Modell : Jean d'Eve „Sectora“ Automatic
Jahr : Dezember 2003
Merkmale:
Die Popularität.
Doppelt retrograde Stunden- und Minutenzeiger sind heutzutage keine Seltenheit – sei es eine legendäre Lotec Nr. 6 aus Japan, eine hochpreisige Vacheron Constantin oder eine über Kickstarter entwickelte Xeric, die Popularität der retrograden Komplikation hat in den letzten Jahren stark zugenommen.
Der Pionier. Doch Jean d'Eve kam ihnen allen zuvor und erhielt für seine Mühen sogar ein Patent. Klar ist: Erfand die retrograde Komplikation nicht, denn diese Ehre gebührt angeblich dem deutschen Uhrmacher Hans Buschmann im Jahr 1650. Doch Jean d'Eves Einfluss auf den modernen Markt ist nicht zu übersehen.
Das Uhrwerk. Die 1989 erschienene Sectora Retrograde-Uhr war das Ergebnis modularen Designs. Anstatt ein komplett eigenes Uhrwerk zu entwickeln, verfolgte das Team von Jean d'Eve einen universelleren Ansatz und schuf ein Retrograde-Modul, das auf ein bestehendes Uhrwerk aufgesetzt werden konnte. Ursprünglich als Modul für Quarzwerke konzipiert, optimierte Jean d'Eve es erfolgreich für Automatikuhren. Dieser Durchbruch führte zur Markteinführung der Automatic Sectora II – der Uhr, die heute angeboten wird.
Das Modul. Durch die Ergänzung eines retrograden Moduls zu einem ETA-Werk gewann Jean d'Eve an Flexibilität. Sie konnten die Komplikation in verschiedenen Gehäuseformen, -größen und Preisklassen einsetzen – etwas, das intern unerschwinglich teuer gewesen wäre. In jüngerer Zeit kamen Lotec und Xeric zu demselben Schluss und entschieden sich beide für ein Miyota-Basiswerk.
Das Design. Designtechnisch erinnern Gehäuseform und geriffelte Lünette an die im Art déco üblichen Muschelmotive. Die ungewöhnliche Form harmoniert perfekt mit dem doppelt retrograden Zifferblatt. Das Blütenblatt, das sich um den Gehäuseboden legt und das Ritzel mit den Zeigern verdeckt, unterstreicht den sofort erkennbaren Jean d'Eve-Look.
Spezifikationen:
Zustand: Insgesamt in hervorragendem Zustand. Auf dem Gehäuse sind möglicherweise einige Wirbel und Haarrisse sichtbar, es gibt jedoch keine nennenswerten Spuren.
Umfang: Vollständige Box und Papiere. Am Originalarmband und -verschluss.
Uhrwerk: Stark modifiziertes ETA 2892A2 mit 28.800 bph
Abmessungen:
Jahr : Dezember 2003
Merkmale:
Die Popularität.
Doppelt retrograde Stunden- und Minutenzeiger sind heutzutage keine Seltenheit – sei es eine legendäre Lotec Nr. 6 aus Japan, eine hochpreisige Vacheron Constantin oder eine über Kickstarter entwickelte Xeric, die Popularität der retrograden Komplikation hat in den letzten Jahren stark zugenommen.
Der Pionier. Doch Jean d'Eve kam ihnen allen zuvor und erhielt für seine Mühen sogar ein Patent. Klar ist: Erfand die retrograde Komplikation nicht, denn diese Ehre gebührt angeblich dem deutschen Uhrmacher Hans Buschmann im Jahr 1650. Doch Jean d'Eves Einfluss auf den modernen Markt ist nicht zu übersehen.
Das Uhrwerk. Die 1989 erschienene Sectora Retrograde-Uhr war das Ergebnis modularen Designs. Anstatt ein komplett eigenes Uhrwerk zu entwickeln, verfolgte das Team von Jean d'Eve einen universelleren Ansatz und schuf ein Retrograde-Modul, das auf ein bestehendes Uhrwerk aufgesetzt werden konnte. Ursprünglich als Modul für Quarzwerke konzipiert, optimierte Jean d'Eve es erfolgreich für Automatikuhren. Dieser Durchbruch führte zur Markteinführung der Automatic Sectora II – der Uhr, die heute angeboten wird.
Das Modul. Durch die Ergänzung eines retrograden Moduls zu einem ETA-Werk gewann Jean d'Eve an Flexibilität. Sie konnten die Komplikation in verschiedenen Gehäuseformen, -größen und Preisklassen einsetzen – etwas, das intern unerschwinglich teuer gewesen wäre. In jüngerer Zeit kamen Lotec und Xeric zu demselben Schluss und entschieden sich beide für ein Miyota-Basiswerk.
Das Design. Designtechnisch erinnern Gehäuseform und geriffelte Lünette an die im Art déco üblichen Muschelmotive. Die ungewöhnliche Form harmoniert perfekt mit dem doppelt retrograden Zifferblatt. Das Blütenblatt, das sich um den Gehäuseboden legt und das Ritzel mit den Zeigern verdeckt, unterstreicht den sofort erkennbaren Jean d'Eve-Look.
Spezifikationen:
Zustand: Insgesamt in hervorragendem Zustand. Auf dem Gehäuse sind möglicherweise einige Wirbel und Haarrisse sichtbar, es gibt jedoch keine nennenswerten Spuren.
Umfang: Vollständige Box und Papiere. Am Originalarmband und -verschluss.
Uhrwerk: Stark modifiziertes ETA 2892A2 mit 28.800 bph
Abmessungen:
- Gehäusebreite: 37,5 mm
- Bandanstoß zu Bandanstoß: 41,0 mm
- Gehäusedicke: 9,2 mm
- Bandanstoßbreite: 19 mm