UPnP: Fakten, Hintergründe, Know-how
- UPnP-Special: Funktionsweise, Zugriff und UPnP-Szenarien
- WLAN-Router und Musikserver im Wireless LAN per UPnP finden
- Mediaplayer EVA8000 von Netgear für HD-Streaming erhältlich
- Wifi-Technologien genauer erklärt: UWB, Bluetooth & Co.
Es ist noch gar nicht so lange her, da war es wirklich kein Spaß, drahtlose Geräte wie einen PC inklusive WLAN-Adapter und einen Mediaserver zu verbinden. Und zwar so, dass auch alles funktioniert.
Aber, Microsoft und Intel und anderen sei dank, ist dies mittlerweile ein gutes Stück einfacher geworden. Der Grund: Sie haben gemeinsam mit anderen Herstellern einen passenden Standard ins Leben gerufen: UPnP.
UPnP ermöglicht nämlich das einfache Verschmelzen von PC, Hifi-Anlage und Musikserver zu einem gemeinsamen Netzwerk. Was aber zeichnet UPnP aus und was lässt sich alles damit anstellen? Diese Miniserie verrät es Ihnen, und zwar in zwei Teilen.
Teil eins erzählt eine Menge über UPnP in der Theorie, der zweite Teil beschäftigt sich dann mit den praktischen Aspekten.
Ein Standard für alle Zwecke
Die Idee hinter UPnP ist im Grunde ganz einfach: UPnP-kompatible Geräte sind…
… mediumsunabhängig. Es lassen sich Telefonleitungen, Netzwerkkabel oder Funkwellen für den Datentransport verwenden.
… plattformunabhängig. Es spielt keine Rolle, ob auf dem UPnP-tauglichen Gerät Linux, Windows oder ein anderes Betriebssystem läuft.
… internetbasiert. UPnP steht fü eine bestmögliche Kompatibilität mit funktionierenden Standards wie TCP, IP, UDP, HTTP, XML und anderen Protokollen.
… browserkonform. UPnP-taugliche Geräte können einfach per Webbrowser administriert und verwaltet werden.
… erweiterbar. Neue Funktionen lassen sich relativ simpel in UPnP-kompatible Geräte implementieren, ohne dass man in die UPnP-Architektur eingreifen muss.
Ein gutes Beispiel hierfür ist UPnP AV. Dieser Add-on zu UPnP erlaubt die gleichzeitig Verwaltung und Kommunikation mehrerer Geräte.
Die Entwicklungsarbeit hierfür hat übrigens das Fraunhofer-Institut FOKUS in Kooperation mit der TwonkyVision GmbH geleistet.
Der UPnP-AV-Stack lässt sich einfach in UPnP-tauglichen Geräten implementieren und bietet die Kommunikation von Settop-Boxen, MP3-Playern und Videorekordern. Dies vereinfacht das Audio- und Videostreaming innerhalb eines Netzwerks ganz erheblich.
Drei Komponenten, ein Standard
Der UPnP-Standard kennt im Wesentlichen drei Komponenten, die sich um das Zusammenspiel der jeweiligen UPnP-tauglichen Geräte kümmern:
Mediaserver: Stellt die Verbindung zwischen einem PC und dem Fernseher bzw. der Hifi-Anlage her. Überträgt die Daten per Kabel oder kabellos an das jeweilige Gerät im Streaming-Verfahren.
Mediarenderer: Empfängt Audio- oder Videodaten via Kabel oder drahtlos von einem Musikserver und spielt diese ab. Verfügt meist über keine Speichermöglichkeiten.
Kontrollpunkt: Nimmt per Kabel oder kabellos Kontakt mit einem UPnP-fähigen Gerät auf und ermöglicht so die Kommunikation zwischen verschiedenen Komponenten. Dies kann beispielsweise ein PDA oder eine Fernbedienung sein.
Weitere Infos zu UPnP und zur UIC gibt es auf deren Webseite.
http://www.upnp-ic.org/home
Quelle: http://www.wifi-info.de/upnp-fakten-hintergrunde-know-how/08/2006/
UPnP-Special: Funktionsweise, Zugriff und UPnP-Szenarien
Im ersten Teil unserer Miniserie zu UPnP geht es vor allem um die Theorie, im zweiten folgt die Praxis: Wie funktioniert UPnP, wie lassen sich UPnP-kompatible Geräte angesprechen und welche Einsatzmöglichkeiten bietet UPnP.
Funktionsweise: Im Grunde ist die Sache ganz einfach: Zwei UPnP-taugliche Geräte kommunizieren entweder via Ethernet oder Wireless LAN miteinander. Hierfür ist auf beiden Seiten die UPnP-Funktion einzuschalten.
Zudem muss der Kontrollpunkt wie ein PC oder PDA mit einer IP-Adresse ausgestattet sein. Ist das der Fall, nimmt dieser per Kabel oder kabellos Kontakt zur Gegenstelle auf.
Um den Austausch der notwendigen Daten wie IP-Adresse oder Subnetzmaske kümmern sich dann die Geräte selbst. Sobald die Verbindung zwischen beiden Komponenten steht, kann beispielsweise vom Kontrollpunkt aus direkt auf das UPnP-kompatible Gerät zugegriffen werden.
Dies geschieht meist über den Internet Browser. Somit stehen sämtliche Funktionen des WLAN-Routers oder Musikservers wie gewohnt zur Verfügung.
Gerätevielfalt: Allerdings ist UPnP nicht ausschließlich auf WLAN-Router und ähnliche Geräte begrenzt. Ein Blick auf die UPnP-Kompatibilitätsliste unter www.upnp-ic.org zeigt die derzeit zertifizierten 227 Geräte sämtlicher UIC-Mitglieder (UPnP Implementers Corporation).
Zu den Geräteklassen gehören Mediaserver, Mediarenderer, Drucker, Verstärker und sogar Handys wie das neue N80 von Nokia.
Zu den Mitgliedern der UIC gehören unter anderem Asus, BenQ, Cyberlink, D-Link, HP, Intel, Iomega, Kenwood, LG Electronics, Linksys, Microsoft, Motorola, NEC, Nero, Netgear, Nokia, Panasonic, Philips, Pioneer, Samsung, Sony, Thomson Multimedia und Ulead.
Mögliche Szenarien mit UPnP
Das einfachste aller Szenarien für UPnP ist die Kombination aus Windows-XP-Rechner und einem WLAN-Router. Die unter XP implementierte UPnP-Funktion stellt sämtliche im Netzwerk verfügbaren UPnP-Geräte unter den Netzwerkeigenschaften dar, auf die man ganz einfach zugreifen kann.
WLAN-Router und Musikserver im Wireless LAN per UPnP finden
Leid geprüfte Besitzer von WLAN-Routern oder Betreiber von Hotspots kennen das Problem bestimmt: Die richtige IP-Adresse dem jeweils passenden Access Points zuzuordnen, gestaltet sich nicht immer ganz einfach. Aber auch Musikserver wie der Hifidelio nutzen ein komplettes Netzwerk-Setup, bestehend aus IP-Adresse, Subnetzmaske und Gateway-Adresse.
Mit einer relativ unbekannten Technik, die sich UPnP nennt (Universal Plug and Play) ist Schluss mit solchen Konzentrationsübungen.
Mit UPnP lassen sich nämlich unter Windows XP mit einfachen Bordmitteln UPnP-taugliche Router, aber auch HiFi-Verstärker oder andere Geräte, ganz einfach verwalten. Damit gehen allerdings auch bestimmte Risiken einher.
Um UPnP nutzen zu können, sind drei Voraussetzungen notwendig:
1. Der Wireless-LAN-Router oder der Musikserver müssen UPnP unterstützen. Ein Liste der verfügbaren Geräte, die dies tun, finden Sie auf der Webseite der UPnP.org. Es lässt sich aber feststellen, dass mittlerweile die aktuellen Geräte wie WLAN-Router, aber auch Mediaserver die UPnP-Technik beherrschen.
2. Die UPnP-Funktion des jeweiligen Geräts muss aktiviert sein. Dies erreichen Sie beispielsweise über das Web-Frontend des WLAN-Routers.
Tipp: Da ein UPnP-aktiviertes Gerät problemlos per Windows-Scan entdeckt werden kann, müssen Sie auf jeden Fall sicher stellen, dass Benutzername und vor allem das Kennwort sehr sicher, also schwer knackbar sind. Andernfalls laden Sie jeden Hacker dazu ein, sich auf Ihrem Router oder Musikserver ein wenig umzusehen.
3. Windows XP muss sämtliche im Wireless LAN verfügbaren, UPnP-tauglichen Geräte einmal erkannt und in seine Liste aufgenommen haben. Dies erreichen Sie über die Funktion “Symbole für Netzwerk-UPnP-Geräte einblenden”, die sich innerhalb der Netzwerkumgebung befindet.
Das Tolle daran: Sobald die UPnP-Funktion eingeschaltet ist, sieht Windows XP automatisch neue UPnP-kompatible Geräte, die in das Wireless LAN eingeklinkt werden.
Tipp: Die Firewall von Windows XP muss für eine korrekte Funktionsweise von UPnP die entsprechenden Ports (TCP: 2869, UDP: 1900) frei schalten. Erlauben Sie dies während des UPnP-Scans. Bedenken Sie aber, dass jeder freigeschaltete Port innnerhalb einer Firewall ein potenzielles Risiko für Ihr Wireless LAN und die betreffenden Clients darstellt.
Sobald Windows XP die Geräte als UPnP-Device anzeigt, können Sie per Doppelklick direkt auf den WLAN-Router oder eine anderen Komponente im Wireless LAN zugreifen. Dies geschieht automatisch per Webbrowser.
Troubleshooting: Bei unserem Versuch, auf den ins Wireless LAN eingebundenen Hifidelio per UPnP zuzugreifen, konfrontierte uns der Webbrowser mit einer traurigen Nachricht: “Access is restricted to MedieServer configuration”. Ein Blick in die Adresszeile von Firefox verriet uns, dass auf die Seite “/configpage/index.htm” des Musikservers kein Zugriff bestand.
Wir nicht faul, haben einfach den Zusatz gelöscht, so dass nur noch die IP-Adresse übrig geglieben ist. Und siehe da: Schon waren wir drauf, auf dem Hifidelio. Ganz perfekt scheint also UPnP (noch) nicht zu sein…
Mediaplayer EVA8000 von Netgear für HD-Streaming erhältlich
Die Warterei hat ein Ende: Ab sofort können Sie den Streaming-Client EVA8000 von Netgear für rund 430 Euro käuflich erwerben. Und dass Sie schon lange drauf warten, wissen wir…
Die wichtigsten Infos hatten wir ja Mitte Januar schon veröffentlicht. Was aber neu ist und nicht unerwähnt bleiben sollte, ist die Fähigkeit des EVA8000, YouTube-Videos direkt am angeschlossenen Fernseher abzuspielen. Und mit der beiliegenden Windows-Software können Sie sogar iTunes-Inhalte auf die Hifi-Anlage streamen und dort abspielen.
Klar ist ja wohl auch, dass der Mediaclient von Netgear UPnP sowie diverse DLNA-Standards unterstützt.
Wifi-Technologien genauer erklärt: UWB, Bluetooth & Co.
Drahtlose Technologien machen sich in unserem Alltag immer breiter: Ob DECT-Telefone, UMTS-Handys oder WLAN-Router – an quasi jeder Ecke begegnet man den entsprechenden Begriffen.
Doch meist bleibt es bei Worthülsen, Erklärungen zu den jeweiligen Techniken und Technologien sind entweder breit gestreut oder nur schwer verständlich. Daher haben wir die wichtigsten Begriffe zusammengetragen und für Sie entsprechend aufbereitet. Alles auf einen Blick und kompakt.
Begriffserklärungen
Access Point
IP-Adresse
Netzwerkname: SSID
Qualiy of Service: StreamEngine / 802.11e/WMM
Verschlüsselungstechniken: WEP / WPA2
Wifi-Modi: Ad-hoc / Infrastruktur
Wifi-Standards: 802.11n / 802.11b/g/a
Grundlagen
Bluetooth
Special UMTS: Erklärung / HSPDA / GPRS/EDGE
Unterschiede UMTS vs. Wireless LAN
Special UPnP: Universal Plug’n'Play - Teil 1 Teil 2
Special UWB: UltraWideBand - Teil 1 / Teil 2
Quelle: http://www.wifi-info.de/wifi-technologien-genauer-erklaert-uwb-bluetooth-co/04/2007/
- UPnP-Special: Funktionsweise, Zugriff und UPnP-Szenarien
- WLAN-Router und Musikserver im Wireless LAN per UPnP finden
- Mediaplayer EVA8000 von Netgear für HD-Streaming erhältlich
- Wifi-Technologien genauer erklärt: UWB, Bluetooth & Co.
Es ist noch gar nicht so lange her, da war es wirklich kein Spaß, drahtlose Geräte wie einen PC inklusive WLAN-Adapter und einen Mediaserver zu verbinden. Und zwar so, dass auch alles funktioniert.
Aber, Microsoft und Intel und anderen sei dank, ist dies mittlerweile ein gutes Stück einfacher geworden. Der Grund: Sie haben gemeinsam mit anderen Herstellern einen passenden Standard ins Leben gerufen: UPnP.
UPnP ermöglicht nämlich das einfache Verschmelzen von PC, Hifi-Anlage und Musikserver zu einem gemeinsamen Netzwerk. Was aber zeichnet UPnP aus und was lässt sich alles damit anstellen? Diese Miniserie verrät es Ihnen, und zwar in zwei Teilen.
Teil eins erzählt eine Menge über UPnP in der Theorie, der zweite Teil beschäftigt sich dann mit den praktischen Aspekten.
Ein Standard für alle Zwecke
Die Idee hinter UPnP ist im Grunde ganz einfach: UPnP-kompatible Geräte sind…
… mediumsunabhängig. Es lassen sich Telefonleitungen, Netzwerkkabel oder Funkwellen für den Datentransport verwenden.
… plattformunabhängig. Es spielt keine Rolle, ob auf dem UPnP-tauglichen Gerät Linux, Windows oder ein anderes Betriebssystem läuft.
… internetbasiert. UPnP steht fü eine bestmögliche Kompatibilität mit funktionierenden Standards wie TCP, IP, UDP, HTTP, XML und anderen Protokollen.
… browserkonform. UPnP-taugliche Geräte können einfach per Webbrowser administriert und verwaltet werden.
… erweiterbar. Neue Funktionen lassen sich relativ simpel in UPnP-kompatible Geräte implementieren, ohne dass man in die UPnP-Architektur eingreifen muss.
Ein gutes Beispiel hierfür ist UPnP AV. Dieser Add-on zu UPnP erlaubt die gleichzeitig Verwaltung und Kommunikation mehrerer Geräte.
Die Entwicklungsarbeit hierfür hat übrigens das Fraunhofer-Institut FOKUS in Kooperation mit der TwonkyVision GmbH geleistet.
Der UPnP-AV-Stack lässt sich einfach in UPnP-tauglichen Geräten implementieren und bietet die Kommunikation von Settop-Boxen, MP3-Playern und Videorekordern. Dies vereinfacht das Audio- und Videostreaming innerhalb eines Netzwerks ganz erheblich.
Drei Komponenten, ein Standard
Der UPnP-Standard kennt im Wesentlichen drei Komponenten, die sich um das Zusammenspiel der jeweiligen UPnP-tauglichen Geräte kümmern:
Mediaserver: Stellt die Verbindung zwischen einem PC und dem Fernseher bzw. der Hifi-Anlage her. Überträgt die Daten per Kabel oder kabellos an das jeweilige Gerät im Streaming-Verfahren.
Mediarenderer: Empfängt Audio- oder Videodaten via Kabel oder drahtlos von einem Musikserver und spielt diese ab. Verfügt meist über keine Speichermöglichkeiten.
Kontrollpunkt: Nimmt per Kabel oder kabellos Kontakt mit einem UPnP-fähigen Gerät auf und ermöglicht so die Kommunikation zwischen verschiedenen Komponenten. Dies kann beispielsweise ein PDA oder eine Fernbedienung sein.
Weitere Infos zu UPnP und zur UIC gibt es auf deren Webseite.
http://www.upnp-ic.org/home
Quelle: http://www.wifi-info.de/upnp-fakten-hintergrunde-know-how/08/2006/
UPnP-Special: Funktionsweise, Zugriff und UPnP-Szenarien
Im ersten Teil unserer Miniserie zu UPnP geht es vor allem um die Theorie, im zweiten folgt die Praxis: Wie funktioniert UPnP, wie lassen sich UPnP-kompatible Geräte angesprechen und welche Einsatzmöglichkeiten bietet UPnP.
Funktionsweise: Im Grunde ist die Sache ganz einfach: Zwei UPnP-taugliche Geräte kommunizieren entweder via Ethernet oder Wireless LAN miteinander. Hierfür ist auf beiden Seiten die UPnP-Funktion einzuschalten.
Zudem muss der Kontrollpunkt wie ein PC oder PDA mit einer IP-Adresse ausgestattet sein. Ist das der Fall, nimmt dieser per Kabel oder kabellos Kontakt zur Gegenstelle auf.
Um den Austausch der notwendigen Daten wie IP-Adresse oder Subnetzmaske kümmern sich dann die Geräte selbst. Sobald die Verbindung zwischen beiden Komponenten steht, kann beispielsweise vom Kontrollpunkt aus direkt auf das UPnP-kompatible Gerät zugegriffen werden.
Dies geschieht meist über den Internet Browser. Somit stehen sämtliche Funktionen des WLAN-Routers oder Musikservers wie gewohnt zur Verfügung.
Gerätevielfalt: Allerdings ist UPnP nicht ausschließlich auf WLAN-Router und ähnliche Geräte begrenzt. Ein Blick auf die UPnP-Kompatibilitätsliste unter www.upnp-ic.org zeigt die derzeit zertifizierten 227 Geräte sämtlicher UIC-Mitglieder (UPnP Implementers Corporation).
Zu den Geräteklassen gehören Mediaserver, Mediarenderer, Drucker, Verstärker und sogar Handys wie das neue N80 von Nokia.
Zu den Mitgliedern der UIC gehören unter anderem Asus, BenQ, Cyberlink, D-Link, HP, Intel, Iomega, Kenwood, LG Electronics, Linksys, Microsoft, Motorola, NEC, Nero, Netgear, Nokia, Panasonic, Philips, Pioneer, Samsung, Sony, Thomson Multimedia und Ulead.
Mögliche Szenarien mit UPnP
Das einfachste aller Szenarien für UPnP ist die Kombination aus Windows-XP-Rechner und einem WLAN-Router. Die unter XP implementierte UPnP-Funktion stellt sämtliche im Netzwerk verfügbaren UPnP-Geräte unter den Netzwerkeigenschaften dar, auf die man ganz einfach zugreifen kann.
WLAN-Router und Musikserver im Wireless LAN per UPnP finden
Leid geprüfte Besitzer von WLAN-Routern oder Betreiber von Hotspots kennen das Problem bestimmt: Die richtige IP-Adresse dem jeweils passenden Access Points zuzuordnen, gestaltet sich nicht immer ganz einfach. Aber auch Musikserver wie der Hifidelio nutzen ein komplettes Netzwerk-Setup, bestehend aus IP-Adresse, Subnetzmaske und Gateway-Adresse.
Mit einer relativ unbekannten Technik, die sich UPnP nennt (Universal Plug and Play) ist Schluss mit solchen Konzentrationsübungen.
Mit UPnP lassen sich nämlich unter Windows XP mit einfachen Bordmitteln UPnP-taugliche Router, aber auch HiFi-Verstärker oder andere Geräte, ganz einfach verwalten. Damit gehen allerdings auch bestimmte Risiken einher.
Um UPnP nutzen zu können, sind drei Voraussetzungen notwendig:
1. Der Wireless-LAN-Router oder der Musikserver müssen UPnP unterstützen. Ein Liste der verfügbaren Geräte, die dies tun, finden Sie auf der Webseite der UPnP.org. Es lässt sich aber feststellen, dass mittlerweile die aktuellen Geräte wie WLAN-Router, aber auch Mediaserver die UPnP-Technik beherrschen.
2. Die UPnP-Funktion des jeweiligen Geräts muss aktiviert sein. Dies erreichen Sie beispielsweise über das Web-Frontend des WLAN-Routers.
Tipp: Da ein UPnP-aktiviertes Gerät problemlos per Windows-Scan entdeckt werden kann, müssen Sie auf jeden Fall sicher stellen, dass Benutzername und vor allem das Kennwort sehr sicher, also schwer knackbar sind. Andernfalls laden Sie jeden Hacker dazu ein, sich auf Ihrem Router oder Musikserver ein wenig umzusehen.
3. Windows XP muss sämtliche im Wireless LAN verfügbaren, UPnP-tauglichen Geräte einmal erkannt und in seine Liste aufgenommen haben. Dies erreichen Sie über die Funktion “Symbole für Netzwerk-UPnP-Geräte einblenden”, die sich innerhalb der Netzwerkumgebung befindet.
Das Tolle daran: Sobald die UPnP-Funktion eingeschaltet ist, sieht Windows XP automatisch neue UPnP-kompatible Geräte, die in das Wireless LAN eingeklinkt werden.
Tipp: Die Firewall von Windows XP muss für eine korrekte Funktionsweise von UPnP die entsprechenden Ports (TCP: 2869, UDP: 1900) frei schalten. Erlauben Sie dies während des UPnP-Scans. Bedenken Sie aber, dass jeder freigeschaltete Port innnerhalb einer Firewall ein potenzielles Risiko für Ihr Wireless LAN und die betreffenden Clients darstellt.
Sobald Windows XP die Geräte als UPnP-Device anzeigt, können Sie per Doppelklick direkt auf den WLAN-Router oder eine anderen Komponente im Wireless LAN zugreifen. Dies geschieht automatisch per Webbrowser.
Troubleshooting: Bei unserem Versuch, auf den ins Wireless LAN eingebundenen Hifidelio per UPnP zuzugreifen, konfrontierte uns der Webbrowser mit einer traurigen Nachricht: “Access is restricted to MedieServer configuration”. Ein Blick in die Adresszeile von Firefox verriet uns, dass auf die Seite “/configpage/index.htm” des Musikservers kein Zugriff bestand.
Wir nicht faul, haben einfach den Zusatz gelöscht, so dass nur noch die IP-Adresse übrig geglieben ist. Und siehe da: Schon waren wir drauf, auf dem Hifidelio. Ganz perfekt scheint also UPnP (noch) nicht zu sein…
Mediaplayer EVA8000 von Netgear für HD-Streaming erhältlich
Die Warterei hat ein Ende: Ab sofort können Sie den Streaming-Client EVA8000 von Netgear für rund 430 Euro käuflich erwerben. Und dass Sie schon lange drauf warten, wissen wir…
Die wichtigsten Infos hatten wir ja Mitte Januar schon veröffentlicht. Was aber neu ist und nicht unerwähnt bleiben sollte, ist die Fähigkeit des EVA8000, YouTube-Videos direkt am angeschlossenen Fernseher abzuspielen. Und mit der beiliegenden Windows-Software können Sie sogar iTunes-Inhalte auf die Hifi-Anlage streamen und dort abspielen.
Klar ist ja wohl auch, dass der Mediaclient von Netgear UPnP sowie diverse DLNA-Standards unterstützt.
Wifi-Technologien genauer erklärt: UWB, Bluetooth & Co.
Drahtlose Technologien machen sich in unserem Alltag immer breiter: Ob DECT-Telefone, UMTS-Handys oder WLAN-Router – an quasi jeder Ecke begegnet man den entsprechenden Begriffen.
Doch meist bleibt es bei Worthülsen, Erklärungen zu den jeweiligen Techniken und Technologien sind entweder breit gestreut oder nur schwer verständlich. Daher haben wir die wichtigsten Begriffe zusammengetragen und für Sie entsprechend aufbereitet. Alles auf einen Blick und kompakt.
Begriffserklärungen
Access Point
IP-Adresse
Netzwerkname: SSID
Qualiy of Service: StreamEngine / 802.11e/WMM
Verschlüsselungstechniken: WEP / WPA2
Wifi-Modi: Ad-hoc / Infrastruktur
Wifi-Standards: 802.11n / 802.11b/g/a
Grundlagen
Bluetooth
Special UMTS: Erklärung / HSPDA / GPRS/EDGE
Unterschiede UMTS vs. Wireless LAN
Special UPnP: Universal Plug’n'Play - Teil 1 Teil 2
Special UWB: UltraWideBand - Teil 1 / Teil 2
Quelle: http://www.wifi-info.de/wifi-technologien-genauer-erklaert-uwb-bluetooth-co/04/2007/