-Briefmarken

      Die Marken Ihrer Majestät
      James Bond hat wohl nicht einen einzigen Brief geschrieben, geschweige denn frankiert. Dennoch wird sein Erfinder Ian Fleming jetzt anlässlich seines 100. Geburtstags von der britischen Post mit einer 007-Kollektion geehrt - Liebesgrüße inklusive.

      "Ich bin erfreut, dass der berühmteste Super-Spion wieder im Dienste der Königin und des Landes ist", erklärte Julietta Edgar von der "Royal Mail". James Bond persönlich wird nämlich ab sofort einen Beitrag zur Beförderung der Post in Großbritannien leisten - mit einer eigenen Briefmarken-Kollektion. Sechs schmucke Postwertzeichen erschienen heute zum Gedenken an Bond-Erfinder Ian Flemming. Der Autor, Journalist und Gentleman wäre am 28. Mai dieses Jahres 100 Jahre alt geworden.

      Die Marken zeigen jeweils vier Cover verschiedener Buchausgaben von sechs seiner erfolgreichen Bond-Romane. Darunter "Casino Royale", Flemings literarisches Debüt, und die Geburtsstunde des beliebten Geheimagenten. "Diamantenfieber" von 1957, zu dessen Thema sich Fleming von seiner Reportage über Diamantenschmuggel, die er für die "Sunday Times" verfasste, inspirieren ließ. Und "Liebesgrüße aus Moskau", das zu den Lieblingsbüchern von US-Präsident John F. Kennedy zählte.

      Natürlich wirken Briefmarken in Zeiten von E-Mail und SMS seltsam rückschrittlich. Gerade für einen Geheimagenten, der in seinen Büchern stets mit den neuesten technischen Spielereien hantiert hat. Vermutlich hat Bond in den insgesamt zwölf Romanen und neun Kurzgeschichten von Fleming nicht einen einzigen Brief geschrieben, geschweige denn frankiert. Aber auf eine handgeschriebene Liebeserklärung geklebt, könnten diese hübschen Sammlerstücke die Chancen bei einer Angebeteten möglicherweise James-Bond-mässig erhöhen. Und der smarte Womanizer hat ja bekanntlich Jede rumgekriegt - im Auftrag ihrer Majestät, versteht sich.
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      007 kehrt zurück: Die James Bond-Filme in Zahlen

      007 kehrt zurück: Die James Bond-Filme in Zahlen
      28. Oktober 2008 | 07:55 | Hamburg |

      Seit 46 Jahren jagt James Bond, alias „007“, Bösewichte über die Kinoleinwände. Mit seinen Sprüchen, Liebschaften und modernen Waffen wurde der britische Geheimagent zum Kult. Hier gibt’s die James-Bond-Filme von 1962 bis 2006 in Zahlen.

      - Der bislang erfolgreichste Bond-Streifen „Casino Royale“ (2006) hatte ein Budget von rund 150 Millionen Dollar. Der erste Film „007 jagt Dr. No“ kostete die Produzenten 1962 nur etwa 1 Million Dollar.

      - In diesem Jahr wäre der Erfinder von Bond, Ian Fleming (1908-1964), 100 Jahre alt geworden. Er schrieb 14 Romane über den Agenten mit der Lizenz zum Töten.

      - Filmexperten bezeichnen 54 Schauspielerinnen als „Bondgirls“. Insgesamt soll der Agent etwa 80 Frauen verzückt haben. Zu ihnen gehören Ursula Andress, Jane Seymour oder Halle Berry. Doch nur mit einer Frau macht er Ernst: In „Im Geheimdienst ihrer Majestät“ (1969) heiratet er Tracy, die auf dem Weg in die Flitterwochen erschossen wird.

      - Auf seinen Reisen verschlug es Bond in mehr als 40 Länder - darunter viele exotische Ziele wie die Bahamas, Hongkong oder Thailand. Auch den Weltraum besuchte „007“. In Deutschland wurden Szenen aus „Octopussy“ (1983) und „Der Morgen stirbt nie“ (1997) gedreht.

      - James Bond fuhr in den Filmen mindestens 29 Autotypen, die über ungewöhnliche Extras wie Raketenwerfer oder einen Schleudersitz verfügten. Der „Lotus Esprit“ fuhr auch unter Wasser, andere Sportwagen konnten sich unsichtbar machen. Als Bond-Klassiker gilt jedoch der „Aston Martin DB5“.

      - Für einen solchen Sportwagen zahlte ein Schweizer vor zwei Jahren knapp 2,1 Millionen Dollar (1,7 Millionen Euro). Sean Connery fuhr den „Aston Martin DB5“ in „Goldfinger“ und „Feuerball“.

      - 5 Bonds bestellten ihren Wodka Martini „Geschüttelt, nicht gerührt“. Der sechste, Daniel Craig, antwortet auf die entsprechende Frage des Barkeepers: „Sehe ich so aus, als ob mich das interessiert?“

      - Sean Connery und Roger Moore verkörperten den Agenten am häufigsten. Sie spielten ihn jeweils 7 Mal.

      - Einer der bekanntesten Bösewichte, „Beißer“, ist mindestens 2,20 Meter groß. Der US-Schauspieler Richard Kiel verfolgte Bond mit seinem metallenen Gebiss in „Der Spion, der mich liebte“ (1977) und „Moonraker“ (1979).

      Die Bond-Identität

      Die Bond-Identität

      Alfred Hitchcock bemerkte früh, dass Markenzeichen auch lästige Nebenwirkungen haben können: Die Kurzauftritte des Regisseurs in seinen Filmen waren bald so populär, dass viele Zuschauer nur noch darauf warteten. So legte er sie meist vorsichtshalber an die Filmanfänge, um nicht lange von der Handlung abzulenken.

      Nicht von ungefähr ließen auch die schönsten Rituale der 007-Filme nie lange auf sich warten: Beginnend mit Song und Trickvorspann über die Ausstaffierung mit neuestem Gefährt und technischem Schnickschnack bis hin zur vielzitierten Kurzvorstellung: "Bond, James Bond".

      Bei Regisseur Mark Forster können die Fans nun lange warten. Es gibt keinen Schnickschnack und keine Visitenkarte. Dass es überhaupt den Song-Vorspann gibt, wenn auch leider nicht aus der Kehle der unpässlich gewordenen Erstbesetzung Amy Winehouse (sondern von Jack White und Alicia Keys), ist nur ein Quäntchen Trost. Denn auch danach ist vieles anders als gewohnt.

      Mit der ausbleibenden formellen Vorstellung gibt Bond, James Bond, gleich einen Gutteil seiner Identität an Miss Moneypennys Garderobe ab. Was immer auch die Identität eines Geheimagenten wert ist. Denn ist nicht ein guter Spion einer, an den man sich eben nicht so leicht erinnert?

      Daniel Craig ist immerhin der erste Bond, der überhaupt wie ein Geheimagent aussieht. Er ähnelt deutlich dem bekanntesten Agent der Welt, Ex-KGB-Mann Wladimir Putin. So jemanden gegen einen Monopolisten für Energie-Reserven kämpfen zu sehen, ist allerdings ein irritierender Anblick. Ein falscher Öko-Unternehmer, der sich in Wahrheit elementare Ressourcen aneignet, ist diesmal sein Gegenspieler, erstaunlich blass gespielt von dem französischen Charakter-Star Mathieu Amalric ("Schmetterling und Taucherglocke").

      Wie lästige Abstecher auf einer fremdbestimmten Geschäftsreise wirken diesmal die Spielorte. Zwar werden noch immer ein paar bekannte Touristenziele den kalkulierbaren Risiken imposanter Stunt-Szenen ausgesetzt: der Gardasee, die Marmorbrüche von Carrara oder - wer wollte da je hin - die pompösen Bregenzer Opernfestspiele.

      Doch nur ganz selten geschieht etwas Lässig-Bravouröses, etwas, das Beifall verdient - wie ein kleiner Moment, in dem Bond einen Gegner mit einem leichten Handschlag vom Motorrad fegt. Sehenswürdigkeiten aus Fleisch und Blut scheinen noch weniger zu reizen - Sex ist kein Thema im neuen Bond. Mehr noch als im Vorgängerfilm "Casino Royale" ist Daniel Craigs Martini-resistenter Agent der Bond, der stets verneint.

      Ian Flemings gleichnamige Kurzgeschichte, von dem nur der Titel übernommen wurde, zeigte den Helden lediglich als wenig interessierten Adressaten einer Party-Anekdote. "Ein Quantum Trost" handelt von einem Helden, dem das Spektakel, das er um sich herum entfacht, nicht das mindeste bedeutet. Mit dem Tod seiner Geliebten - die tragische Liebesgeschichte von "Casino Royale" setzt der Film als bekannt voraus - hat Bond auch jene Eigenschaft verlorenen, die ihn bislang mehr als alles andere charakterisierte: seinen Narzissmus.

      Man kann lange darüber streiten, welche Bond-Darstellung bisher die beste war: Selbstverliebt aber waren sie alle. Und weil sich 007 nun selber nicht mehr mag, können wir uns am ganzen "Bond" auch nicht so recht freuen.

      Marc Forsters Agent kämpft diesmal weder für Ihre Majestät noch irgendeine andere weltliche oder moralische Autorität. Er kämpft allein für sich und die Rache an jenen skrupellosen Mächten, die ihm im Vorgängerfilm die Liebe seines Lebens raubten.

      Und wenn die Liebe fehlt, ist bekanntlich alles grau in grau. Die abwesende Vesper Lynd spürt man in jeder Szene. Alles, was ihre Darstellerin Eva Green in den letzten Film einbrachte an Charme, Abenteuerlust und Sinnlichkeit, ist diesem "Bond" verloren.

      Aber liegt in diesen drei Attributen nicht, ganz allgemein gesprochen, überhaupt das eigentliche Bond-Rezept? Charme, Abenteuerlust, Sinnlichkeit: Das Trio glänzt durch Abwesenheit. So ist das eben, wenn man trauert: Alles fehlt. Das Leben, die Schönheit, sogar die Sonnenwärme kann man selbst an einem exotischen Spielort wie Haiti nicht mehr spüren. Dieser Film ist wie das Lied von Bill Withers: "Ain\'t No Sunshine When You\'re Gone".

      Marc Forster hat sich vor allem ein abstraktes, künstlerisches Problem vorgenommen: Die Darstellung von stumpfer, unverarbeiteter Trauer. Ein Gefühl, dem nichts Ruhmreiches anhaftet und das, wenn es einen gefährlichen Agenten befällt, die ganze Welt unter sich begraben kann. Davon erzählte allerdings auch schon, unendlich virtuoser, der jüngste Batman-Film "The Dark Knight". Wieder geht es um einen allgemeinen Werteverlust.

      Wenn sich die britische Regierung aus ökonomischen Interessen weigert, einen skrupellosen Energie-Monopolisten zu bekämpfen, hat nicht nur James Bond ein Loyalitätsproblem. Aber der Regierungsangestellte ist von diesem Werteverfall noch stärker betroffen als der Freiberufler Batman. Kein Wunder, dass er seinen Job in diesem Film erst einmal hinwirft.

      Und wie in der Batman\'schen Finsternis gibt es auch im endlosen moralischen Nebel von "Ein Quantum Trost" vor allem eines: Action. Die kurze Laufzeit von 105 Minuten - es ist der bislang kürzeste Bond - lässt wenig Raum für Dialoge.

      Man fühlt sich wie in der dritten Fortsetzung der "Bourne-Identität": atemlos und ohne Ziel. Und das ist dann auch der Vergleich, der diesen überaus ambitionierten Film endgültig zurück auf den Teppich holt: Auch wenn der Mehrwert, das besondere Flair der Bond-Serie nichts als Angeberei gewesen sein sollte, war diese Pose doch die einzig angemessene. Ein Bond ohne seine Bond-Identität ist nur ein Actionfilm wie jeder andere.
      Die James Bond Darsteller bis heute

      James Bond erlebt seit über 50 Jahren seine Abenteuer auf der Kinoleinwand, offiziell gespielt wurde er dabei bisher von 6 Darstellern. Lest, welche Schauspieler 007 bislang verkörpert haben.
      Der von Ian Fleming erfundene James Bond hatte seinen ersten Auftritt 1953 im Roman Casino Royale. Der Agent des britischen Auslandsgeheimdienstes MI6 ist auch unter seiner Codenummer 007 bekannt, wobei die Doppelnull für James Bonds Lizenz zum Töten steht. Seine Abenteuer im Dienste Ihrer Majestät erlebte er nicht nur in Buchform, sondern auch auf der Leinwand.

      1962 war James Bond erstmals im Kino zu sehen, Sean Connery verkörperte ihn in James Bond 007 jagt Dr. No. Damit war Connery der erste von bisher insgesamt 6 Darstellern, die den Geheimagenten in bislang 24 offiziellen Filmen spielten. Im Folgenden stellen wir euch die 007-Darsteller kurz vor.

      Der erste James Bond: Sean Connery
      Sean Connery, geboren 1930, spielte James Bond in insgesamt 6 offiziellen Filmen von 1962 bis 1971:
      • James Bond 007 jagt Dr. No
      • James Bond 007 - Liebesgrüße aus Moskau
      • James Bond 007 - Goldfinger
      • James Bond 007 - Feuerball
      • James Bond 007 - Man lebt nur zweimal
      • James Bond 007 - Diamantenfieber
      Vor diesem letzten Einsatz nahm der Schotte allerdings eine Auszeit und wurde für einen Film durch George Lazenby ersetzt. 1983 war Connery noch einmal in James Bond 007 - Sag niemals nie zu sehen, einem Remake von James Bond 007 - Feuerball, das allerdings kein offizieller Bond-Film ist.


      Der zweite James Bond: George Lazenby
      Der 1939 geborene Australier George Lazenby spielte nur einmal 007, und zwar 1969:
      • James Bond 007 - Im Geheimdienst Ihrer Majestät

      Der dritte James Bond: Roger Moore
      Nach Sean Connerys einmaliger Rückkehr als 007 übernahm der 1927 geborene Brite Roger Moore den Part von 1973 bis 1985 in 7 Filmen:
      • James Bond 007 - Leben und sterben lassen
      • James Bond 007 - Der Mann mit dem goldenen Colt
      • James Bond 007 - Der Spion, der mich liebte
      • James Bond 007 - Moonraker - Streng geheim
      • James Bond 007 - In tödlicher Mission
      • James Bond 007 - Octopussy
      • James Bond 007 - Im Angesicht des Todes

      Der vierte James Bond: Timothy Dalton
      Nach Roger Moore folgte mit dem 1946 geborenen Timothy Dalton abermals ein Kurzzeit-Bond, denn der Brite trat von 1987 bis 1989 nur 2 Mal als Geheimagent auf:
      • James Bond 007 - Der Hauch des Todes
      • James Bond 007 - Lizenz zum Töten

      Der fünfte James Bond: Pierce Brosnan
      Nach einer längeren Pause belebte Pierce Brosnan die 007-Reihe wieder. Der 1953 geborene Ire war von 1995 bis 2002 4 Mal James Bond:
      • James Bond 007 - GoldenEye
      • James Bond 007 - Der Morgen stirbt nie
      • James Bond 007 - Die Welt ist nicht genug
      • James Bond 007 - Stirb an einem anderen Tag

      Der sechste James Bond: Daniel Craig
      Daniel Craig, geboren 1968, ist der bislang letzte Bond-Darsteller. Seinen Einstand gab der Brite 2006 und spielte bereits 5 Mal James Bond. Im 25. offiziellen Bond-Film Keine Zeit zu sterben wird er aller Wahrscheinlichkeit nach zum letzten Mal in der Rolle auftreten.
      • James Bond 007 - Casino Royale
      • James Bond 007 - Ein Quantum Trost
      • James Bond 007 - Skyfall
      • James Bond 007 - Spectre
      • James Bond 007 - Keine Zeit zu sterben

      Quelle: moviepilot.de/news/james-bond-…craig-im-uberblick-186616