Teilweise Rückerstattung vom Diamanten-Kaufpreis
Von Melanie Hahn am 23. Januar 2008 in Luxus-Schmuck abgelegt.
Diamanten halten ewig. Das gilt jedoch nicht für den Preis, den man für sie gezahlt hat. Millionen Amerikaner, die Diamantringe oder andere Diamantschmuckstücke erworben haben, können sich eventuell auf eine ordentliche Rückzahlung freuen. Grund: Mehrere Massenklagen gegen das Diamantimperium De Beers, dem vorgeworfen wird, Preisabsprachen getroffen zu haben und eine Monopolstellung inne gehabt zu haben. Allerdings gibt es einige Einschränkungen. Man muss den Diamant zwischen 1994 und Beginn 1996 erworben haben und eine Quittung oder Rechnung über den bezahlten Preos besitzen. Die Höhe der Erstattung hängt unter anderem vom Wert des Diamanten und der Anzahl der Personen ab, die eine solche beantragen. Möglich sind Erstattungen von bis zu 30% oder mehr des Kaufpreises. Für den Kunden sei dies eine tolle Sache, so Peggy Jo Donahue, Direktorin für öffentliche Angelegenheiten des Verbandes der Juweliere in Amerika. Die Rückerstattung muss jedoch noch von einem Gericht in New Jersey bestätigt werden. Bis zum 19. Mai können betroffene Kunden ihre Forderung anmelden.
De Beers, der südafrikanische Konzern, der 40% des weltweiten Diamanthandels kontrolliert, erklärte sich damit einverstanden $295 Millionen zu bezahlen. Diese Summe soll zwischen den Kunden, Diamanthändlern und Wiederverkäufern aufgeteilt werden. Allerdings betont das Unternehmen, dass die Zustimmung zu dieser Zahlung, die in etwa dem Gewinn von sechs Monaten entspricht, kein Schuldeingeständnis sei
Es spielt keine Rolle wo die einzelnen Diamanten gekauft wurden, ob direkt von einer De Beers-Mine in Namibia, oder in Russland oder Kanada - niemand außer einem echten Experten kann die Herkunft eines Diamanten exakt bestimmen. Aber darum geht es auch nicht, denn laut dem Gerichtsverfahren sollen die Preisabsprachen, die De Beers getroffen haben soll, alle Diamantenkäufe und -verkäufe weltweit einschließen.
Quelle: http://www.luxusblogger.de
Von Melanie Hahn am 23. Januar 2008 in Luxus-Schmuck abgelegt.
Diamanten halten ewig. Das gilt jedoch nicht für den Preis, den man für sie gezahlt hat. Millionen Amerikaner, die Diamantringe oder andere Diamantschmuckstücke erworben haben, können sich eventuell auf eine ordentliche Rückzahlung freuen. Grund: Mehrere Massenklagen gegen das Diamantimperium De Beers, dem vorgeworfen wird, Preisabsprachen getroffen zu haben und eine Monopolstellung inne gehabt zu haben. Allerdings gibt es einige Einschränkungen. Man muss den Diamant zwischen 1994 und Beginn 1996 erworben haben und eine Quittung oder Rechnung über den bezahlten Preos besitzen. Die Höhe der Erstattung hängt unter anderem vom Wert des Diamanten und der Anzahl der Personen ab, die eine solche beantragen. Möglich sind Erstattungen von bis zu 30% oder mehr des Kaufpreises. Für den Kunden sei dies eine tolle Sache, so Peggy Jo Donahue, Direktorin für öffentliche Angelegenheiten des Verbandes der Juweliere in Amerika. Die Rückerstattung muss jedoch noch von einem Gericht in New Jersey bestätigt werden. Bis zum 19. Mai können betroffene Kunden ihre Forderung anmelden.
De Beers, der südafrikanische Konzern, der 40% des weltweiten Diamanthandels kontrolliert, erklärte sich damit einverstanden $295 Millionen zu bezahlen. Diese Summe soll zwischen den Kunden, Diamanthändlern und Wiederverkäufern aufgeteilt werden. Allerdings betont das Unternehmen, dass die Zustimmung zu dieser Zahlung, die in etwa dem Gewinn von sechs Monaten entspricht, kein Schuldeingeständnis sei
Es spielt keine Rolle wo die einzelnen Diamanten gekauft wurden, ob direkt von einer De Beers-Mine in Namibia, oder in Russland oder Kanada - niemand außer einem echten Experten kann die Herkunft eines Diamanten exakt bestimmen. Aber darum geht es auch nicht, denn laut dem Gerichtsverfahren sollen die Preisabsprachen, die De Beers getroffen haben soll, alle Diamantenkäufe und -verkäufe weltweit einschließen.
Quelle: http://www.luxusblogger.de