Mit Haien tauchen auf Palau

      Mit Haien tauchen auf Palau

      Mit Haien tauchen auf Palau (11.02.2008)

      Auf Tauchsafari gehen, in die Augen von Haien blicken und die Unterwasserwelt erforschen - das können Taucher vom 27. März bis 3. April 2008 vor der Insel Palau. Zum sechsten Mal veranstaltet die mikronesische Hai-Stiftung (Micronesian Shark Foundation MSF) im Fish ´n Fins Tauch-Shop die Themen-Woche "Shark-Week", die ganz im Zeichen der Haie steht. Ziel der gemeinnützigen Stiftung ist es, die verschiedenen Haie von Palau zu beobachten, zu erforschen und wissenschaftlich zu erfassen.

      Zwischen Februar und April paaren sich hunderte von grauen Riffhaien in den Gewässern vor Palau. Für Hai-Liebhaber ist dieses Liebesritual eine einmalige Gelegenheit, den 2,5 Meter großen Raubfischen ganz nahe zu kommen. Zusätzlich können die Taucher der "Shark-Week" an wissenschaftlichen Experimenten, Seminaren zum Thema Haie sowie weitern Aktivitäten teilnehmen.

      Das Package "Shark-Week" kostet USD 1.150,- (ca. EUR 780,-) und beinhaltet sieben Übernachtungen im Doppelzimmer + Transfer. Zusätzlich werden an fünf Tagen zwei Hai-Erlebnistauchgänge inklusive Mittagessen am Sandstrand von Rock Island angeboten. Abends folgen Seminare mit dem Themenschwerpunkt Hai. Zur Erinnerung erhalten alle Seminarteilnehmer ein "Shark Week 2008" T-Shirt, eine DVD mit dem Fotomaterial der Veranstaltungen, den Wochenablaufplan sowie eine Informations-Paket mit 3D-Informationsblatt über Tauchen und die Gastredner.

      Gastredner der "Shark-Week"-Seminare sind: der kanadische Filmschaffende Rob Stewart, dessen Dokumentation "Sharkwater" mehrfach mit internationalen Filmpreisen ausgezeichnet wurde, Dr. Mark Meekan von AIMS (Australian Institute of Marine Science, australisches Institut der Meereskunde), William Marhoffer, Kapitän der US Küstenwache, sowie Experten aus Palau.
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      Wracktauchen im südlichen Pazifik

      Wracktauchen im südlichen Pazifik

      Vom 17.-21. März 2008 veranstaltet das Tauchcenter Sam`s Tours auf Palau die Wreck Expedition Week. Zusammen mit dem Gründer der Tauchbasis Sam Scott erkunden die Besucher gesunkene Flotten sowie Flugzeuge aus dem Zweiten Weltkrieg. Zu dem Programm gehören außerdem noch Besichtigungen, Vorträge, Dia-Vorträge sowie Filmvorführungen über den Kampf zwischen den amerikanischen und japanischen Streitkräften auf dem mikronesischen Archipel.

      Tauchen auf Palau - Foto-Workshop

      Tauchen auf Palau: Foto-Workshop an Land und unter Wasser - Wracktauchen im südlichen Pazifik (21.02.2008)

      Vom 22.-27. April 2008 veranstaltet das Tauchcenter Sam`s Tours aus Palau einen Workshop für Fotografie. Er richtet sich vor allem an Fortgeschrittene, die ihre Kenntnisse unter anderem über Bildbearbeitung verbessern möchten. Unter Anleitung von Tony Wu, bekannter Unterwasser-Fotograf und Redakteur des Fins Magazine, lernen die Teilnehmer professionelles Fotografieren unter sowie über Wasser. Unterstützt wird Wu dabei von Gunther Deichmann, renommierter Landschaftsfotograf und zertifizierter Apple-Pro-Trainer für Aperture. Die Teilnehmer werden dabei sowohl in Apple-Aperture als auch in Adobe-Photoshop eingewiesen. Zu den Schauplätzen unter Wasser gehört Blue Corner, an Land bildet die Insel Babeldaob die Kulisse für einzigartige Aufnahmen.

      Der Workshop für digitale Fotografie ist der erste Event, den Sam`s Tours in seinen renovierten und erweiterten Räumlichkeiten anbietet. Der Fotoshop für digitales Fotografieren wurde erst kürzlich eröffnet, die restliche Tauchbasis erfuhr eine Runderneuerung. Neu sind außerdem sieben Apple i-Macs, die von Tauchern genutzt werden können sowie 8 Digitalkameras und 2 HD Videogeräte zum Ausleihen. Alle Computer-Arbeitsplätze verfügen über Internet-Anschluss, weitere drei sind für die digitale Bildbearbeitung mit Apple Aperture und Adobe Photoshop ausgerüstet. Ein weiterer Arbeitsplatz kann für Videofilm-Bearbeitung genutzt werden. Dazu Dermot Keane, Managing Director von Sam`s Tours: "Vor einigen Jahren noch fragte nur einer von insgesamt zehn Tauchern nach einer Foto-Ausrüstung. Mittlerweile sind Kameras so bezahlbar geworden, dass kaum noch jemand auf Unterwasser-Aufnahmen verzichten möchte. Unberührte Riffe, spektakuläre Wracks, Korallenriffe und eine Fülle an außergewöhnlichen Meerestieren bilden eine traumhafte Kulisse fürs Fotografieren. Wir von Sam’s Tours bieten sowohl Anfängern wie Fortgeschrittenen die Möglichkeit, sich einzigartige Erinnerungen an Palau mit nach Hause zu nehmen.“

      Der Kick für Kontrollfreaks: Tauchen mit Haien

      Der Kick für Kontrollfreaks: Tauchen mit Haien
      26.02.2008 | 12:42 | (DiePresse.com)

      Kontrolle von Emotionen und Nervenkitzel seien die Beweggründe für Risiko-Sportarten wie Tauchen mit Haien. Das Beherrschen der Angst gibt ein Gefühl von Überlegenheit, sagt ein Sportpsychologe.

      Bei Risikosportarten wie dem Tauchen mit Haien geht es weniger um Todessehnsucht als viel mehr um die Kontrolle von Emotionen, sagte der Kärntner Sportpsychologe Thomas Brandauer. Wenn man sich in einer Situation sicher fühlt, in der andere Menschen in Panik verfallen würden, erzeugt das ein Gefühl von Überlegenheit und Kompetenz. Menschen, die derartige Herausforderungen suchen, bezeichnet er als Risikosucher, Kontrollfreaks und manchmal Wiederholungstäter.

      Nicht Todessehnsucht, sondern Kontrolle

      Risikosucher haben einen starken Kontrollmechanismus in sich. "Diese Menschen wollen ihre Qualität in schwierigen Situationen beweisen. Es geht nicht um die oft behauptete Todessehnsucht, sondern darum, eine Handlung zu kontrollieren", erklärte der Psychologe. Es gehe um Kontrolle von Emotionen, das kann z. B. Angst sein. Wird so eine Herausforderung positiv bewältigt, geht damit ein sehr intensives Erlebnis einher.

      Beim Tauchen mit Haien ist die Aufmerksamkeit durch die riskante Umgebung sehr stark auf das wesentliche konzentriert, wie sonst kaum irgendwann im Leben. "Wenn die gesamte Energie so stark auf den momentanen Reiz fokussiert ist, bleibt wenig über für andere Einflüsse. Hier zählt die Qualität des Augenblicks und das ist ein sehr starkes Erlebnis", sagte Brandauer. Die hohe Konzentration kann in einen starken emotionalen Zustand münden.

      Menschen, die das Risiko suchen, verlieren aber ungern die Kontrolle, denn das wäre ein Spiel mit dem Tod. "Sie sind gleichzeitig meist auch Kontrollfreaks", so der Psychologe. "Wenn sich jemand einen Wasserfall hinunterstürzt oder ungesichert eine Hauswand hochklettert, geht es mehr um die Kontrolle."

      Risiko als Sucht

      Diesen starken emotionalen Zustand suchen manche Menschen immer wieder. Brandauer bezeichnet diese Personen als "Wiederholungstäter". Das Gefühl immer wieder eine höhere Herausforderung zu benötigen, macht den Suchtcharakter aus.

      Risikobereite können eventuelle Persönlichkeitsdefizite in anderen Bereichen durch die Gefahr ausgleichen. "Oft sind solche Menschen nicht beziehungsfähig, was man aber nicht verallgemeinern kann", sagte Brandauer. Er nennt es ein Agieren zwischen Mangel und Luxus. Der eine gleicht Defizite aus, der andere wiederum hat alles (lebt im Luxus) und möchte durch das Spiel mit dem Risiko intensive Erlebnisse haschen.