Tauchen ohne Tiefenrausch

      Tauchen ohne Tiefenrausch

      Tauchen ohne Tiefenrausch

      Schwimmen zwischen Fels und Fisch: Erster Tauchführer für heimische Flüsse erschienen


      Linz - Tauchen im Roten Meer? Schnorcheln in der Karibik? Wozu in die Ferne schweifen, wenn das Unterwasserparadies doch vor der Haustüre liegt. So sehen dies zumindest die beiden Oberösterreicher Harald Hois und Gerald Kapfer. Gemeinsam haben die erfahrenen Taucher jetzt das Buch "Tauchen in Fließgewässern" (Steirische Verlagsgesellschaft, 24,90 Euro) veröffentlicht, das Neptuns Jüngern die heimische Flusslandschaft schmackhaft machen soll.

      "Sanfte Strömung"

      "Österreich verfügt über eine Vielzahl toller Flüsse. Die wenigsten Taucher kennen jedoch den Genuss, sich mit der sanften Strömung eines Süßwasserbaches treiben zu lassen", schwärmt Hois.

      Bebildert mit Unter- und Überwasserfotos sind in dem Buch, dem übrigens ersten seiner Art in Österreich, rund 100 Ausflüge ins kühle Nass beschrieben. Und oft reichen dafür auch Schnorchel und Taucherbrille. "Man muss nicht die große Ausrüstung haben, um sich in den Fluss zu wagen", so die Autoren. Gegenüber dem See oder Meer würden die Vorteile quasi auf der Flosse liegen: "Die Fische können bei einer maximalen Tiefe von rund zwölf Metern nicht weit absinken, sind also stets im Blickfeld. Man taucht zwischen Fels und Fisch. Und es besteht keine Tiefenrausch-Gefahr", lacht Kapfer. (Markus Rohrhofer, DER STANDARD Printausgabe, 9.7.2008)
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