Miss Marple
Eine unverheiratete alte Dame, die bei ihrem ersten Auftritt in Mord im Pfarrhaus im Jahre 1930 zwischen 65 und 70 Jahre alt war. Sie tritt im Laufe von einundvierzig Jahren in insgesamt zwölf Romanen und zwanzig Kurzkrimis auf. Die Autorin hatte keine derart lange Beziehung zu ihrer Detektivin geplant und bedauerte es oft, Miss Marple von Anfang an so alt gemacht zu haben, weil sie 1971 in ihrem letzten Buch Das Schicksal in Person ungefähr hundertfünfzehn Jahre alt sein müsste, wenn sie mit den Jahren gealtert wäre. Obwohl Ruhe Unsanft erst 1976 veröffentlicht wurde, hatte es die Autorin während des Zweiten Weltkrieges geschrieben und es für eine mögliche posthume Veröffentlichung in einem Banksafe hinterlegt, sollte sie während des Krieges sterben. Agatha Christie überlebte, und Miss Marples letztes Abenteuer blieb über drei Jahrezehnte hinter Schloss und Riegel.
Miss Marple ist eine kleine, dünne Frau, deren schneeweißes Haar auf altmodische Weise auf ihrem Kopf aufgehäuft ist, darunter ein rosafarbenes, faltiges Gesicht und blassgraue Augen. Ihr unschuldiges Aussehen und die stets mitgeführten Stricknadeln täuschen die Menschen. Oft wird sie unterschätzt und einfach für eine „zittrige alte Jungfer“ gehalten, ein Bild, das sie mit ihrem oft ziellosen Geplapper über ihre Hobbys, das Vogelbeobachten und die Gartenarbeit, noch bestärkt. Doch wer sie wirklich kennt, weiß, dass sie eine scharfe Beobachterin der menschlichen Natur ist und die erstaunliche Angewohnheit hat, immer Recht zu haben. Trotz ihres unschuldigen Auftretens und einfachen Lebens in dem scheinbar langweiligen Dorf ST. MARY MEAD ist ihr nichts Weltliches fremd, und sie weiß, dass das Böse überall ist und man es sich einfach nicht leisten kann, alles zu glauben, was die Leute einem erzählen. Außerdem weist sie auch gern darauf hin, dass sich in ihrem Dorf und seinen Bewohnern alle Charakterzüge und alles Böse der menschlichen Natur finden, wie sie auch in Großstadtmenschen vorhanden sind. Daher besteht ihre Ermittlungsmethode darin, Parallelen zwischen den Menschen und dem Leben in St. Mary Mead und Ereignissen in der Welt draußen festzustellen, gleichgültig, wie schauerlich letztere auch sein mögen.
Eine unverheiratete alte Dame, die bei ihrem ersten Auftritt in Mord im Pfarrhaus im Jahre 1930 zwischen 65 und 70 Jahre alt war. Sie tritt im Laufe von einundvierzig Jahren in insgesamt zwölf Romanen und zwanzig Kurzkrimis auf. Die Autorin hatte keine derart lange Beziehung zu ihrer Detektivin geplant und bedauerte es oft, Miss Marple von Anfang an so alt gemacht zu haben, weil sie 1971 in ihrem letzten Buch Das Schicksal in Person ungefähr hundertfünfzehn Jahre alt sein müsste, wenn sie mit den Jahren gealtert wäre. Obwohl Ruhe Unsanft erst 1976 veröffentlicht wurde, hatte es die Autorin während des Zweiten Weltkrieges geschrieben und es für eine mögliche posthume Veröffentlichung in einem Banksafe hinterlegt, sollte sie während des Krieges sterben. Agatha Christie überlebte, und Miss Marples letztes Abenteuer blieb über drei Jahrezehnte hinter Schloss und Riegel.
Miss Marple ist eine kleine, dünne Frau, deren schneeweißes Haar auf altmodische Weise auf ihrem Kopf aufgehäuft ist, darunter ein rosafarbenes, faltiges Gesicht und blassgraue Augen. Ihr unschuldiges Aussehen und die stets mitgeführten Stricknadeln täuschen die Menschen. Oft wird sie unterschätzt und einfach für eine „zittrige alte Jungfer“ gehalten, ein Bild, das sie mit ihrem oft ziellosen Geplapper über ihre Hobbys, das Vogelbeobachten und die Gartenarbeit, noch bestärkt. Doch wer sie wirklich kennt, weiß, dass sie eine scharfe Beobachterin der menschlichen Natur ist und die erstaunliche Angewohnheit hat, immer Recht zu haben. Trotz ihres unschuldigen Auftretens und einfachen Lebens in dem scheinbar langweiligen Dorf ST. MARY MEAD ist ihr nichts Weltliches fremd, und sie weiß, dass das Böse überall ist und man es sich einfach nicht leisten kann, alles zu glauben, was die Leute einem erzählen. Außerdem weist sie auch gern darauf hin, dass sich in ihrem Dorf und seinen Bewohnern alle Charakterzüge und alles Böse der menschlichen Natur finden, wie sie auch in Großstadtmenschen vorhanden sind. Daher besteht ihre Ermittlungsmethode darin, Parallelen zwischen den Menschen und dem Leben in St. Mary Mead und Ereignissen in der Welt draußen festzustellen, gleichgültig, wie schauerlich letztere auch sein mögen.
